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  1. rdf231 war Fahrrad fahren.

    6. Juni 2021

    06:59
    129 km
    18,5 km/h
    1 530 m
    1 530 m
    Daggy☀️🌻🚶🏼‍♀️, DonDeddy und 50 anderen gefällt das.
    1. rdf231

      Heute war ich natürlich auch bei der großen Sternfahrt dabei (adfc-berlin.de/aktiv-werden/bei-demonstrationen/sternfahrt/987-adfc-sternfahrt-am-sonntag-6-juni-2021.html). Nachdem sie letztes Jahr wegen Corona ausgefallen ist, musste ich heute natürlich heute hin. Davor war ich auch schon ein paar Mal dabei, oft auf meiner "Hausroute" von Erkner oder Friedrichshagen und durch den Britzer Tunnel und einmal auch schon über die Avus. Die Entscheidung fiel heute relativ leicht, denn der Britzer Tunnel wurde für die Sternfahrt dieses Jahr erstmals "aus Sicherheitsgründen" gesperrt ( tagesspiegel.de/berlin/fahrrad-demos-in-berlin-polizei-verbietet-radrouten-durch-den-autobahntunnel-wegen-sicherheitsbedenken/27256008.html), sehr schade, die Gründe erschließen sich mir auch nicht richtig, aber egal. Deswegen war die Entscheidung relativ einfach für eine der Routen über die Avus. Da ich vor ein paar Jahren schonmal die Bundesplatz-Route über die Avus gefahren bin, wollte ich heute mal eine Route aus Norden kommend probieren.
      Die Wahl fiel auf die Route ab S Bhf Frohnau, diese ist mit einer Länge von etwa 56 km auch eine der längeren Routen, wobei die Routen dieses Jahr generell kürzer sind, da sie alle erst in Berlin und nicht wie sonst schon im brandenburgischen Umland starten.
      - der Hinweg nach Frohnau führte über die schnellste Route, war früh morgens auch alles sehr entspannt zu fahren
      - ab Frohnau ging es mit der Sternfahrt über Tegel, Siemensstadt, Westend und schließlich über die Havelchaussee durch den Grunewald zum S Bhf Wannsee
      - am Anfang in Frohnau waren es noch relativ wenig Leute, im Laufe der Zeit kamen jedoch noch etliche dazu
      - die Wartezeiten, auch vor der Autobahn, waren vergleichsweise zu den Vorjahren ziemlich kurz, nicht kurz waren die Staus der Autos auf den Gegenspuren und kreuzenden Straßen, die meisten Autofahrer haben es aber gelassen gesehen, nur wenige wurden etwas unfreundlich
      - die Fahrt über die Avus macht immer wieder Spaß: immer geradeaus auf Autobahn und bestem Asphalt und dann durchs Dreieck Funkturm, wenn nur alle Radwege in Berlin so gut asphaltiert wie die Autobahnen wären
      - weiter ging es dann auf dem Kaiserdamm bis zur Straße des 17. Juni immer geradeaus, am Großen Stern wollte man scheinbar nicht, dass die Radfahrer wie in den Vorjahren mehrmals durch den Kreis fahren, nach einer Runde durch den Kreisel bin ich bis zum Ende der Sternfahrt zum Brandenburger Tor gefahren
      - der Rückweg führte dann quer durch die Stadt zurück, auf dem Rückweg musste ich in Friedrichshagen an der Badestelle "Teppich" an der Müggelspree, nochmal ins Wasser, das Abkühlungsbad war auch sehr schön und hat nach der langen Fahrt gut getan
      Die Sternfahrt ist für mich immer eins der größten Fahrrad-Highlights im Jahr, wie immer sehr schön und tolle Stimmung, wenn ich es einrichten kann, bin ich immer wieder dabei.

      • 6. Juni 2021

  2. rdf231 war Fahrrad fahren.

    30. Mai 2021

    06:33
    131 km
    20,0 km/h
    1 420 m
    1 430 m
    Turbo, Rosefahrer und 47 anderen gefällt das.
    1. rdf231

      Heute mal eine Runde nördlich von Berlin, in eine Ecke, in der es immer viel zu sehen gibt, vor allem auch was Lost Places anbelangt. Ich habe heute aufgrund der längeren Strecke nur einen davon besucht: die FDJ Jugendhochschule am Bogensee, eine sehr eindrucksvolle Anlage, auch wenn man sie nur von außen sehen kann.
      - hin gings den schnellsten Weg nach Bernau, dabei habe ich erfreulich festgestellt, dass zwischen Neuenhagen und Hönow ein neuer Radweg gebaut wird, die Straße ist normalerweise (wenn nicht gerade Sonntagmorgen) stark befahren und für Radfahrer gefährlich, weil auch sehr schmal, wenn der neue Radweg komplett fertig ist, ergibt das für mich eine tolle Möglichkeit für Touren nördlich von Berlin
      - ab Bernau ging es dann auf dem "Radweg Berlin Usedom", nicht bis zur Ostsee, sondern nur bis zum Finowkanal, der Radweg ist sehr schön und die Gegend durchaus auch etwas hügelig
      - in Biesenthal war ich dann auf dem kleinen Aussichtsturm (Kaiser-Friedrich-Turm) am Schlossberg, der Turm liegt auf einem kleinen Hügel, wo früher eine Festung auf dem Berg war und man hat einen schönen Rundumblick über Biesenthal und Umgebung, weit kann man jedoch nicht schauen, von Berlin kann man beispielsweise nichts sehen
      - weiter ging es dann zum Finowkanal und ein Stück direkt am Kanal auf einem ebenfalls sehr schönem Radweg, dann über die Straße und über Prenden bis zum Abzweig zum Bogensee
      - schon vor dem Bogensee auf der kleinen Straße dorthin gibt es einen alten Wachturm der Anlage zu sehen, er ist etwa baugleich wie die Türme, die an der Berliner Mauer standen (bzw. wenige heute auch noch stehen), der Wachturm ist mittlerweile bei weitem von Bäumen überragt, leider gibt es keine Leiter mehr und man kommt nicht hoch
      - das Bogensee-Areal wurde von 1946 bis 1990 als Jugendhochschule der Freien Deutschen Jugend (FDJ) genutzt, abgeschottet im Wald wurden dort die zukünftigen Funktionäre ausgebildet, zu Zeiten davor hat das Gelände eine eher unrühmliche Geschichte, da NS-Propagandaminister Goebbels dort ab 1939 seinen Landsitz hatte
      - nachdem das Gelände seit 1990 mehr oder weniger ungenutzt ist, scheint nun was zu passieren, zumindest waren zwei der großen Häuser mit Baugerüsten und Bauzäunen versehen, es soll scheinbar ein neues Wohngebiet mit dem Namen "Kreativ-Campus-Bogensee" dort entstehen (siehe: berliner-zeitung.de/mensch-metropole/bogensee-auf-dem-ehemaligen-goebbels-areal-soll-ein-modelldorf-errichtet-werden-li.130957)
      - auch wenn man sie nur von außen sehen kann, finde ich die Anlage sehr eindrucksvoll
      - vom Bogensee ging es zum Liepnitzsee, bei wärmeren Wassertemperaturen ein schöner Badesee, darauf habe ich heute verzichtet, da es mir wahrscheinlich doch noch zu kalt ist und der Liepnitzsee generell relativ kalt ist, doch auch so ist der Liepnitzsee sehr schön
      - zurück ging es über Schönow, Zepernick und Birkholz, von dort wollte ich mal einen neuen Weg ausprobieren, der sich auch sehr gut fahren lässt: nämlich über Wartenberg, Hohenschönhausen, Marzahn und Biesdorf zurück, nur ein kleines Stück vor Neu-Lindenberg war eine Schotterstrecke mit Schlaglöchern, sonst immer relativ gute Radwege oder Nebenstraßen, auch im Berliner Stadtgebiet
      - unter anderem bin ich auf dem Rückweg wieder bei der Straße Nr. 1 (Straße 1 in Wartenberg) und bei der merkwürdigen Auto-Stapelbox mit den ziemlich kaputt aussehenden Autos bei Marzahn vorbeigekommen
      Auf jeden Fall eine sehr schöne Runde, in der Ecke dort gibt es sowieso immer viel zu entdecken, auch die ehem. FDJ-Hochschule am Bogensee lohnt sich auf jeden Fall.

      • 30. Mai 2021

  3. rdf231 war Fahrrad fahren.

    29. Mai 2021

    Tom 🤓, Daggy☀️🌻🚶🏼‍♀️ und 44 anderen gefällt das.
    1. rdf231

      Da ja möglicherweise irgendwann bald die Umbauarbeiten auf dem Gelände des ehem. Flugplatzes Schönwalde beginnen, wollte ich da vorher auf jeden Fall nochmal vorbeischauen, das habe ich mit einer Runde um den Tegeler See kombiniert.
      - der Hinweg führte ganz normal durch die Stadt und über die schönen Radwege am Spandauer Schifffahrtskanal, an der Havel und des Havelkanals nach Schönwalde, dabei habe ich gesehen, dass das "Futuro-Haus" (dieses Ufo-Haus) wieder eine andere Position hat: während es zwischenzeitlich auf einem Schiff nahe der Insel der Jugend zu finden war, ist es nun wieder auf die andere Seite der Spree zurückgegangen und liegt auf einem Schiff im Hafen in Rummelsburg
      - das Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes Schönwalde ist so groß, dass man es nicht schafft, alles an einem Tag zu sehen, damals hatte ich etwas mehr Zeit, für weitere Flugplatz-Fotos siehe: komoot.de/tour/169242145
      - ich habe mich heute ausschließlich auf das Kasernengelände konzentriert, zum einen wollte ich mir das noch etwas genauer ansehen, den Flugplatz kannte ich ja schon, zum anderen kam gerade der Bauer der Weide südlich des Flugplatzes dort mit dem Auto langgefahren und machte eine deutliche Handbewegung zum Ausgang, da ich keinen Ärger wollte, habe ich den südlichen Bereich des Geländes um den alten Tower gemieden, auf dem Rest des Geländes hat es niemanden gekümmert, es waren auch wieder etliche andere Leute dort anzutreffen
      - der Flugplatz Schönwalde wurde 1935 vom Reichsluftfahrtministerium errichtet, von 1945 bis 1990 wurde er durch sowjetische Truppen genutzt, seitdem ist das Gelände ungenutzt und bald soll es in Wohnraum umgewandelt werden, weshalb es dann nicht mehr so lange Lost-Place sein wird (Infos: rottenplaces.de/main/flugplatz-schoenwalde-42096)
      - ich konnte etliche neue Dinge auf dem Gelände entdecken: es gab dort eine Sporthalle und sogar ein Freibad, dass auch heute noch mit Wasser gefüllt ist, weiterhin fanden sich noch alte russische Zeitungen in einem Gebäude und am Ende habe ich noch einen alten Kino/Theatersaal entdeckt, dort konnte man auch noch ein altes Wandbild der Sowjets erkennen
      - auch heute habe ich etwas mehr als eine Stunde dort verbracht und bestimmt habe ich nach zwei Besuchen immer noch nicht alles von dem Gelände gesehen, immer wieder eine sehr eindrucksvolle und große Anlage
      - zurück gings dann über Hennigsdorf und entlang der Havel über Heiligensee bis Tegelort und am Tegeler See weiter, bis Tegel auf jeden Fall eine schöne Route und danach quer durch die Stadt wieder zurück
      Eine sehr schöne Tour, vor allem der alte Fliegerhorst Schönwalde ist sehr eindrucksvoll und lohnt sich auf jeden Fall.

      • 29. Mai 2021

  4. rdf231 war Fahrrad fahren.

    16. Mai 2021

    Daggy☀️🌻🚶🏼‍♀️, Czapello und 34 anderen gefällt das.
    1. rdf231

      Heute mal eine kleinere aber trotzdem schöne Runde in der näheren Umgebung. Erst an den Uferwegen von Seddinsee und Großer Krampe entlang, dann zum Biesenhorster Sand, wo es einige interessante Dinge zu sehen gibt und über die Wuhlheide und die Müggelberge wieder zurück.
      - die Uferwege an Seddinsee und Große Krampe gehören zu den schönsten Uferwegen Berlins, mit dem Rad sind sie schon eine kleine Herausforderung (schmal und viele Wurzeln), aber es lohnt sich trotzdem
      - der Biesenhorster Sand (Infos: fotowiesel.de/berlin/2012-biesenhorster-sand) ist ein ehemaliges Bahn- und Militärgelände nördlich der Wuhlheide zwischen Karlshorst und Biesdorf
      - im östlichen Teil befand sich zwischen 1953 und 1994 der Rangierbahnhof Wuhlheide am Berliner-Eisenbahn-Außenring, es war einer der größten Rangierbahnhöfe Berlins, man sieht noch viele Spuren des alten Rangierbahnhofs wie Schwellen, Gleise, alte Signale und einen Lokschuppen mit Kran
      - weiterhin findet man noch einen alten eingewachsenen Güterwaggon aber noch mit Rädern, etwas weiter befindet sich der zugehörige Container
      - auf dem westlichen Teil des Geländes wurde ab 1909 ein Flugplatz gebaut, die Hallen sind heute noch teilweise zu sehen, zwischen 1945 und 1990 wurde das Gelände durch die sowjetischen Streitkräfte militärisch genutzt
      - heute ist es ein sehr schönes Gelände, die Natur hat sich fast alles zurück geholt, es ist auch noch nicht so bekannt wie andere Parks (z.B. die Wuhlheide) und daher auch nicht so überlaufen, die vielen Schwellenstapel sind einfach toll zum in der Sonne sitzen und entspannen
      - zurück gings durch die Wuhlheide und über den alten Bahndamm, auch der hat was mit dem Rangierbahnhof zu tun, da dies eine Verbindungskurve der Bahnstrecke Berlin-Erkner an den Berliner Außenring und zum Rangierbahnhof Wuhlheide werden sollte, sie wurde in den 1930er Jahren geplant aber nie in Betrieb genommen und daher kann man sehr schön über den Bahndamm über der Wuhlheide fahren, am Ende befindet sich auch ein Brückenkopf
      - in der Wuhlheide war ich dann auch noch bei der alten Brücke der Parkeisenbahn, die früher dort eine Senke querte, mittlerweile ist dieser Abschnitt der Parkeisenbahn stillgelegt und die Brücke existiert noch, der Streckenabschnitt soll aber glaube ich irgendwann mit der Brücke wieder in Betrieb genommen werden
      - zurück gings dann den Weg über die Müggelberge, die Abfahrt runter nach Müggelheim macht immer Spaß und man bekommt da ordentlich Tempo drauf
      Eine schöne Tour, Highlight war natürlich das alte Bahngelände Biesenhorster Sand, aber auch die Uferwege an Seddinsee und Großer Krampe, die Wuhlheide und die Müggelberge lohnen sich immer.

      • 16. Mai 2021

  5. rdf231 war Fahrrad fahren.

    15. Mai 2021

    07:23
    156 km
    21,1 km/h
    2 840 m
    2 850 m
    Joggingbrot 🏃🏻🥖, Rosefahrer und 44 anderen gefällt das.
    1. rdf231

      Heute mal eine weitere Runde, bitte die Höhenmeter einfach ignorieren, auch wenn es in die Krausnicker Berge ging (die für Brandenburg tatsächlich recht hoch sind), sind die aufgezeichneten Höhenmeter natürlich Schwachsinn. Die Strecke war aber sehr schön:
      - hin gings über den Dahmeradweg bis Märkisch Buchholz, wie immer sehr schön zu fahren, die Strecke kenne ich ja schon gut
      - in Märkisch Buchholz gibt es ein Wehr am Dahme-Spree-Umflutkanal, dass fast so aussieht wie ein Wasserfall mit Stufen
      - weiter gings über die Straße nach Köthen, ab da dann ein sehr schöner Abschnitt entlang der kleinen Köthener Heideseen bis in die Krausnicker Berge zum Aussichtsturm Wehlaberg
      - die Strecke hoch ist mit dem Rad über den Weg außenrum gut zu fahren, alle Waldwege sind top befahrbar, nur das letzte Stück zum Turm hoch ist recht steil
      - der Aufstieg lohnt sich, die Aussicht vom Turm (frei zugänglich) ist genial: man kann in der Ferne Berlin sehen, vor allem sieht man viel Wald und ein paar Seen in der Umgebung und in die andere Richtung kann man bis zu den Kohlekraftwerken Jänschwalde und Boxberg in der Lausitz schauen, direkt in der Nähe sieht man die große Tropical-Islands-Halle aus dem Wald gucken
      - die Abfahrt runter nach Krausnick war auch sehr spaßig, von Krausnick gings dann zum ehem. Flugplatz Brand
      - der Flugplatz Brand (Infos: rottenplaces.de/main/flugplatz-brand-briesen-36564 und de.wikipedia.org/wiki/Flugplatz_Brand) wurde 1938 von der Wehrmacht als Fliegerhorst für die Luftwaffe errichtet, von 1945 bis 1990 wurde der durch sowjetische Truppen genutzt, von 1998 bis 2000 wurde dort die größte freitragende Halle der Welt als Werft für Transportluftschiffe des Unternehmens Cargo-Lifter gebaut
      - Cargo Lifter hat da aber viel Geld in den märkischen Sand gesetzt, 2002 ging Cago-Lifter schon insolvent und die riesige Halle blieb übrig
      - ab 2003 wurde in der Halle der Freizeitpark "Tropical-Islands" errichtet, ein Schwimmbad mit Tropenlandschaft und riesigen Rutschen
      - südlich der Straße gibt es noch eine ganz lange Rollbahn, sie gehörte auf jeden Fall auch zum Flugplatz und liegt mitten im Wald, im Gegensatz zum Bereich nördlich der Straße wo die Halle steht, ist hier die Rollbahn noch so wie früher
      - die Kasernen auf dem Gelände sahen auch spannend aus, aber aufgrund des langen Weges dorthin war kaum Zeit für große Erkundungen, ich habe mich nur auf den Flugplatz beschränkt
      - die Halle des Tropical-Islands ist einfach gigantisch, man kann direkt vorbeifahren, heute war auch das Tropical-Islands selbst ein Lost Place, eine Rollbahn dort ist jedoch noch erhalten
      - nördlich der Halle ist eine weitere Rollbahn mit mehreren Shelters, gibt auf dem Gelände schon einiges zu sehen, bestimmt auch noch mehr, aber ich habe aus Zeitgründen mich auf den Teil beschränkt
      - zurück ging es ein Stück Dahme-Radweg, als ich da die Dahme überquert habe, konnte ich nicht glauben, dass der winzige Bach die Dahme ist, dort ist sie noch recht klein
      - weiter gings dann über Halbe, dann den Hofjagdweg über Groß Köris und über Bestensee und Neue-Mühle wieder zurück
      Die Tour war sehr schön, Highlights waren die Krausnicker Berge mit dem Aussichtsturm und der ehem. Flugplatz Brand, aber die Ecke dort ist sowieso immer gut.

      • 15. Mai 2021

  6. rdf231 war Fahrrad fahren.

    9. Mai 2021

    05:47
    108 km
    18,7 km/h
    1 220 m
    1 220 m
    Thomas 🚴 🚶, Florian De und 34 anderen gefällt das.
    1. rdf231

      In Brandenburg kann man die Schweiz und eine Pyramide tatsächlich auf einer Radtour besuchen, die Märkische Schweiz ist sozusagen die Schweiz in Mini-Miniaturform und auf jeden Fall sehr schön: es ist sehr hügelig, es gibt viele kleine Bachtäler und Seen. Nebenbei befindet sich dort eine Pyramide mitten in Brandenburg.
      Trotz des Namens "Märkische Schweiz" stimmen die Höhenmeter natürlich wie immer nicht mit der Realität überein, obwohl die Gegend für Brandenburger Verhältnisse einige tolle Abfahrten und Anstiege zu bieten hat.
      - auf dem Hinweg bin ich am Bunker Garzau vorbei, hier war früher das Organisations- und Rechenzentrum der NVA im Atombunker untergebracht (Infos: bunker-garzau.de/zahlen-fakten), auch heute ist der Bunker noch gut abgesichert, dort ist auch ein Paintball-Schießplatz und in Vor-Corona-Zeiten waren wohl im Bunker auch noch Führungen möglich, sonst kommt man da nicht rein
      - weiter bin ich über Klosterdorf und dann über den sehr schönen Radweg über Prädikow und Reichenow bis nach Möglin gefahren, auf dem Weg gibt es etliche tolle Abfahrten und Autoverkehr gibt es keinen, man wird hier also ganz schön schnell
      - ab Möglin ging es ein Stück Landstraße, aber sehr wenig befahren und auch etwas hügelig über Reichenberg nach Pritzhagen
      - in Pritzhagen gings steil bergab zur Pritzhagener Mühle im Stobbertal, dort ist auch der Tornowsee, man kann von da laut Wegweiser in 20 Minuten zur Hölle gelangen, probiert habe ich es aber nicht
      - der Weg durch das Stobbertal nach Buckow ist wunderschön, immer neben dem kleinen Bach entlang durch ein kleines Tal, dort gibt es auch Schilder, die aufklären, wie lange man laufen muss, um die Kalorien für bestimmtes Essen zu verbrauchen, wie gut, dass ich mit dem Rad unterwegs war
      - in Buckow bin ich auf den Schlossberg hoch, von da hat man einen tollen Blick über den Ort und die verschiedenen Seen und auch über den größten See, den Schermützelsee, der Weg zum Schlossberg ist für Fahrräder teilweise Schiebestrecke, lohnt sich trotzdem hochzugehen
      - Buckow selbst ist auch ein sehr schöner Ort mit verschiedenen Seen und einem alten Bahnhof mit Museumszügen, dort war heute durch das Wetter natürlich viel los
      - von Buckow bis Lichtenow ging es auf dem Europaradweg R1 (der auch am Müggelsee langgeht), ein sehr schöner Radweg
      - in Garzau gibt es die größte Feldsteinpyramide Deutschlands, die gehört zum Schloss Garzau und der dortige Graf ließ die Pyramide 1784 erbauen, die Pyramide sollte eigentlich wie die echten Pyramiden als Grabstätte für den Grafen dienen, dazu kam es aber nie, da dieser das Schloss Garzau samt Pyramide 1802 verkaufte (Infos: de.wikipedia.org/wiki/Pyramide_Garzau)
      - die Strecke hinter Rehfelde über Lichtenow und Herzfelde ist nicht so spektakulär, dafür kann man in Herzfelde auf der alten B1/B5 mit dem Rad fahren, die Straße ist für Autos gesperrt, da für die eine neue Umgehung des Ortes gebaut wurde
      - der gut zu fahrende Waldweg zwischen Alt-Rüdersdorf und Woltersdorf ist eine sehr gute Abkürzung und Alternative zur Straße, von der Woltersdorfer Schleuse ging es wie immer neben der Straßenbahn durch den Wald zurück
      Auf jeden Fall eine sehr schöne Runde: gute Wege, für Brandenburger Verhältnisse einige Abfahrten und Anstiege, die schönsten Abschnitte waren das Stobbertal und generell die Strecke rund um Buckow.

      • 9. Mai 2021

  7. Thomas 🚴 🚶, Daragia und 33 anderen gefällt das.
    1. rdf231

      Heute mal wieder eine Runde durch das östliche Umland, zunächst durch die Spreeauen und dann noch ein paar neue Wege rund um Storkow erkunden.
      - zuerst ging es an der Tesla-Baustelle bei Grünheide vorbei, auch wenn sich die Eröffnung voraussichtlich um ein halbes Jahr verzögert und die Produktion erst im Januar 2022 anstatt im Juli 2021 beginnen soll, nimmt die Fabrik schon deutlich Gestalt an, eine Halle ist schon von außen komplett fertig, man kann gespannt sein, was hier noch so passiert
      - nebenbei wurde die Tesla-Straße zwischen der Tesla-Baustelle und dem Kreisverkehr komplett neu asphaltiert, noch ist sie für Autos gesperrt, so konnte ich mit dem Rad über frischen Asphalt fahren, wer das ganze auch noch ohne Autoverkehr genießen will, sollte schnell sein, wahrscheinlich wird die Strecke bald wieder freigegeben
      - der Spreeradweg durch die Spreeauen ist immer wieder sehr schön, heute war ich das erste Mal an der Großen Tränke, wo die Müggelspree vom Oder-Spree-Kanal abzweigt, auch ein sehr schöner Ort am Wasser
      - die Strecke am Kanal von Große Tränke nach Braunsdorf ist gut zu fahrender Waldweg, von Braunsdorf über Markgrafpieske und Lebbin nach Storkow geht es sehr schön über kaum befahrene kleine Straßen
      - in Storkow bin ich mal auf der Binnendüne gewesen, bisher kannte ich nur den Eingang unten, mit dem Rad muss man zwar schieben, es ist trotzdem sehr schön, Dünen in Brandenburg sind übrigens nichts seltenes, sie entstanden vermutlich wie hier in Storkow durch die Eiszeit, von der Düne hat man Ausblick auf sehr viel Sand und auch auf den Storkower See
      - in Storkow ist auch der See und die Zugbrücke im Zentrum sehr schön, diese habe ich heute erstmals in Aktion erlebt
      - die Orte um Storkow haben teils merkwürdige Ortsnamen: ich bin mit dem Rad in Philadelphia gewesen, außerdem war auch noch Neu-Boston ausgeschildert, aber da war ich nicht
      - weiteres Highlight ist der Treidelweg am Storkower Kanal, ein schmaler aber gut zu fahrender schöner Weg am Wasser, auch die Landzunge am Wolziger See lohnt sich
      - in Friedersdorf gibt es einen Flugplatz mit einem einzigen blauen Container und einer Grasbahn, er wird von einem Segelflugverein genutzt, heute waren auch Segelflieger da
      - zwischen der Autobahn A12 und dem Oder-Spree-Kanal habe ich meinen eigentlichen Weg verpasst, ich bin also der asphaltierten Straße ohne jeglichen Autoverkehr (zumindest am Wochenende) bis zum Kanal gefolgt, wusste gar nicht, dass dort so eine große Kiesgrube ist
      - der Weg am Oder-Spree-Kanal ist schön und gut zu fahren, dabei sieht man die Reste der vermutlich im 2. Weltkrieg gesprengten Brücke zwischen Friedersdorf und Neu-Zittau
      - da es da eben keine Brücke gibt und ich keine Lust über den Umweg über Wernsdorf hatte, habe ich den Kanal etwas inoffiziell auf der Autobahnbrücke des Berliner Rings gequert
      - natürlich habe ich den Kanal nicht auf der Autobahn, sondern auf dem schmalen "Weg" oder eher dem Stück zwischen Leitplanke und Brückengeländer gequert, die Querung über den schmalen Weg erfordert schon etwas Nervenkitzel über den schmalen Weg während neben einem der Verkehr vorbeibraust, aber es ist gut machbar
      - auf der Ostseite der Autobahnbrücke sind auf beiden Seiten die Tore offen und man kann das Rad neben der Treppe hochschieben
      - es ist sicherlich etwas abenteuerlich, aber man kann die Autobahnbrücke gut als Abkürzung von Friedersdorf nach Neu-Zittau nutzen, zumal auf der anderen Seite ein sehr gut asphaltierter Weg im Wald ohne Autoverkehr von der Brücke bis Neu-Zittau durchgeht
      - zurück gings dann über Gosen und etwas anders durch den Wald, da ich noch am Waldsee Krumme Lake (nicht zu verwechseln mit der Krummen Lanke im Westen Berlins) vorbeischauen wollte
      Insgesamt eine sehr schöne Runde, die Strecke durch die Spreeauen geht immer und die Wege am Oder-Spree-Kanal und Storkower Kanal sind auch sehr schön.

      • 8. Mai 2021

  8. Tom 🤓, Daggy☀️🌻🚶🏼‍♀️ und 10 anderen gefällt das.
    1. rdf231

      Heute bin ich zur Fahrraddemo (a100stoppen.de/demonstrationen-tvo-verhindern) gegen den Bau der Tangential-Verbindung-Ost (TVO) gefahren, es geht um den Bau einer Schnellstraße, die von der Spindlersfelder Straße/An der Wuhlheide bis zum Beginn der Märkischen Allee bei Alt-Biesdorf/Alt-Friedrichsfelde gehen soll, Infos siehe: berlin.de/sen/uvk/verkehr/infrastruktur/strassenbau/tangentiale-verbindung-ost . Die Planungen dafür existieren schon seit den 60er Jahren, man rechtfertigt den Bau der vierspurigen Schnellstraße damit, dass Straßen wie die Köpenicker Str. in Biesdorf oder die Treskowallee in Karlshorst entlastet werden. Allerdings ist es irrsinnig heute noch vierspurige Schnellstraßen zu bauen und den Autoverkehr in der Stadt damit noch attraktiver zu machen anstatt die Verkehrswende voranzutreiben und Radwege sowie den ÖPNV auszubauen. Beides ist zwischen Köpenick und Marzahn auf der Planungstrasse der TVO nicht wirklich gut vorhanden, die Radwege sind nur Holperpisten, entlang der stark befahrenen Rudolf-Rühl Allee/Waldowallee und der Köpenicker Str. gibt es gar keine Radwege.
      Zudem wird für die TVO auch ein nicht ganz kleines Stück Natur zerstört:
      - die TVO soll mitten durch den Wald der Wuhlheide verlaufen, die Wuhlheide als Naherholungsgebiet und als wichtiges Waldgebiet für das Stadtklima wird damit zerstört
      - durch den Neubau weiterer Straßen gibt es niemals weniger, sondern immer mehr Autoverkehr als vorher, der Verkehr wird nur verlagert und die Hauptstraßen in den Wohngebieten werden als Zubringerstraßen zur TVO dienen, es ist also keine wirkliche verkehrliche Entlastung
      - die Fahrraddemo führte vom Frankfurter Tor über die B1/B5 bis zum S+U Bhf. Wuhletal, auf der B1/B5 war es wirklich schön auf der Straße zu fahren, sonst gibt es da ja nur den holprigen Radweg mit den hohen Bordsteinkanten, der auch dringend verbessert werden müsste
      - ab Wuhletal ging es dann durch die Wohngebiete von Biesdorf-Süd, dort wo die TVO dann in der Nähe langgehen soll und über die Köpenicker Str. und die Rudolf-Rühl-Allee bis zur Wuhlheide
      - die Reaktionen der Anwohner in Biesdorf-Süd waren sehr gemischt, als der Radkorso durchkam, nicht alle waren so erfreut, es gibt auch etliche Anwohner, die die TVO befürworten (gerade die Anwohner an der Köpenicker Str. aber auch rundrum), so gab es auch leichte Beleidigungen einiger Anwohner ("verpisst euch, ihr Freizeitdemonstranten") und die Gartenzäune waren mit Plakaten für die TVO geschmückt, laut diesen Infos: tagesspiegel.de/berlin/streit-um-die-tvo-im-osten-berlins-umweltschuetzer-demonstrieren-gegen-schnellstrasse-cdu-mobilisiert-anwohner/27124966.html wurden die Plakate von der örtlichen CDU verteilt, die den Bau der TVO befürwortet
      - bei den Wartezeiten konnte man für den Volksentscheid "Berlin autofrei" unterschreiben, was ich natürlich auch gleich gemacht habe, dabei geht es um eine lebenswerte Stadt mit weniger Autoverkehr und Schadstoffen unter Ausbau des ÖPNV und Radwegenetzes in Berlin (Infos: volksentscheid-berlin-autofrei.de)
      - im Anschluss an die Demo habe ich mir selbst nochmal den Wald in der Wuhlheide angeschaut, der für die TVO weichen soll, einige Aktivisten machten mit Plakaten an den Bäumen gegen die geplante Rodung aufmerksam, es war schon sehr schmerzhaft, sich vorzustellen, dass in dem schönen und relativ ruhigen Teil der Wuhlheide östlich des Bahndamms und des FEZ bald der Verkehr auf einer vierspurigen Straße rauschen würde und der Wald plattgemacht würdeInsgesamt war es eine sehr tolle Stimmung bei der Fahrraddemo und hoffentlich kann der Bau der TVO und die Zerstörung unserer schönen Wuhlheide noch verhindert werden.

      • 25. April 2021

  9. rdf231 war Fahrrad fahren.

    24. April 2021

    Turbo, Taximichl und 69 anderen gefällt das.
    1. rdf231

      Heute mal das, was ich schon länger vor hatte, einmal den kompletten Mauerweg rum. Letzten Herbst bin ich den Mauerweg auch schon in 2 Teilen (komoot.de/tour/267778606) und (komoot.de/tour/268319392) gefahren, wenn man nicht nur fahren, sondern auch ein paar Hintergründe zum Weg und zur ehem. Grenze kennenlernen will, empfiehlt sich eine Aufteilung der Strecke, habe ich am Anfang auch gemacht, heute aber wollte ich die komplette Strecke fahren. Der Mauerweg ist auf meiner gefahrenen Route etwa 163 km lang, durch die 14 km Hin- und Rückfahrt zum Mauerweg zum nächsten Einstieg nach Adlershof waren es gesamt etwa 190 km, hier sind es nur 178 km, da ich den Hinweg nach Adlershof nicht aufgezeichnet habe und die Aufzeichnung in Adlershof am Mauerweg begonnen habe. - die Route gegen den Uhrzeigersinn war gut gewählt, da ich bereits um 6:30 Uhr in Adlershof losgefahren bin, war der innerstädtische Abschnitt des Mauerwegs früh morgens noch herrlich leer, vorbei an allen Mauer-Sehenswürdigkeiten wie Oberbaumbrücke, Checkpoint Charlie, Potsdamer Platz, Brandenburger Tor, Bernauer Straße und Mauerpark vorbeizufahren, überall war nix los
      - am S Bhf. Wilhelmsruh wird das "Grüne Band" scheinbar etwas nach Norden erweitert, dort war ein noch abgesperrter, komplett neu asphaltierter Weg nördlich des schon vor ein paar Jahren erneuerten "Grünen Bands", der abgesperrte und gerade gemachte war leider nur sehr kurz und hat glaube ich was mit den Bahnhofsbauarbeiten für die neue Heidekrautbahn in Wilhelmsruh zu tun, das letzte Stück Holper-Mauerweg im Bereich Wilhelmsruh wird also vermutlich bleiben, wobei das schon vorhandene "Grüne Band" im Verhältnis zum alten Holperweg
      - nördlich des Märkischen Viertels ist man dann komplett raus aus Berlin, der Abschnitt über Hermsdorf, Frohnau und Heiligensee rüber nach Hennigsdorf ist sehr schön, nur rund um den Frohnauer Hubertussee durch das Kopfsteinpflaster etwas holperig, dort ist es trotzdem sehr schön und es gibt auch noch einen gut erhaltenen alten Grenzturm im Wald zu sehen
      - von Hennigsdorf bis zur Spandauer Bürgerablage die bekannte schöne Strecke am Wasser
      - dahinter verläuft der Mauerweg lange durch den Spandauer Forst, teilweise kann man da eine Schneise mitten im Wald noch ziemlich gut erkennen, wo früher die Mauer war, an vielen anderen Stellen hat sich die Natur ja schon den Mauerstreifen zurückgeholt, dort ist er noch gut erkennbar, zudem ist der Weg im Spandauer Forst relativ hügelig und durch den guten Asphalt toll zu fahren
      - dahinter geht es über den Hahneberg, das folgende Stück entlang der Potsdamer Chaussee ist zusammen mit der Hauptverkehrsstraße von Krampnitz nach Potsdam wohl eins der hässlichsten Stücken des Mauerwegs, die Straße ist laut und stark befahren, aber man kommt auch hier durch gute Radwege neben der Straße schnell voran
      - in Groß-Glienicke sah der Uferweg verlockend aus, sodass ich testen wollte, inwiefern man am Ufer langkommt, der alte Mauerstreifen ging ja dort auch lang, ein blödes Grundstück relativ am Ende des Uferweges versperrt sein Ufer der Allgemeinheit, sonst kommt man gut am Ufer lang, deswegen musste ich dort ein Stück zurück, um auf die parallel führende Straße zu kommen
      - zwischen Sacrow und der Glienicker Brücke kann man entweder ab Kladow mit der BVG-Fähre über Wannsee fahren oder die Schleife über Potsdam, ich tat Letzteres, dabei kommt man an der Sacrower Heilandskirche vorbei, die sich früher direkt auf dem Mauerstreifen befand, heute ein sehr schöner Ort am Wasser
      - in Potsdam ging es am sehr schönen Uferweg entlang des Jungfernsees über die Glienicker Brücke, am Griebnitzsee gibt es wegen den reichen Villenbewohnern leider keinen Mauerweg am Seeufer, auch hier wollen hier viele das Ufer nicht freigeben, daher muss man Straße fahren und kann sich dabei die protzigen Villen der Uferweg-Verhinderer anschauen
      - die West-Berliner Enklaven Steinstücken bei Potsdam und Eiskeller bei Spandau, sowie die DDR-Enklave Entenschnabel bei Hermsdorf habe ich heute mangels Zeit nicht besucht, die Geschichten dazu sind auf jeden Fall sehr skurril, so führte für Steinstücken lange der einzige Weg nach West-Berlin durch DDR-Gebiet
      - ab Kohlhasenbrück habe ich die Mauerweg-Alternative gewählt, diese ist spannender als der direkte Königsweg, man sieht die alte Raststätte Dreilinden am ehem. Grenzübergang, hinter dem sich die alte Autobahnbrücke über den Teltowkanal befindet, auch die ehem. Autobahntrasse ist noch vorhanden und es gibt noch eine alte Brücke der ehem. Stammbahn von Berlin nach Potsdam, dann liegen da auch noch Gleise der ehem. Friedhofsbahn, einer alten S-Bahn-Trasse von Wannsee zum Friedhof nach Stahnsdorf, beide Strecken wurden durch die Mauer eingestellt, die alte Autobahnstrecke wurde mit Einweihung des Grenzkontrollpunktes Dreilinden an der noch heute existierenden A115 geschlossen, Infos siehe: de.wikipedia.org/wiki/Kontrollpunkt_Dreilinden_und_Teltowkanalbr%C3%BCcke und stillgelegte-s-bahn.de/friedhofsbahn/friedhofsbahn.htm sowie stillgelegte-s-bahn.de/stammbahn/stammbahn.htm
      - am meisten los war an der japanischen Kirschblütenallee zwischen Teltow und Lichterfelde Süd, dabei waren noch keine wirklichen Kirschblüten zu erkennen, die wollten bestimmt alle danach gucken, nächste Woche wird man da dann bestimmt auch welche sehen können
      - im Süden Berlins ist der Mauerweg auch sehr schön, immer am Feldrand der südlichen Stadtgrenze entlang, einigermaßen gut zu fahren, die Ausnahme ist der Schlenker in Lichtenrade zum Bahnübergang und zurück zum Mauerweg über schmale Bürgersteige, alternativ wäre da nur höllisches Kopfsteinpflaster
      - in Lichtenrade wird an der neuen "Dresdner Bahn" fleißig gebaut, die Strecke verbindet Berlin und Dresden sowie den Flughafen BER ohne Umweg, soll 2025 glaube ich fertig werden, an der Wolziger Zeile baut man eine neue Unterführung, der Bahnübergang wird wegfallen, für den Mauerweg etwas weiter südlich wird es wahrscheinlich leider keine direkte Über- oder Unterführung der Bahn geben, sodass der Umweg übers Lichtenrader Kopfsteinpflaster wohl Dauerzustand wird
      - in Rudow habe ich die Mauerweg-Alternative am Dörferblick entlang gewählt, diese folgt exakt dem alten Grenzverlauf, der beschilderte Weg durch Rudow hat mit dem Grenzverlauf nichts zu tun und ist nur da, um sich das kleine Holperstück westlich der Schönefelder Straße zu sparen
      Der Mauerweg ist sowieso immer schön und interessant, eine sehr vielseitige Strecke zwischen Innenstadt und Stadtrand, die Komplett-Umrundung hat auf jeden Fall Spaß gemacht, war natürlich auch nicht ganz unanstrengend.

      • 24. April 2021

  10. rdf231 war Fahrrad fahren.

    17. April 2021

    Daggy☀️🌻🚶🏼‍♀️, Turbo und 33 anderen gefällt das.
    1. rdf231

      Heute mal wieder eine meiner Stammrunden: die schönsten Uferwege im Bezirk Köpenick mit den Müggelbergen zusammen.
      - sowohl der Uferweg rund um die Schmöckwitzer Insel entlang des Krossinsees, Großen Zug und Zeuthener Sees als auch die Strecke am Langen See ist trotz Waldboden relativ gut zu fahren, beide Strecken sind die schönsten Uferwege dieser Tour, heute war auch nicht so viel Fußgängerverkehr und damit gut zu fahren
      - auf dem Langen See habe ich das erste Mal überhaupt einen Wettkampf von Ruderern auf der Regattastrecke vom gegenüberliegenden Ufer in Wendenschloß gesehen
      - heute habe ich das erste Mal die Kanonenberge mit dem Rad erkundet (zu Fuß war ich da im Winter schonmal), den Namen tragen die Kanonenberge, da hier mal ein Schießplatz war, noch davor war es eine Sandgrube (Infos zur Geschichte der Kanonenberge siehe: koepenick.net/kanonenberge.htm) , hier wurde der Sand für den Bau der Mietskasernen im Berliner Zentrum abgebaut und mit dem Schiff über die Dahme ins Zentrum transportiert, auch heute kann man die Sandgrube noch deutlich erkennen, der Gipfel der Kanonenberge ist sehr schön mit mehreren Bänken gestaltet, nur wenn wie zurzeit die Bäume noch nicht belaubt sind, hat man etwas Aussicht zum Müggelsee sowie nach Grünau, man kann auch die benachbarten Müggelberge und die alte Sandgrube unterhalb von oben sehen
      - der Weg auf die Kanonenberge hoch und runter ist auch mit dem Rad machbar, etwas schmal und über Schotter, aber man gut hoch- und runterfahren
      - in den Müggelbergen machen die Abfahrten wie immer Spaß, vor allem der Weg vom Großen Müggelberg runter nach Müggelheim
      Bei der Runde kann man nie viel falsch machen: viel Wasser und schöne Uferwege und mit den Müggelbergen und Kanonenbergen auch ein paar Hügel.

      • 17. April 2021

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