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Zum Nordkap - Jahr 1 - Etappe 43

06:42
31,5 km
4,7 km/h
200 m
200 m

Tourenverlauf

Start
982 m
3,14 km
7,82 km
9,29 km
11,3 km
14,8 km
16,4 km
21,2 km
28,9 km
31,5 km
31,5 km
Ziel

Höhenprofil

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Gemacht von Jair

17.09.2018

Kommentare

  • Jair

    Das war vielleicht ein Tag!
    Es ging so normal los: Weg von der Jugendherberge zum Schloss. Das Stück kannte ich ja schon von gestern. Die seltsame Skulptur musste ich aber unbedingt noch fotografieren.
    Vom Schloss ging es leicht bergauf. Wanderzeichen hatte ich nicht gesehen, aber ich hatte ja die Komoot-Führung. Bis ich vor einem verschlossenen Tor stand: Zum Globus, Eintritt für Erwachsene: 7 Euro. Ganz schön gesalzen, aber ich hatte das riesige Teil schon durchs Fenster gesehen und hätte wohl aus Interesse den Geldbeutel gezückt. Aber es ging erst um 10 Uhr los. Keine Chance!

    • 17.09.2018

  • Jair

    Aber wie jetzt weiter? Die Komoot-Strecke ging wirklich mitten durch das abgesperrte Gebiet. Man konnte sie nach unten hin umgehen, indem man zum Schloss zurückging, oder nach oben. Die zweite Alternative schien die bessere zu sein. Also pilgerte ich den Berg hinauf, dann nach links durch ein Wäldchen. Jetzt entweder gleich noch ein bisschen höher auf eine Straße oder auf derselben Höhe an einem Gebäude vorbei direkt zur Strecke. Wieder die zweite Alternative. Pustekuchen - an dem Gebäude ging kein Weg mehr vorbei. Irgendwann früher vielleicht. Also wieder zurück, doch auf die Straße. Immerhin, damit war das erledigt.

    • 17.09.2018

  • Jair

    Ich hatte die Strecke wieder erreicht und lief über einen Radweg neben einer Straße her. Weiter vorn war eine Brücke, und die Leitplanke neben dem Radweg war bereits ziemlich hoch. Als ich näher an die Brücke kam, sah ich rot-weiße Absperrbänder. Die konnten doch nicht für mich als Fußgänger gelten. Oder zumindest musste es da vorn eine Umgehung geben. Gab es aber nicht, und die Bänder sperrten den gesamten Weg ab. Was nun? Den gesamten Weg zurück laufen? Ich schwang ein Bein über die Leitplanke. Sie war so hoch, dass ich auf ihr sitzen musste, während meine Fußspitzen rechts und links gerade noch den Boden berührten. Irgendwie brachte ich auch noch das andere Bein rüber. Und wozu das Ganze? Am anderen Ende der Brücke schliff ein (1) Mann mit einer Flex den Beton.

    • 17.09.2018

  • Jair

    Der weitere Verlauf war wieder einmal ziemlich langweilig. Erst am Ende ging es in die Fröruper Berge - zwar nicht hoch hinauf, aber recht unterhaltsam. Dazu begleitete mich das Flüsschen Treene.
    Und so kam ich zwar nicht nach Übersee, aber nach Oeversee. Durch einen beeindruckenden Torbogen ging ich auf das Gelände des Hotels. War das wirklich das Hotel, das ich bei booking.com so billig bekommen hatte?
    Dann ein Schreck in der Abendstunde - das war ja völlig abgebrannt. Nur die Grundmauern standen noch.

    • 17.09.2018

  • Jair

    Vor einem Häuschen, man hätte auch Hütte sagen können, stand das Schild "Reception". Ich ging hinein. Holzwände und - Türen. An der Holztreppe nach oben ein Schild: Betreten der Baustelle verboten.
    Ich klopfte links. Stille. Die Tür war verschlossen. Ich klopfte rechts. Mit demselben Ergebnis. Ich ging raus, zückte mein Handy, wollte anrufen. Da kommt ein junges Mädchen auf mich zu, Marke Abiturientin. Ob sie mir helfen könne. Ich stellte mich vor. "Ja", meinte sie, "das tut mir leid." Das Hotel ist tatsächlich vor einem Monat abgebrannt. Die Rezeption ist provisorisch untergebracht. Sie hat gerade einen anderen Gast auf sein Zimmer gebracht.

    • 17.09.2018

  • Jair

    Und so erfahre ich einiges vom Rest. Das Hauptgebäude ist in Flammen aufgegangen. Zum Glück gab es viele Zimmer in Nebengebäuden auf dem Grundstück verteilt. So wird man das "Genießer Hotel Historischer Krug - Kongelig priviligeret Kro" wieder aufbauen, wie es gewesen ist. Vermutlich hätte ich mir vor einem Monat kein Zimmer hier leisten können.
    Die Restaurants des Hotels sind leider auch weg. Ich musste in den Nachbarort pilgern und da zu Abend essen, u. a. eine köstliche Karotten-Ingwer-Suppe. Ich hätte drin baden können.
    Morgen geht nun meine Tour zu Ende. Ich werde die dänische Grenze erreichen, werde noch bis Padborg weiter gehen, dann aber nach Flensburg zurückfahren. Und übermorgen geht es heimwärts.

    • 17.09.2018

  • Christine

    Klasse - ich gratuliere dir - eine ganz tolle Tour!

    • 17.09.2018

  • Xray2307

    Schöne, erlebnisreiche Tour und viel Glück auf dem letzten Stück. Grüße an Padborg, das war Ende Juni eine unseren letzten Stationen, als wir die Nordsee von Bunde bis an die dänische Grenze und weiter bis nach Flensburg abgefahren sind. Schön da oben in Dänemark 😊🚶‍♂️👍

    • 17.09.2018

  • Schlingensiepen

    Super - sehr schön wie Du berichtest - Abenteuer pur 👍

    • 18.09.2018

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