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Elektroden und Architektur an der Maas; GLOW #183 am 13.01.2019 (B) (WL)

08:36
37,0 km
4,3 km/h
90 m
140 m

Tourenverlauf

Start
219 m
15,2 km
16,5 km
Vom Maasufer wegverlegter RAVEL
34,9 km
35,6 km
37,0 km
Ziel

Tourenprofil

Keine Auswahl

Geschwindigkeitsprofil

Keine Auswahl

DiDo Schropa war draußen aktiv.

13. Januar 2019

Kommentare

  • DiDo Schropa

    GLOW Lüttich - Engis, 150 Fotos, bedeckt, Regen, mäßiger SW-Wind, 8°, 150 Fotos; Niko, Will, Laurent, Edgar, Jens, Ton, Ruud, Dido
    Nach aufwändiger Logistik überraschend pünktlicher Treff in Clermont-sous-Huy westlich von Lüttich an der Maas, Nach kurzem Spaziergang erkunden wir ausführlich die 2007 stillgelegte Fabrik SGL Carbon, die wohl i.W. Groß-Elektroden für die Elektrostahl-Erzeugung herstellte. Der Produktionsablauf zur Herstellung von Graphitelektroden besteht aus den folgenden Produktionsschritten: Mischen, Abformen, Brennen, Imprägnieren, Glühen, Graphitieren, Bearbeiten.
    Durch die lange Zeit seit der Stillegung viel ausgeräumt und vandalisiert; dafür ließen sich einige Personalakten studieren:-( Es wird u.a. deutlich, wieviel Arbeitsplätze bei Zulieferern betroffen sind, wenn Montanbetriebe wie hier im Lütticher Raum stillgelegt werden.
    Auf weitere Wanderungen wird wegen des andauernden teils ergiebigen Regens (heute 12 mm) verzichtet und statt dessen in der nächsten Bar gefachsimpelt.
    Auf dem Rückweg hat Dido noch etwas Zeit, den Bahnhof Liege-Guillemins bei Nacht abzulichten. Gerade jetzt erweist er sich wegen der meist diffus-indirekten Lichtführung als funktionell-ästhetisches Meisterwerk. Außerdem ist es ein BAHNHOF und nicht wie in DEU üblich eine Shopping-Mall mit Gleisanschluss. An- und Abreise mit S1, RE5 und ICE via D-Flughafen und K Hbf.
    Etwas merkwürdige Trackform wegen zwischenzeitlichen PKW-Transfers.

    • 13. Januar 2019

  • Hoppaloop

    SGL Carbon: DAS ist ein wilder Ort! Dazu der James Bond-Bahnhof: schöner Krimi, Eure Tour! Und offenbar auch auf den kurzen Wegen genug "Material" gesammelt, um beim Plaudern belgische Waffeln so lange in Kakao zu stippen, bis der Regen nachgelassen hat!? Auf den Bildern sieht es allerdings gar nicht allzu verregnet aus!

    • 13. Januar 2019

  • Jojo

    Wieder mal eindrucksvolle Fotos, DiDo.
    An moderner Architektur habe ich wohl in den nächsten Tagen auch etwas beizusteuern....

    • 14. Januar 2019

  • Werner

    Sehr abenteuerliche Tour.
    Wie immer, sehr aufschlussreiche Fotos

    • 14. Januar 2019

  • DiDo Schropa

    Infos zum Produktionsprozess hier: tokai-erftcarbon.com/en/dimensions.html
    Die Vorbereitung der Tour umfasste übrigens >= 22 E-Mails;-)

    • 14. Januar 2019

  • Mandelkern

    «DiDo Schropa war draußen aktiv» heißt die lakonisch formulierte Meldung, die komoot verschickt.Euer «Sonntagsausflug» nach Clermont-sous-Huy, die «Berichterstattung» über die stillgelegte Fabrik, die wohl wie ein Museum für alle offen steht und man so feststellen kann, dass noch nicht mal mehr Zeit oder Geld da waren, die Personalakten zu schreddern und über den fast menschenleeren Bahnhof von Liege-Guillemins macht mich beinah sprachlos - auch die heftigen Kontraste der Bilder. Du bist mit deiner Kamera dabei, «operierst am offenen Herz» und du lässt uns zuschauen. Das ist ganz großes Kino. Die Fotos sowohl aus dem Innenleben des ehemaligen Groß-Elektroden-Herstellers als auch die von Calatravas Bahnhof, der auf den Fotos so wirkt, als wäre er extra für eine Foto-Session geräumt worden, nehmen für mich schon zu Beginn des Jahres vordere Plätze ein in den Kategorien «Lost Places» und «Bahnhöfe». Vielen Dank fürs Teilen!

    • 14. Januar 2019

  • DiDo Schropa

    Mandelkern, der fast menschenleere Bahnhof:
    1. Tatasächlich ist Liege - G. einer der wichtigsten Bahnhöfe in BEL und müsste eigentlich Liege Central heißen. Am Sonntag konzentriert sich der Bahn-Betrieb auf die Systemverknüpfung zur vollen Stunde, also auf die Minuten zwischen [Stunde]:55 und [Stunde+1]:05. Die Nachtfotos entstanden zwischen 18:30 und 18:50; danach hatte ich bis zu meinem ICE Gelegenheit, die Verknüofung anzuschauen: viele Menschen, kaum einer rennt oder drängelt, weil der Betrieb hier eben deutlich zuverlässiger als in DEU abläuft.
    2. Das in DEU gewohnte Kommerzgedöns fehlt hier fast völlig, es gibt praktisch fast ausschließlich Öffi-Infos wie Zugfolgeanzeigen am Bahnsteig und Abfahrtmonitore an den Bahnsteigzugängen. Selbst die Bahnsteigabschnitte (mit Buchstaben wie in DEU) sind auf dem Bahnsteigboden direkt an der Kante aufgebracht, wo sie i.d.R. kein Fahrgast verdeckt. Dieses Fehlen von Blinbling und Kommerz erweckt vielleicht den Eindruck von "Einsamkeit".
    Ich bin darüber keineswegs traurig. Andererseits: würde die "4711"-Werbung an der Stirnseite der Halle von Köln Hbf irgendwann mal entfernt, würde mir etwas fehlen;-)

    • 14. Januar 2019

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