Über Niko

Begeisterter Mountainbike-Abenteurer, der vor allem das Gipfelerlebnis sucht und auf unbefahrenen Pfaden in fremden Ländern sein Glück findet.

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Nikos Touren Statistik

Distanz637 km
Zeit51:36 Std
Höhenmeter16 100 m

Letzte Aktivität

  • vor 3 Tagen

    Niko hat eine Mountainbike-Tour geplant

    04:36
    29,0 km
    1 060 m
    1 920 m
    © OSM
    Stephanie und Michael gefällt das
  • vor 5 Tagen

    Glückwunsch, Niko!

    Niko darf sich jetzt voller Stolz nennen

    Pioneer für Mountainbike in

    Kyrgyzstan
    Martin & Luzia gefällt das
  • vor 5 Tagen

    Niko hat eine Mountainbike-Tour hochgeladen

    08:54
    143 km
    16,1 km/h
    760 m
    680 m
    © OSM
    Martin & Luzia und gdincu gefällt das
    1. Niko

      Besser als mit einer Abfahrt kann eine Etappe nicht beginnen. Vom 2109 Meter hohen Keckek-Bel Pass geht es in windeseile hinunter an den Yssykkul-See, wo man sich am besten direkt am Strand sein Frühstück schmecken lässt. Wie es der Zufall will, liegt an ausgerechnet dieser Abfahrt die beste Bäckerei am ganzen Yssykköl-See. Unscheinbar, aber von vielen Locals empfohlen, wird jeden morgen ganz frisches Fladenbrot serviert, das nicht fluffiger sein könnte. Abkassiert wird von den kleinen Söhnen des Bäckers, die gerne auf ihrem Esel durch die Gegend reiten. Gut gestärkt geht es dann zurück auf die Straße, bevor man an den spaßigen Sandstein Hügeln entlang des Yssykköl-Sees Halt macht, um dem Freerider in sich selbst Raum zu geben. Erosion zauberte über die Jahrhunderte eine Vielzahl verschiedener Lines in die Felsen, die stark an die Red Bull Rampage im legendären Utah erinnern. Danach ist es noch eine recht flache, aber lange Etappe nach Karakol, auf der nur selten eingekauft werden kann. Mit Vorräten ist daher sparsam umzugehen, bevor man sich in Karakol wieder den Bauch vollschlagen kann.

      • vor 5 Tagen

    2. Martin & Luzia

      Sali
      Du bist flott unterwegs und die schönen Fotos sprechen Bände! Vielen Dank

      • vor 5 Tagen

  • vor 5 Tagen

    Niko hat eine Mountainbike-Tour hochgeladen

    05:43
    97,2 km
    17,0 km/h
    730 m
    530 m
    © OSM
    Martin & Luzia und Michael gefällt das
    1. Niko

      Die Etappe von Balyktschy zum Keckek-Bel Pass ist von der Entfernung und den Höhenmetern gut an einem Tag zu bewältigen, doch an manchen Tagen bläst über den Yssykköl-See ein heftiger Wind, der viel Kraft kosten kann. Ansonsten ist die Route von vielen einsamen, schön gelegenen Straßen geprägt, die nur von sehr kleinen, rudimentären Dörfern unterbrochen werden. Diese bieten auch zumeist keine Möglichkeit um Vorräte aufzustocken, weshalb es ratsam ist, in Balyktschy genügend Trinkwasser und Nahrung einzupacken. Die Menschen unterwegs sind äußerst freundlich und zumeist kommt man nicht um die ein oder andere Einladung zu einem Glas Wodka herum. Genau das richtige, bei den wüstenartigen Temperaturen. Der letzte Anstieg zum Keckek-Bel passt ist schnurgerade und daher psychisch etwas anstrengend. Lange sieht man das Ziel, doch man kommt nur sehr langsam näher. Ist man einmal oben, wird man jedoch mit einer grandiosen Weitsicht belohnt. Doch Vorsicht: sollte schlechtes Wetter aufziehen, ist es nicht zu empfehlen auf dem Pass zu zelten.

      • vor 5 Tagen

  • 17.03.2017

    Niko hat eine Mountainbike-Tour hochgeladen

    02:52
    17,3 km
    6,0 km/h
    1 410 m
    1 410 m
    © OSM
    Martin & Luzia gefällt das
    1. Niko

      Nach Westen hin erstreckt sich ein besonderes Sahnestück des Ala Archa Nationalparks. Obwohl die Route sehr einsam und selten begangen wird, zieht sich ein durchgehend gut begeh- und befahrbarer Weg bis hinauf zu einem namenlosen Gipfel, der das Ende des Flusstals markiert. Der reißende Bach, der teilweise sehr kräftige Strömungen aufweist, muss immer wieder gequert werden, was mit dem Fahrrad auf dem Rücken durchaus ein Abenteuer ist. Doch schafft man diese Herausforderung, wird man durch einen sagenhaften Flowtrail belohnt. Außerdem kann auf dem Weg hinauf auch ein Alpinisten Friedhof begutachtet werden, der viele Geschichten und Schicksale sowjetischer Bergsteiger beleuchtet. Kirgistan hatte für die Bergsteigerszene des Osten in etwa die selbe Bedeutung, wie die Alpen für den Westen. Viele Wettstreite wurden hier gefochten, die unter anderem auch tödlich endeten.

      • vor 5 Tagen

  • 09.03.2017

    Niko hat eine Mountainbike-Tour hochgeladen

    © OSM
    1. Niko

      Von Bischkek führt eine durchgehend gut befahrbare Straße in das Herz des Ala Artscha Nationalparks. Dort können sogar Hotelzimmer bezogen werden, sollte man nicht mit einem Zelt unterwegs sein. Diese sollten allerdings mit genügend zeitlichem Abstand gebucht werden, da sie häufig recht überlaufen sind. Wer seine Camping Ausrüstung mitgeschleppt hat, stellt seine Behausung einfach auf irgendeiner der zahlreichen Wiesen völlig umsonst auf. Nachdem man seine Vorräte im ansässigen "Tante-Emma"-Laden aufgefüllt hat, empfiehlt es sich eine Tour in Richtung der Ak-Sai Gletscher zu unternehmen. Mit dem Fahrrad ist bei etwa 3000 Metern Schluss, doch mit passender Ausrüstung kommt man noch weiter hinaus. Der Aufstieg ist unproblematisch und verläuft auf einem extrem gut ausgebauten Pfad, der sich immerzu an einer kleinen Schlucht entlangschlängelt. Auf selbem Weg geht es wieder zurück ins Tal. Dabei geht es dank des nahezu wurzellosen Weges äußerst flott voran. Ein gelungener Einstieg in die kirgisische Trailwelt, der jedoch noch deutlich getoppt werden wird.

      • 13.03.2017

  • 09.03.2017

    Niko hat eine Mountainbike-Tour hochgeladen

    04:14
    42,6 km
    10,1 km/h
    490 m
    2 270 m
    © OSM
    Martin & Luzia gefällt das
    1. Niko

      Hat man es einmal zum Alakul See geschafft, ist der schwierigste Teil des Aufstiegs bewältigt. Nun sind nur noch zwei Anstiege vor dem Erreichen des Alakul Pass zu überwinden, die man jedoch beinahe unbemerkt hinaufgeht, da das unfassbare Bergpanorama von allen Strapazen ablenkt. Zwischendurch wartet sogar eine kurze Abfahrt, die extrem steil und technisch ist. Man hat beinahe das Gefühl, dabei in den See zu stürzen.
      Gute drei Stunden nach dem Frühstück steht man jedoch auf dem Alakul Pass. Dann gilt es noch einmal 50 Höhenmeter zu steigen, um auf den beinahe 4000 Meter messenden, namenlosen Gipfel zu klettern, der hoch über dem See thront. Nach über zwei Tagen Aufstieg hat man es endlich geschafft. Belohnt wird man mit einer Fernsicht in das kirgisische Terskej-Alatau Gebirge, die den meisten Anblicken in den Alpen heftige Konkurrenz macht. Das selbe gilt auch für den dann folgenden Trail. Beginnend als tückisches, technisch herausforderndes , steiniges Weglein, wandelt sich der Pfad immer mehr zu einem in die Wiese gezeichneten Traum. Gute 2000 Höhenmeter meiseln ein debiles Grinsen in das Gesicht eines jeden Mountainbiker, das jegliche Strapazen der Vortage augenblicklich vergessen lässt. Zwischendurch wartet eine kurze Flussüberquerung, die auf Grund einiger Stromschnellen etwas Vorsicht verlangt. Ist diese überwunden, schlängelt sich der Trail jedoch im gewohnten Flow bis ins Tal. Einer der besten Trails, die ich je befahren durfte.

      • 13.03.2017

  • 09.03.2017

    Niko hat eine Mountainbike-Tour hochgeladen

    00:28
    4,88 km
    10,3 km/h
    950 m
    60 m
    © OSM
    Martin & Luzia gefällt das
    1. Niko

      Der Aufstieg vom Basislager ist sehr lange, sehr steil und sehr kräftezehrend. Das Rad muss hier überwiegend geschultert werden. Dabei ist der Weg quasi nicht zu verfehlen, da es nur eine einzige ausgetretene Spur gibt. Der Weg ist dadurch jedoch äußerst gut zu begehen. Sollte dennoch die Kräfte nachlassen, findet sich auf halber Strecke eine alte Schutzhütte, die für eine weitere Übernachtung genutzt werden kann. Alles in allem gibt es natürlich Möglichkeiten, acht Stunden mit mehr Freude zu füllen, doch die Belohnung für diese Plackerei ist einfach überwältigend. Auf gut 3500 Metern zeltet man in Mitten der atemberaubenden Landschaft der umliegenden 5000er, die im Licht der untergehenden Sonne gerade zu Feuer fangen. Zu den eigenen Füßen liegt gleichzeitig der surreal türkis leuchtende Alakul See. Ein einmaliger Anblick.

      • 13.03.2017

  • 09.03.2017

    Niko hat eine Mountainbike-Tour hochgeladen

    22,8 km
    -- km/h
    790 m
    30 m
    © OSM
    Martin & Luzia gefällt das
    1. Niko

      Bevor man sich in die kirgisische Wildnis stürzt, gibt es zwei Dinge in Karakol zu tun: Einmal sollte man ins Asman gehen und sich durch allerlei kirgisische Spezialitäten durchprobieren. Zum anderen sollte man den großen Markt aufsuchen und dort seine Vorräte für die kommende Tour besorgen. Drei Tage wird die Besteigung des Alaköl Sees für konditionell fitte Biker benötigen.
      Dabei beginnt die Unternehmung zunächst sehr harmlos. Von Karakol aus führt eine gut ausgebaute Straße bis zu der letzten kleinen Siedlung am Fuße des Gebirgszuges. Bis hierhin geht es entspannt voran, sofern keiner der vielen Hirtenhunde heute einen schlechten Tag hat. Diese sind teilweise recht aggressiv und sollten immer mit einem wachsamen Auge beobachtet werden. Hat man jedoch das letzte Dorf hinter sich gelassen, begegnet man beinahe keinem Wesen mehr. Lediglich ein paar größere Adler fliegen immer wieder über den eigenen Kopf.
      Der Einsamkeit entsprechend verschlechtert sich auch die Straße, die unter Auslassung jeglicher Serpentinen zunehmend steiler geradelinig das Tal hinaufführt. Stellenweise muss geschoben werden. Kurz bevor ein schmaler Pfad in Richtung Alaköl See abzweigt sollte das erste Nachtlager errichtet werden. Eine frische Trinkwasserquelle und Grillstellen laden einfach zum verweilen ein, während die müden Muskeln in einem klirrend kalten Gebirgsbach entspannt werden können.

      • 13.03.2017

  • 09.03.2017

    Niko hat eine Wanderung geplant

    00:05
    337 m
    0 m
    10 m
    Map data © OpenStreetMap-Mitwirkende