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Galmei-Spuren in Kelmis: GLOW #187 am 12.05.2019 (B) (WL) (DG)

02:34
11,7 km
4,5 km/h
220 m
260 m

Tourenverlauf

Start
0 m
1,27 km
2,19 km
3,05 km
3,72 km
4,43 km
5,78 km
6,72 km
Galmei-Wiese in Kelmis-Hohntal
9,12 km
10,2 km
10,9 km
11,7 km
Ziel

Tourenprofil

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Geschwindigkeitsprofil

Keine Auswahl

DiDo Schropa war wandern.

12. Mai 2019

Kommentare

  • DiDo Schropa

    GLOW-Wanderung Galmei Kelmis, Ruud, Niko, Will, Axel, Dido, heiter, m. Nordwind, 11°, 91 Fotos
    In dieser Stadt bereits 2x GLOW:
    am 10.09.2017 "Neutral Moresnet" ( komoot.de/tour/24361549?ref=wtd ) und April 2018 (komoot.de/tour/29106330?ref=wtd ). Heute die südwestlich benachbarte Runde im Tal der Göhl/Geule bzw. des Hohnbachs. Die romantisch wirkende Landschaft war vor 100 Jahren eine bedeutende Bergbau-Region und weist einige Spuren des früheren Galmei-Zink-Abbaus (zunächst Tagebau, später Tiefbau, vor allem in der Grube Schmalgraf) auf:
    - verschiedene Stollen-Mundlöcher, vor allem der Oskarstollen zur Wasserhaltung und zur Erz-Abfuhr
    - die frühere Schmalspurbahn im Hohntal zwischen der Grube Landgraf und der Aufbereitung an der Göhl weiter nördlich
    - heute unter Naturschutz stehende Halden mit der ungewöhnlichen Galmei-Vegetation: Pflanzen, die metallhaltige Böden lieben, vor allem das gelb blühende Galmei-Veilchen
    - das frühere Verwaltungsgebäude der Bergbaugesellschaft "Vieille Montagne", zwischenzeitlich Tram-Endtstation der Strecke nach Aaachen, heute Sitz des Museums (sonntags leider geschlossen).
    Einzelheiten zur Industriegeschichte mit guten historischen Fotos dieser ruhrgebietähnlichen Landschaft unter industrielehrpfad.be/de
    Außerdem
    - die etwas verfallende Emmaburg/Eyneburg mit Kapelle, Park bis zur Göhl hinab ( de.wikipedia.org/wiki/Eyneburg )
    - mehrere frühere Steinbrüche im Göhltal, einer heute Klettergarten des DAV Aachen
    - große ex-Tankstelle in Kelmis, die wohl nach der faktischen Preisgleichheit bei Sprit zwischen Belgien und Deutschland obsolet wurde
    - paar schöne Aussichten auf die Stadt
    - die Rochuskapelle an der Mündung des Hohnbachs in die Göhl
    - beliebte Wander-Region im Sprachdreieck Flämisch - Deutsch (genauer: rheinisch) - französisch.
    Abschluss-Friterie mit stilechtem Plastik-Einweg-Geschirr an der Lütticher Str. in Kelmis. An- und Abreise der NRW-Teilnehmer heute mal störungsfrei mit RE4 und der niedlichen grenzüberschreitenden Regionalbahn zwischen Spa und Aachen, s. erstes Foto.
    Nächster GLOW am 09.06.2019 voraussichtlich im Westlichen Ruhrgebiet.

    • 12. Mai 2019

  • Mandelkern

    91 Fotos kommen hier bei komoot aber nicht an ...?

    • 12. Mai 2019

  • DiDo Schropa

    Mandelkern: bei komoot stets nur eine Foto-Auswahl.

    • 12. Mai 2019

  • Jojo

    Interessante Tour, die Gegend ist mir völlig unbekannt.

    • 12. Mai 2019

  • Werner

    Eine Wanderung mit Pfiff.
    Tolle Fotos

    • 13. Mai 2019

  • Sabine B

    Was ist denn GLOW?

    • 13. Mai 2019

  • DiDo Schropa

    OK nochmal:
    GLOW = "Liebhaber des Ungeschminkten Wallonien", Gegenstück zu
    LURZ = "Liebhaber Ungeschminkter REVIER-Zeitreisen". Näheres siehe Profiltext von Dido Schropa und die dort verlinkten Dokumente: komoot.de/user/524112716585 rechte Spalte.

    • 13. Mai 2019

  • Ida Bogø

    Mit einem gewissen Glitzern in den Augen wollte ich schreiben: „ Ach, Galmei, den hab ich früher so gern gelesen - bis mir sein „ Buch“ „ ICH“ in die Hand fiel.. nun fürchte ich, dass nur ich darüber lachen kann- das halte ich aber auch noch aus. Gucke mir dabei die Tour an. Danke für die Veröffentlichung!

    • 14. Mai 2019

  • Mandelkern

    Komoot sei dank! Der eine durchstreift ein ehemaliges Zinkbergwerk in Ostbelgien, macht wunderbare Aufnahmen, zeigt uns u.a. blühende Galmei-Veilchen-Wiesen und eine andere bedankt sich und kommt beim Betrachten der Tour nicht vom Hölzchen aufs Stöckchen, aber von Galmei auf Karl May.Ida - ich grätsche mal dazwischen und bestätige, dass ich mitlachen kann. Ich habe nämlich Karl Mays Rechtfertigungsorgie „Ich“ zuerst gelesen (besser angelesen) und dann beschlossen, mir seine „Schreibtisch-Abenteuer-Reise-Lügen-Geschichten“ nicht anzutun. Arno Schmidt kannte ich zu der Zeit noch nicht. DiDo - ich finde die Idee, uns auf diese kleine tatsächlich stattgefundene Expedition mitzunehmen, großartig. Mich erinnert es an einen Klassenausflug. Der führte über den Prunkweg (der heißt wirklich so) von Eilendorf (Ortsteil von Aachen) aus zum ehemaligen Grubenfeld Herrenberg, in dem bis 1880 ebenfalls Karl May, ich meine Galmei, abgebaut wurde. Der Biologielehrer präsentierte uns das gelbe Blümchen als eine ganz seltene Veilchenart, die nur auf schwermetallhaltigen Böden, also hier am Herrenberg, vorkommt. Jetzt bin ich schlauer. Nur 20 Kilometer südwestlich, in Kelmis blühen sie also auch, die Karl-May-Veilchen.

    • 15. Mai 2019

  • Ida Bogø

    @Mandelkern - freut mich aufrichtig, dass Du den Spaß teilst - und am Ende Arno noch ein „d“ spendiertest - der ja in der Tat ein ganz ein ganz ein Großer im Literarischen ist. Den mag ich auch. Wäre mir „ICH“ früher in die Hände gefallen: wieviele Stunden in atemloser Spannung wären mir entgangen - diese Schreibtisch Helden Abenteuer habe ich sehr genossen. Und
    Dido bin ich zutiefst dankbar für seine Veröffentlichungen- die nur mit einem Herzchen zu goutieren erscheint mir immer schäbig, angesichts der filigranen Details in dem Gezeigten. Und den ausführlichen Beschreibungen.

    • 17. Mai 2019

  • DiDo Schropa

    Habe einen Tag gebraucht, um den sächs. Wortwitz zu schnallen. Dazu passt vielleicht eigenes Erlebnis: sächsische Speisekarte bietet "Pizza Frutti del Mare an u.a. mit "Krappen".

    • 17. Mai 2019

  • Ida Bogø

    Krappen? Ist das nicht die Mehrzahl dieses spanischen Schnapses?

    • 17. Mai 2019

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