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Vennbahn-Geschichte in Raeren; GLOW #189 am 14.07.2018 (BE) (WL) (DG) (VG)

04:56
13,5 km
2,7 km/h
150 m
160 m

Tourenverlauf

Start
617 m
1,92 km
3,23 km
13,5 km
13,5 km
Ziel

Tourenprofil

Keine Auswahl

Geschwindigkeitsprofil

Keine Auswahl

DiDo Schropa war wandern.

14. Juli 2019

Kommentare

  • DiDo Schropa

    GLOW (Genossenschaft der Liebhaber des Ungeschmückten Wallonien) -Venn-Bahnhof Raeren, Manfred, Niko, Axel, Ruud, Will, Dido; bedeckt, schw. NW-Wind, 17°, 79 Fotos
    Heute spezieller GLOW; kundige Führung durch den früheren Bahnhof Raeren der Vennbahn (Weitere Infos wie üblich bei Tante Wikipedia) . Nachdem die Vennbahn durch den Versailler Vetrag an Belgien überging, wurde die jetzt zum Grenzbahnhof gewordene Station Raeren (mit Abzweig via Eupen und Herbsthal/Welkenraedz nach Monzten) erheblich ausgebaut und zu diesem Zweck die Stellwerke neu
    errichtet, allerdings nicht nach dem damaligen Stand der Technik, sondern mit rein mechanischen Sicherungsmaßnahmen zur Steurung von Signalen und Fahrstraßen nach einem USA-Patent von 1860: durch mechanische Kopplung der Weichen- und Signalschalter konnte das Signal erst nach korrekter Schaltung der gesamten Fahrstraße freigegeben werden. Die Einzelteile wurden in den 1920ern offenbar aus anderen stillgelegten Stellwerken zusammengeklaubt. Andere Unikate sind u.a. ein belgisches seitenverkehrtes Signal (bis zur Überwerfung kurz vor Monzen war hier noch Rechtsverkehr) und ein preußisches Signal mit angetackerter belgischer Technik.
    Dank eines umtriebigen Vereins konnten die Stellwerke gesichert werden; auch paar Signale und Seile/Ketten/Stangen zur Weichen- und Signalsteuerung sind auf dem Gelände erkennbar.
    Nahe dem West-Stellwerk ein Fiets-Cafe in einem Pavillon und zwei zu Biergarten/Verzehrraum umgebauten Bahnwaggons; trotz vieler Wolken und Kühle auch heute rege genutzt von den vielen Vennbahn-Radlern. Paar Fotos zum typischen Ausbaustandard dieses 112 km langen Bahntrassenweges auch bei.
    Anschließend Besuch des Mamorwerks 400 m westlich des Bahnhofs mit einer irritierenden Ruine: war es Verladung, Ofen oder Brecher?
    Abschluss-Friterie direkt an der Belgisch-Deutschen Grenze in Lichtenbusch auf gemütlichem Parkplatz.
    Von allen Teilnehmern herzlichen Dank an Manfred Hirtz für die opulente Führung!

    • 14. Juli 2019