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Bengelino
 

Über Bengelino

Hektik liegt mir nicht, oder wie Gunnar Fehlau wohl mal sagte „Erlebnis vor Ergebnis“ ;-)
Fahre gerne ausgedehnte Touren hier in der Mecklenburger Seenplatte abseits des Autoverkehrs.
Meist mit meinem geliebten Salsa Fargo oder auch dem Mountainbike.
Im Urlaub geht es auch gerne auf Bikepackingtour in andere schöne Gegenden Deutschlands.
Über gelegentliche Begleitung würde ich mich auch mal freuen, es kann sich also gerne gemeldet werden.

Distanz

6 703 km

Zeit in Bewegung

433:09 Std

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Letzte Aktivitäten
  1. Bengelino war Fahrrad fahren.

    vor 13 Stunden

    02:36
    58,0 km
    22,3 km/h
    280 m
    290 m
    Swen, Pam und 7 anderen gefällt das.
  2. Bengelino war Fahrrad fahren.

    27. April 2021

    02:54
    65,5 km
    22,6 km/h
    290 m
    250 m
    Stefan 🏳️‍🌈, Swen und 15 anderen gefällt das.
    1. Bengelino

      Habe mich heute einfach mal so ohne Ziel und Plan treiben lassen.
      Die Natur und deren Töne und Gerüche genießen ging bis Mirow ganz wunderbar.
      Zurück war es aufgrund der vielbefahrenen Straße bis Wesenberg nicht ganz so schön.Mit erschrecken habe ich festgestellt das inzwischen 3 mir bekannte Restaurants
      In Userin, Mirow und Wesenberg zum Verkauf stehen. Die Corona Pandemie fordert wohl auch da seinen Preis 😢

      • 27. April 2021

  3. Bengelino war Fahrrad fahren.

    24. April 2021

    04:39
    101 km
    21,9 km/h
    400 m
    380 m
    Pam, Stephan und 12 anderen gefällt das.
  4. Bengelino war Fahrrad fahren.

    22. April 2021

    Jens Steckel, Pam und 20 anderen gefällt das.
    1. Bengelino

      Eine kleine Entspannungstour nach dem Unterricht mit meiner Lütten.
      Geplant war sie eigentlich etwas ausführlicher aber spätestens in Boek zeigte sich die dunkle Seite der Macht.
      So das ich Richtung Pagelsee abgekürzt habe dort war dann auch Schluss mit trocken egal was die Wetter App gemeldet hatte.
      Meine Beinlinge von Mavic die angeblich wasserabweisend sein sollten waren dann wohl doch von Zewa (Extra saugkräftig), meine Windjacke hat dann wenigstens das schlimmste abgehalten dennoch war ich am ende bis auf die Haut komplett durch.
      Egal, es war dennoch schön, der größte Teil der Route führte über schöne Radwege oder kaum befahrene Straßen.
      Ach ja und natürlich gab es reichlich Gegenwind, wenn wir hier schon keine Berge haben aber Wind haben wir hier reichlich.
      Natürlich immer von vorn ;-)

      • 22. April 2021

  5. Bengelino war Fahrrad fahren.

    15. April 2021

    Stephan, oro96 und 9 anderen gefällt das.
    1. Bengelino

      Nach über acht Wochen warten ist mein Fargo endlich wieder komplett.
      Die Proberunde mit neuem Lenker und neuen Schaltbremshebeln hat soviel Spaß gemacht das trotz fiesem Gegenwind eine extra Schleife gefahren wurde.

      • 18. April 2021

  6. Bengelino war Fahrrad fahren.

    9. April 2021

    04:07
    83,0 km
    20,2 km/h
    350 m
    350 m
    Jens Steckel, Cooli und 14 anderen gefällt das.
    1. Bengelino

      Mal kurz zur Müritz und den Kopf abschalten war geplant und hat gut geklappt.Es roch nach frisch geschlagenem Holz, Wald & See, die Vögel haben ein tolles Konzert veranstaltet.
      Reichlich Tierbegegnungen
      inclusive, Feldhasen, Rehe, Damwild, Kraniche, Gänse und die Seeadler brüten wohl auch wieder 😊 Ach ja und ein frecher Bussard hat mich fast über den Haufen geflogen.
      Die Strecke war 50% Asphalt und 50% Kiesstrecke.

      • 9. April 2021

  7. Bengelino war Fahrrad fahren.

    3. April 2021

    04:19
    72,9 km
    16,9 km/h
    380 m
    350 m
    Maik, Swen und 14 anderen gefällt das.
  8. oro96, Robert T und 28 anderen gefällt das.
    1. Bengelino

      Hier ein Versuch Ausreden für mein Versagen zu finden ;-)Als ich letztens erfolgreich die 180 km rideFAR Challenge abschließen konnte war ich eigentlich zufrieden mit mir in meiner Blase.
      Bis dahin hatten nur gaaaanz wenige die 360 km in Angriff genommen.
      Das änderte sich dann aber ganz schnell je näher das Monatsende rückte.
      Immer mehr wagten sich an diese Distanz und absolvierten diese auch noch in mir teilweise unbegreiflichen Zeiten.
      Somit wuchs auch in mir der Wunsch bei den „Großen“ mitspielen zu wollen.
      Das ich in Sachen Zeit nicht mitspielen könnte war mir klar aber auch nicht meine Prämisse.
      Also wollte ich es ruhig angehen lassen und plante die Strecke Rückblickend etwas zu ambitioniert aber passend für mein derzeit einzig zur Verfügung stehendem Bike ein Bombtrack Beyond ADV mit 29x2,6 Profilreifen komplett Offroad.
      Als Starttermin hatte ich mit der Familie Sonntag morgen vereinbart, also steht BigFoot Abends bereits in der Wohnung und wird von mir sorgsam bepackt.
      Gerade stehen meine Frau und ich gemeinsam neben dem Rad als es plötzlich einen mörderisch lauten Schlag gibt.
      Was jetzt folgt hätte auch gut für Versteckte Kamera getaugt.
      Ich schaue ungläubig an meiner Bierflasche hinunter mit dem Gedanken „Ist die Flasche explodiert?“ Meine Frau steht mit weit aufgerissenen Augen neben mir wie erstarrt und reagiert nicht auf meine Frage ob alles ok ist. Ich wiederhole meine Frage lauter mit Nachdruck wodurch zu Tage kommt das sie nichts mehr hört. Zwischenzeitlich ist auch unsere Tochter auf der Bühne erschienen und meint was denn hier passiert sei.
      Erst jetzt registriere ich das umgefallene Rad („aber das kann unmöglich so laut knallen beim fallen“) Langsam wandern meine Blicke durch den Raum und ungläubig registriere ich eine Art Orange-Weiße Milch die genüsslich von diversen Bilderrahmen tropft und wie in Zeitlupe von Wänden und Türen und auch mir läuft. Mein Blick wandert zurück zu meinem danieder liegendem Rad und erst JETZT erkenne ich die Ursache. Das Rad hat sich einen Schuh ausgezogen oder auch: Der Reifen hat sich binnen Millisekunden von der Felge getrennt um sich in unmöglichen Windungen wieder um selbige zu wickeln. Zum Glück kann meine Holde inzwischen wieder hören, aber an einen Start am Folgetag ist nicht mehr zu denken, sondern erst mal ist renovieren angesagt.
      Und das mein Radel nochmal in der Wohnung schlafen darf wird mir auch unmissverständlich unter Strafandrohung untersagt ;-)
      So starte ich Montag morgen. Kurz nach 7:00 geht es los, Rad raus holen und in die Regenklamotten steigen denn JA es regnet schon wieder. Los geht es, nach wenigen Metern biege ich bereits in den Wald ein.
      Anfangs läuft es etwas beschwerlich, da bei uns quer durch den Wald eine neue Pipeline gelegt und demzufolge die Wege durch schweres Gerät völlig zerfahren sind.
      Noch ahne ich nicht das mich diese Wegverhältnisse heute noch reichlich Körner kosten werden.
      Gut gelaunt trotz Regen beobachte ich diverse Reh und Damwild Rudel durch den Wald springen.
      Irgendwann geht es wieder gut auf festen Forstwegen voran es macht richtig Spaß so durch den Wald zu fliegen. In der Feldberger Seenlandschaft bremsen mich wieder dicke Laubteppiche mit den darunter verborgenen Hindernissen aus. Denn hier bewegt man sich in alten Buchenwäldern und unter nassen dem Laub versteckt sich auch gerne mal mindestens Hundert Jahre altes Kopfsteinpflaster mit Kindskopfgroßen Steinen. Auch die erste völlig unfahrbare Passage mit tiefen Wasser und Schlammlöchern erwartet mich hier, es soll nicht die letze für heute sein. Schnell geht es durch Feldberg durch, noch werden die kurzen Anhöhen zackig abgeledert.
      Am schmalen Luzin geht es dann hinab ans Ufer dort ist der Uferweg von großen nassen Steinen und Wurzelteppichen durchzogen. Das Fahren hier kostet Zeit und Kraft, immer auf die Gefahr hin ins Wasser zu kippen. Was für ein Spaß denke ich mir, kann ja nichts passieren habe ja schon Regenklamotten an, die weder Wasser rein noch raus lassen.
      Am Ende die erste kurze Pause, raus aus den Regenklamotten und das mitgebrachte Brötchen rein in den Mund. Weiter geht es nach Templin irgendwie fängt rückblickend alles an zu verschwimmen. Fakt ist das mich Feld und Flur irgendwann in Templin ausspucken.
      Dort gönne ich mir an einer Tankstelle einen großen Kaffee und eine Kettwurst nur heißt die nun Bockwürstchen im Mantel ??? Gut gestärkt also wieder rauf aufs Pferd, oder auch auf nach Angermünde.
      Heute bin ich Wegetechnisch ja schon einiges gewöhnt aber was sich mir vor Angermünde bietet ist echt die Ausgeburt der Hölle. Jeder Weg aber wirklich jeder wurde durch die lieben Pferdchen und ihre Reiter umgegraben, an fahren ist nicht zu denken also schiebe ich, und schiebe, und schiebe. Endlich spuckt mich der Pferdetrail in Angermünde aus, beim Netto gibt es ein Kaffee und ein Stück Kuchen bevor es weiter geht. Nur um auf der andern Stadtseite wieder in meine Persönliche Pferdetrail Hölle einzutauchen.
      Inzwischen ist es eigentlich schon viel zu spät und ich muss mich langsam mal sputen aber seit einigen Kilometern quält mich mein linker Fuß immer wieder mit Krämpfen egal weiter geht es.
      Endlich werden die Wege etwas besser und das Schiffshebewerk Niederfinow kommt in Sicht.
      Hier war ich als Kind das letzte mal, der Neubau aus Beton steht direkt neben dem alten Stahlmonster. Leider ist kein Schiffsverkehr und ein Eis so wie damals gibt es auch nicht denn Pandemie bedingt ist alles zu. Was für ein Trauerspiel. Der Gedanke an all die Menschen die deswegen nun schon ein Jahr um ihre Existenz bangen macht mich nachdenklich.
      Entlang des Finowkanals geht es jetzt auf nach Eberswalde und Finowfurt.
      Eigentlich die perfekte Strecke um Gas zu geben was ich auch mache aber gleichzeitig meldet sich immer öfter mein linker Fuß so das ich Streckenweise nur noch rechts pedaliere.
      So entschließe ich mich irgendwo zwischen Eberwalde und Finowfurt meinen Track zu verlassen denn einbeinig off-road durch die Brandenburger Wälder da habe ich gerade so gar keine Lust mehr. Also kurz umgeplant und es geht auf feinsten Radwegen Richtung Oranienburg inzwischen bricht die Dunkelheit herein. Gerade denke ich noch wie schön es hier wäre für eine entspannte Tour mit meiner liebsten da fängt mein Magen an zu krampfen und mir wird speiübel.
      Gerade noch habe ich überlegt wie ich die noch vor mir liegenden Kilometer schaffe und wo ich evtl. biwakieren kann da drehen sich fortan nur meine Gedanken nur noch um die Möglichkeit in O.burg evtl. den letztern Zug Heimwärts zu bekommen.
      Rückblickend war es wohl zu diesem Zeitpunkt um mich geschehen, mir ging es nicht sonderlich toll aber das gehört eigentlich auch irgendwann dazu, aber ich hatte mir dummerweise ungewollt ein Hintertürchen eingebaut welches mein innerer Schweinehund weit aufstieß und mich einladend hindurch winkte. So kam es wie es dann kommen musste ich saß im letzten Zug Richtung Heimat anstatt die letzten 160km in Angriff zu nehmen.
      Heute wo ich dies hier schreibe und es mir wieder besser geht ärger ich mich schon etwas.
      Aber ich habe auch gelernt das ich noch nicht so weit bin 360 km off-road am Stück zu schaffen.
      Beim nächsten mal sollte ich vielleicht die Strecke etwas besser planen bzw. weniger Wald dafür auch etwas Erholungsasphalt und vor allem ohne Hintertür.
      Ein Passenders Rad wäre auch nicht schlecht dafür.
      Ach und zukünftig mehr auf die stetige Verpflegung achten, sowie den linken Clean neu einstellen würde auch nicht schaden.
      Trotzdem oder gerade deswegen hat mir die Challenge einen Heiden Spaß gemacht dafür sage ich ein großes Danke an Raphael und allen die hinter Orbit360 stecken. Ohne Dich / Euch hätte ich mich bestimmt den Winter über weniger bewegt und jetzt so früh im Jahr noch nicht an solche Strecken gewagt. Also Mädels & Jungs bitte weiter so ich freue mich schon auf die kommenden Orbits.So ich habe fertig ;-)

      • 30. März 2021

  9. Bengelino und ORBIT 360 waren mountainbiken.

    21. März 2021

    11:08
    191 km
    17,2 km/h
    730 m
    790 m
    Lars, PASS-AUF( und 60 anderen gefällt das.
    1. Bengelino

      MoinMich hat wohl an einem entspannten Abend vor dem Sofa mal wieder der Größenwahn ergriffen.
      Anders konnte ich es mir etwas später nicht erklären als ich am nächsten Morgen die Anmeldebestätigung vom Raphael für die RideFar Challenge in meinem Email Postfach vorfand.
      Mist da habe ich mich ja wieder in was reingeritten dachte ich so bei mir.
      Irgendwann ist dann aber dennoch ein Wochenende gefunden dem der Familienrat zustimmt.
      Dumm nur wenn man Tags zuvor 10 stunden mit dem Kid und seiner besseren Hälfte durch den Zoo vagabundiert und die Wettervorhersage von super duper tollem Wetter zu hundsmiserabel wechselt.
      Abends bereite ich noch BigFoot vor, mein Bombtrack Beyond +ADV mit fetten 2,6er Schlappen also nix mit schnell. Dafür bin ich ja eh nicht der richtige.
      Mein eigentlich favorisiertes Fargo weilt ja leider noch im Radelkrankenhaus wegen einigen Wehwehchen und fehlender Teile.
      Egal, es ist Sonntag morgen 5:00 Uhr als der Wecker klingelt, ich höre die Regentropfen auf das Fensterbrett klopfen. Och nee will ich jetzt wirklich da raus ?
      Ich quäle mich dennoch mühsam aus der Koje. Die Kaffeemaschine blubbert vor sich hin und ich schaue immer wieder aus dem Fenster, auf den Regen der an selbiges Trommelt und die sich neigenden Baumwipfel.
      Nach mehrfachem Check der Wetter App (es soll ab 9:00 aufhören zu plästerm) ringe ich mich mit 30 min Verspätung doch durch und steige in in meine Bike Klamotten nicht ohne ein par beißende aber wohl gemeinte Kommentare meiner Liebsten.
      Los gehts.Schon nach wenigen Metern wird mir klar das wird heute kein Zuckerschlecken.
      Der Regen peitscht mir ins Gesicht und ziemlich heftiger Wind (natürlich von vorne woher sonst) bremst mich immer wieder aus.
      Zum Glück verschwinde ich gleich in den Wald und kann letzterem halbwegs entfliehen.
      Aber was ist das ? NA super die Kollegen vom Forst waren wieder mit ihrem Monster von Harvester unterwegs.
      Es dauert nicht lange und ich liege so richtig schön der länge nach im Dreck.
      Zum Glück war meine Tochter nicht in der Nähe denn es war definitiv nicht Jugendfrei was ich von mir gab.
      „JA Mutti ich schäme mich dafür“ ;-)
      Weiter ging es, bald hört und fühlt sich meine Kette wie ein verkehrt zusammen gebautes Lego Spielzeug im Buddelkasten an. So ein Scheiß denke ich und fluche so vor mich hin.
      Das geht eine gefühlte Ewigkeit so weiter ich verfluche lauthals das Gepläster, den Sand im Getriebe und diesen vermaledeiten Gegenwind.
      Überhaupt welcher Hofnarr hat sich diese bekloppte Routenführung einfallen lassen ?
      Dort drüben läuft eine 1A Alspahlt Straße das weiß ich genau !!
      Moment, der Trottel war ich ja selbst !
      Als wenn 180km auf Asphalt nicht reichen würden, nein der Herr musste ja wieder total größenwahnsinnig das Ganze auch noch durch den Matsch planen.
      Mehrfach überlege ich das ganze einfach abzublasen und beizudrehen, der permanente Gegenwind in Verbindung mit dem Regen macht mich mürbe. Ich spüre weder meine Zehen noch meine Finger mehr.
      Irgendwann kurz vor Malchow hört der Regen endlich auf und sogar die Sonne blitzt gelegentlich durch. Ich brülle lauthals meine Freude darüber ins Feld.
      In einem Dorf vor Malchow schäle ich mich dann aus meinen Regenklamotten als ich merkwürdige Motorengeräusche hinter meiner Bushaltestelle höre.
      Plötzlich schießen zwei kleine Bengel auf ihren Fahrrädern aus dem Busch auf ihren Lippen einen lauten Motor nachahmend. Ich bekomme aus Sprachfetzen mit das sie auf ihren Bikes Autorennen nachspielen. Wie Geil !!
      In Malchow dann die erste Pause, die italienische Eisdiele hat auf HURRA . Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit einen großen Kaffee MIT Zucker bitte.
      Die Gedanken ans Aufgeben verblassen während der Kaffee und die ersten Sonnenstrahlen des Tages neue Energien wecken. Der Gegenwind ist dennoch immer wieder präsent und nervend, ich bin heilfroh die Aerobar angeschraubt zu haben das spart einfach Körner sich im Wind klein zu machen.
      Kurz darauf biege ich auf die Ufertrails am Plauer See ein. Was für ein Spaß das Rauschen des Sees immer im Ohr geht es rauf, runter. links, rechts immer wieder, Big Foot ist hier in seinem Element. Ich jodel und jauchze laut heraus solch einen Spaß habe ich.
      Wie einfach man doch aus einem fast 50jährigem wieder ein Kind machen kann ;-)
      In Plau am See nochmal eine Pause mit Kaffee und Kuchen, ich genieße die Sonnenstrahlen und fühle inzwischen auch endlich meine Zehen wieder.
      Am nordwestlichen Ende des Plauer Sees endlich der Richtungswechsel nun geht es nicht nur wieder Richtung Heimat, NEIN endlich wird aus dem vermaledeiten Gegenwind wieder Rückenwind. Ich Segel faktisch gen Müritz, aber inzwischen macht sich mein Kadaver bemerkbar
      er wird müde.
      Trotzdem ich seit meinem ersten Orbit letztes Jahr 15 kg abgenommen habe und mich immer fleißig bewegt habe wenn Job und Familie es zuließen,
      bin ich keine 20 mehr und mit den irren Zeiten manch anderer Teilnehmer kann ich mich eh nicht messen. Dabei sein ist alles sage ich mir.
      Als hinter Waren an der Müritz im Sand plötzlich wieder die inzwischen verhassten Spuren des Harvesters auftauchen bekomme ich kurzzeitig einen Aussetzer zumindest was meine Wortwahl betrifft.
      Ich bin im Arsch, ich will nach Hause. Kurzer Check der Navi sagt mir das ich die 180 km auf alle Fälle knacke also geht es jetzt entgegen der ursprünglichen Planung auf kurzem und vor allen einfachen Wegen gen Heimat.
      Denn inzwischen ist es auch dunkel wie im Bärenarsch, als Exil Boulette kannte ich das bis vor einigen Jahren gar nicht. Aber wenn auf dem Lande der Mond nicht scheint ist es wirklich DUNKEL.
      Nach 12:51 stunden erreiche ich endlich mein Ziel, klar keine Zeit um auch nur ansatzweise vorne mitzumischen, mir aber völlig Schnurps. Ich habe es geschafft das ist es was für mich zählt.
      Nächstes Wochenende RideFAR360 ??? Ja bin ich denn bekloppt ???Tierbegegnungen während meiner Tour :
      Kraniche, Wildgänse, Rehe, Damwild,
      1 Hirsch und auch wieder ein Seeadler.
      Trinken : zu wenig !!
      2 Flaschen (650ml) Wasser mit Orange, 2 Kaffee
      Essen:
      3 Toast mit Erdnussbutter bzw. Leberwurst, 1 Stück Kuchen, 2 Haferriegel, 4 Pflaumen und
      3 Quetschis Apfel/Erdbeere

      • 21. März 2021

  10. Bengelino war Fahrrad fahren.

    3. März 2021

    03:46
    60,7 km
    16,1 km/h
    480 m
    470 m
    The bike dude, Jens Steckel und 6 anderen gefällt das.
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