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Industriekultur in Maastricht; GLOW #186 am 14.04.2019 (NL)

02:20
9,77 km
4,2 km/h
110 m
110 m

Tourenverlauf

Start
62 m
638 m
1,32 km
Zeitreise 1925
4,42 km
5,64 km
6,91 km
8,26 km
9,30 km
9,77 km
Ziel

Tourenprofil

Keine Auswahl

Geschwindigkeitsprofil

Keine Auswahl

DiDo Schropa und 2 andere waren wandern.

14. April 2019

Kommentare

  • DiDo Schropa

    GLOW Maastricht, 136 Fotos, w. bewölkt, mäßiger NO-Wind, 6°, Will, Niko, Laurent, Axel, Ruud, Edgar, Jens, Manfred, Dido
    [Text provisorisch, wird noch korrigiert/ergänzt von den besser informierten GLOW-Mitgliedern und später evtl. ergänzt, um die Tour als Zeitreise auf historischen Landkarten zu zeigen ]
    Heute ein Heimatspaziergang für die Mehrheit der historischen GLOW-Mitglieder in den nordwestlichen Stadtteilen von Maastricht.
    Im Fokus das südliche Ende des historischen Kanals Willemsvaart, der ehemalige Stadthafen (heute Sport- und Wohnboote) sowie die (früheren) Industriequartiere unweit der Altstadt. Auffällig u.a.:
    - die Willemsfahrt mit Wohnbooten, die teils noch der Renovierung harren; das Kanalwasser stammt offenbar von der wenige m östlich gelegen Maas über ein unter dem Deich gedükerten Kanal und der neueren Schleuse Bosscherveld nördlich davon (Afvoerkanaal)
    - die Trasse der früheren Bahn nach Hasselt, die zu einem "Tram-Trein" (in Deutschland würde man von einer "Regio-Tram" wie Kassel oder Karlsruhe sprechen) umgenutzt werden soll - doch seit einigen Jahren ist es still geworden um das Projekt. Immerhin scheint die Trasse freigehalten zu werden; auf einem kurzen Abschnitt ist sie zu einem Bahntrassenweg geworden (incl. geriatrischem Loch im quer stehenden Zaun) , indem man große Betonplatten auf die Schienen gelegt hat (Infos zum Projekt trammaastrichthasselt.eu )
    - am Edne der Bahntrasse der frühere Güterbahnhof Van Gend en Loos
    - der "Belvedereberg" (früher Mülldeponie) im Stadtteil Bosscherveldmit etwas dunstiger Aussicht über unsere heutiges Tourgebiet
    - westlich davon ex-Ziegelei, die noch auf eine Nachnutzung wartet
    - südwestlich eine ehemalige Keramik-Fabrik mit klassischem Sheddach, derzeit in diffuser Zwischennnutzung
    - das große Industrieareal nordwestlich der City, heute eine große Abriss- und Umbau-Stelle, bestehend aus
    - der früheren Reifenfabrik Vredestein/Radium
    - der ehemaligen Stadtgas-Fabrik (Kokerei) mit erhaltenenem Teleskop-Gasbehälter
    - Kaffeepause in der "Brandweer-Kantine"
    - direkt am Rand der Stadt das Areal der Keramikfabrik "Sphinx", gegründet von Petrus Regout ca. Mitte 19. Jhd., aus heutiger Sicht ein klassischer Frühkapitalist u.a. mit Kinderarbeit; das 8-geschosige Betonskelett-Hauptgebäude heute u.a. Studentenhotel, Mietbüros und wohl Appartements; auch in diesem Areal wird weiter weiter energisch umgebaut
    - der ehemalige Stadthafen mit umgenutzten Kontor-Gebäuden, einem früheren Futtermittelwerk (heute Graffiti-Leinwand), Schleuse sowie dem ältesten Teil der Papierfabrik KNP (heute"Sappi"); außerdem die frühere Schreinerei und die Elektrizitätszentrale der Keramikwerk Sphinx: jezt ein Musiktheater und Kino mit Restaurant.
    - die Altstadt wird im Norden angeschnitten mit einer ausgeklügelten High-Tech-Poller-Anlage, die nur Fietser, Anlieger und Elektrobusse passieren lässt
    - auf dem Weg zurück nach Norden der kulturelle Höhepunkt: die Rampe einer ex-Autobahn wurde teilweise stehengelassen mit einem Ende "im Nichts" - das Denkmal wirkt wie eine Persiflage auf Autowahn bzw. süditalienische EU-Projekte, die über viele Jahre Bauruinen blieben.
    Zum Abschluss dann statt Friterie Fein Essen gehen im neuen Restaurant "Talentino, De Greune Luiper" direkt am vor kurzem fertig gestellten Deckel der Stadtautobahn, die bis vor 2 Jahren die Stadt brutal zerteilt hatte. Direkt auf dem Deckel heute eine ruhige Promenade.
    Auf dem Rückweg kurze Fahrt mit einem der Akku-Elektrobusse: komfortabel, leise und mit mächtigem Antritt
    Wieder ein sehr kontrastreicher und kurzweiliger GLOW! Bedankt bei unseren niederländischen Freunden, die uns "Ihre" Stadt gezeigt haben!

    • 14. April 2019

  • Michael Willuweit

    Sehr schön, wie immer toll beschrieben 👍👍👍

    • 14. April 2019

  • Joh

    Unglaublich, wie aktiv Du bist! Tolle Beschreibung!

    • 14. April 2019

  • Guido H.

    Tolle Tour u. sehr informative Bilder 😀😀😀👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻

    • 15. April 2019

  • Jojo

    Wieder mal schöne Fotos von Maastricht.

    • 15. April 2019

  • nikcob

    Der kurze Abschnitt von dem Bahntrasse führte zum ehemaligen Güterverlader Van Gend en Loos.
    Die Mülldeponie liegt nicht in Borgharen aber in Maastricht Bosscherveld, man sieht wohl Borgharen am anderen Ufer der Maas.
    Am Stadthafen liegt nicht eine Holzfabrik aber die Werkstatt für Holzarbeiten (timmerfabriek) und die Elektrizitätszentrale von das Keramikwerk Sphinx: jezt ein Musiktheater und Kino annex Restaurant.
    Das Essen fand statt bei Restaurant Talentino, De Greune Luiper.

    • 15. April 2019

  • Thomas

    Interessante Tour! 😊👍

    übersetzt vonOriginal anzeigen
    • 15. April 2019

  • DiDo Schropa

    nikcob: Danke! die timmerfabriek (deutsch wohl "Tischlerei")- kann es sein, dass dort Modelle für "Sphinx" gebaut wurden?

    • 15. April 2019

  • Werner

    Ich bin sprachlos, super.

    • 15. April 2019

  • DiDo Schropa

    Nachtrag nach kurzer Zeitreise (hier u.a. nach 1925) mit Hilfe von topotijdreis.nl :
    - Die Abfalldedonie (Belvedereberg) ganz im Norden überdeckte seit etwa 1980 eine weitere Ziegelei
    - in der Nähe des Güterbahnhofs gab es ein kleines Stahlwerk
    - die abgeschnittene Autobahnrampe wurde wohl erst in den 1980er Jahren gebaut
    - westlich des Industriekomplexes mit Stahlwerk, Reifenfabrik, Gasfabrik noch bis ca. 1955 ein "Stoomtram" ("Dampf-Straßenbahn") und das mächtige Fort Hogefronten; wo heute die Straße liegt gab
    - die Kläranlage wurde wohl in den 1980er Jahren gebaut.
    Infos zur Sphinx.Schreinerei: In der Vergangenheit wurde hier die Schalung für den Transport der Rohrleitungen hergestellt. Mit mehr als 5000 m2 ist das Gebäude eines der großen monumentalen Gebäude in Maastricht und Teil des Sphinx-Industriekomplexes. Der Komplex wurde in den Jahren 1905 und 1910 erbaut und befindet sich seit 1996 in der nationalen Denkmal-Liste,

    • 15. April 2019

  • Waddy Dzon

    Schöne Bilder !!

    • 15. April 2019

  • Egon WebRadler

    Was ich ja gerne mal wissen möchte. @Dido. Hast du die Bilder mit dem Handy in den NL vom Hotel(Pension) Hochgeladen, oder in Deutschland erst? Weil ich ja nicht genau weiß, wie es beim Camping in den NL mit WLAN aussieht und ich nur 2 GB zur verfügung habe. Dennn da wird es knapp mit Bilder Upload

    • 17. April 2019

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