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Marcel Schaller

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Über Marcel Schaller

Immer auf der Suche nach unbekanntem und neuen Wegen in der Heimat Sachsen oder auf der ganzen Welt.

Distanz

4 203 km

Zeit in Bewegung

384:54 Std

Letzte Aktivitäten
  1. Marcel Schaller und Janet waren wandern.

    21. November 2020

    02:46
    12,8 km
    4,6 km/h
    260 m
    260 m
    Sven FG ⚒, Torsten und 35 anderen gefällt das.
    1. Marcel Schaller

      Auf der Suche nach einer kleinen Tour in der Nähe, entstand durch Erlitzsche’s gestrige Inspiration, diese schöne kurze Runde.Start war der kostenlose Parkplatz auf der rechten Elbseite unterhalb der Eisenbahnbrücke in Meissen. Der Weg folgt dann ein ganzes Stück dem Elberadweg Stromaufwärts bis zum Ortsausgang von Meissen. Um diese Jahreszeit kann man den Radweg Problemlos nutzen ohne das einem die Ohren vom Klingeln klingeln.Am Ortsausgang von Meissen geht es über die Strasse und dann über den Kapitelholzsteig auch gleich straff bergan.Vorbei am Boselturm erreicht man dann den Boselblick, welcher eine herrliche Aussicht Elbaufwärts bis zum Elbsandsteingebirge ermöglicht. Genau genommen steht man hier im sogenannten Spaargebirge und noch genauer auf der Deutschen Bosel. Denn es gibt noch eine Römische Bosel zu der nun der Weg weiterführt. Dazu geht es kurz vorm Boselturm in den Wald und hier muss man auf den ersten 50m den Weg etwas suchen. Aber mit der Zeit wird er besser und man wandert Talabwärts ruhig im Wald. Der Aussichtspunkt der Römischen Bosel ist nicht ausgeschildert aber am Ende doch leicht zu finden. Wer die Aussicht von der Deutschen Bosel schon genossen hat, der wird hier sicher keine neuen Ah und Oh Rufe loswerden, schön ist es aber allemal. Da an dieser Stelle kein Rundweg existiert geht es nun wieder ein Stück zurück um dann Richtung der Juchhöh-Aussicht wieder bergan zu wandern. Von dort hat man einen tollen Blick auf Meissen und die Albrechtsburg. Über den Rauenbergweg und den Jagdsteig gelangt man dann wieder in die Wohnsiedlungen am Rande von Meissen. Durch enge Wege einer Kleingartensiedlung erreicht man nun die versteckt liegende Aussicht am Luftbad Spaar, welche nocheinmal den Blick auf die Elbe und Meissen freigibt. Im Luftbad Spaar in Niederspaar hatte übrigens die Stern-Combo Meißen am 24. September 1964 ihren ersten Auftritt vor ein paar Rentnern. Manch alter hier lesender Sachse wird nun Tränen der Erinnerung in den Augen haben, ich war zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal geplant. Aber zurück zur Tour, denn diese führt über versteckte und enge Gassen wieder zurück zum Elberadweg. Kurze Zeit später ist dann auch der Ausgangspunkt wieder erreicht. Damit endet eine kurzweilige Runde, zu deren Höhepunkten sicherlich der Boselblick, die weiteren Aussichten aber vor allem die Ruhe zählen..


      • 21. November 2020

  2. Marcel Schaller und Janet waren wandern.

    18. November 2020

    05:15
    16,0 km
    3,0 km/h
    420 m
    420 m
    Tilda, Albi und 52 anderen gefällt das.
    1. Marcel Schaller

      Heute stand seit langem mal wieder das Bielatal auf dem Programm und freudigst wurde mit dem Wanderparkplatz Ottomühle der geplante Startpunkt angesteuert. Dort angekommen mussten wir allerdings, auf Grund der vielen parkenden Autos, feststellen, das das Bielatal wohl kein Geheimtip mehr ist. Schade, aber nicht zu ändern. Also trotzdem voller Vorfreude 3€ ins Parken investiert und ab in den Wald. Da wir uns die ganze Zeit aber nur auf schmalen Waldwegen unterhalb der Felsen bewegt wollten, war man kurze Zeit später absolut allein im Wald. Das Bielatal hat die meisten Kletterfelsen des Elbsandsteingebirges vorzuweisen und so, konnten wir immer wieder einen Blick auf diese verrückten Typen an ihren Seilen und Haken werfen. Also für uns ist das nix, wir erkunden die Felsen dann lieber in horizontaler Richtung. Aber es macht schon auch Spass, so im Nachhinein einmal die Namen der ganzen Felsen zu lesen…da sind schon einige witzige dabei. Nach dem Besuch der kleinen Schwedenhöhle ging es immer weiter auf den schmalen Pfaden, um dann an der Dürrebielenadel Richtung andere Talseite einzuschwenken. Nach dem Aufstieg an der Bielascheibe geht der Weg fast unsichtbar Richtung Grenzplatte und ab und zu muss man den Weg auch mal nur erahnen. Aber macht schon Spass so allein, fern ab der Hauptwege, durch die Felsen zu laufen. Die Aussicht an der Grenzplatte hingegen war dann schon ganz schön gefüllt. Mit Erstaunen hörte man dort auch viele Tschechische Stimmen, wohl ein Zeichen dafür, das auch Corona nicht jede Grenzüberschreitung verhindern kann. Jedenfalls führte uns dann der weitere Weg immer auf dem Grat Richtung Bennohöhle. Diese ist eine durch Trümmerblöcke aus Sandstein entstandene Klufthöhle und insgesamt etwa 35 m lang und 13,5 m tief. Das Begehen macht richtig Spass und wohl unnötig zu erwähnen, das hier eine Taschenlampe hilfreich wäre. Kurz vor der Ottomühle mussten wir dann umplanen, denn Teile unserer Route waren wegen Waldarbeiten gesperrt. Also nochmal komplett runter ins Tal, um dann über den Kerbensteig wieder nach oben zur Johanniswacht zu laufen. Von dieser hat man einen schönen Blick sogar bis zur Festung Königstein. Auf der anderen Talseite erblickt man noch die Kaiser-Wilhelm-Feste,welche eigentlich auch noch auf dem Plan stand. Leider ging schon die Sonne unter, so das es wenigstens noch schnurstracks zum Sachsenstein ging.Dieser ist mit einer herrlichen Leiteranlage ausgestattet, deren orangene Farbe aber schon sehr grenzwertig ist. Aber es geht ja nicht ums Aussehen sondern um den Spass beim Klettern, welcher definitiv nicht zu kurz kommt. Es empfiehlt sich allerdings den Rucksack unten zu lassen, denn im oberen Kamin wird man damit seine Platzprobleme bekommen. Da sich die Sonne mittlerweile komplett verdrückt hatte, ging es nur noch direkt hinunter ins Tal und zum Ausgangspunkt zurück. Alles in allem eine wunderbare Tour im herrlichen Bielatal. Das Ganze noch Abseits der vielen Menschenmassen – Wanderherz was willst du mehr. So geht Heimat.

      • 18. November 2020

  3. Mary, Gyra Thomas und 30 anderen gefällt das.
    1. Mary

      eine anspruchsvolle Wanderung durch unsere herbstlich kühle Heimat...die Treppen brachten den Kreislauf auf Touren und Wärme in die Körper 😄

      • 15. November 2020

  4. Sven FG ⚒, Udo und 55 anderen gefällt das.
    1. Marcel Schaller

      Auf der Suche nach einer Wanderung, welche nicht soweit weg ist und in die Zeit zwischen Frühstück und Kaffeetrinken passt, fiel mir der weisse Fleck „Rabenauer Grund“ auf meiner Wanderkarte auf. Also nüscht wie hin und am kostenlosen Parkplatz des Weisseritz-Center gestartet. Ich hatte mich beim planen schon gewundert, warum Komoot mich immer über die Strasse Richtung König Albert Höhe als erstem Ziel schicken wollte, wo doch ein kleiner Weg direkt geradeaus im Wald verschwindet. Also schon einmal die Elektronik ignoriert und schnurstracks geradeaus und steil bergan in den Busch. Als wir dann oben angekommen waren, wussten wir den Grund, denn man steht direkt vor einem Elektrozaun.Aber dor kleene Sachse lässt sich nicht entmutigen, sondern umwandert die Viehweide. Leider um dann irgendwann vor der nächsten zu stehen. Hier lies sich der Zaun aber aushängen und wir sind das kurze Stück dann über den Acker drüber. Die kurze Zeit später erreichte König Albert Höhe bietet einen schönen Rundumblick auf die angrenzende Gegend. Wir nutzten dann den Semmelsteig als Weg Richtung Rabenauer Grund. In Höhe des Aussichtspunktes „Grossvaterstuhl“ hat man dann einen schönen Blick in den Grund auf die Rabenauer Mühle. Diesen Blick ins Tal sollte man übrigens geniessen, denn bei allen weiteren sogenannten „Aussichtspunkten“ wird man nie wieder derartig viel sehen. Der Weg führt dann direkt in den Grund, welcher schon sehr malerisch ist. Dabei sind wir sogar in den Genuss gekommen, von der Weisseritzbahn dampfend überholt zu werden. Nachdem es wieder bergan ging passiert man sämtliche Klassiker wie die Weisse Bank, die Mehnert Bank oder das Brautbett. Am Predigtstuhl geht es dann ziemlich steil wieder ab ins Tal um kurz danach wieder über die Hinmelsleiter steil nach oben zu steigen. Dieser Pfad ist nicht ausgeschildert und kann schnell übersehen werden. Aber hat man ihn erst einmal gefunden, kann man einfach nicht mehr vom Weg abkommen. Der Grund ist ganz einfach, denn der Wegerbauer hat fast an jeden Felsen einen roten Punkt gemalt und wer nicht gerade Farbenblind ist, kommt hier visuell voll auf seine Kosten. Weiter geht der Weg Richtung „Teufelskanzel“ was sich aber leider auch als nichts weiter wie ein grosser Felsen mit Wald davor herausstellte. Viel spannender war dann schon die darauf folgende Somsdorfer Klamm, welche man auf Stufen hinab wandert. Für die weniger mutigen ist die ganze Treppe noch mit einer Kette am Felsen zum festhalten gesichert. Das Ende des Weges ist schnell erzählt, denn der Weg führt direkt weiter zum Ausgangspunkt. Alles in allem eine schöne kurze Wanderung, deren Highlights eindeutig die Himmelsleiter und die Klamm waren. Ansonsten fehlte uns hier etwas der Blick ins Tal oder die Ferne, aber die Geschmäcker sind halt verschieden. Dennoch sollte man den Rabenauer Grund unbedingt einmal gesehen und bewandert haben.

      • 14. November 2020

  5. Marcel Schaller hat eine Wanderung geplant.

    12. November 2020

    02:31
    9,13 km
    3,6 km/h
    140 m
    140 m
    Susi gefällt das.
  6. Sven FG ⚒, “MountainGhost” und 39 anderen gefällt das.
    1. Marcel Schaller

      Bei der Planung der Tour war das Ziel, uns Bekanntes wie den Gamrig mit Unbekanntem wie dem Hockstein zusammen zu bringen. Startpunkt hierfür war der kostenlose Wanderparkplatz am oberen Eingang des Füllhözelweges, in welchen wir auch gleich als Erstes einbogen. Hier geht es immer bergab bis zur Abzweigung zum Gamrig, welchen man dann auch nach kurzer Wegstrecke und über einen kleinen Anstieg erreicht. Der Gamrig ist leider, oder wohl doch eher zum Glück, ein von Tagestouristen immer noch „wenig“ beachteter Berg. Dabei bietet er einen herrlichen Blick auf die gegenüberliegenden Tafelberge und Elbabwärts Richtung Rathen. Naja, ich will mich nicht beschweren, denn gerade frühmorgens hat man so den Felsen samt Ausblick fast für sich allein. Der Abstieg führte dann einmal um den Gamrig herum bis nach unten zur Gamrighöhle und weiter auf einem schönen Waldweg bis nach Rathen. Der Besuch des dortigen Rhododendronparks war zwar um diese Jahreszeit eher Nonsens, allerdings liegt dieser auf geradem Weg zum Aussichtspunkt und wurde damit einfach mal mitgenommen. Mit der Sachsenflagge im Rücken hat man von dort oben einen schönen Blick auf die Rauensteine und kann schon einmal die Fähre beobachten, welche die einem gleich entgegenkommenden Wanderer und Touristen ausspuckt. So führt dann der Weg auch bergab Richtung Rathen und auf diesem kann man einen sehr schönen Blick auf die Burg Altrathen genießen. Dem breiten Radweg parallel zur Elbe folgten wir nur kurz, denn quasi nach der letzten Rathener Hecke bogen wir auf den Haldenweg ab. Dieser Weg ist (zum Glück) nicht markiert und so wandert man in absoluter Ruhe knapp 30m oberhalb des Hauptweges immer am Hang entlang. Zwar muss man bei dem vielen Laub oftmals seiner Intuition vertrauen da der Pfad nur vage sichtbar ist, aber alles in allem ist das ganz einfach zu bewerkstelligen. Letztendlich haben wir diesen Pfad verlassen und sind in den Hirschgrund abgebogen. Dieser ist ein herrlicher Weg, welcher, abseits der Touristenmassen, zwar steil, aber dafür direkt nach oben auf den Fremdenweg führt. Bei der Planung hatte ich dann lange nach einer schönen Verbindung Richtung Rathewalde gesucht, bin dann letzten Endes aber doch immer wieder an den Schwedenlöchern hängen geblieben. Ok, dann eben doch Augen zu und ab durch dieses Touristennadelöhr und wenn schon, dann wenigstens bergab. Ist immer wieder erstaunlich in welch feinem Zwirn sich so mancher Besucher diesen Weg nach oben quält, dich mit großen Augen anschaut und fragt „ob man denn bald oben sei“. Unser Weg führte von dort weiter durch den Amselgrund und seine komplett eingerüstete Amselfallbaude und durch das malerische Grünbachtal bis nach Rathewalde. Ein kurzes Stück des Weges läuft man von dort auf einem Feldweg parallel zur Hohensteiner Straße bis zur legendären Hocksteinschänke. Leider ist diese nun Corona bedingt geschlossen, was schon sehr Schade war. Also ging es direkt weiter Richtung Hockstein, allerdings nicht auf geradem Weg, sondern mit einem Abstecher zum Aussichtspunkt hinter dem Knotenweg. Von diesem hat man einen atemberaubenden Blick hinunter ins Polenztal, welches sich unten in der Tiefe dahin schlängelt. Über die Brücke, welche im Übrigen älter als die Basteibrücke ist, gelangt man dann auf den Hockstein, von dem man einen schönen Blick auf Hohenstein hat. Der Abstieg vom Gipfel erfolgt weiter über die grandiose Wolfsschlucht, in der eine steile Eisentreppe nach unten führt. Die Schlucht ist echt urig und begeisterte uns total. Eigentlich sollte nun der weitere Rückweg noch über die Gautschgrotte und den Begangsteig führen, allerdings wurde dies aus Zeitgründen auf ein anderes Mal verschoben. So ging es also direkt immer an der Polenz den Weg entlang zurück. Mit einem schönen Ausblick auf die in der Sonne leuchtenden Polenztalwächter endete die großartige Tour dann wieder am Ausgangspunkt.

      • 7. November 2020

  7. “MountainGhost”, Albi und 46 anderen gefällt das.
    1. Marcel Schaller

      Auf der Suche nach einer netten Herbstwanderung war mir aufgefallen, das der Liebethaler Grund ein weisser Fleck auf unserer Wanderkarte war. Also nix wie hin und auch gleich noch den Uttewalder Grund mit dran gehangen. Startpunkt war der Wanderparkplatz in Mühlsdorf oberhalb der Lochmühle.Der Weg führt erst einmal gefühlt in die falsche Richtung nach Liebethal um dann scharf links abzubiegen und über viele kleine Stufen steil ins Wesenitztal zu fallen. Immer am Fluss entlang wandert man nun wieder zurück bis zum Richard Wagner Denkmal. Neben dem imposanten Anblick kann man hier nebenbei sogar die Prelude seines Werkes Lohengrin anhören. Naja, wer es mag. Der Weg führt weiter durch die Ruine der Lochmühle und wechselt die Flusseite um bis zur Daubemühle weiter zu gehen. Dort befindet sich ein Hinweisschild, dass man sich nun auf dem DichterMusikerMaler-Weg befindet, welcher wohl von Dresden-Loschwitz bis zum Prebischtor führt. Hmmm…wieder was dazu gelernt. Danach wandert man erst einmal ein wenig auf der Strasse durch Lohmen um unterhalb des Schlosses wieder parallel zur Weisseritz zu laufen. Das nächste Ziel war das Elektrizitätswerk im Niezelgrund, welches mit den Wassermassen der letzten Tage gut zu tun hatte. Die sich anschliessende Lohmener Klamm ist zwar idyllisch, aber nun auch nicht so extrem spektakulär. Unser Weg bog daher nach rechts ab um über Feldwege bis zur Friedenslinde in Lohmen zu wandern. Im Wald nutzten wir den ruhigen Nicolaiweg, welcher eigentlich direkt in den Schleifgrund mündet. Hier drehten wir aber noch eine kleine Runde über den fast vergessenen Kehllochweg, welcher sich über Felsstürze und an bemoosten Felsen vorbei schlängelt. Der folgende Schleifgrund führt dann immer an Felsen vorbei Richtung Uttewalder Felsentor oder einfach gesagt, einem Weg mit einer Felsmurmel oben darüber. Wer möchte kann hier im Gasthaus Waldidylle einkehren, welches derzeit Coronabedingt nur im Aussenbereich bewirtet. Wir aber wollten weiter, denn das nächste Ziel hiess Teufelsgrund. Dieser im späteren Verlauf als Rundweg ausgelegte Weg verläuft teilweise abenteuerlich über und unter Felsen hindurch.Mittendrin erreicht man die Heringshöhle, welche herrlich durchkraxelt werden kann. Für Orientierungslose ist der Eingang sogar im Sandstein eingemeiselt. Über die Buschholzstrasse und Feldwege führt der Weg nun wieder bis Lohmen, wobei das letzte Stück etwas unschön über die Landstrasse und die Ortsdurchfahrt führt. In Daube kann man dann noch einmal über die viele Treppen zur Wesenitz absteigen um mit einem letzten Anstieg wieder am Parkplatz anzukommen.

      • 31. Oktober 2020

  8. Marcel Schaller und Janet waren Fahrrad fahren.

    25. Oktober 2020

    03:43
    61,0 km
    16,4 km/h
    330 m
    340 m
    Coriander, Bernd und 35 anderen gefällt das.
    1. Marcel Schaller

      Nach den Chiemgauer Bergtouren in der letzten Woche, war heute in der Heimat etwas Beine ausschütteln angesagt. Dazu ging es mit dem Rad durch eine wunderbare herbstliche Landschaft. In der Zschornaer Teichlandschaft konnten wir tausende Graugänse beobachten, welche dort auf ihrem Weg nach Süden pausierten. Danach entdeckten wir einige,uns bisher unbekannte, Wege in den Wäldern um Thiendorf herum ehe uns ruhige Landstrassen Richtung Moritzburg führten. Dort war natürlich Touristenslalom angesagt, denn sowohl die Strassen aber auch die Wanderwege waren voller fein angezogener Menschen. Über Cunnewalde und Bärnsdorf führte die Tour weiter durch die sogenannte Moritzburger Kleinkuppenlandschaft. Diese befindet sich nördlich von Dresden, zum überwiegenden Teil auf den Territorien der Gemeinde Moritzburg und der Stadt Radeburg. Sie nimmt eine Fläche von gut 70 km² ein, wobei die knappe Hälfte zum Landschaftsschutzgebiet „Friedewald und Moritzburger Teichgebiet“ gehört. Wieder eine sehr schöne Tour in der Heimat und fast komplett auf wenig befahrenen Wegen.

      • 25. Oktober 2020

  9. Torsten, Sven FG ⚒ und 27 anderen gefällt das.
    1. Marcel Schaller

      Der letzte Urlaubstag führte uns heute noch einmal in die Berge am Chiemsee und dazu ging es mit der Kampenwandbahn nach oben. Die Gondelbahn legt dabei die schräge Länge von 2480 m in etwa 14 Minuten zurück, wobei ein Höhenunterschied von 841 m überwunden wird. Das Hochplateau, auf dem sich die Bergstation der Bergbahn befindet, liegt rund 200 m unterhalb des eigentlichen Gipfels der Kampenwand, welche auch unser erstes Ziel war. Der Weg führt steil und steinig nach oben und wird dann auch zur herrlichen Felsenkraxelei. Leider hatte ich dann beim letzten Wegabschnitt, welcher am Stahlseil an einer senkrechten Stelle vorbeigeht, doch irgendwie Muffensausen, zumal dieses Stück noch mit Schnee bedeckt war. Also war dieses Mal 20m vor dem Gipfelkreuz Schluss. Schade, aber leider nicht zu ändern. Jetzt hiess es erst einmal den gleichen Weg zurück zu legen um dann für eine kleine Stärkung in der Steinling Alm einzukehren. Von dort war dann mit dem Sulten auch schon das nächste Ziel zu sehen. Der Sulten - keineswegs nur ein Vorbergbuckel der Kampenwand. Der langgezogene Bergrücken mit seiner riesigen Südflanke fällt jedem auf, der von der Kampenwandbahn zur Steinlingalm wandert. Es führt zwar keine offizielle Route zu seinem Gipfel, aber er hat einen gut sichtbaren Steig vom Sultensattel aus, ein schönes Gipfelkreuz und eine unvergleichliche Fernsicht zum Chiemsee.Vom Gipfel ging es auf der anderen Seite wieder herunter um dann auf den Gedererwandsteig einzubiegen. Dieser wird leider nicht gepflegt und gewartet ist aber dennoch absolut zu empfehlen. Der Steig geht teilweise felsig durch den Wald um dann an einem Geröllfeld unterhalb des Zwölferturmes wieder heraus zu kommen. Von dort wandert man im Wald wieder Richtung der Skilifte zurück, welche man dann auch unterquert. Über die Skihänge und den urigen Ziehweg geht es immer Richtung Aschau. Hier kann man dann auch noch einen tollen Blick auf Schloss Hohenaschau geniessen um dann am Ende des Weges an der Talstation der Kampenwandbahn anzukommen. Eine sehr empfehlenswerte und zu keinem Zeitpunkt langweilige Wanderung…einfach herrlich.

      • 23. Oktober 2020

  10. Marcel Schaller und Janet waren Fahrrad fahren.

    21. Oktober 2020

    03:28
    53,2 km
    15,4 km/h
    170 m
    170 m
    Sven FG ⚒, “MountainGhost” und 22 anderen gefällt das.
    1. Marcel Schaller

      Eigentlich stand Fahrradfahren gar nicht auf dem Urlaubsprogramm. Da uns gestern der Chiemsee, also das sogenannte bayrische Meer, vom Hochfelln aus aber so angelacht hatte, wurde kurzerhand doch noch auf die Chiemseeumrundung umgeplant. Auch wenn wir nur ungern mit fremden Rädern fahren, haben wir dann doch beim Fahrradverleih Fritz Müller (fahrradverleih-chiemsee.de) ein paar MTB ausgeliehen. Da sich der Verleih in Bernau direkt am Chiemsee befindet war auch der Startpunkt der Tour klar. Die Richtung wurde auf Grund eines Tips entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn gewählt und damit ging es Richtung Übersee. Bis dahin führt der Weg an den Naturschutzgebieten „Rottauer Filze“ und „Kendlmühlfilz“ vorbei. Nach dem Ort Übersee führt der Radweg dann leider parallel zur BAB A8 und es ist irgendwie unschön, wenn dir in 20m Entfernung die Autos und LKW entgegenkommen . Kurz vor Grabenstätt biegt man dann aber ab und es wird damit auch bedeutend ruhiger.Da wir uns für die Route „Chiemseeumrundung“ entschieden hatten, folgten wir treu und brav der Beschilderung, was uns aber teilweise auch weit vom See entlang brachte. Bei besserer Vorbereitung hätte man hier sicher auch einige Male anders und damit idyllischer Fahren können. So aber zieht sich der Weg teilweise auf gut ausgebauten Radwegen parallel zur Strasse oder auf ruhigen Nebenstrassen dahin. Dennoch gibt es immer wieder einen schönen Seeblick zu erhaschen, ohne dem See aber ständig so richtig nahe zu kommen. Erst kurz vor Rimsting nutzten wir dann den Naturweg, welcher natürlich um Längen schöner war und fast bis Bernau genutzt werden konnte. Alles in allem eine schöne Tour, welche aber nicht unbedingt zu unseren Top-Touren zählen wird. Mit win wenig Insiderwissen und besserer Vorbereitung kann man aus dieser Tour bestimmt wesentlich mehr heraus holen. Potential ist dazu da, zumal man in ständigem Blickkontakt zu den Bergen in der Ferne fährt.

      • 21. Oktober 2020

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