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MW aus LE

Über MW aus LE

Mahlzeit!
... Getreu dem Motto des Herrn D. Lama:
"Besuche mindestens einmal im Jahr einen Ort, den Du noch nicht kennst."
&
"Leben bedeutet Unterwegs zu sein, nicht möglichst schnell anzukommen."
🤗

Distanz

10 056 km

Zeit in Bewegung

956:50 Std

Letzte Aktivitäten
  1. MW aus LE war wandern.

    3. März 2021

    03:39
    20,8 km
    5,7 km/h
    50 m
    40 m
    MW aus LE, Marcel und 35 anderen gefällt das.
    1. MW aus LE

      Eigentlich war der Tag heute anders geplant.
      El Hiero stand auf meinem Programm,
      das jährliche Vergnügen im End-Winter
      sich der Sonne schon zu erfreuen.
      Nützt ja alles nüscht.
      Also, MW wäre nich MW, wenn er am Dritten
      des Monats März zu Hause sitzen würde.
      Es sei denn es gäbe einen akzeptablen Grund.
      Frühs im DB-Schalter das Tagesticket im MDV erworben.
      Mein Fahrziel gab ich an, die Dame war überfordert.
      "Beilrode" sagte sie, "das hatte ich ja noch nie!"
      Ich kenne alle Preise, aber Beilrode..."
      Ich sagte "macht nüscht, ich kenne das ooch nüsch."
      Ich wollte eigentlich da nur Aussteigen und los laufen.
      Los laufen gen Camitz, dem alten Gutshaus.
      Der Mensch brauch ja Aufgaben, so nutzte ich den Corona-Lockdown-Winter
      um meine Ahnentafel zu verfeinern.
      Auf der W`schen Linie kam ich ja,
      durch gute, mit deutscher Gründlichkeit geführte alte Stammbücher, eh schon bis 1833.
      Letzten Freitag bekam ich aber Post vom Kirchamt Beilrode,
      meine Linie ist rückführbar bis 1760, Gutshaus Camitz.
      Also, dachte ich, ist das doch mal ein gutes Tagesziel.
      Zurück in die alte kursächsische Zeit.
      5Ur`s zurück.
      Nun saß ich da, am alten Elbestrom,
      erfreute mich der Sonnenstrahlen und hatte ein wenig das Gefühl der Familienverbundenheit. :)
      Eins, zwei Piccolöchens AstraZeneca, ähm, nein,
      Asti Cinzano
      und degustierte mit Freude gut bürgerliche Knackwurst.
      Da gesellte sich der Gutshofhund sich neben mir
      und verweilte die ganze Zeit an meiner Seite.
      Spirituelle Menschen hätten jetzt sicher gesagt,
      das war der Ur-Ur-Ur-Ur-Ur Großvater,...
      oder sein Geist. :)
      "Zum Wohle Johann Gottfried W. aus Camitz", sagte ich
      und machte es mir mit dem Asti doch recht gemütlich.
      Nichts desto trotz, ging es dezent über die Elbwiesen gen Torgau zurück.
      Es gab noch tolle Überraschungen,
      da halte ich mich jetzt aber mal bedeckt.
      ¡Hoy es me Dia!🙋‍♂ ¡Hoy es me cumpleaños!😊🙋‍♂ - Grüße an Johann Gottfried W.

      • 3. März 2021

  2. MW aus LE, Bea 🌬️🏵️ und 4 anderen gefällt das.
    1. MW aus LE

      Eine kleine Weihnachts-Markt-Wanderung, mal anders...

      • 2. März 2021

  3. MW aus LE, InSa und 18 anderen gefällt das.
    1. MW aus LE

      Es war ein Sonntag, der letzte im November.
      Corona hin - Corona her...
      Der Durschnitts-Mensch
      muss ja nun auch mal Raus.
      Viel ging ja nicht, also fix nach Machern.
      Der Plan:
      "Ne Runde um den Schlossteich".
      Gesagt getan.
      Gedanklich arbeitete
      die Fantasie:
      Bestimmt gibts da irgenwie ne Glühwein-Bude.
      Vom Bahnhof aus dezent durch ein Teil
      des Schlossparks gelatscht.
      ...
      Und dann ...
      Dann war das
      Vorweihnachts-Adventswunder da.
      Weihnachts-kling-klang dudelte ins Weite.
      Näher kommend definierte man kleine Bratwurstbuden.
      Und Menschen die glücklich aussahen.
      Mensch Alter, hier ist ein Weihnachtsmarkt.
      Also fix sich dem Prozedere ausgeliefert,
      dem Einbahnstraßensystem sich angepasst.
      Das gibts doch Alles garnicht, war der Gedanke als sich 3-4 Glühweinausschankstellen offenbarten.
      Die Mimik zeichnete sich durch Glückseeligkeit aus,
      als bei dem Glühweinbecher "Weißer Ritter"
      in der Hand haltend
      der Klassiker "Last Christmas" aus dem Sprecher schellte.
      Nun stand man da,
      von glücklich ausschauenden Menschen umgeben.
      Ein Traum in diesen Tagen!!!
      Fairer halber muss ich sagen,
      es war Alles Corona-Hygiene-gerecht.
      Das Personal sehr nett.
      Die Sonntags - Advents - Spaziergänger friedlich und ausgeglichen.
      Wahnsinn, das man sich in diesem Jahr über solche "Kleinigkeiten" wie ein Schneekönig freut
      und sich dem Alltag entziehen kann.
      Die "Runde" ging 2,3,4 x ...Nun der Gedanke, Mensch,
      das ist ja wieder eine Option für das nächste WE.
      Kannste knicken... heute in der LVZ gelesen:
      "Neue Corona-Regeln gelten ab 3. Dezember
      Folgendes gilt laut Kreisbehörde ab 3. Dezember: Das Verlassen der eigenen vier Wände ist nur noch aus triftigen Gründen erlaubt. Dazu zählen Wege zur Arbeit, zum Einkauf, zur Schule und zur Kita. ...
      Die Maskenpflicht unter freiem Himmel wird noch einmal ausgeweitet. Sie gilt generell in ... öffentlich zugänglichen Parkanlagen ...
      In all den genannten Bereichen darf zudem kein Alkohol verkauft oder ausgeschenkt werden – damit ist auch Glühwein tabu. Auch das Konsumieren von Alkohol in diesen Bereichen ist nicht mehr erlaubt."
      „En boca cerrada no entran moscas“

      • 2. Dezember 2020

  4. **Blicke zum Horizont**, MW aus LE und 24 anderen gefällt das.
    1. MW aus LE

      Es ist Sonntag, ein Sonntag im "Lockdown-light" Modus.
      Quasi, man soll wenig Kontakte und Abstand halten, s`Mondkapje feiniii aufs Näs`chen gedrückt.
      Und Einrichtungen für einen isotonischen Boxenstop
      dürften heute, legaler weiße,
      auch nicht viele geöffnet haben.
      Hmmm, was soll`s,
      also fix den Rucksack mit dem Nötigen gepackt
      und Raus ging es.
      Die Sonne lacht.
      Von Bad Lausick aus
      auf den alten Bahndamm
      der ehemaligen Querbahn Borna–Großbothen.
      Also dem Teilstück gen Großbothen.
      Einem der letzten Bahnstreckeneröffnungen vor dem II. WK. Geplant schon in den 1850er Jahren, 1909 vermessen,
      1914 durch Kriegsbeginn verschoben.
      In den 20ern gestoppt aufgrund der Inflation,
      1937 durch eine besondere Arbeitsbeschaffungsmaßnahme der damaligen Regierung nun doch endlich fertiggestellt.
      Das Glück dieser Strecke dauerte aber nicht lange.
      Genau 10 Jahre, dann wurden die Gleise abmontiert
      und nach Osten verschickt.
      Das alte Abort-Häuschen am Haltepunkt Glasten
      wollten die Russen scheinbar nicht zur Wiedergutmachung. Nach Osten verlief nun auch meine Strecke.
      Schön mit Abstand, denn es war weit & breit
      keine Sau zu sehen,
      außer prächtiges Damwild,
      welches öfters meine Strecke aufgescheucht querte.
      Nach ungefähr der Hälfte des Weges
      klickte der Uhrzeiger gen 12.
      Passte ja gut, denn unweit befand sich
      der Rastpunkt "Rausche".
      Am zwar nicht rauschenden Bach
      dann aber fix die Stullen-Dose ausgepackt
      und aus der Bügelflasche gab es auch ein Schlückchen.
      Weiter dann des Weges
      bis hin zu den geheimnisvollen Schwemmteichbrüchen.
      Einst entstanden durch einen explosiven Vulkanausbruch
      vor ca. 294 Millionen Jahren ( Rochlitzer Quarzporphyr aus der Rochlitzer Caldera).
      An der Nordwand des Steinbruches befinden sich
      zwei Stollenlöcher.
      Es wird spekuliert, dass diese vermutlich gegen Ende
      des II WK. entstanden sind
      und als bombensichere Geheimanlagen
      zur Verlagerung von kriegswichtiger Industrie dienen sollten. (vmtl. Sprengmittellager für geplanten Ausbau zur U-Verlagerung (Deckname Achat) und für ausgelagerte Flugmotorenherstellung der Junkers Flugzeug- und Motorenwerke A.G. Dessau)
      Man weiß es nicht genau, ich auch nicht.
      Durch`s alte Klosterholz weiter gen Nimbschen
      zur alten Klosterruine,
      welche durch Einverleibung (Inkorporation)
      1244 dem Zisterzienserorden zugesprochen wurde.
      Einfach mal so.
      Luthers spätere Frau hatte hier auch einige Nächte
      illegal verbracht.
      Zum Ende hin noch einmal über ein Teilstück
      der alten Bahnstrecke Glauchau - Wurzen,
      der Muldenthal-Eisenbahngesellschaft, welche 1872
      die Konzession zum Bau erteilt bekommen hat.
      Noch ein kurzer ISO-Stopp auf einer Bank,
      leider nicht mit Mulden-Blick,
      aber der Nachmittagssonne zu gewandt.
      Fein wars.
      Nun langsam trabend gen Grimma ZOB.
      Ein kleines Nickerchen im Bus war auch ganz angenehm.
      Mit Abstand & Mondkapje. :)

      • 15. November 2020

  5. MW aus LE, Ronald Hofmann und 28 anderen gefällt das.
    1. MW aus LE

      Ach war das ein feinii WE in der Fränkischen Schweiz.
      Aber nützt ja nüscht. Rückreisend noch ein  Aufenthalt in Nürnberg eingeschoben.
      Kurzes Sightseeing angesagt in der Alten Stadt der Kaiser, Lebkuchen's, Bratwürscht'l
      und Reichsparteitagen.
      Ich muss sagen,
      vom Grunde her eine schöne Stadt,
      nur sieht man leider viele der wieder befüllten Bombenlücken.
      Auf Alle Fälle nehme ich mir nächstes Jahr mal mehr Zeit für
      diese Stadt,
      ohne Maskenpflicht im öffentlichen Raum.🤗👋😎

      • 19. Oktober 2020

  6. MW aus LE, InSa und 2 anderen gefällt das.
    1. MW aus LE

      Sonntag!!! Heute ist Sonntag.
      Nach drei Tagen mit 3 größeren im Vorfeld nicht überschaubaren Touren
      war heute keiner bereit irgendwelche Experimente einzugehen.
      Muss man ja auch nicht.
      Also schön Gemütliches geplant, Kultur war angesagt.
      Der erste Programmpunkt war dann doch experimentell, zumindest was das Museumsinventar darstellte.
      Stippvisite im Scharfrichtermuseum zu Pottenstein.
      Ganz nette Geschichtchen schon dabei.
      Nun aber raus, die Herbstsonne lacht.
      Stadtauswärts im Klumpertal des Weihersbaches.
      Die Teufelshöhle war angesagt.
      Zum Kulturprogramm gehört auch eine dezente ISO-Pause, also nächster Halt am Schöngrundsee.
      Ein gemütlich kleines Gewässer, welches 1943
      künstlich angelegt wurde.
      Und hier haben wir mal wieder den Herrn Brand.
      Damals als Standartenführer der SS-Karstwehr
      schuf (lies schaffen) er zu Schulungszwecken
      für seine Ausbildungskompanie einen Wasserübungsplatz. Jedenfalls heute ganz nett und die ISO-Imbe machte gerade die letzten Vorbereitungen zur Öffnung.
      Das passte zeitlich ganz gut, fix waren 4 Halbe auf dem Tisch. Die Sonne lachte weiter und unser Weg ging des selbigen. Noch ein wenig dezent gekraxelt, so standen wir
      an der Teufelshöhle. Sie gehört zu einer der über tausend Höhlen in der Fränkischen Schweiz, ist die größte
      und ist eine natürliche Karsthöhle.
      Auch hier hatte Herr Brand seine Finger im Spiel.
      Brand hatten wir vor der Tour auch, also fix noch ein Kurzes, bevor der dreier Gong schellte.
      So ein Höhlengang macht durstig, so fanden wir alsbald
      ein geeignetes Plätzchen.
      Es ist ja Sonntag, da geht schon mal eins.
      Plauschend & dummes Zeug quatschend,
      lachend & jauchzend vor Freude.
      Tetrao-celli jappste wieder vor unersättlichen Hunger
      und sorgte für reichlich kreativen Spott in unserer Gesellschaft. Geschichtchen vom "aktuellen Plattenteller"
      (damit war das TV Programm gemeint)
      assoziierte bei uns den drehbaren Teller
      mit deftig-fettigen Schäuferla.
      Zweiter Gang schööön ein Stück Sacher-Torte
      in den Hals.... Wir grölten.
      Die Vorstellung, wir nehmen es aber nicht an,
      wir stünden einmal an seinem Grab
      und müsste etwas letztes sagen...
      Nix lobgedüdeltes, nicht er war ein Guter,
      ...nein... eher: "Wie er so wahr, naja...,
      aber er hatte immer GUTEN Appetit." :) ...
      Die Meute verbog sich vor lachen...
      Naja, nun aber dennoch wieder gen Zurück,
      das feinii Stück Sachertorte in der Gedankenblase drängelte. Fix noch ein Abstecher hoch zur Sommerodelbahn.
      Corona-gerechtes Anstellen an der Imbe,
      Ixxx drehte mit dem Bob ne Runde.
      Gediegen im Klumpertal gen Pottenstein.
      Noch ein paar Schuhsohlen auf die Faust.
      Abends zu Tisch heute in der "Goldenen Krone".
      Gediegenes "Ausklingen-lassen" der letzten vier Tage.
      Fein war es, in dieser aufregenden Zeit.
      Wo keiner wusste was morgen ist, was morgen noch geht.
      Eine schöne Corona- Auszeit im herbstlichen Fränkischen.
      PS: 4 Tage später wäre das alles soo nicht mehr gegangen ...

      • 23. November 2020

  7. MW aus LE, InSa and Jörg gefällt das.
    1. MW aus LE

      Irgendwie wie ein Wunder standen heute Morgen,
      nach der gestrigen Tour , doch Alle wie vereinbart
      am Treffpunkt. "Morgenstund hat Gold im Mund"
      sollte nicht das Motto des Tages werden.
      Sxxx wollte heute nach Gößweinstein.
      Okay, die anderen dann auch.
      Die Tour startete am Elisabethbrunnen.
      Vorbei an der Brauerei Wagner, welche heute
      wieder das erste Mal auf haben sollte.
      Ganz eilig beim Vorbei gehen gleich ein Tisch
      telefonisch ergattert.
      Die am Beginn des Kreuzigungweg überklebte
      km-Angabe war natürlich nicht von mir überklebt,
      obwohl dies gleich von den anderen mir
      zur Verschleierung möglicher Tatsachen unterstellt wurde.
      Der Kreuzigungsweg machte seinen Namen Ehre,
      so ächzten wir gleich zum Warm-Up
      zur Kreuzigungskapelle hinauf.
      Müßig muss es damals für Jesus gewesen sein.
      Müßig auch weiter Bergauf gen Hühnerloh.
      Die kleine Kapelle war ganz gemütlich,
      aber hier ein Bierchen auf zu machen traute sich
      nun doch niemand.
      Der Weg ging dann weiter über Bösenbirkig
      nach Sachsendorf. Nun fing die Meute an zu meutern.
      Das passte ja ganz gut, denn mit viel
      behutsamen Argumentationen konnte ich
      den nächsten Pausenpunkt schon anmelden.
      Die Fellner - Doline bot sich da ideal an.
      Die Fellner-Doline am Südfuß des Breitenberges,
      einen Kilometer östlich von Gößweinstein,
      ist eine der größten Dolinen der Hochfläche
      der Fränkischen Alb. Die Höhle unter der Doline
      ist mit 384 Meter Länge und 97,6 Meter Gesamttiefe
      eine der tiefsten Höhlen der Frankenalb.
      Die Erschließung der Höhle erfolgte mittels Grabung
      und Sprengung im Jahre 1899 durch Hans Brand.
      Hans Brand war ein deutscher Geologe, Bergbauingenieur und SS-Standartenführer.
      Er hat sich vor allem um den Fremdenverkehr und Tourismus in Pottenstein verdient gemacht.
      Hierzu zählt vor allem die Erschließung der Teufelshöhle
      ab 1922. Ab 1942 war er Ausbilder
      des SS-Karstwehr-Bataillons. Ganz interessant auch,
      für seine Verdienste um den Fremdenverkehr war Brand
      - SS-Standartenführer -
      bis 1948 Ehrenbürger der Stadt Pottenstein.
      1961 wurde ihm zu Ehren eine Gedenktafel an der Teufelshöhle angebracht und eine Straße nach ihm benannt. Naja, genau hier am versiegelten Höhleneingang
      war Vesper angesagt.
      Fix die Flaschen aus dem Rucksack, Txxx hatte auch
      noch lecker Kuchenzeugs dabei. Das passte schon.
      Mittag rückte näher, Gößweinstein aber noch nicht.
      Also aufgesattelt, weiter geht`s. Nach ein wenig Fußmarsch durch den Staatswald Heide durchkreuzten wir das Felsentor. Gößweinstein kann nicht mehr weit sein.
      Oder: Darf nicht mehr weit sein!
      Der Drang nach Bier und Mittagstisch befriedigte nicht jeden. Ich vertröstete mit "Nur noch hier kurz durch den Wald!",... das lief aber voll daneben.
      Also wir die eine Stelle beim zweiten Mal passierten war klar, hier stimmt was nicht.
      Naja, irgendwie muss man ja die Tages-km hochschrauben. Nun auf dem richtigen Wege, wieder dem Kreuzigungsweg, schlürften wir in Gößweinstein ein.
      Noch ein kurzer Abstecher an der Theaterhöhle
      und Aufstieg zum Aussichtspunkt Ludwigshöhe.
      Schöner Blick über Gößweinstein.
      Die Blicke schielten auch schon über den Ort,
      wo wohl eine Gaststuben zu erblicken wär.
      Aber erst mal weiter hinunter zum Kloster Gößweinstein (1723), heute ein polnisches Franziskanerkloster
      und Wallfahrtstätte. Daneben die Basilika Gößweinstein,
      der zweitgrößte Wallfahrtsort im Erzbistum Bamberg
      und zugleich der größte Dreifaltigkeitswallfahrtsort Deutschlands.
      Naja, es war nun Zeit für einen Gasthof.
      Plötzlich leuchtete doch ein Stern von Himmel,
      der Gasthof- Stern lag zu unseren Füßen.
      Hier stand die Frage an, nur ein Bier?
      Ein Bier und was essen?
      Nur ein Bier! Überzeugend konnte ich doch vermitteln,
      das gar nicht soweit ein ganz netter Gasthof wäre
      und wir wären dann auch schon auf dem Rückweg.
      Das hat überzeugt, obwohl keiner wusste wie weit
      es noch war. Die Burg Gößweinstein fiel vom Programm.
      Den Aussichtspunkt Wagnershöhe wollte ich
      nun auch keinem zumuten.
      Zeitlich gesehen musste der erhoffte Gasthof nun her. Laufend der St2185 vorbei
      an der Marienkapelle Gößweinstein.
      Blick ins Tal auf die alte Dampfbahnstrecke Ebermannstadt-Behringersmühle.
      Der Fänger "Ende der Durststrecke" am Wegesrand schien für meine Mitläufer wie eine Illusion.
      "Nein, wir müssen noch ein kleines Stück weiter".
      Über die Wiesent auf die andere Talseite.
      "So, gleich geschafft.
      Nur noch 100 Höhenmeter steil Berg auf. Grinsss ..."
      Zitternd kraxelte ich mit der Meute hinauf,
      immer der Gedanke "Hoffentlich hat der Scheiß Laden
      jetzt auf".
      Oben in Kohlstein einlaufend, am einzigen Pferd & Esel
      des Ortes tat sich die Hoffnung auf.
      "Zur fröhlichen Runde" .
      Werbeschild einer kernigen Brotzeit und Licht
      in der Stuben liesen meinen Atem lockerer werden.
      Geschafft !!!
      Deftiges für Zwischendurch und 4 Halbe
      stellte die alte Dame, die wohl die Brote in ihrer Freizeit schmiert, auf den Tisch.
      Herrlich.
      Nach 4 Halben und der Knoblauchknacker
      & reichlich Spaß ging es nun weiter.
      Abwärts ins Püttlachtal.
      Tüchersfeld säumte den Weg.
      Ein Symbol für die Fränkische Schweiz und ist
      auf einer Briefmarke der Deutschen Post abgebildet.
      Dort existierten bis in den Dreißigjährigen Krieg hinein
      zwei Burgen, die Obere und die Untere Burg.
      Naja, ein kurzes Stück über die B470,
      Pottenstein war schon ausgeschildert.
      Da ein wenig Überaschung gegen lange Weile helfen kann zweigte nun die Route von der Straße in den Wald ab.
      Warum Einfach wenn es Anstrengend sein kann.
      Also Berg rauf gen Weidmannsgesees.
      Ächtzend jammerte Sxxx, unser Teatro-celli
      seine Minnegesänge.
      Nützt ja nüscht, was muss das muss.
      Passend gesellte sich der eintretende Niesel sich hinzu.
      "Es ist ja nicht mehr weit, wirklich!"
      meinte ich und wir stiefelten weiter.
      In Weidmannsgesees war die Hoffnung
      einer kleinen ISO-Einkehr. Nix wahr.
      So drängelten wir Txxx sein letztes Holsten aus der Tasche. Holsten trinkt von uns ja eh sonst keiner,
      aber nun musste es sein.
      Ja, auch Txxx hat ein kleines Tröpfchen abbekommen.
      Nun dauerte es wirklich nicht mehr lange,
      nur noch mal einen Berg hinauf,
      so sah man dann doch schon Pottenstein.
      Der Regen stellte sich ein, die Abendsonne strahlte bunt. Geschafft.
      Abends dann zu Tisch im alten Brauhaus Wagner.
      Platz genommen zu Tisch fiel der Blick
      auf die alte Hochleistungs-Feuerung
      von "Feuerungsmüller Erfurt".
      Irgendwie ähnlich der Firma "J. A. Topf & Söhne".
      Die Freude auf ein feinii Schnitzel war groß,
      das letzte ging dann aber an den Nachbartisch.
      Grummellll.... .
      Italienische Nudeln mit Pfifferlingen
      waren auch nicht schlecht.
      Eins, zwei, drei hausgebraute Bierchen liesen den Tag genüsslich ausklingen.
      Ein herrlicher Tag!

      • 22. November 2020

  8. MW aus LE und Jörg gefällt das.
    1. MW aus LE

      Sooo, 4 Leute die sich trafen um zu Wandern,
      aber keiner hatte einen Plan.
      Also fix ein paar Eckpunkte in Komoot gekloppt
      und ab die Post. Wo auch immer die Reise hingeht. :)
      Start war Aufstieg zur Burg Pottenstein,
      mit Burgbesuch. War ganz interessant
      auf der fast 1000 jährigen Burg.
      Auch der Blick auf Pottenstein war ganz nett.
      Zehntschuppen und Brunnenhaus
      boten auch interessantes. Nun gut, weiter ging es.
      Der Aufstieg zur Hohen Warte machte schon deutlich,
      wie der noch kommende Weg teils werden sollte.
      Nur wusste noch keiner davon. Zum Glück.
      Kurze Verschnaufpause und ab ging es.
      Weiter entlang auf dem Elisabethweg.
      Über Gott & die Welt quatschend,
      kamen wir zur Hofmannskapelle. Ganz angenehm.
      Nächster Programmpunkt
      der Aussichtsturm "Himmelsleiter".
      Nach 150 Stufen über 80 t Stahl erreichten wir
      in 26 m Höhe einen feinii Blick über die Fränkische Schweiz. Die Stimmung der Gruppe war noch okay, konnte ja bisher auf kürzestem Wege schon 3 Programmpunkte bieten.
      Nun wurde der Weg mit dem Verlassen des Elisabethweges aber anders, und nach nur 3 km Wandern kam
      bei dem ein oder anderen der Gedanke
      einer kleinen Einkehr auf.
      Naja, jeder hat ja auch individuelle Vorstellungen gehabt
      von einer Wandertour.
      Ixxx aus Saarbrücke stellte sich wohl vor
      wir wandern von Kneipe zur Kneipe.
      Sxxx aus Kölle hatte eh ein Klumpfuß, Bänderriss,
      etwas jammernd unterwegs.
      Und Txxx aus Zwicke, ooch er war ganz aufgeschlossen
      der Sache gegenüber (Noch).
      Jedenfalls kamen wir nun erstmals ans "Große Hasenloch". Eine Höhle im Fels, die schon in der Eiszeit als Schutz und Jagdhöhle diente. (ca. 7000 v. Cr. / Höhlenbär, Höhlenlöwe, Nashorn, Mammut, Rentier und Hirsch wurden auch beherbergt.
      Es gibt aber auch eine Sage vom alten Höhlenpöpel,
      der einen Jungen, welcher die Schule geschwänzt hat
      und durch den Wald bummelte, einem weißen Hasen
      in die Höhle gefolgt war.
      Ein jämmerlicher Schrei
      und später wurde der unartige Bub
      völlig Zerfleischt gefunden. Klingt auch ganz nett.
      Passend zur Sage verformte sich der Weg
      nun zum Singel-Trail.
      Die Stimmung in der Biertrinkenden Fraktion der Gruppe
      und des Fußgeschädigten schien langsam zu kippen.
      Berg rauf, durch Dickicht
      und wieder Berg runter, durch Dickicht.
      Und kein Glasbiergeschäft
      in den nächsten Stunden in Aussicht.
      "Steck das Bier wieder ein,
      wir haben noch nicht mal 1/4 der Tour..."
      Motivations-Verstärker und starke Überzeugungskraft
      wurde von mir eingesetzt es dann doch noch zum nächsten Programm-Punkt zu schaffen.
      Die Schlosserhöhle.
      Zur Schlosserhöhle führt ein sehr unauffälliger Pfad,
      der sehr versteckt war.
      Endlich, hier erlaubte ich nun "ISO-Pause".
      Jeder holte sein Taschen-Bier aus Tasche,
      die Stimmung war wieder aufgehellt.
      Und wir hatten noch nicht einmal die Hälfte der Tour,
      was wohl niemand bewusst war.
      Weiter Abwärts ins Obere Püttlachtal.
      Einen steilen Wieder-Aufstieg dem Fußhinkenden
      kulanter Weise erspart, entlang der Püttlach.
      Diese bot aber auch weitere Hindernisse,...
      "Uijuijuijuiiiii...." gestikulierte Sxxx, als er Txxx hinaufziehen wollte und stürzte fast selbst wieder hinab.
      Ach hatten wir ein Spaß.
      Wer aber unten ist (Wir im Tal)
      muss aber auch den Berg wieder hinauf.
      Denn Elbersberg liegt oberhalb des Berges.
      Wieder Motivations-Verstärker
      "Wir haben es ja gleich geschafft" wurden eingesetzt. Desweiteren das Wissen in Elbersberg
      nun endlich ein Glasbiergeschäft anzutreffen.
      Frohen Mutes & hinkenden Fußes
      marschierten wir in Elbersberg ein.
      "Wirtshaus am Gnock" war das Ziel. Herrlich.
      Das Halbe für 2,50 und fettiges Kesselfleich unter 5,00.
      Das mir bestellte fränkische Bratwürstl
      auf reichlich Sauerkraut war ganz mundig.
      Stellte sich später aber als gefährliche Mischung
      mit dem gestrigen gebratenen Zwiebeln heraus. Abstandsgebot war eh angesagt.
      Jeder saß und aß und war innerlich Glücklich.
      Das Glücke wurde aber dezent zerstört,
      denn wir durften, nach erst einmal der Hälfte der Tour,
      uns nicht festsetzen. "Weiter geht`s!".
      Nach der Kirche St. Jakobus der Ältere
      befand sich ein kleiner dörflicher Fußballplatz.
      Männer werden zu Jungs, erst einmal eine kleine Runde
      mit dem herumliegenden Ball gefettet.
      Abwärts nun in das Klumpertal des Weihersbaches.
      Entlang der B 470 vorbei der Teufelshöhle
      und dem Schöngrundsee gen Pottenstein.
      Nach ca. 15 km erreichten wir das Ziel,
      was trotz eintretenden Niesels dennoch jedem mit Freude
      im Gesicht anzusehen war.
      Bei einem schönen Stück Kuchen & Kaffee
      in der Bäckerei Wirth am Markt
      klang die Tour mit Begeisterung aus.
      Abends dann gemütlich zu Tisch in der Brauerei Mager.
      Was für ein herrlicher Tag.

      • 16. Oktober 2020

  9. MW aus LE und InSa waren wandern.

    15. Oktober 2020

    MW aus LE gefällt das.
    1. MW aus LE

      Traditionell im Oktober die Zusammenkunft .
      Herren-Wanderwochenende angesagt.
      Das wir letztes Jahr uns für die Fränkische Schweiz
      entschieden hatten machte ja dieses Jahr
      auch gewaltigen Sinn.
      Alles andere wäre ja auch fast nicht gegangen.
      So trudelnden wir nun aus 4
      verschiedenen Himmelrichtungen gen Pottenstein.
      Die Beherbergung stand auf der Kippe,
      der Insidenzwert war bei 3 von 4 bei Grenze 50.
      Huiiii....
      Letzenden alle Quartier bezogen, Alles war gut.
      Pottenstein, an der Püttlach gelegen, wurde 918
      erstmalig erwähnt. Die auf dem Berg befindende Burg
      wurde ca. 1060 von Graf Boto von Pottenstein erbaut.
      Die 1000-jährige Burg Pottenstein war Aufenthaltsort
      der Heiligen Elisabeth von Thüringen im Jahr 1228.
      So viel zur vergangenen Geschichte.
      Jetzt wurde 4 Tage neue Geschichte geschrieben.
      Nach dem jeder von uns auf Stuben Quartier bezogen hatte trafen wir uns zur Ortsbegehung.
      Die nötigsten Dinge wurden im kleinen Konsum
      auf Tasche getan. Ein kurzer Umtrunk.
      Der Hunger stellte sich ein, also fix in der Bärenschlucht
      ein Tisch bestellt. Mit dem Bus zur Bärenschlucht.
      Der Busfahrer war ganz gut gestimmt,
      wollte von uns kein Beförderungsentgelt,
      was ja auch ganz angenehm war.
      Nun saßen wir mitten
      in der fränkisch-kulinarischen Kulturlandschaft.
      Fettes Schweine-Schäuferla und Holzfäller-Steak
      mit gebratenen Zwiebeln. Uijuijuiiii,... haute das rein.
      Zum Glück war eh die nächsten Tage Abstandsgebot angesagt. Das Bierchen auch ganz nett. Interessant das auch in den nächsten Tagen das Halbe nie mehr wie 2,90 gekostet hat. Schon von daher lohnt sich die Reise ins Tal des Schäuferla.
      Der zwangsläufige Heimweg zu Fuß
      zurück an der Püttlach wurde zu Nichte gemacht.
      Beherzt bot uns eine mit in der Gaststuben ansässige Dame
      an uns alle 4 mit nach Pottenstein
      in ihrem Wagen mitzunehmen.
      Naklarr,... und Schwupps saßen wir mit im Wagen...
      Das nenne ich mal Gastfreundlichkeit.

      • 15. November 2020

  10. MW aus LE, Ronald Hofmann und 23 anderen gefällt das.
    1. MW aus LE

      Eine militärische Tragödie bahnte sich 9 n. Chr.
      in Germanien an.
      Drei römische Legionen, angeführt von Publius Quintilius Varus, wurden vernichtet.
      Das ganze ging über einige Tage.

      Publius Quintilius Varus nahm sich in Konsequenz das Leben.
      So meine Kurzform zum Ereignis.Verursacher im ganzen war der Cherusker Arminius.
      Ein Germane, welcher Römer wurde
      und am Ende diese im Hinterhalt verriet.
      So läufts manchmal in der Geschichte,
      wie im täglichen Leben.
      Arminus wurde Herman, idealisierte Figur
      und für die Neu-Welt-Verbesserer
      gern wieder im Geschichtsbuch ausgelöscht.
      Genau wie der Zwarte Piet in den Niederlanden.
      (das hat jetzt zwar überhaupt nichts miteinander zu tun, erwähne ich aber dennoch mal)
      Arminius jedenfalls wurde später dann mal von seinen eigenen verwanden im Hinterhalt ermordert.
      (21 n. Chr.)
      Jedenfalls ein ganz interessanter, herbstlicher Spaziergang
      entlang alter Germanenwälle, Römermünzen & alten Leichenteilen,
      das alles für 9,50.

      • 12. Oktober 2020

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