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  1. MW aus LE, Harry und 23 anderen gefällt das.
    1. MW aus LE

      Ich will heute hier gar nicht lange labern,
      es war jedenfalls ein feiniii Tag.
      Muttertag * (* Corona-bedingt nachgeholt),
      Kindertag & Pfingstmontags-Tour.
      Auf ging`s, die Sonne lacht. 3 Stündchen auf den See`n geschippert.
      Schleuse Auf-, & Abwärts.
      Was wir so gelabert haben, naja,... das bleibt geheim :)Am Ende gab es jedenfalls eine (2) Kugel (n) Eis.

      • vor 4 Tagen

  2. André Zimmermann, Jörg und 23 anderen gefällt das.
    1. MW aus LE

      "Mensch Karle, Du musst doch auch mal Raus...". Und Schwupps mit Ihm im Zug gesessen, auf nach Bad Kösen, Pfingstsonntag-Tour. Kurz nach dem Kurpark, ein kleines Kleinod, in Form einer Bratwurstbude. "Wollen wir die Tour hier offiziell starten?", fragte ich und schon saßen wir mit einer Bratwurst in der Hand und einer kleinen Hülse am hellen Saalestrande. Dem Graureier vis-a-vis im Auge. Dann ging es weiter hinauf zum alten Gradierwerk, ein wenig Sole-Luft geschnuppert.Nun ging es hinein in den Wald, auf der alten Saale-Ilm-Platte. Nächster Punkt war die Gespenster-Buche. Gleichnamige war aber nicht mehr da, dafür aber eine kleine, schmuddelige Bank, welche hier zum Verweilen einlud. Über Gott & die Welt, alten Klassenkameraden, napoleonischen Befreiungs-Kriegen, Nationalisten aus vergangener Zeitepochen und dem legendären Opium-Krieg, über den heute kein Mensch mehr spricht wurde philosophiert. Genug gelabert ging es weiter an der alten Grenze des Königreich Preußens und dem Herzogtum Sachsen-Meinigen zur Ruine der Rudelsburg.(jetzt nutze ich ein Textbaustein, aus der im November gemachten Tour, den inhaltlich hat sich meine Bewertung nicht geändert - 2020-05-31 - Bad Kösen - Rudelsburg, Saaleck & "Himmelreich" - Tag 8 postoperativ, Rotatorenmanschettenfixation - Mein Beitrag zur Genesung & Erhalt der Teilhabe im gesellschaftlichen Leben komoot.de/tour/103500546 )--------
      "Kurz vorher trifft man das Löwendenkmal, dem Denkmal für die im I WK gefallenen Helden aus der Region. Zu DDR Zeiten wurde hier einiges entfernt und, finde ich sehr interessant, das der Ruhmreiche Platz zum Platz der Pioniere umbenannt & umfunktioniert wurde. Sicher erinnerten sich die alten Herren daran wie schön es doch damals war hier im Fackelschein Fahnen-Appelle abzuhalten.
      Ein Stück-wärts weiter trifft man noch das Denkmal für Kaiser-Wilhelm I. & das Jung-Bismarck-Denkmal von 1895. Alles Monumente, welch in Zeiten des DDR-Regimes dem natürlichen Verlauf der Natur überlassen wurde.
      Belächeln konnte ich hierbei nur, das am Wilhelm-Denkmal die ab polierten Inschriften mit Sprüchen von Patrioten wie Körner neu eingemeißelt, aber widersinniger-weise Körners Spruch am Löwendenkmal als kriegshetzerischer Spruch ausgemeißelt wurde.
      Dank des Kösener-Convents-Verbandes wieder saniert, zumindest in Teilen."
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      Am Denkmal der Gefallenen war aber heute etwas anders, eine Picknick-Gruppe schlenderte Vorbei und lies uns an ihrer Kuchendose teilhaben, was ganz unkompliziert verlief, auch ohne Austausch eines Kontaktformulars.
      Nun auf der Rudelsburg nach Platzanweisung zu Tisch, kurze Stärkung und weiter nach Burg Saaleck, der alten Trotzburg vis-a-vis.Später weiter, andere Saale-Seite Aufwärts ins Himmelreich. Nun wieder etwas Neu auf dieser Tour, die Entdeckung einer Grabstelle eines jungen, deutschen Jagdfliegers, welcher im April 1945 von den Amis hier abgeschossen wurde. Sein Flugzeug landete hier auf einem Acker, an dessen Rand er nun für die Ewigkeit verweile. Das Grab recht schön gepflegt. Im Himmelreich sprach ich die Kellnerin an, ob sie denn die Geschichte des Abgeschossenen kenne, sagte Sie: Nein, wir wissen auch nicht wer dies Grab schmückt, ab und an gehen sie mit dem Hund vorbei und ziehen ein wenig Unkraut. Zur Geschichte wisse sie nix, aber man soll heute noch Teile des alten Flugzeugswracks auf dem Acker finden.Naja, nun endlich im Himmelreich angekommen, war gen halb Sechs, die schönsten Terrassen-Tische freilig besetzt. Ein Bänkchen am Rande ergattert. Aber kein Kellner wirkte motiviert uns noch zu Verköstigen. Also ein wenig die Lage manipuliert, kurz auf den Tisch geklopft als die Bedienung an der Theke wohl meinte es gäbe heute nichts mehr. "Höhöö, wir sitzen schon 30 min am Tisch". Der Kellner kam dann in Bälde, zum Schwaben welcher neben mir stand kam dieser nicht mehr und trällerte dann im schwäbischen Dialekt von dannen ziehend ab. "Die haben hier doch genug Kohle, erst jammern auf hohem Niveau, dann kommen Leute die reichlich Kohle bringen, die werden dann verprellt"...
      Naja, was solls. Auf unserem Tisch stand jedenfalls ein lecker Stück Quark-Mohn-Gemisch.
      2 gekühlte Budweiser waren dann auch noch mit auf Tasche.
      Nun ein Stück weiter, entlang der Oberen Schaumkalkplatte noch eine kleine Degustations-Oase, eine Bank, die 2 Gekühlten, Herrlicher Blick ins Saaletal mit den 2 Burgen. Und der Renner hinzu, die Sonne im abendlichen Zenit ziehend. Einfach nur korrekt. Dezent Abwärts gen Bad Kösen-Bahnhof. Die spanisch sprechende Italienerin war auch wieder am Zug. Also alles fein.Ein gediegener Pfingstsonntags-Bummel.

      • vor 4 Tagen

  3. MW aus LE, Luise Müller und 28 anderen gefällt das.
    1. MW aus LE

      Pfingstsamstag.
      Nicht unbedingt wie er im Buche steht.
      Eigentlich wollte ich heute etwas eher raus, Geplant, gen Elbe.
      Wie es aber so ist, heute mal etwas länger im Bett geblieben. Die ganze Woche im "Laufschritt", also gönne ich mir auch etwas Gediegenheit. Egal ob Pfingstsamstag ist. Also schön rumgestrudelt und gen Mittag sich dann doch aufs Rad gesetzt. Bis zur S-Bahn, dann mit selbiger gen Halle, Haltepunkt Dieskau. Ich habe mal in meiner Mottenkiste bei Komoot geillert, und mich einfach meiner 2016 geradelten Tour heute angelehnt.
      2016-05-22 - Dieskau nach LE / Von Hironimus von Dieskau aus dem Kabelsketal nach Ledermann`s Schankwirtschaft zu Döllnitz & weiter zur Jagdhütte des König Albert von Sachsen im Domholze - isotonische Erfrischung: Gose
      komoot.de/tour/9303727
      Nicht Kreativ, aber vollkommen in Ordnung. Also von Dieskau aus zum Schloss des selbigen Ortes. Lecker Rhabarber-Törtchen gab es zum außer Haus Verzehr. Was muss das muss. Weiter gen Döllnitz, zum Gasthofe "Zum Bad". Ich erinnerte mich, hier gibt es Gose, auch die nicht im freien Handel zu erhalten ist. So war es auch. Nach den COVID-19 Maßnahmen, Händchen fein desinfiziert, saß ich nun fein am Tisch, mit Abstand zum Wirt, welcher inklusive mit mir scheinbar in diesem Moment sein einziger Gast war. So wurde fix das Nachverfolgungs-Kontaktformular vervollständigt. So gab es darauf-folgend die Wiederentdeckung der alten Märzen-Gose-Tradition. Ein Traum. Mit dem Wirt fix ins Labern gekommen. So berichtete er mir vom alten Bad-Haus, das bis in die 70er Jahre florierte. Den 5 Brauereien zu Döllnitz, wie die Gose aus dem Harz nach Döllnitz kam und vieles mehr. Sehr interessant. Auch Geschichtchen, wie auch Frauen gerne das kühle Obergährische degustierten, und huch, das Schlüpferlie einen braunen Bremsstreifen hatte. Ihm viel gleich der "Werbejingel" ein: "In Döllnitz da wird Bier gebraut, das Bier das nennt man Gose, wenn du denkst du hast`s im Bauch, Schwupps ist`s in der Hose." HÖHÖÖÖGenau, und deswegen trank man früher zur Gose ein Gläschen Meerrettich-Schnaps, das soll dies wohl verhindert haben. Auch der Export der ganzen Geschichte, Japan, Amerika, und die nordischen Länder boomt. So sei er froh selbst noch ein Fässchen der Sondereditionen zu erhaschen. Okay, neben dem gelabere gab es ein durschnittliches Schnitzelchen mit Bratkartoffeln,Blumenkohl, wo aber scheinbar in der Pfanne vorher Kartoffelpuffer gebraten wurden, jdf. bildete ich dies mir ein.Ich will nicht sagen es hat wie "Bernbrühe" geschmeckt, so aber schmeckte es scheinbar, erzählte mir der Wirt, wenn die Gose früher noch nicht reif war. Die jetzigen Hefekulturen wurden aus Flaschen von 1944 gerettet und ins heutige Gosen-leben migriert. Auch entstand bei der offenen Gose früher kleine Würmchen, welche mit einem kurzen Schlag der Flasche auf den Tisch sich vom Hefepfropfen absetzten, und der Gast ein kleines Aquarium hatte.Gemeinsamkeiten endeckten wir, so dass er gerne in LE in die LuBu gehe, zum Stammtisch. Ich wiederum kenne als alter Eutritzscher die LuBu als alte Kaschemme, war gleich hinter meiner alten Schule.
      So ging dann die Fahrt weiter gen LE, der Elster und der Luppe lang. Mit Boxenstopp im Domholz. Hier aber die Gose ohne Kontaktformular, aber aus Plastebechern.
      Am Ende ein Halt im KGV zur Froschburg, ein schöner Maibock, kam auch gediegen.
      Quasi: Ein gelungener Pfingstsamstag, auch ohne Bremsspur in der Hose. :)

      • vor 6 Tagen

  4. MW aus LE, Silvi 🐕 und 4 anderen gefällt das.
    1. MW aus LE

      Strandtag war angesagt. Eine knappe Woche auf Fuerteventura, Programm erfüllt, zumindest was ich mir vor genommen hatte. Heute keine Tour, ich wollt einfach die Zeit in den Tag gehen lassen. Schön ein Stündchen ans Meer gehauen, Badezeit und die Sonne genossen und Resümee passieren lassen. Wo war ich denn, auf dem höchsten Gipfel der Insel, vorher am Bushäuschen das ältere, nette Ehepaar welche mir von ihren Wanderungen aus der Vergangenheit berichteten. Dann der Aufstieg zum Gipfel Pico de la Zarza. In Wolken gehüllt und genau bei Ankunft klärte es auf. Traumhaft. Und mit dem Abstieg hüllte sich der Gipfel wieder in Wolken. Die Jeep-Safari mit der verpeilten Angelika, welche als Aussteiger schon seit 11 Jahren auf der Insel lebt. Das nette Pärchen, welche mit im Jeep gesessen sind und ich ihnen meinen geliebten Cortada Condensato schmackhaft machen konnte. Habe ich übrigens noch mal getroffen, winkend und rufend, als ich am Strand lang nach Morro Jable gewandert bin. Das unscheinbare "Dorf" Cofete mit der berüchtigten Villa Winter. Puertito und die Südspitze von Jandía. Hätte ich ohne die gebuchte Tour wahrscheinlich nie gesehen. Ein schöner Tag. Traumhaft auch die Wanderung nach La Pared. Ich liebe es. Vor 5 Jahren schon einmal da an der Westküste gewesen, zu einem mit stürmischer Brandung und einmal mit der größten Ruhe der Welt. Auch dieses Jahr wieder faszinierend und einfach nur unvergesslich herrlich. Die Geburtstagstour, mit dem VW-Bus quer über die Insel. Insassen, welche schon als lebende Fossilien gelten könnten. Aber am Ende passte es dann doch. Zum Mittagstisch ein kleines Schnäppsli und die Gruppe fügte sich zusammen. Juan nicht vergessen, ein cooler Typ. Bei seinen Husten wusste ich manchmal nicht, kommt es vom Rauchen, die spanische Grippe oder doch schon Corona? Naja,... . Ein "Muss" für mich war die lange Tour nach Morro Jable. Immer am Wasser entlang. Die Sonne war sehr heiß, hatte ich ein wenig unterschätzt. Ich glaube ich hatte einen kleinen Sonnenstich, als ich Schüttelfrostartig aus dem Bus gestiegen bin. Sehr nett und höflich auch das Personal im Hotel, Auskunftswillig, freundlich. Auch die kleine Pool-Bar-Fee, welche zu Abend im Dress Cote die Teller räumte. ... Auch wenn Fuerteventura die kargste Insel der Kanaren ist, ich liebe sie!!! Die Weite, die Ruhe, die Menschen, das Meer... . Ach man, wie waren die Wochen im Vorher. Stundenlang im Netz geschaut, Threads verfolgt wegen Holiday Europe, die heimliche Onur Air. Dann kurz vor der Reise die Calima seit Jahrzehnten. Hat am Ende alles wunderbar geklappt. Und nun die Geschichte mit dem Corona -Virus. Hängt wie ein kleiner Schatte über einen. Täglich informiert, wie ist der Stand. Ein guter Begleiter in den Tagen war die Fuerteventura-Zeitung. Sachlich und präzise. Irgendwie ein komischer Beigeschmack die ganze Sache. Scheinbar habe ich noch eine gute Woche in "Friedenszeiten" hier erlebt. ... Wer weiß wann es wieder das nächste Mal auf die Kanaren geht,...
      Schauen wir mal.
      Bleibt weiter schön negativ! :)

      • 13. April 2020

  5. MW aus LE, André Zimmermann und 23 anderen gefällt das.
    1. MW aus LE

      ¡Was für ein Tag!😎👍🤗
      Genau auf den Tag genau vor 5 Jahren bin ich diese Tour schon einmal gelaufen. Heute wie damals strahlend blauer Himmel. Ebbe & Flut Kalender im Vorfeld studiert und mich genau für diesen Tag entschieden. 20 km immer entlang an den für mich schönsten Stränden Fuerteventura's. Türkises Wasser, besäumt von feinsten Muschelkalk-Sand. Lavagestein setzt dezent Akzente. Wellen laufen herein, blauer Himmel und Sonnenschein. Alles wie für mich gemacht.😎🤗
      In Morro Jable etwas verweilt und später mit dem Bus & leichtem Schüttelfrost zurück.
      ¡Was für ein Tag!😎👍🤗

      • 5. März 2020

  6. MW aus LE und Ronald Hofmann gefällt das.
    1. MW aus LE

      Ein herrlicher Morgen, am dritten Tag im März. Für heute hatte ich mich fürs "Bedienen lassen" entschieden. Also buchte ich eine Inselrundfahrt.
      "Eine Inselrundfahrt ist ein absolutes Muss für jeden Fuerteventura-Neuling. Aber nicht jeder mag die klassischen Massenveranstaltungen, bei denen man mit über 50 anderen in einem riesigen Reisebus sitzt. Viel persönlicher und familiärer geht es bei unserer Guize-Tour im Minibus zu Juan, der Tour-Guide, spricht hervorragend deutsch und kennt die Insel wie seine Westentasche.... Da Ihr mit Juan in einer kleinen Gruppe unterwegs seid, kann er auf Eure Interessen und Sonderwünsche eingehen, solange die Gruppe einverstanden ist. Dauer: 8h Preis: 65€ / Person
      So stand es geschrieben. Schwupps im Klein-Bus gesessen, begrüßte einen schon Juan mit lockeren Sprüchen. Auf die Frage eines Businsassen warum er so gut "Deutsch" spricht, meinte Juan: "Meine erste Frau war Deutsche, er habe mit ihr sehr viel diskutiert." Und so fuhr der Bus in Richtung Westküste, vorbei an La Pared entlang der Küstenstraße nach Ajuy. Im Bus waren noch 5 andere Teilnehmer, gefühlt vom Alter her älter wie manches Fossil hier auf der Insel. Das Ehepaar, wo der Mann die Fahrt mit dem Kuli auf der Landkarte verfolgte und Kreuz`chen setzte. In Ajuy stand auf dem Programm die berüchtigten Piratenhöhlen zu besichtigen. Meines Altersentsprechend erreichte ich diese eher und war schon auf dem Rückweg, als die anderen in Stöckelschüh`chen die Höhlen erreichten. Weiter ging es über die von Franco`s Strafarbeitern erbauten Straßen zur ehemalige Inselhauptstadt Betancuria. Juan erzählte dabei Wissenswertes über Kaktusfeigen, deren Läuse zur Farbgewinnung genutzt wurden. Warum auf der Insel die Häuser soweit auseinander stehen, es aber so wenig Bauland gibt. Es ist gewollt von der Inselregierung. Zu jedem Haus gehört so & so viel Land dazu. Und, ich habe einen Granatapfelbaum gesehen :) . Während der Fahrt gab es weiter Geschichtchen, z.B.: "Der Mann soll einkaufen gehen, mit Zettel. Das funktioniert aber nicht immer". In Betancuria ein kleiner Bummel und Einkehr. Ein morgendlicher Cortado condensata und Smalltalk mit dem Ehepaar aus Münster. Weiter ging es unweit zu einer Ziegenfarm. Kurzer Einblick und lecker Verkostung von Gofio (durch Vermahlen gerösteten Getreides mit oder ohne Zusatz von Meersalz) und gewöhnungsbedürftigen Ziegenkäse. Ein kleines Schnäpschen war mit inbegriffen. Ab ging der Bus, Nordwärts, durch die Elefantenberge Fuerteventura. Vorbei an der Statue von "Guize", dem Namensgeber der Tour, der gemeinsam mit "Ayose" an einem Aussichtspunkt auf sein Königreich herabblickt. Juan plauschte viel Interessantes während der Fahrt. Zum Beispiel auch über die Große Tamariske. In "Gran Tarajal" lebt die Sprache der Majoreros fort, die sich in vielen Ortsbezeichnungen wieder findet. "Tarajal" stand in der Majorero Sprache für "Tamariske" oder spanisch "tamaricácea". "Gran Tarajal" heißt also "Große Tamariske".... Entlang durch das Malpais (dem schlechten Land) fuhren wir nach Lajares dem nächsten Ziel. Zum Mittagstisch. Die Kleingruppe saß nun vereint am Tisch und wurde abgefertigt. Einheimische Speisen, waren ganz lecker. Nun tauschten wir uns Alle auch verbal näher aus, die Gruppe rückte Näher. Wir erfuhren nun das die eine Hälfte aus dem Westen und die anderen aus dem Osten Deutschlands kamen. Auf die Frage hin "Kennen Sie Eilenburg?" antwortete ich: "Ja, muss man aber nicht kennen." Dann offerierte mir das eine Ehepaar dass sie Jahre ihres Lebens da verbracht hatten (zu Zonenzeiten). Okay, ich steuerte nun etwas zurück und wir tauschten uns über "gute Sachen" aus Eilenburg aus. Am Tisch saß noch ein "Opa", welcher öfters länger auf der Insel lebt und heute mit der Tour seine Enkelin die Insel zeigen wollte. im Gespräch verriet ich nun der Runde das ich heute Geburtstag habe. Schwupps stand auch eine Runde Likörchen auf dem Tisch. Juan war der edle Spender. Später geht es weiter gen Corralejo. "Sind das richtige Chinesen?" fragte eine Businsassin im Fahrt-Rausch, als das Thema der hier ansässigen Chinesen aufkam. Hmmmm :). Nach Süden erstreckt sich das große Sanddünen Feld El Jable, mit den endlosen, feinsandigen Stränden aus Muschelkalk. Auch hier ein kurzer Boxenstopp. Stimmt, der Sand war nicht so heiß, wie der herkömmliche. Ein Blick hinüber zur Isla de Lobos und über dem Kanarenstrom "El Río" zur Südspitze von Lanzarote. Gewaltig der Anblick auf die Los Ajaches über die ich vor 2 Jahren bei sengender Glut gewandert war. Weiter in südliche Richtung entlang der Vulkankette, die aus fünf Hauptkratern besteht, Richtung Puerto del Rosario. Sie alle zusammen schufen vor 50 tsd. Jahren den Nordteil von Fuerteventura. Imposant. Während der Fahrt erzählte Juan wieder interessante Geschicht`chen über die Insel. Über die vielen Ziegen, die es hier gibt. Wenn eine Ziege weglief, auf benachbarten Grund, so wurde die Ziege verhaftet. Es gab auch einen comisionado, einen Ziegenrichter auf der Insel. Kurzweilig gelangten wir zum nächsten Ziel, der Mollino de Valles de Ortega. Kurz darauf ging es weiter über Pájara gen Inselmitte, in die La Fábrica del Aloe unweit von Tiscamanita. Aaaahhh, hier wusste ich schon was mich erwartet. Und scheinbar den anderen Herren auch. Kurz rein, Aloe-Vera-Nackenmassage abgefasst und Treffpunkt wieder draußen. Die Damen blieben natürlich im Verkaufsraum verschwunden. Interesssant war es trotzdem etwas über die einheimische Pflanze zu erfahren und über die vielen Fakes, welche im Drogerie-Waren-Bestand erhältlich sind. Weiter Südwärts fahrend plauschte Juan weiter interessante Geschicht`chen über die Insel. Vorbei an Dörfern zeigte er "Stellplätze" , wo die Toten in ihren Särgen abseits des Dorfes abgelagert wurden. Manchmal wurden die Särge auch mehrmals genutzt. Nun kamen wir langsam Zielwärts, zum Aus-, und Endpunkt der Tour, Costa Calma. Schade, denn die Tour war interessant, bequem und kurzweilig. ... Aber die nächste Überraschung erwartete mich schon im Hotel. Ein Sekt`chen und liebe Grüße , verbunden mit einer Einladung zum gedeckten Abend-Tisch waren für mich auf Stube bereit. Am selbigen noch ein Fläsch`en. Das war nun für mich allein zu viel. So eröffnete ich die Runde und lud mich zur geselligen Abendrunde ein. "Hohoho....Fenster...., Fenster,... . Was habe ich für Millionen verdient!" sprach Neureich-Millionär Karle und holte sich den nächsten Drink aus der All-inclusive-Bar.
      ...
      Ein entspannter Tag, wie für mich gemacht. :)

      • 22. März 2020

  7. MW aus LE und Ronald Hofmann gefällt das.
    1. MW aus LE

      Sieht man sich die Vermarktungsstrategie der Aloe vera Betriebe auf Fuerteventura an, so ist es offensichtlich, dass das alles nicht als seriöses Geschäftsmodell betrieben wird. Die Bus Tour, die zufällig immer beim gleichen Aloe Vera Shop anhält, um eine "Besichtigung" zu "ermöglichen". Verkaufspräsentation mit Gruppendruck ist die richtige Bezeichnung und im Gegensatz zur "Kaffeefahrt" die "gratis" ist, sind Bus Touren unverschämt teuer. Das Ganze also eine doppelte Frechheit. Wer es sich gefallen lässt – bitte. Mittlerweile locken Shops, die mit "Aloe Vera Museum" oder "Gratis Demonstration" locken, an jeder Bundesstraße. Mit dem üblichen Gruppendruck denn man hat gelernt, der Deutsche kann irgendwie nicht nein sagen und kauft immer.

      • 27. April 2020

  8. MW aus LE und Ronald Hofmann gefällt das.
    1. MW aus LE

      Die "männlichen" Mühlen sind die runden, dicken. Hier mussten die schweren Getreidesäcke über eine steile Leiter in ein Obergeschoss zum Mahlen getragen werden. Das war ausschließlich Männersache. Konstruktive Änderungen führten zu den "weiblichen" Windmühlen, in denen der gesamte Produktionsprozess ebenerdig stattfand. So konnten auch Frauen in den Mühlen arbeiten, da sie Getreidesäcke mit Karren an den Mühlstein gefahren werden konnten.

      • 27. April 2020

  9. MW aus LE und Ronald Hofmann gefällt das.
    1. MW aus LE

      El Jable, der Parque Natural Corralejo, ist das grösste Wanderdünen Gebiet Europas. El Jable wurde schon 1982 zum "Paisaje Protegido" erklärt, fünf Jahre bevor die Isla de Lobos und das Gebiet um Vallebrón 1987 zum Naturschutzgebiet erklärt wurden. Auf Grund seiner Einzigartigkeit war es schon Drehort einiger Hollywood Produktion. Zuletzt wurden im Sommer 2018 Teile von "Wonder Woman 2" in El Jable gedreht. Der Sand stammt hauptsächlich aus Sedimenten des Meeresbodens, die angespült und dann verblasen wurden und werden.

      • 27. April 2020

  10. MW aus LE und Ronald Hofmann gefällt das.
    1. MW aus LE

      Lajares ist der selbst ernannte Künstlerort von Fuerteventura. Ein Ort für Freaks und Aussteiger, die Geld mitgebracht haben und sich kleine, schöne Fincas leisten können. Es ist auch der Treffpunkt der Surfszene. Nahe der Lavafelder Malpais de la Caldera Encantaba im Norden von Fuerteventura.

      • 27. April 2020

Über MW aus LE

Mahlzeit!
... Getreu dem Motto des Herrn D. Lama:
"Besuche mindestens einmal im Jahr einen Ort, den Du noch nicht kennst."
&
"Leben bedeutet Unterwegs zu sein, nicht möglichst schnell anzukommen."
🤗

MW aus LEs Touren Statistik

Distanz9 349 km
Zeit870:06 Std