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Frank Recktenwald
 

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Über Frank Recktenwald
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4 847 km

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833:27 Std

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  1. Tanja Recktenwald und Frank Recktenwald waren wandern.

    vor 4 Tagen

    02:24
    13,8 km
    5,7 km/h
    370 m
    360 m
    Uwe, Alexandra Und Volker und 65 anderen gefällt das.
    1. Tanja Recktenwald

      Schmuggler-Pfad NambornDer Premiumwanderweg Schmuggler-Pfad wurde 2009 vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumwanderweg mit 59 Erlebnispunkten zertifiziert.Start der Tour am Schützenhaus Furschweilerstraße, 66640 Namborn-Hofeld. Empfohlene Laufrichtung im Uhrzeigersinn.Kurzbeschreibung Schmuggler-PfadIn seinem rund 13 km langen Verlauf überschreitet der »Schmuggler-Pfad« einige Male historische Grenzen, die seit dem Mittelalter bis nach dem 2. Weltkrieg bestanden. Schmuggler beförderten »heiße Ware« über die Grenzen. Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert trennte diese Grenze zwischen dem mächtigen Erzbistum Trier und dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken Land und Leute in Katholiken und Protestanten. Nach der napoleonischen Ära verlief an gleicher Stelle die Grenzlinie zwischen dem Herzogtum Sachsen-Coburg und dem Großherzogtum Oldenburg. Zuletzt blühte der Schmuggel an der Grenze zwischen dem »Deutschen Reich« und dem »Saargebiet« von 1920-1935. Am Weg finden sich noch einige Grenzsteine aus diesen Zeiten. Unterwegs bieten sich immer wieder herrliche Aussichten über schmucke Dörfer und sanfte Hügel: im Norden der Hunsrück mit seiner höchsten Erhebung, dem Erbeskopf, im Westen der Schaumberg und im Süden die Göttelborner Höhe, als Rand des Saarkohlebeckens. Die Wassertretanlage Farthelborn lädt von Mai bis Oktober dazu ein, heiß gelaufenen Füßen angenehmeü Kühlung zu verschaffen. Quelle: Text InfotafelStartpunkt: Schützenhaus Hofeld
      Streckenlänge: 12,9 km
      Höhenmeter: 508 m
      Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
      Gehzeit: 4 - 4,5 Stunden
      Empfohlene Gehrichtung: Im Uhrzeigersinn
      Wegbeschreibungurlaub.saarland/Media/Touren/Schmuggler-PfadWilhelmsflosses - „Wellmsje"Mit Überschreiten des Wilhelmsflosses (so hieß das Bächlein um 1600 - heute: „Wellmsje") wird das Hoheitsgebiet des Herzogs von Pfalz-Zweibrücken!Gemarkung Hirstein verlassen und betritt das Reich des Erzbischofs und Kurfürsten von Trier Gemarkung Gehweiler - (Grenzsituation aus dem 15. Jh. bis 1792/93) Quelle: Text InfotafelGrenzstein um 1835Bestandteil der vor Ort nachfolgenden Landesgrenze zwischen: Fürstentum Birkenfeld im Großherzogtum Oldenburg (1817-1918) (Gemarkung Hirstein) und Königreich Preußen - Preußischer Landkreis St. Wendel (1834-1918) (Gemarkung Gehweiler). Der Stein besteht aus Tephrit, einem in der Osteifel vorkommenden Basaltlavagestein. Auf Befehl der, Großherzoglichen Regierung waren bei der Grenzsteinsetzung an der Landesgrenze nur Steine zu verwenden, die sich in Steinart, Größe und Dauerfestigkeit von den üblich verwendeten Grenzsteinen unterscheiden - das bedeutete einen mühsamen und kostspieligen Transport über mehr als 150km per Schiff und Fuhrwerk. Gleiche Steine sind am Offizierspfad Imsbach zu finden. Quelle: Text InfotafelHügelgrabTotenruhe einer oder mehrerer vornehmer Personen in der typischen Bestattungsform der keltischen sog. Hunsrück-Eifel-Kultur aus der frühen bis mittleren La Tène-Zeit ( ca. 450 bis 250 v. Chr.). Die Zeit ist nach dem Ort La Tène in der Schweiz benannt, wo eiserne Waffen gefunden wurden, die alle mit Mustern verziert waren, wie sie in einem neuen Kunststil üblich waren, der als wesentliches Kennzeichen für diese Zeit anzusehen ist. Auch die Funde vom Kriegshübel (von der Gehweiler Mühle an bergauf ostwärts) sind mit wirbelnden Linien, Ringen und Spiralen in diesem Stil geschmückt worden. Es gehört zu einem Grabhügelfeld aus der sog. frühen bis mittleren La Tène-Zeit, ca. 450 bis 250 v.Chr. In Gruppen verteilt sich dieses rechts und links des weiteren Weges den Hügel hinab und über die umliegenden Anhöhen. Die dazugehörige Siedlung konnte noch nicht lokalisiert werden. Durch die intensive landwirtschaftliche Bodenbearbeitung der letzten beiden Jahrhunderte wurden fast alle Hügelgräber zerstört und eingeebnet. Im Jahre 1903 öffnete der Hirsteiner Heimatforscher Friedrich Hamm zwei noch ungestörte Grabhügel fast wissenschaftlich und übergab die aufschlussreichen Funde dem Museum in Birkenfeld, wo sie heute noch zu besichtigen sind. Quelle: Text InfotafelAltes GrenzlandAuf dem 475 Meter hohen Metzenberggipfel trennen seit Urzeiten die gemeinsamen Grenzlinien der weltlichen und geistlichen Mächte Land und Leute. War es im frühen Mittelalter die Einflussgrenze des alten Hirsteiner Hubengerichts (Hube = Gutsbezirk), so schied die Grenzlinie im ausgehenden Mittelalter das Hirsteiner Hochgericht unter den Herren von Rüdesheim von »Trierscher Obrigkeit zu St.Wendel«. Nachdem die Herzöge von Zweibrücken als Rechtsnachfolger im 16. Jh. mit allen Untertanen (cuius regio, eius religio) zum protestantischen Glauben übertraten, verlief hier die Glaubensgrenze zu Furschweiler im katholischen Erzbistum Trier. Nach dem »Wiener Kongress« 1814 entstand mit gleichem Verlauf eine neue Grenze zwischen dem Fürstentum Birkenfeld im Großherzogtum Oldenburg und dem Fürstentum Lichtenberg im Herzogtum Sachsen-Coburg. Lichtenberg wurde 1834 preußischer Kreis St. Wendel. Auf der anderen Seite wechselte Hirstein nach dem 1.Weltkrieg in die »Provinz« Birkenfeld im oldenburgischen Freistaat. Der »Versailler Vertrag« nach dem 1. Weltkrieg teilte 1920 bis 1935 das »Saargebiet« vom »Deutschen Reich« ab und stellte es unter Völkerbundsmandat. Auch diese Grenze folgte der alten Linie über den Metzenbergkamm. Bis 1946 noch Grenze der Landkreise Birkenfeld und St.Wendel, bleibt heute nur noch die Banngrenze zwischen Hirstein und Furschweiler übrig. Zu Füßen der Tafel steht ein kleiner Vermessungsstein mit gerundetem Kopf der ersten systematischen, metrischen Vermessung des Landes durch die Franzosen (ca. 1805-1814). Daneben erhebt sich der große Grenzstein 65D von 1920 mit dem eingeschlagenen »S« für Saargebiet und »D« für Deutsches Reich und der Grenzlinienführung auf dem Kopf. Die Nummer »65« bezeichnet den Grenzabschnitt und das »D« einen Hauptgrenzstein im Bereich zum oldenburgischen Landesteil Birkenfeld. „Eine Zahl statt des »D« bedeutet einen Untergrenzstein. Ältere historische Steine wurden manchmal mitverwandt. Einen Stein mit Hoheitssymbolen aus der Kurtrierer- und Pfalz-Zweibrücker-Zeit von 1731 gilt es zu entdecken. Quelle: Text InfotafelHauptgrenzstein 64DAbgrenzung des Saargebiets vom Deutschen Reich 1920 bis 1938 mit dem Hoheitszeichen S und D. 64 D bezeichnet die laufende Nummer des Hauptgrenzsteins in einem Grenzabschmitt.Das zugehörige D nennt den Abschnitt der Grenze, der das Saargebiet (Ort Furschweiler) vor der Provinz Birkenfeld im Freistaat Oldenburg (Ort Hirstein) trennt. Steine mit einer untergestellten Zahl zB 64, sind Untergrenzsteine der Sektion 64 bis zum nächsten Hauptgrenzstein 65D. Quelle: Text Infotafel Grenzstein von 1731an der Grenze zwischen dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und dem Erzbistum Trier von 1514 bis 1801. Die Signaturen sind hier P.Z., der Löwe von Pfalz-Zweibrücken und das Kreuzwappen des Kurstaates Trier. Nach 1815/16 fand der Stein Verwendung auf der gleichen Grenzlinie zwischen dem Großherzogtum Oldenburg und dem Herzogtum Sachsen-Coburg (ab 1834 Königreich Preußen). 1920 wurde der Stein nicht ersetzt und diente als Sonder- oder Untergrenzstein im Abschnitt D der Saargebietsgrenze mit der Nr.51³ Quelle: Text Infotafel

      • vor 4 Tagen

  2. Tanja Recktenwald und Frank Recktenwald waren wandern.

    vor 7 Tagen

    02:22
    14,3 km
    6,0 km/h
    390 m
    360 m
    Tina, Volker und 46 anderen gefällt das.
    1. Tanja Recktenwald

      Traumschleife Primstaler PanoramapfadDie Traumschleife Primstaler Panoramapfad wurde 2010 vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumwanderweg mit 68 Erlebnispunkten zertifiziert.Start der Traumschleife an dem neuen Wanderparkplatz am Eingangsportal in Primstal. Empfohlene Laufrichtung im Uhrzeigersinn.KurzbeschreibungAlte Steinbrüche, weite Fernsichten und idyllische Täler kennzeichnen den markanten Charakter dieser anspruchsvollen Wandertour. Eine lebendige Mischung aus abwechslungsreichen Landschaften mit einem hohen Naturweganteil, auf alten und neuen Pfaden, erwartet den ambitionierten Wanderer.Wegbeschreibungsaarschleifenland.de/Media/Touren/Traumschleife-Primstaler-Panoramapfad

      • vor 5 Tagen

  3. Tanja Recktenwald und Frank Recktenwald waren wandern.

    13. Oktober 2021

    01:50
    10,8 km
    5,9 km/h
    230 m
    230 m
    SCHWARZER WANDERVOGEL 🦅, Edgar und Alice und 79 anderen gefällt das.
    1. Tanja Recktenwald

      Zöllnerpfad NambornDer Zöllnerpfad Namborn wurde Anfang 2021 fertiggestellt. Die arbeiten an dem ca. 10km langen Rundwanderweg begannen im Frühjahr 2020. Die Tour führt rund um Namborn und Heisterberg. Gekennzeichnet ist der Weg  mit einem Kreis mit roten und weißen Vierteln. Start des Zöllnerpfads am Kirmesplatz Namborn. Große Highlights hat die Runde nicht zu bieten aber von km 1,5 bis km 8 ist der Zöllnerpfad überwiegend eine schöne ruhige Waldtour in die sehr viel arbeit investiert wurde. Ein paar Pfadabschnitte wurden neu angelegt und neue Bänke und Tische laden zur Rast ein.Weitere Infosol.wittich.de/titel/150/ausgabe/6/2021/artikel/00000000000025510675-OL-150-2021-6-6-0

      • 13. Oktober 2021

  4. Tanja Recktenwald und Frank Recktenwald waren wandern.

    10. Oktober 2021

    Armin, Linus und 75 anderen gefällt das.
    1. Tanja Recktenwald

      Traumschleife Greimerather HöhenwegDie Traumschleife Greimerather Höhenweg wurde 2009 vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumwanderweg mit 66 Erlebnispunkten zertifiziert. Als Traumschleife kann man hier nur den kurzen Teil über den Judenkopf und das Stück von Bergen nach Greimerath bezeichnen. Der Rest der Tour verläuft in der Nähe der B268 was eine erhebliche Geräuschkulisse mit sich bringt.Start der Traumschleife an der Kirche in Greimerath. Empfohlene Laufrichtung gegen den Uhrzeigersinn.KurzbeschreibungAuf Wiesenwegen durch saftig grüne Wiesen und über sanfte Hügel, auf verschlungenen Pfaden durch dunkle Wälder: Der Greimerather Höhenweg führt durch die ursprüngliche Landschaft des Schwarzwälder Hochwaldes, oftmals durch einsame Waldpassagen und entlang glasklarer Bäche. Der grenzüberschreitende Weg verbindet den rheinland-pfälzischen Ort Greimerath mit dem saarländischen Bergen.Wegbeschreibungsaarschleifenland.de/Media/Touren/Traumschleife-Greimerather-HoehenwegGreimerathAus keltischer Zeit stammt ein Schutzwall am „Köpfchen am Kälberborn“. Aus RömischerZeit wurden Grabstellen und Grabhügel gefunden sowie ein kreisförmiger Grabstein (etwa 300 n. Chr.), der im Jahre 1889 in das Rheinische Landesmuseum Trier kam. Greimerath wurde erstmals im Jahr 981 als Grimolderode in einer Schenkungsurkunde des Erzbischofs Egbert von Trier an das Stift St. Paulin erwähnt. Das Trierer Stift blieb bis zum Jahre 1802, dem Einmarsch der französischen Truppen, Grundherr der Gemarkung. Der 30-jährige Krieg hinterließ Trümmer und große Not. Deshalb wanderten Ende des 18. und Anfang des 19 Jahrhunderts viele Familien nach Galizien, ins Banat, nach Brasilien und Nordamerika aus. greimerath-hochwald.de/gemeindePfarrkirche Sankt Nikolaus GreimerathDer in erhöhter Hanglage zentral im alten Ortskern stehende und allseitig von der terrassierte angelegten Kirchhofmauer eingefaßte Kirchenbau wurde 1912-14 erbaut. Zuvor stand hier die nach dem Dreißigjährigem Krieg wiederhergestellte, 1822 zum teil neuerbaute Kreuzkapelle. Die Kirche wurde nach schweren Kriegsbeschädigungen im Zweiten Weltkrieg wiederhergestellt. In die Kirchhofmauer eingesetzt sind Grabsteine des ehemaligen Kirchhofs. greimerath-hochwald.de/tourismus/sehenswuerdigkeitenLourdes GrotteDie Grotte, erbaut von Matthias Staudt und Matthias Diederich, (1906) nach Ihrer Rückkehr einer Lourdes-Wallfahrt, haben sie die Wallfahrtskirche zu Lourdes nachgebaut, die Ihnen sichtlich gelungen ist. Eine Tafel vor der Lourdesgrotte nennt als Baudatum das Jahr 1912. greimerath-hochwald.de/tourismus/sehenswuerdigkeitenBanneux-KapelleGroße, offene Marienkapelle. Sie wurde im Jahre 1963 von Greimerather Handwerkern erbaut. Der Verputzer Hermann Witt und der Maler Alfons Backes hatten gerade ihre Meisterprüfung abgelegt. Zum Dank bauten sie diese Kapelle. Unterstützt wurden sie von Banneuxpilgern; Denn der Muttergottes von Banneux, der Jungfrau der Armen, ist Diese geweiht. greimerath-hochwald.de/tourismus/sehenswuerdigkeiten

      • 10. Oktober 2021

  5. Tanja Recktenwald und Frank Recktenwald waren wandern.

    9. Oktober 2021

    Ulla 🌻, RaSche_der Wandersmann und 77 anderen gefällt das.
    1. Tanja Recktenwald

      Traumschleife Dhrontal-WackentourDie Traumschleife Dhrontal-Wackentour wurde 2009 vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumwanderweg mit 83 Erlebnispunkten zertifiziert.Start der Tour ist in dem Dhrontal gelegene Ort Gräfendhron.Empfohlene Laufrichtung gegen den Uhrzeigersinn.Kurzbeschreibung Dhrontal WackentourZunächst wandern wir durch Laub- und Nadelwald über einen urigen Pfad stetig bergauf zum Aussichtspunkt „Gräfendhroner Wacken" mit einem beeindruckenden Weitblick ins Dhrontal. Anschließend geht es über ein Seitental und über einen naturnahen Pfad die Höhen rund um die Gemeinde Horath. Entlang des Ortsrandes über Wiesenhochflächen und Felder bieten sich immer wieder grandiose Ausblicke über die Hunsrückhöhen bis hin zum Erbeskopf (816 m), der höchsten Erhebung von ganz Rheinland-Pfalz, hinein in die Nationalparkkulisse „Hunsrück-Hochwald". Der höchste Punkt der Wanderung, ist der Aussichtspunkt „Die drei Eichen". Dort angekommen laden phantastische Fernblicke über das Moseltal bis weit in die Eifel zum Verweilen ein. Über einen Wiesenpfad erreichen wir das Familien-Hotel Hochwald mit großer Parkanlage und Biergarten, Von hier aus führt der Weg stetig leicht bergab über Wiesen, Felder, durch Laubwälder. Weiter geht es über einen „Felspfad“ entlang des Naturdenkmal „Guckelstein", bis wir wieder das Tal der Großen Dhron erreichen. Bachaufwärts über Wiesen und Waldwege kommen wir nach etwa 4 km wieder am Ausgangspunkt in Gräfendhron an. Quelle: Text InfotafelWegbeschreibungsaarschleifenland.de/Media/Touren/Traumschleife-Dhrontal-WackentourGeschichte GräfendhronGräfendhron, an der römischen Ausoniusstraße gelegen, wird am 3. Mai 1255 erstmals urkundlich erwähnt, als Nikolaus, Vogt zu Hunolstein, seiner Gemahlin Beatrix einen Hof zu Drogene als Witwensitz vermacht. Durch die Wirren der Französischen Revolution kam Gräfendhron 1798 unter französische Herrschaft und wurde 1815 Teil des Königreichs Preußen. Seit 1946 ist er Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Seit der kommunalen rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform von 1969 gehörte der Hunsrückort zur Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf. Laut einer Urkunde von 1255 vermachte der damalige Vogt zu Hunolstein, seiner Gemahlin Beatrix einen Hof zu Drogene als Witwensitz. Nach dem Tod des Vogts zog Beatrix in das Hofgut im Tal der Dhron.Geschichte HorathDie Hunsrückgemeinde Horath gehört kommunalpolitisch zur Verbandsgemeinde Thalfang am Erbeskopf, dem Kreis Bernkastel-Wittlich und dem Bundesland Rheinland-Pfalz. Der Ort liegt eingebettet, landschaftlich reizvoll, in eine abfallende Talmulde, die sich bis in das Tal der Dhron erstreckt. Geographisch grenzt Horath im Osten an die Gemeinde Morbach Ortsteil Haag, im Süden an die Ortsgemeinden Merschbach und Gräfendhron, im Westen an die Ortsgemeinden Berglicht und Neumagen-Dhron Ortsteil Papiermühle und im Norden an die Ortsgemeinde Niederemmel. Horath hat schon eine frühgeschichtliche Bedeutung. Dies belegen die umfangreichen Funde von hoher archäologischer Bedeutung.  Der erste urkundliche Nachweis des Dorfes Horath basiert auf einer Pfändungsurkunde vom 01.12.1281 des Grafen Heinrich zu Salm, der unter anderem Horath zur Lösung von Geldschwierigkeiten dem Trierer Erzbischof und Kurfürsten Heinrich II. von Finstingen verpfändet. og-horath.de/gemeindeverwaltung/geschichte.htmlWegekreuzwanderwegIm Jahr 2015 ist beim Bürgerverein Horath e.V. die Idee geboren , die Wegekreuze um die Gemarkung Horath mit Informationstafeln über die Herkunft zu versehen. Gleichzeitig soll ein Wegekreuzwanderweg eingerichtet werden , um die 10 Kreuze zu Fuß zu erreichen. Quelle: Text InfotafelAugust Nehren KreuzIm Jahre 1950 wurde dieses Kreuz aus Dankbarkeit der Rückkehr aus dem 2. Weltkrieg von August Nehren aufgestellt. August diente bei der Schlacht in Stelingrad. Das Kreuz wird durch die Familie Marx gepflegt. Quelle: Text InfotafelDas älteste Gedenkkreuz in HorathBei diesem Kreuz handelt ed sich um das älteste Gedenkkreuz in Horath. Es wurde vermutlich Ende des 18. Anfang des 14. Jahrhundert aufgestellt. Nach Erzählungen ereignete sich hier ein Unfall mit einem Holzgespann bei der Abfahrt aus Horath in Richtung Neumagen-Dhron. Das Kreuz wurde vom Heimat- und Verkehrsverein Horath, Gräfendhron , Merschbach im Jahre 1997 restauriert. Quelle: Text InfotafelDas unbekannte Wege- oder FeldkreuzVermutlich wurde dieses Kreuz als Wege- oder Feldkreuz aufgestellt. Das Aufstelldatum ist nicht bekannt. Im Jahre 1938 wurde dieses aufgrund eines Blitzeinschlages, welcher das Kreuz zerstörte erneuert. Im Jahre 1968 wurde es saniert. Aus Dankbarkeit der Rückkehr aus dem 2. Weltkrieg wurde diese Linde im Jahre 1947 nahe dem Kreuz von Matthias Flesch für seinen Neffen Norbert Bastian gepflanzt. Quelle: Text InfotafelPaul Loch und Peter Klein KreuzAus Dankbarkeit der gesunden Rückkehr aus dem 2. Weltkrieg wurde dieses Kreuz für Paul Loch und Peter Klein aufgestellt. Das Kreuz wurde von Horather Bürgern restauriert. Der Korpus wurde bei einem Steinmetz aus Morbach gekauft. Quelle: Text InfotafelDas unbekannte Kreuz Das genaue Aufstelldatum dieses Kreuzes ist nicht bekannt. Vermutlich handelt es sich hier um ein Flur- oder Wegekreuz. Im Jahre 1980 wurde dieses Kreuz restauriert. Der Korpus wurde von einem Grabstein eines Horather Bürgers übernommen. Quelle: Text Infotafel

      • 9. Oktober 2021

  6. Tanja Recktenwald und Frank Recktenwald waren wandern.

    8. Oktober 2021

    Ulla 🌻, Uwe und 85 anderen gefällt das.
    1. Tanja Recktenwald

      Tafeltour Offizierspfad ImsbachDie Tafeltour Offizierspfad Imsbach wurde 2008 vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumwanderweg mit 66 Erlebnispunkten zertifiziert.Start der Tafeltour Wanderparkplatz Hofgut Imsbach. Empfohlene Laufrichtung gegen den Uhrzeigersinn.WegbeschreibungDer Premiumwanderweg folgt den Spuren Napoleons. Der Name „Tafeltour Offizierspfad Imsbach“ greift die Geschichte des Hofgutes Imsbach auf, das seine Blütezeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts erlebte. Napoleon schenkte das Hofgut im Jahre 1811 seinem Colonel Louis Lapointe als Belohnung für seine militärischen Erfolge. In der Folgezeit formte Lapointe das Gebiet rund um das Hofgut in einen Landschaftspark. Der Wanderweg führt durch ausgedehnte Waldlandschaften entlang der ehemaligen Grenze des Saargebietes zum Deutschen Reich sowie der ehemaligen Grenze des Hofgutes Imsbach zur Gemarkung Mettnich (Teil des heutigen Primstal, Gemeinde Nonnweiler). Dabei werden zahlreiche historische Grenzsteine sowie der Röteldistrikt zwischen Theley und Selbach passiert, eines der ausgedehntesten Rötellager im Saarland. Die Tour bietet herrliche Ausblicke auf das Schaumberger Land, zum Hochwald und bis hin zur Freisener Höhe.Kulturhistorische Sehenswürdigkeiten des Weges sind das Hofgut Imsbach und die Johann-Adams-Mühle bei Theley, eines der letzten Mühlenanwesen im Saarland. Quelle: Text InfotafelHofgut Imsbach - Repräsentativer Gutshof aus dem frühen 19. Jahrhundert Das Hofgut Imsbach ist ein repräsentatives Beispiel für eine gutsherrliche Anlage des frühen 19. Jahrhunderts. 1310 wurde die Siedlung Imsbach zum ersten Mal erwähnt, der Name »Hofgut Imsbach« erstmals im Jahr 1585. Ende des 16. Jahrhunderts wurde das Hofgut Imsbach selbständiger lothringischer Bannbezirk. Im Zuge der französischen Revolution wurde das Hofgut als französisches Nationaleigentum beschlagnahmt. Sein heutiges Aussehen verdankt es dem französischen Reiteroberst Charles Louis Narcisse Lapointe. Napoleon Bonaparte schenkte ihm im Jahr 1812 das Anwesen samt Ländereien wegen seiner militärischen Verdienste. Lapointe erweiterte die Gebäude und legte einen Landschaftspark an. Im Jahr 2006 hat die Naturlandstiftung Saar das Hofgut übernommen. Quelle: Text InfotafelRöteldistrikt zwischen Theley und Selbach (Gemeinde Nohfelden) Der Röteldistrikt zwischen Theley und Selbach enthielt das wohl ausgedehnteste der im Saarland bekannten Rötellager; der dort gewonnene Rötel war von bester Qualität und wurde hauptsächlich zum Schutzanstrich für Schiffsplanken sowie zur Malerei verwandt. In der Hauptsache erstreckt sich der Röteldistrikt von der Johann-Adams-Mühle über das Hofgut Imsbach hinaus bis nach Selbach. Rötel findet sich in Schichten, Flözen und so genannten "Nestern" und wurde größtenteils im Tagebau gewonnen. Hierzu wurden 2-3 Meter tiefe "Kaulen", so genannte "Duckel" ausgehoben, die, sobald sie unten an der Sohle nach allen Seiten hin "ausgebeutet" waren, wieder zugeschüttet wurden. Noch heute sind die Überreste dieses Abbaus in Form von so genannten "Pingen", dies sind Erdvertiefungen, zu sehen. Der Handel hatte eine hohe wirtschaftliche Bedeutung: Die Rötelkrämer gingen mit ihrem Rohstoff auf Fahrt und belieferten während der Sommermonate halb Europa, im Besonderen französische und spanische Hafengebiete. Die Blütezeit des Rötelabbaus und -handels lag zwischen 1820 und 1880. Quelle: Text InfotafelBruderbornAm Bruderborn entspringt der Imsbach. Zwei Quellarme vereinen sich zu einem Bachlauf ‚der die natürliche Grenze zwischen den Gemeinden Tholey und Nohfelden bildet. Der Imsbach hat eine Gesamtlänge von 7,8 km und Mündet bei Primstal in die Prims. Höhendifferenz von der Quelle bis zur Mündung: 125m. Quelle: Text InfotafelEhemaliger Standort eines Kohlenmeilers Im Gebiet der Imsbach befanden sich bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Kohlenmeiler. Ein Kohlenmeiler bezeichnet einen Holzhaufen, der luftdicht mit Erde, Gras und Moos bedeckt ist. Er wurde von einem Köhler in Brand gesetzt, um Holzkohle zu erzeugen. Die Holzkohle wurde weiterverkauft und war von hoher wirtschaftlicher Bedeutung. Quelle: Text InfotafelNapoleon-EicheDie "Napoleon-Eiche" zählt zu den historischen Grenzbäumen die zusammen mit Grenzsteinen zur Gebietsabgrenzung des Hofgutes Imsbach dienten. Der Name der über 300 Jahre alten Stiel-Eiche geht Zurück auf Louis Lapointe, der das Hofgut zu Beginn des 19. Jahrhunderts von Napoleon Bonaparte als Geschenk erhalten hatte. Quelle: Text InfotafelJohann-Adams-MühleDie Johann-Adams-Mühle, eines der letzten erhaltenen Mühlenanwesen im Saarland, wurde 1589 erstmals schriftlich erwähnt. Die heutigen Mühlengebäude gehen auf das Jahr 1735 zurück. 1983 erwarb die Gemeinde Tholey das unter Denkmalschutz stehende Gebäude: und renovierte es originalgetreu. Die Johann-Adams-Mühle, ein zweigeschossiger, ursprünglich strohgedecker Fachwerkbau mit hochgezogenem Mühlrad, gilt als einzige Mühle im Saarland, bei der die Mahlstube noch mittelalterliche Züge aufweist. Das Wasser wird über eine 12 Meter lange Brücke aus Eichenholz zum Mühlrad zugeführt. Die Gebäudewände wurden ausgefacht und an Ort und Stelle mit einem eigens hergestellten Lehm-Strohgemisch verfüllt. Ein Reetdach schmückt das Mühlengebäude. Auch die offene Feuerstelle und der Backofen im Wirtschaftsraum wurden originalgetreu restauriert. Das Mühlrad dreht sich wieder, und auch das alte, aus dem Mittelalter stammende Mahlwerk ist wieder funktionstüchtig. Das Mühlenensemble beherbergt ein Kreismühlenmuseum. Im 200 Jahre alten Backofen wird noch immer regelmäßig Brot nach alter Rezeptur gebacken. Dort, wo früher Hühner und Schweine untergebracht waren, werden heute Ausstellungen gezeigt und Kreativkurse durchgeführt. Die Landgaststätte im ehemaligen Ökonomiegebäude lädt zur Rast ein. Quelle: Text InfotafelDie Gutskapelle ImsbachDie Kapelle wurde 1904 durch Bertha Wilhelmine, geborene Böcking, für ihren verstorbenen Gatten Louis Albert Lapointe als Grablage errichtet. Auch sie selbst fand 1929 ihre letzte Ruhestätte in der Gruft. Außerdem wurden bereits 1904 die sterblichen Überreste des Reiteroberst Charles Louis Narcisse Lapointe (1773-1855) in die Kapelle übertragen und sein Grabobelisk daneben aufgestellt. Von 1953 bis 1965 diente die Kapelle als Gefängniskirche einer zeitweise auf dem Hofgut eingerichteten Justizvollzugsanstalt. Nach Sanierungsmaßnahmen in den 1980er Jahren fiel die Kapelle in einen Dämmerzustand. Der Verein der Freunde der Gutskapelle Imsbach hat in der Zeit von 2005 bis 2007 mit erheblichen Barmitteln und geldwerten Leistungen für eine umfassende denkmalgerechte Sanierung der Kapelle und eine ansprechende Gestaltung des Kapellenumfeldes gesorgt. Die Kapelle dient seither als Außenstandesamt und als kultureller Veranstaltungsort. Der Schlüssel zur Kapelle ist im Hotel-Restaurant Hofgut Imsbach erhältlich. Die Gruft ist nicht zugänglich. Quelle: Text InfotafelTafeltouren und Erlebnispunkte des Deutschen Wanderinstituts- Bliesgau Tafeltour (40 Punkte)
      - Stausee-Tafeltour Losheim (74 Punkte)
      - Wadrilltal Tafeltour (63 Punkte)
      - Saarschleife Tafeltour (83 Punkte)
      - Beruser Tafeltour (62 Punkte)
      - Saarland Tafeltour Urwaldpfad (64 Punkte)
      - Kirkeler Tafeltour (69 Punkte)
      - Offizierspfad Imsbach (66 Punkte)
      - Schaumberg Tafeltour (70 Punkte)

      • 8. Oktober 2021

  7. Tanja Recktenwald und Frank Recktenwald waren wandern.

    4. Oktober 2021

    Ulla 🌻, Tiffany Sch. und 83 anderen gefällt das.
    1. Tanja Recktenwald

      Traumschleife DollbergschleifeDie Traumschleife Dollbergschleife wurde 2011 vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumwanderweg mit 73 Erlebnispunkten zertifiziert.Start der Traumschleife am Parkplatz Köhlerhütte Neuhütten. Empfohlene Laufrichtung gegen den Uhrzeigersinn.Kurzbeschreibung Der Züscher Hammer, das größte Eisenhüttenwerk des Hunsrücks im 17.Jahrhundert sowie der Keltische Ringwall Otzenhausen auf dem Dollberg, eine der eindrucksvollsten keltischen Befestigungsanlagen in Europa, vermitteln die Geschichte der Eisenindustrie und die der Kelten. Unterwegs passiert man die Primstalsperre, das größte Trinkwasserreservoir in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Höhepunkte der Traumschleife Dollbergschleife sind neben dem Züscher Hammer, ein rekonstruiertes Hammerwerk, welches von Wasserkraft angetrieben wird und bereits 1627 in Schriftstücken vermerkt wurde, auch die Talsperre Nonnweiler sowie der Archäologie- und Keitenpark. Das Keltendorf Otzenhausen am Fuße des Ringwalles ist umzäunt von einer wehrhaften Holzpalisade und gewährt Einblicke in das Leben der Kelten. Ein Meer von Gesteins- und Felsbrocken führt zum mächtigen Ringwall, dessen Entstehung in das 5./4. Jahrhundert v. Chr. datiert wird. Quelle: Text InfotafelWegbeschreibungsaarschleifenland.de/Media/Touren/Nationalpark-Traumschleife-DollbergschleifeNeuhüttenDie Entstehung des Ortes Neuhütten steht eindeutig in Zusammenhang mit der Errichtung des Eisenwerkes im Tal 1694. Schon bald siedelten sich die aus Belgien stammenden Arbeiter auf dem Gebiet des heutigen Ortes an. Während in dem Ortsteil Schmelz die direkt zum Eisenwerk gehörenden Menschen ihren Wohnort nahmen, gründeten die Köhler und Holzhauer um 1736 den Ortsteil Zinsershütten. Nach den beiden Familien Zinser wurde dieser Ortsteil benannt. Der mittlere Teil der Gemeinde wurde 1759/61 gegrühdet. Bereits im Jahre 1756 kam es zwischen den Eigentümern von Züsch und dem Amt Birkenfeld zum Streit wegen des Gebietes von Schneidershütten das bei Muhl gelegen war. Die Siedlung wurde geräumt und die Familien mussten ihren Wohnort verlassen. Ihnen wurden auf ,,einem Placken" neue Wohnplätze zugewiesen. Durch die französische Besatzung um 1800 wurden alle drei selbständigen Teile zu einer Gemeinde mit dem Namen Neuhütten vereint. Im Jahre 1970 wurde Muhl aus der Gemeinde Börfink ausgegliedert und der Gemeinde Neuhütten zugewiesen. Quelle: Text InfotafelZüschErstmals wird 1225 der Besitzer von Züsch erwähnt - ,,Ritter Symon von Sussaü" -; er bewohnte dort eine Burg. Um 1300 kam diese in den Besitz derer von Hunolstein von 1437 bis 1776 gehörte Züsch der Hinteren Grafschaft Sponheim als '‘pfälzisch-badische Gemeinsherrschaft an. 1504 war Züsch völlig zerstört worden. Vor 1569 wurde die Reformation eingeführt: 1574 wohnten in Züsch 20 Familien, Um 1606 bestand das Dorf aus zwei Teilen - das obere und das untere - mit 6 bzw, 7 Häusern. In den Wirren des 30jährigen Krieges fielen 1635 Burg und Dorf Züsch erneut einer völligen Zerstörung anheim. Erst zu Anfang des 18. Jahrhunderts nahm die Bevölkerung immer mehr zu. Die Beschäftigung der Ernährer lag in der Landwirtschaft, im Eisenwerk oder im Handwerk. Von 1776 bis 1796 war Züsch badisches Territorium unter dem Markgrafen Karl Friedrich. 1792 besetzten die Franzosen die hiesige Gegend; 1797 wurde sie französisches Staatsgebiet, ehe sie 1815 dem Königreich Preußen zugeordnet wurde. Die im Jahre 1724 errichtete lutherische Kirche wurde 1836/37 durch den Neubau der heutigen evangelischen Kirche ersetzt. Die 1783/84 im Barockstil erbaute kath. Kirche wurde 1848/51 und 1910/11 erweitert und zählt heute zu den ältesten Kirchen in hiesiger Gegend. Im Jahre 1972 wurde das 750-jährige Bestehen des Ortes gefeiert. Quelle: Text InfotafelZüscher Hammer"In nur 3,5 Kilometer Entfernung vom Staudamm liegt der Züscher Hammer, ein besonders beeindruckendes Zeugnis vorindustrieller Geschichte des Hochwaldes. Bereits vor dem Dreißigjährigen Krieg hat es in der Gegend eine blühende Eisenindustrie gegeben. Anfang des 17. Jh. entstand in Züsch das größte Eisenwerk des Hunsrücks. Auf Initiative des Fördervereins „Züscher Hammer“ wurde das alte Hammerwerk rekonstruiert und 2001 in Betrieb genommen. Zusammen mit den Mauerresten einer ehemaligen Lagerhalle und dem Gedenkkreuz für die erste Kirche der Schmelze vermittelt es einen lebendigen Eindruck von Arbeit und Leben der Menschen in den Wäldern um den heutigen Stausee." Quelle: Text und weitere Infos talsperrenverband-nonnweiler.de/zuescher-hammerGeschichte Züscher Hammer1627 - Lorenz Barth, ein Eisenschmelzer, zieht „in gleicher Eigenschaft" von Abentheuer nach Züsch.1635 - Zerstörung der Eisenschmelze im 30jährigen Krieg1694 - Vogt Ernst Ludwig von Hunolstein - Herr über Züsch - schließt mit dem Hüttenmeister Remacle Joseph de Hauzeur einen Vertrag über den Aufbau der brach liegenden Anlage im Tal1696- Errichtung einer Holzkapelle in der Nähe des Hammers. 1697 - Der Hüttenbetrieb wird aufgenommen.1734 - Der Kurtrierische Lehnhof belegt die Herrschaft Züsch mit einem Sequester (einstweilige Verwaltung); der Betrieb steht etwa 2 1/2 Jahre still.1737 - Das Werk geht von Hauzeur an seine Tochter Gräfin Roussel1750 - Der Zöllner des Amtes Grimburg führt unter den zollpflichtigen Waren an: „ein Karren Ware von Züsch, Waren von Züsch und Nonnweiler nach Trier, ein Karren Ware von Züsch nach Lüttich", folglich ist der Hammer noch in Betrieb.1765 - Die Schmelze wird in eine Mahlmühle umgewandelt1765 - Vogt Friedrich Christoph von Hunolstein schließt mit dem Hüttenmeister Rene Leopold Choisy aus Trier einen Vertrag, über die Erbauung eines neuen Eisenhammers „auf dem alten Hammerplatz unter der Schmelz“1782 - Der Hüttenmeister Johann Carl Alberti gelangt in den Besitz des Hammers.1784 -  Alberti verkauft den Hammer an Heinrich Pastert von der Weitersbacher Hütte. Dieser erhielt ihn in Erbbestand von Markgraf Friedrich von Baden-Durlach. 1792 - Nach der Besetzung durch die Franzosen kommt es erneut zum Stillstand1799- Der Wert des Werkes wird mit 1658 Livres (alte französische Münze) angegeben. 1804/05 - Der Hochofen wird wegen Holzmangels ausgeblasen, der Kleinhammer steht still, nur ein Frischfeuer wird unterhalten, 8 Arbeiter sind noch tätig1808 - Von den zwei Frischfeuern ist seit mehreren Jahren wegen Holzmangels nur eines in Betrieb1819 - Zwei Arbeiter sind auf dem Hammer tätig; es wird Schmiedeeisen hergestellt, 1 Zentner Schmiedeeisen erbringt 5 Taler, 12 Groschen und 4 Pfennige. 1821 - Die Belegschaft des Hammers sinkt auf vier Arbeiter1833 - Vertrag zwischen Maximilian Pasterts und dem Hüttenherr Carl Rıchard Gottbill von der Mariahütte über den Verkauf des Hammers Züsch für 12 000 Taler. 1834 - Die Familie Gottbill, Mariahütte, wird Besitzer des Hammergeländs1836 - Das Werk besteht aus einem Reckhammer zur Erzeugung von Klein- und Feineisen; auch Wagenachsen wurden hergestellt. 1841 -  „Züscher Hammer, welcher das Vorbereitungseisen aus eigenem Roheisen zu Nageleisen liefert. Brennmaterial - Holzkohlen, 4 Arbeiterfamilien mit 20 Seelen, ein Frischfeuer“1843 - Auf dem Eisenhammer Züsch wohnen in zwei Gebäuden 10 männliche und 6 weibliche katholische Personen.1852 - Der Hammer Züsch ,,ist seit einigen Jahren der ungünstigen Absatzverhältnisse wegen außer Betrieb.1855 - Der Besitz der Gottbillchen Erben besteht u.a. aus dem Hammer, Kohleschuppen und Wohnhaus. 1982 - Auf dem Gelände des Hammers werden Ausgrabungsarbeiten durchgeführt. „Die Grundmauern werden freigelegt, vermessen und teilweise konserviert. Im Westen wird das durch ein, Kanalsystem mit einem Stauweiher im Osten verbundenen Hammerwerk lokalisiert, wovon Reste eines Schmelzofens, einer Holzkonstruktion (dendrochronologisch frühestens 1778 datiert) und als Funde das Fragment eines eisernen Wasserrades, Eisenbarren sowie ein eiserner Winkelhaken zeugen. Ein größerer Quadratbau mit zahlreichen Eisenschlacken im Süden (Lagergebäude?) und ein östlich gelegener, wohl zu Wohnzwecken genutzter Rechteckbau mit Raumeinteilung und drei separaten Eingängen vervollständigen den Grundriß der im 19. Jahrhundert aufgegebenen Anlage“2001 - Rekonstruktion des Hammerwerkes2007 - Errichtung von Schmiede und Werkzeugausstellung Im Hochwald war schon vor dem 30-jähirgen Krieg eine blühende Eisenindustrie beheimatet. Erzvorkommen an verschiedenen Orten der Region und der Wasserreichtum bildeten die Grundlagen für die Entwicklung der Eisenindustrie. Hinzu kamen ausgedehnte Wälder, die das Holz bzw. die von Köhlern hergestellte Holzkohle für das Schmelzen der Erze lieferten. Zu den Erbauern der Hüttenwerke zählen der aus der Nähe von Lüttich stammende Remacle de Hauzeur, der auch Betreiber der Hütten Abentheuer, Eberswald und der Mariahütte (im Volksmund später „Buß" genannt) war. Weiterhin die Familien Heinrich Pasterts, Leopold Choisy, Carl Richard Gottbill und Stumm. Der Hunsrück war die Wiege der saarländischen Eisenindustrie. Die Antriebskraft für den Betrieb des Hammers stellte das Wasser des Altbaches, das vor der Anlage in einem 10m breiten und einem 48m langen Weiher angestaut wurde. Über den 2m hohen Damm wurde das Wasser durch einen 6m breiten und 60m langen Zufluss auf das hölzerne Wasserrad gelenkt. Direkt hinter dem Damm befand sich ein Wohngebäude in den Maßen, von 7x13m. In dem Hammergebäude - 10x17m befanden sich das Frischfeuer und u.a. eine Holzwelle, die mit dem Wasserrad verbunden und mit Nocken oder Holzzähnen versehen war. Durch das Drehen der Nockenwelle wurde der Hammer nach oben gebracht. - Nach Passieren der Zähne fiel er mit seinem Eigengewicht auf das glühende Eisen. Durch das Feuer wurde das Roheisen wiederholt erhitzt, bis der Kohlenstoff zu einem großen Teil verbrannt war. Durch diese Verfahren wurde Stahl erzeugt. Diesen konnte der Schmied unter dem Hammer beliebig verformen, ob Flacheisen für Waffen oder Messerschmied oder Vierkanteisen für den Dorfschmied. Das Wasser wurde unterhalb des Rades durch einen 10m langen Kanal und durch einen 1.50m hohen und 40m langen Tunnel in den Altbach zurückgeleitet. Quelle: Text InfotafelKohlebrennen am DollbergDas Entstehen der Hochwälder Eisenindustrie in vorindustrieller Zeit war nur möglich, weil Eisenerz, Wasserkraft und Holzkohle in größtmöglicher räumlicher Nähe vorhanden waren Der Schaumeiler soll die Erzeugung von Holzkohle in unmittelbarer Nähe des von Hüttenmeister de Hauzeur im Jahre 1694 errichteten Eisenwerkes des „Züscher Hammers“ darstellen. Die Holzkohleversorgung erfolgte aus den sponheimischen Waldungen der Vögte von Hunolstein, dem heutigen Forstrevier Züsch. Die starke Übernutzung der Wälder führte Anfang des 19. Jahrhunderts zum Niedergang des Eisenhüttenwesens im Hochwald, der Einsatz von Steinkohle und Koks Mitte des 19. Jahrhunderts zur Einstellung der Kohlebrennerei. Spuren der Tätigkeit der Köhler kann man an vielen kreisrunden Meilerstellen, den „Kohleplazen” heute noch erkennen. Quelle: Text InfotafelTalsperre NonnweilerDie Talsperre Nonnweiler mit einem Fassungsvermögen von rund 20 Millionen Kubikmetern ist Wasserschutzgebiet und Trinkwasserreservoir. Die Talsperre wurde von 1973 bis 1975 und von 1977 bis 1982 in zwei Phasen gebaut.Für den Staudamm wurde Abraum verwendet der vom Bau der A1 stammte.Mit einem Volumen von 20 Mio. m³ und einer Oberfläsche von ca. 1km² ist die Talsperre der größte Wasserspeicher im Saarland und Rheinland-Pfalz. nonnweiler.de/tourismus/sehenswertes/talsperre-nonnweilerDer Keltische Ringwall ,,Hunnenring" von OtzenhausenMit dem volkstümlichen Namen „Hunnenring” wird eine der mächtigsten Befestigungsanlagen der keltischen Welt bezeichnet. Als Relikt der romantischen Epoche suggeriert die Bezeichnung „Hunnenring" fälschlicherweise die Existenz nomadischer Völker aus dem osteuropäisch-asiatischen Raum auf dem Ringwall. Diese Deutung ist jedoch nachweislich unrichtig. Am Rande des Hunsrücks, auf dem „Dollberg” bei Otzenhausen gelegen, manifestiert sich der Ringwall als eine vorgeschichtliche Befestigungsanlage ungeklärten Charakters. Mögliche Theorien reichen von einer reinen Fliehburg über ein Oppidum (stadtähnliche Siedlung) bis hin zu einem Macht- und Herrschaftszentrum, bzw. Adelssitz eines reichen Keltenstammes, dessen Existenz durch zahlreiche, reich ausgestattete Fürstengräber in der Umgebung nachgewiesen ist. Räumlich betrachtet liegt der „Hunnenring” am südlichen Rande des Stammesgebietes der Treverer, einem hier ansässig gewesenen keltischen Volksstamm. Wohl schon im 5./4. Jahrhundert vor Chr. (Ende der Hallstattkultur) als Schutzburg errichtet, ist seine Existenz und Besiedlung für das 2. und 1. Jahrhundert vor Chr. (Zeit der Latenekultur) hinreichend gesichert. Im 1. Jahrhundert vor Chr. wird die Burganlage aus bislang ungeklärten Gründen aufgegeben. Mit seiner dreieckigen Form umgrenzt der „Hunnenring” den südwestlichen Teil des 695m hohen Dollberges. Er gliedert sich in eine Hauptanlage und eine Voranlage mit Vorwall im Süden. Die Ausdehnung beträgt in Ost-Westrichtung 460m, in Nord-Südrichtung 647m. Mit dem Vorwallbereich zusammen ergibt sich eine Gesamtfläche von 18,5 Hektar. Somit gilt der „Hunnenring” als eine der größten keltischen Befestigungsanlagen. Die Länge der 5 Steinwälle, die sich aus 240.000 cbm Versturzmaterial der ehemaligen Wehrmauern zusammensetzen, beträgt insgesamt rund 2500m. Die Dimensionen der Anlage sind für den Betrachter noch heute sehr beeindruckend. Bei Grabungen in den 30er Jahren konnten ein kleiner Teil der Innenbesiedlung und die Toranlage untersucht werden. Neue Forschungsgrabungen sind 1999 angelaufen, um weitere wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen. Hierdurch hofft man, die noch immer zahlreichen Geheimnisse der Anlage aufdecken zu können. Quelle: Text InfotafelDer MannfelsDie Sage zur Entstehung des Mannfels "Es waren einmal ein Sohn eines Keltenfürsten, der in eine Tochter eines anderen Keltenfürsten verliebt war. Das junge Pärchen wollte heiraten. Aber die beiden Familien waren leider verfeindet. Um die verbotene Liebe und die Hochzeit zu verhindern, wurden die beiden von einem der Keltenfürsten in zwei riesige Felsen verwandelt. Die beiden Felsen stehen im selben Tal, aber auf gegenüberliegenden Seiten. So können sie sich immer sehen, aber sie werden sich nie erreichen können. Von diesem Standort kann man den Mannfelsen sehen, den versteinerten Sohn. Die hohen Bäume versperren die Sicht auf die versteinerte Tochter." touren.saarland/mobile/de/punkt/historische-staette/mannfelsen/6031440Mannfels - GeologieErdgeschichtlich besteht der Hunsrück aus Schichten des Devon (vor ca. 408-360 Mio. Jahren). Zu jener Zeit lagen weite Teile des heutigen Mitteleuropa in einem Meeresbecken, dem sogenannten Geosyklinalmeer, das eine Ausweitung des heutigen Mittelmeeres nach Norden hin darstellte. Inmitten dieses devonischen Beckens liegt die sogenannte Mitteleuropäische Insel. An deren nördlichen Küsten, zu denen auch Teile des heutigen Hunsrücks gehören, lagern sich Küstensaride sehr reiner Natur ab. In den nachfolgenden geologischen Epochen werden diese ehemals locker gelagerten Sande mehr und mehr verändert. Durch Druck und Temperaturzunahme als Folge der immer mächtiger werdenden Überlagerungen jüngerer Schichten und durch tektonische Ereignisse wie Faltenbildungen (im Unterkarbon ca. 350-325 Mio Jahre) und Verschiebungen innerhalb der Gesteinsablagerungen entsteht schließlich der Taunusquarzit. Auf den Schichtflächen und Klüften hinterließ zirkulierendes Wasser Eisenteilchen, die dem ursprünglich weißen Taunusquarzit seine heutige, typisch rotbraune Farbe gaben. Die Taunusquarzite finden sich neben dem Taunus auch im Gebiet des Hunsrüks. Im Tertiär (vor ca. 60 Mio. Jahren) erfolgen dann erneute Hebungen, wobei das heutige Landschaftsrelief von Bergen und Tälern in seinen Grundzügen entsteht. Während dem-Erdzeitalter des Quartärs (1,5 Mio. Jahre bis heute) bilden sich in der Würmeiszeit dann auf den Hochflächen des Hunsrücks oberhalb 330m ü.M. - sogenannte-Felsen oder Blockmeere. Durch Erosions oder Verwitterungsvorgänge wie Abgrusung, Frost; - sprengung oder Temperaturverwitterung lösen sich in warmen und wechselfeuchten Klimaten vielfach Gesteinsblöcke von der Felsschicht des Taunusquarzits und lagern sich an den Hängen meeresartig ab. Durch diese unermesslichen Blockanlagerungen war zugleich eine der Hauptvoraussetzungen für den Bau einer solch mächtigen Befestigung wie dem „Hunnenring” gegeben: das Baumaterial. Es lag unmittelbar am Bauplatz, brauchte nur noch eingesammelt und daher nicht mehr eigens in Steinbrüchen gebrochen zu werden. Die oberflächlich gesammelten Steinblöcke wurden mittels Viehwagen zur Baustelle transportiert und dort verarbeitet. Weiterhin bot die Iokale Topographie mit ihrer natürlichen Geländesituation in Form einer flachen Bergkuppe und steilen Hängen einen strategischen Verteidigungsvorteil. Die Angreifer benötigten allein schon zur Erklimmung des Berges eine große Kraftanstrengung. Quelle: Text InfotafelDie ToranlageAm westlichen Steilhang befand sich das Eingangstor der Anlage. Dank der Ausgrabungen des - damaligen - Provinzialmuseums Trier unter der Leitung von Wolfgang Dehn in den 1930iger Jahren.konnten das Tor sowie die angrenzenden Mauerbereiche erforscht werden. Es handelte sich um ein zweiflügeliges Tor von 6m Breite. Durch die Mittelpfosten in je zwei 2,5m breite Durchlässe getrennt, besaß das Tor eine Aus- und eine Einfahrt. Die Standspuren der Torpfosten und der die Mauern abstützenden Seitenpfosten waren bei den Grabungen deutlich erkennbar. Die in den Löchern versenkten Holzpfosten waren verkeilt worden. Der überdimensionierte, dicke Mittelpfosten des Tores untermauert die These, dass die Durchfahrt von einem hölzernen Wehrgang überdeckt wurde. Der etwas nach hinten versetzte Wehrgang und die vorragenden Mauerecken definieren den Torbau als zwingerartiges Tor. Durch diese architektonische Besonderheit konnte der angreifende Feind gleichzeitig von drei Seiten bekämpft werden. Dies war umso bedeutender, als das Tor naturgemäß einen der verwundbarsten Punkte der Festung darstellte. Eine Schotterlage bedeckte den Boden und den Hang aufwärts führenden Weg ins Burginnere. Diese Bodenabdeckung sicherte die Durchfahrt auch bei nasser Witterung. Außerhalb des Tores führte die Zuwegung vermutlich parallel der Festungsmauer nach Norden auf den Bergrücken. Die seitlich anschließenden Mauerflanken waren als vernageltes Holzgerüst mit Steinverfüllung (murus gallicus Technik) ausgeführt. Rechts unterhalb des Tores erkennt man die verstürzten Steine des ursprünglichen Vorwalles, der den sogenannten Vorburgbereich im Süden der Festung umschließt. Der mit aufwändiger Technik im murus gallicus Stil umgrenzte Bereich gilt als siedlungsungünstig. Die Frage nach seiner Bedeutung für die Festung ist bislang ungeklärt. Möglicherweise wurden mit dem Vorwall Wasser führende Klüfte für die Versorgung der Festung gesichert. Oder der Vorwall gehörte zu einer Phase, in welcher die Anlage einst größere Ausmaße besaß, bevor die Fläche etwas verkleinert und der besser zu verteidigende, obere Festungswall errichtet wurde. Quelle: Text Infotafel - Dr. T Fritsch, Terrex gGmbHDie Quelle - Lebensader Mensch und TierDie Quelle liegt in der Nordwestecke der Befestigungsanlage. Durch den undurchlässigen Taunusquarzit bedingt, tritt das Wasser bereits in relativer Höhenlage (26m unter der Höhenkuppe bei der Schutzhütte) zu Tage. Noch im 19. Jahrhundert führte die Quelle über das ganze Jahr hinweg ständig Wasser. Ein unter der Mauer hindurchführender Ablauf lenkte das überschüssige Wasser nach draußen. Heute fließt sie nur noch in den feuchten Jahreszeiten und ergießt sich in ein Sammelbecken. In der Quelle liegt eine hohe fortifikatorische Bedeutung für die Anlage. Vor allem in Notzeiten war man bei einer Belagerung mit Trinkwasser für Mensch und Vieh bestens versorgt und konnte daher, getrost im Schutz der Mauern verharrend, besseren Zeiten entgegen sehen. Alte Grabungen im Quellbereich während des 19. Jahrhunderts erbrachten zahlreiches Keramikmaterial aus verschiedenen Zeitepochen. Ein Nachweis, dass die Quelle damals tatsächlich genutzt wurde. Neben der Versorgung mit Trinkwasser mussten in Notzeiten Nahrungsmittel innerhalb der Befestigung bevorratet werden. Diese bestanden zum einen aus verschiedenen Getreidesorten, die man nachweislich in speziellen Speicherbauten deponierte. Das Getreide wurde im Umland bestellt und geerntet. Der Dollberg selbst kam mit seinem unfruchtbaren Boden als Anbaugebiet kaum in Betracht. An Getreidesorten waren die Spelzgerste, Emmer, Einkorn, Dinkel und Nacktweizen bekannt. Weiterhin wurden Hülsenfrüchte wie Linse, Erbse, Ackerbohne und Saatwicke angebaut. Hinzu tritt die Viehhaltung. Theorien zum Vorwall gehen dahin, diesen als Viehpferch für Notzeiten zu deuten. In Notfällen war die Bevölkerung der umliegenden Dörfer in die Anlage geflüchtet und hat, wenn möglich, ihr Vieh mitgebracht, um es dem Zugriff des Feindes zu entziehen. Schweine (ca. 53%) und Rinder (ca. 34%) wurden damals ebenso gezüchtet wie Schafe und Ziegen. Hunde standen wie Wasservögel (Enten, Schwäne und Graugänse) auf dem erweiterten Speiseplan. Dementgegen spielte die Jagd eine untergeordnete Rolle. Quelle: Text InfotafelFrüher Denkmalschutz und HistorieNach Erwachen eines nationalen Geschichtsbewusstseins im frühen 19. Jahrhundert beschäftigte man sich auch mit dem Ringwall von Otzenhausen. Im Jahre 1345 wird der Dollberg erstmals urkundlich in Schriften der gräflichen und freiherrlichen Vögte zu Hunolstein erwähnt. Vom Ringwall selbst ist erst 250 Jahre später die Rede und zwar im Grimburger Salbuch von 1589, in dem von den „Rinckmauern” gesprochen wird. Eine erste bildliche Darstellung der Ringmauern kennen wir aus dem Feuilleton der Gazette de Metz von 1836. Im Jahre 1836 verfasste Graf Villers von Burgesch, Mitglied der „Gesellschaft für Nützliche Forschungen” ein Bittschreiben an den damaligen preußischen König Friedrich Wilhelm Ill. Inhalt war die Bitte, den Bewohnern von Otzenhausen und Umgebung das Wegschaffen von Ringwallsteinen als Baumaterial zu verbieten. Als Reaktion auf diesen Brief erschien der damalige preußische Kronprinz und spätere preußische König Friedrich Wilhelm IV (1795-1861), Bruder des späteren Kaisers Wilhelm I, im Jahre 1837 persönlich zu einem Besuch auf dem „Hunnenring”. Hierdurch wurde nicht nur die Bedeutung der Anlage ins rechte Licht gesetzt, sondern der Ringwall vor seiner Zerstörung bewahrt. Der 1883 entworfene Lageplan des Forstreferendars Neusser zeugt noch fast 50 Jahre später vom Besuch des preußischen Kronprinzen und von dessen Bedeutung. Der Plan zeigt die Eintragung.eines sogenannten „Königsplatzes”. Der Kronprinz wurde dort von den heimischen Würdenträgern empfangen. Inmitten des Platzes ist ein von einer Steinmauer umgrenzter Baum eingezeichnet, der vermutlich zu Ehren des königlichen Besuches gepflanzt wurde. Anlässlich dieses Besuches wurde auch die noch heute begehbare Treppe über den Nordwall angelegt. Ein auf der Karte verzeichneter Weg auf der Mauerkrone des Nordwalles wird dahin gedeutet, dass zu Ehren des Prinzen eine Pflasterung angelegt wurde, damit der hohe Herr zu Pferd über die Mauerkrone reiten könnte. Diese Anekdote ist jedoch nicht bestätigt. Quelle: Text InfotafelDie Alte GrabungsflächeErste unsystematische Grabungen auf dem „Hunnenring” wurden von F. Hettner 1883 im Bereich der Quelle und des Nordwalles durchgeführt. Während die Grabungen bei der Quelle schlecht dokumentiert und die Funde nahezu alle verschollen sind, musste der beabsichtigte Schnitt durch den mächtigen Nordwall wegen Einsturzgefahr eingestellt werden. Es dauerte dann über 50 Jahre, bis zwischen 1936-39 erstmals planmäßige Untersuchungen stattfanden. Unter der Leitung von W. Dehn führte das Provinzialmuseum Trier Ausgrabungen durch. Hierbei wurde von den Arbeitern (0,47 Reichsmark Stundenlohn) der benachbarten Dörfer neben der Torgrabung und einem - wiederum gescheiterten - Wallschnitt, eine 3000qm große, zusammenhängende Fläche im Bereich südlich der heutigen Schutzhütte untersucht.Dieser Flächengrabung verdanken wir erste Erkenntnisse über das Leben im Innern der Anlage. Zahlreiche Pfostengruben belegen eine mehrphasige Besiedlung im 2. und 1. Jahrhundert v. Chr. an dieser Stelle. Die in Fachwerktechnik gebauten Häuser lassen sich in Speicherbauten und Wohngebäude untergliedern. Funde von Keramikscherben, Spinnwirteln, Eisenschlacke, eisernen Werkzeugen wie Messer, Beile, Hämmer, Bohrer, einigen Münzen etc. geben Aufschluss über das Alltagsleben und die Handwerkstätigkeiten in der Anlage. Zahlreiche weitere Suchschnitte, die das gesamte Innere des „Hunnenrings” durchkreuzten, belegten, dass auch in anderen Teilen der Innenfläche mit einer Besiedlung zu rechnen ist. Weiterhin wurde im Rahmen dieser Grabungen der gesamte Torbereich untersucht. Die gesamte ergrabene Fläche betrug lediglich 3% der Gesamtinnenfläche. Demnach blieben noch immer zahlreiche wichtige Fragen zur Bedeutung und Funktion der Anlage, ihrer Entstehungszeit, ihrer Siedlungsstruktur etc. unbeantwortet. Diese Fragen zu klären, ist die Aufgabe der wissenschaftlichen Neugrabungen. Seit 1999 werden neue Flächen im Innenbereich und im Umfeld der Anlage untersucht. Quelle: Text InfotafelDie Hauptmauer - NordwallDie imposanten Gesteinsmassen des Nordwalls sind stille Zeugen der einst mächtigsten keltischen Festungsmauern Europas. Zur Abriegelung des besiedelten Bergsporns gegen den anschließenden Bergrücken erbaut, musste diese Mauer weitaus mächtiger sein, als die Seitenmauern. Diese waren aufgrund der dortigen Hanglage nur schwer für einen Feind angreifbar. Mit über 10m Höhe und 40m Basisbreite vermittelt der Mauerversturz noch heute einen Eindruck von der einstigen Größe. Ausgehend von einer ehemals senkrechten Vorder- und Rückfront hätte sie im 1. Jh. v. Chr. eine Größe von ca. 20m Höhe und 25m Dicke gehabt. Jedoch ist die Nordmauer viel älter. Bereits um 400 v. Chr. wurde eine von W-O den Bergrücken querende Mauer, bestehend aus einem Holzgerüst mit Erde- und Steinfüllung, errichtet. Sie bildete als Abschnittswall mit vorgelagerten Graben die älteste Mauer der Festung. Eine zweite, ähnliche Abschnittsmauer befand sich in Höhe der heutigen Schutzhütte als zweiter Verteidigungswall. Spätestens im 1. Jh. v. Chr. wurde der heute erkennbare Ringwall, eine umlaufende, geschlossene Festungsmauer errichtet. Dies geschah wohl im Zuge der Germanengefahren und des gallischen Krieges. Die spätere Mauerkonstruktion des 1.Jh. v. Chr., die über den Resten der Abschnittsmauer angelegt wurde, ist noch nicht untersucht. Die gewaltigen, lockeren Gesteinsmassen verhindern dies. War der Nordwall in Art eines - von Caesar beschriebenen - „murus gallicus“, der gallischen Mauer errichtet. Diese bestand aus einem Gerüst miteinander vernagelter oder verzapfter Balken mit dem lokalen Taunusquarzit als Füllung. Solches konnte jedenfalls im Torbereich der Festung nachgewiesen werden. Oder war die Mauer lediglich als aufgeschütteter Steinwall konstruiert? Neben ihrer fortifikatorischen Bedeutung diente die Festung auch Repräsentationszwecken. Nach außen hin, spiegelte sie auf dem - damals entwaldeten - Bergrücken eindrucksvoll die Macht des hier herrschenden Fürsten. In seiner Endphase dürfte sich die Bedeutung des Hunnenrings von einer Fliehburg hin zu einem Oppidum (stadtähnliche Siedlung) vollzogen haben. Eine Vielzahl zerscherbter, römisch republikanischer Weinamphoren interpretiert den Ort als wichtigen Handelsplatz der Region Hochwald. Spuren von Kultausübung untermauern seine kultische Bedeutung. Um 50 v. Chr. wurde die Anlage kampflos im Zuge des bello gallico (gallischer Krieg) geräumt. Mit einem 25ha großen Militärlager bei Hermeskeil demonstrierten die neuen, römischen Herrscher ihre Macht. Der Wandel von der keltischen hin zur gallorömischen Kultur nahm seinen Lauf. Quelle: Text Infotafel - Dr. T Fritsch, Terrex gGmbHDie Treppe am Ringwall1836 bedienten sich die Bewohner von Otzenhausen und der Umgebung der Steine des Ringwalls als Baumaterial. Aus Angst ums kulturelle Erbe schrieb der Graf Villers von Burgesch, Mitglied der „Gesellschaft für Nützliche Forschungen“ an den damaligen preußischen König Friedrich Wilhelm IV und bat, den Menschen vor Ort dies zu verbieten. Der König erschien ein Jahr später persönlich auf dem „Ringwall“. Damit der König die Festungsanlage bequem besteigen konnte, wurde über den Nordwall eine Treppe angelegt. Der königliche Besuch hatte weitreichende Folgen, die bis in die Zukunft reichen. Der Ringwall von Otzenhausen wurde zum, geschützten Kulturdenkmal und vor der Zerstörung bewahrt. Die Treppe ermöglicht es heute allen, dieses imposante Denkmal zu überqueren.

      • 5. Oktober 2021

  8. Tanja Recktenwald und Frank Recktenwald waren wandern.

    2. Oktober 2021

    01:59
    10,4 km
    5,3 km/h
    270 m
    280 m
    Thomas // Tom, Armin und 81 anderen gefällt das.
    1. Tanja Recktenwald

      Traumschleife HubertusrundeDie Traumschleife Hubertusrunde wurde 2016 vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumwanderweg mit 63 Erlebnispunkten zertifiziert.Start der Traumschleife am am Hochwaldbad Nonnweiler. Empfohlene Laufrichtung im Uhrzeigersinn.KurzbeschreibungDie Tour beginnt mit dem Anstieg zu den Aussichtpunkten am Schankelberg und am Hascheid mit Landschaftsausblicken ins Tal der Prims und auf die Talsprerre Nonnweiler. Dazwischen gelangt man über schmale Pfade durch alte Buchenbestände zu idyllischen Bachpassagen entlang der Prims und des Forstelbachs. An der Talsperre angelangt geht es über die Staumauer. Weiter auf schmalem Pfad wird oberhalb des Stausees der Kloppbruchweiher innerhalb des Naturdenkmals „Kloppbruchswiese“ umrundet. Anschließend gelangt man zum Wanderparkplatz an der Landstraße. Unterhalb des Gipfels des Kahlenbergs geht es über kühl-schattige Pfade durch den Nationalpark Hunsrück-Hochwald zurück.Wegbeschreibungsaar-hunsrueck-steig.de/traumschleifen/hubertusrundeSeit dem Mittelalter erzählt man sich die Hubertus-Legende, wonach Hubertus auf der Jagd von einem prächtigen Hirsch mit einem Kreuz zwischen dem Geweih bekehrt wurde. Deshalb wird Hubertus als Schutzpatron der Jagd angesehen.Talsperre NonnweilerDie Talsperre Nonnweiler mit einem Fassungsvermögen von rund 20 Millionen Kubikmetern ist Wasserschutzgebiet und Trinkwasserreservoir. Die Talsperre wurde von 1973 bis 1975 und von 1977 bis 1982 in zwei Phasen gebaut.Für den Staudamm wurde Abraum verwendet der vom Bau der A1 stammte.Mit einem Volumen von 20 Mio. m³ und einer Oberfläsche von ca. 1km² ist die Talsperre der größte Wasserspeicher im Saarland und Rheinland-Pfalz.nonnweiler.de/tourismus/sehenswertes/talsperre-nonnweilerWestwallbunkerIn den Jahren vor dem 2. Weltkrieg entstand von der niederländischen Grenze bis kurz vor Basel ein gigantischer Verteidigungsstreifen - der Westwall. 22.000 Bunker und Festungsbauwerke waren geplant, etwa 14.800 wurden realisiert. 4100 Bunker, 340 Minenfelder, 100km Panzergräben und 60km Höckerlinien bildeten im Saarland die militärische Befestigung der Westgrenze des NS-Reiches. Der saarländische Bauabschnitt war der am dichtesten mit Befestigungswerken bestückte des gesamten Westwalles. Nach 1945 erfolgte größtenteils die Sprengung und Zerstörung dieser Anlagen. Ruinen findet man vielerorts in den Dörfern, auf den Feldern oder in den Wäldern. Die Hubertus Runde führt an solch einem sehr gut erhaltenen Bunker vorbei.

      • 2. Oktober 2021

  9. Tanja Recktenwald und Frank Recktenwald waren wandern.

    1. Oktober 2021

    Mone🌻, Armin und 82 anderen gefällt das.
    1. Tanja Recktenwald

      Traumschleife Wadrilltal TafeltourDie Traumschleife Wadrilltal Tafeltour wurde 2006 vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumwanderweg mit 63 Erlebnispunkten zertifiziert.Start der Traumschleife auf dem Parkplatz in der Ortsmitte Sitzeraths. Empfohlene Laufrichtung gegen den Uhrzeigersinn.KurzbeschreibungAuf dieser Traumschleife erwartet den Wanderer eine Tour mit steilen An und Abstiegen über schmale und verwunschene Plade. Wildromantische Bachtäler wechseln sich mit traumhaflen Landschaftsausblicken ab. Für Geschichtsinteressierte lohnt sich der kleine Abstecher auf die trutzige Burgruine Grimburg. Und wie es sich für eine Tafeltour gehört finden sich rund um den Weg auch eine ganze Reihe spannender Einkehrmöglchkeiten. Quell: Text Info-TafelWegbeschreibungsaarschleifenland.de/Media/Touren/Wadrilltal-TafeltourDie GehöferschaftenEine besondere Form der Landeigentumsgemeinschaften, die es nur im Hunsrück und im Hochwald gibt, sind die Gehöferschaften. Sie sind aus der früher üblichen gemeinsamen Bewirtschaftung der Rodungshecken (Niederwaldgebiete) entstanden. Die Namen der vier Wadriller Gehöferschaften lassen die mittelalterliche Herkunft erkennen. Die Bezeichnungen „Großzinserben“,„Wittumhoferben“, „Forsthoferben" und „Huferben“ geben Hinweise auf die seinerzeit verschiedenen rechtlichen Rahmenbedingungen der jeweiligen Gehöferschaft. Quell: Text Info-Tafel

      • 1. Oktober 2021

  10. Tanja Recktenwald und Frank Recktenwald waren wandern.

    29. September 2021

    Edgar und Alice, Alexandra Und Volker und 82 anderen gefällt das.
    1. Tanja Recktenwald

      Traumschleife KaltensteinpfadDie Traumschleife Kaltensteinpfad wurde 2008 vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumwanderweg mit 76 Erlebnispunkten zertifiziert.Start der Traumschleife am Parkplatz Sport und Freizeitzentrum Dillinger Straße in Lebach. Empfohlene Laufrichtung gegen den Uhrzeigersinn.Kurzbeschreibung Traumschleife Kaltensteinpfad - Sagenumwoben und mystischKurzweillige Premiumtour entlang der sagenumwobenen Kaltensteine Auf dem höchsten Punkt des Hoxbergs bei Lebach ragen inmitten eines dichten Laubwaldes zwei riesige Steinblöcke auf, die sogenannten „Kaltensteine“. Der Volksmund sagt, dass unter diesen Steinen in einer Höhle riesige von Zwergen bewachte Schätze versteckt seien. Er sagt auch, dass hier früher zu Keltenzeiten Menschenopfer dargebracht worden seien. Historiker allerdings halten diese sich hartnäckig haltende Sage für eher unwahrscheinlich. Trotzdem - ein geheimnisvoller Platz bis zum heutigen Tage. Die Wanderwege auf dem und rund um den Hoxberg sind wegen der schönen Ausichten und der sonstigen dortigen Sehenswürdigkeiten - nicht nur der Kaltensteine - seit vielen Jahren bei den Wanderern beliebt. Daher hat die Stadt Lebach gemeinsam mit dem Saarforst Landesbetrieb, der neben dem Staatsforst dort auch die städtischen Wälder betreut, einen Rundwanderweg erschlossen, der in der Art einzigartig ist. Nicht umsonst hat das Deutsche Wanderinstitut diesen Weg als Premiumwanderweg zertifiziert. Der wegen seiner Hauptattraktion als „Kaltensteinpfad"  getaufte Wanderweg ist rnit eıner Länge von 7,7 Kilometern und einer Gehzeit von 2,5 bis 3 Stunden nicht übermäßig lang, doch fordern seine rund 350 zu bezwingenden Höhenmeter eine mittlere Kondition sowie gutes Schuhwerk. Quelle: Text InfotafelWegbeschreibungsaarschleifenland.de/Media/Touren/Traumschleife-KaltensteinpfadHistorische Grenzsteine aus dem 18. Jahrhundert Grenzsteine sind als Kleindenkmäler Zeugnisse früherer Herrschaftsgebiete oder Territorialverhältnisse. Bis zur Französischen Revolution glich die politische Landkarte unserer Region einem Flickenteppich. Neben großen und mittleren Staatsgebilden gab es kleine Territorien, die nur wenige Dörfer oder manchmal sogar nur ein einziges Dorf umfassten. Ein Überbleibsel dieser Zeit stellen die Grenzsteine des 18. Jahrhunderts dar. Sie wurden 1762 bei der Festlegung der Grenze zwischen den zur Vierherrschaft Lebach zählenden Ortschaften Landsweiler, Lebach und Jabach und den Nassau-Saarbrückischen Ortschaften Eidenborn und Knorscheid gesetzt. Die Vierherrschaft umfasste Lebach, Niedersaubach, Rümmelbach, Landsweiler, Hahn, Wahlen, Jabach, Schloss Lamotte und den Greinhof. Die Eigentumsverhältnisse der seltenen Form der Vierherrschaft veränderten sich im Laufe der Geschichte. So besaßen am Ende des 18. Jahrhunderts jeweils zwei Siebtel die Herren von Hagen auf ihrem Schloss Lamotte, Kurtrier und das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Das letzte Siebtel gehörte der Abtei Fraulautern. Die Französische Revolution, die Herrschaft Napoleons und die folgende Neuordnung Deutschlands und Europas beendeten die Vierherrschaft. Quelle: Text InfotafelHistorische Pferdetränke Die 1940 im Wald versteckt angelegte Pferdetränke stand nicht in direktem Zusammenhang mit dem RAD-Lager bzw. der Anlage des Westwalls. Sie diente wohl der Versorgung mit frischem Quellwasser für Pferde, die in der im Oktober 1940 fertigen Kaserne an der Dillinger Straße in Lebach eingesetzt waren. Unklar ist, wozu die Pferde dienten: es handelte sich entweder um Artillerie-Pferde, die Geschütze zogen oder um Kavallerie-Pferde. Die Lage am Hoxberg hatte zwei Vorteile: sie war gegen Artilleriebeschuss aus Westen durch die steilen Abhänge geschützt und selbst in trockenen Sommem sammelt sich an dieser Stelle, so viel Wasser, dass eine sichere Versorgung gewährleistet ist. Die Quelle an dieser Stelle wurde schon früher durch Köhler genutzt. Direkt oberhalb der jetzigen Tränke befindet sich ein historischer Meilerplatz, auf dem wahrscheinlich im 18. Jahrhundert Holzkohle hergestellt wurde. Das Quellwasser diente zum vorsichtigen Ablöschen der aus dem Meiler geborgenen Holzkohle. Quelle: Text InfotafelFrühjahr 1990 - Orkane verwüsten den Wald am Hoxberg Vor mehr als 100 Jahren prägten Stockausschläge der Baumarten Eiche und Buche die Wälder am Hoxberg. Der Holzabsatz war in dieser Zeit durchaus günstig. Mit der Bedeutung der Gruben wuchs der Bedarf an Eichen-Grubenholz stark an. Das mit anfallende Brennholz konnte damals hauptsächlich an das Eisenhüttenwerk zu Schmelz und in die Dillinger Weißblechfabrik abgesetzt werden. Um 1880 bis 1890 wurden diese Stockausschlagwälder kahl geschlagen. Auf großen Flächen der damaligen Förstereien Falscheid und Schmelz wurden anschließend die Baumarten Fichte, Weißtanne, Kiefer, Weymouthskiefer und Lärche gesät. Im Rahmen dieser Saaten und Pflanzungen wurden allerdings auch reine Fichtenwälder angelegt, die eine große Anfälligkeit gegen Stürme und Schädlinge zeigten. Im Frühjahr 1990 fielen den Orkanen Vivian und Wiebke am Nordhang des Hoxberges zirka 100ha Wald durch Bruch und Wurf zum Opfer. Am größten waren die Schäden im Bereich der reinen Fichtenwälder. Die relativ sturmsicheren Weißtannen und Kiefern sowie die Laubbäume hielten den Stürmen einzelbaumweise und in Gruppen stand. Als Mutterbäume für die natürliche Ansamung der Baumarten auf den Sturmwurfflächen erfüllten sie in den Folgejahren eine wichtige Aufgabe. Die restlichen Fichtenanteile wurden in den Jahren bis 1994 durch den Großen Fichtenborkenkäfer ("Buchdrucker”) fast komplett vernichtet. Auf einer Fläche von 10ha Größe, dem sogenannten “Märchenwald”, wurde der natürlichen Sukzession freien Lauf gelassen. Im Abstand von 5 Jahren wird die auflaufende Naturverjüngung an fest markierten Inventurpunkten aufgenommen und dokumentiert. Heute präsentieren sich auf der Freifläche von 1990 im Schnitt 13 verschiedene Baumarten und mehr als 26000 junge Bäumchen pro Hektar. Quelle: Text InfotafelDer Westwall und das RAD-Lager Zollstock am Hoxberg Während der Diktatur des Ill. Reiches (1933-1945) sollte die Grenze zu Frankreich durch eine Bunkerlinie gesichert werden, den "Westwall”. Für den Bau wurden Firmen aus ganz Deutschland beschäftigt. 1937 wurde im Raum Lebach ein Abschnitt des Westwalls angelegt. Die Arbeiter waren in Lebacher Familien als sogenannte “Kostgänger” untergebracht. Ein Netz aus Bunkern mit eigenen Versorgungsstraßen und Vorratslagern wurde ins Gelände eingepasst. Diese Bunkerlinie war hier in bis zu drei Linien gestaffelt und galt als besonders stark. Während es im Raum Orscholz und bei Dillingen zu teilweise äußerst schweren Kämpfen um die Jahreswende 1944/45 kam, fanden um die Bunker am Hoxberg keine militärischen Aktionen statt. Da die Amerikaner aus Richtung Trier kamen, umgingen sie so das militärische Wirkungsfeld der hier gelegenen Befestigungen, die zudem aus Truppen- und Materialmangel nicht in einem verteidigungsfähigen Zustand waren. Die Bunker dienten vielfach der Zivilbevölkerung als Luftschutz in Ortsnähe. Das "RAD-Lager 7/323 Zollstock” (RAD = Reichsarbeitsdienst), dessen Fundamente noch zu sehen sind, wurde 1937 für etwa 180 Mann errichtet: Ende 1944 waren in den Unterkünften auch Kriegsgefangene als Zwangsarbeiter einquartiert. Die Stadt Lebach, als Eigentümer, verpachtete 1983 einen Teil des ehemaligen RAD-Geländes an die Reservistenkameradschaft Lebach. Diese ebnete in den Folgejahren das Gelände ein und baute den Platz zu einer Freizeitanlage aus. Sie dient der Reservistenkameradschaft für eigene Aktivitäten, steht aber auch den örtlichen Vereinen und Schulen für ihre Veranstaltungen zur Verfügung. Seit 2007 ist die Anlage nach ihrem Initiator und langjährigen Vorsitzenden der Reservistenkameradschaft Lebach, Helmut Dittrich benannt. Quelle: Text InfotafelGeologie des Hoxberges und der KaltensteineDas Gebiet des Hoxberges besteht vorwiegend aus Sedimentgesteinen des Permokarbons. Die Sedimente wurden dabeı vor etwa 200-300 Mio. Jahren in einem Becken (Saar-Nahe-Becken) abgelagert, welches im Norden (Hunsrück) und Süden (Vogesen) von Gebirgen begrenzt wurde. Es herrschte ein tropisch-feuchtes Klıma mit temporären Starkregen. Die klimatischen Bedingungen begünstigten ein starkes Pflanzenwachstum, was für die spätere Kohlenbildung entscheidend war. Im Laufe der Zeit wurde das Klima durch die Kontinentaltrift nach Norden immer trockener, bis zur Zeit des Buntsandsteins vor ca. 250 Mio. Jahren wüstenähnliche Verhältnisse herrschten. Später wurden dıe abgelagerten Lockersedimente durch immer mächtigere Überlagerungen in die Tiefe versenkt und verfestigt. Durch Kräfte innerhalb der Erdkruste wurden die Schichten verstellt und an Störungen gegeneinander versetzt. Hierdurch erklärt sich die heutige Lage des Hoxberges auf einer Hochscholle zwischen dem Lebacher Graben im Nordosten und dem Saarwellinger Graben im Südwesten. Den Kamm des Hoxberges bildet ein Konglomerathorizont mit einer durchschnittlichen Mächtigkeit von 8-10 m. Dieser Konglomerathorizont liegt in der sogenannten Remigiusberg-Formation, die sich vom Kamm des Hoxberges über seine Nordseite bis hin zum Tal der Theel zieht. Auch das Naturdenkmal “Kaltenstein“ ist in diesen Horizont eingebettet. Die Sedimentation der Remigius-Bergformation besteht im Westen des Saar-Nahe-Beckens (westlich des Lebacher Grabens) überwiegend aus rotvioletten und rotbraunen, fein bis mittelkörnigen Sandsteinen. Auf dem Höhenrücken des Hoxberges setzt sich das Konglomerat aus Quarzit-, Gangquarz-, Rhyolith,-, Granit und Lyditgeröllen zusammen. Dieses rotviolette mittel bis grobkörnige Konglomerat hat zudem einen gewissen Anteil an Feldspat und besteht gelegentlich auch aus gelbgrauen Arkosen (feldspatreicher Sandstein). Quelle: Text Infotafel- Quarzit: Gestein mit 98% Quarzgehalt
      - Gangquarz: Weißer Quarz ohne Nebengestein
      - Rhyolit: Vulkanisches Gestein, reich an Quarz
      - Granit: Magmatisches Tiefengestein aus Feldspat, Quarz und Glimmer
      - Lydit: Schieferähnliches Sedimentgestein
      Die "Kaltensteine”Auf der Spitze des Hoxberges liegen in 394 Meter Höhe die sagenumwobenen Kältensteine. Geologisch handelt es sich um Konglomeratfelsen aus dem "Rotliegenden”, d.h. um eine feste Mischung aus Kieselsteinen und Sandstein, etwa 270 Millionen Jahre alt. Seit 1938 sind die Kaltensteine als Naturdenkmal geschützt. Um 1930 wurden Kreuz, die sieben Stationen des Leidens Maria und eine Mariengrotte von Johann Jost und Michael Volz errichtet. Nach angeblich keltischen ”Sagen”, die nach heutigem Wissen so wohl allerdings erst in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts formuliert wurden, opferten an diesem Platz schon vor über 2000 Jahren die Druiden ihren Göttern. Als sich das Christentum verbreitet, sollen diese keltischen Priester, mit der Unterstützung von Zwergen einen Schatz unter den Steinen vergraben haben. In der “Hexennacht”, der Nacht zum 1. Mai, tanzen die Gnome, die die Schätze bewachen, um den Stein, auf dem die Schätze ausgebreitet liegen. Wenn aber zuvor die Glocken der Pfarrkirche von Lebach am Karfreitag von selbst zu läuten begännen, und sich dann die Steine dreimal von selbst um ihre eigene Achse drehen würden, dann, aber nur dann, könnte der unermessliche Reichtum einem glücklichen Finder zuteil werden... Quelle: Text Infotafel

      • 29. September 2021

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