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Die_Ute
 

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Über Die_Ute

"Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen."

Distanz

1 037 km

Zeit in Bewegung

207:41 Std

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Letzte Aktivitäten
  1. Die_Ute hat eine Wanderung geplant.

    vor 14 Stunden

    02:44
    10,2 km
    3,7 km/h
    120 m
    120 m
  2. Die_Ute hat eine Wanderung geplant.

    6. November 2021

  3. Die_Ute war wandern.

    6. November 2021

    01:55
    7,99 km
    4,2 km/h
    170 m
    140 m
    VulkaneifelRobby, Hilda22 und 19 anderen gefällt das.
    1. Die_Ute

      Komoot ist zwischendurch abgestürzt und hatte auf weiten Teilen kein GPS, die Tour ist also ein wenig länger.
      Start war in Plein hinter der Kirche, an der Unkensteinhalle im Schladterweg, da gibt es reichlich Parkplätze.
      Los geht es ein Stück durch den Ort und dann am Waldschlösschen vorbei zum ehemaligen Bahnhof Plein. Ich mache noch einen kurzen Abstecher zum Beginn des Pleiner Tunnel, durch den der Maare-Mosel-Radweg führt. Dann folge ich ein kleines Stück der Kreisstraße und komme auf einen kurzen, schönen Waldpfad. Wieder zurück auf der Kreisstraße biege ich bald links ab. Trotz jede Menge Matsch folge ich hier jetzt einem sehr schönen Waldweg durch das Bachtal, dass an machen Stellen an den Weg durchs Enderttal erinnert. Insgesamt 3 kleine, aber sehr beschauliche Wasserfälle befinden sich entlang der Strecke.
      Insgesamt ein schöner kleiner Rundweg mit kleinen, netten Highlights und viel schöner Natur.
      Wegen des sehr schlechten GPS - Empfangs empfiehlt es sich, die Tour runterzuladen. Hat mir beim Absturz der App zwar auch nicht geholfen, aber zum Glück kann ich mich gut orientieren 😅

      • 6. November 2021

  4. Die_Ute war wandern.

    24. Oktober 2021

    02:28
    12,7 km
    5,2 km/h
    120 m
    110 m
    Dietmar, EifelFranke und 15 anderen gefällt das.
    1. Die_Ute

      Den Kreuzeweg Dreis habe ich auch schon eine Zeitlang in der Planung, heute war es so weit.
      Dreis ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz, an der Salm gelegen. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wittlich-Land an. Dreis ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.
      In und um Dreis gibt es zahlreiche Kreuze, die liebevoll restauriert sind und über einen gekennzeichneten, ca. 8,7km langen Rundweg zu erwandern sind.
      Damit sich die Anfahrt lohnt, habe ich noch eine kleine Schleife eingebaut und bin somit auf fast 13 km gekommen.
      Gestartet bin ich in der Ortsmitte, Freie Reichststraße Ecke Kirchstraße. Hier entdecke ich auch schon gleich das erste Kreuz: das Prangerkreuz, direkt hinter dem Dorfbrunnen.
      Während sich der Nebel langsam aus dem Tal zurückzieht gehe ich mit Blick auf das Sternerestaurant Waldhotel Sonora auf einen schmalen, rutschigen Waldpfad. Er ist etwas ausgespült, ich fühle mich nicht wirklich wohl, zwischendurch werde ich zum "Pfadfinder", weil wohl die starken Regenfälle im Juli auch hier Schaden angerichtet haben, aber ich finde bald wieder zurück auf den Pfad. Über eine Holzbrücke werde ich wieder in den Ort geleitet. Das Schild mit dem Wanderer und dem Wegkreuz kennzeichnet den Kreuze-Weg, leider nicht immer durchgängig zuverlässig.
      Hier gibt es sogar Weinberge, die golden in der Sonne leuchten.
      Ich umrunde das Schloss Dreis. Schloss Dreis, als Sommersitz der Echternacher Äbte 1774 erbaut, kam später in den Besitz der Grafen von Walderdorff. Der zweieinhalbgeschossige Bruchsteinbau mit Gliederungen in rotem Sandstein ist sicherlich eine wahre Sehenswürdigkeit mit reicher Ausstattung, aber leider in Privatbesitz und hinter der Schlossmauer immer nur bruchstückhaft zu erblicken. Schade.
      Ich verlasse den Ort und folge auch dem Orchideenweg ein Stück. Die Kreuzgruppe "am Blenter" ist leider halb von einem abgebrochenen Ast verdeckt - aber offenbar nicht beschädigt.
      Eine Infotafel zeigt, welche Orchideenarten es zur passenden Jahreszeit auf dem gleichnamigen Weg zu entdecken gibt. Aber ich folge weiter dem Kreuzeweg und entferne mich immer weiter von Dreis. Auf einer Anhöhe wird der Blick über die A60 in die Wittlicher Senke nach Wittlich frei, ein Stück weiter erblicke ich Bergweiler mit der Pfarrkirche St. Johannes, die stolz herausragt.
      Über den Radweg führt mich mein weiterer Weg ein Stück an der A60 entlang, bevor er wieder in Richtung Dreis abbiegt.
      Völlig unerwartet entdecke ich hier noch ein Kleinod, die Dreiser Feldkapelle. Sie steht an einem ehemaligen Pilgerweg, dem sogenannten "Klausenpfädchen". Im Türsturz ist die Jahreszahl 1803 eingraviert. Die Kapelle ist offen und sehr gut gepflegt! Sie wurde 2019 erst restauriert. Neben der Kapelle ist ein sehr schöner Rastplatz, hier legen wir eine Pause ein.
      Auf dem Fahrradweg in Richtung Dreis hat man noch einen Baumlehrpfad eingerichtet. Mittendrin steht das "Schwedenkreuz" mit einer interessanten Geschichte, die auf einer Schautafel zu lesen ist.
      Wieder zurück werde ich an der Dreys-Halle vorbei geleitet, eine so große Halle hätte man in dem Ort eigentlich gar nicht erwartet, aber Dreis hat einen Kindergarten und eine Grundschule, und neben der Dreys-Halle einen ca. 6.000 qm großen Abenteuerspielplatz, sowie einen Bolzplatz und eine Boulebahn. Der Ort scheint auf jeden Fall nicht "arm" zu sein, es gibt mehr als 30 Gewerbebetriebe im Ort und eine familienfreundliche Infrastruktur, sogar mit einer Arztpraxis. Durch das 3-Sterne-Restaurant Waldhotel Sonora ist Dreis weit über die Gegend hinaus bekannt.
      Das war mal wieder eine durchaus interessante Runde, Dreis zeigt sich sympathisch, dörflich und modern aber auch gleichzeitig traditionsbewusst.

      • 24. Oktober 2021

  5. Die_Ute war wandern.

    23. Oktober 2021

    HWF, Tina und 33 anderen gefällt das.
    1. Die_Ute

      Eine tolle Runde mit kleinen und großen Highlights. Vor allem die Bruder Klaus Kapelle hat uns begeistert.
      Aber von Anfang an : geparkt haben wir auf dem P&R in Satzvey am Bahnhof. Zu Beginn der Tour kommen wir über einen schönen Waldweg an einer kleinen Gedenkstätte zu Ehren des Antonius von Padua vorbei. Der weitere Weg führt uns zu den "schwebenden Eisenbahnschienen", wo wir uns von der Kraft des Julihochwassers überzeugen können. Das auf der Strecke so bald kein Zug mehr fährt wird einem bei dem Anblick klar 😔.
      Wir begeben uns weiter auf ein Stück des Römerkanal-Wanderweges und kommen an der Station 18 b bei Mechernich (Hombusch) vorbei. Der Römerkanal-Wanderweg ist ein Wanderweg entlang der im 1. Jahrhundert n. Chr. von den Römern erbauten Eifelwasserleitung. Er verläuft von Nettersheim über Kall, Rheinbach, Brühl und Hürth nach Köln-Sülz und besitzt eine Länge von 116 km. Wir sind uns einig: DAS SCHAFFEN WIR HEUTE NICHT MEHR und folgen weiter unserem geplanten Weg, jetzt auf die Eifelschleife "Ab in den Wald". Leider geht es hier ein Stück an der Autobahn entlang. Als nächstes kommen wir in das beschauliche Örtchen Rißdorf, mit schönen alten Fachwerkhäusern. Die tolle Fernsicht hinter Rißdorf in Richtung Köln(?) können wir nicht wirklich genießen, denn der Himmel bewölkt und die Luft ist nicht klar.
      Bald schon erhalten wir einen ersten Blick auf die Bruder-Klaus-Feldkapelle in der Nähe von Wachendorf, die völlig unerwartet auf einem Feld steht und von außen den Charme eines Betonbunkers aufweist. Um so überraschter ist man, wenn man die Kapelle betritt. Wer weitere Infos will, erhält sie hier feldkapelle.de Die Konstruktion ist absolut beeindruckend, das muss man einfach mit eigenen Augen gesehen haben.
      Anschließend erweitern wir unsere Tour noch durch den Ort Wachendorf - zum Schloss Wachendorf, welches man leider nur von außen betrachten kann, und durch die durchaus sehenswerte Kastanienallee Wachendorf. Der kleine Umweg hat sich auf jeden Fall gelohnt.
      Wir gehen weiter in Richtung Lessenich. Auch hier entdecken wir hübsche Fachwerkhäuser, die liebevoll instandgesetzt wurden. Hinter dem Friedhof, der etwas außerhalb des Ortes liegt, entdecken wir noch einen Kreuzweg, gesetzt aus typischen Lava- und Tuffsteinen aus der Eifel. Am Ende befinde sich ein Kriegesgefallenendenkmal, und wenige Minuten zuvor ist daneben ein großer Baum umgestürzt und hat ein Holzkreuz zerstört - zum Glück hatten wir noch mal eine kleine Rast zuvor eingelegt, sonst wären wir vielleicht zum falschen Zeitpunkt an dieser Stelle angekommen, denn wir haben den Baum von unserem Rastplatz aus fallen gehört.
      So langsam geht es nun wieder zurück zum Ausgangspunkt.
      Die Tour war - dank allerliebster Begleitung - kurzweilig und interessant. Einziges Manko war die Strecke an der Autobahn entlang, aber das war ja auch nur ein kleiner Teil der fast 17,5 km langen Strecke.
      Fazit: die Nordeifel ist auch sehr schön, wir kommen wieder! Wir haben hier noch den Kermeter und die Katzensteine (da sind wir ja fast vorbei gegangen) auf dem Plan.

      • 23. Oktober 2021

  6. Die_Ute war wandern.

    17. Oktober 2021

    EifelFranke, Bianca M und 13 anderen gefällt das.
    1. Die_Ute

      Heute war ich in der Fidei unterwegs. Die Bezeichnung führt man auf den Begriff des Familienfideikommisses zurück. 1834 richtete Graf Edmund von Kesselstatt auf der Gemarkung der Gemeinden einen solchen ein. Man vermutet, dass die Bezeichnung Fidei als Abkürzung benutzt wurde. Einer anderen Erklärung zufolge bildete sich der Begriff aus dem Wort Vogtei - die Gemarkungen gehörten als Vogtei zum Kloster St. Oeren in Trier.
      Gestartet bin ich am Gasthof Rothaus, direkt an der L46. Zunächst führt mein Weg mich ein paar Kilometer an der Landstraße entlang. Mich hat es nicht gestört.
      Dann biege ich auf den Eifelsteig ab und verlasse somit die Nähe zur Landstraße. Im Wald ist es still. Am Kreuzmühlenweg verweile ich ein paar Minuten. Eine Infotafel informiert über den Kreuzmühlenweg. Hier steht eine Holzsitzgruppe, sowie ein großes Metallkreuz der St. Matthias-Bruderschaft Holzbüttgen und Büttgen-Vorst. Aber auch eine Infotafel, die über das Ökosystem Wald informiert. Auf den folgenden Kilometern finden sich immer wieder Infotafeln mit Wissenswertem zum Wald, aber auch Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Geschichte, so auch zu der ummauerten Pferdetränke, die 1940 von Soldaten erbaut wurde, oder über das Bucheckerkreuz.
      Als ich aus dem Wald heraustrete sehe ich den Aussichtsturm Rodt schon vor mir. Aber zunächst komme ich an zwei Ruhebänken vorbei, von wo aus man bei klarer Sicht vermutlich auf Schweich und das Moseltal sehen kann. Nichtsdestotrotz: hier ist Halbzeit und ein schöner Platz für die Halbzeitpause.
      Gut gestärkt geht es dann mehr als 100 Stufen hinauf auf den Aussichtsturm Rodt. Der Fidei-Aussichtsturm steht in der Ortsgemeinde Zemmer, im Ortsteil Rodt in der Nähe des Sportplatzes. Auf 395 Höhenmeter über NN gelegen, bietet er dem Besucher einen Blick auf der obersten Plattform über Eifel, Mosel, Hunsrück bis in das benachbarte Luxemburg. Der aus Holz erbaute Turm ist ca. 20 Meter hoch und bietet eine grandiose Aussicht. Er liegt am Fernwanderweg Eifelsteig auf der 14. Etappe (Bruch - Kordel). Am Aussichtsturm Rodt starten auch alle Routen des Nordic-Walking Parcours Fidei.
      Weiter geht es ein Stück auf dem Eifelsteig. Ich verlasse Rodt und gehe wieder in Richtung Zemmer, wieder an der Straße entlang auf einem Weg, aber auf der Straße ist wenig Autoverkehr.
      Ich komme an einem rekonstruierten Stück einer Langmauer vorbei. Die Langmauer ist eine römerzeitliche Befestigungsanlage aus dem 4. Jahrhundert, die unter dem spätrömischen Kaiser Valentinian I. (364 – 375 n. Chr.) errichtet wurde. Die Mauer hatte eine Gesamtlänge von ungefähr 72 km und sollte einen spätantiken kaiserlichen Domänenbezirk, der eine Fläche von zirka 220 km² umfasste, schützen. Zwei Schenkungen des fränkischen Königs Dagobert I. aus dem 7. Jahrhundert belegen, dass die kaiserliche Domäne später in den Besitz der fränkischen Könige übergegangen war.
      Die genaue Schutzfunktion dieser Mauer ist heutzutage nicht eindeutig geklärt. Da die Befestigungsanlage eine Maximalhöhe von ungefähr zwei Meter hatte, geht man davon aus, dass sie mehr dem Schutz gegen einfallendes Wild denn rein militärischen Zwecken diente. Diese These wird dadurch gestützt, dass die Mauer ein Gebiet mit Kalkböden einschließt, das zu den fruchtbarsten des Trierer Landes zählt.
      Mehrere innerhalb des Mauerbezirks oder nahe dabei gelegene Villae rusticae hatten wahrscheinlich die Aufgabe, den kaiserlichen Hof in Trier (Augusta Treverorum) zu versorgen. Darunter sind die Villa rustica Newel und die Villa Welschbillig. Letztere ist bekannt für den prachtvollen „Hermenweiher“, ein Bassin vor der Hauptfront der Anlage, an dem 112 Hermen von antiken Persönlichkeiten aufgestellt waren. Die Stücke befinden sich heute im Rheinischen Landesmuseum Trier. Im Mittelalter entstand auf den Ruinen der Villa eine Burg der Trierer Kurfürsten. Die nachrömische Geschichte besitzt damit große Ähnlichkeit zu der des Palatiolums in Trier-Pfalzel.
      Alles in allem bot die Runde mehr als ich erwartet habe. Der Straßenlärm ist sicher nicht schön, aber mich hat es jetzt nicht besonders gestört. Der Aussichtsturm ist bei guter Sicht bestimmt das absolute Highlight. Es gibt ausreichend Parkplätze direkt dabei.

      • 17. Oktober 2021

  7. Die_Ute war wandern.

    10. Oktober 2021

    Hilda22, Bianca M und 10 anderen gefällt das.
    1. Die_Ute

      Das erste Bild entstand auf dem Hinweg, der Blick von der Kasselburg auf Pelm.
      Meine heutige Tour startete auf dem P&R-Parkplatz beim Jünkerather Bahnhof. Von dort aus geht es zur Graf-Salentin-Schule über einen Fußpfad hoch, um gleich wieder hinunter zu gehen. Durch die hübsche ehemalige Eisenbahnersiedlung "Neue Kolonie" geht es direkt zur Burgruine Jünkerath -Glaadt aus dem 13. Jahrhundert.
      Oberhalb des Ortsteils Glaadt verlasse ich den Ort und gehe stetig leicht bergauf, es bieten sich immer wieder schöne Aussichten auf Schüller, Jünkerath und Dahlem sowie auf den Windpark an der Grenze zu NRW, den ich bereits auf meiner Tour durch Ormont beschrieben habe.
      Der Weg führt sehr weite Strecken über Asphalt, was mich aber nicht weiter stört, da es auch immer wieder Waldwege und Pfade gibt.
      An der Escher Mühle vorbei geht es durch das Birbachtal zum Stausee Jünkerath. Hier werde ich anstatt über die Zufahrtsstraße über einen schönen Waldpfad bis nach Glaadt geleitet.
      Alles in Allem eine landschaftlich sehr schöne Runde.

      • 10. Oktober 2021

  8. Die_Ute war wandern.

    9. Oktober 2021

    02:47
    12,9 km
    4,6 km/h
    100 m
    100 m
    EifelFranke, Hilda22 und 14 anderen gefällt das.
    1. Die_Ute

      Mir war heute danach, mal wieder durch meine alte Heimat zu streifen. Es hat sich so viel verändert, aber manches hat sich auch gar nicht verändert.
      Ich parke auf dem Rommelsbachparkplatz, die Plätze stadtauswärts sind kostenfrei, die vorderen (näher an der Stadt) gebührenpflichtig. Ich parke stadtauswärts und bin ein paar Schritte später bereits im Wittlicher Stadtwald. Das ist ein schönes Naherholungsgebiet mit vielen Wiesen, Ruhebänken und kunstvollen Skulpturen.
      Ich überquere anschließend die Lieser über eine Fußgängerbrücke und komme an die Synagoge. Leider ist sie verschlossen, hier fand damals meine Abschlussfeier von der Schule statt. Weiter geht es über den historischen Marktplatz. Leider waren dort einige Marktstände, mit großem Abstand und fast rundum mit Flatterband abgesperrt - bestimmt wieder eine kuriose Corona-Abwehrmaßnahme, jedenfalls konnte ich so nicht den eigentlich sehr schönen Marktplatz fotografieren. Aber immerhin die schöne Fassade vom Hotel Well und den Rochus am Rathaus, der bei der Eröffnung der traditionellen Wittlicher Säubrennerkirmes immer ein Blumensträußchen überreicht bekommt.
      Über den Pariser Platz gehe ich nun stadtauswärts, vorbei an der Pfarrkirchen St. Bernhard und durch das ehemalige Konversionsgebiet der französischen Garnison, hier ist kaum noch etwas davon zu erkennen bis auf ein paar wenige Wohnblocks. Hier gibt es sogar eine "Schule des Geldes" - ich glaube, da schicke ich meine Moneten auch mal hin, dann verschwinden die vielleicht nicht mehr so klammheimlich 😉😂
      Unter der L141 hindurch verlasse ich die Stadt und komme schon bald an die "Schwarze Mutter Gottes Kapelle". Der Name kommt daher, da sie in Gedenken an die Pest im 30 Jährigen Krieg Mitte des 17. Jahrhunderts errichtet wurde.
      Ein paar Schritte weiter führt eine Treppe hinauf zur Heiligkreuzkapelle, 1712 von Conrad Wolff erbaut, auch "Kapelle zu den 14 Nothelfern" genannt.
      Wieder ein paar Meter Weiter steht ein Wegkreuz mit der Figur der schmerzhaften Mutter Gottes.
      Nun komme ich in den Mundwald und folge dem Weg etwa 2,5 km, bis ich zur Römervilla komme. Hierbei handelt es sich um die Überreste einer der größten Gutshöfe nördlich der Alpen. Schautafeln lassen erahnen, wie riesengroß diese Villa einst gewesen sein muss.
      Unter der Autobahn überquere ich wieder die Lieser über eine Fußgängerbrücke und gehe nun an der Autobahn entlang bis zum nächsten Ziel: dem Sterenbachsee. Der Stausee ist 400 Meter lang und maximal 160 Meter breit ist und hat eine freie Wasserfläche rund 4,2 ha. Er wird von Nord nach Süd vom Sterenbach durchflossen, dessen Abfluss wird durch Rohre zunächst unter der Autobahn durchgeführt und mündet später in die Lieser. Das Baden im See ist verboten, aber ich entdecke zahlreiche Angler.
      Nun geht es wieder zurück in Richtung Stadt, vorbei am "Eventum", der Wittlicher Veranstaltungshalle, sowie dem neuen Kinopalast Eifel-Mosel-Hunsrück. Schön, dass es endlich wieder ein Kino in Wittlich gibt!
      Nach knapp 13 km erreiche ich mein Auto wieder.
      Es war eine schöne Runde, da ich für mich persönlich viele Erinnerungen wecken konnte

      • 9. Oktober 2021

  9. Die_Ute hat eine Wanderung geplant.

    8. Oktober 2021

    03:42
    13,4 km
    3,6 km/h
    240 m
    240 m
  10. Die_Ute war wandern.

    4. Oktober 2021

    Bianca M, Michael Reichling und 10 anderen gefällt das.
    1. Die_Ute

      Eigentlich verweilen wir nur eine Nacht in der Nähe von Pforzheim, in Unterreichenbach im Mühlental, und ich muss neidlos anerkennen: nicht nur die Eifel ist schön. Wir übernachten im Mönchs Waldhotel, sehr urig und romantisch mit einem umfangreichen Wellness-Angebot und idealer Startpunkt für schöne Wanderungen. Schade dass es morgen früh schon wieder nach Hause geht.
      Da ich keine Wanderschuhe dabei hatte ging es in Straßenschuhen auf eine kleine Erkundungstour.

      • 4. Oktober 2021

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