Nadine
 

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Über Nadine

"Das ist nicht erdacht, das habe ich erwandert." Schöner als Goethe kann man es nicht formulieren. Das Wandern, in meinem Fall Bergsteigen, Trekking und Hochtouren, ist für mich die angenehmste Art, meine Gedanken zu ordnen, mich zu neu verorten und Erkenntnisse zu erlangen. Um so besser also, dass ich bei Komoot meine Leidenschaft auch beruflich ausleben kann. Ich erstelle Wander-Collections für die Mittelgebirge und den gesamten Alpenraum – in der Hoffnung, euch zu einer der Touren zu inspirieren. Zum Bergsteigen bin ich durch mein Studium in München gekommen. Nun wohne ich schon 14 Jahre in Bayern und fahre jede Woche mindestens einmal raus in die Berge. Ein Leben ohne Fels, Schnee und Eis? Kann ich mir nicht mehr vorstellen.

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  1. Nadine hat eine Wanderung geplant.

    22. Juli 2020

    07:45
    26,7 km
    3,4 km/h
    640 m
    790 m
    1. Nadine

      Der heutige Tag hat es in sich. Mit knapp 27 Kilometern ist Etappe 4 die längste auf deinem Weg. Falls du nach deinem Frühstück noch Zeit hast, schau dir im Ort die Pfarrkirche mit ihrem feinen Netzrippengewölbe an. Sie ist dem Heiligen Nikolaus gewidmet. Nachdem du den Markt überquert hast, wanderst du weiter steil bergauf zum Wegererstein. Auf der höchsten Erhebung Unterweißenbachs hast du einen fantastischen Blick auf den Markt, nach Kaltenberg und auf die wunderschöne Hügellandschaft.Weiter führt dich dein Weg zur Einsiedlerklause. Der gesamte Hügel hat besondere Energien. Nicht umsonst steht ganz in der Nähe der Einsiedlerklause die Himmelsleiter, auf der sich Himmel und Erde begegnen. Durch den Wald geht es weiter bis zu einer Naturplattform, auf der das Harlingsedter Gipfelkreuz steht. Von hier bietet sich noch einmal eine herrliche Aussicht über die Landschaft des Mühlviertels, bevor du dich bergab auf den Weg nach Königswiesen aufmachst. Weiter geht es in die Ortschaft Mötlas, wo du der Kapelle unbedingt einen Besuch abstatten solltest. Dann wanderst du vorbei am Bischofsberg und erreichst nach einem kurzen Marsch bergauf die Ruine Ruttenstein. Die einstmals riesige, mit sieben Ringtürmen versehene Hochburg zählt noch heute zu den eindrucksvollsten Ruinen des Landes und gilt als die größte Wehranlage Österreichs. Ihre Geschichte reicht bis ins zwölfte Jahrhundert zurück. Genieße noch einmal die wunderbaren Ausblicke auf das Mühlviertel bei einem Glas Most in der nahe gelegenen Schutzhütte, denn jetzt geht es schon wieder zurück zu deinem Ausgangspunkt – nach Pierbach. Du blickst zurück auf vier sehr erfüllte Tage in wunderschöner Landschaft. Voller Kraft und neuer Energie trittst du deinen Nachhauseweg an.

      • 3. Oktober 2020

  2. Nadine hat eine Wanderung geplant.

    22. Juli 2020

    1. Nadine

      Etappe 3 ist mit 15 Kilometern Tagesmarsch heute wieder richtig entspannt. Du startest in Weitersfelsen und wanderst über Wiesen und Waldwege vorbei an der Ortschaft Nadelbach. Vorbei geht es auch an den Bauernhöfen der Silberberger Schnapsbrenner. Hier kannst du dir ein edles Tröpfchen von Selbstgebranntem gönnen. Immerhin überwindest du danach bald 300 Höhenmeter beim Aufstieg zum Kammerer Kreuz. Ein wenig Mut und Heiterkeit kann da nicht schaden. Der grandiose Ausblick auf die Alpengipfeln entschädigt dich aber auch so für die Anstrengungen. Bevor du stets bergab gehend den Kaltenberger Marktplatz erreichst, führt dich der Johannesweg an der Ursprungskapelle und am Augenbründl vorbei. Zwei weitere Stationen des Weges, die dich zum Innehalten und Kraft tanken einladen. Die Volkssage besagt, dass am Standort der Kapelle einem Hirtenknaben einst die Muttergottes erschienen sei. Atme auch du tief ein, schließe die Augen und sinniere über Gott und die Welt. Vielleicht findest du Antworten auf Fragen, die dich schon lange beschäftigen. Über den Kreuzweg mit seinen 14 Steinbloß-Kapellen bergab führt der Weg weiter nach Unterweißenbach, dem Hauptort der Region Mühlviertler Alm – und deinem heutigen Tagesziel. Steinbloß ist übrigens die für das Mühlviertel typische Bauweise. Die Bauwerke sind aus Granitfeldsteinen erbaut. Die größeren Steine blieben unverputzt, dadurch bekamen die Fassaden die typische Optik aus hellen und dunklen Stellen. Der Grund für diese Bauweise war, dass in dieser Gegend der Kalk rar und teuer war und die Bauern somit größere Steine in das Mauerwerk einfügten und diese nicht verputzten. Spannend! Auf deinem Weg entdeckst du also nicht nur spirituelle und landschaftliche Schätze, sondern bereicherst dich auch mit kulturellem Wissen. Zufrieden kehrst du in deine Unterkunft ein und belohnst dich mit einem leckeren Essen!

      • 3. Oktober 2020

  3. Nadine hat eine Wanderung geplant.

    22. Juli 2020

    1. Nadine

      Nach einer entspannten Nacht in Schönau startest du mit einem guten Frühstück und frohen Mutes in die zweite Etappe. Heute erwartet dich wieder Natur pur und ganz viel spirituelle Inspiration. Nachdem du Schönau verlassen hast, geht es aufwärts zum Herrgottsitz. Wie der Name es schon verrät, befindet sich auf dieser imposanten Felsformation eine sitzförmige Mulde, auf der sich der liebe Gott nach der Erschaffung der Erde ausgeruht haben soll. Nimm auch du Platz und genieße die Ruhe und die schönen Ausblicke. Der nächste Abschnitt des Johanneswegs führt dich zur Burgruine Prandegg, wo du vom Turm aus einen herrlichen Rundblick bis in die Alpen genießen kannst. Eine tolle Aussicht garantiert dir auch das nächste Highlight. Denn nach gut 200 Höhenmetern des Aufstiegs erreichst du den weithin sichtbaren Herzogreitherfelsen. In Stein gehauene Stufen, Leitern und Stahlseile erleichtern dir den Aufstieg auf das beeindruckende Felsgebilde aus Granit. Nun wanderst du weiter in den beschaulichen Ort St. Leonhard bei Freistadt. Hier lohnt sich die Besichtigung der Wallfahrtskirche, deren Ursprung bis zum Anfang des 12. Jahrhunderts zurückreicht. Weiter geht es zur Bründlkapelle – eine weitere Station auf dem Johannesweg. Diese wurde im Jahr 1728 am alten Ortschaftsweg von St. Leonhard nach Ennsedt errichtet. Bergauf geht es nun über den Haiderberg nach Langfirling und dann nach Waldfeld, wo bald der Galgenbühel erreicht ist.Bergab, durch den Wald und entlang der Bundesstraße wanderst du weiter bis zur Zwischenstromwiese. Sie befindet sich bereits im Gemeindegebiet von Weitersfelden. Hier fließen Schwarze und Weiße Aist zusammen und bilden dadurch die Waldaist. Bald erreichst du dein heutiges Tagesziel – den schönen Ort Weitersfelsen, wo du deine Unterkunft beziehst. Freu dich auf einen entspannten Abend bei einem guten Essen und einem Gläschen Wein.

      • 3. Oktober 2020

  4. Nadine hat eine Wanderung geplant.

    22. Juli 2020

    1. Nadine

      Deine erste Etappe startet in der Gemeinde Pierbach. Heute warten nur neun Kilometer auf dich – dafür tauchst du schon vollends ein in die spirituelle Aura des Johanneswegs. Falls du erst heute anreist, kannst du deinen Tag entspannt mit der ersten Etappe ausklingen lassen. Bist du schon am Vortag angereist, dann starte deinen ersten Tag mit einem ausgiebigen Frühstück. Gestärkt und frohen Mutes bist du bereit für die Strecke! Los geht es auf den Ramlberg und weiter zum Hof der Familie Irxenmayer. Hier erwartet dich auch schon die erste Station des Johannesweges. Der Johannesbrunnen und die Engelskapelle in Pierbach sind zweifelsfrei Highlights, die du dir unbedingt anschauen solltest.Der Ort entfaltet sofort seine Wirkung auf sich. Die Brunnen und die Kapelle sind so malerisch in die wunderschön hügelige Natur eingebettet, dass du aus dem Staunen nicht heraus kommst. Zur inneren Einkehr tritt ein in die Engelskapelle. Ein wenig Erfrischung bereitet dir der Brunnen. Dessen Wasser besticht durch seine hohe Reinheit. Das Granitgestein, durch das sich das Wasser seinen Weg nach oben sucht, hat einen filternden Effekt und verhindert, dass anorganische Mineralien ins Wasser gelangen. Das Wasser kannst du entweder pur einfach aus dem Brunnen trinken oder für zu Hause in Flaschen mitnehmen. Denn das Wasser wird unter dem Namen irx-Wasser verkauft. Unweit dieses wundervollen Kraftplatzes befindet sich die Kugelmühle, die du danach noch besichtigen kannst .Sanft bergauf und bergab wanderst du weiter über Wiesen und auf Waldwegen in Richtung Schönau. Auf den letzten drei Kilometer legst du gut 100 Höhenmeter zurück, bis du in dem wunderschönen Ort Schönau im Mühlkreis ankommst. Hier hast du noch genügend Zeit für einen kleinen Bummel durch die Stadt. Sehenswert ist die im romanischen Stil erbaute Jakobskirche. Nach einem erfüllten Tag beziehst du deine gemütliche Unterkunft und gönnst dir zum Abschluss ein zünftiges Abendessen. Morgen geht es schon weiter!

      • 3. Oktober 2020

  5. Nadine hat eine Wanderung geplant.

    17. Juli 2020

    1. Nadine

      Ein letztes Mal ist sie deine Schutz- und Schirmherrin auf deinem Pilgerweg, die Heilige Hemma. Am Nepomuk Kreuz vorbei gelangst du in den Vellachgraben und weiter zur Wallfahrtskirche St. Wolfgang. Falls du die Kirche besichtigen möchtest, erhältst du den Schlüssel für die Kirche im Pfarrhof von Grades. Über den Kirchsteig geht es in den Ort hinunter zur Pfarrkirche Grades. Weiter führt der Weg bis zur Ebner Brücke, bei der du Richtung Straßburg abzweigst. Vorbei am Gehöft Eberhard geht es bis auf die Prekowa auf 1.174 Meter Höhe. Die Prekowa ist der Übergang vom Metnitz- ins Gurktal. Hier grenzen drei Pfarrgebiete aneinander. 1860 wurde auf der Prekowa von Martin Linder eine Wegkapelle zur schmerzhaften Muttergottes errichtet. Ab dem Prekowa-Kreuz wanderst du noch etwa sieben Kilometer nach St. Peter ob Gurk. Die nördlich oberhalb von Gurk befindliche Kirche wurde 1179 erstmals erwähnt. Der kleine romanische Bau mit einem rechteckigen Chor besitzt einen hölzernen Dachreiter und erhielt vermutlich im 14. Jahrhundert einen spätgotischen Vorbau. Die bescheidene Einrichtung besteht unter anderem aus einem barocken Altar mit einer spätgotischen Schnitzfigur des Heiligen Peter sowie zwei barocken Statuetten des Heiligen Veit und des Heiligen Oswald.Nach weiteren vier Kilometern erreichst du Gurk – den letzten Ort deiner Pilgerreise. Du blickst auf sieben ereignisreiche Tage zurück. Vor deiner Heimreise hast du dir noch eine zünftige Mahlzeit verdient. Deine spirituelle Woche wird dir noch lange in Erinnerung bleiben!

      • 7. September 2020

  6. Nadine hat eine Wanderung geplant.

    17. Juli 2020

    1. Nadine

      Die sechste Etappe steht im Zeichen von Natur und Glaube. Ausgehend von St. Lambrecht wanderst du heute grenzüberschreitend: Vom Marktplatz in St. Lambrecht geht es bergauf Richtung Auerlingsee, der auf 1.318 Meter Höhe liegt. Dort gelangst du auch an die Kärntner Landesgrenze. Beim Wandaler Kreuz auf dem Bergsattel angekommen, genießt du zunächst einmal die herrliche Aussicht, ehe du auf der Kärntner Seite über das schmale Gwerzbachtal talwärts nach Ingolsthal weitergehst. In Ingolsthal pilgerst du über die Pfarrkirche bis zum Perzl Kreuz. Von diesem wanderst du über die Gehöfte Buchhäusl, Toner, Rainer, Marak, Gruber und Senger nach Metnitz hinunter.Der Auerlingsee im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen ist ein absolutes Highlight auf dieser Etappe. Der See in wunderschöner Waldlage hat eine Größe von etwa drei Hektar. Er ist ein Gebirgssee, der durch den Aufstau einer Moräne entstanden ist. Ingolsthal liegt in einem Seitengraben, der vom Metnitztal nach Norden verläuft. Es handelt sich um ein altes Bergwerksgebiet, in dem seit dem frühen Mittelalter nach Silber geschürft wurde. Die Pfarrkirche St. Leonhard in Metnitz befindet sich in exponierter Lage am Rande eines steil abfallenden Felsens im Zentrum des Ortes. Die Kirche ist gotisch, romanische Mauerreste mit spätbarocken Zubauten sind ebenso vorhanden. Im kleinen Ort Metnitz beziehst du dein letztes Nachtlager auf dieser Pilgerreise. Genieß noch einmal die Ruhe und freu dich auf ein weiches Bett.

      • 7. September 2020

  7. Nadine hat eine Wanderung geplant.

    17. Juli 2020

    1. Nadine

      Spiritualität soweit das Auge blickt – das verspricht auch Etappe 5 des Hemma Pilgerweges. Und heute bewältigst du mit 16 Kilometern die kürzeste Etappe. Das gibt dir Zeit zum Sightseeing und Entspannen. Du verlässt Murau und wanderst in Richtung Laßnitzbach. Dann geht es zunächst hinauf bis zum Taler Eck auf 1.642 Meter und dann – bergab – nach St. Lambrecht im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen. Der Ort St. Lambrecht dürfte schon von den Kelten, später von den Römern und eine Zeit lang auch von slawischen Völkern besiedelt gewesen sein, bis diese, in der Zeit Karls des Großen, weitgehend durch deutschstämmige Einwanderer verdrängt wurden. 1458 wurde St. Lambrecht von Kaiser Friedrich zum Markt erhoben.Die Gründung des Stiftes St. Lambrecht durch das Geschlecht erfolgte vor dem Jahr 1076. Eine Urkunde von 1103 besiegelt die umfangreiche Stiftung. Der Baubestand geht sicherlich auf das elfte Jahrhundert zurück. Wegen oftmaliger Überfälle wurde das Kloster im 15. Jahrhundert als Festung ausgebaut. Das Stiftsgebäude ist ein Meisterwerk des italienischen Baumeisters Domenico Sciassia und wurde ab 1640 im Renaissancestil erbaut.Im Inneren des Gebäudes ist das Stiftsmuseum mit seinen kunsthistorischen und volkskundlichen Exposita sowie der Vogelsammlung des Pater Blasius Hanf untergebracht. Die Stiftskirche ist die Hauptkirche des Benediktinerklosters St. Lambrecht. Ursprünglich diente der Karner im Friedhof als Pfarrkirche, später die Peterskirche, die sich gegenüber auf der Bastei des Stiftshofes befindet.In St. Lambrechts lässt du den Abend gemütlich ausklingen und stimmst dich schon moralisch auf den vorletzten Tag deiner Pilgerreise ein. Vielleicht findest du auch genügend Ruhe, um kurz in dich zu gehen und die vielen Erlebnisse rekapitulieren zu lassen.

      • 7. September 2020

  8. Nadine hat eine Wanderung geplant.

    17. Juli 2020

    1. Nadine

      Kirchen, Gipfel und ein schönes Städtchen: Auch Etappe 4 hält wieder schöne Überraschungen für dich parat. Durch das malerische Hintereggertor marschierend, verlässt du Oberwölz und gehst zur Wallfahrtskirche Winklern.Die Kirche ist eine Nachbildung der berühmten Wallfahrtskirche Altötting in Bayern und damit der einzige Gnadenort dieser Art in der Steiermark. Sie wurde von Thomas Langanger, dem Gutsverwalter des zu Admont gehörenden Schlosses Mainhartsdorf und dem Zimmermann Matthias Merl zwischen 1654 und 1658 erbaut.Weiter geht es bis zum Butterer Kreuz auf der Kammersberger Höhe auf 1.072 Meter. Dann gehst du abwärts bis nach St. Peter am Kammersberg mit seiner über dem Ort thronenden Pfarrkirche. Zwei eingemauerte Römersteine an der Kirchensüdwand zeugen von einer frühen Besiedelung dieses Ortes. Über die Jausenstation Stanglmühle und über die Stolzenhütte wanderst du zum Gipfel der Stolzalpe auf 1.817 Meter Höhe. Die schöne Stadt Murau ist es, wo du die heutige Nacht verbringst und Kräfte für den morgigen Tag sammelst. Am Abend kannst du der Burg Murau noch einen Besuch abstatten. Diese wurde erstmals 1250 urkundlich erwähnt und lag einst südöstlich des heutigen Schlosses. Die gotische Festung war lange im Besitz der Familie Liechtenstein, dann ging sie in das Eigentum von Anna Neumann von Wasserleonburg über und später in den Besitz der Schwarzenbergs.

      • 7. September 2020

  9. Nadine hat eine Wanderung geplant.

    17. Juli 2020

    1. Nadine

      Auf der dritten Etappe geht es heute hoch hinaus in alpine Gefilde – spektakuläre Ausblicke sind dir gewiss. Absoluter Höhepunkt deiner Tour ist das Glattjoch auf 1.998 Meter. Die Glattjochkapelle ist der höchstgelegene Sakralbau der Steiermark. Das in Zentraleuropa einmalige Trockenmauerbauwerk ist wahrscheinlich mehr als Tausend Jahre alt. Vom Glattjoch eröffnet sich ein herrlicher Blick auf die umliegende Bergwelt. Der „Urweg“ über das Glattjoch wurde einst schon von den Säumern begangen. Der Wanderweg führt dann vom Glattjoch zunächst steil bergab in den Weberbachtalboden. Auf diesem schmalen Bergweg ist allerdings deine Trittsicherheit gefragt, weil die Almböden hier meist feucht sind. Kurz vor Kote überquerst du auf ein paar Steinen den Weberbach – ein wenig Abenteuer darf es schon sein. Über ein bewaldetes Gebiet und eine Forststraße gelangst du zur Schöttlkapelle auf 1.216 Meter Höhe. Von der Kapelle führt dich die Straße weiter, bis du schließlich in Oberwölz – dem heutigen Tagesziel – ankommst. Durch das Schöttltor betrittst du die kleinste Stadt der Steiermark mit ihrem vorwiegend noch mittelalterlich geprägten Stadtkern. Oberwölz wurde bereits um 1300 zur Stadt erhoben und erlebte im 14. und 15. Jahrhundert eine wirtschaftliche Blüte. Aus dieser Zeit stammen noch Stadtmauer, drei Stadttore sowie die Festungsbauten, die dem Ortskern nach wie vor ein mittelalterliches Aussehen verleihen. Die Stadtpfarrkirche St. Martin gilt als älteste Kirche von Oberwölz. Den Tag lässt du bei einem leckeren Essen ausklingen und versinkst später zufrieden in schönen Träumen.

      • 2. September 2020

  10. Nadine hat eine Wanderung geplant.

    17. Juli 2020

    1. Nadine

      Auch Etappe 2 wird dich wieder zu spirituellen Highlights führen. Nach einem kräftigenden Frühstück startest du in Lassing. Von hier aus wanderst du unter der Patronanz der Heiligen Hemma nach Treschmitz und von dort auf Wanderweg Nummer sechs – dem Schattenbergwanderweg – über die Ortschaften Wieden, Schattenberg, Ödstein und Stein nach Döllach. Weiter geht es nach Irdning und zum Kalvarienberg. Über den Wanderweg Nummer vier gelangst du nach Donnersbach und durch den gleichnamigen Wald bis zur dortigen Kirche – deinem heutigen Etappenziel.Irdning ist ein malerischer Ort am Fuße des mächtigen Grimmings und wurde 1140 erstmals erwähnt. Im Jahre 1145 ist die dort befindliche Kirche der Heiligen Peter und Paul urkundlich nachweisbar. Sie ist eine der ältesten Kirchen des oberen Ennstales. Die ursprünglich dem ehemaligen Chorherrenstift Rottenmann unterstellte Pfarre wurde schon 1151 genannt. Die Einrichtung der Kirche stammt größtenteils aus dem 17. und 18. Jahrhundert.Eingebettet in die Bergwelt der Niederen Tauern liegt der Ort Donnersbachwald auf 1.000 Meter Höhe im hinteren Donnersbachtal. Die Pfarrkirche Heiliger Leonhard wurde in den Jahren 1753 und 1754 im Auftrag von Kaiserin Maria Theresia erbaut. Bis dahin mussten die Bewohner des kleinen Bergdorfes den langen und mühsamen Weg bis nach Irdning zum Sonntagsgottesdienst auf sich nehmen. In der Pfarrkirche kannst du dir auch deinen Pilgerstempel für diese Etappe abholen. Das eigentliche Etappenziel, die Kirche von Donnersbachwald, befindet sich aber erst am Ende des Donnerbachwaldes im gleichnamigen Ort. Glücklich und zufrieden beziehst du deine Unterkunft und lässt den Tag bei einem kühlen Getränk und einer zünftigen Mahlzeit ausklingen.

      • 2. September 2020

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