nordbayern
 

317

Follower

Über nordbayern

Wir lieben Laufen. Denn das kann man immer und überall, ganz besonders in unserer wunderschönen Region Franken. Deshalb sammelt die Redaktion von nordbayern.de die schönsten Laufstrecken in Nordbayern.

Distanz

381 km

Zeit in Bewegung

28:54 Std

Eigene Collections
Alle ansehen
Letzte Aktivitäten
  1. nordbayern war laufen.

    12. Juli 2021

    00:24
    3,77 km
    9,6 km/h
    30 m
    20 m
    Wiebke, Uwe Pruefer and Andrea_Herpich gefällt das.
    1. nordbayern

      Coole Runde durch den Wald bei DeiningSeit Jahrzehnten ist der Sportplatz des 1.FC Deining ein zweites Wohnzimmer für Harald Kaunz. In der eigenen Jugend noch jagte er „wie alle anderen am Dorf in meinem Alter“ dem Fußball hinterher, parallel aber entwickelte der heute 50-Jährige reges Interesse für das Skifahren und avancierte sogar zum Nationaltrainer für die Spezialisten auf der Freestyle-Buckelpiste.Als sommerlichen Ersatz für die schnelle Fahrt im Gelände, der gleichzeitig die Kondition bewahrte, entdeckte der Deininger „mit Anfang 20“ das Radfahren und später den Triathlon. Eine Bestzeit von 1:52 Stunden im Halbmarathon beim Neumarkter Stadtlauf hat der IT-Manager in seiner Vita stehen, besonders gern erinnert er sich noch an den Mitteldistanz-Ironman in der Wüste von Utah.Die Begeisterung für den Ausdauer-Kick im Wettkampf gibt Harald Kaunz nicht nur an die eigenen Kinder weiter. So nabelte sich unter dem Übungsleiter für Skigymnastik und Spinning eine eigene Abteilung für die wachsende Gruppe jugendlicher Triathleten ab. Zwei bis drei Einheiten pro Woche stehen derzeit auf dem Programm. Zum Jahres-Höhepunkt entwickelte sich der 2018 erstmals ausgetragene Duathlon auf heimischer Anlage, der nach einjähriger Pause am 25. September wieder als bayerische Cross-Meisterschaft ausgetragen wird. Veranstaltung und Hygiene-Konzept erhielten jüngst die behördliche Genehmigung.Persönlich hat der vielbeschäftigte Multifunktionär mit der aktiven Wettkampf-Karriere „noch nicht abgeschlossen“, wie Kaunz betont. Allerdings bevorzugt er im Alltag inzwischen das Mountainbike und sucht gerade beim Laufen „mehr und mehr die gelenkschonende Bewegung in der Natur“. Passenderweise findet er dafür direkt vor der Haustüre in Deining die ideale Umgebung. Vom Sportplatz weg führt ihn seine Lieblings-Runde über eine historische Mauerbrücke einige hundert Meter auf Kopfsteinpflaster entlang einer alten Handels-Straße zwischen Regensburg und Nürnberg, ehe ein schattiger Hohlweg mitten in den Wald abzweigt und den Bolzplatz Sauanger passiert.Es folgt ein kurzer Abstecher auf Asphalt, abgelöst von Schotter und Trailpfaden. „Hier ist es im Sommer angenehm kühl und der Boden ist sandig-weich. Mit ein paar welligen Abschnitten muss man in dieser Gegend immer rechnen“, erklärt Kaunz. Die Strecke geht nun auf eine Schleife von knapp 1,3 km, die je nach Bedarf wiederholt werden kann. Von der Kreuzung im Wald ist es fast genauso weit zurück zum Ausgangspunkt. Also entsprechen zwei Schlaufen einer Gesamtlänge von fünf km. Zum Abschluss, der Sportplatz ist schon in Sicht, wartet zur Regeneration für die beanspruchte Muskulatur wiederum ein Kneipp-Becken an der Weißen Laaber.von Kevin Gudd

      • 13. Juli 2021

  2. nordbayern war laufen.

    6. Juli 2021

    12,1 km
    -- km/h
    120 m
    120 m
    Uwe Pruefer gefällt das.
    1. nordbayern

      Rothsee-Runde mit Soldat Ingo MacherBeim Bund lernt man laufen. Und zwar so richtig und viel. Den Beweis dafür liefert der Hilpoltsteiner Ingo Macher. Der Berufssoldat ist mit seinen 49 Jahren noch aktiver Triathlet beim La Carrera TriTeam Rothsee und hat bereits ganze achtmal die Triathlon Langdistanz bestritten."In der Jugend war ich eigentlich Leistungsschwimmer und bin bis zu den Bayerischen Meisterschaften geschwommen", erzählt Macher von seinen sportlichen Anfängen. Als Soldat zwischen den Kasernen in Deutschland unterwegs, sei es dann mit dem Schwimmen nicht so leicht gewesen. "Nicht überall gibt es Schwimmbecken und so bin ich dann zwangsläufig zum Laufen gewechselt. 1994 bin ich dann auf der Offiziersschule meinen ersten Marathon gelaufen."Das mit dem Triathlon habe sich dann einfach ergeben. "Irgendwann hab ich mal den Fehler gemacht und von meiner früheren Schwimmkarriere erzählt", sagt Macher und lacht. Weil dann habe es nicht mehr lange gedauert und ihm wurde geraten sich doch noch ein Rad zuzulegen, um den kompletten Triathlon mitzumachen. 2011 war es dann soweit und er ging das erste mal für alle drei Disziplinen an den Start.Die Strecke ist zwar flach, aber die 12 Kilometer haben es durchaus in sich. Los geht es in Haimpfarrich, oberhalb entlang des Kanals in Richtung Roth. Nach zwei Kilometer wird die Wasserstraße überquert und es geht durch den Wald in Richtung Rothsee. Am Nordwestufer des Großen Rothsees angekommen, folgt man dem Uferweg im Uhrzeigersinn. Nach der Überquerung des Damms zwischen großem und kleinem See geht es zurück in Richtung Segelzentrum Heuberg.Wer dabei die zahlreichen Segelboote bestaunt, sollte aber auch die vielen Badegäste bedenken, die in den warmen Monaten den Weg kreuzen. Über den Damm der Hauptsperre kann man nochmal den wunderbarem Ausblick auf den See genießen, bevor es zum Ende hin nochmal einen teilweise steilen Trailweg zum Kanal geht. Die Überquerung der Schleuse ist dann das letzte Hindernis, bevor die Strecke zurück nach Haimpfarrich führt.Abgesehen vom traumhaften Blick auf den Rothsee, schätzt Macher die Strecke wegen der teils schattigen und abgelegenen Passagen. Auch der weiche und somit gelenkschonende Waldboden sowie Schotterwege sind von Vorteil. Vor allem aber verbindet der Triathlet mit der Runde auch schöne Erinnerungen an vergangene Wettkämpfe, etwa dem Rothsee Triathlon oder auch den Challenge, bei dem er bereits sechs mal über die Langdistanz als Finisher durchs Ziel gelaufen ist.Den HiRoRun, den La Carrera jährlich ausrichtet und um den kompletten See führt, konnte er allerdings noch nie selbst bestreiten - leider. "Da bin ich als Moderator vom Start bis zum Zielschluß am Marktplatz in Hilpoltstein gefordert, um die Läuferinnen und Läufer zu Bestleistungen anzutreiben." Allerdings versucht er an möglichst vielen Vorbereitungsläufen, die La Carrera von Januar an bis zum Lauf an jedem ersten Sonntag im Monat anbietet, die Strecke von 21,1 Kilometer mitzulaufen.Nach all den Märschen, Wettkämpfen und unzähligen Trainingseinheiten macht Ingo Macher das Laufen noch immer spaß. Egal ob mit oder ohne Gesellschaft. "In der Gruppe kann man sich dabei super unterhalten und alleine kann man wiederum perfekt entspannen. Besonders bei einer derart schönen Strecke."von Oliver Haas

      • 9. Juli 2021

  3. nordbayern war laufen.

    25. Juni 2021

    10,3 km
    -- km/h
    80 m
    130 m
    Uwe Pruefer gefällt das.
    1. nordbayern

      Seenland: Idyllische Route rund um den IgelsbachseeDie Absbergerin Nina Selz stellt in diesem Teil unserer Laufserie ihre Lieblingsstrecke vor. Sie führt mitten durch das Fränkische Seenland - und bietet doch Ruhe und Abgeschiedenheit.
      Am liebsten startet Nina Selz am frühen Morgen. Dann, wenn die Luft noch feucht und kühl ist, die Lerchen ihren Gesang anstimmen und die meisten Wege im Seenland noch fast menschenleer sind. Mindestens drei mal pro Woche schnürt Selz die Laufschuhe. Mal sind es nur vier Kilometer, mal sind es 18, doch am liebsten absolviert sie Ihre Hausstrecke rund um den Igelsbachsee.
      Aus Absberg kommend läuft sie einen Bogen um die Stauwurzel und bewegt sich dann am Nordufer des Sees entlang Richtung Enderndorf. Der Weg führt dabei aber nicht immer direkt am See entlang. "Da ist es mir oft zu voll. Dort, wo ich laufe, begegnet einem höchstens mal ein Reh oder ein Fuchs. Touristen sind kaum unterwegs", erzählt die Trainerin der Fußballfrauen der SG Kalbensteinberg/Absberg. Wenige Meter vom Igelsbachsee entfernt steht eine Bank, an der Selz oft eine Pause einlegt. "Ich mache da Dehnübungen, das tut mir gut. Außerdem hat man dort einen wunderbaren Blick, da kommt man zur Ruhe", sagt sie.
      Von der kurzen Unterbrechung sollte man sich aber nicht täuschen lassen. Die 36-Jährige ist eine durchaus ambitionierte Läuferin. Meistens legt sie den Kilometer in weniger als fünf Minuten zurück. Außer es ist sehr heiß, dann kann es ein wenig länger dauern. "Am Igelsbachsee kann man aber selbst dann laufen, dort ist viel Wald und man ist vor der Sonne geschützt", erklärt Selz.
      Bei Enderndorf am See biegt die Route auf den Staudamm ab. Dort belohnt ein Blick auf den Großen Brombachsee die Läuferin ehe sie entlang des Kleinen Brombachsees zurück nach Absberg joggt. Oberhalb des Sportgeländes des TSV Absberg beendet Selz ihre Laufeinheit. "Das passt gut, da ist gleich auch ein Kneippbecken und ich gehe gerne noch kneippen nach dem Laufen", sagt die Fußballerin.
      Ehrgeizigen Sportlern bietet sich aber auch eine weniger entspannende Alternative. Schließlich eignen sich die Treppen hinauf zum Absberger Bürgergarten für ein paar knackige Sprints. Selz‘ Spielerinnen können das aus leidvolle Erfahrung bestätigen. Die Treppenläufe sind ein wenig geliebter Bestandteil der Vorbereitung. Schon seit Mitte Juni trifft sich das Bezirksliga-Team der SG Kalbensteinberg/Absberg auf freiwilliger Basis wieder zum Kicken. Noch geht es darum, wieder ein Gefühl für Ball und Körper zu bekommen, am 6. Juli ist dann offizieller Trainingsauftakt.
      Der Wiederbeginn nach langer Corona-Pause löst bei Nina Selz gemischte Gefühle aus. Klar, sie habe sich "mega gefreut" alle ihre Mädels wiederzusehen. Und endlich einmal wieder auf dem Rasen zu stehen, so wie sie das eigentlich schon ihr ganzes Leben lang regelmäßig tut, aber da ist eben auch noch eine andere Seite: "Durch Corona hatte ich mehr Zeit für die Familie. Und ich konnte öfter selbst Sport machen." Das ändert sich nun wieder. Zweimal pro Woche Training, an den Wochenenden ein Spiel. Selz ist das gewohnt, Fußball ist ihre Leidenschaft – und doch ist die Rückkehr in den sportlichen Alltag nach fast acht Monaten Pause eine Umstellung.
      Auch für die Familie, die zuletzt oft zusammen rund um den Igelsbachsee unterwegs war. "Mein Mann und ich sind gelaufen, unsere Mädels sind auf dem Fahrrad nebenher gefahren", sagt Selz. Die Kinder sind drei und sechs Jahre alt – und halten die gut zehn Kilometer lange Strecke schon tapfer durch. "Denen gefällt das sehr gut. Die fragen mich immer: ,Mama, wann gehen wir wieder laufen?‘"
      Jetzt, da es auf dem Fußballplatz langsam wieder ernst wird, vielleicht nicht mehr ganz so oft. Trotzdem wird Selz auch in Zukunft auf ihrer Lieblingsstrecke unterwegs sein. Weil die Psychologin dort von ihrem anstrengenden Beruf abschalten kann – und ihr oft gute Ideen für das nächste Fußballtraining kommen.
      von Dominik Mayer

      • 30. Juni 2021

  4. nordbayern und Uwe Pruefer waren laufen.

    13. Juni 2021

    01:24
    12,0 km
    8,6 km/h
    140 m
    140 m
    Uwe Pruefer, Radolino und 3 anderen gefällt das.
    1. nordbayern

      Wenn Uwe Prüfer laufen geht, dann mag er es am liebsten ruhig. Und ruhig ist es rund um die vielen Weiher zwischen Möhrendorf und Dechsendorf eigentlich fast immer. "Dass einem dort nicht mehr als fünf Menschen in der Stunde begegnen, das ist normal", erzählt der 52-jährige Informatiker. Doch es ist an seiner bevorzugten, zwölf Kilometer langen LIeblings-Laufstrecke nicht einfach nur still, sondern oft atemberaubend schön - etwa, wenn sich der dichte Wald an der Route im Wasser der Weiher spiegelt."Am Anfang bin ich dort nur gelaufen, wenn ich mal abschalten wollte. Mittlerweile trainiere ich dort aber auch regelmäßig", erzählt Prüfer, der ein erfahrener Triathlet ist. Denn die Strecke bietet viel Abwechslung: "Man läuft am Wasser entlang, dann kommt ein Stück, wo eher Wiese ist. Es gibt ein Single-Trail-Stück, wo man aufpassen muss, wo man hintritt. Es ist von allem etwas dabei."Seine Lieblingsstrecke hat er beim Möhrendorfer Karpfenweiherlauf entdeckt. Sie ist nicht dieselbe, überschneidet sich aber in Teilen mit der Route des Wettbewerbs. Prüfer selbst hat an dem Landschaftslauf erst teilgenommen, mittlerweile organisiert er ihn auch mit.
      Seine Lieblingsstrecke beginnt er am Ostufer des Dechsendorfer Weihers gegenüber vom Badestrand, am dortigen Kiosk. Parkplätze gibt es an der nahen Verbindungsstraße nach Möhrendorf. Etwa zwei Kilometer geht es nun vom Kiosk aus am Ostufer des Weihers entlang. Am kleinen Bischofsweiher biegt Prüfer nach rechts ab und kommt, mit zwei Schwenks auf der Strecke,nach 6,4 Kilometern schließlich zu den Karpfenweihern bei Möhrenddorf. Es ist die Lieblingsstelle des 52-Jährigen auf seiner Route. "Von dort läuft es sich sehr schön aus", sagt er. Kurz darauf sind schon die ersten Hausdächer Möhrendorfs zu sehen. Von nun an schlängelt sich die Strecke etwas.
      Nun kommt ein kleiner Anstieg auf der ansonsten aber eher flachen Strecke und an einem Bauenrhof mit Kuhstall vorbei. Nun schlängelt sich der Weg etwas, es muss mehrmals abgebogen werden, für die ersten paar Male laufen empfiehlt es sich, die Komoot-App auf laut zu schalten. Es gebe aber nur eine Stelle, an der es kurz etwas unübersichtlich wird, sagt Prüfer: Nachdem man den Berg wieder hinab- und zwischen zwei Weihern hindurchgelaufen ist, läuft man etwa 500 Meter unter einer Stromtrasse entlang. "Es wirkt so, als würde der bessere Weg nach links abbiegen. Aber man muss geradeaus unter der Hochspannungstrasse weiterlaufen", erklärt Prüfer.Über einen Trail-Abschnitt und einem großen, gelaufenen "S" geht es schließlich wieder zurück zum Kiosk. Alternativ kann man die Route aber auch mit Startpunkt am Parkplatz des ASV Möhrendorf laufen - von dort sind es rund 400 Meter bis zum Bauernhof.Uwe Prüfers Sportkarriere ist so abwechslungsreich wie die Strecke. Begonnen hat er im Alter von zehn Jahren mit Gewichtheben, in seinen Dreißigern ist er zum Motorsport gewechselt und Enduro-Rennen gefahren. Aber der Ausdauersport fasziniert ihn schon immer, vor allem der Triathlon in Roth. Als er einmal als Zuschauer hinfährt, packt es ihn. Seitdem hat er viele Triathlons absolviert, doch er hat vor allem ein großes Ziel: den Challenge Roth zu absolvieren. 2022 oder 2023 soll es so weit sein.Aktuell ist er mit den Planungen für den Möhrendorfer Karpfenweiherlauf beschäftigt. "Wir sind voll in den Planungen. Ich gehe fest davon aus, dass er stattfinden kann."von Kati Tontsch

      • 25. Juni 2021

  5. Verena und nordbayern haben einen Lauf geplant.

    13. Juni 2021

    01:18
    12,3 km
    9,4 km/h
    90 m
    80 m
  6. nordbayern war laufen.

    11. Juni 2021

    00:30
    5,25 km
    10,5 km/h
    50 m
    40 m
    1. nordbayern

      VON MICHAEL FISCHER
      Als die Ministerpräsidenten im Winter weitreichende Bewegungs-Einschränkungen beschlossen, da entschied sich Armin Scherer, die sogenannte "15-Kilometer-Regel" als sportliche Herausforderung zu sehen. Also hat er sich mit seinen Laufschuhen in den Zug gesetzt und die Region auf eine etwas andere Art erkundet. "Ich wollte in vielen kleinen Etappen einmal rund um Nürnberg laufen", erzählt der 46-Jährige, der aus dem Schwarzwald kommt und seit knapp fünf Jahren in der Stadt lebt.
      Sein "persönliches Langstrecken-Laufprojekt" führte ihn im Winter unter anderem nach Hersbruck, Altdorf, Postbauer-Heng, Allersberg, Roth, Windsbach, Heilsbronn, Cadolzburg, Erlangen, Gräfenberg, Simmelsdorf und Hersbruck - alles Orte im Umkreis von 15 Kilometern Luftlinie ab der Stadtgrenze. "Es waren in Summe knapp 230 Kilometer", so Scherer, an manchen Orten wie dem Rothsee wandelte er genau auf der Grenze zwischen erlaubt und verboten, zwischen 15 und 15,1 Kilometern.Es war eine schöne und spannende Erfahrung, die half, die Tristesse des Lockdowns zu vertreiben und Freude zu finden in einer oft freudlosen Zeit. In den Monaten, in denen das ganze Leben vom Coronavirus, den Einschränkungen und den Schreckensnachrichten bestimmt wurde. Doch Armin Scherer hat das Laufen nicht, wie viele andere, erst während dieser harten Monate für sich entdeckt, weil es eine der wenigen Möglichkeiten war, irgendwie noch Sport zu machen.Seit fast 20 Jahren läuft er regelmäßig, er hatte die selben Probleme wie andere junge Menschen, die nach dem Studium ins Berufsleben einsteigen. "Ich habe gemerkt, dass das Sitzen am Schreibtisch zwar Geld bringt, aber für den Organismus nicht das Wahre ist", sagt Scherer. Als Wirtschaftsprüfer bei einer international tätigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ist er dienstlich viel unterwegs - zumindest dann, wenn kein kleines Virus die Welt beherrscht.Aus rein praktikablen Gründen ist der deshalb laufen gegangen - und dabei geblieben. "Den Sport kann man überall ausüben und dabei die Umgebung kennenlernen", so der 46-Jährige. Wenn er auf Reisen geht, sind die Laufschuhe ganz selbstverständlich immer im Kofferraum dabei, damit er nach einem anstrengenden Arbeitstag den Feierabend mit einer Runde einläuten und dabei runterkommen kann.Aus ein bisschen Laufen wurde im Lauf der Jahre immer mehr. Armin Scherer hat an knapp einem Dutzend Marathonläufen in Paris, Berlin und Köln, aber auch in New York, Chicago oder Detroit, wo er drei Jahre lang arbeitete, teilgenommen. Er war auch im schweizerischen Interlaken beim sogenannten Jungfrau-Marathon - zehn Jahre später will er im Herbst dort wieder dabei sein.Doch auch ein passionierter Läufer wie er kann nicht jeden Tag 40 Kilometer abspulen. Deshalb hat er für diese Serie die "Stadtmauer-Runde" vorgeschlagen, "die Umrundung der Altstadt ist gewissermaßen die 'Runde vor der Haustür'", sagt Scherer, "es ist eine abwechslungsreiche Runde, die auch verschiedene Varianten bietet." Man kann innerhalb des Mauerrings laufen, im Graben zwischen den Mauern, auf dem Gehweg entlang des Altstadtrings - oder einfach auch weiter Richtung Wöhrder See. "Die Strecke ist auch eine gute Laufalternative im Winter, da sie durchgängig beleuchtet ist", sagt Scherer.Wenn man den Winter nicht gerade bei der Umrundung Nürnbergs verbringt.

      • 15. Juni 2021

  7. nordbayern war laufen.

    11. Juni 2021

    00:58
    8,10 km
    8,4 km/h
    140 m
    140 m
    1. nordbayern

      Auf Natur-Pfaden am Neumarkter Panorama-FelsenDiese Strecke bringt aus Sicht von Werner Thumann den Begriff Heimatverbundenheit auf den Punkt. Aufgewachsen im nordöstlichen Neumarkter Stadtteil Mühlen, spielte der heute 55-Jährige in seiner Jugend wie die meisten Nachbarskinder am liebsten Fußball und dann Tennis. "Mit Ausdauersport konnte ich nichts anfangen." Das änderte sich zwischen Bundeswehr-Grundausbildung und Studium, in der einst "verhassten Kasernenrunde" erkannte der Diplom-Forstwirt und ehrenamtliche Stadtrat mit Rettungsschwimmer-Schein eine effektive Methode der gesundheitlichen Prävention als Ausgleich zum Büro-Alltag.Gelegentliche Yoga-Übungen und die tägliche Rad-Fahrt zur Arbeit gehören ebenfalls zum Programm. Zum Laufen kommt Thumann im Durchschnitt zweimal die Woche, strebt dabei aber keine ambitionierten Trainingsziele oder Wettkampfteilnahmen an. Die Umfänge fallen entsprechend kürzer aus, wenn abendliche Stadtrats-Sitzungen anstehen. Vielmehr rückte bei der Bewegung unter freiem Himmel nicht erst im Corona-Lockdown eine Vorliebe für das Naturerlebnis in den Fokus. "Ich komme besser zum Nachdenken als in der Stadt", sagt Thumann, der Asphalt-Boden so gut es geht zu vermeiden versucht.Nur wenige hundert Meter von seiner Gartentür am ehemaligen Elternhaus entfernt locken unterhalb des Wolfstein bereits diverse Wald-, Wiesen- und Schotterpfade. Doch bis dahin geht es zwei knackige Steigungen hinauf. "Ich habe die Anstrengung lieber am Anfang und nutze die Vorfreude auf die pittoresken Abschnitte als Motivation." Freilich müssten die Kräfte sorgsam eingeteilt werden. Solange er sich noch unterhalten kann, sei das Tempo gerade recht. So oft es geht läuft Thumann in Begleitung und gerät dann ins Schwärmen über die ehemaligen Hutanger, die bis vor knapp 20 Jahren völlig zugewachsen waren und nun wieder von Schafen beweidet werden.Die Öffnung der Flächen stütze die Vielfalt im Ökosystem, weiß Thumann, der hauptberuflich als Sachgebietsleiter im Landratsamt arbeitet und als Geschäftsführer des Landschaftspflegeverband Neumarkt fungiert. "Natürlich streife ich da die Umgebung beim Laufen mindestens mit einem Auge durch die dienstliche Brille." So erfahren zuständige Stellen mitunter auf dem kurzen Dienstweg von Obstbäumen, die einen Beschnitt nötig haben oder zu selten gemähte Feuchtwiesen. Durch die Ablenkung bereitet das auf einer langgezogenen Schleife moderat ansteigende Terrain weniger Mühe, ehe im Westen Burgruine und Gipfelkreuz auftauchen.Der Versuchung, sich im grandiosen Panorama-Blick auf die Stadt zu verlieren, kann Werner Thumann, der als städtischer Umwelt- und Tourismusreferent trotz der vielen Tages-Ausflügler keine Anzeichen von "Over-Tourism" erkennt, allerdings nur einigen Momenten nachgeben. Denn seine Route windet sich kurz vor dem Aussichtspunkt am Krähentisch in einer scharfen Kehre auf unebenem Geläuf abwärts. Ist diese Konzentrationsprüfung überstanden, geht es zunächst auf Straßenbelag weiter durch den verschlafenen Stadtsteil Schafhof und hinunter nach Labersricht.Während sich die Beine entspannen, fühlt sich Thumann in seine Jugend zurückversetzt. "Die Familie meines Vaters hat hier auf einem Hof gelebt. Ich war oft zu Besuch." Der Schwung trägt weiter bis zum Pilsach-Leitgraben, der stadteinwärts zur flachen Zielgeraden mutiert. Werner Thumann könnte an diesem Punkt viel über die Verbindung aus nachhaltigem Heimatschutz und Naherholung sprechen, freut sich aber auch ganz banal auf ein Belohnungs-Bier zu Hause, das er über diverse Abkürzungen durch versteckte grüne Oasen im Wohngebiet von Mühlen erreicht.von Kevin Gudd

      • 16. Juni 2021

  8. nordbayern war laufen.

    8. Juni 2021

    Uwe Pruefer und Andrea_Herpich gefällt das.
    1. nordbayern

      Ein bisschen Ehrgeiz ist immer noch dabei, wenn Thomas Pawlicki laufen geht. Auch wenn er beteuert, dass er „nicht mehr so verbissen“ sei wie früher. „Bei Regen oder starkem Wind lasse ich es manchmal auch bleiben, ich muss mir nichts mehr beweisen“, sagt er. Das war vor einigen Jahren noch anders. Da sollten es jeden Tag um die zehn Kilometer Laufstrecke sein. Heute schnürt der 51- Jährige „nur“ noch vier- bis fünfmal die Woche die Joggingschuhe. Ein Pensum, dass manche im Moment nicht erreichen. Seine Lieblingsstrecke gehört wohl zum Schönsten, was das südliche Mittelfranken für Läufer zu bieten hat.
      Los geht es in Gnotzheim, aus nordwestlicher Richtung nähert man sich dem Ort Spielberg. Nach einem knackigen Anstieg ist das Spielberger Wasserhaus nahe dem Spielberger Schloss ein erster Höhepunkt der Strecke – und belohnt den Läufer mit einem schönen Blick über den Altlandkreis Gunzenhausen. Nun geht es weiter auf den Spielberger Höhenweg. Er führt südlich des Örtchens Buckmühle entlang und bringt Pawlicki regelrecht ins Schwärmen. „Das ist ein wunderbares Flair dort, wenn die Sonne zwischen den Bäumen hindurch scheint, ist das gigantisch“, berichtet er. Ebenso wie die wunderbare Aussicht vom Gelben Berg, der am Ende des Höhenweges wartet. „Bei guter Sicht kann man sogar den Nürnberger Fernsehturm sehen“, sagt Pawlicki. Der Rückweg führt dann durch Buckmühle und im Osten an Spielberg vorbei zurück nach Gnotzheim. Knappe 14 Kilometer zeigt die Running App im Ziel. An guten Tagen schafft Pawlicki das in etwas mehr als 90 Minuten. „Die Strecke ist wunderschön und abwechslungsreich. Waldweg, Kiesweg, Teerweg – es ist alles dabei“. Inklusive einigen Höhenmetern, die es zu bewältigen gilt.
      Für Pawlicki kein Problem. Vierzig Jahre lang hat er Fußball gespielt. Mit acht hat er angefangen, erst mit 48 war endgültig Schluss. Zunächst war er im Trikot der DJK Gnotzheim am Ball, deren Vorstand er heute ist. Dann, Anfang der neunziger Jahre, zog es ihn zum TV 1860 Weißenburg. Mit dem Team spielte er bis 2001 in Bezirksliga und der Bezirksoberliga. Damals hatte der Verein bereits mit dem TSV Weißenburg zum TSV 1860 Weißenburg fusioniert. An sein letztes Spiel für die 1860er erinnert er sich mit einem Lächeln zurück. „Ich habe eigentlich immer im defensiven Mittelfeld gespielt“, berichtet Pawlicki. Zu seinem Abschiedsspiel aber wollte er im Sturm auflaufen. Der Trainer ließ sich auf das Experiment ein und versprach der Mannschaft ein paar Maß Bier, sollte Pawlicki treffen. Und der brachte den Ball gleich zweimal im Netz des ASV Zirndorf unter. Es folgte ein launiger Abend im Sportheim. Mit dabei: Deniz Aytekin. Der heutige Weltklasse-Schiedsrichter leitete damals die Partie. „Ein super Schiedsrichter, bodenständig und kollegial“, lobt Pawlicki.
      Während Aytekin noch regelmäßig auf dem Platz steht, ist der Gnotzheimer heute lieber auf seiner Route über den Gelben Berg sportlich aktiv. „Jetzt in der Corona-Zeit bin ich die Strecke mindestens 20 mal gelaufen, oft auch mit meiner Frau“, erzählt er. Denn, das betont der ehemalige Fußballer, man muss die Strecke nicht im Laufschritt zurücklegen. Sie eignet sich genauso gut zum Wandern, gerade, wenn man sich die 14 Kilometer über hügeliges Terrain konditionell nicht zutraut. Wenn Pawlicki auf dem langen Waldweg zwischen den saftig grünen Bäumen von Spielberg zum Gelben Berg unterwegs ist, schaltet er ab von seinem anstrengenden Job als Bauleiter bei einem Pleinfelder Unternehmen. „Für mich ist das einfach aktive Erholung, ich kann mich entspannen“, sagt er. Außer, es packt ihn doch einmal wieder der Ehrgeiz.
      von Dominik Mayer

      • 8. Juni 2021

  9. nordbayern war laufen.

    2. Juni 2021

    1. nordbayern

      So klingt ein rundum zufriedener Mensch. Während andere Menschen in ihrem Alter über kleinere und größere Wehwehchen oder andere gesundheitliche Probleme klagen, spricht Edeltraud Dörr nicht über Medikamente, Operationen und Arztbesuche. Viel lieber spricht sie über den Sport, der dafür sorgt, dass sie auch mit 71 Jahren noch so fit ist. „Es ist ein Geschenk, wenn man in dem Alter noch laufen kann“, sagt sie - und deshalb nimmt sie dieses Geschenk immer wieder gerne an.
      Vor knapp 35 Jahren hat sie angefangen, damals war sie noch eine junge Lehrerin an einer Sonderschule. „Ich bin durch meinen Mann zum Laufen gekommen“, erinnert sie sich. „Er ist der geistige Vater meiner Marathons.“ Viele Rennen ist sie seitdem gelaufen, war in vielen Städten zu Gast, sie hat die Welt auch durch die Augen einer Läuferin gesehen. Inzwischen läuft Edeltraud Dörr aber am liebsten daheim - im Grenzgebiet zwischen Schwabach und Nürnberg.
      Für diese Serie hat sie ihre Lieblingsstrecke eingeschickt, die in ihrem Heimatort Wolkersdorf am Wendeplatz beginnt. Die Route führt von dort über die Kellerstraße zum Bahnhof Reichelsdorfer Keller, weiter in die Umbenhauer-, Vorjura und Harrlacher in die Vogtsbergstraße. Anschließend verlässt man die Straßen, vergisst die Autos und Verkehr und läuft auf dem Waldweg Richtung Eibacher Schleuse. Nach einem Kilometer geht es rechts unter dem Kanal durch und weiter zur Gaststätte Messthaler.
      Der Waldweg weicht dann, nach einem kurzen Anstieg zum Kanal, einer schönen Strecke am Ufer entlang bis zur Kanalbrücke Gaulnhoferstraße und von dort weiter bis zur Kreuzung Katzwang. Es geht entlang der Rennmühlstraße, nach der Rednitzbrücke rechts ab, über den Rednitzgrund zum Sportheim Katzwang und von dort über die Kellerstraße weiter bis zum Ausgangspunkt am Wendeplatz in Wolkersdorf. „Das ist eine wunderschöne und abwechslungsreiche Strecke“, sagt Dörr, sie hat ihrer liebsten Route den Titel „Wald - Wasser - Wiese“ gegeben.
      Auch eine Freundin, mit der sie die Strecke zuletzt lief, schwärmte von der Schönheit. Sehr abwechslungsreich sei die Route im Nürnberg-Schwabacher-Grenzgebiet, „man hat nicht so viele Anstiege dabei und am Kanal ist es sehr entspannend,“, so Dörr. Es ist eine Runde über etwas mehr als zehn Kilometer, die Edeltraud Dörr immer wieder gerne läuft - aber bei weitem nicht der einzige Sport, den sie macht.
      An dem Tag, an dem sie von ihrer Lieblingsstrecke erzählt, war sie morgens schon mit ihrem Mann im Schwimmbad, sie geht gerne Radfahren - und als Mitglied der TSG 08 Roth holt sie immer wieder Titel. Aktuell ist sie fränkische und bayerische Cross-Meisterin in der Altersklasse 70, „ich gewinne in der Regel mangels Konkurrenz“, sagt sie. Auch mit über 70 ist sie noch topfit, „ich bin seit zehn Jahren meine eigene Chefin, gesund und hoffe, dass das möglichst lange so bleibt.“
      Mit anderen fitten Frauen hat sich seit in den vergangenen Jahren auch immer dienstags um 8.15 Uhr zu einer „Damen-Runde“ Nordic Walking getroffen, eine Stunde sind sie dann immer gemeinsam durch die Gegend gelaufen. Zuletzt waren sie aber monatelang „in einer Zwangspause, es waren noch nicht alle komplett geimpft“, erzählt Dörr. Ende des Monats soll es endlich wieder losgehen mit dem Treff.
      Denn ein optimaler Tag beginnt für Edeltraud Dörr mit einer sportlichen Einheit, ob nun im Becken oder auf ihrer Lieblingsstrecke. Danach frühstückt sie mit ihrem Mann und genießt das Leben. Dafür muss sie gar nicht weg aus Franken. „Ich fahre nicht in den Urlaub, ich lebe wie im Urlaub“, sagt sie – und klingt tatsächlich: rundum zufrieden.
      VON MICHAEL FISCHER

      • 15. Juni 2021

  10. nordbayern war laufen.

    31. Mai 2021

    02:18
    21,0 km
    9,1 km/h
    200 m
    190 m
    Christian Banck, Christa und 4 anderen gefällt das.
    1. nordbayern

      Halbmarathon durch die Fränkische SchweizMit dem Laufen hat Adolf Bernds von einem Tag auf den anderen begonnen. Da war er schon 62 Jahre alt. "Ein Freund sagte mir, dass er einen Halbmarathon gelaufen sei. Ich habe ihn dafür bewundert, aber er meinte, dass sei gar nicht schwer, wenn man sich systamtisch vorbereitet", erzählt er. Bernds' Interesse war geweckt.Er meldete sich für den Nikolauslauf in Forchheim über fünf Kilometer an. und begann, nach einem Plan zu trainieren. "Der Wettlauf ist mir nicht gerade leicht gefallen, aber ich habe ihn geschafft", so Bernds. Das Erfolgserlebnis ließ ihn dabei bleiben, er meldete sich beim Lauftreff in seinem Heimatort Baiersdorf an.Inzwischen ist Bernds 65 Jahre alt, seit kurzem Rentner und längst beim Halbmarathon angekommen. 21 Kilometer ist auch seine Lieblingsstrecke lang. "Sie fasziniert mich immer wieder", sagt Bernds. Und das ist kein Wunder: Denn vom Baiersdorfer Ortsteil Hagenau im Regnitztal, wo er wohnt, führt der Lauf quer durch die Fränkische Schweiz."Die abwechslungsreichste Laufstrecke, die ich kenne"
      Besonders gefällt ihm, dass sich auf der Route interessante Ortschaften mit abgeschiedener Natur abwechseln. "Es ist überhaupt die abwechslungsreichste Laufstrecke, die ich kenne." Mit Straße, Schotterweg, Feld- und Waldweg sei der Untergrund immer wieder anders. Das Höhenprofil ist markant, es geht auf und ab. Der Höhenunterschied auf der Gesamtstrecke beträgt gut 100 Meter. Am höchsten Punkt geht der Weg am Hang des Hetzles Berges entlang, von dort, so Bernds, habe man einen wunderbaren Ausblick ins Regnitztal.
      An dieser Stelle befindet man sich auch schon im Naturpark Fränkische Schweiz-Frankenjura. Vor dem Wohngebiet von Kersbach kommt man an Karpfenweihern vorbei, direkt dahinter läuft man auf einem Waldweg über Baumwurzeln entlang. In Pinzberg säumen ein alter Brunnen und die alte Schmiede jeweils rechts und links die Straße. "Beides sind beindruckende Fachwerkbauten."Es geht nun bergauf, durch das kleine, beschauliche Dorf Elsenberg, das noch zu Pinzberg gehört. Bei Gaiganz passiert man eine Milchtankstelle, bei der man sich mit selbst erzeugter Milch und Käse eindecken kann. Es folgt der stille Ort Hetzles und schließlich Effeltrich, dort kommt man an einer schönen alten Dorflinde vorbei und unmittelbar danach an der alten, gut erhaltenen Wehrkirche.Die Runde bietet viel Abwechslung, doch sie lässt sich noch variieren: „Da ich sie öfter laufe, schlage ich manchmal die entgegengesetzte Richtung ein.“ Auch dann bleibt die Strecke mit ihren 21 Kilometern nur Fortgeschrittenen mit sehr guter Kondition zu empfehlen. Eine Möglichkeit abzukürzen, gibt es theoretisch. „Noch vor Hetzles kann man rechts abbiegen, um runter nach Effeltrich zu laufen. Damit würde man die Strecke abkürzen“, sagt Bernds.Er selbst ist die Strecke schon mit Nordic-Walking-Stöcken gelaufen. „Das dauert dann aber gut 3,5 Stunden und dient mir dazu, mich an die zeitliche Länge eines Marathons zu gewöhnen.“ Auf dem Mountainbike ist er sie aber ebenfalls bereits abgefahren, als Ausgleich zum Laufen.Seinen ersten Halbmarathon ist Bernds zusammen mit anderen Athleten seines Lauftreffs in Salzburg gelaufen - und gleich unter zwei Stunden geblieben. „Das war für mich ein großer Erfolg mit 63 Jahren“, sagt er. Insgesamt fünf Halbmarathons bei Wettkämpfen hat er seitdem absolviert. Sein nächstes Ziel ist anspruchsvoller: ein Stadtmarathon im kommenden Herbst. Trainieren wird Bernds dafür natürlich im Regnitztal und der Fränkischen Schweiz - auf seiner Lieblingsstrecke.von Alexander Pfaehler

      • 7. Juni 2021

  11. loading