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HGV Heimat- und Geschichtsverein Igstadt

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Über HGV Heimat- und Geschichtsverein Igstadt
Letzte Aktivitäten
  1. HGV Heimat- und Geschichtsverein Igstadt hat eine Wanderung geplant.

    22. Dezember 2021

    00:23
    1,44 km
    3,8 km/h
    10 m
    10 m
    1. HGV Heimat- und Geschichtsverein Igstadt

      HGV Heimat- und Geschichtsverein Igstadt
      Igstadt war, wie alle Dörfer des Ländchens und die meisten Dörfer und Städte in Hessen, geschützt durch eine undurchdringliche Hecke, durch zwei Pforten und ein Tor.
      Ob es zusätzlich zur Hecke auch einen Graben gab, ist nicht bekannt. Die Flurbezeichnung "Vorm Graben" deutet jedoch darauf hin, dass es zumindest zwischen Breckenheimer Straße und Nordenstadter Straße entlang der Hecke auch ein Graben gegeben haben könnte.
      Anhand der heutigen Straßen kann man den Verlauf der Hecke beschreiben. Das Nordenstadter Tor befand sich zwischen der Einfahrt zur Jahnhalle (Sporthalle) und der Einmündung der Straße Am Wasserturm. Die Hecke folgte dem Verlauf der Straße Am Wasserturm bis zu dem Weg, der gegenüber dem Haus Nr. 17 nach links einbiegt. Hier verlief sie entlang dieses Weges bis zur Hohlpforte, die die heutige Walbertus Straße abschloss, und dann entlang der Medenbacher Straße bis zum ersten Feldweg, der nach links einbiegt. Der Feldweg bildet die hintere Begrenzung der Häuser, die an der Altmünsterstraße liegen, z. B. auch die ehemaligen Klösterhöfe Gnadentaler Hof und Altmünsterhof. Die Hecke folgte der Grenze des Altmünster
      hofes und verlief dann entlang der Dornkratzstraße bis zur Glöcknerstraße. Die Bornstraße war Sackgasse und endete an der Hecke. Die Brühlpforte stand quer zur Glöckner
      straße etwa dort, wo heute die Sudetenstraße beginnt. Die Hecke folgte nun der Sudetenstraße bis zur Einmündung in die Weingartenstraße und lief dann nach links den Hang hinauf ungefähr dort, wo heute das Schulgebäude von 1952 steht. Oben am Hang endete sie dann am Nordenstädter Tor. Die Lindenhöhe lag innerhalb des Ortsbereiches. Noch heute enden die Seitenstraßen, die von der Hauptstraße ab gehen ebenso wie die Altmünsterstraße in Richtung Kindergarten und der hintere Teil der Altmünsterstraße als Sackgassen, da es dort keine Wege durch die Hecke gab.
      Was ist aus der Hecke und den Pforten geworden?
      Nach den napoleonischen Kriegen, etwa ab 1815, hatten die Dorfbefestigungen ihre Bedeutung verloren. In dieser Zeit wurden die Hecken gerodet und Gräben zugeschüttet, um Platz für die Ausdehnung der Ortschaften zu schaffen.

      • 22. Dezember 2021

  2. HGV Heimat- und Geschichtsverein Igstadt hat eine Wanderung geplant.

    22. November 2021

    1. HGV Heimat- und Geschichtsverein Igstadt

      Rundwanderung entlang der Igstadter Gemarkungsgrenze.

      • 2. Januar 2022