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Zum Nordkap - Jahr 1 - Etappe 37

05:09
26,1 km
5,1 km/h
250 m
240 m

Tourenverlauf

Start
1,09 km
4,90 km
5,66 km
7,46 km
8,85 km
11,2 km
12,6 km
16,6 km
18,0 km
20,2 km
26,1 km
Ziel

Höhenprofil

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Gemacht von Jair

11.09.2018

Kommentare

  • Jair

    Von Plön nach Preetz - eine interessante Strecke!
    Vom Bahnhof aus stieg der Weg innerhalb der Stadt überraschend stark an. Oben fand sich ein Aussichtsturm, der Parnassturm. Ich stieg ihn empor. Oben hatte man eine schöne Aussicht über Plön und die benachbarten Seen.
    Bei einer (mindestens) steifen Brise und gelegentlichem Nieselregen war heute auf der Strecke nicht viel los. Selbst die Radfahrer blieben zu Hause.
    Die Gegend war nicht mehr so flach wie in den letzten Tagen, sondern die Strecke führte beständig bergauf und bergab - keine großen Steigungen, aber ich war immer wieder neugierig, wie es hinter der nächsten Kuppe weiter ging.

    • 11.09.2018

  • Jair

    Auch heute gab es wieder Seen en masse am Weg, so dass ich immer etwas zu schauen hatte. Dazu lief die Strecke zum großen Teil über Waldwege und ganz schmale Pfade. Auch das ließ die Wanderzeit wie im Flug vergehen.
    Am Hof Wittmoldt entdeckte ich einen Tisch, auf dem u.a. Apfelsaft aus eigener Produktion zum Verkauf angeboten wurde, die Flasche für 2 Euro, die Kasse stand als Blechbüchse direkt daneben. Ich nahm eine Flasche mit. Probiert habe ich den Saft noch nicht, aber ich bin überzeugt, er ist lecker.
    Ein paar Kilometer weiter kam ich durch den Ort Wittmoldt. Und hier wurde ich doch sehr an meine Pilger-Wanderungen in Frankreich erinnert. Wie oft habe ich damals "pour les pélerins" an einem Obstbaum oder -korb gelesen. Hier in Wittmoldt fand ich einen Korb mit Birnen und dem Schild "Vernasch mich".

    • 11.09.2018

  • Jair

    Ich wollte erst weiter gehen, aber dann griff ich doch zu. Die Birne war superlecker: knackig und doch saftig und herrlich süß. Am liebsten wäre ich zurückgegangen und hätte mir den Rucksack mit den Früchten vollgestopft 😉
    Ein Stückchen weiter zeigte Komoot, dass es doch noch nicht perfekt ist. Der von mir heruntergeladene Track führte von der Straße weg zu einem einzelnen Hof am Wielener See. Komoot hatte sich aber strikt geweigert, diesen Weg zu akzeptieren, obwohl man seinen Verlauf auf der Komoot-Karte sehen konnte. Ich hab mal ein Foto vom Abzweig gemacht. Der Weg ist ein Privatweg und die DurchFAHRT ist verboten, aber durchgehen darf man.

    • 11.09.2018

  • Jair

    Hinter diesem einzelnen Hof fing dann aber das Abenteuer an: der markierte Wanderweg führte auf einen winzigen Pfad in einem Wald, den man getrost als Urwald bezeichnen durfte. In diesem Wald war die Markierung keineswegs mehr so gut, und der Pfadverlauf war alles andere als eindeutig. Mehrmals habe ich nur anhand der (auch nicht sehr genauen) GPS-Peilung herausfinden können, wie es denn weitergehen sollte.
    Irgendwann kam ich aus dem Wald heraus, und der Weg knickte vor einem Weidegatter nach rechts um. Ich wollte ihm schon folgen, da fiel mir ein, dass ich in der Beschreibung von einer solchen Stelle und der fehlenden Markierung gelesen hatte.

    • 11.09.2018

  • Jair

    Ich nahm die Komoot-Karte heraus, und richtig - die Strecke führte durch das Gatter und über die Weide, dann auf der anderen Seite steil bergauf und wieder durch ein Gatter. Dann wurde eine Straße gekreuzt und (ich dachte schon, jetzt geht es auf der Straße weiter, aber weit gefehlt) auf der anderen Seite schon wieder durch ein anders aussehendes Gatter, über eine Pferdekoppel usw.
    Auf einer Strecke von ca. 1 km habe ich bestimmt 10 verschiedene Arten von solchen Gattern kennengelernt. Ich glaube, hier wäre ich ohne Komoot wohl nicht durchgekommen.
    Jetzt war aber Preetz nicht mehr weit, und ich war gegen 15:00 Uhr am Ziel. Ein Stück Philadelphia-Torte und ein Cappuccino waren eine verdiente Belohnung.

    • 11.09.2018

  • Jair

    Chaos am Bahnhof: Die Züge des Nahverkehrs sollten ausfallen. Grund: "Notarzteinsatz am Gleis" - offenbar war da schon wieder jemand lebensmüde. Ein Schienenersatzverkehr sei eingerichtet. Ich ging hinüber zu dem wartenden Bus. "Nein", meinte der Fahrer, "da ist eben schon wieder ein Zug gefahren. Ich bleibe hier stehen, bis der Zug aus Kiel kommt, dann sehen wir weiter."
    Am Bahnsteig zeigte die Informations-Laufschrift einander widersprechende Angaben: Mal sollte der Zug um 16 Uhr, ein Regional-Express, in den Orten zwischen Plön und Preetz anhalten, dann wieder nicht.

    • 11.09.2018

  • Jair

    Eine Frau kam mit dem Gegenzug an. Sie hatte in Ascheberg aussteigen wollen, aber der Zug hatte nicht gehalten. Schließlich kam der Zug aus Kiel, und tatsächlich fuhr er in Richtung Lübeck weiter und hielt sogar außerplanmäßig in den beiden kleinen Orten Ascheberg und Pönitz. Offenbar war das Chaos bei der Bahn beseitigt.
    Von einem Notarzteinsatz war nichts zu sehen, aber vielleicht war der ja auch schon vorüber. Danach Ausschau gehalten habe ich nicht.
    Heute Nacht ist meine letzte Nacht in Bad Schwartau. Morgen geht es mit Sack und Pack wieder nach Preetz und dann zu Fuß (natürlich) nach Kiel. Bis dann!

    • 11.09.2018

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