9

Merlinje

12

Follower

Über Merlinje
Distanz

477 km

Zeit in Bewegung

72:24 Std

Letzte Aktivitäten
  1. Merlinje und Drea waren wandern.

    vor 6 Tagen

    00:24
    1,42 km
    3,6 km/h
    10 m
    0 m
    UM gefällt das.
    1. Merlinje

      Zum Abschluss der Lichtershow auf der Landesgartenshow heute, die bereits seit dem 16.10.2020 läuft, haben wir uns noch schnell auf den Weg nach Kamp-Lintfort gemacht, um dieses Ereignis nicht zu verpassen. Entlang eines eher kurzen Rundwegs wurden auf insgesamt neun Stationen Lichtinstallationen aufgebaut, deren Weg von beleuchteten Bäumen geleitet wird. Hier finden sich unter anderem Erdmännchen auf einem Pütt, eine angestrahlte Schafsherde, eine Lichtspielleinwand, ein beleuchteter Brunnen, eine Art Triumphbogen aus Bäumen und natürlich ein hell erstrahlender Zechenturm. Höhepunkt des Lichtspektakels war eine Lasershow, die mit Musik untermalt war. Obwohl sehr schön anzusehen, konnte sie jedoch nicht wirklich mit der Lichtershow in der Essener Innenstadt mithalten. Dennoch war es ein netter, kleiner abendlicher Ausflug mit dem Kleinen, wobei uns der frühere Sonnenuntergang diesmal durchaus gelegen kam.

      • vor 6 Tagen

  2. Merlinje war wandern.

    vor 7 Tagen

    1. Merlinje

      Heute waren wir zu Besuch bei Freunden im Sauerland und haben uns eine kleine Führung durch den hiesigen Wald geben lassen. Ungeachtet vorgegebener Wanderwege ging es so bergauf, bergab vorbei an einer Kuhweide und hinauf zu einer kleinen Wassermühle, die dank des Regenwetters heute auch Wasser transportierte. Hier haben wir Halt gemacht und das Zulaufrohr mit Stöcken etwas vom angestauten Laub befreit, bis dass das Wasser wieder ungehindert floss. Leider hat Komoot diese Pause dazu genutzt, sich etwas abzuschalten, und so führt die Route dort auch nicht entlang der eigentlich verfolgten Wanderwege, sondern einfach gerade durch zum nächsten Punkt, an dem es die Aufnahme wieder aufgenommen hat. Hier müsste eine eigene Route entsprechend angepasst werden. Wir folgten also den eingezeichneten Wanderwegen auf dieser Strecke und gelangten so vorbei an mehreren Ameisenhügeln, auf denen einige Wächterinnen trotz des Nieselregens zu sehen waren. An der nächsten Weggabelung ging es dann weiter bergauf, hinauf zu dem umgedrehten Baumstumpf mit Gesicht, dem Meiler Sepp. Hier machten wir dann kehrt und gingen ein Stück weit den bekannten Weg wieder zurück, bogen schließlich aber ab in Richtung einer Pferdeweide mit angrenzendem tollen Ausblick auf Welschen Ennest. Nachdem wir dort die Pferde mit Gras von der gegenüber gelegenen Weide gefüttert und Kastanien am Baum daneben gesammelt hatten, ging es letztlich über Weisen querfeldein zurück zu unserem Ausgangspunkt. Einen richtigen, öffentlichen Parkplatz gibt es an dieser Stelle allerdings leider nicht.

      • vor 6 Tagen

  3. Merlinje und Sigi on tour waren wandern.

    18. Oktober 2020

    Sigi on tour gefällt das.
    1. Merlinje

      Heute sind wir zum Buchholzhof nach Mülheim an der Ruhr gefahren. Auch hier wurden auf liebevolle Art und Weise am Hofeingang Kürbisse aufgetürmt. Es gibt neben einem großen Parkplatz auf einem Feld allerlei Kürbissorten, von denen einige zu einer Pyramide aufgetürmt wurden, und daneben zahlreiche große Holzkisten mit vielen verschiedenen Kürbisarten darin und einem Pferd aus Eisen vor einem kürbisgefüllten Karren. Für die Kleinen gibt es mehrere Holzfiguren, durch die sie ihre Köpfe für ein Foto stecken können, sowie einen kleinen Sandspielplatz mit Kletterseilen und Wippgerät. Kleines Manko war, dass sich alles sehr nahe am Hofbereich abspielte, so dass es hier leichter zu Menschenansammlungen kam. Besonders gefreut hatten wir uns außerdem auf das Traktorfahren und Ponyreiten, was aber ausfallen musste, da Mülheim seit Kurzem zum Corona-Hochrisikogebiet zählt, aber dafür kann der Hof ja nichts. Wir sind dann daher aber auch nicht allzu lange geblieben. Obwohl, einige Kürbispuffer haben wir dann noch mitgenommen als Wegzehrung. Aber ja, zugegebenermaßen waren wir auch noch etwas verwöhnt vom Krewelshof in Mechernich. Die Ausstellung dort ist einfach schwer zu toppen und sehr weitläufig (Mehr zur Kürbisausstellung dort, siehe hier: komoot.de/tour/271075286).
      Wer gerne eine kleine Tour von hier aus starten möchte: Der höchste Punkt Mülheims liegt nur wenige Gehminuten von hier entfernt ;)

      • 20. Oktober 2020

  4. Merlinje war wandern.

    15. Oktober 2020

    Barbara&Ole, UM und 9 anderen gefällt das.
    1. Merlinje

      Die letzte Station auf unserer Campervan-Reise war das 35 Hektar große, 600 Meter lange und 200 Meter breite Geotop Hemer Felsenmeer, dessen Gestein erdgeschichtlich aus dem Tertiär stammt. Zu sehen sind zahlreiche Felsformationen aus Riffkalksteinen. Im nördlichen Gebiet finden sich Querklüfte, Schächte und auch mehrere Höhlen, unter anderem die Bärenhöhle. Ein Teil des Weges ist hier momentan mit Absperrband umzäunt, so dass der Weg hier nicht immer leicht zu finden und mit Kinderwagen nicht zu schaffen ist. Vorsicht ist hier bei den vielen tiefen Erd- und Felsspalten geboten. Die meisten davon sind allerdings mit Maschendrahtzaun abgesperrt. Es gibt insgesamt drei Untergebiete im Felsenmeer: das Große Felsenmeer im Nordwesten, das Kleine Felsenmeer im Süden und das Paradies im Südosten. Durch das Kleine Felsenmeer führt übrigens eine Brücke, die etwa auf halber Strecke auf einen weiteren Holzsteg unterhalb davon trifft, so dass hier eine kleine Wanderschleife eingelegt werden kann. Mit Kinderwagen wäre der untere Steg aufgrund der vielen Treppenstufen hinauf und hinunter allerdings nicht zu empfehlen. Wer diesen mit kleinen Kindern einplant, sollte gegebenenfalls lieber eine Kraxe mitführen. Die Hauptwege sind im Allgemeinen jedoch breit und auch mit einem geländegängigen Kinderwagen gut zu meistern. Im Großen Felsenmeer gibt es außerdem eine Aussichtsplattform aus Holzbalken, die beim heutigen Regenwetter aber recht rutschig war. Festes Schuhwerk ist also auf jeden Fall empfehlenswert. Zwischen dem Kleinen Felsenmeer und dem Paradies gibt es außerdem noch einige naturbelassene Abschnitte, die abgezäunt nur von einem Wanderpfad entlang eines Feldes durch Baumlücken hindurch betrachtet werden können. Im Südwesten des Felsenmeeres befindet sich weiterhin eine Tropfsteinhöhle, die Heinrichshöhle. Diese liegt ebenfalls auf einem abgezäunten Gelände, das, anders als bei Komoot verzeichnet, nicht von Norden her zugänglich ist. Wer die Höhle besichtigen möchte, sollte dem südlichen Pfad dorthin folgen. Hierbei sind jedoch unbedingt die Öffnungszeiten beachten: Bis Ende Oktober 2020 hat die Höhle nur am Wochenende (und in den Herbstferien zusätzlich mittwochs) von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Schlenker entlang der Straßen lohnt eigentlich nur, wenn die Höhle auch geöffnet hat. Beim heutigen Nieselregen war es hingegen schon ein wenig ärgerlich, vor verschlossenen Türen zu stehen, denn ansonsten hat dieser Abschnitt wenig Anschauliches zu bieten. Insgesamt hat sich die Tour aber auch bei Regenwetter gelohnt, denn trotz der Rutschgefahr hat gerade das Zusammenspiel von Regen, Licht und Nebel zu besonderen Lichteffekten und Bildern geführt.

      • 17. Oktober 2020

  5. Merlinje war wandern.

    15. Oktober 2020

    1. Merlinje

      Die letzte Nacht haben wir auf dem Campingplatz Waldenburg direkt am Biggesee verbracht. Die Stellplätze waren hier zwar so dicht beieinander, dass man dem Nachbarn direkt ins Wohn(wagen)zimmerfenster gucken konnte, dafür starten die ersten Wanderwege aber direkt vor der Haustür. Der 700 Meter lange Pfad zum Biggeblick beispielsweise ging direkt auf der anderen Straßenseite los und von dort steil bergauf zu der 2013 gebauten und 90 Meter über dem Stausee thronenden Aussichtsplattform Biggeblick. Im Biggesee herrscht momentan extremer Wasserniedrigstand, so dass neben dem Yachthafen und der Staumauer sehr viel Ufer am Rande des Sees zu sehen ist. Dennoch ist die Aussicht auf den See, die Talsperre und die umliegenden Wälder grandios. Direkt neben dem Aussichtspunkt befindet sich ein kleiner Spielplatz mit Wippe, Nestschaukel und einigen anderen Wippgeräten, so dass der Kleine hier eine Weile verweilen wollte. Daher habe ich ihn sich dort mit der Oma vergnügen lassen und bin von hier aus alleine weiter gezogen einen recht schmalen Pfad hinunter zur Talsperre. Wegen des nassen Wetters und des Laubfalles jetzt im Herbst war dieser Pfad auch nicht wirklich für den Kleinen geeignet. Hin und wieder herrschte schon Rutschgefahr auf dem nassen Laubwerk und die wenigen vorhandenen hölzernen Haltestangen hatten keine zweite Leiste auf Kinderhöhe. Mit Kinderwagen wäre dieser Abschnitt gar nicht und mit der Kraxe bei dem Nieselwetter nur mühselig machbar gewesen. Insofern war unsere Konstellation schon ganz gut. Etwa auf Hälfte der Bergkuppe gibt es einen tollen Ausblick in Richtung Attendorn und einmal den Bergrücken hinunter, trifft man auch wieder auf eine Straße, die dann gemächlich zur Talsperre und der dort ansässigen Gastronomie führt. Bis zum Café mit dem kleinen Leuchtturm auf dem Dach bin ich dann auch über die Talsperre gelaufen. Da der Weg um den gesamten Biggesee aber viel zu lang gewesen wäre, um den Kleinen dort oben mit der Oma warten zu lassen, bin ich dann umgedreht und dem Weg am Ufer entlang zum Yachthafen gefolgt. Hier wird der Blick auf den See immer mal wieder von Sträuchern und Bäumen verdeckt ist aber wunderbar wanderbar. Am Rande des Yachthafens ging es dann links um eine Kurve und wieder in den Wald, bevor ich dann erneut auf die Straße Waldenburger Bucht gestoßen bin. Rechts entlang hätte ich nun noch dem Weg zur Burgruine Waldenburg folgen können. Um den Kleinen aber nicht zu lange mit der Oma alleine auf dem Berg warten zu lassen, bin ich hier nach links abgebogen und habe die Tour offiziell am Parkplatz wieder beendet, bevor ich noch einmal die 700 Meter hoch zur Aussichtsplattform gelaufen bin, den Kleinen und die Oma abholen. Insgesamt eine schöne Runde. Der Biggeblick soll übrigens im Dunkeln mit blauen LEDs erleuchtet werden und im Sonnenuntergang noch fotogener sein. Das werden wir dann bei anderer Gelegenheit mal testen müssen, vielleicht dann auch mit Ausflug zur Burgruine.

      • 16. Oktober 2020

    1. Merlinje

      Heute führte uns unsere Tour an den Rand des Naturparks Bergisches Land nach Waldbröl, wo wir das Panarbora-Gelände des Deutschen Jugendherbergswerks besucht haben. Höhepunkt dieses Areals ist neben einem Pfad der Sinne, einem Abenteuerspielplatz, einem Heckenlabyrinth und einem natürlichen Spieltunnel der bis zu 23 Meter hohe Baumwipfelpfad mit dem angrenzenden 40 Meter hohen Aussichtsturm. Letztere sind komplett barrierefrei und können problemlos auch mit Kinderwagen befahren werden. Gut, es geht etwas aufwärts – immerhin ist der Turm 40 Meter hoch – aber der breite Bretterweg macht das Cardio-Training wenigstens wurzelfrei und eben. Durch Corona bedingt gibt es momentan eine maximale Anzahl an Personen, die den Baumwipfelpfad gleichzeitig betreten dürfen und er ist momentan nur als Einbahnstraße begehbar, so dass man zunächst dem Weg durch die Baumwipfel in 23 Metern Höhe folgt, bevor dieser einen dann auf den Turm mit der Aussichtplattform führt. Trotz aller Beschränkungen hatten wir das Glück, die Plattform ganz oben für uns alleine zu haben und konnten so nach Herzenslust Fotos machen. Was sich auch lohnt, denn von oben hat man eine atemberaubende Aussicht über das umliegende Bergische Land. Eventuell Schal und Mütze nicht vergessen, denn in dieser luftigen Höhe weht schon mal das ein oder andere Windchen. Für Kinder besonders toll sind auch die vielen Lern- und Erlebnisstationen entlang des Baumwipfelpfades, der an den Seiten gut abgesichert ist, so dass auch mein Zweijähriger sich bedenkenlos alleine auf dem 1.635 Meter langen Bretterweg bewegen konnte. Wer das meiste aus dem bezahlten Eintrittsgeld herausholen will, kommt lieber früh und bleibt dafür länger und erkundet danach noch die vielen anderen Spielmöglichkeiten, die der Park zu bieten hat. Die Dörfer und Baumhäuser sind allerdings zahlenden Übernachtungsgästen vorbehalten und können nicht besichtigt werden. Dennoch war es ein wunderbares Ausflugsziel, gerade mit einem kleinen Kind.

      • 14. Oktober 2020

  6. Sigi on tour, UM und 5 anderen gefällt das.
    1. Merlinje

      Unsere heutige Tour führte uns zum Laacher See an der Abtei Maria Laach. Dieser kesselförmige See ist mit 3,3 Quadratkilometern nicht nur der größte See von Rheinland-Pfalz, sondern auch die größte und einzige wassergefüllte Caldera in Mitteleuropa, was bedeutet, dass die ovale Oberflächenform vulkanischen Ursprungs ist und als Einbruchkrater nach Entleeren der Magmakammer unterhalb des Vulkankegels entstand. Der Laacher See verfügt zwar über keinen natürlichen Abfluss, dafür aber über zwei Abzugsstollen unterhalb des Sees, über die der Seespiegel abgesenkt werden kann. Hiervon ist bei einem Rundgang um den See aber natürlich wenig zu sehen. Genau genommen kann zu Beginn unserer Route nur an sehr weniger Stellen überhaupt ein Blick auf den See erhascht werden, da er als Naturschutzgebiet gilt und daher weite Teile des Seeufers nicht zugänglich sind. Da der Schutzbedarf im Sommer aber geringer ist, erstreckt sich die Schutzzeit von Oktober bis März und der See kann dann auch als Naherholungsgebiet touristisch genutzt werden. Die Hauptwege sind dabei breit und gut mit einem geländegängigen Kinderwagen zu meistern. Den besten Seeblick bekommt man jedoch erst hinter dem Campingplatz am See und abseits des Hauptweges auf einem schmalen Trampelpfad, der für Kinderwägen aber ungeeignet ist. Dennoch lohnt sich der Abstecher entlang dieses Weges, da nur hier Mofetten, also vulkanische Ausgasungen, zu sehen sind. Zur rechten Tageszeit verwandelt die Sonne diesen Abschnitt des Weges außerdem in einen wahren Fotografentraum. Weiterhin befindet sich am Ende des Pfades entlang des Hauptweges eine riesige Felswand, an der große Teile bereits abgefallen sind, wodurch diese Felswand noch spektakulärer wirkt. Das Ende des Weges führt dann noch vorbei an Rinderherden, die hier mit etwas Glück ganz aus der Nähe betrachtet werden können, bevor es zurück geht über die Hauptverkehrsstraße zum kostenpflichtigen Parkplatz direkt an der Abtei. Insgesamt ein sehr schöner Ausflug mit vielen gelungenen Fotomotiven entlang des Weges.

      • 13. Oktober 2020

  7. Merlinje war wandern.

    12. Oktober 2020

    Barbara&Ole, Petra und 4 anderen gefällt das.
    1. Merlinje

      Heute haben wir dem Regen getrotzt und sind trotz Schlechtwetterfront in Richtung der 2015 erbauten Geierlay-Hängeseilbrücke nach Rheinland-Pfalz gefahren. Diese schwebt 100 Meter über dem Grund und überwindet eine Distanz von 360 Laufmetern in der Luft. Wer mit dem Camper oder einem Fahrzeug von mehr als 2,80 Meter Höhe anreist, kann leider den Parkplatz am Besucherzentrum nicht nutzen und muss vor den Toren des Örtchens Mörsdorf halten. Von hier aus startete meine Route heute ohne den Junior, der während des schlechten Wetters und der Beschaffenheit der Route lieber mit der Oma am Campervan blieb und zwischenzeitlich Fahrrad gefahren ist. So kam die Mami heute einmal recht zügig voran, zunächst vorbei an einem Kreuzweg, hinein in den Wald und dann durch noch recht nasse und daher etwas matschig glitschige Waldwege. Vorsicht: Rutschgefahr! Über einen etwas felsigen Untergrund gelangte ich schließlich hinauf zum Bergkreuz auf den Forster Kuppen. Hier brach gerade die Sonne wieder kurzzeitig durch die Bäume, so dass ich einen herrlichen Blick auf die umliegende Umgebung erhaschen konnte, bevor es galt, die Kuppen hinab zu steigen. An dieser Stelle war es dann von Vorteil, dass der Kleine heute nicht dabei war, denn der Weg war so steil und felsig, dass hier Eisenketten zum Festhalten angebracht worden waren. Der Schwierigkeitsgrad der Strecke hätte meinen unter 3-jährigen hier einfach überfordert. Aber gut, es muss ja auch noch Orte zu entdecken geben, wenn er mal größer ist. Langsam folgte ich so dem Pfad hinunter bis zum Mörsdorfer Bach und dann entlang eines matschigen Pfades zu einigen wunderschönen Holzbrücken hierüber, die mich zurück in den Wald fügten. Nach einigen Biegungen wurde der Waldweg breiter, man traf wieder auf andere Wanderer und konnte sich damit sicher sein, sich auf dem richtigen Weg in Richtung Hängeseilbrücke zu befinden. Am steilsten Stück nach oben nahm dann plötzlich der Regen wieder zu und es ging mit Poncho weiter hinauf bis zum Brückenkopf. Hier hieß es dann erstmal eine Weile auf nassem Terrain ausharren, denn die Brücke darf momentan nur zu jeder gerade Stunde in richtung Mörsdorf betreten werden. In der ungeraden Stunde folgt der Verkehr aus Mörsdorf. Und so hieß es zunächst einmal abwarten, bis unsere Richtung wieder an der Reihe war. Dafür wurden wir auf der Brücke aber mit einem spektakulären Blick auf die umliegende Natur belohnt, auch wenn die Hängeseilbrücke sicherlich nicht zu empfehlen ist für Menschen mit Höhenangst. Zwar kann man sich auf der Brücke ganz gut auf den Laufweg konzentrieren, ohne nach unten zu gucken. Sobald jemand vor einem allerdings anhält, um ein Foto zu machen, merkt man schon, wie sehr die Brücke doch unter den Fußtritten der Menschen darauf schwankt. Zum Festhalten gibt es zwei Stahlseile, die durch den Regen allerdings sehr nass waren und damit dementsprechend kalt an den Händen. Auch waren sie relativ hoch angebracht, so dass einem die Arme während der 360 Meter Überqueren beim Halten schon vom Hochhalten schwer wurden. Zur Absturzsicherung sind links und rechts Maschendrähte angebracht. Dennoch war ich froh, den Kurzen diesmal nicht dabei gehabt zu haben, da alleine ihn hierüber laufen zu sehen, bei mir wohl Schwindelgefühle ausgelöst hätte. Auf der anderen Seite entschied ich mich, den Hauptweg zu verlassen und den linken, etwas längeren Weg zu nehmen, der mich wieder durch schmalere Waldwege mit vielen kleinen, urigen Brücken und Treppenwegen zurück ins Dorf und schließlich zu unserem Parkplatz führte. Alles in allem eine luftiges Abenteuer in schwindelerregender Höhe, dafür aber mit sehr schönen Aussichten 😊

      • 12. Oktober 2020

  8. Merlinje und Sigi on tour waren wandern.

    11. Oktober 2020

    00:05
    274 m
    3,3 km/h
    Sigi on tour, Mario und 2 anderen gefällt das.
    1. Merlinje

      Nur ein Paar Kilometer vom Krewelshof entfernt liegt die besterhaltene Wasserburg des Rheinlandes: die Burg Satzvey aus dem 12. Jahrhundert. Hierbei handelt es sich um eine mittelalterliche Wasserburg, an der noch heute regelmäßig Veranstaltungen wie Ritterfestspiele, Ostermärkte, Hexenfeste, Halloween und eine Burgweihnacht stattfinden. Außerhalb dieser besonderen Ereignisse gibt es eine Burgführung, einige Lokale und ein mittelalterliches Geschäft zu besuchen. Mit Parkplätzen für Campervans sieht es allerdings nicht so gut aus und da wir mit dem Kurzen nicht auf eine Burgführung warten wollten, waren wir hier recht schnell fertig.

      • 12. Oktober 2020

  9. Sigi on tour, Mario and Kerstin 🤗 gefällt das.
    1. Merlinje

      Seit einigen Jahren schon veranstaltet der Krewelshof in Mechernich alljährlich eine große Kürbisshow auf seinem Areal. Dieses Jahr läuft die Ausstellung bereits seit dem 31.08. und geht noch bis zum 11.11.2020 (Öffnungszeiten des Hofes bitte beachten!). Geparkt haben wir auf einem großen Parkplatz vor dem Hof, was auch mit Wohnmobil kein Problem war. An der Kasse wurde es etwas eng, so dass hier Maskenpflicht wegen Corona herrschte, aber einmal durch die Einlassschleuse hindurch, verteilte sich die Menge dann gut auf dem großen Areal, um den See, um den herum die Kürbisshow aufgebaut war. Dank der großen Berichterstattung um diese Ausstellung war der Andrang am Wochenende allerdings recht hoch und es gestaltete sich recht schwierig, Fotos ohne andere Menschen darin aufzunehmen. Gelohnt hat sich der Ausflug dennoch, denn es wird bei den einzelnen Kürbisskulpturen sehr deutlich, wieviel Mühe sich die Künstler hier gegeben haben, aus Tausenden von bunten Kürbissen diese tollen Werke zu erschaffen. Dieses Jahr läuft die Ausstellung unter dem Motto "Eifelix & die Römer, immer wieder Aufstand im Alten Rom!“ und so können von Jupiter bis Romulus und Remus, von der römischen Schildkrötenformation bis zu überdimensionalen Asterix und Obelix allerlei Kürbiskunstwerke bewundert werden. Für die Kleinen gibt es außerdem noch Heuhügel zum Klettern, die sie dann mit Gummireifen wieder hinunterrutschen können, ein in die Erde eingelassenes Trampolin, Kürbisse zum Anfassen in allen (und wirklich allen!) Größen und Farben; einige davon waren sogar größer als der Junior und schwerer als die Mama 😉 Für die größeren Kinder gibt es außerdem noch ein Maislabyrinth und für die ganz großen ein Bistro und einen Hofladen, wo es von Kürbissuppe bis zum Kuchen allerlei Leckereien gibt. Uns haben besonders die Kürbiswedges geschmeckt und wir hatten einen schönen Nachmittag.

      • 12. Oktober 2020

  10. loading