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Berlin2007

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Über Berlin2007
Distanz

17 863 km

Zeit in Bewegung

1187:28 Std

Letzte Aktivitäten
  1. Berlin2007 war Fahrrad fahren.

    vor einem Tag

    02:37
    51,9 km
    19,9 km/h
    180 m
    180 m
    Uwe, Frank Meyer und 9 anderen gefällt das.
    1. Berlin2007

      Der Naturpark Flusslandschaft Peenetal ist eine wunderbare Landschaft, die sich uns bislang jedoch noch nicht so richtig erschlossen hat. In der Region um Anklam gibt es nur wenige Radwege, die durch das Gebiet hindurchführen. Im nördlichen Bereich verlaufen zwar einige gute Radrouten, doch man sieht vom Naturschutzgebiet nur wenig - südlich verläuft die stark befahrene Bundesstraße 110, die man wochentags eher meiden sollte. Heute versuchen wir uns am nordwestlichen Teil.Wir starten am Wasserschloss von Quilow, einem Ortsteil der Gemeinde Groß Polzin bzw. dort an einem offenbar als Kunsthalle umwandelten Stall mit zahlreichen Exponaten. Von dort geht es direkt gen Süden: zunächst auf einem gut zu fahrenden Spurplattenweg, danach nur noch auf übelstem Kopfsteinpflaster bis zur Fähre Stolpe. Das ist der einzige Übergang an dieser Stelle und wir sind froh, dass die Fähre mittlerweile wieder fährt. Ein Schlag auf den Pflug und der Fährmann kommt und setzt uns über. Toller Service, der pandemiebedingt eingestellt war und anschließend in finanziellen Schwierigkeiten steckte, die aber wohl offenbar überwunden sind. Gut so, denn ansonsten käme man hier trockenen Fußes über viele Kilometer einfach nicht mehr weiter: Anklam oder Jarmen wären die Alternativen.Einen direkten Weg südlich der Peene gibt es wie gesagt nur entlang der B110 und da ist wohl immer noch kein Radweg entstanden. Also pirschen wir uns bei frischen 17°C und starkem Nordostwind durch die Landschaft. Es geht vorbei an Medow mit seiner hübschen Kirche und anschließend auf erstaunlich gut ausgebauten Straßen, die nur wenig befahren sind nach Westen: Brenkenhof, Neu Krien, Krien, Steinmocker Vorwerk, Steinmocker und schließlich Neetzow mit seinem Schloß und Landschaftspark, an dem wir nochmals eine kleine Rast einlegen.Die Wege sind überraschend gut und kaum befahren. So kommen wir gut voran, müssen aber hinter Padderow dann doch ein kurzes Stück auf die B110. In Groß Toitin kann man einen kleinen Schlenker machen, doch dann führt die Route abermals auf die Bundesstraße. Vom Verkehr her geht´s so, allerdings würde ich eher über Klein Toitin und Heide fahren, falls ich hier noch mal in die Ecke komme.In Jarmen verpflegen wir uns an einem gut besuchten Imbiss/Restaurant - ansonsten kann die Landstadt nicht wirklich begeistern. Wir versuchen, noch einen Bürgertest zu machen, aber den gibt´s nur mit Terminbuchung und am Nachmittag. Danke für den Service. So queren wir nochmals die Peene, dieses Mal über eine Brücke, dann geht es unter der A20 hindurch auf einem Spurplattenweg bis nach Gützkow. Auch hier ist nicht viel los, auch hier gibt´s Tests nur mit Termin und auf Anfrage. Wir man hier als Radreisender, der mehrere Tage das Land durchquert und auf einen Test angewiesen ist, klarkommen soll, erschließt sich uns nicht so recht. Wir nutzen den Rückenwind und fahren über Ostwin, Lüssow auf einer schmalen, aber sehr gut ausgebauten Landstraße wieder nach Quilow. Da stören auch die Tropfen nicht, die gegen Ende der Route vom Himmel fallen.Schöne Gegend, aber auch viel Gegend...

      • vor 22 Stunden

  2. Berlin2007 war Fahrrad fahren.

    vor 2 Tagen

    JTH, Frank Meyer und 14 anderen gefällt das.
    1. Berlin2007

      Die Hitze der letzten Tage ist weg und wir starten in Wolgast zu einer weiteren Fahrradtour. Über das Blaue Wunder geht es auf die Insel.Die Fahrradwege direkt am Peenestrom sind nicht so wirklich prickelnd. Mal ein Spurplattenweg, dann wieder Schotter, dazwischen auch geteerte Abschnitte und vergleichsweise viel Autoverkehr, denn woanders können die Lieferanten und Gäste auch nicht fahren. Über Zecherin geht es nach Karlshagen und bei immer noch kräftigem Wind bis zum Peenemünder Hafen mit seinen zahlreichen Exponaten, dem großen Kraftwerk und anderen Sehenswürdigkeiten. Auch hier ist nicht viel los - kein Vergleich zu den Vorjahren, in denen sich zahlreiche Touristen durch die Straßen schlängelten. Zeit für eine kleine Pause.

      Danach geht es auf bestens ausgebauten Radwegen in nordöstlicher Richtung an der Kienheide vorbei und anschließend nach Südosten wieder nach Karlshagen. Seitlich warnen Schilder, dass das Gelände noch mit Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg belastet sein könnte. Schräg, aber die Insel hat ja eine bemerkenswerte militärische Geschichte hinter sich. In Karlshagen schauen wir kurz am Strand vorbei, danach geht es auf geschotterten Wegen durch den Wald.
      Hier ist es dann auch so etwas wie "voll". Zahlreiche Hobbyradler pendeln zwischen den endlosen Campingplätzen und Ferienanlagen und wir fahren bis Trassenheide gemütlich mit. Danach geht es über Mölschow (waren wir noch nicht) in den südlichen Teil. Wir queren die Bahnstrecke, der Verkehr wird weniger und am Naturhafen in Krummin ist es Zeit für eine weitere Pause. Hübsch hier...

      Hinter Neeberg machen wir noch einen Schlenker nach Ziemitz, das auf einem sehr gut ausgebauten Radweg bestens erreichbar ist. Vielleicht ein guter Platz für eine Pause auf einer anderen Tour. Danach geht es zurück und kurz darauf sind wir auch schon wieder auf dem Blauen Wunder und pünktlich vor einer der nächsten Brückenöffnungen wieder in Wolgast.
      Kleinere Tour, reicht aber auch. Einen spannenden Hofladen mit Wildprodukten haben wir auch noch gefunden ;-)

      • vor 2 Tagen

  3. Berlin2007 war wandern.

    vor 3 Tagen

    Frank Meyer, Thomas 🚴 🚶 und 10 anderen gefällt das.
    1. Berlin2007

      Ursprünglich sollte diese Micro-Wanderung ein wenig länger ausfallen, aber bei den hohen Temperaturen und der Luftfeuchte haben wir dann noch verzichtet. Aber auch so gab es genug zu sehen - erstaunlich viel auf kleiner Fläche. So geht´s manchmal dann auch.Wir sind in Niederhof, einem Ortsteil der Gemeinde Sundhagen im Landkreis Vorpommern-Rügen. Dort liegt das Naturschutzgebiet Kormorankolonie Niederhof, das wir im August 2018 schon mal besucht hatten. Wie der Name schon sagt, leben hier seit 1967 Kormorane, wohl die älteste und beständigste Kolonie der Vögel in MV. Offenbar gehört dieser Teil der Population zu den Zugvögeln, denn damals war nüscht zu sehen. Das ist heute anders - die Nester sind gut besetzt, die Jungvögel werden kräftig gefüttert und sowohl die Laute wie auch der Geruch sind schon sehenswert ;-)Die Eichen, auf denen die Vögel nisten, sind vom agressiven Kot mittlerweile komplett abgestorben. Aber ansonsten lebt dieses NSG, denn das ist ein ehemaliger Gutspark, der von Joachim Ulrich Giese in der Mitte des 18. Jahrhunderts angelegt wurde. Eines der "Prachtstücke" ist eine Rotbuche, die ausweislich eines Schildes wohl schon 280 Jahre alt sein soll. Das Gutshaus gibt es nicht mehr, nachdem es wohl nach dem Zweiten Weltkrieg durch ein unfachmännisch genutztes Ofenrohr zu einem Brand kam und das Gebäude zerstörte. Sehenswert ist aber der älteste noch erhaltene jüdische Friedhof an der Ostseeküste. Zwischen 1776 und 1850 konnten sich hier Juden aus Stralsund, Greifswald und anderen Orten der Region beerdigen lassen. Wir belassen es damit bei der kleinen Runde, die wir ursprünglich noch durch einen Spaziergang am Alten Niederhöfer Weg bis nach Brandshagen erweitern wollten. Vielleicht ein anders Mal, dann schauen wir uns auch noch die Tagelöhnerkaten an, die ein wenig abseites des Gutshauses errichtet wurden. Wie gesagt, erstaunlich viel für so ein kleines Gebiet...

      • vor 3 Tagen

  4. Berlin2007 war Fahrrad fahren.

    vor 3 Tagen

    Rosefahrer, Spike100 und 13 anderen gefällt das.
    1. Berlin2007

      Ja, wir sind auf exakt derselben Runde unterwegs, die wir gestern früh auch schon gefahren sind. Der Grund heißt: Hitzewelle, denn die nimmt gefühlt irgendwie kein Ende und die Temperaturen sollen heute im Laufe des Tages erneut weit über 30°C erreichen. An der Ostsee!Da hilft nur frühes aufstehen, um die morgendliche Kühle mitzunehmen. Es geht erneut an Vierow vorbei über Ludwigsburg, Kemnitz, an Neu Boltenhagen vorbei über Gustebin und Wusterhausen zurück nach Lubmin. Erstaunlicherweise fallen einem bei diesen Touren immer wieder neue Dinge auf. Vermutlich könnte man die Runde auch 100x fahren. So sehen wir am Straßenrand zwischen Rappenhagen und Neu Boltenhagen drei Naturdenkmäler. Es handelt sich um Lederhülsenbäume, die eigentlich nur in Nordamerika vorkommen. Wie und warum die hier stehen, haben wir noch nicht herausgefunden. Eine Möglichkeit wäre der Landschaftspark Behrenhoff, der von Louise von Heyden, der Witwe Carl Felix Georg von Behr, angelegt wurde. Nach Plänen von Peter Joseph Lenné entstand ein 10 Hektar großer Landschaftspark, in dem auch eben dieser Baum gepflanzt wurde.Sie vermehren sich durch Vögel, die die Samen fressen und dann... naja.. der Rest ist ja bekannt. Ist nur ne Vermutung, anders können wir uns das nicht erklären. Aber zu lange grübeln wir da auch nicht drüber, denn die Temperaturen steigen und steigen... Ab in die Ferienwohnung.Mal sehen, was wir morgen wo entdecken ;-)

      • vor 3 Tagen

  5. Berlin2007 war Fahrrad fahren.

    vor 4 Tagen

    Der 🐻liner, Rosefahrer und 13 anderen gefällt das.
    1. Berlin2007

      Nach einer tropischen Nacht, in der die Temperaturen nicht unter 20°C gefallen sind, stehen wir früher auf als üblich. Kein Wunder: Wir haben alles an Fenstern geöffnet, was geht und die Vögel wecken uns, sobald es hell wird. Und das ist im Moment ja besonders zeitig.Wir nutzen die "Kühle" für eine schnelle Morgenrunde, die am Seebadzentrum in Lubmin beginnt und uns auf dem Ostseeküstenradweg über Vierow und Loissin nach Ludwigsburg zum Schloss der Pommersche Herzöge führt. Anschließend geht es über Neuendorf, Kemnitz und Rappenhagen erneut nach Neu Boltenhagen und von dort aus durch das Ziesebruch wieder zurück nach Lubmin. Zu Beginn der Tour ist praktisch nichts los, gegen Ende fahren die Ersten zum Bäcker, Brötchen besorgen. Zeit für unser zweites Frühstück ;-)

      • vor 4 Tagen

  6. Berlin2007 war Fahrrad fahren.

    vor 5 Tagen

    Thomas 🚴 🚶, Spike100 und 11 anderen gefällt das.
    1. Berlin2007

      Eine Hitzewelle ist im Anmarsch und die soll sogar Lubmin erreichen. Temperaturen von über 30°C sind hier oben an der Küste eher eine Seltenheit und meist kühlt der Wind vom Bodden - doch bei Südwind: keine Chance.Nach der gestrigen Tourerfahrung wollen wir heute ein wenig kürzer treten und fahren nicht nur weniger Kilometer, sondern die auch noch auf weitgehend bekannten Wegen. Von Lubmin aus geht es in südlicher Richtung über Wusterhausen und Gustebin nach Neu Boltenhagen und von dort über Kühlenhagen nach Katzow. An der hübschen Kirche machen wir eine erste Trinkpause, bevor der Weg am Skulpurenpark vorbei in Richtung Pritzier geht. Das alles auf recht gut ausgebauten Landstraßen und Lkw- sowie Autofahrern, die meist schön viel Abstand halten. Kurz vor Prizier empfiehlt sich ein Schlenker über Schalense - ansonsten landet man auf der vielbefahrenen Bundesstaße nach Usedom. Doch auch hier ist nicht viel los. So erreichen wir recht entspannt die Herzogstadt Wolgast mit dem schönen Marktplatz.Der Weg führt an der Schlossinsel vorbei aus dem Ort heraus und bietet immer wieder schöne Blicke auf das Panorama der kleinen Stadt. Im Ortsteil Tannenkamp gibt es dann sogar noch eine nette Überraschung, denn: Der Weg durch den Wald war bislang ein "single trail", wurde aber großzügig verbreitert und gut geschottert. Damit gelangt man gut nach Groß Ernsthof und bei bestem Rückenwind über Kröslin nach Freest. Im Hafen wird kräftig gebaut und daher ziehen wir weiter nach Spandowerhagen. Hier wartet gleich die nächste Überraschung auf uns, denn am Radweg wurde eine neue Sitzgelegenheit direkt am Teich aufgebaut. Zeit für eine zweite kleine Pause, bevor wir bei stark steigenden Temperaturen am ehemaligen AKW vorbei wieder nach Lubmin fahren. Hier wurde der Weg zwar auch verbreitert, aber einige Sandnester lauern trotzdem auf unvorsichtige Radfahrer, die diesen unwürdigen Teil des Ostseeküstenradwegs abradeln. Ab nach "Hause".

      • vor 4 Tagen

  7. Berlin2007 war Fahrrad fahren.

    vor 6 Tagen

    Frank Meyer, Rosefahrer und 15 anderen gefällt das.
    1. Berlin2007

      In den nächsten Tagen soll es sogar "hier oben" richtig heiß werden und daher entscheiden wir uns, heute noch mal eine etwas längere Tour auf bislang teilweise unbekannten Wegen durchzuführen. Die sind ja mal gut, mal nicht so gut und manches mal eine einzige Katastrophe - um das schon mal vorwegzunehmen.Wir starten am Flugplatz Stralsund, der eigentlich nur ein Sonderlandeplatz ist. Dort steht aber nicht unser Flugzeug, sondern hier gibt es eine kleine Parkmöglichkeit, bei der wir hoffentlich niemanden behindern. Denn weit und breit scheint es keinen Flugverkehr zu geben. Von dort aus geht es bei kräftigem Gegenwind in südwestlicher Richtung auf dem Fischland-Darß-Radweg durch hübsche Orte wir Klein Kordshagen mit seinem sehenswerden Schloss im Tudor-Stil - umgeben von zahlreichen Neubauten aus dem 21. Jahrhundert. Schräg. In Pantelitz queren wir das erste Mal die Bahnlinie nach Velgast und machen in Pütte am See eine erste Rast. Es ist unglaublich warm geworden - der frische Wind von gestern ist komplett verschwunden und einem warmen Fön gewichen, der unaufhaltsam ins Gesicht bläst. Uff. Wir erreichen den geographischen Mittelpunkt Vorpommerns und fahren östlich von Zimkendorf weiter auf dem FD-Radweg. Der ist an der Boddenküste in einem teilweise exzellenten Zustand. Hier unten ist es eine Maximalkatastrophe. Betonplatten, mal quer, mal versetzt, mal abgerutscht oder zugewachsen - alles da. Radeln macht da auch angesichts der wunderbaren Landschaft überhaupt kein Vergnügen.So geht es dann teilweise über viele Kilometer weiter. Wir queren vor Nienhagen einen wunderschönen Wald, in dem die Wege teilweise besser werden, dann folgen grobe Kopfsteinpflasterabschnitte, in denen ein Vorankommen nur schwer möglich ist. Dann wieder sandige Abschnitte, grob geschotterte Pisten - schade, da hatten wir uns echt mehr erhofft. Mühsam(er) als gedacht geht es weiter gen Westen und an der modernen Wüstung Endingen machen wir eine erste Pause.Im Jahr 1273 erstmals erwähnt diente es viele Jahrhunderte als Versorgungsgut des Klosters Neuenkamp. Nach dem Zweiten Weltkrieg zogen Flüchtlinge ein, später stand es leer und wurde 1989 abgerissen. Heute erinnert nur noch ein Gedenkstein und die Grundmauern an diese lange Geschichte. Sehr lange können wir uns aber eh nicht aufhalten, denn es hat sich unter den Mücken herumgesprochen, dass frisches Blut in der Region ist. Also nichts wie weiter, auf teilweise schlechten und teilweise sehr schlechten Betonpisten und einigen Waldabschnitten, bis wir hinter Alt Lendershagen wieder auf guten Asphalt kommen. Es geht nach Velgast und an der dortigen Christuskirche wird die Pause nachgeholt.Wir queren erneut die Bahnstrecke und nun geht es mit kräftigem Rückenwind durch Wald- und Wiesenabschnitte und teilweise hübsche Dörfchen wie Friedrichshof, Karnin und Groß Kordshagen. Wir erreichen die Boddenküste und auf dem hier exzellent gut ausgebauten FD-Weg geht es bei Seiten-Querwind langsam in nordöstlicher Richtung die Küste hinauf.Mittlerweile ist es fast unerträglich heiß geworden - das hatten wir nach der gestrigen Tour irgendwie unterschätzt. Gut, dass es in Zühlendorf nicht nur ein geöffnetes, sondern auch noch ausgesprochen gutes Café gibt, in dem man viele leckere Kleinigkeiten essen und auch ein kühles Alkoholfreies genießen kann. So gestärkt geht es weiter auf dem FD-Weg, der vor Kinnbackenhagen wieder deutlich schlechter wird. Zum Glück zweigen wir ohnehin ab, denn die komplette Küste hatten wir uns nicht vorgenommen und war auch aus dem letzten Jahr schon bekannt. Unser Ziel ist das NABU-Kranichinformationszentrum in Groß Mohrdorf - Zutritt nur mit tagesaktuellem Negativtest!Dahinter geht´s dann bei tropischen Temperaturen auf teilweise gut und sehr gut ausgebauten Radwegen - teilweise auch im Schatten - über Muuks und Prohn wieder zurück zum Ausgangspunkt. Tüchtig - die Hitze hatten wir unterschätzt, aber bei Südwind kann es auch an der Küste keine wirkliche Abkühlung geben.

      • vor 5 Tagen

  8. Berlin2007 war Fahrrad fahren.

    vor 7 Tagen

    Uwe, Der 🐻liner und 19 anderen gefällt das.
    1. Berlin2007

      Gestern Abend haben wir erfahren, dass Usedom zurzeit noch nicht so überlaufen sein soll, wie sonst zu dieser Jahreszeit. Da reift am Abend der Plan, am nächsten Tag eine größere Tour zu machen, die wir im letzten Jahr schon fahren wollten. Warum eigentlich nicht? Schließlich steht auch in Lubmin eine Hitzewelle vor der Tür und bei über 30°C würden wir sicherlich nicht auf eine solche Distanz gehen.Also fahren erst einmal in die Herzogstadt Wolgast. Von dort geht es über das "Blaue Wunder", die sehenswerte Klappbrücke auf die Insel Usedom. Die weitere Tour führt uns entlang der Bundesstraße 111 nach Bannemin und von dort weiter in Richtung Ostseeküste. Viel ist wirklich nicht los und so sind wir mehr als überrascht, als in Zempin zum einen die üblichen "Touribuden" noch geschlossen sind, aber auch die Restaurants nicht so aussehen, als würden sie gleich aufmachen. Wir fahren entlang der Küste auf dem wunderbar ausgebauten Deich. Hier ist zwar was "los", aber auch kein Vergleich zu den Vorjahren, als es hier regelrechte Staus gab. Irgendwie schön, aber auch schräg.Über Ückeritz geht es am Schmollensee nach Mellenthin und hier in Richtung Achterwasser. Die Straßen werden ein wenig schlechter, aber insgesamt sind die Strecken hier auf der Insel ausgesprochen gut ausgebaut, wenn auch an der einen oder anderen Stelle der Übergang im Ort nicht so richtig gelungen ist.Nun wird es deutlich ruhiger, wir passieren zahlreiche Gasthöfe, die immer noch (schon wieder? für immer?) geschlossen sind und sind einmal mehr erstaunt, wie wenig los ist. Wir passieren Morgenitz und erreichen die Suckower Eiche. Ihr Alter wird auf 750 bis 1000 Jahre geschätzt und sie könnte sicherlich reichlich was erzählen. Wir machen eine kleine Pause, bevor es in die Stadt Usedom geht.Auch hier ist praktsich "nichts los" und wir haben Mühe und Glück und finden am Hafen einen kleinen Imbiss, der auch geöffnet hat. Bei alkoholfreiem Bier, Fischsuppe und Fischbrötchen stärken wir uns für die weitere Fahrt, die uns in Zecherin wieder zurück auf das Festland bringt.Nun geht es "Achterwasser" nach Pinnow in eine weitere Gaststätte und von dort auf einem mittlerweile recht gut geschotterten Weg bis nach Kletzow. Der war in den vergangenen Jahren noch übelst. Übelst wird es auch hinter dem kleinen Künstlerort. Die Strecke nach Jamitzow ist nach wie vor nicht fahrradtauglich: große Schlaglöcher, versetzte Betonplatten machen einfach keinen Spaß. Erst hinter Buggenhagen wird es wieder deutlich besser und es geht zügig bis nach Lassan.Hier gab es in der Innenstadt einen Bioladen, den es wohl noch gibt, der aber wochentags geschlossen ist. Nun gut, dann ab zum Hafen, aber auch der Imbiss ist "dicht". Doch auf dem Weg "raus" aus der Stadt kommen wir noch an einer kleinen Bäckerei vorbei, die sich als echter Tipp entpuppt. Hier gibt es nicht nur leckeren Kaffee und Kuchen, sondern auch noch Lassaner Lerchen. Lecker.Die Stärkung war auch bitter nötig, denn die Straßen zwischen Waschow, Wehrland und Bauer sind mittlerweile dermaßen schlecht geworden, dass man meistens mitten auf der Fahrbahn fahren müsste - was auch zahlreiche Autos machen, die hier vorbeikommen. Schade - hier wäre dringend Handlungsbedarf. Und auch der restliche Usedom-Radweg bietet zwar eigentlich schöne Ausblicke, aber wenn man ständig auf das nächste Schlagloch achten muss, kann man die tolle Landschaft nicht so recht genießen. So erreichen wir Hohendorf und dort wiederum einen gut ausgebauten Radweg, der uns zurück nach Wolgast bringt. Wunderbare Tour mit vielen tollen Eindrücken, in Summe bei kräftigem Wind aber auch nicht ohne. Spaß hat es trotzdem gemacht.

      • vor 6 Tagen

  9. Berlin2007 war Fahrrad fahren.

    15. Juni 2021

    Uwe, Thomas 🚴 🚶 und 8 anderen gefällt das.
    1. Berlin2007

      Nun hat es doch geklappt: Wir fahren für einige Tage an die Ostsee - Einreise ist mit negativem Test möglich und damit heißt es für uns: Fahrräder aufladen und ab nach Lubmin. Auf dem Weg dorthin ist es mittlerweile eine gute Tradition geworden, die Pause ein wenig anders zu gestalten. Anstatt sich auf einer ungemütlichen Autobahnraststätte die Knochen ein wenig zu bewegen, machen wir auf dem Weg an die Ostsee einfach einen größeren Zwischenstopp mit einer Fahrradtour. So kommen wir in "Ecken", die wir so ohne weiteres nicht anfahren würden. Die heutige Tour beginnt anreiseoptimiert unmittelbar an der A20. Hier liegt das kleine Dörfchen Kleptow, ein bewohnter Gemeindeteil des Ortsteils Ludwigsburg der Gemeinde Schenkenberg und damit einige Kilometer südlich von Pasewalk, aber noch im Landkreis Uckermark in Brandenburg. An der Kirche ist gleich auch ein kleiner Parkplatz und von dort geht es in nordöstlicher Richtung auf erstaunlich gut ausgebauten Radwegen. Wir sollten die 2013er-ADFC-Karte wirklich mal ersetzen...Es hat frisch geregnet und windig ist es auch - ungewohnt frisch nach den letzten Tagen. Über Carmzow erreichen wir schließlich Brüssow. Das kleine Örtchen lag mal an einer bedeutenden Handelsroute, erhielt früh das Stadtrecht und ist heute noch eine Landstadt, hat also weniger als 5000 Einwohner. Die Zeugnisse der alten Geschichte lässt sich beispielsweise noch an den Resten der Stadtmauer erkennen, in der sogar noch ein Wiekhaus erhalten geblieben ist. Hübsch hier...Und vermutlich auch lecker. Denn wir hatten durch Zufall im Internet gesehen, dass hier eine Likörmanufaktur "Alrich" ansässig ist, die nach altem Rezept zahlreiche Liköre produziert. Am Ladenlokal macht zwar niemand auf, aber ein Hinweisschild verweist uns auf die nahegelegene Apotheke, in der der Inhaber in einem Nebenraum ebenfalls das Sortiment verkauft. Praktisch...So wandern eine Flasche "Progastrikon", "Engelslikör" und "Thannenzapfenlikör" in die Fahrradtasche und warten darauf, bei Gelegenheit ausprobiert zu werden. Wir ziehen weiter und erreichen Menkin. Das Dorf gehörte viele Jahre den von Winterfeldt-Menkin - einer davon war Gründungspräsident des Deutschen Roten Kreuzes. Die hübsche Kirche ist zwar verschlossen, aber im Gutspark lässt es sich gut eine erste Pause einlegen. Die brauchen wir auch, als wir weiter nach Norden radeln. Wir erreichen Mecklenburg-Vorpommern, was man nicht nur an einem Schild, sondern leider auch an den deutlich schlechteren Straße erkennt...Dort zieht es uns nach Löcknitz - diesen Begriff kannten wir nur als wunderschöne Wandergegend in Brandenburg. Diese Stadt war lange Jahrhunderte Grenzfeste und stark umkämpft. Heute zieren ebenfalls noch zahlreiche wunderschöne Bauten die kleine Stadt, die sich auch einfach mal so zu einem Besuch lohnen würde. Am Bergfried bekommen wir in der Tourismusinformation einige weitere Infos und natürlich auch Postkarten. Und da der Magen knurrt, zieht es uns zu "Wanja". Das ist ein bulgarisches Restaurant, das wir durch Zufall am Bahnhof entdecken. Lecker, echte Hausmanns- bzw. -fraukost, denn hier kocht Wanja offenbar noch selbst. Sie ist froh, wieder öffnen zu können und wir sind froh über leckeres Essen. Weiter geht´s. Der Radweg entlang der B104 ist mittlerweile ausgebaut, doch wir müssen ja zurück. Keine gute Idee, denn die Wege werden schlecher und schlechter. Grobes Kopfsteinpfaster, viel Sand und Geröll - das ist die Zusammenfassung des Weges über Caselow, einen perfekten Abschnitt an der Heidemühle und übelstes Pflaster bei Fahrenwalde. Und die Kleinbahn südlich von Züssow ist auch nicht besser. Zumindest der erste Abschnitt in MV - in Brandenburg geht´s dann wieder. Über Klockow erreichen wir eine Baustellenstraße der EUGAL, die zwar auch nicht gut ist, aber alternativlos. Kurz vor Schluss ist dann auch noch die Luft raus - sprichwörtlich. Das Fahrrad hat einen Platten. Doch bevor wir hier vor Ort reparieren, wird aufgeladen und ab geht´s.

      • vor 6 Tagen

  10. Berlin2007 war Fahrrad fahren.

    14. Juni 2021

    1. Berlin2007

      Wir haben frei und heute geht es daher auf eine gewohnte Runde um den Müggelsee. Wir umfahren bei dichtem Verkehr die Rummelsburger See, danach geht es durch die Wuhlheide und rein in die Altstadt von Köpenick. Am Nordufer des Müggelsees bietet sich die Gelegenheit für eine erste kleine Trinkpause, danach umrunden wir den See und auf der Triglawbrücke geht es wieder zurück auf die andere Spreeseite. In Müggelheim bietet sich ein Bistro für die Mittagspause an - ein Döner geht schließlich immer und so gestärkt wieder zurück zum Müggelsee.Hier ist mittlerweile deutlich weniger los und so passieren wir erneut die Altstadt von Köpenick, dieses Mal auf der anderen Spreeseite, bevor es am Teltowkanal auf einer sehr gewohnten und bekannten Route wieder zurückgeht. Schöne Tour, schnell und unkompliziert.

      • 14. Juni 2021

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