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2019-01 WOLFSFALLE

07:21
13,8 km
1,9 km/h
480 m
530 m

Tourenverlauf

Start
1,02 km
2,64 km
6,24 km
7,33 km
8,59 km
10,3 km
11,8 km
13,0 km
13,8 km
Ziel

Höhenprofil

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Geschwindigkeitsprofil

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Gemacht von Ralf

19.01.2019

Kommentare

  • Ralf

    Januar 2019
    Wolfsfalle – Sächsische Schweiz
    Beuthenfall – Heidematz – Alter Wildenstein – Räumichtweg – Hinterer Kuhstallweg – Neuer Wildenstein - Fremdenweg – Königsweg – Wolfsfalle – Heilige Stiege – Heringsgrund – Wurzelweg - Schmilke
    Während in der warmen Jahreszeit die Schrammsteine schon mal recht überlaufen sind, ist es hier in den Wintermonaten richtig einsam. Das Wetter passt endlich mal wieder, also raus zu einer Runde, die schon recht anstrengend ist. Der Bus bringt uns zum Beuthenfall, wo wir nach einem ganz kurzen Stück vom Dietrichsgrund, gleich links den Wurzelpfad hinauf zum Heidematz hochkraxeln. Der Heidematz ist ein kleiner Klettergipfel. Er hat auf der rechten Seite so eine Art Tunnel. Hier klemmen 2 Findlinge fest. Nur wenige hundert Meter weiter wartet schon der Alte Wildenstein auf uns. Der Aufstieg auf der Rückseite ist versteckt und nicht ausgeschildert. Dafür wartet aber der Alte Wildenstein zu jeder Jahreszeit mit einer tollen Sicht auf die Affen- und Schrammsteine und totaler Einsamkeit auf. Wenig später wartet schon der Aufstieg zum Neuen Wildenstein auf uns. Der Neue Wildenstein ist unter dem Namen Kuhstall wesentlich bekannter. Oben angekommen wartet die Überraschung auf uns. Wir haben an diesem Tag den Kuhstall ganz für uns allein. Im Sommer tummeln sich hier schnell mal mehrere Hundert Menschen. Der Neue Wildenstein hat aber wesentlich mehr zu bieten als nur den Kuhstall. Über die Himmelsleiter geht es hinauf auf das Plateau. Die Mühe wird mit einem weiten Blick in die Felsenwelt belohnt.
    Weiter hinten gibt es noch das Schneiderloch und die Krumme Karoline: Beides ist schon in der Sage vom Kuhstall benannt:

    • 20.01.2019

  • Ralf

    Der mächt'ge Felsen wird genannt
    der "Kuhstall", das ist längst bekannt.
    Dieweil der Krieg in alter Zeit
    dem Bauern brachte schweres Leid,
    denn drückten ihn die Söldner schwer,
    zog er mit seinem Vieh hierher.
    Gab es dem Berg in treue Huf
    bewahrte so sein Hab und Gut. -
    Auch war einmal ein Schneiderlein.
    der wollte gern was Großes sein.
    Er warf Zwirn, Nadel und Schere fort
    und zog an diesen Felsenort.
    Verschrieb dem Teufel sich,
    sodann fing er das Räuberhandwerk an.
    Gar furchtbar war er im Land,
    denn wo ein reiches Kloster stand,
    das raubte aus der Bösewicht.
    Verschonte selbst die Pfaffen nicht
    Darob ward denn ein großes Geschrei,
    das zog den Burggrafen selbst herbei
    von Hohenstein her auf hohem Roß,
    mit ihm ein ganzer Knechtetroß.
    Und hier in diesem Felsennest,
    da hielten sie den Räuber fest.
    Man fing ihn ein, trotz aller Wehr,
    belud ihn dann mit Ketten schwer.
    Gezwickt, gefoltert und verrenkt
    ward drauf der schlechte Kerl gehenkt.
    Wo er sich bis zuletzt verkroch,
    das nennt man nun: "Das Schneiderloch"
    Sein bucklig Weib, die böse Trine,
    die hieß: »Die krumme Karoline"

    • 20.01.2019

  • Ralf

    So wie wir den Neuen Wildenstein erstiegen haben, geht es auch wieder hinab. Nach ca. einer Stunde stehen wir dann vor der eigentlichen Herausforderung der Tour. Die WOLFSFALLE. Ich bin hier schon einmal vor einigen Jahren hoch, aber so schwer hatte ich sie dann doch nicht in Erinnerung. Erst geht es unendlich steil den Hang hinauf. Hier an der Nordseite des Massiv, liegt mehr Schnee und Eis als erwartet. Das macht das Unterfangen nicht einfacher. Ziemlich schnaufend stehen wir dann vor dem Eisenklammernaufstieg. Der ist, trotz Schnee und Eis einfach eine Freude. Anschließend geht’s dann kurz aber heftig bis zur OAP hinauf. Der Weg zur Heiligen Stiege ist schnell gegangen. Die Heilige Stiege ist eine wirklich lange und steile Eisentreppe. Bloß gut das unsere Vorfahren solche schönen Sachen für uns gebaut haben. Heute wäre das undenkbar.
    Im Winterdorf Schmilka gibt es ein leckeres Bierchen. Nach dem nun, und hier scheint die Nationalparverwaltung mal wieder eine eigenartige Rolle gespielt zu haben, der Wirt von Winterberg und Zeughaus aufgegeben hat, eine der wenigen Gasthäuser wo der Wandersmann noch einkehren kann.

    • 20.01.2019

  • Hentschel

    Sehr schöne Tour. Und die Wolfsfalle bei dem Wetter bzw. Untergrund ist wahrlich eine Herausforderung.

    • 20.01.2019

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