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Auf dem Weg zum Nordkap - Teil 38

04:13
21,2 km
5,0 km/h
100 m
130 m

Tourenverlauf

Start
1,10 km
6,24 km
7,25 km
9,15 km
9,76 km
11,5 km
13,3 km
14,8 km
15,7 km
21,2 km
Ziel

Höhenprofil

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Gemacht von Jair

12.09.2018

Kommentare

  • Jair

    Heute Morgen brachte mich die Bahn wieder an den Ausgangspunkt meiner Tour: Preetz. Bei leichtem Nieselregen verließ ich den Bahnhof. Noch in der Stadt gab es eine kleine Überraschung: durch einen Torbogen ging es hinein in einen Klosterhof. Danach aber wurde ich schnell aus dem Stadtbereich geführt in das Tal der Schwentine.
    Es war kühl und ein bisschen feucht. Deshalb fehlten die üblichen Spaziergänger. Die Etappe bot auch nichts Spektakuläres. Aber es war schon erstaunlich, wie sich das Bad Schwartauer Bächlein Schwentine zum recht ansehnlichen Fluss Schwentine gemausert hatte. Die Fließgeschwindigkeit war allerdings immer noch sensationell niedrig. Man konnte praktisch überhaupt keine Bewegung ausmachen.

    • 12.09.2018

  • Jair

    So zog sich der Weg gemütlich an dem Flüsschen entlang. Dann und wann sorgten einige Ufervorsprünge für kurze, deftige Steigungen, aber meistens konnte ich einfach vor mich hin schlendern.
    Ich hatte Kiel schon fast erreicht, als ich ein Schild vor mir hatte: "Bauarbeiten Eisenbahnbrücke, Wanderweg voll gesperrt".
    Wie jetzt? Welche Eisenbahnbrücke? Was heißt "voll gesperrt"? Wie soll es weitergehen?
    50 Meter rechts von mir sah ich einen Briefträger. Ich marschierte auf ihn zu. Leider sind Briefträger auch recht gut zu Fuß, aber er musste ja auch in die Hauseingänge - nach ca. 200 m hatte ich ihn erreicht.

    • 12.09.2018

  • Jair

    Er hatte auch keine Ahnung. Ja, an der Eisenbahnbrücke werde gearbeitet. Aber was mit dem Wanderweg sei, könne er auch nicht sagen. Er habe ja sein Postauto.
    Ein Blick auf die Karte: Wenn der Weg tatsächlich voll gesperrt war, musste ich hier abzweigen und hatte einen Riesenumweg nur über Straßen vor mir. Ich beschloss, es darauf ankommen zu lassen und ging den "gesperrten" Weg.
    Etwa 300 m vor der Eisenbahnbrücke war der Weg am rechten Flussufer entlang tatsächlich abgesperrt, aber nach links hin konnte die Schwentine auf einer Fußgängerbrücke überquert werden.

    • 12.09.2018

  • Jair

    Ich atmete auf - so schlimm konnte es jetzt ja nicht mehr werden. 150 m weiter war auch der Weg am linken Flussufer abgesperrt mit einem Hinweisschild, dass an der Eisenbahnbrücke Bauarbeiten durchgeführt würden und mit zeitweiligen Sperrungen gerechnet werden müsste. Laut Karte führte links ein Weg auf eine kleine Straße, dann konnte man auf dieser Straße an der Brücke vorbeigehen und danach zurück auf den Flussweg. Die Umgehung war also kein Problem.

    • 12.09.2018

  • Jair

    Aber jetzt war ich neugierig geworden: Man musste doch nur mit Sperrungen rechnen. Vielleicht kam man ja auch auf dem Uferweg weiter. Es handelte sich ja nur um 150 m, das wollte ich sehen.
    An der Brücke wurde tatsächlich gearbeitet. Die Arbeiter hatten einen gesicherten Weg (mit "Dach" zum Schutz vor fallenden Gegenständen) eingerichtet. Da wäre ich ohne Probleme durchgekommen. Aber sie wollten wohl wirklich keine Passanten haben: Sie hatten einen Lieferwagen so auf den Weg vor der Brücke gefahren, dass man nicht zwischen ihm und der Schwentine hindurch kam, ohne sich am Wagen festzuhalten.

    • 12.09.2018

  • Jair

    Ich wollte es schon versuchen, aber dann fiel mir ein, dass ich vermutlich heftigen Ärger mit den Arbeitern bekommen würde und den Weg am Wagen vorbei wohl auch zurückgehen müsste. Das war es mir dann doch nicht wert. Ich umging das gute Stück eben doch über die Straße und war bald wieder auf dem Uferweg.
    Leider endete die sonst so schöne Tour ziemlich tragisch: Als ich die erste Durchgangsstraße in Kiel erreichte, stand dort ein Riesenaufgebot an Notarzt- und Rotkreuzautos. Ein Motorradfahrer hatte wohl eine Kurve zu schnell genommen. Gesehen habe ich nichts, aber eine Anwohnerin meinte, sie könne nur hoffen, dass der Mann wieder auf die Beine käme.

    • 12.09.2018

  • Jair

    Tja, und jetzt sitze ich im "Turmzimmer" der Jugendherberge Kiel: eine schmale Wendeltreppe hoch in den 4. Stock. Die Aussicht ist gut, das Wetter sieht besser aus. Alles bestens für morgen!

    • 12.09.2018

  • Timo LK Verden/Aller

    Top geschrieben,man hat das Gefühl dabei zu sein😊
    Ich freue mich schon auf deinen Bericht deiner Tour von morgen😉

    • 12.09.2018

  • Xray2307

    Wieder mal ein super Abschnitt und dem Kommentar von Timo kann ich nur folgen 😉👍

    • 12.09.2018

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