Matthias Brandt

Über Matthias Brandt

Wandern ist für mich eine Auszeit vom Beruf und Termindruck. Schon während der Vorbereitung und Anreise habe ich ein Lächeln im Gesicht. Bereits nach den ersten Schritten tauche ich schließlich in die Natur ein und vergesse den Alltag. Die Bewegung und die abwechslungsreichen Landschaften tun ihr übriges. Alle Herausforderungen kommen mir leicht und alle Probleme unwichtig vor. Voller Kraft und guter Laune geht es dann nach dem Wandern zurück. Bedingt durch die Lage unseres Wohnorts bin ich gern im Nordschwarzwald, im Pfälzer Wald, auf der Schwäbischen Alb und in den Vogesen unterwegs. Mindestens einmal im Jahr muss es auch in die Alpen gehen.

Distanz

5 694 km

Zeit in Bewegung

1033:16 Std

Letzte Aktivitäten
  1. Matthias Brandt war Fahrrad fahren.

    vor 2 Tagen

    02:49
    50,3 km
    17,9 km/h
    580 m
    560 m
    Andreas Neinaß, ChrisTian 🏔👣 und 126 anderen gefällt das.
    1. Matthias Brandt

      Die Runde habe ich von Jörg übernommen (komoot.de/tour/323749053) und nur leicht in Pforzheim geändert, da ich an einem anderen Ort gestartet bin. Eine sehr schöne Runde mit vielen schönen Aussichten. Danke Jörg fürs teilen.

      • vor 2 Tagen

  2. Barbro, Patrick 🥾 und 131 anderen gefällt das.
    1. HAm

      Da hast aber gespart heute mit Bildern?
      Aber das Höhenprofil ist auch sehenswert! 😉👍🏼

      • vor 3 Tagen

  3. Matthias Brandt war Fahrrad fahren.

    2. Mai 2021

    01:55
    31,6 km
    16,5 km/h
    490 m
    490 m
    Frank 🥾, Miodrag Knežević und 137 anderen gefällt das.
    1. Michael PWV

      Das Bild Nr.8 ist nicht typisch Pforzheim, das findet man überall wenn man mir dem Fahrrad unterwegs ist

      • 2. Mai 2021

  4. Matthias Brandt und Annett Brandt waren wandern.

    1. Mai 2021

    Mendel Hoffmann, Hefele Evi und 182 anderen gefällt das.
    1. Matthias Brandt

      Ich glaube, dass ich die Tour in einer Komoot-Werbecollection gesehen hatte. Auf jeden Fall hatte Sie mir auf Anhieb, auch wegen des historischen Kontextes, gefallen, sie spontan heruntergeladen und an meine Ansprüche angepasst. Bad Wimpfen ist eine kleine Stadt am Neckar mit gerade einmal um die 7 1/2 tausend Einwohnern, aber mit einer sehr alten hervorstechenden Geschichte. Im Mittelalter war Bad Wimpfen Kaiserpfalz. Kaiser Friedrich I Barbarossa hielt dort Hof. Die historische Mauer, mehrere Türme und ein paar Gebäude, wie z. B. das Steinhaus, sind von der ehemaligen Kaiserpfalz noch zu besichtigen. Die historische Altstadt (das Burgviertel) von Bad Wimpfen ist wunderschön. Man kann ohne Weiteres einen ganz Tag dort verbringen um die unendlich vielen und schönen historischen Sehenswürdigkeiten, die Gässchen, Winkel und kleinen Geschäfte zu genießen. Wegen Covid-19 hatten wir am 1. Mai die historische Altstadt fast für uns. Es waren nur wenige Besucher dort. Am Bahnhof von Bad Wimpfen beginnt bzw. endet der Fernwanderweg Neckarsteig, der bis nach Mannheim, wo der Neckar in den Rhein mündet, geht. Neben dem Bahnhof gibt es einen großen Parkplatz. Dieser ist aber nur an Sonn- und Feiertagen gebührenfrei. Unsere Runde startete also am Bahnhof und führte uns gleich auf dem Neckarsteig hinunter zum Neckar, der hier ruhig und breit in Richtung Rhein fließt. Nach 2,5 km verließen wir aber schon den Neckarsteig, den wir aber auf der Tour bis zur Burgruine Guttenberg noch zweimal begegneten, und stiegen auf den links vom Neckar liegenden Höhenzug auf. Oben ging es durch großflächige Felder und Wiesen weiter bis nach Heinsheim. In Heinsheim stiegen wir über eine Treppe zur Bergkirche. Die Bergkirche ist aus dem 10. Jahrhundert. In der Kirche befinden sich mehrere historische Grabdenkmale. Beeindruckend fand ich besonders die dort im Kirchenraum befindlichen alten Wand- und Deckenmalereien. Von Heinsheim ging es auf dem Höhenzug weiter, einen Taleinschnitt umgehend, um in die Gäßnerklinge zu gelangen. Hier mussten wir allerdings auf 400 m eine schmale Kreisstraße nutzen. Eine andere Möglichkeit, um von oben in die Klinge zu gelangen, gibt es nicht. Die Straße war am 1. Mai so gut wie gar nicht befahren. Lediglich ein Auto kam vorbei. Nach 400 m auf der Straße ging es nach rechts auf einem landwirtschaftlichen Weg durch Streuobstwiesen, hier war die Kirschblüte schon vorbei, und Feldern talwärts in Richtung Neckartal. Schon nach kurzer Strecke verließen wir den asphaltierten Wirtschaftsweg und folgten nun einem schmalen Pfad in der grünen und dunklen, fast mystisch anmutenden Gäßnerklinge, einer schmalen Schlucht, rechts der fast ausgetrocknete Bach, links überwucherte aufgegebene Weinbergterrassen. Dem Pfad folgten wir hinunter bis zum Neckartal. Kurz vor der Straße bogen wir scharf links ab und stiegen auf ungezählten Treppenstufen, wieder an, allerdings erst vor kurzer Zeit, aufgegebenen Weinbergterrassen auf den Höhenzug wieder auf. Von dort hatten wir dann einen fantastischen Blick auf die Burg Ehrenberg. Die Anlage der Burg Ehrenberg stammt aus dem frühen 12. Jahrhundert und stand im unmittelbaren Zusammenhang mit der staufischen Kaiserpfalz im nahen Wimpfen. Die Vorburg wird heute von der Eigentümerfamilie von Racknitz bewohnt, die Ruine der Kernburg dient als Aufzuchtstation für Greifvögel. Da sich die Burg in Privatbesitz befindet und bewohnt wird, kann sie nicht besichtigt werden. Oberhalb der Weinbergterrassen gibt es eine Rastbank mit dem schönen Blick hinüber zur Burg und dem Neckartal. Weiter ging es auf dem Höhenzug durch Felder und dann durch den Wald zur Burg Guttenberg, eine große gut erhaltene Burganlage mit einer Greifvögelschau. Als Geimpfter, bestätigter Genesener oder frisch Getetester konnte man die Burg für € 6,00 besichtigen. Da nur mein Test keine 24 Stunden alt war, hätte leider nur ich die Burg besichtigen können, deshalb habe ich darauf verzichtet. Von der Burg Gutttenberg ging es dann zum 5 Mühlentalweg. Dieser Weg ist bei Familien sehr beliebt und war recht voll. Wir verließen jedoch rechts schnell wieder den breiten kinderwagentauglichen Weg und liefen hier auf schmalem Pfad und nun wieder ganz allein direkt neben dem nach Wildnis anmutenden Pfad. Nach mehreren hundert Metern ging es wieder auf den breiten Weg. Nun kam der schwächere Teil unserer Runde. Auf asphaltierten Wegen, teilweise direkt neben der Straße ging es an dem Mühltalsee vorbei, durch die Orte Zimmerhof und Hohenstadt, die auch nicht gerade pittoresk sind, weiter bis zur Fleckinger Mühle. Auf weiterhin asphaltierten Wegen ging es dann zurück nach Bad Wimpfen mit seiner unglaublich schönen Altstadt. Obwohl die Runde in ihrem letzten Viertel etwas schwächelte kann ich die Runde, besonders für das Frühjahr und für den Herbst sehr empfehlen. Es befinden sich auf der Strecke einige Möglichkeiten für eine Rast oder Einkehr, und Bad Wimpfen ist eine Reise wert!

      • 1. Mai 2021

  5. Matthias Brandt und Annett Brandt waren wandern.

    25. April 2021

    Hefele Evi, 🌼 verdreht 🌼 und 148 anderen gefällt das.
    1. Matthias Brandt

      Diese Tour hatten wir im letzten Herbst gemacht, komoot.de/tour/276442419. Weil es so schön war, haben wir sie heute im Frühjahr wiederholt. Tourenbeschreibung und Infos findet ihr über den link

      • 25. April 2021

  6. Matthias Brandt und Annett Brandt waren wandern.

    24. April 2021

    Christian, Rabe Nimmersatt und 45 anderen gefällt das.
    1. Matthias Brandt

      Bekanntlich kommen jeden Donnerstag von Komoot Vorschläge mit Highlights. Aufgrund eines solchen Vorschlags sind wir auf die Route "Ruine Lützelhardt – Lützelhardt Pfad Runde von Reichenbach" gestoßen und haben diese runtergeladen. Bei meiner konkreteren Planung wollte ich nicht zum Schluss im Tal durch und auch nicht direkt neben den Dörfern wandern. Ich hatte Sorge, dass es langweilig werden würde und plante den Startpunkt um. Die Tour sollte nicht in Reichenbach beginnen, sondern in Seelbach. So war eben erst eine Dorfdurchquerung angesagt und dann zum Schluss, quasi als Abschlusshighlight, sollte die Ruine Lützelhardt die Runde abschließen. So sind wir kurz hinter dem Ortsausgang von Seelbach gestartet. Dort befindet sich auch ein Wanderparkplatz. Von dort ging es zunächst zurück in den Ort, am Freibad vorbei und durch ein Gewerbegebiet. Zu Beginn stört mich sowas nicht. Nach etwa einem Kilometer verließen wir den Ort und es ging in den Wald auf einem schönen Waldweg. Nun entpuppte die heruntergeladene Tour mit dem Namen "Ruine Lützelhardt – Lützelhardt Pfad Runde von Reichenbach" und wir stellten langsam fest, dass es sich bei der genannten Tour um den Geroldsecker Qualitätsweg handelte (mit zwei/drei kleineren Variationen). Der Geroldecker Qualitätsweg ist ein Wanderweg der in zwei Etappen zu laufen ist. Es gibt hier die Etappe Süd und die Etappe Nord. Bei unserer Runde handelte es sich um die Etappe Nord. Die Wegbeschreibung findet Ihr unter outdooractive.com/de/route/wanderung/schwarzwald/geroldsecker-qualitaetsweg-etappe-nord/7612497. Der Weg ist ausreichend gut ausgeschildert. Die Wege sind nahezu alle schön und gut zu laufen. Es bieten sich immer wieder schöne Ausblicke in die Täler oder auf die Schwarzwaldhöhen oder auf die Burgruine Hohengeroldseck, die mich besonders positiv überraschte, da es sich hier um eine große imposante recht gut erhaltene Burganlage, die auf einem Vulkankegel exponiert steht, handelt. Die Tour kann ich sehr empfehlen. Und man lese und staune. Die Burgruine und große Waldflächen gehören heute der Familie von der Leyen.

      • 24. April 2021

  7. Walkleader 🌻, Eugen AIC und 162 anderen gefällt das.
    1. Matthias Brandt

      Vor 250 bis 300 Jahren benötigten die Einwohner im Murgtal mehr Raum für ihre Landwirtschaft. Das Tal zwischen Gernsbach und Forbach ist eng und bot keine Weidefläche für das Vieh. Entlang der Bachläufe die zur Murg hinflossen rodeten die Dorfbewohner den Wald und legten Wiesengrundstücke an. Die Wiesen wurden als Heuwiesen genutzt, sogenannte "Magerwiesen". Ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem durchzog in Form kleiner Bachläufe die Täler. Einwanderer aus Tirol brachten die Bauweise der kleinen hölzernen Heuhütten mit in das Murgtal. In ihnen wurde das duftende Heu gelagert und vor dem Winter wieder ins Tal gebracht und sind heute ein einzigartiger Ausdruck einer Kulturlandschaft im Schwarzwald.Unsere Runde startete am Bahnhof von Forbach. Von Karlsruhe erreicht man mit der S-Bahn Forbach in etwa einer Stunde. Neben dem Bahnhof findet sich auch ein großzügiger Wanderparkplatz. Von dort ging es über die Murg auf die andere Talseite. Hinter der Brücke nach rechts hinunter zum Fluss und damit auch gleich wieder aus der Ortschaft. Links von uns ragte eine hohe Felswand auf. Die Felsen waren so symmetrisch durchbrochen, als ob diese von Riesen aufgestapelt wurden. Auf einem schmalen Bergpfad ging es zickzack an den Felshängen vorbei auf die Höhe zum ersten Aussichtspunkt mit Blick auf das Tal und die gegenüberliegende Ortschaft Gausbach. In einem Bogen durch Wiesen ging es zurück an den Ortsrand von Forbach in das Scheerbachtal. Kurz hinter dem Ortsausgang beginnt der als Ziegenpfad ausgeschilderte Weg, vorbei an Ziegen (die jetzt allerdings noch nicht draußen waren) und Heuhütten, über Stege und kleine Pfade, gespickt mit verschiedenen Informationen am Bach entlang, hinauf bis nach Bermersbach. Wir durchquerten den Ortsrand von Bermersbach und es ging, nun immer steiler, direkt gerade hoch zur Höfelkopfhütte, die zu einer ersten Rast (Trinkpause) mit einer sehr schönen Fernsicht in das Murgtal einlud. Hinter der Höfelkopfhütte verlief der Weg weiter bergauf bis wir auf einen Forstweg trafen. Hier bogen wir scharf nach rechts ab und erreichten nach einem kurzen Bogen den Bermersbacher Grat, der auf dieser Seite gut ausgeschildert ist. Auf einem schmalen Bergpfad ging es weiter über den Grat. Die Heidelbeerbüsche sind hier so hoch gewachsen, dass man die Beeren, wenn sie dann im Spätsommer reif sind, im Stehen pflücken könnte. Hinter dem Grat folgten wir dem ersten Forstweg, nun stetig leicht absteigend durch den Wald, unterbrochen durch mehrere Wiesentäler, auf denen die markanten Heuhütten standen. Bei knapp km 7 verließen wir den Forstweg und stiegen durch den Wald auf einem Bergpfad in den Talgrund des Scheerbaches, nun am oberen Ende des Baches, ab. Hier folgten wir nun dem Bachlauf talwärts, wieder vorbei an Heuhütten, teilweise auf ausgesprochen romantischen Pfad, vorbei an einem Wildgehege, zurück in Richtung Bermersbach. Oberhalb des Wildgeheges befindet sich eine schöne überdachte Aussichtsplattform. Von dort erwischten wir das Rotwild. Kurz vor Bermersbach bogen wir an der Ebet-Mühle rechts ab. Nun ging es stetig, zunächst sehr steil, später stetig aufsteigend auf Wald- und Forstwegen in Richtung des Streitmannskopf. Auf 700 hm stießen wir dann auch noch auf Schneereste. Kurz vor dem Gipfel ging es dann durch Blaubeeren und Erika auf einem schwer erkennbar Pfad zum Gipfelkreuz. Unterhalb des Kreuzes befindet sich ein Tisch mit Bank. Auf der Komootkarte führt ein Pfad weiter in Richtung Westen. Diesen gibt es eigentlich nicht mehr. Man kann ihn nur erahnen und muss durch das Gestrüpp streichen. Das Stück ist nicht für kurze Hosen geeignet. Vor zwei Jahren war ich im Sommer dort und hatte entsprechend geflucht. Aber auch im Frühjahr ist der Weg nicht besser zu laufen bzw. zu finden. Nach mehreren hundert Metern gelangt man auf einen Forstweg. Nun führte uns der Weg stetig und leicht begehbar talwärts bis zur Wegscheid-Hütte. Dort trafen wir dann auf den Westweg, den wir von nun an bis nach Forbach auf schmalen wurzeligen Pfaden bis nach Forbach folgten. Nach Durchquerung des Dorfes und einer zweiten Überquerung der Murg, nun über eine historische Holzbrücke, erreichten wir unseren Ausgangsort. Dort lernten wir Gerhard kennen, der an diesem Tag auf der Nordseite des Murgtales eines schöne Tour gemacht hatte (komoot.de/tour/349173065). Gerhards Tour habe ich mir auch gleich gemerkt. Das Murgtal mit seinen einzigartigen Heuhütten und steilen Berghängen ist immer wieder schön. Man kann nicht genug bekommen.

      • 17. April 2021

  8. Matthias Brandt und Annett Brandt waren wandern.

    11. April 2021

    03:49
    17,4 km
    4,6 km/h
    660 m
    640 m
    Alf, christian und 156 anderen gefällt das.
    1. Matthias Brandt

      Gestern eine Runde mit zwei Burgruinen, heute noch eine Burg dazu. Von Varnhalt bei Baden-Baden ging es auf vielen schmalen Pfaden, zunächst durch die Weinberge und dann durch den Wald hinauf zu Yburg. Von dort ging es weiter bis zum Yburg Wasserbehälter und auf den darauf folgenden Pfaden, mit immer wieder schönen Ausblicken auf Baden-Baden und die Rheinebene zurück zum Ausgangspunkt.

      • 11. April 2021

  9. Matthias Brandt und Annett Brandt waren wandern.

    10. April 2021

    Christian, caglu und 154 anderen gefällt das.
    1. Matthias Brandt

      Liebe Nicolet, vielen Dank für Deine wunderbare Tourenvorlage (komoot.de/tour/333060487). Eine ausgesprochen schöne, aber auch sehr fordernde Runde mit zahlreichen (und teilweise sehr steilen) An- und Abstiegen, vielen schönen schmalen weichen Pfaden, teilweise entlang an kleinen Bächen, immer wieder schöne Ausblicke und zahlreichen ausgesprochen reizvollen Highlights, u. a. zwei tolle Burgruinen und eine alte Mühle mit dem größten Wasserrad Europas. Verbunden wurden Teile der Premium-Wanderwege "Der Teinacher" und der "Wasser-, Wald-und Wiesenpfad Calw" sowie ein kleiner Teil der Augenblickrunde von Holzbronn. Diese Tour kann ich jedem, der eine gute Kondition hat, nur wärmstens empfehlen. Eine ausführliche Tourenbeschreibung findet ihr bei Nicolet.

      • 11. April 2021

  10. Matthias Brandt und Annett Brandt waren wandern.

    5. April 2021

    🌼 verdreht 🌼, Andi und 160 anderen gefällt das.
    1. Matthias Brandt

      Nachdem wir vor einem Monat die 1. Etappe vom ALBTAL.Abentreuer.Track (komoot.de/tour/327010218) gewandert waren, haben wir heute die 2. Etappe absolviert. Obwohl wir von der Beschreibung schon vorgewarnt waren, dass diese nicht so abenteuerlich sein soll wie die 1. Etappe, war diese Tour eher eine Enttäuschung. Der Name ist eine maßlose Übertreibung. 90 % der ausgeschilderten Tour sind breite Waldwege, Waldautobahnen, asphaltierte Wege. Die Etappe ist mehr als nur ausbaufähig. So verlief z. B. zwischen Bernbach und Frauenalb der ausgeschilderte Weg auf einer Waldautobahn und auf der Karte erkannte man knapp 50 m weiter parallel dazu einen schmalen Pfad, der mit der ausgeschilderten Strecke weiter unten wieder zusammentraf.Da die 1. Etappe offiziell am Campingplatz neben dem Freibad von Bad Herrenalb endet, beginnt dort auch offiziell die 2. Etappe. Wir starteten jedoch am Bahnhof von Bad Herrenalb und liefen zunächst durch den Ort zum Schwimmbad . Vom Schwimmbad ging es dann steil über Treppen und asphaltieren Zickzackwegen durch ein Neubaugebiet bis in den Wald. Nach knapp 3 km erreichten wir den ersten Singletrail, die Hoffnung auf schöne Pfade und Wege stieg, der aber nur 200 m lang war. Dann ging es weiter durch den Wald auf einem breiten Forstweg parallel zum unten liegenden Ort, den man mangels Aussichten nur ahnt. Nach einem steilen Abstieg, der auf einem Pfad verlief, stießen wir oberhalb vom Bahnhof auf den Waldweg zum Falkensteinfelsen. Fazit nach knapp 4 km Wanderung: Den Bogen vom Bahnhof zum Schwimmbad und der Übersteigung einer Höhe durch den Wald kann man sich sparen, zumeist breite Wege und keine Aussicht. Alternativ würde ich direkt vom Bahnhof zum Falkenfelsen gehen. Gleich hinter dem Bahnhof führt nämlich ein schöner Pfad auf die Höhe. Bis zum Falkenstein folgten wir der Beschilderung auf einem schmalen nun auch weichen Pfad, passierten den Falkenstein am Fuß der Felsen, was sehr schön war, und stiegen hinter den Felsen auf schmalem Pfad hoch zur Aussichtsplattform des Felsen (dies ist ein Off-Grid-Abschnitt). Vom Falkensteinfelsen ging es dann stetig ansteigend auf breiten Waldwegen, unterbrochen durch einen kurzen Pfad, zunächst zum Mauzenberg und dann weiter bis zum Bernsteinfels. Kurz vor dem Bernsteinfels stießen wir auf den schönen historischen Grenzweg von Baden und Württemberg. Das kurze Stück auf dem Grenzweg zum Bernsteinfelsen ist sehr schön. Nach einer Vesperpause in der Bernsteinhütte ging es steil bergab auf einem schmalen wurzeligen Pfad, der nach etwa 100 m wieder auf einen Waldweg stieß. Nach etwa weiteren 500 m auf einem Forstweg bogen wir nach links ab und folgten nun auch schmalem Pfad talwärts dem Michelbach. Nach ein paar hundert Metern war dann wieder Schluss mit "Abenteuer". Danach ging es weiter auf breiten Wegen bis nach Bernbach, den wir streiften und weiter bis nach Frauenalb. Die dortige Klosterruine ist ausgesprochen beeindruckend. Zwischen Frauenalb und Marxzell ging es dann weiter auf halber Höhe zum Talgrund der Alb auf einem schmalen Waldweg, der dann mich zum Abschluss mit der Tour etwas versöhnte. In Marxzell stiegen wir dann in die Albtalbahn, die an Wochenenden im halbstündigen Takt fährt, die uns in 9 Minuten zurück nach Bad Herrenalb brachte.

      • 5. April 2021

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