komoot hat dieses Outdoor-Abenteuer mit komoot geplant!

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Etappe 2: Von Herne/Recklinghausen zur Mündung – der Emscher-Weg

Mittelschwer
03:03
49,0 km
16,1 km/h
100 m
130 m
Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

Tourenverlauf

Start
13,4 km
© OSM

Schleuse Gelsenkirchen

Fahrrad-Highlight

23,5 km
29,0 km
© OSM

Zauberlehrling

Mountainbike-Highlight

49,0 km
© OSM

Emschermündung

Fahrrad-Highlight

Wegtypen

Singletrail: 5,62 km
Weg: 3,14 km
Zufahrtsweg: < 100 m
Fahrradweg: 25,3 km
Nebenstraße: 11,1 km
Straße: 3,86 km

Wegbeschaffenheit

Loser Untergrund: 4,07 km
Fester Kies: 19,7 km
Pflaster: 685 m
Straßenbelag: 10,6 km
Asphalt: 12,9 km
Unbekannt: 949 m

Wetter

komoot hat eine Fahrradtour geplant.

8. Juli 2019

Kommentare

  • komoot

    Die zweite Hälfte des Emscher-Weges beginnt zwischen Recklinghausen und Herne am Stadthafen Recklinghausen. Von hier bis Oberhausen fließt die Emscher parallel zum Rhein-Herne-Kanal.

    Nach zweieinhalb Kilometern lohnt sich ein kleiner Abstecher zur Halde Hoheward. Sie bildet gemeinsam mit der Halde Hoppenbruch die größte Haldenlandschaft des Ruhrgebietes. Die Halde ist ein interessanter Park, der an der höchsten Stelle über 150 Meter hoch ist. Von den Balkonen und dem Aussichtsturm hast du einen schönen Blick auf das ehemalige Zechengelände und nach Herten. Du findest auch viele Kunstwerke und Installationen auf der Halde, wie etwa die riesige Sonnenuhr, die Himmelsstiege oder die Drachenbrücke.

    Weiter geht es an der Emscher entlang. Auch auf dieser Etappe wechseln sich Natur und Industrie ab. Dazwischen findest du renaturierte Gebiete und Neubaugebiete auf alten Industrieflächen. Wie bereits erwähnt, fließt der Rhein-Herne-Kanal parallel zur Emscher. Auf einer künstlichen Anhöhe zwischen den beiden Gewässern, auf der „Wilden Insel” liegt der „Singing Mountain”, ein Kunstfelsen, aus dem hin und wieder eine speziell für diesen Ort komponierte Musik ertönt. Gleich daneben überquerst du den Rhein-Herne-Kanal auf der Schleuse Gelsenkirchen. Von hier aus kannst du beobachten, wie die großen Schiffe den Höhenunterschied von über sechs Metern überbrücken.

    Auch im weiteren Verlauf liegen mehrere Kunstinstallationen entlang des Emscher-Weges, wie etwa die Betonschafe unter der Autobahnbrücke südlich von Bottrop. Diese Gegend ist auch historisch interessant, denn bei Grabungsarbeiten zum Rhein-Herne-Kanal ist man auf einen Rastplatz der Neandertaler gestoßen.

    Kurz vor dem Ende des Emscher-Weges gibt es noch ein außergewöhnliches Naturschauspiel zu entdecken: die Halde Wehofen. Im Zweiten Weltkrieg geriet die Halde in Brand und brennt seit damals ununterbrochen. Die unterirdischen Kohlevorkommen glühen so lange, bis die Halde vollständig mit Lehm abgedichtet wird.

    Wenige Kilometer später mündet die Emscher in den Rhein. Die Mündung wurde zwei Mal, in den Jahren 1938 und 1949, nach Norden verlagert und dank des neu gewonnenen Höhenunterschiedes dient die Mündung der Stromerzeugung. Hier endet der Emscher-Weg. Der nächste Bahnhof befindet sich knapp fünf Kilometer entfernt in Dinslaken.

    • 9. Juli 2019