14

Thomas Langhirt

346

Follower

Über Thomas Langhirt
Distanz

1 400 km

Zeit in Bewegung

657:27 Std

Letzte Aktivitäten
  1. Thomas Langhirt und alex e waren wandern.

    vor 5 Tagen

    08:42
    19,9 km
    2,3 km/h
    50 m
    60 m
    Jörg, ANGELIKA und 48 anderen gefällt das.
    1. Thomas Langhirt

      Durchschnittsgeschwindigkeit war in Wirklichkeit 3,8 km/h. Noch ein Hinweis für alle, die vielleicht diese Tour nachwandern möchten. Im NSG „Vogelschutzgebiet Garstadt“ ist das Radfahren, Joggen und Mitnehmen von Hunden (auch angeleint) grundsätzlich verboten. Bitte daran halten!Der Parkplatz direkt am Vogelschutzgebiet Garstadt war heute unser Startpunkt. Zuerst mussten wir wieder ein kleines Stück zum Wilden See zurücklaufen. Dem Unkenbach folgend, liefen wir an Heidenfeld, das nur im Nebel zu erahnen war, vorbei und kamen nach einiger Zeit zum NSG „Elmuß“. Wir durchquerten das NSG auf Pfaden und nach einer Brücke hielten wir uns links. So gelangten wir nach Röthlein, wo es entlang der Hauptstraße zur Kirche St. Jakobus der Ältere ging. Die Kirche war offen und wir konnten uns die sehenswerte Innenausstattung anschauen. Ein Weg links neben der Kirche brachte uns im Anschluss zum Sportgelände und vorbei am Friedhof gelangten wir zum Ortsrand. Eine Brücke brachte uns auf die andere Seite des Unkenbachs und am Waldrand angekommen, wanderten wir geradeaus weiter, um kurz danach rechts auf einen Pfad einzubiegen. So erreichten wir das ND „Schwarzes Loch“. Anschließend folgten wir dem Forstweg wenige Meter nach links, bevor es rechts auf einen unscheinbaren Pfad zum Großen Tännigweiher ging. Ab hier führte ein gut erkennbarer Pfad entlang des Weiherufers zur Flugsanddüne Tännig (Geschützter Landschaftsbestandteil). Nachdem wir uns diese angeschaut hatten, mussten wir wieder zum Großen Tännigweiher zurücklaufen, wo es jetzt für uns rechts entlang des Weiherufers auf einem Pfad weiterging. Als wir einen Forstweg erreichten, liefen wir ca. 20 Meter nach links, bevor wir rechts auf einer Rückegasse einbogen. Wenig später trafen wir auf einen Pfad, dem wir nach links bis zu einer Brücke folgten. Diese nutzten wir, um den Hirtenbach zu überqueren und durch die Hirtenau zu einer Rastmöglichkeit in unmittelbarer Nähe eines Feldkreuz zu gelangen. Die Mittagspause war längst fällig und wir genossen dabei die wärmende Herbstsonne. Danach wanderten wir auf dem Fronseeweg geradlinig nach Grafenrheinfeld. Dort gelangten wir über verschlungene Wege zum Kirchplatz, der von der mächtigen Pfarrkirche Kreuzauffindung dominiert wird. Deren Innenausstattung ist aus jüngerer Zeit, da die Kirche am 24. Februar 1944 bei einem Bombenangriff völlig zerstört wurde. Auch die umliegenden Häuser waren sehenswert und wir nahmen uns für die Besichtigung etwas Zeit. Über die Hauptstraße, der Alten Mainstraße und dem Wehrspitzweg erreichten wir eine kleine Kapelle am Taschsee. Hier entschlossen wir uns dafür, den unterhalb des Damms verlaufenden Weg am See weiterzulaufen. Als links von uns der Alte Main als kleines Rinnsal zu sehen war, stiegen wir auf den Damm hoch (Danach gibt es erst am KKG wieder die Möglichkeit den Alten Main zu überqueren.) und setzten auf dem dort befindlichen Pfad unsere Wanderung nach rechts fort. Der Pfad brachte uns schließlich zur Straße zum Kernkraftwerk Grafenrheinfeld, der wir ca. 150 Meter nach rechts folgten. Wir verließen die Straße und wanderten auf einem Pfad direkt am Alten Main weiter dem KKG entgegen, wobei wir immer wieder schöne Blicke auf den Alten Main werfen konnten. Dann passierten wir das KKG und kurz dahinter bogen wir links auf den Radweg ein. Neben den riesigen Kühltürmen kamen wir uns wie Flöhe vor. Auf dem Radweg direkt am durch einen Stacheldraht gesicherten Zaun des AKWs setzten wir unsere Wanderung fort. Am Waldrand des „Oberen Holz“ entlang führte unser Weg wieder zum NSG „Vogelschutzgebiet Garstadt“ zurück. Nach dem Überqueren einer Brücke ging es für uns rechts durch das „Untere Holz“ zum Main. Dieser begleitete uns jetzt ein Stück, bevor wir nach links um den großen See weiterliefen. Auf unserem Weg zum Aussichtsturm konnten wir immer wieder Blicke auf den See und seiner Vogelwelt werfen. Am Aussichtsturm angekommen, nutzten wir die Sitzmöglichkeit auf dem Turm für eine Pause mit warmem Kaffee und leckerem Apfelbrot. Dabei konnten wir auch noch die auf dem See befindlichen Wasservögel beobachten. Was will man mehr. Als die Sonne langsam am Horizont verschwand, kehrten wir zu unseren Autos am Parkplatz zurück.

      • vor 2 Tagen

  2. Tourenprofis, Jörg und 22 anderen gefällt das.
    1. Thomas Langhirt

      Im Gegensatz zu den anderen, die mit der Bahn von Marktbreit anreisten, war ich mit dem Auto nach Burgbernheim gekommen. Ich stellte mein Auto am Bahnhof ab, wo es ausreichend Parkplätze gab. Über die Äußere Bahnhofsstraße und der bergwärts führenden Felsenkellerstraße gelangte ich an deren Ende zu mehreren Felsenkellern. Von dort ging ein Fußweg zum Langskeller mit seinem Biergarten. Sah so aus, als ob er schon winterfest gemacht worden ist. Rechts neben dem Langskeller führten einige Steinstufen weiter bergwärts. Leicht ansteigend wanderte ich auf dem nachfolgenden Weg weiter bis zu einer langen Treppe, deren Zustand sehr desolat war. Viele Stufen hatten sich talwärts abgesenkt und ich war wirklich froh, dass ich die Treppe hinauflaufen musste. Oben angekommen, stand dort gleich ein hölzerner Wegweiser mit Fernzielen in allen Himmelsrichtungen. Für mich ging es danach rechts weiter zum Teufelshäuschen. Unterwegs gab es noch Platz, wo mir gezeigt wurde, wie weit einzelne Tiere springen können und nachfolgend kam ich noch Bernemer Latschenkiefer vorbei. Das Teufelshäuschen besteht heute aus einer Aussichtskanzel, deren Stufen ich emporstieg. Durch den Nebel im Aischgrund war aber die Sicht auf Burgbernheim stark eingeschränkt. Etwa 30 Minuten später traf unser Wanderleiter Robert B. mit den anderen 9 Teilnehmern und Teilnehmerinnen am Teufelshäuschen ein. Sie hatten im Gegensatz zu mir einen schmalen Pfad für den Aufstieg genommen und kamen von links zum Teufelshäuschen. Was für mich bedeutete, dass ich nochmals den gleichen Weg bis zum Wegweiser mit den Fernzielen laufen musste. Kurz danach bogen wir rechts in einen Pfad ein, der uns schließlich zu einem parallel zur NEA 52 verlaufenden Weg brachte. Diesen folgten wir ca. 300 m nach rechts, bevor wir erneut auf einen Pfad links einbogen und so zur Straße zum Wildbad gelangten. Dort wollten wir aber nicht hin und so liefen wir entgegengesetzt zum Wanderparkplatz Burgbernheim-Hornau. Hier trafen wir erstmals auf den Europäischen Wasserscheideweg, der uns auf der weiteren Wanderung heute überwiegend begleiten sollte. Der Wegmarkierung folgend, erreichten wir den Hirschteich, indessen Umfeld sich auch das Altmühlquellgebiet befindet. Während die anderen eine kurze Pause machten, umrundete ich den Hirschteich und fand immer wieder Spuren des dort lebenden Bibers. Nachdem ich meine Extrarunde beendete hatte, wanderten wir gemeinsam weiter zur Hornauer Hütte. Im Anschluss mussten wir den Anstieg zum Eichbuck bewältigen, bevor wir auf Waldwegen und -pfaden zum Sender auf der Bürkhartsleite weiterliefen. Kurz danach konnten wir unsere Wanderung auf einem fein geschotterten Forstweg fortsetzen, der uns schließlich zum Schafsee brachte. Am Schafsee verließen wir den Europäischen Wasserscheideweg, da wir den See in Richtung MUNA-Siedlung umrunden wollten. Kurz vor der B 13 bogen wir rechts in einen asphaltierten Flurweg ein, der am See vorbei geradlinig zur Waldabteilung Kohlbrunnenschlag führte. Bei der nächsten Weggabelung mussten wir uns links halten und trafen nach einiger Zeit wieder auf die Wegmarkierung des Europäischen Wasserscheideweges. Dieser folgten wir nun durch die Waldabteilung Dachsschlag und der Flur zur St 2245. Links von uns sahen wir bereits Anfelden und liefen entlang der St 2245 dorthin. Der Landgasthof Dietz befand sich direkt an der St 2245, wo bereits auf uns leckere Karpfengerichte warteten. Nach dem Essen mussten wir den Ort durchqueren, bevor es nach rechts auf einem Wirtschaftsweg zur B 13 ging. Der Wirtschaftsweg verlief dort noch ein kurzes Stück parallel zur B 13 und nachdem wir einen Badeweiher passiert hatten, kamen wir auf der Büttelbergstraße nach Oberdachstetten. Über die Haupt- und Bahnhofstraße gelangten wir schließlich zum Bahnhof Oberdachstetten. Von hier fuhr ich mit dem Zug zurück nach Burgbernheim, während die anderen bis Marktbreit weiterfuhren.

      • vor 21 Stunden

  3. RalfL, Sabine Langguth und 64 anderen gefällt das.
    1. Thomas Langhirt

      Am Sonntag wurde der 120. Europäische Kulturweg „Vom Minnesang zum Düsenklang“ zwischen Eßfeld und Giebelstadt eröffnet. Nach den Ansprachen zur Eröffnung vor der Pfarrkirche St. Peter und Paul machten wir uns gemeinsam auf einen kleinen Rundweg durch Eßfeld, wo wir an verschiedenen Stationen viel Informatives zu den dortigen Örtlichkeiten erfuhren. Pünktlich gegen 12.30 Uhr erreichten wir wieder den Eßfelder Jugendraum. Dort hatte man das Mittagessen für die über hundert Teilnehmer/-innen vorbereitet. Nachdem sich alle gestärkt hatten, starteten wir um 14.45 Uhr wieder. Von Eßfeld wanderten auf überwiegend asphaltierten Flurwegen nach Giebelstadt. Am Flugplatz hielten wir uns an der Kreuzung rechts und kamen innerorts an mehreren geschichtsträchtigen Orten vorbei, die uns von Ortskundigen erklärt wurden. Wer uns nachfolgt, findet dort Infotafel, die alles Wissenswerte vermitteln. Wegen der großen Teilnehmerzahl besuchten wir eine Station direkt an der B 19 nicht und wählten eine sichere Wegvariante. Zurück an der Kreuzung ging es nun rechts am Flugplatz entlang zu einer Station, wo uns die Geschichte des Flugplatzes erläutert wurde und wir auf drei Tafeln noch mehr Informationen erhielten. Jetzt ging es zielstrebig zurück nach Eßfeld, wobei wir unterwegs noch am Standort einer ehemaligen Flakstellung vorbeikamen. Wieder am Jugendraum angekommen, endete für mich ein schöner und zugleich informativer Tag.Wer den Kulturweg selbst erwandern möchte, findet in unmittelbarer Nähe zur Pfarrkirche ausreichend Parkplätze. Die doppelte Informationstafel an der Friedhofsmauer ist der Startpunkt für diesen Kulturweg. Er ist vorbildlich ausgeschildert, sodass niemand ein Problem mit der Wegstrecke haben dürfte. An heißen Tagen an genügend Flüssigkeit für unterwegs denken, da der Weg nur sehr wenig Schatten bietet.

      • 12. Oktober 2021

  4. 🥾Hodini 🥾, Klaus Clemens und 102 anderen gefällt das.
    1. Thomas Langhirt

      Start der Wanderung war der Parkplatz „Eiswiese“ in Ebern und hier trafen wir auch erstmals auf die Wegmarkierung „Roter Turm“, dem wir heute größtenteils folgten. Auf der Straße „An der Eiswiese“ und dem Rückengrabenweg gelangten wir in den Friedhof, wo wir uns die Marienkapelle von außen anschauten. Danach ging es für uns über den Verkehrskreisel in die Bahnhofstraße weiter. Auf Höhe eines Parkplatzes hängt an einer Straßenlampe der Wegweiser „Zum Judenfriedhof“, den man leicht übersehen kann. Nach dem Passieren des Parkplatzes wanderten wir links entlang des Fabrikgeländes weiter, um wenig später rechts weiterzulaufen. Am Ende des Fabrikgeländes ging es für uns im Wald leicht ansteigend zum Judenfriedhof (nur während Führungen zugänglich). Über die Mauer konnten wir ihn aber einsehen. Wir setzten unsere Wanderung auf dem Weg fort und gelangten so zu einer Weggabelung. Während der ausgeschilderte Weg links weiterging, hielten wir uns rechts, da wir noch zu einer Schutzhütte mit schöner Aussicht auf Ebern wollten. Nachdem wir die Aussicht fotografisch festgehalten hatten, wanderten wir auf einem Pfad direkt gegenüber dem Rastplatz bergwärts zu einem geschotterten Forstweg weiter. Auf diesen bogen wir nach links ein und kam so schnell zur Verbindungsstraße Rotenhan-Kurzewind. Wir überquerten die Straße, um kurz danach links in einen talwärts führenden Pfad einzubiegen. Nach ca. 400 Meter erreichten wir dann die Ruine der Felsenburg Rotenhan, die wir ausgiebig erkundeten. Hier trafen wir auch wieder auf die Markierung „Roter Turm“, der wir jetzt nach Rotenhan folgten. In Rotenhan selbst hätten wir durch den Friedhofsweg zwar abkürzen können, aber die Markierung „Roter Turm“ brachte uns über den Rotenhanweg und der Kellerhausstraße zu einer imposanten Eiche. Im Anschluss liefen wir weiter talwärts direkt zum Schloss Eyrichshof. Das Schloss konnten wir nur von außen besichtigen und die Schlosskirche war bedauerlicherweise abgeschlossen. Nach dem Besuch des Schlosses liefen wir vorsichtig an der Juliusallee entlang nach links bis zum Ende des Gebäudes, um dort links auf dem Weg weiterzulaufen. Ab hier war die Beschilderung des Weges wieder vorbildlich und wir konnten ihm ohne Problem folgen. Nachdem wir die Baunach auf einer Brücke überquert hatten und durch einen Fußgängertunnel unter der B 279 auf die andere Seite gelangt waren, liefen wir durch die abgeerntete Feldflur und später durch Mischwald zielstrebig der Ruine Raueneck entgegen. Dort angekommen, waren wir von deren Größe beeindruckt und nutzten die Rastmöglichkeit auf einer kleinen Anhöhe für unsere Mittagspause, bevor wir die Ruine erforschten. Danach wollten wir noch zum Jungfernstein, was aber an der Beschaffenheit des Weges schließlich scheiterte. Nach einem Kahlschlag führt jetzt nur noch ein Trampelpfad (ehem. Wanderweg) durch Brombeergestrüpp talwärts. Wegen der Verletzungsgefahr habe ich diesen Abstecher aus der Aufzeichnung herausgenommen. Zurück an der Burg folgten wir wieder dem „Roten Turm“ auf einem Pfad zum Feenbrunnen. Gleich dahinter liefen wir geradeaus auf dem Pfad weiter, bevor es nach einiger Zeit rechts talwärts zu einem Forstweg ging. Wir folgten ihm nach links und über eine Spitzkehre erreichten wir oberhalb von Vorbach noch im Wald einen links abgehenden Weg. Auf diesem setzten wir unsere Wanderung fort und erreichten schließlich den Waldrand. Auf einem kurzeitig parallel zum Waldrand verlaufenden Feldweg wanderten wir weiter, bevor er nach rechts durch die Feldflur zu einem Fischweiher am Vorbacher Graben führte. Von hier brachte uns ein asphaltierter Flurweg zur Ortsmitte von Unterpreppach. Die dort stehende Sitzgruppe nutzten wir nochmals für eine kurze Trinkpause. Anschließend liefen wir über den Ruppacher Weg und der Salzgasse aus dem Ort hinaus und nach einem Parkplatz bogen wir links auf einen Feldweg ein. Diese Wegvariante gefiel uns besser, als am stark befahrenen Ruppacher Weg weiterzulaufen. Am Ende des Feldwegs trafen wir wieder auf ausgeschilderten Weg, der uns jetzt zum Fußballplatz auf einer Anhöhe brachte. Dort bogen wir links in den Radweg ein. Auf unserem weiteren Weg (verschiedene Wegbeschaffenheiten) zur B 279 kamen wir noch an zwei Fischweihern und in einiger Entfernung an Ruppach vorbei. Auf einem parallel zur B 286 verlaufenden Weg erreichten wir die St 2278, die wir überqueren mussten, um auf der anderen Straßenseite schließlich wieder den Ausgangspunkt zu erreichen.

      • 11. Oktober 2021

  5. Thomas Langhirt war wandern.

    2. Oktober 2021

    Bödi, Christine und 68 anderen gefällt das.
    1. Thomas Langhirt

      Heute nutzten wir den kleinen zum Friedhof gehörenden Parkplatz außerhalb von Virnsberg als Ausgangsort für unsere Wanderung auf der Frankenhöhe. Wir liefen die wenige Meter zurück nach Virnsberg und nach dem Durchqueren eines Torhauses standen wir schon vor dem Eingangsportal des Schlosses, dass von einem großen Wappen gekrönt wurde. Der barocke hufeisenförmige Wirtschaftshof wurde im Süden von einem Weiher umgeben. Vorbei am Gasthaus „Zum Kreuz“, wo wir für abends Plätze reservierten, ging es anschließend zur Kirche St. Dionysius, die wir uns anschauten. Danach mussten wir schräg gegenüber in den Schafhof gehen, wo wir in einem unscheinbaren Gebäude das „Heilige Grab“ (zwischen 1765 und 1770 entstanden) bestaunen konnten. Außerhalb von Führungen kann das Grab nur durch eine Glasscheibe besichtigt werden. Zurück auf der Schloßstraße liefen wir jetzt links weiter zum „Neuen Weg“, in den wir rechts einbogen. Wir ließen die letzten Häuser von Virnsberg hinter uns und tauchten in den dahinter beginnenden Wald ein. Dieser gewährte uns aber nach wenigen Metern noch einen wunderschönen Ausblick auf das auf einem Bergrücken liegende Virnsberg mit Burg und Kirche. Im Anschluss folgten wir den Prinzregentenweg nach rechts und kamen auf unseren weiteren Weg durch den tief eingeschnittenen Höllgraben. Bis zu einem Parkplatz an der Hochstraße (St 2245) mussten wir uns jetzt immer links halten. Dort ging es für uns auf einem Forstweg rechts weiter. An einer Wegkreuzung wanderten wir geradeaus weiter, um danach an der nächsten Weggabelung links weiterzulaufen. Erneut kamen wir zur Hochstraße (St 2245), der wir ein kleines Stück parallel auf einem Feld-/Waldweg folgten. Auf dem Weg zur St 2253 bitte vorsichtig sein, da wir ohne einen Warnhinweis am Weg durch einen Parcour für Bogenschützen (kleine blaue Schildchen mit weißen Nummern am Boden) kamen. Wir überquerten die St 2253 und auf der anderen Straßenseite setzten wir unsere Wanderung auf dem Forstweg fort. So gelangten wir zu einem im Bau befindlichen Sendemast. Hier nutzten wir den unscheinbaren Grasweg links, der uns nach einem Rechtsschwenk talwärts zum Waldrand am Eichelberg brachte. Durch Streuobstwiesen und der teilweise abgeernteten Feldflur wanderten wir nun dem Ortsrand von Obernzenn entgegen. Am Ortsrand angekommen, gelangten wir von der Weiherstraße über einen Verbindungsweg in die Straße „Rosenleite“ und später auf der Urphertshofer Straße zum Diakoneo Marienheim. Hier bogen wir links in einen Feldweg ein und nutzten eine Steinmauer am dortigen Parkplatz für unsere Mittagspause. Auf direktem Weg liefen wir im Anschluss zum zum Roten und Blauen Schloss, das wir nur von außen besichtigen konnten. Danach mussten wir wieder ein Stück unseres Hinweges zurücklaufen, bevor es rechts auf einem Weg entlang der Schlossmauer, später durch Wiesen, in Richtung Obernzenner See weiterging. Wir überquerten die Verbindungsstraße Obernzenn-Urphertshofen, um anschließend auf einem Pfad über eine Wiese zum Staudamm des Obernzenner Sees zu gelangen. Nach rechts gehend erreichten wir so die Fußballplätze des TSV Obernzenn. Ein Pfad am Rand des Fußballplatzes brachte uns zur Straße zum Sportheim, der wir dorthin folgten. Gegenüber dem Gebäude befand der jüdische Friedhof, der nicht öffentlich zugänglich war und deshalb nur von außen einsehbar war. Anschließend liefen wir auf dem gleichen Weg zurück zum Staudamm, wo wir aber diesmal den Pfad hinunter zur Uffenheimer Straße nahmen. Entlang dieser wanderten wir zurück zum Roten und Blauen Schloss. Durch ein Gittertor konnten wir nochmals einen Blick auf den Park und das Schloss verwerfen, bevor wir über die Straße „Am Plärrer“, die Schul- und Wiesenstraße den Ortsrand erreichten. Nach dem Überqueren der St 2413 ging es für uns links auf dem Radweg weiter. Nach einer Schreinerei führte der Weg rechts leicht ansteigend auf die Anhöhe, wo uns links ein Feldweg nach Unternzenn brachte und wir dabei immer wieder schöne Blicke auf den Ort hatten. In Unternzenn angekommen, nutzten wir die Bank am Buswartehäuschen für eine kurze Pause, bevor wir auf der Wolf-Dietrich-Kraneis-Straße vorbei am Schloss und der Kirche St. Maria auf die Anhöhe oberhalb von Brachbach liefen. An der Verbindungsstraße Obernzenn-Brachbach mussten wir uns kurz rechts halten, bevor es auf einem Flurweg zielstrebig zum Waldrand ging. Hier bogen wir in den 2. rechts abgehenden Pfad ein und mussten anfangs gleich einen kleinen Anstieg bewältigen. Danach wanderten wir weiter bergwärts und kamen so schließlich zu einem geschotterten Forstweg, dem wir nach links bis zur Straße nach Kemmathen folgten. Auf dieser wanderten wir nun zum Schönmühlweiher. Auf einem Grasweg kamen wir zwischen diesem und einem weiteren Weiher hindurch zu einem asphaltierten Flurweg, der uns rechts bergwärts zum Sportheim Virnsberg an der Ringstraße brachte. Im Anschluss bogen wir rechts in die Straße „Käppele“ ein. An deren Ende liefen wir geradeaus über eine Wiese zu einem Turm, aus dessen Inneren sich eine große Eiche dem Himmel entgegenstreckte. Danach setzten wir unsere Wanderung zum Gasthaus „Zum Kreuz“ fort, wobei wir einen Fußweg, der rechts an der Straße „Steige“ abging, als Abkürzung nutzten. Auf der Terrasse des Gasthofes bekamen wir Schäufele und Knöchle serviert, während wir der untergehenden Sonne zu schauen konnten. Nach dem Essen ging es vorbei am Schloss zurück zum Friedhof, wo unser Auto stand.

      • 6. Oktober 2021

  6. Jens, Jörg und 64 anderen gefällt das.
    1. Thomas Langhirt

      Für die gemeinsame Wanderung hatten wir den Parkplatz direkt am Hornauer Weiher als Treffpunkt gewählt. Der Parkplatz bot genügend Platz und lag zentral an der angedachten Wegstrecke. Wir folgten dem am Parkplatz vorbeiführenden, asphaltierten Flurweg nach rechts zu zwei Feldscheunen. Wir blieben hier auf dem Flurweg und liefen links zielstrebig durch die Flur den vor uns liegenden Waldrand entgegen. Dort angekommen, waren es nur noch etwa 200 Meter bis zu einer Wegkreuzung, wo wir auf die Hornauer Hütte trafen. Für uns ging es jetzt links ein Stück auf dem Europäischen Wasserscheideweg weiter, bevor wir geradeaus auf dem Waldweg weiterwanderten und nach einiger Zeit zu einem geschotterten Forstweg in der Waldabteilung „Rindfuß“ gelangten. Wir hielten uns links und kamen auf dem gut ausgebauten Forstweg schnell vorwärts. Unterwegs liefen wir über eine Wegkreuzung mit einer großen Eiche am Rand geradeaus weiter, bevor wir nach einiger Zeit links auf einem Waldweg einbiegen mussten. Dieser setzte sich später auf einem Pfad fort und brachte uns schließlich zum Hirschteich, in dessen näherem Umfeld sich das Altmühlquellgebiet befindet. Wir erkundeten das Ufer des Hirschteichs und kamen so auch über eine Holzbrücke zur Biberburg. Zurück am Rastplatz am Seeufer ging es nun für uns auf einem Waldweg zur NEA 52. Hier steht die Schutzhütte „Schauers-Ruh“ mit einer Texttafel im Inneren. Wir überquerten die NEA 52 und setzten unsere Wanderung gegenüber auf einem Waldweg fort. In der Waldabteilung „Krumme Eiche“ kamen wir an einem verwitterten Gedenkstein und einer Steinbank vorbei, bevor es links zum Gedenkstein für G. Heninger in der Waldabteilung „Hochmutsbrunn“ ging. Auf einem Forstweg war es jetzt nicht mehr weit zurück zur NEA 52. Diese war nicht stark befahren, sodass wir ihr ca. 300 Meter in Richtung Hornau am Straßenrand folgen konnten. Rechts führte jetzt ein Weg leicht abfallend zur Siedlung hinunter und nach einem Wegweiser vor Ort würden wir über diesen die Altmühlquelle erreichen. Für uns ging es über dem Weg in die Siedlung, die wir durchquerten und so schließlich zur Altmühlquelle kamen. Wer die Tour nachwandern möchte, bitte nicht den Weg und den abgesteckten Bereich um die Altmühlquelle verlassen. Jeder sollte die Privatsphäre der Bewohner der Siedlung bei seinem Besuch respektieren. Nachdem wir uns jetzt die 2. Quelle angeschaut hatten, ging es auf dem gleichen Weg wieder zurück zur NEA 52. Noch mussten wir ein Stück auf ihr weiterlaufen, bevor wir am Ende des Waldes links auf einen Feldweg einbogen, der uns schließlich zur jungen Altmühl brachte. Entlang der Altmühl wanderten wir jetzt ein Stück Hornau entgegen, bevor es auf einem ausgebauten Flurweg zurück in den Ort ging. Wir hatten noch etwas Zeit und schauten uns deshalb noch das ehem. markgräfliche Jagdschlösschen mit Mansardwalmdach und Fachwerkobergeschoss am Ortsrand an. Nachdem wir noch einen kurzen Abstecher zum Weiher gemacht hatten, ging es für uns zum Gasthaus „Zur Altmühlquelle“, wo uns ein vorbestellter Pfefferkarpfen erwartete. Bitte Hinweis zum Gasthaus am Ende beachten! Im sonnigen Biergarten genossen wir dann unseren leckeren Karpfen. Danach mussten wir noch zur letzten Altmühlquelle. Gut gelaunt wanderten wir am rechten Weiherufer der Hornauer Mühle entgegen. Auf Höhe der Mühle lag der Abfluss des Weihers, der gleichzeitig auch die offizielle Quelle der Altmühl ist. Somit hatten wir heute alle drei Quellen der Altmühl besucht. Im Anschluss passierten wir noch die Hornauer Mühle (Sägewerk) am Rand, bevor wir am linken Weiherufer zurück zum Parkplatz liefen.Weitere Informationen zum Gasthaus „Zur Altmühlquelle“ findet Ihr unter folgenden Link:
      gasthof-altmuehlquelle.de
      Wer dort einkehren möchte, sollte vorher eine Platzreservierung vornehmen. Wer zusätzlich einen Karpfen möchte, muss diesen auf jeden Fall vorbestellen.

      • 4. Oktober 2021

  7. Klaus Clemens, Jens und 69 anderen gefällt das.
    1. Thomas Langhirt

      Diese Tour schließt die Lücke zwischen meinen Wanderungen in Trappstadt und Sulzdorf an der Lederhecke.Als Startpunkt für diese geschichtsträchtige Wanderung hatten wir heute den Parkplatz direkt am Bayernturm in Zimmerau ausgewählt. Der Turm ist zwar schon etwas in die Jahre gekommen, aber bei guter Fernsicht ist der Panoramablick von der Plattform aus wunderschön. So investierten wir gern den Euro für das Drehkreuz und mussten dann nur noch die 165 Stufen nach oben steigen. Wir hatten heute Glück und konnten weit nach Thüringen, das Rhön-Grabfeld und die Haßberge blicken. Nachdem wir den Panoramablick genossen hatten, ging es wieder nach unten. Vom Parkplatz führte die Straße leicht abfallend hinunter zum Rand der Feriensiedlung Büchelberg. Unten angekommen, liefen wir links weiter zum Waldrand, dem wir dann nach rechts folgten. Als die Straße einen Rechtsbogen hinunter zur NES 46 machte, liefen wir links entlang der eingezäunten Weihnachtsbaum-Kultur weiter. Wer es einfacher möchte, läuft hinunter zur NES 46. Unser Pfad war teilweise schon zugewachsen, aber ich wollte unbedingt zu dem alten Grenzstein KB/HM, den ich schon von meinem ersten Besuch kannte. Zwischen Waldrand und Weihnachtsbaum-Kultur wanderten wir schließlich zur NES 46, wo wir nach ca. 150 m links zur Gedenkstätte „Grenzbefestigung DDR“ kamen. Am 16. Dezember 1989 öffneten sich hier die Grenztore der Wegsperre Zimmerau/Rieth. Heute finden sich hier noch Reste des Grenzzauns, der Kfz-Sperre und 2 Infotafeln. Gleich dahinter stand eine Bank in der Nähe eines Holzkreuzes, die wir für eine Trinkpause nutzten. Links daneben begann nämlich gleich der ehem. Kolonnenweg der DDR-Grenztruppen und die nächsten 6,5 km würde es keine Sitzgelegenheit mehr geben. Wir bogen in den Kolonnenweg ein und waren froh, wenn wir Betonplatten unter den Füßen hatten, aber meistens waren es Lochbetonplatten, die beim Laufen eine gewisse Aufmerksamkeit erforderten. Als wir den Wald am Hain verließen, freuten wir uns, dass wir endlich wieder einmal einen Panoramablick auf Gompertshausen mit der Führungsstellen-Grenzturm und dem Straufhain genießen konnten. An der K 142 angekommen, machten wir jetzt zuerst einen Abstecher nach links zum Grenz-Mahnmal auf dem Todesstreifen, wo es eine Bank gab und wir unsere Mittagspause machten, bevor wir entlang der K 142 zum Röthenhügel mit dem Grenzmuseum Gompertshausen wanderten. Dort steht noch ein Führungstellen-Grenzturm mit dazugehörigen Erdbunker, Reste des Hinterland-Grenzzauns und Stahligel. Nachdem wir uns alles angeschaut hatten, gelangten wir auf dem gleichen Weg wieder zurück zum Grenz-Mahnmal, wo wir rechts in den Fahrradweg einbogen. Dieser brachte uns in einem Linksbogen leicht abfallend zur nördlichen Quelle der Fränkischen Saale (bei Alsleben). Von der Quelle führte ein Flurweg zur NES 45, der wir parallel auf einem Grasweg Richtung Alsleben folgten. Auf der Höhe eines Fischweihers überquerten wir die NES 45 und liefen auf einem asphaltierten Flurweg links an dem Weiher vorbei. Wir konnten schon die Turmspitze der St. Ursulakapelle sehen und so liefen wir zielstrebig durch die abgeerntete Feldflur der Kapelle entgegen. Kurz vor dem Anstieg zur Kapelle kamen wir an zwei uralten Linden vorbei, in deren Schatten ein steinerner Kreuzschlepper stand. Nach einem kurzen, steilen Anstieg und einigen Steinstufen erreichten wir die St. Ursulakapelle (nur bei besonderen Anlässen geöffnet). Ein Rastmöglichkeit gab es dort ebenfalls. Vorbei am Naturfriedhof setzten wir unsere Wanderung über den Kapellenberg fort, bevor wir am Karlsteig rechts hinunter zum Nonnensee wollten. Ab jetzt war eine gewisse Geländegängigkeit und ein guter Orientierungssinn erforderlich (andernfalls den ausgeschilderten Weg nach Sternberg folgen). Der angedachte Hohlweg war durch umgestürzte Bäume versperrt, sodass wir zumindest anfangs querfeldein talwärts laufen mussten. Nach einiger Zeit trafen wir wieder auf eine Rückegasse, auf der wir zum geschotterten Forstweg gelangten. Kurz vor dem Forstweg steht eine Jagdkanzel an der Rückegasse und diese wird gleichzeitig als Kirrung genutzt (morgens/abends diesen Abschnitt nicht gehen, gefährlich). Auf dem Forstweg erreichten wir den Nonnensee, der sich hinter einem Schilfgürtel versteckte. Im Anschluss brachte uns der Forstweg zur NES 47, wo wir feststellen mussten, dass der Waldweg links auf der gegenüberliegenden Straßenseite zusammen mit einer Baum-Neuanpflanzung eingezäunt wurde. Wir hatten keine andere Wahl und mussten auf der NES 47 zurück nach Sternberg im Grabfeld laufen. Im Ortskern schauten wir uns jetzt das Schloss an, bevor wir danach noch ein Stück talwärts liefen, wo es einen schönen Blick auf das Schloss gab. Zurück von dem kleinen Abstecher mussten wir nur noch einen 500 m langen Anstieg bewältigen, um vorbei am Berggasthof „Bayernturm“ zurück zum Parkplatz zu kommen.

      • 3. Oktober 2021

  8. Christine, Mara-li und 22 anderen gefällt das.
    1. Thomas Langhirt

      Heute mussten wir leider wieder einmal feststellen, dass so mancher Weg zwar noch bei Google und Co. eingezeichnet ist, aber längst aufgegeben wurde. Zusätzlich gab es um Siegelsberg mit meinem Garmin Montana 610 Probleme, sodass die Gesamtzeit 9:08 h und Durchschnittsgeschwindigkeit von 2,11 km/h bei Komoot nicht angezeigt wird.Den Parkplatz (Rudi-Gehring-Str. 1) am Fußball-Stadion in Murrhardt nutzten wir als Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung. Von hier führte ein kurzer Pfad bergwärts zu einem Forstweg, der auch gleichzeitig Trimm-Dich-Pfad ist, nach rechts zum Fratzenbrunnen. Der Fratzenbrunnen mit dem davorliegenden Wasserbassin liegt idyllisch am Beginn des Trauzenbachtals. Noch mussten wir ein Stück auf dem Forstweg weiterlaufen, bevor es rechts auf schmalem Pfad entlang des Trauzenbachs weiterging. Im stetigen Wechsel wanderten wir jetzt auf Pfaden oder geschotterten Forstwegen weiter zur Hördter Mühle. Die Besitzer haben hier eine Rastmöglichkeit für durstige Wanderer/-innen geschaffen. Wir liefen aber ohne Anzuhalten über eine Holzbrücke weiter und mussten nach der Mühle einen kurzen Anstieg bewältigen, bevor wir wieder in den Laubwald oberhalb eintauchten. Dort bogen wir in einer Linkskurve nach links in einen Waldweg ein, um wenig später nochmals links weiterzulaufen (Wegweiser zum Wacholderhof an einer Jagdkanzel beachten!). Wir folgten dem Waldweg bergwärts und kamen so unterhalb des Wacholderhofs ins Freie. Kurze Zeit später erreichten wir den dort befindlichen Kräuterschaugarten und schauten uns diesen auch an. Nach dem Wacholderhof ging es noch ca. 250 Meter weiter bergwärts auf einem asphaltierten Weg, bevor uns ein Wegweiser zum römischen Wachturm auf dem Heidenbuckel rechts in einen Waldweg schickte. Der weitere Weg war gut ausgeschildert und so konnten wir uns an der Schönheit der durchwanderten Landschaft erfreuen. Nur einmal mussten wir überlegen, wie es weitergehen sollte. Gleich hinter einem Wegweiser verzweigte sich der Weg dreifach. Nach kurzer Überlegung liefen wir auf dem linken Weg weiter und gelangten so nach der Überquerung eines Forstwegs dann zum rekonstruierten römischen Wachturm Wp 9/83 auf dem Heidenbuckel. Nachdem wir uns den Wachturm angeschaut hatten, nutzten wir eine der Rastmöglichkeiten dort für unsere Mittagspause. Danach liefen wir vorbei am Wachturm auf einem Pfad entlang des Waldes hinunter zu einem Forstweg, dem wir nach links folgten. In einer Rechtskurve ging es für uns dann geradeaus auf einem Waldweg weiter und erreichten schließlich den Schweizerhof mit seinem Heuhotel. Gegenüber diesem müsste eigentlich ein Weg nach Winterhaus führen, wenn man Google und Co. glauben soll. Wir mussten leider feststellen, dass dies nicht so war. So setzten wir unsere Wanderung auf dem asphaltierten Weg durch den Buchwald nach Mannenweiler mit seinem großen Sägewerk fort. Dort angekommen, folgten wir der K 1901 talwärts in Richtung der Gemeinde Steinberg und nutzten die erste Möglichkeit rechts auf einem Feldweg einzubiegen, um abseits der K 1901 unbeschwert weiterzuwandern. Kurz vor den ersten Häusern der Gemeinde Steinberg kamen wir zurück an die K 1901 und folgten ihr nach rechts. Nacheinander durchquerten so den Junghof, Traubenhof und Bärleshof. Nach diesem zweigt links ein geschotterter Feldweg ab, der aber als Privatweg für Fußgänger und Radfahrer nicht genutzt werden darf. Wir liefen also bis zum Fritzhof weiter, wo es innerhalb dann links auf einem Weg talwärts zum Waldrand ging. Hier begann ein Hohlweg, der uns zu einem Forstweg im Talgrund brachte, in den wir nach rechts einbogen. Wenig später gelangten wir so zu einem rechts abgehenden Pfad, der den Weg zum Wachturm Wp 9/91 verkürzte. Nach einem kurzen Anstieg auf dem wunderschönen Pfad erreichten wir erneut einen Forstweg, von dem aus wir schon die Ruine des Wachturms sehen konnten. Wir besuchten diese und kehrten anschließend zurück auf den Forstweg, der uns hinunter nach Siegelsberg brachte. In der Ortsmitte stand dann die erste Limessäule auf unserer Wanderung. Am Ortsende bogen wir an einer Bushaltestelle links in einen bergwärts führenden Weg ein. Einmal mussten wir uns jetzt noch rechts halten, bevor wir vorbei am Waldkindergarten zur K 1806 gelangten. Nachdem wir diese überquert hatten, trafen wir am gegenüberliegenden Parkplatz auf die nächste Limessäule. Direkt vom Parkplatz aus führte ein Waldweg, teils mit Treppen, hinauf zur Ruine des Wachturms Wp 9/96 a/b. Die Sonne stand bereits sehr tief, sodass wir uns entschlossen den Limesweg talwärts zu folgen und so zu einem asphaltierten Weg kamen. Auf dem Weg wanderten wir links zurück nach Murrhardt und hatten unterwegs noch einen Panoramablick mit untergehender Sonne über Murrhardt. Später bekam er mit Maienweg noch einen Namen. Nach der Straße „Sonnenhalde“ bogen wir rechts in den Panoramaweg ein, an dessen Ende wir über einen Fußweg hinunter zur Straße „Diebsäcker“ gelangten. Jetzt mussten wir nur noch den Kreuzungsbereich überqueren, bevor es an der Trauzenbachhalle und dem Heinrich-von-Zügel-Gymnasium vorbei zurück zum Parkplatz ging.

      • 28. September 2021

  9. Christoph, Jörg und 70 anderen gefällt das.
    1. Thomas Langhirt

      Nachdem Söhni die Grenzgänger-Wanderung bei Trappstadt vor Kurzem bei Komoot einstellte, bekam ich Lust die Tour nach einigen Jahren auch einmal wieder zu laufen. Sie zählt für mich im Rhön-Grabfeld zu einer der schönsten Touren am Grünen Band, da der „Grenzgänger“ durch die landschaftlich schöne Schlechtsarter Schweiz führt und sogar bei guter Fernsicht die Burgruine Straufhain und die Fränkische Leuchte zu sehen ist.Wie auch schon bei den vorherigen Besuchen parkte ich auch diesmal am Fußballplatz. Dort gibt es ausreichend Parkplätze. Vorbei an der Schule ging es zuerst über die Schul- und Dorfstraße zur Kirche St. Burkard (war geschlossen). Danach war mein nächstes Ziel, die Straße „Am Marktplatz“, wo ein Gartenzaunpfosten steht, der einem DDR-Grenzpfosten ähnelt. Auf der Torhausstraße gelangte ich im Anschluss zum Ortsrand, wo ich einem parallel zur ST 2283 verlaufenden Weg zur Fatimakapelle folgte. In einem leichten Rechtsschwenk führte der Weg danach an der ST 2282 entlang zum Trappstadter Hügel, wo mit einer Infotafel rechts der ehem. Kolonnenweg der DDR-Grenztruppen begann. Auf diesem wanderte ich jetzt weiter, bis ich unterhalb des Spanshügel ankam. Wer nicht nach Leitenhausen möchte, kann hier den steilen Weg nehmen. Ich wollte aber dorthin und nahm deshalb links den längeren Weg bergwärts. Bei einer Infotafel über Leitenhausen musste ich dann talwärts geradeaus weiterlaufen, bevor ich am 2. links abgehenden Feldweg einbog. Dieser brachte mich zu einer Streuobstwiese, wo ich über einen ansteigenden Grasweg den Bergfriedhof und Felsenkeller des ehem. Rittergutes erreichte. Wieder unten angekommen, hielt ich mich links und nach einem Rechtsbogen kam ich auf einen Feldweg (später Kolonnenweg), der mich zurück zum Spanshügel brachte. Unterwegs kam ich noch an dem ehem. Ort Leitenhausen vorbei, dessen Gebäude 1972 nach der Deportation der letzten dort lebenden Familie von Betriebskampfgruppen gesprengt wurden. Heute stehen hier ein Gedenkstein, eine Infotafel und eine Wasserpumpe. Zurück am Spanshügel folgte ich ca. 400 Meter dem Kolonnenweg, bevor rechts ein Pfad hinauf zum Gipfel des Spanshügels abzweigte. Der ehem. Beobachtungsposten bot mir einen wunderschönen Panoramablick auf das Rhön-Grabfeld. Nach diesem kleinen Abstecher wanderte ich auf dem „Grenzgänger“ über die Altenburg in eine nachfolgende Talsenke, wo mich ein Wegweiser links nach Gompertshausen schickte. Auf der geschotterten Forststraße kam ich gut vorwärts und nach dem Verlassen des Waldes nahm ich den ersten rechts abgehenden Feldweg zum Röthenhügel. Dort befindet sich das Grenzmuseum Gompertshausen (ehem. Grenzturm mit Führungsstelle und Erdbunker, davor ein Stück Grenzzaun und Stahligel). Danach lief ich entlang der K 142 zum Mahnkreuz, das an die innerdeutsche Grenze erinnern soll. Auf der Bank, die hier steht, machte ich nochmals eine Rast. Anschließend überquerte ich die NES 45 und lief parallel zum ehem. Todesstreifen auf einem Flurweg weiter. Nach einer Linkskurve musste ich mich zweimal rechts halten und gelangte so zu einem Rastplatz am Waldrand. Hier traf ich auch wieder auf die Wegmarkierung des „Grenzgängers“, der ich jetzt zurück nach Trappstadt folgte. In Trappstadt selbst war es dann nicht mehr weit zum Parkplatz am Sportplatz.

      • 22. September 2021

  10. Rainer, Esther 🍀 und 54 anderen gefällt das.
    1. Thomas Langhirt

      Als Start für unsere kleine „Mittelmeer- und Mittelgebirgswanderung“ habe ich heute den Wanderparkplatz im Ochsental bei Kleinochsenfurt ausgewählt. Von hier mussten wir zuerst wieder ein kleines Stück auf der Straße, wo wir hergefahren waren, zu einem Infopunkt zurücklaufen. Dort befinden sich auch an einer Gartenmauer drei Relieftafeln, die Motive der alltäglichen Arbeit im Steinbruch zeigen. Im spitzen Winkel zur Straße setzten wir unsere Wanderung auf einem Feldweg fort und standen nach einer Brücke am Anfang des Panoramawegs, der an der Hangkante des Maintals nach Sommerhausen führt. Anfangs etwas steil, verläuft er danach leicht ansteigend an alten Weinbergsmauern entlang hoch zum ehemaligen Muschelkalk-Steinbruch oberhalb von Kleinochsenfurt. Noch bevor wir den Steinbruch erreichten, stiegen wir rechts einige Steinstufen hoch und kamen zu einer ehemaligen Seilzug-Station des Steinbruchs. Auf Schienen wurden hier die Wagen mit den Steinen talwärts befördert. Auf einem Pfad gelangten wir jetzt durch einen teilweise mit Brombeerhecken zugewachsenen Einschnitt im Gelände in den Steinbruch. Der Quaderkalkbruch ist Bestandteil des Naturschutzgebietes „Maintalhang Kleinochsenfurter Berg“ und gehört seit 2011 zu den schönsten 100 Geotopen Bayerns (Nr. 83). Jeder, der diesen Quaderkalkbruch besucht, sollte sich im Klaren sein, dass er ein wertvolles Biotop und wunderschönes Geotop besucht. Hier lebt auch die Rotflügelige Ödlandschrecke, die in Deutschland vom Aussterben bedroht ist. Wir freuten uns darüber, dass wir zahlreiche Golddisteln und Franzen-Enziane fanden. Vorbei an einer Infotafel zum Geotop liefen wir aus dem Steinbruch zum Panoramaweg hinauf. Der Pfad brachte uns nach einer sehr schmalen Stelle zu einem Aussichtspunkt, von wo wir auf das unter uns im Maintal liegende Goßmannsdorf schauen konnte. Wir wanderten auf dem Panoramaweg an der Hangkante weiter und konnten so immer wieder schöne Blicke ins Maintal werfen. So liefen wir gut gelaunt Sommerhausen entgegen. Der Pfad endete an einem Flurweg, wo sich auch in unmittelbarer Nähe einige Feldscheunen befanden. Für uns ging es links leicht abfallend weiter und bei der nächsten Wegkreuzung mussten wir geradeaus unterhalb des Neuenbergs- und Kirschberghofs weiterlaufen. Auf dem Weinbergsweg kamen wir schließlich zum terroir f, das oberhalb der Sommerhäuser Weinberge im sogenannten Siegeswäldchen liegt. Gleichzeitig gibt es hier noch einen Skulpturenpark, in dem 7 Künstler lebensgroße Figuren (Bacchus 2014, Zum Wohl, Weinprinzessin, Der Winzer, Der Schauende, Winzer 21, Der Weinmagier) aus verschiedenen Materialien gestaltet haben. Wer eine kurze Pause in netter Gesellschaft machen möchte, kann sich zur Weinprinzessin auf die Bank setzen. Nachdem wir uns die Figuren angeschaut und den Ausblick auf Sommerhausen genossen hatten, wanderten wir talwärts auf dem Weg bis zur nächsten Kreuzung. Bergwärts ging es für uns nun rechts weiter, bevor wir uns etwa 100 Meter später nochmals rechts halten mussten, um zum Sommerhäuser Sportgelände zu gelangen. Jetzt waren wir am Restaurant „Korfu“ (Mo Ruhetag, Di-Fr 17-22 Uhr, Sa/So/feiertags 11-22 Uhr) angekommen. Wir waren also zu früh dran und wollten deshalb nach der Wanderung zum Essen (sehr lecker) wiederkommen. Dahinter folgten wir ein kleines Stück dem Waldrand und bogen dann links in die Waldabteilung „Hunsrück“ ein. Bereits kurz nachdem wir im Wald waren, zweigte rechts ein Pfad ab, der uns eine Zeit lang begleiten sollte. Kurzzeitig waren wir am Rand eines Feldes unterwegs, bevor es wieder in den Wald zurückging. Wir verließen nun den Hunsrück und am Rand des Eichwaldes kamen wir schließlich zu einem Radweg, dem wir nach Erlach folgten. In Erlach schauten wir uns das Schloss und die kleine evangelische Kirche von außen an. Vor der Kirche gab es auf einer Mauer Sitzgelegenheiten, die wir für unsere Mittagspause nutzten. Anschließend liefen wir durch den Ort und vorbei am Friedhof in die Feldflur hinaus, wo wir an einer Weggabelung mit Bildstock rechts weiterwanderten. Der Weg (Flurweg, später Feldweg) führte uns schnurstracks in den Heringsgrund, wo wir den Rappertsmühlenbach überquerten. Am Rand des Naturschutzgebietes „Zeubelrieder Moor“ gelangten wir zu einer der Ochsenfurter Brunnenanlagen vor Ort. Wir wollten einmal einen Einblick auf den vom Biber aufgestauten Bereich im Zeubelrieder Moor bekommen und machten deshalb einen kleinen Abstecher nach links. Im Anschluss setzten wir unsere Wanderung entlang der Waldabteilung „Zigeunerholz“ zum Ochsensee fort. Unterhalb des eingezäunten Wiesenbereichs mit Dexter-Rindern wanderten wir am Seeufer zurück zum Feldweg, auf dem wir bergwärts gehend den Ochsenfurter Forst erreichten. Wir bogen rechts auf einem Forstweg ein, der uns direkt zum Wanderparkplatz auf der Ochsenfurter Seite brachte. Wenige Meter vor dem Parkplatz führt ein Pfad rechts zum Grab von Werner Bettag. Der 18-jährige Soldat, wie weitere 29 teils sehr junge Soldaten, fiel bei den Kämpfen um den Ochsenfurter Forst im April 1945. Wenige Meter entfernt erinnert eine von Dr. Walter Eckl Senior gestiftete Steinstele an dessen Vertreibung aus dem Sudetenland und wie er in Ochsenfurt eine neue Heimat fand. In einer Rechts-Links-Bewegung erreichten wir wieder die Maintal-Hangkante oberhalb von Ochsenfurt. Wir folgten den Flurweg nach rechts und unterwegs gab es noch mehrmals schöne Blicke auf die Ochsenfurter Altstadt. Ein kleiner Abstecher brachte uns zu einem der beiden noch erhaltenen Warttürme Ochsenfurts. Zurück auf dem Flurweg liefen wir durch eine kleine Senke, bevor wir oberhalb der Weinberge unsere Wanderung fortsetzten. Danach ging es nach rechts an zwei Feldscheunen vorbei zu einem mittlerweile völlig zugewachsenen Steinbruch, bevor es in einer Spitzkehre hinunter zu unserem Wanderparkplatz ging. Die wunderschöne Wanderung ließen wir anschließend bei leckerem Essen im Restaurant „Korfu“ ausklingen.Zum Schluss habe ich noch einen kleinen Wermutstropfen für Euch und zwar hat das Restaurant „Korfu“ bis zum 7. Oktober Betriebsurlaub.

      • 16. September 2021

  11. loading