Ida Bogø

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Über Ida Bogø

Ida Bogø liebt das Segeln.
Aber da Segelboote soviel Wasser, Wind, Platz, Zeit und Pflege brauchen
fährt Ida Bogø doch viel lieber mit dem Rad.
Hauptsache ist es, in der Natur zu sein.
Seit 2015 unternehme ich Touren mit Komoot, seit 2016 veröffentliche ich gelegentlich mein Tun hier. Meine Touren unternehme ich mit "Biorad" also mit reiner Muskelkraft. Da ich nicht schrauben kann und auch der Meinung bin, dass das Rad nicht zu viel Aufmerksamkeit bekommen sollte, ist meine Devise: #steelisreal . D.h. ich bevorzuge klassische, schlanke Stahlrahmen-Räder. Persönlich fahre ich Räder der Marke Patria patria.net. Eine vernünftige - weil wartungsarme Schaltung kommt für mich von Rohloff,
rohloff.de/de gerne in Kombination mit Gates Carbon Drive - weil ich quietschende Ketten scheußlich finde. Dank meiner Erfahrungen auf kürzeren und längeren Distanzen mit und ohne Gepäck lasse ich mir gerade ein Rad aufbauen, um zukünftig noch sorgloser das Oldenburger Münsterland und den Rest der Republik erkunden zu können.
Fahrradfahren ist für mich erwachsene Mobilität. Seit 2021 pendel ich regelmäßig - wenn es das Wetter erlaubt - mit einem S-Pedelec zur Arbeit und fahre dadurch täglich mehr als 50km - das ist der Teil, den ich zumeist unveröffentlicht lasse.
A C A B
All cyclists are beautiful Member of #cyclepunks.cc
"We don’t allow any kind of Bullshit like racism , fascism, sexism, homophobia, hate-speech, violence."
At cyclepunks we make apparel for the non conform punks of cycling. We are not interested in where you come from or what you do. We resist the standard, we’re shredding the streets, bombing up the hills, and always pushing watts. We take a clear stand against discrimination of any kind. A s c y c l i s t s we ’re u n i t e d a r o u n d t h e w o r l d a n d r e c l a i m o u r s t r e e t s.

Distanz

5 089 km

Zeit in Bewegung

285:59 Std

Letzte Aktivitäten
  1. Ida Bogø war Fahrrad fahren.

    21. März 2021

    00:22
    11,2 km
    30,4 km/h
    20 m
    20 m
    Söhni 🏃, Burkhard und 30 anderen gefällt das.
    1. Ida Bogø

      Jetzt ist es passiert: ich habe mir einen neuen Hexenbesen gekauft. Nein, keinen 4-Rädrigen - sondern einen 2-Rädrigen. Aber nicht so eine kastrierte Gurke mit 25 km/h - sondern was Reelles, was mich von nun an mit bis zu 45 km/h täglich zur Arbeit in meine Hexenküche bringt. Spannende Geschichte- Sportive Fortbewegung ohne die geringste Anstrengung. Statt 50km mit 4 von nun an dieselben Kilometer auf 2-Rädern. Fridays for Future Kids, die sich von Papi zur Demo bringen lassen, können mich mal. Mit „Fahrrad“ wie die Komoot App hier glauben machen will, mit Fahrrad hat es nur noch wenig zu tun. Es ist erwachsene Mobilität, die mein schlechtes Umweltgewissen wieder leichter sein lässt.

      • 21. März 2021

  2. Ida Bogø war wandern.

    7. März 2021

    Nick, Th🎾mas B🎾ck und 29 anderen gefällt das.
    1. Ida Bogø

      Anlass dieser Runde war der Ausstieg von Söhni aus dem Pionier-System. komoot.de/tour/321227503 Jahrelang haben wir gemeinsam mit anderen immer wieder Kontakt zu Verantwortungtragenden von Komoot aufgenommen, um am Bewertungssystem von Komoot etwas zu ändern, was einem von Komoot selbst formulierten Qualitätsanspruch an Handelnde Rechnung tragen würde. Es ist nichts passiert, was das Thema verbessern würde. Im Gegenteil.. Und nun: Wenn Söhni raus ist, will auch ich nicht mehr drin sein. So ist diese Runde ein Gruß an alle wahren Pioniere. Heißen Sie Söhni, Johnny, Aro, Güni, Dieter, Anne, Xray, Ultrastefan und Solotalent, Jutta, Burkhard, Seahunter und viele weitere denen ich begegnete etc. Diese "Tour" hängt sich an die Initiative von UdoS komoot.de/tour/322122403 und versteht sich als Solidaritätstour im Geiste von: In diesem Jahr siegt die ♥️ Liebe ♥️ – die Freundschaft und die Solidarität! Und Qualität. Die grauen Flächen, mit denen ich meine Runde hier illustriere, sollen als Projektionsfläche dienen, für die Namen all der fragwürdigen Highlights, SelfmadePionier*innen etc. die uns auf den Karten, oder den Listen der "Führenden" immer wieder begegnen. Ich führe mich nur noch selbst - und freue mich auf Begegnung mit Menschen, die gerne Draußen sind. Alles Gute!

      • 7. März 2021

  3. Ida Bogø war Fahrrad fahren.

    14. Februar 2021

    03:23
    48,1 km
    14,2 km/h
    120 m
    80 m
    Hans P, Söhni 🏃 und 40 anderen gefällt das.
    1. Ida Bogø

      Sonntag - Nachmittag 15:30 Aufbruch mit dem Rad von der Mündung der Soeste an der Schnappenburg zur Rückfahrt zum Ausgangspunkt dieser Sonntagstour.. Wind von vorne, ziemlich fertig kam ich am Ende gegen 19:00 in Cloppenburg an. 102 Kilometer bewegt, ohne besonders trainiert zu sein. Ein gutes Erleben. Highlight unterwegs: Kraniche kurz vor Friesoythe - leider nur zu hören, aber immerhin. Tiefpunkt: ein Rennradelnder, der mir beim Tannenhof ,kurz vor Cloppenburg entgegenkam - schwarz gekleidet, ohne Beleuchtung und nur zu hören weil seine Carbonfelgen so häßlich dröhnten. Ich wäre fast mit ihm kollidiert als der da plötzlich neben mir war... Schrecksekunde. Aber am Ende alles gut. Auf der ganzen Tour habe ich keinen Moment gefroren, ich hatte genug zu essen und zu trinken dabei und habe die Landschaften so gesehen, wie sie nur selten zu sehen sein werden, in den kommenden Jahren. Ein erlebnisreicher Tag, an dem ich noch lange Freude haben werde.

      • 15. Februar 2021

  4. Ida Bogø war wandern.

    14. Februar 2021

    Mandelkern, Hans P und 34 anderen gefällt das.
    1. Ida Bogø

      Die Soeste mit dem Rad: komoot.de/tour/19325187
      Die Soeste zu Fuß I komoot.de/tour/65727523
      Die Soeste zu Fuß II komoot.de/tour/66672648
      Die Soeste zu Fuß III komoot.de/tour/84750186
      de.wikipedia.org/wiki/Soestede.wikipedia.org/wiki/Küstenkanalde.wikipedia.org/wiki/Harkebrüggebarfusspark-harkebruegge.dede.wikipedia.org/wiki/Barßelbarssel.de/bootshafen
      Ein Sonntag im Februar 2021. Wintertag, aber in echt. Weiße Schneelandschaften seit einer Woche und tiefe Temperaturen von auch tagsüber -5 Grad. Ideal, denke ich, ideal um eine begonnene Tour „Die Soeste zu Fuß“ abzuschließen - denn dann habe ich nicht nur das Projekt beendet, sondern auch noch die Soeste in immerhin 3 von vier Jahreszeiten begleitet.
      Mangels vernünftiger anderer Optionen fuhr ich also mit dem Rad zum Küstenkanal, wo im August 2019 meine dritte Etappe endete. Hier unterquert die Soeste den Küstenkanal und fließt danach an Harkebrügge vorbei in den Barsseler Hafen um schließlich im Nordloher Tief in die Jümme zu münden. Bei strahlendem Sonnenschein machte ich mich auf die letzten 17 Kilometer meiner Tour zu absolvieren. Bei Kampe wird der Kanal von einer Brücke überspannt die mir erlaubte den Eisgang auf dem Kanal zu dokumentieren und dem Weg Richtung Barssel zu folgen. Erst Hauptstrassen, dann konnte ich abbiegen und folgte der Soeste auf stilleren Wirtschaftswegen. Anstrengend, das Rad durch den Schnee zu schieben, aber die Sonne und die Winterlandschaft und immer wieder mögliche Blicke auf den breiter und breiter werdenden Fluss entschädigen für die Mühe. Einige Zeit kann ich vor Harkebrügge direkt auf dem Deich entlang der Soeste laufen - für mich einer der schönsten Abschnitte denn sind rechts des Flusses Wiesen und Äcker, so befindet sich auf meiner Seite mooriges Gelände mit Baumbewuchs. Vielfältiges Gezwitscher lässt Vielfalt an Vögeln vermuten. Als der Kirtchurm Harkebrügges querab liegt erreiche ich einen Rastplatz am Barfuss-Park. Mittlerweile habe ich richtig Hunger und es liegen noch 10 Kilometer Wanderung vor mir. Also baue ich meinen Kocher auf und bereite mir schnell ein paar Nudeln zu.. Trotz der Kälte wird das Wasser schnell warm - ein Lob dem Raketenofen-Prinzip vom Hobokocher wtb-outdoor.de und so kann ich meine Nudeln warm verzehren - allerdings: so schnell wie das Wasser erwärmt war, so schnell kühlt es sich bei diesen Temperaturen auch wieder ab….immerhin gelang es mir so schnell zu sein, dass ich KEIN Spaghettieis hatte…Nach einer halben Stunde Rast klarte ich alles wieder auf und entfernte auch die umherliegenden Devotionalien einer bekannten Fast-Food-Kette mit der jemand glaubte die Landschaft verschönern zu können. Beim Gang zum bereitstehenden Mülleimer fiel mein Blick auf ein aufgestelltes Schild: der Deich und die Wiesenlandschaft entlang dieses Abschnittes der Soeste wird bewirtschaftet von Galloway-Rindern Marke Block. hof-block.de
      Block muss man wissen ist in Harkebrügge ein klangvoller Name kommt doch der Gründer der gleichnamigen Restaurant-Kette block-house.de/block-house-restaurant-best-steaks-since-1968 aus Harkebrügge. Er begann seine Karriere damals in Hamburg - und mittlerweile gibt es 54 Restaurants dieses Namens. Für seine vegane Küche ist diese Restaurant-Kette bislang weniger bekannt..

      • 15. Februar 2021

  5. Ida Bogø war Fahrrad fahren.

    14. Februar 2021

    02:08
    35,6 km
    16,6 km/h
    80 m
    120 m
    Dieter, Burkhard und 36 anderen gefällt das.
    1. Ida Bogø

      Samstagabend im Februar. Es ist Winter. Also so ein richtiger Winter, wie wir ihn seit 10 Jahren nicht mehr hatten, ihn Kinder nur noch aus (alten) Büchern kennen. Statt feuchter Kälte bei 4 Grad plus, ist die Landschaft seit über einer Woche tief verschneit und die Temperaturen liegen tief unter dem Gefrierpunkt. Da ich schon lange nichts mehr auf Komoot veröffentlicht habe, aber eine begonnene Tour noch nicht vollendet habe, beschließe ich meine Sachen zu packen und mich für den kommenden Tag vorzubereiten. Es ist am Morgen mit Temperaturen im zweistelligen Minusgrad Bereich zu rechnen und die kulinarische Versorgung muss ebenfalls bedacht sein, denn es ist ein Sonntag im Jahr 2021. Mit Lockdown und Flockdown - aber mit Kopf hoch. Als ich mit meinen Vorbereitungen fertig bin ist es schon fast 0 Uhr - und ich will früh los..... Um 6:55 werde ich dann wach - das hat ja schon mal nicht so gut geklappt, aber egal. Draußen ist es kalt, richtig kalt aber am Horizont leuchtet es goldenen und verspricht ein sonniger Tag zu werden. Keine Stunde später sitze ich also im Sattel und es geht los.. Gerne würde ich berichten, dass es ein Vergnügen von Beginn an gewesen wäre, jedoch wäre das geflunkert. Auf Höhe des Schwimmbades schon, will ich umdrehen - mir fallen die Hände bald ab es ist viel zu kalt - und ich fahre - wie immer -ohne Handschuhe, was gerade vielleicht nicht die allerbeste Idee ist, aber die Erfahrung lehrt: Erst ist es in wenig frisch und dann werden die Hände von allein warm. Gerade ist es aber mit "frisch" etwas sehr euphemistisch umschrieben. Es fühlt sich erbarmungslos schneidend an und ich kann mir nicht vorstellen, das auf den nächsten Kilometern meine Hände wieder warm werden. Aber Umdrehen ist keine Option zwinge ich mich weiter - auf diesen Tag hatte ich lange gewartet und den lass ich mir von frierenden Händen jetzt auch nicht nehmen. So fahre ich aus Cloppenburg raus, die Sonne leuchtet und hat sich schon über den Horizont erhoben und irgendwie wärmt der Anblick der Szenerie und wie durch ein Wunder werden meine Hände plötzlich auch wieder warm.. Die Radwege sind geräumt - naja überwiegend - und so komme ich fix voran und bin dann schnell an der Talsperre, am kleinen Strand, am großen Strand, komme am Panoramasteg vorbei und es ist ein ungewohnter Anblick: wo vorher Wasser ist jetzt weiß. Nur wenige Leute sind unterwegs - manche joggen, manche entwässern ihre Tölen so hat jeder sein Tun und ich habe damit zu kämpfen auf dem verschneiten Deich durch den Schnee zu fahren. Aber immerhin, ich komme voran. Und statt entlang der lauten Bundesstrasse zu fahren ist es einfach nur wunderschön durch diese verschneite Landschaft zu fahren, abseits des Verkehrs - allerdings kostet das Fahren durch den Schnee, auf den ungesäumten Wegen auch Kraft. Aber hey - der Tag ist jung und ich bin es auch, also mutig voran. Um diese Arie mal abzukürzen: Das war sicher eine meiner schönsten Touren mit dem Rad - und die wenigen Bilder, die ich machte, die geben die Schönheiten nur unzureichend wieder. Aber es war ein tolles Erlebnis entlang all der Orte, die ich aus all den anderen Jahreszeiten her kenne nun einmal an einem echten Bilderbuch-Wintertag gewesen zu sein. Das tollste Erleben unterwegs: die Wolf-Fährte nahe der Talsperre - und der Bussard, der sich kurz vorm Küstenkanal an einem „gefallenen“ Reh schadlos hielt und mich anzischte, als ich kaum 2 Meter an ihm vorüberfuhr, dass ich ihm bloß nix wegnehme. Nein, ich habe kein Foto davon gemacht, wie er da saß und rupfend fraß - der hatte sichtlich Kohldampf und dann stört man mal lieber nicht… Wenige hundert Meter weiter erreichte ich den Küstenkanal und auch die Soeste, die an dieser Stelle den Küstenkanal unterquert. Von hieraus geht es zu Fuß weiter. Denn darum geht es: Die Soeste zu Fuß IV

      • 15. Februar 2021

  6. Ida Bogø war Fahrrad fahren.

    31. Januar 2021

    00:39
    12,1 km
    18,7 km/h
    20 m
    20 m
    Burkhard, Sachsen Onkel und 24 anderen gefällt das.
    1. Ida Bogø

      Inhale exhale... repeat...den vielen Bildern des Tages (m)eines hinzu.

      • 31. Januar 2021

  7. Ida Bogø war Fahrrad fahren.

    18. Oktober 2020

    06:12
    118 km
    19,0 km/h
    260 m
    260 m
    Burkhard, Priet und 51 anderen gefällt das.
    1. Ida Bogø

      Sonntag 18.10.2020 13:45 Bedeckt und immer wieder kräftige Schauer zum Teil kräftiger Wind von West. 10 Grad.Nach dem Mittagessen - nein, kein Blick auf die Wetter APP - dass es bedeckt ist konnte ich mit bloßen Augen erkennen, aber Regen war nicht eingeplant. Ab aufs Rad um eine herzhafte Runde zu drehen... Nach ca 200m fing es an, wie aus Eimern zu regnen und ich dachte schon das wars, aber dann fiel mir ein, dass ich der Tour nach Wilhelmshaven mal etwas mit Charakterstärke entgegenstellen sollte und so zog ich durch und meine Regenjacke an. Und dann habe ich das einfach abgespult mit dem perlenden Wasser auf der Nase.. Elsten, Lage, Dinklage, Holdorf, und dannach fing es mal an, ein wenig nett zu werden, denn Richtung Damme fährt man dann auf einem Bahntrassenweg der mit Stationen des silbernen Bandes "bestückt" ist. oldenburger-muensterland.de/ausflugsziele/lehrpfad-silbernes-band/7288 Richtung Damme geht es stetig bergauf nicht schlimm, aber schon. Irgendwann führte mich die Navigation rechts ab, denn ich wollte unbedingt das BexxadeTal kennenlernen - Und dann tat ich dann beinahe mehr, als mir lieb war. Das war richtig herausforderndes Fahren auf sandigen Untergründen - kein Wunder ich hatte ein Mountainbike Highlight in die Tour eingepflegt...Schön dort, kann ich nur empfehlen und das Rad lässt sich ja auch mal schieben... damme.de/Kultur-Freizeit/Freizeit/Ausflugsziele/Bexaddetal Habe ich aber nicht gemacht und beinahe mit "FacePlants" bezahlt... ging aber nochmal gut.. Dann flotte Ortsdurchfahrt durch Damme - ich habe mir da für nix Zeit genommen - auch wenn Damme außerhalb von Karnevalszeiten richtig nett ist. (Achtung Hochburg carneval-in-damme.de) Vorne rein - hinten wieder raus wies halt immer so läuft und wenns läuft, wie an diesem Sonntag, dann kündet der Himmel an, dass gleich noch mehr läuft... das sah nämlich schlimm nach WASSER MARSCH und alle Schleusen auf, aus. Kam aber nicht viel - nur so ein mulmiges Gefühl blieb mir, denn ich traute dem Anblick nicht. Hinter Damme gehts Richtung Hunteburg, wo man sich die alte Römerbrücke begucken könnte - aber ich bog vorher links ab, denn ich weiß schon, dass die nicht von der Römern ist. Sondern von den Hunteburgern. Und das sind niedere Sachsen, also Niedersachsen. Links ins Moor führte der Weg und ich spekulierte auf Kranich Graugans und Krähe - letztere hatte ich die Grugrus aber versteckten sich fein, oder ich war am falschen Ende unterwegs. Egal wie, irgendwann hatte ich in dieser platten Landschaft den Aussichtsturm am Südufer erreicht - stiefelte einmal hoch und nach ein paar minderbemittelten Fotos wieder runter und setzte meine Fahrt fort. Den südlichsten Punkt meiner Tour hatte ich erreicht und wie viel noch vor mir lag das wußte ich nicht, aber es würde ein Stück sein, das war mir klar. In Hüde fuhr ich dann einen Schlenker an den Deich guckte mir die Szenerie an und genoß, dass fast niemand unterwegs war - nur die Cafés und Restaurants waren heftig frequentiert - verwunderlich...Nach gefühlt weiteren 20 Kilometern gucke ich auf dem Display nach und sehe: ich habe erst 70km zurückgelegt - und noch 48 vor mir....Die Zeit war bereits vorangeschritten und so habe ich aus den Augenwinkeln wohl das nebeneinander von Verfall und Neubeginn touristischen Lebens in Lembruch registriert mich aber nicht weiter dafür interessiert. Grossartig was anstelle des runtergekommenen Campingplatzes entsteht: marissa-ferienpark.de/?gclid=CjwKCAjwlbr8BRA0EiwAnt4MTm38q4NFufEP_2Vbqqg6McIM9zPRGevtHP7gybKnsINdhTwWt1HtvBoC-HgQAvD_BwE - wonach ich aber nicht weiter geguckt habe. Mein Ziel waren unterwegs noch die Fibonacci Cube (in den Highlights) und so gegen 21:00 zuhause zu sein - habe ich auch geschafft und von den 450 Gramm Gummibärchen waren am Ende sogar noch 3 Gramm übrig....Ich sollte öfter mal Radfahren, dann hätte ich Übung, um auch mal eine lange Distanz zu fahren..Kommt noch - Ihr werdet schon sehen!

      • 20. Oktober 2020

  8. Ida Bogø war Fahrrad fahren.

    4. Oktober 2020

    04:30
    100 km
    22,2 km/h
    230 m
    270 m
    hallunke, Söhni 🏃 und 45 anderen gefällt das.
    1. Ida Bogø

      Sonntag 4.10.2020 13:30 Uhr 12 Grad bewölkt, Wind von Süd - Unwetterwarnung, wegen starker Böen mit mehr als 55km/h
      Biorad
      Nach dem Mittagessen einen Blick auf die Wetter App geworfen und die Daten abgerufen… Wind von Süd, Unwetterwarnung??? Dann also entweder etwas zur Charakterbildung, oder Hängematte. Ich entschied mich für die Hängematte und fuhr dann einfach mit dem Wind nach Wilhelmshaven. Wenn ich schon in Norddeutschland lebe, dann will ich auch mal Hafen und Schiffe sehen…Also zum Startpunkt gefahren, die App gestartet und eine Route geplant: Start: aktuelle Position - Ziel: Wilhelmshaven Alte Hafenmole Gravelbike-Modus - und los ging es..
      Den Highlights ist es zu entnehmen: die ersten Kilometer führten entgegengesetzt der Tour von Norddeich nach Cloppenburg - also Staatsforsten, Flughafen, Amerika, Garrel, Bösel dann über die Lahe zum Küstenkanal - dort über die Brücke auf den Kleinbahnwanderweg - bis hierhin konnte von „Gravel“ - noch nicht die Rede sein, was allerdings der Durchschnittsgeschwindigkeit zu Gute kam - der Wind schob mich doch recht zuverlässig durch die Landschaften. Kleinbahnwanderweg. Sitzt man in Cloppenburg und schaut in die Touren, die im „Entdecken“ Modus angezeigt werden, dann sieht man entweder Kuchenstücke am Dümmer, oder Kuchenstücke am Zwischenahner Meer mit einem Streifen Kleinbahnwanderweg - das sind hier gewissermaßen so die Evergreens unter den Highlights. Der Belag des Kleinbahnwanderwegs kommt meinen „Gravel-Ambitionen“ schon ordentlich entgegen, das fährt sich da nicht sonderlich komfortabel, allerdings fernab jeglichen Verkehrs - und so rauscht man unbemerkt an Edewecht vorbei, kann Ekern ignorieren, wo eine schöne Mühle zur Besichtigung einlädt und kommt dann auf Bad Zwischenahn zu - das Kampen der Niedersachsen. Aber mit Bahnanschluss. Da ich andere Ziele habe, als mich unter Reich und schön und Schicki und Micki zu mischen fahre ich durch die Unterführung der Bahngleise, wo mich die ersten Nordsee Wellen grüßen, die dort übermütig an die Wand gemalt geworden sind - so sehen die in Natura nie aus. Und dann weiter durch die typische ammerländische Landschaft, die von großen Gärtnereien und ihren Plantagen geprägt wird - man spricht von „Parklandschaft“ - die Pflanzen stehen da wie eine Armee grüner Zofen: gut gezogen und stumm. Graphisch mitunter ansprechend - für mich heute nichts, was sich zu fotografieren lohnt, da mein Ziel woanders liegt. Wenn ich schreibe „Baumschule“ ist wohl auch jedem klar, wie das da aussieht, da braucht es kein Foto von. Der Wind schiebt mich sowieso ungeduldig weiter und so durchquere ich Westerstede, die „Hauptstadt“ des Kreises Ammerland. Und komme dann allmählich in Friesland an. Die Backsteinbauten werden gedrungener, als wollten sie sich gegen den Wind stemmen und Baumschulen gibt es hier auch nicht mehr. Ärgerlicherweise führt mein Weg parallel zu normalen Bundesstrassen und so kann hier weder von „Gravel“ noch von „ruhiger Streckenführung“ die Rede sein - das finde ich ein bißchen doof, aber andererseits sorgt es für stetiges Vorankommen - also in der Abwägung: naja ok, der Weg den ich fahre. Sehr OK hingegen das Wetter: der Wind schiebt nicht nur mich nach Norden, sondern auch gewaltige Wolkenberge über den Himmel - wackeres Kerlchen, dieser Südwind..Vor Neuenburg biege ich rechts ab in Richtung Varel/Bockhorn und fahre auf frischem Asphalt über eine neu geteerte Strasse - allein und ohne Autoverkehr, was ich sehr anständig finde. In einem Ort namens Grabstede ballen sich Menschen an einem Melkhus, wo es offenbar ein verlockendes Angebot gibt - jedenfalls ist es da sehr lebendig ein paar hundert Meter weiter entdecke ich ein Industriegebäude welches Erde überdacht. Graberde, denke ich - und muss mich belehren lassen: bockhorner.de eine Ziegelei ist hier ansässig - und die ist nicht gerade eben erst vom Himmel gefallen, sondern traditionsreich, weshalb es nebenan einen Museumsbetrieb gibt: bockhorn.de/sehenswertes/altes-klinkerzentrum Ignorant, wie ich sein kann düse ich dran vorbei und halte ein paar hundert Meter später an, setze mich in ein Bushäuschen und schüttele meine Beine aus…. Uiuiui… das ist ein Ritt. Haferkekse kombiniert mit Wasser aus der Flasche sorgt für die notwendige Erfrischung und dann fahre ich weiter - auch wenn ich dem Klinkerbau von 1930, an dem ich eben vorbeigekommen war, gerne noch etwas Aufmerksamkeit geschenkt hätte. Aber heute nicht, aber der sah chic gestaltet aus. Da wohnte bestimmt mal der Herr Direktor von den Ziegelwerken mit seiner Familie .. Grabstede raus , paar Meter weiter Bockhorn rein: Bockhorn haut mich um - ich kenne das als Schild an der Autobahn, weiß zudem, dass hier - üblicherweise - alljährlich - ein überregional bedeutsames Oldtimer Event stattfindet: bockhorner-oldtimermarkt.de/home.html aber dass der Ort innen drin so hübsche alte Attribute hat, das wußte ich nicht. Schöner Kirchenbau mit schweren Steinen vorm Portal ist eine Wäscheleine gespannt und es hängen mit Wäscheklammern befestigte, laminierte Zettelchen daran. Gebete. Corona-freundlich gelüftet. Ich lese mir die Angebote durch - nichts

      • 5. Oktober 2020

  9. Ida Bogø war Fahrrad fahren.

    27. September 2020

    Dieter, Güni und 39 anderen gefällt das.
    1. Ida Bogø

      Sonntag 27.9.2020 13:15 Temperatur 12 Grad oder kälter dabei schönstes Schmuddelwetter mit Fisselregen-Anteilen BioradKurz nach dem Mittagessen ging der Blick gen Himmel - entgegen der Vorhersage, die bedeckten Himmel mit sonnigen Abschnitten behauptete machte sich stattdessen dort schönstes lebensbejahendes Grau breit. Fein, dachte ich - rauf aufs Rad, dann hast Du das Land und seine Wege für Dich. Auf dem Weg zum Startpunkt beantwortete sich die unausweichliche Frage nach dem Wohin. Denn statt nur irgendwo Drumherum dachte ich an mitten durch und dran vorbei - und wieder zurück.Nun gibt es überall diese radtouristischen grünen Wegweiser, die ich zumeist komplett ignoriere - über die ich aber neulich las, dass die Navigation darüber aber sehr vorzüglich vonstatten ginge. Da mein altersschwaches iPhone seine Probleme hat, mit zuvor geplanten Routen ließ ich mich einfach leiten. Immer der Nase und den grünen Wegweisern nach. In Sevelten ein kurzer Schlenker - die 400Meter Bühlsand Strecke, die wollte ich mir doch heute geben - und ja, die ist echt anstrengend zu fahren - muss ich so schnell nicht wieder haben. Aber dort zu fahren ist mir immer wieder eine Reminiszenz an einen großen Komootler. Nach ein paar Gedanken geht es weiter rechts links anders auch geradeaus bis Hemmelte Bahnhof. Der kleinere Teil Hemmeltes den ich immer mal wieder durchquere und mich frage, wo ist hier der Bahnhof - jetzt weiß ich es und ich habe ihn abgelichtet. Dann weiter gen Hemmelte - denn dort befindet sich so ein Unikat, an dem ich häufiger vorbeikomme - ein Automatensupermarkt mit allen Notwendigkeiten um gut übers Wochenende oder durch einen Abend zu kommen Einfach eine Hütte vollgestopft mit Automaten durch deren Scheiben und gläserne Türen man Kartoffeln, Eier, Grillfleisch und Würstchen und und und… dann weiter Richtung Darrel, wobei Darrel kein Ziel ist, eher Essen i/O um an die Hase zu kommen… und dann folge ich der Beschilderung wo plötzlich Hammesdamm ausgeschildert ist. HAMMESDAMM - ich kenne Rotter, Amster und jetzt kommt hier HAMMES - vermutlicher Geburtsort des legendären Hans von Hamsterdam (Stitch und Co)…..weite Agrarflächen garniert mit Kiefer und sonstigen Waldanteilen - keine Grachten keine Häfen eine wohltuende Ruhe - aber mir zu wenig an diesem Sonntag. Also weiter - Richtung Hase die ich bei Löningen dann auch erreiche. Entlang des Uferwegs ist wenig Verkehr - das Wetter ist inzwischen echt schmuddelig mit starken Feuchtanteilen. Ich begrüße hier einen bekannten Blick und sage da Hallo und irgendwann bin ich im Wald - noch immer auf dem Hase Radweg und komme in mir unbekannte Bereiche. Geschotterte Waldwege, asphaltiere Wege - mal so mal so geht es entlang des Niederungsgebietes der Hase, was sich vor allem an den vielen Wegweisern zu Ferienwohnungen und Übernachtunsgmöglichkeiten festmachen lässt. Zwischendurch die eine oder andere Querung des Flusses und schöne, verkehrsferne Wege. An einer Brücke über den Fluss findet sich wieder der Schriftzug den ich schon häufiger an Brücken fand: ACAB steht da - Donnerwetter denke ich - dass das Album so einen Nachhall hat - erstaunlich, ist es doch - unter Eingeweihten - nicht unumstritten… aber die schreiben das falsch - es heißt doch Abacab de.wikipedia.org/wiki/Abacab und natürlich: All Cops are beautiful Unterwegs merke ich schon: mir gehts heute nicht so sehr ums Entdecken, mir gehts um Kilometer und darum mit der veränderten Sitzposition zurecht zu kommen. Das Tempo passt - die Strecke auch und so durchquere ich Herzlake - orientiere mich da in Richtung Werlte, durchfahre Herßum und Ahmsen - was meine Aufmerksamkeit weckte, denn hier gibt es Freilichtbühne und Kloster, was ich beides nicht besuchte. Dann weiter durch Lahn!!!! Ein Gruß nach Hessen aber ich bin noch immer in Niedersachsen - Emsland, sogar Hümmling heißt die Region hier. In Werlte ein Halt im schon mehrfach verpassten Bibelgarten den zu besuchen sich meiner Meinung nach lohnt und der in den Beschreibungen bislang viel zu lapidar dargestellt zu sein schien, um meine Neugierde zu wecken. Leute!!! Angucken!!! Mit Zeit!!! Es lohnt sich!!! Mehr dazu im Highlight…. Auf von vor Wochen gefahrenen Wegen verlasse ich Werlte und kurz vor Vrees werde ich nach rechts in die Bockholter Dose gelockt - auch eine tolle Entdeckung - gefördert mit Mitteln der EU wie zuvor schon die wiederaufgebaute Fachwerk-Volksschule in Ahmsen, die jetzt als Bibliothek ihrem Bildungsauftrag folgt…Dann einfach nur noch Kohlehydrate gefuttert - ich esse so nebenbei immerzu Gummibärchen und einfach weitergefahren und gefahren und etwas geschoben und etwas - Donnerwetterich überquere die Marka - und habe die Süd und die Mittelradde hier vergessen zu erwähnen…. Und fahre am Sender Peheim vorbei durch Grönheim, Dwergte und erreiche schlußendlich den Bahnhof Cloppenburg in dem Moment, in dem die Strassenbeleuchtung eingeschaltet wird. Gut angekommen. Wieder einmal. Und zwischendrin Tolles entdeckt, was der Vertiefung bedarf, weil meine Neugier ist geweckt. Mehr davon ein andermal.

      • 28. September 2020

  10. Ida Bogø war Fahrrad fahren.

    17. September 2020

    04:17
    87,7 km
    20,4 km/h
    150 m
    150 m
    hallunke, Burkhard und 38 anderen gefällt das.
    1. Ida Bogø

      Was kann es schöneres geben, als sich im Urlaub, bei bestem Wetter, entspannt auf eine Radtour zu begeben? Wenig. Schade nur, dass erst das Rad vom Radhändler abgeholt werden musste, weil das Schutzblech eine zu enge (und laute) Bindung mit dem Vorderreifen eingegangen war, der bestellte Handwerker, der die Heizung warten sollte, bewies Ausdauer darin, dem modernen Teil weitere technische Finessen einzuprogrammieren - vielleicht hätte ich das Gerät doch mit dem Internet verbinden lassen sollen - dann hätte er sich nach Feierabend vom Sofa aus daran austoben können.... egal wie - jedenfalls war es schon spät, als ich loskam und die Zeit wurde mir knapp, wollte ich bis 13:00 in Kettenkamp sein...Fix zum Startpunkt, dort ein Foto des Ist-Zustandes meiner Chaise, die nämlich eine dringliche Überarbeitung erhalten sollte... Dann das Handy zur Hand genommen, um die Navigation zu starten. Pustekuchen - das Programm stürzt erstmal ab... dabei ist mein iPhone 6 Plus doch erst 6 Jahre alt.... (Interessierte lesen weiter im Beitrag des Users Andreas, der zu diesem Sachverhalt seine dezidierte Meinung in einer Tour komoot.de/tour/260396618 verarbeitet hat.) Ich aber will mich davon nicht weiter behelligen lassen, sondern einfach nur los und irgendwie geht es das dann auch. Verwundert folge ich der Navigation der mittlerweile wieder ihren Dienst verrichtenden App - so bin ich ja noch nie aus CLP geführt worden??? und erreiche dann das platte Land. Wind von hinten und dann und wann von der Seite - ich komme zügig voran und es ist ein glücklicher Umstand dass es ein Werktag ist und ich die Strecken fast für mich alleine habe. Ausserdem finde ich es sehr angenehm wieder bei Sonnenschein unterwegs zu sein - allerdings ist es frisch und ich fühle mich gut verpackt in meiner W300 Merino Jacke von Mufflon (JA! Das ist Werbung, weil das ist echt gutes Zeux!) Warnstedt, Bevern, dann die Lager Hase, der Bühne Wehdeler Grenzkanal, wieder eine Hase und dann Quakenbrück. Eben so durchgeschossen und dann am anderen Ende wieder raus - die Navigation führt mich schlau an gut zu fahrenden Abschnitten ohne zuviel Autoverkehr vorbei - und auf den Metern, wo dann doch auch Autos fahren, da fallen mir die im Vergleich zu Cloppenburg etwa doppelt so breiten auf die Fahrbahn gemalten Radfahrwege auf. Haben die gut gemacht, in Quakenbrück. Bald nach der wiederholten Querung der Hase am anderen Ende der Stadt biege ich links ab und verlasse wieder ein Stück die Zivilisation - entdecke dabei Stumborgs Brücke, ein Kleinod inmitten einer Obstbaumwiese, was mich vor die Gewissensfrage stellte: Highlight? Ja, oder nein? Highlight definitiv JA - aber müssen das ALLE wissen? irgendwie schon, finde ich - und da der Weg dorthin nicht zu komfortabel ist, wird die Brücke in Zukunft hoffentlich nicht zu sehr frequentiert - sie liegt auf Privatgrund - und die Eigentümer sind so freundlich und gestatten den Durchgang. Super ist das. Bald darauf Ackerschnacker Station 1 (Das ist die Ackerschnacker Tour osnabruecker-land.de/tour/ackerschnacker-tour ) - so schön ich das alles finde - den Rastplatz, die Thementafel: irgendwie traurig, dass es solcher Touren bedarf - als wäre es nicht viel herrlicher, einfach selbst zu entscheiden und " frei Schnauze " zu fahren - also mir ist das viel lieber - so auf eigene Faust. Everdings Mühle passiere ich- da meinen auch viele inzwischen, jeden Grashalm zum Highlight am Highlight erheben zu müssen um ja auch nur wahrgenommen zu werden, oder warum machen die das? Weiter über den Radweg, den ich mir mit Baumaschinen teile - der Fortschritt in Form von Glasfaserkabeln kommt jetzt auch hier an - insgesamt ja nur 20 Jahre zu spät...links, links, rechts asphaltiert, dann Waldweg dann wieder Asphalt jage ich am Transrapid in Nortrup vorbei. Der steht vor dem Werksgelände der Firma Kemper und wird als Schulungsbereich genutzt. (de.wikipedia.org/wiki/Transrapid) Mitten in Nortrup - einem Ort, der zweigeteilt scheint, in einen Industrie und in einen Wohnbereich (Delkeskamp und Kemper sind große Arbeitgeber in der Region) - biege ich rechts ab und lasse den Ort hinter mir. Nach einiger Zeit habe ich mein Ziel erreicht und dort wird mir aus meinem wirklich guten Rad ein noch viel besseres Rad gebaut - aus einem Patria Ranger Reiserad wird durch einen Ergotec Gravellenker und das Cinq Shift:Road System ein nun viel sportlicher zu fahrendes Rad - mit der Rohloff Nabenschaltung als verschleißarmes Sorglos-Schaltsystem. Nach einiger Zeit, einigen Fotos und einem leckeren Apfelkuchen zum Kaffee trete ich den Rückweg an - von nun an mit dem Wind von vorne.... Um es kurz zu machen - das Rad fährt sich super - die Schalthebel sind vorzüglich - allerdings muss ich beim Sattel korrigierend eingreifen. Aber das sollte kein größeres Problem sein - irgendwas wird schon passen - ich möchte es nur zeitnah finden - sonst ist es doof... Rückweg fast wie Hinweg. Kurz bevor die Strassenbeleuchtung anging erreichte ich Cloppenburg - und die App schaltete sich ab. Na, soll sie doch - ich hatte meine Tour im Kasten und besitze nun ein neues Rad. Besser kann man so einen Septembertag doch nun wirklich nicht verbringen.

      • 18. September 2020

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