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  1. Paul war Fahrrad fahren.

    vor 5 Tagen

    Paul, Sachsen Onkel und 56 anderen gefällt das.
    1. Paul

      Vatertag 🍻, Himmelfahrt 😇, Donnerstag 🌩, Feiertag 🎉 und… Fahrradtag! 🚲 Es ging wieder nach Petkus, jedoch wurde diesmal die Region östlich von Dahme/Mark näher erkundet. Die ersten 28 Kilometer verliefen auf dem RK 8 der Fläming Skate. Zuerst rollte man von Petkus bergab durch den Wald nach Wahlsdorf, ehe es dort in Richtung Osten ging.
      Die nächsten Kilometer ging es dann zunächst, parallel zur Kreisstraße, auf einem asphaltierten und separaten Radweg über weite Felder. Dabei durchquerte man die Orte Leipe und Buckow. Anschließend verlief der Radweg weit entfernt von jeder Straße durch den Wald nach Prensdorf. In Prensdorf traf man an der Dorfkirche zusätzlich noch auf den „Dahmeradweg“. Nun fuhr man abwechselnd durch Wälder und Felder nach Wildau-Wentdorf. Kurz hinter dem Dorf verließ man den RK 8 der Fläming-Skate und bog rechts, in Richtung Süden, auf eine Kreisstraße ab. Auf dieser Straße, die für Radfahrer*innen als „Kranichtour“ ausgeschildert ist, ging es bergauf und bergab über Pitschen-Pickel nach Falkenberg. Ab Falkenberg folgte man einer Zubringerstrecke der Fläming-Skate über Kemlitz, Sieb und Rosenthal nach Dahme/Mark. Dabei fuhr man fast immer auf einer gut asphaltierten Fahrradstraße.
      Für Freunde der Kultur lohnt sich in Dahme (Mark) eine kleine Rundfahrt auf dem Innenstadtrundkurs, welcher rund um die historische Stadtmauer verläuft und u. a. den alten Stadtpark und den gut erhaltenen Vogelturm passiert.
      Tipp: Wer möchte kann von Dahme (Mark) auch einen Abstecher zur nahegelegenen Dahmequelle (ca. 7,5 Km) bei Schöna-Kolpien machen.
      Kurz hinter der Kleinstadt folgte man nun dem RK 7 der Fläming-Skate und fuhr zunächst auf einer recht hügeligen Strecke über Ihlow und Niendorf nach Hohenseefeld, ehe es dann auf der Strecke vom letzten Samstag über Niebendorf-Heinsdorf und Wahlsdorf zurück nach Petkus ging.
      Die Tour ist soweit sehr zu empfehlen. 👍 Die Streckenabschnitte auf der Fläming-Skate sind immer asphaltierte Fahrradstraßen. Zwischen Wildau-Wentdorf und Falkenberg fährt man auf einer verkehrsarmen Straße und in Kemlitz für 100 Meter kurz Bundesstraße. Das sind die einzigen Straßenabschnitte.👌
      Start - und Zielpunkt: Gutshaus PetkusAlternativ:
      Bahnhof Luckau-Uckro (2 Km entfernt von Pitschen-Pickel und Falkenberg):🚂
      RE 5 (Stralsund/Rostock - Berlin - Elsterwerda) zweistündlich (HVZ: stündlich)

      • vor 5 Tagen

  2. Paul war Fahrrad fahren.

    16. Mai 2020

    Paul, Gabriele und 62 anderen gefällt das.
    1. Paul

      Bei windigen Wetter stand heute eine Fahrradtour auf der Fläming-Skate auf dem Plan.
      Vom Start- und Zielpunkt in Petkus ging es zunächst durch den Wald nach Wahlsdorf auf den RK 1,5 & 7 der Fläming-Skate. Anschließend fuhr man einen Rundkurs auf dem RK 6. Auf den ersten Kilometern in Richtung Südwesten bis Welsickendorf durchfuhr man eine weite Feldlandschaft und passierte alle paar Kilometer idyllische Dörfer. Highlight auf diesem Abschnitt war das Bergdorf Schlenzer auf 143 Metern Höhe über den Meeresspiegel. Ab Welsickendorf fuhr man zur Abwechslung die nächsten acht Kilometer am Stück durch den Wald, was im Hochsommer eine wunderbare Abkühlung ist.😅 Wer Lust hat, kann hier auf halber Strecke einen Abstecher zum Flugplatz am Waldrand machen. Am Wochenende ist hier eine Vielzahl an Segelfliegern und Motorflugzeugen zu beobachten. Nach dem Wald durchquerte man den Ort Wiepersdorf, der bekannt für sein Schloss ist, und fuhr weiter ins zwei Kilometer entfernte Hohenseefeld.
      In Hohenseefeld ist ein Besuch in “Birnbaums Eiscafé“ empfehlenswert. Dort gibt es sehr leckeres und selbstgemachtes (Soft-) Eis 🍦 und einen sehr gemütlichen Eisgarten.
      Ab Hohenseefeld ging es nur noch in Richtung Norden und man fuhr wieder über weite Felder. Bevor man wieder in Wahlsdorf ankam, passierte man noch den Ort Niebendorf-Heinsdorf. Ab Wahlsdorf waren die letzten Kilometer identisch mit den ersten Kilometern dieser Fahrradtour.
      Insgesamt ist der Rundkurs sehr zu empfehlen, da er immer gut ausgeschildert und ausgebaut ist. Außerdem fährt man zu 95% auf reinen Fahrradstraßen. 👌
      Start - und Zielpunkt: Gutshaus PetkusAlternativ:
      Bahnhof Oehna (2 Km Zubringer): 🚂
      RE 3 (Stralsund-Berlin-Falkenberg) zweistündlich

      • 16. Mai 2020

  3. Paul war Fahrrad fahren.

    10. Mai 2020

    weisweber, Rosefahrer und 52 anderen gefällt das.
    1. Paul

      Bei warmen und trockenen Wetter konnte die geplante Tour von letzter Woche doch noch in voller Länge absolviert werden. 😅 Diesmal war der Start - und Zielpunkt der Bahnhof Zossen (Groß Köris ist aber genauso zu empfehlen). Man verließ die Stadt Zossen zunächst in Richtung Osten und fuhr nach einem kurzen Stück Straße auf einen Fahrradweg nach Schöneiche. Anschließend fuhr man auf mehreren verkehrsarmen Kreisstraßen von Schöneiche über Kalinchen nach Motzen. In Motzen bog man von der Hauptstraße rechts in die „Köriser Straße“ und fuhr nun für knapp zwei Kilometer auf einen kleinen Plattenweg, ehe man am Bahnübergang auf den asphaltierten Hofjagdradweg stieß, den man bis Groß Köris folgte. In Groß Köris ging es nach der Klappbrücke über die „Seebadstraße“ westwärts und danach über den Bahnhof und unter der Autobahn zum Ortsausgang. Anschließend fuhr man auf einen wunderschönen Fuß- und Radweg parallel zur Straße über Schwerin in die Stadt Teupitz. Dabei hatte man ab und an einen wunderschönen Blick auf den benachbarten Teupitzer See. In der Kleinstadt Teupitz angekommen, durchquerte man zunächst das historische Zentrum, ehe es anschließend auf der schwach befahrenen Landstraße nach Egsdorf ging. Diese Passage zeichnete sich durch viele kleine Erhebungen und Kurven aus. In Egsdorf angekommen bog man an der ersten Kreuzung links ab und folgte der Straße nach Zesch am See. Die nächsten fünf Kilometer war der Untergrund, der jeweils zur Hälfte aus Asphalt und festem Kies bestand, etwas holprig, jedoch war dies zu verkraften. Nur Rennradfahrer*innen sollte man dieses Stück besser nicht empfehlen. Landschaftlich gesehen war dieser Abschnitt allerdings sehr schön.
      Ab Zesch am See gab es wieder eine asphaltierte Kreisstraße, die man über Lindenbrück und Funkenmühle nach Wünsdorf folgte. Ab Wünsdorf ging es wie geplant links auf der B96 weiter, die man aber wenige hundert Meter später am Bahnhof Neuhof (b Zossen) wieder verließ.
      Nun musste man über eine Wirrwarr an Rampen die Gleise überqueren und fuhr anschließend in den Ortskern von Neuhof. Die nächsten knapp zehn Kilometer ging es nur auf einer Kreisstraße nur noch geradeaus bis nach Sperenberg. Dabei traf man auf mysteriöse Ruinen im Wald. 🤔
      Ab Sperenberg fuhr man die letzten Kilometer auf dem Berlin-Leipzig-Radweg über Rehhagen und Mellensee nach Zossen. Der schönste Abschnitt der Tour war auch der Letzte. Zwischen Mellensee und Zossen fuhr man nämlich wunderschön durch das Naturschutzgebiet und parallel zum Nottekanal.
      Insgesamt ist die Tour sehr zu empfehlen. 👍 Zwischen Motzen und dem Hofjagdradweg könnte man vielleicht die asphaltierte „Bestenseer Straße“ im Norden nutzen, um den Plattenweg zu umfahren. Anfahrt:
      Bahnhof Zossen: 🚂
      RE 5 (Stralsund/Rostock - Berlin - Elsterwerda) stündlich
      RE 7 (Dessau - Berlin - Wünsdorf-Waldstadt) stündlich
      Alternativ:
      Bahnhof Groß Köris: 🚂
      RB 24 (Eberswalde-Berlin-Senftenberg) stündlich oder Bahnhof Neuhof (b Zossen): 🚂RE 5 (Stralsund/Rostock - Berlin - Elsterwerda) zweistündlich / stündlich (HVZ)

      • 10. Mai 2020

  4. Paul war Fahrrad fahren.

    2. Mai 2020

    02:23
    40,1 km
    16,8 km/h
    370 m
    370 m
    Paul, weisweber und 63 anderen gefällt das.
    1. Paul

      Heute sollte es mit dem Fahrrad von Groß Köris im Schenkenländchen nach Sperenberg und Zossen gehen. Allerdings wurde die Tour wetterbedingt über Wünsdorf-Waldstadt verkürzt. Dazu später mehr.
      Vom Bahnhof in Groß Köris aus, ging es zunächst bei Sonnenschein auf einen wunderschönen Fuß- und Radweg parallel zur Straße über Schwerin in die Stadt Teupitz. Dabei hatte man ab und an einen wunderschönen Blick auf den benachbarten Teupitzer See. In der Kleinstadt angekommen durchquerte man zunächst das historische Zentrum, ehe es anschließend auf der schwach befahrenen Landstraße nach Egsdorf ging. Diese Passage zeichnete sich durch viele kleine Erhebungen und Kurven aus. In Egsdorf angekommen bog man an der ersten Kreuzung links ab und folgte der Straße nach Zesch am See. Die nächsten fünf Kilometer war der Untergrund, der jeweils zur Hälfte aus Asphalt und festem Kies bestand, etwas holprig, jedoch war dies zu verkraften. Nur Rennradfahrer*innen sollte man dieses Stück besser nicht empfehlen. Landschaftlich gesehen war dieser Abschnitt allerdings sehr schön.
      Ab Zesch am See gab es wieder eine asphaltierte Kreisstraße, der man über Lindenbrück und Funkenmühle nach Wünsdorf folgte. Ab Wünsdorf ging es nun nicht wie geplant in Richtung Westen weiter nach Sperenberg, sondern in Richtung Norden ins Zentrum von Wünsdorf-Waldstadt. Grund dafür war der ab Egsdorf einsetzende Starkregen, der sich von Zeit zu Zeit auch mal in einen Hagelschauer verwandelte. 🌧️ Völlig durchnässt wurde sich nun für eine Abkürzung entschieden. Also ging es ins Zentrum von Wünsdorf-Waldstadt und zum ehemaligen Militärgelände. Anschließend folgte man der recht ruhigen Straße über Töpchin nach Egsdorf zurück. Die letzten Kilometer waren dann identisch mit den ersten Kilometern. Kurz vor dem Ziel brach die Wolkendecke wieder auf und es war wieder sonnig. 🙄🌄 Egal. Landschaftlich war die Tour trotzdem sehr schön 👌und es wird sicherlich wieder eine Chance geben die ganze Runde abzufahren. Unter folgendem Link gibt es die ursprünglich geplante Tour: komoot.de/tour/178174184
      Anfahrt:
      Bahnhof Groß Köris: 🚂
      RB 24 (Eberswalde-Berlin-Senftenberg) stündlich

      • 2. Mai 2020

  5. Paul hat eine Fahrradtour geplant.

    1. Mai 2020

    Paul, Peter und 4 anderen gefällt das.
    1. Paul

      []

      • 2. Mai 2020

  6. Paul war wandern.

    25. April 2020

    01:54
    8,51 km
    4,5 km/h
    70 m
    70 m
    Paul, Pitri und 66 anderen gefällt das.
    1. Paul

      Am heutigen Tag ging es auf eine Wanderung durch Rangsdorf und das benachbarte Naturschutzgebiet südlich des Ortes. Start - und Zielpunkt war der Bahnhof Rangsdorf der mit der Bahn in gut einer halben bis dreiviertel Stunde von Berlin aus zu erreichen ist. Vom Bahnhof aus ging es zunächst an der Seebadallee in Richtung Westen bis in den alten Dorfkern mit der schmucken Dorfkirche, ehe man anschließend rechts am Sportplatz vorbei zum Rangsdorfer See lief. Nun ging es auf der Seepromenade in Richtung Süden. Dabei kreuzte man alle paar hundert Meter einen kleinen Kanal. Nach dem vierten Kanal endete die Straße und man lief durch einen urigen Wald, der nicht forstwirtschaftlich genutzt wurde und dadurch reich an interessanten Pflanzen- und Vogelarten war. 🌲🐦 Man kam nun auch hin und wieder direkt ans Ufer des Rangsdorfer Sees, was zuvor durch die vielen Grundstücke nicht möglich war.
      Nach gut einem Kilometer kam man am Ende des Waldes an und es ging nun parallel zum Zülowkanal in Richtung Osten. Um einen herum befanden sich weite Wiesen, die seit ein paar Jahren als Ausgleichsflächen für den Flughafen BER dienen. Die Landwirte bekommen dafür Geld, dass die Wiesen nicht bewirtschaftet werden und zum Beispiel bodenbrütende Vögel hier nisten können. Auch Zugvögel, wie Kraniche und Gänse sind anzutreffen, jedoch waren diese eher nur von weitem zu sehen und zu hören. Nach anderthalb Kilometer wechselte man die Uferseite und ging anschließend auf einem Feldweg in Richtung Norden. Dabei durchquerte man kleine Rapsfelder und querte die nahegelegenen Bahntrasse. Hinter dem historischen Bahnübergang bog man links auf einen Trampelpfad, der zwischen der Bahnstrecke und dem Kiessee verlief. Kurze Zeit später kam man wieder in Rangsdorf an und es ging via Jasminweg, Lerchenweg, Spechtweg, sowie dem Pramsdorfer Weg zurück zum Bahnhof.
      Alles in allem ist die Tour sehr schön, abwechslungsreich und vor allem reich an wilder Natur. Kann ich nur empfehlen. 👍Wer Lust hat kann auch komplett um den Rangsdorfer See laufen. Die Runde wäre knapp 18 Km lang.
      Anfahrt:
      Bahnhof Rangsdorf: 🚂
      RE 5 (Stralsund/Rostock - Berlin - Elsterwerda) stündlich
      RE 7 (Dessau - Berlin - Wünsdorf-Waldstadt) stündlich

      • 25. April 2020

  7. Paul war wandern.

    19. April 2020

    Paul, Franz und 9 anderen gefällt das.
    1. Paul

      Am Sonntag stand ein kleiner Spaziergang von der Blaschkoallee zur Parchimer Allee an. Dabei war das schönste Highlight die Kirschbaumblüte in der Onkel-Bräsig Straße. Hier kann man sich an der Blütenpracht gar nicht satt sehen. Anschließend ging es durch verschiedene Grünzüge in Richtung Süden zur Gropiusstadt.Start: U-Bhf Blaschkoallee
      U7 (Rathaus Spandau - Rudow) alle 5 Minuten
      Bus: 170
      Ziel: U-Bhf Parchimer Allee
      U7 (Rathaus Spandau - Rudow) alle 5 Minuten
      Busse: M11, X11, 172, 744

      • 20. April 2020

  8. Paul war wandern.

    18. April 2020

    01:53
    9,00 km
    4,8 km/h
    90 m
    80 m
    Paul, Zweiradfan und 64 anderen gefällt das.
    1. Paul

      Bei wunderschönem Wetter ging es heute auf eine Wanderung um den Großen Wünsdorfer See. Vom Bahnhof Wünsdorf-Waldstadt aus lief man zunächst auf einem Trampelpfad zur
      Chausseestraße, die man bis zur Wünsdorfer Seestraße folgte. Anschließend ging es auf dieser in Richtung Süden. Während auf der linken Seite viele schmucke Grundstücke waren, lag rechts das wilde Ufer des Großen Wünsdorfer Sees. Nach knapp zwei Kilometern kam man in Neuhof an. Dort bog man an der ersten Straße rechts ab und lief kreuz und quer durch die sandigen Straßen zu einer Badestelle und einem nahegelegenen Wald. Im nächsten Abschnitt sah man zwar wenig vom See, jedoch ging es sehr schön durch den ruhigen Wald. Nun kam man am östlichen Ufer wieder in Wünsdorf an und folgte dem Mühlenweg auf eine kleine Landzunge, auf der viele Gartenlauben und Wochenendhäuser mit vielen prächtigen Gärten zu bestaunen waren. Kurz bevor man wieder an die Straße zum Bahnhof kam, passierte man noch den alten Dorfkern mit der Dorfkirche von Wünsdorf. 
      Gesamt betrachtet war die Tour sehr schön und abwechslungsreich. Man kann diese auch z. B. über den nördlichen Kleinen Wünsdorfer See verlängern. Anfahrt:
      Bahnhof Wünsdorf-Waldstadt: 🚂
      RE 5 (Stralsund/Rostock - Berlin - Elsterwerda) stündlich 
      RE 7 (Dessau - Berlin - Wünsdorf-Waldstadt) stündlich

      • 18. April 2020

  9. Paul war wandern.

    14. April 2020

    Paul, Marchocia und 69 anderen gefällt das.
    1. Paul

      Heute stand eine kleine geschichtsträchtige Wanderung durch den Düppeler Forst an.
      Der Düppeler Forst ist an sich ein ganz normaler Wald, der vom Berliner Wannsee nach Stahnsdorf und Kleinmachnow reicht. In dem heute besuchten Teil war er jedoch von zwei Bahnstrecken, einer Autobahn und der Berliner Mauer durchschnitten. Die zweigleisige Stammbahn (Berlin-Potsdam) wurde 1945 aufgrund von Reparationsleistungen abgebaut, die Friedhofsbahn (Berlin Wannsee - Friedhof Stahnsdorf) wurde durch die Mauer zerteilt, und die Berliner Mauer ist bekanntermaßen 1989 gefallen. Die Autobahn wurde zu DDR-Zeiten verlegt, da sie zu ungünstig am Grenzstreifen verlief. Alles ist Geschichte, jedoch gibt es noch vereinzelte Überreste.
      Vom S-Bahnhof Wannsee ging es zunächst an der Försterei und am Schießstand vorbei in Richtung Stahnsdorf. Anschließend ging es auf der ehemaligen Autobahntrasse in Richtung Südwesten. Die Autobahn ist zwar nicht mehr zu sehen, jedoch ist die Trasse mit Sträuchern und nicht mit Bäumen bewachsen, weshalb man sie gut erahnen kann. Nach einer Weile passierte man die ehemalige Friedhofsbahn, von der noch Gleise übrig geblieben sind. Die Friedhofsbahn wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von der evangelischen Kirche beantragt, da die S-Bahn die Besucher zum neuen Friedhof in Stahnsdorf bringen sollte. In der Innenstadt war damals nicht mehr so viel Platz für Friedhöfe, weswegen ein neuer großer Friedhof vor den Toren der Stadt angelegt wurde. Auf dem Friedhof liegen viele bekannte Künstler, Politiker, Widerstandskämpfer, Schauspieler, Schriftsteller und Musiker, wie u.a. Manfred Krug, Otto Graf Lambsdorff oder Heinrich Zille. Mehr Infos dazu unter: de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdwestkirchhof_Stahnsdorf .
      Etwa 500 Meter von den Gleisresten entfernt, kam man an die Brücke, auf der die Stammbahn bis 1945 über die Autobahn führte. Alle Reisezüge von Berlin über Potsdam nach Magdeburg überquerten diese, während unten Autos und LKW's vorbei sausten. Heute ist es hier ruhig. Ein paar Vögel sind zu hören und ab und zu gibt es Sprayer die die Brücke (legal) besprühen. Ein wundersamer und interessanter Ort. Nur ein paar Meter entfernt verlief fast drei Jahrzehnte die Mauer.
      Von der Brücke aus ging es nun auf benachbarten Wanderwegen zurück zum S-Bahnhof Wannsee.
      Die Tour kann ich soweit sehr empfehlen
      Sie ist beliebig verlängerbar bis nach Teltow oder Potsdam, diente aber heute einfach nur zur kurzen Bewegung an der frischen Luft.
      Anfahrt S-Bahnhof Wannsee: 🚂 S1 (Berlin Wannsee-Oranienburg) alle 10 min
      S7 (Potsdam Hbf-Ahrensfelde) alle 10 min
      RE 1 (Magdeburg-Potsdam-Berlin-Frankfurt (Oder)) halbstündlich
      RE 7 (Dessau-Potsdam-Berlin-Flughafen-Wünsdorf-Waldstadt) stündlich
      RB 21 (Wustermark-Potsdam(-Berlin)) halbstündlich (HVZ Mo-Fr)
      RB 22 (Königs Wusterhausen-Flughafen-Potsdam(-Berlin)) stündlich (HVZ Mo-Fr)
      RB 33 (Berlin-Wannsee-Potsdam-Beelitz-Jüterbog) stündlich
      IC 56 (Norddeich Mole-Hannover-Magdeburg-Potsdam-Berlin-Cottbus) 1×täglich
      Busse 🚍: 114, 218*, 316, 318, 620, N16
      Fähre ⛴: F 10
      * = aktuell wird diese Linie nicht bedient

      • 14. April 2020

  10. Paul war wandern.

    12. April 2020

    01:38
    6,63 km
    4,0 km/h
    50 m
    50 m
    Paul, Sachsen Onkel und 52 anderen gefällt das.
    1. Paul

      Am heutigen Ostersonntag war wenigstens eine kleine Runde zu Fuß angesagt. Es ging durch die Potsdamer Innenstadt zum Schloss Sanssouci und anschließend kreuz und quer durch den dazugehörigen Park. Zwischenstationen waren das schmucke Chinahaus, sowie das Neue Palais im westlichen Teil des Parks. Anfangs waren die Straßen wie ausgestorben, jedoch füllten sich diese später langsam. Besonders die wenigen Eisdielen, die wenigstens noch öffnen dürfen, waren wie Magnete. Gesamt betrachtet war die Tour sehr schön. An dieser Stelle wünsche ich allen frohe Ostern! 😉🐣🐇

      • 12. April 2020

Über Paul

Mein Name ist Paul. Ich mache hauptsächlich in Nord- und Ostdeutschland Fahrrad- und Wandertouren in meiner Freizeit, wobei ich im Sommer das Fahrradfahren und im Winter das Wandern bevorzuge. 🚲
Bei Fragen, Kritik oder Anregungen zu Touren, Highlights, etc. können Sie /kannst Du mir gerne in die Kommentarenzeilen der Touren schreiben. 😉
Ich bin zu 100% mit dem Bio-Fahrrad (0% Elektro) unterwegs.~Komootler seit 2017~

Pauls Touren Statistik

Distanz7 574 km
Zeit564:47 Std