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Marcel Schaller

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Über Marcel Schaller

Wer die GEGENWART genießt,
der hat in der ZUKUNFT eine wunderbare VERGANGENHEIT!

Distanz

5 994 km

Zeit in Bewegung

629:30 Std

Letzte Aktivitäten
  1. Marcel Schaller und 3 andere waren wandern.

    vor 7 Tagen

    05:13
    17,2 km
    3,3 km/h
    720 m
    710 m
    1. Marcel Schaller

      Nach einigen vollen Wochenenden mit den Fußballkids war heute frei und viel Zeit für die Sächsische Schweiz. Start war auf dem großen Parkplatz in Schmilka, an dem schon mal stolze 8 € für das Tagesticket gelöhnt werden dürfen. Nach einem kurzen Stück entlang der Elbe führte dann der Weg nach oben und später parallel der Straße, auf halber Hanghöhe, immer an den alten Steinbrüchen entlang. Dieser Teil des Weges hatte schon fast den Charakter einer Hüttenwanderung, denn von diesen standen einige romantisch am Wegesrand. Kurz vor den Gute-Bier Wänden ging es dann aber zügig, durch einen herrlichen Wald nach oben. Der bekannte Elbleitenweg wurde nur kurz gekreuzt, denn der schmale Pfad führte steil bergan bis zum Jägersteig, dem wir über Leitern bis auf den Schrammsteingratweg folgten. Der Grat selbst bot heute eine herrliche Aussicht und war auch nicht ganz so überlaufen. Über den Abstieg an der Breiten Kluft ging es zum Elbleitenweg hinunter, nur um kurz darauf wieder Richtung Felsen nach oben zu steigen. Am Rauschengrundkegel vorbei standen wir kurz darauf vor der Starken Stiege, welche wir noch nicht begangen hatten. Diese war aber, bis auf die Schlüsselstelle am Einstieg, sehr gut zu laufen und hat echt Spaß gemacht. An den Kelchsteinen vorbei führte uns der Weg nun auf den Oberen Terrassenweg, der sich herrlich immer am Rand und im Wald dahinzieht. Das Kleine Prebischtor war dann schnell erreicht und ab ging es wieder hinunter zur Großen Domstiege, welche wir einmal im Abstieg probieren wollten. Naja, was soll ich sagen, da immer noch das Seil am Ende der Kette fehlt, ist es schon ein Abenteuer für sich aber eigentlich nie so richtig gefährlich. An der Sachsenhöhle vorbei ging es nun weiter bis zum Zeughausweg, welchen wir bald schon wieder verließen, um über das Sandloch auf das Höllenwandriff aufzusteigen. Hier geht es ziemlich an der Kante entlang und die wellige Form der Oberfläche sieht einfach futuristisch aus. Vom Riff aus konnten wir schon unser nächstes Ziel, den Carolafelsen, sehen, wobei uns hier erst noch ein kleiner Abstieg und dann ein erneutes Bergauf über die Wilde Hölle bevorstanden. In dieser war aber heute tatsächlich die Hölle los und Anstellen war angesagt. Aber dieser Weg ist auch ein wirklich cooler Abschnitt und macht richtig Laune. Zum Glück war die Völkerwanderung dann vorbei und auch den folgenden großartigen Ausblick vom Carolafelsen hatten wir fast exklusiv für uns. Die folgende Heilige Stiege ließen wir links liegen und folgten lieber dem Oberen Terrassenweg. Dieser hat dann noch einmal eine etwas knifflige Stelle. Links vom schmalen Pfad geht es nämlich hundert Meter hinab und nur einige Griffeisen im Felsen bieten etwas zusätzlichen Halt. Für den folgenden Abstieg ins Tal nutzten wir mit der Rotkehlchenstiege eine sehr schöne, aber einfach zu begehende Stiege. Der Falkoniergrund und der Wurzelweg brachten uns dann recht schnell wieder nach Schmilka und damit an den Ausgangspunkt der Wanderung zurück. Da wir vorrangig Wege abseits der breiten Touristenpisten nutzten, hatten wir heute eine herrliche Ruhe und konnten so die Sonne und die Schönheit der Heimat so richtig genießen.

      • vor 7 Tagen

  2. Marcel Schaller und Janet waren Fahrrad fahren.

    9. Oktober 2021

    02:42
    37,9 km
    14,1 km/h
    150 m
    160 m
    Mary ☀️, "🤗Maria🤗" und 56 anderen gefällt das.
    1. Mögö Wösö

      Schöne Genießerrunde und die Bilder erst🤩

      • 10. Oktober 2021

  3. Marcel Schaller und Janet waren mountainbiken.

    12. September 2021

    03:42
    60,3 km
    16,3 km/h
    360 m
    370 m
    Albi, Cherin und 81 anderen gefällt das.
    1. Marcel Schaller

      Nach dem die ursprünglichen Sonntagspläne über den Haufen geworfen wurden, hiess es am Frühstückstisch kurzerhand mal wieder eine kleine Heimatrunde aus dem Hut zu zaubern. Da ich noch nie ins alte Russengelände in Königsbrück gefunden hatte, war das grobe Ziel schon mal klar. Bis dahin ging es auf altbekannten Wegen durch die Lausitzer und Königsbrücker Heide, um am See der Freundschaft einen kurzen Halt zu machen. Leider wird die Grünmetzbrücke über die Pulsnitz gerade gebaut, so das wir hier wieder umdrehen und einen grösseren Umweg fahren mussten. Der Vorschlag einer Wasserdurchquerung wurde, des lieben Familienfriedens zu liebe, nicht weiter erörtert. Im Russengelände dann angekommen, erwartet einen ein fast surrealer Anblick, denn die verfallenen Gebäude, Wohnkomplexe und Bunker sind stumme Zeitzeugen einer längst vergangenen Zeit. Danach führte die Runde weiter in eines meiner absoluten Lieblingstäler – das Tiefental. Der herrliche Trail am Wasser ist zu jeder Jahreszeit einfach ein Genuss. Mit dem Keulenberg im Rücken ging es nun über Wald- und Wiesenwege nach Ottendorf-Okrilla auf ein leckeres Eis. Schon witzig das es hier, nur durch den Fluss Röder getrennt, gleich zwei Eisdielen gibt. Wir haben da unseren Favoriten…aber jeder halt nach seinem Geschmack. Der weitere Weg kratzte dann noch etwas am Rand des Hermsdorfer Parkes, ehe es wieder hiess – da simmer wieder da heeme.

      • 12. September 2021

  4. Marcel Schaller und 2 andere waren wandern.

    4. September 2021

    09:33
    50,5 km
    5,3 km/h
    640 m
    640 m
    Sven FG ⚒, "Sachsenmädel" und 126 anderen gefällt das.
    1. Marcel Schaller

      Heute hiess es raus aus jeglicher Komfortzone, rein ins Abenteuer und einfach mal sehen, wo so die persönlichen Grenzen liegen. 50km Marsch lagen vor uns, welche wir frühmorgens im Nebel neben der Elbe in Angriff nahmen. Der Elbradweg führte uns ziemlich schnell zum Blauen Wunder, welches dann auch schon in der Sonne glänzte. Über einen schönen Wegemix aus Strasse, Waldweg und Trails waren wir „zügig“ in Pillnitz, wo es die erste Verwirrung gab. Der ursprünglich vom Veranstalter zur Verfügung gestellte GPX-Track führte auf den Elbleitenweg oberhalb der Weinberge, während die analogen Wegepfeile auf den hässlichen Weg an der Strasse verwiesen. Logisch welchen Weg wir wählten und so konnten wir die wunderbare Aussicht geniessen, während viele Teilnehmer den Strassenstaub in der Sonne hatten. In Graupa vereinigten sich beide Routen wieder und nach dem zweiten Verpflegungspunkt (aller 10km) ging es steil nach oben auf den höchsten Berg Dresdens – den Triebenberg. Über Feldwege und den alten Bahndamm sollte uns der Weg zum dritten Verpflegungspunkt führen, an dem im Vorfeld ein Linsentopf angepriesen wurde. Dieser stellte sich dann aber als KALT heraus, so das es schon einen kleinen Knick in der Befindlichkeit gab. Da aber der Rest der Verpflegung echt top war (die Gewürzgurken sind Legende!) hielt sich das alles in Grenzen. Die Dresdner Heide war dann das nächste Ziel und auch ein kurzes Stück des malerischen Priesnitzgrundes war auch dabei, ehe es durch die völlig überfüllte Neustadt wieder Richtung Elbe ging. Diese musste noch zweimal überquert werden, ehe uns die Gerade stattfindende Dampferparade zünftig im Ziel empfing. Alles in allem eine wunderbare Erfahrung in unserer traumhaften Heimat. Nun heisst es erst einmal die Blasen an den Füssen zu versorgen und die Beine beim verdienten Bierchen nach oben zu legen.

      • 4. September 2021

  5. Marcel Schaller und 2 andere waren mountainbiken.

    27. August 2021

    04:10
    63,6 km
    15,3 km/h
    640 m
    620 m
    Anne 💚 Berge, Hentschel und 76 anderen gefällt das.
    1. Marcel Schaller

      Letzter sportlicher Ausflug heute am Lago di Como und zwar per Rad. Dazu haben wir uns bei bikeitbellagio.com/bikeitvarenna-it.html vier schöne Bianchi-EBikes ausgeliehen und kamen in den Genuss eines überragenden Service des Verleihers. Die Räder standen komplett mit Helm, Schloss und gefüllter Trinkflasche bereit und jedes Rad wurde super auf die Körpergröße nochmal nachjustiert. Auch wenn wir die Helme und Flaschen selber dabei hatten, so ist dieser Service dennoch ganz stark. Der GPX-Track der Tour kam kurzerhand per WhatsApp und ab ging es in Varenna auf die Fähre um nach Menaggio überzusetzen, wo die Tour eigentlich beginnt. Von Beginn an war der Weg einfach ein Traum, denn es ging immer direkt am Wasser entlang und die zahlreichen Tunnel wurden aussen über eigene Radwege umfahren. Der ein oder andere Trail über schmale Wiesenwege am Berghang oder durch enge Gassen war auch dabei und machten richtig Laune. Ab San Vito folgte dann der schönste Abschnitt, denn nun führte der Weg permanent direkt am Strand und damit dem Wasser entlang. Zwar muss man ab und zu etwas aufpassen, wenn sich von links auf einmal eine Luftmatratze in den Weg schiebt, weil ein Urlauber den Radweg „übersieht“, aber ansonsten ist es einfach ein Traum. Am Wegesrand rauschen die Wellen an den Strand und ab und zu auch auf den Weg und in der Ferne blickt man auf die steil ansteigenden Berge rund um den See. In Pianello des Lario stärkten wir uns mit Pasta direkt am See und dann ging es auf dieser Traumpiste auch schon weiter. In Sorico war das nördliche Ende des Sees erreicht und nun ging es im starken Gegenwind wieder zurück. Anfangs noch auf breiten Wanderwegen oder auf dem Damm des Flusses Addo wechselten wir dann auf Nebenstraßen und rollten durch die kleinen malerischen Orte. Klar bleibt da immer ein wenig Unbehagen, denn die Italiener fahren, nun sagen wir mal „ein wenig forsch“. Ein zwei Tunnel waren auch dabei und da waren wir schon froh, das wir da heil durchgekommen sind. Zur Belohnung ging es dann wieder auf schmale Trails am Berghang weg vom Autoverkehr. Kurz vor dem Ziel ging es noch einmal steil die Serpentinen nach Gittana hinauf, von wo man einen traumhaften Blick auf den See hat. Kurz vor der letzten Kehre bergan gab es an meinem Hinterrad einen Hieb, das Schaltwerk steckte auf einmal in den Speichen und die gerissene Kette lag auf der Strasse. Na klasse…! Kurzerhand den Verleiher angeklingelt und der machte sich sofort von der anderen Seite des Berges mit dem Rad auf den Weg und stand 10 Minuten später mit Werkzeug auf der Matte…besser und schneller ist kein ADAC. Da es auf der anderen Seite bis zum Verleiher nur noch über Serpentinen steil nach unten ging, ist er kurzerhand auf dem kaputten Rad herunter gerollt und ich bin mit seinem Bike hinterher. So ging die herrliche und überaus empfehlenswerte Runde zwar etwas chaotisch zu Ende, aber es trübte den super Tag auf keinen Fall. Also wer irgendwann einmal dort in der Gegend ist – Bike It Verenna und dann die North Face Runde. Dankt mir einfach später. ;-)

      • 27. August 2021

  6. Marcel Schaller und 2 andere waren draußen aktiv.

    26. August 2021

    00:58
    3,71 km
    3,9 km/h
    240 m
    "Sachsenmädel", Rico 82 und 56 anderen gefällt das.
    1. Marcel Schaller

      Heute war wieder etwas Action und Adrenalin angesagt, denn wie in jedem Jahr, ging es auch heute wieder zum Canyoning. Trotz eigener Höhenangst finde ich diesen Sport einfach grandios. Die Anreise zum Startpunkt war schon ein Highlight, ging es doch über eine sehr schmale Bergstrasse nach oben in das kleine Kaff Bodengo. Solange kein Gegenverkehr kommt sind solche Strassen ja der reinste Spass…wie gesagt, solange…. Oben erwarte uns schon der Guide und wir wurden mit bester Ausrüstung ausgestattet. Das der Neoprenanzug natürlich nicht komplett vor der Kälte schützt, das merkt man spätestens beim ersten Eintauchen in das „erfrischende“ Gebirgswasser. Jetzt ging es immer im Wasser des Canyon bergab und Rutschen, Jumps und Abseilstrecken wechselten sich ab. Bis 7m sind wir „Alten“ mit gesprungen, die Kinder bis 9m. Beim höchsten Sprung vom Felsen in 10m Höhe haben wir dann gemeinsam abgewunken. Alles in allem eine wunderschöne, sehr empfehlenswerte und anspruchsvolle Route für die wir insgesamt 3,5 Stunden benötigt haben (Zeit bei Komoot stimmt wegen Eigenplanung nicht). Da ich Hirni in diesem Jahr die GoPro vergessen habe, stammen die Canyonaufnahmen alle von canyoningvalbodengo.com/de/routen/val-bodengo-2 . Wenn es euch also einmal an den Comer See verschlägt, dann solltet ihr dieses Abenteuer unbedingt einmal mitmachen.

      • 26. August 2021

  7. Marcel Schaller und 2 andere waren wandern.

    25. August 2021

    02:19
    9,87 km
    4,3 km/h
    710 m
    750 m
    Kerstin Göpfert0407, Hans-Peter & Heidrun und 59 anderen gefällt das.
    1. Marcel Schaller

      Nach der ausgedehnten Mailand-Tour gestern ging es heute auf eine kurze Runde in die Stadt, welche dem See seinen Namen gegeben hat – Como. In der Nähe des Hafens führt eine Standseilbahn in den Luftkurort Brunate, welche wir sowohl für den Auf- als auch den Abstieg vom Berg genutzt haben. Die Bahn wurde übrigens ein Jahr vor der Dresdner erbaut und schlägt die Heimatbahn auch in Punkto Steigung und Länge. Einziges Manko ist die Farbe, denn als Schwarz-Gelber mit einer Lila Bahn fahren zu müssen….ähmm…nun ja. Oben führte der Weg dann steil weiter bergan, Richtung Faro Volitiano, dem weithin sichtbaren Leuchtturm auf dem Gipfel. Vom Turm aus selber hat man einen wunderbaren Blick auf einen Teil des Lago di Como und kann das Alpen-Panorama und den Blick auf den Monte Rosa geniessen. Wieder am See zurück führte uns der weitere Weg zum Hafen mit seiner „Life Electric“ -Statue von Daniel Libeskind, welcher das Teil zu Ehren von Alessandro Volta erschaffen hat. Natürlich durfte das obligatorische Eis nicht fehlen und der Besuch des Domes von Como rundeten die kleine Runde ab.

      • 25. August 2021

  8. Marcel Schaller und Janet waren mountainbiken.

    21. August 2021

    04:59
    54,0 km
    10,8 km/h
    1 440 m
    1 450 m
    Frank Winkler, Rico 82 und 72 anderen gefällt das.
    1. Marcel Schaller

      Letzte Tour in Ramsau und was hatten wir noch nicht? Richtig, Fahrrad fahren.Also gleich mal ein paar E-Bikes ausgeliehen, denn hier will ich einfach nicht Bio fahren. Dem Wunsch der Herzdame entsprechend, wurden natürlich Stationen der Serie „Die Bergretter“ eingebaut…genau, die Serie die wir Männer ja nur wegen der Landschaft schauen. Also ging es vorbei an der Bergretterstation und durch den Hof Emilie.Dann ging es aber schon steil bergan, vorbei an der Brandalm, bis kurz unter die Bergstation der Dachsteinbahn. Vorbei an der malerischen Neustattalm führt der Weg nun über schottrige Pisten, schmale Holzbrücken und Waldwege bis zur Bachlalm. Von dort oben führt eine asphaltierte Bergstraße hinab und ermöglicht so eine traumhaft lange Abfahrt. Leider war das nächste Zwischenziel, das Mandlberggut (Daniels Stempelstelle vom Taurista Stoneman) am Wochenende geschlossen, so das der geplante Kuchen ausfiel. Nach einer wilden Abfahrt ins Tal konnten wir dann aber im „Geringer“ rasten, eine absolute Empfehlung meinerseits. Die nächsten Kilometer führen dann gemächlich auf dem Ennsradweg immer am Wasser entlang. Da ich unbedingt noch in die Talbachklamm fahren wollte, hieß es nun sich wieder nach oben zu schrauben, zum Teil aber leider über die Serpentinen der Bundesstraße. Aber dann war das obere Ende der Klamm erreicht und nun folgte ein traumhafter Weg am wild dahin rauschenden Gebirgsfluss entlang. Was für ein grandioser Weg. In Schladming überraschte uns dann wieder der Komootkasper, den wo ein Weg sein sollte, da war ein Haus und wo ein schöner Trail sein sollte, da war ein steiniger Wanderweg. Aber letzten Endes wurde der letzte Anstieg Richtung Ramsau dennoch absolviert und so ging eine tolle Runde und unsere erste Urlaubswoche zu Ende.

      • 21. August 2021

  9. Marcel Schaller und 2 andere waren wandern.

    20. August 2021

    Rico 82, Der Rumtreiber🏔🥾 und 73 anderen gefällt das.
    1. Marcel Schaller

      Nachdem wir uns bisher das Dachsteinmassiv nur von unten angeschaut haben, ging es heute mit der Seilbahn hinauf auf den Gletscher. Dank der Sommercard ging das quasi für umsonst, denn sonst wird dir für die Auffahrt gepflegt das Geld aus der Tasche gezogen. Leider haben wir nicht die Gondel mit dem Aussenbalkon erwischt, auf der man auf dem Dach draussen mitfahren kann. Schade. Oben angekommen erwartete uns ein erster Blick auf den Gletscher und es ist nicht zu übersehen, das dieser leider gehörig geschrumpft ist. Wer weiß wie lange uns somit noch dieser Anblick vergönnt sein wird, vom Skifahren dort oben einmal ganz abgesehen. Gegen Gebühr konnten wir dann auf die Hängebrücke, welche zum Glück nicht schwingt. Puhhh…aber auch so, ist das Teil nicht von schlechten Eltern. Aber es gibt ja auch noch die sogenannte „Treppe ins Nichts“, welche eben im selbigen endet. Dank aufkommenden Nebel war der Blick in den Abgrund verwehrt und so konnte auch dieses Highlight ohne Nähmaschine in den Beinen „überwunden“ werden. Danach ging es weiter in den Eispalast, welcher sich unter 6m starkem Gletschereis befindet. In diesem sind verschiedene Zeitereignisse als Eisfiguren ausgestellt und sogar ein Eiswein ist dort gelagert. In jedem Fall sehenswert und schön kühl. Weiter ging es dann auf dem Gletscher Richtung Seethalerhütte auf der Dachsteinwarte, welche sich in 2740m Höhe befindet. Da man auf dem verschneiten Weg jeden Schritt fast zweimal macht, ist der Anstieg schon echt fordernd. Oben wird man aber mit einem herrlichen Blick zurück auf den Gletscher belohnt. Leider war der Blick auf der anderen Seite vom Gipfelkreuz ins Tal hinunter vernebelt. Nach einem heißen Verlängerten ging es wieder in einer kleinen Rutschpartie hinab und an der Bergstation der Dachsteinbahn war dann auch schon diese kurze, aber wunderbare Runde zu Ende.

      • 20. August 2021

  10. Marcel Schaller und 2 andere waren wandern.

    19. August 2021

    04:58
    14,8 km
    3,0 km/h
    870 m
    890 m
    Dirk, Lausitzsonne und 83 anderen gefällt das.
    1. Marcel Schaller

      Die heutige Wanderung zählt zu den eindrucksvollsten und schönsten Wanderungen im Ramsauer Almengebiet am Fuße des Dachsteins, denn bei keiner anderen Wanderung kommt man den steil aufragenden Südwänden des Dachsteins näher als bei einer Wanderung durchs Tor. Imposant und beeindruckend führt der Weg vorbei an der Südwandhütte und anschliessend unterhalb der mächtigen Dachstein Südwand. Teils über Geröllfelder geht es dann hinauf zum "Tor", dem natürlichen Einschnitt zwischen Raucheck und Torstein. Nach einem ziemlich steilen Anstieg bis auf 2030m überquert man den „Pass“ und nun geht es immer bergab bis zur Bachlalm. In der Nähe der Alm haben sich Murmeltiere an den Menschen gewöhnt und fressen wortwörtlich aus der Hand. Wenn ich mir aber manche Eltern anschaue, welche ihre Kinder noch zum Streicheln der Tiere motivieren, nur damit das beste Foto im Familienkalender landet, dann möchte man diese Leute am besten Kopfüber in so einem Murmeltierbau versenken. Der weitere Weg führt dann über Forststrassen beständig bergauf bis zum Ausgangspunkt wieder zurück. So, das war die Kurzfassung dieser tollen Runde, auf der man immer wieder anhalten muss, um Foto über Foto zu machen und diese Kulisse zu genießen. Was für eine traumhafte Gegend.

      • 19. August 2021

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