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DiDo Schropa

Über DiDo Schropa

Nach Schrottrobber-Vergangenheit "Foto-Flaneur" vor allem in NRW (incl. Zipfel Osnabrück) und BeNeLux,
Da Komoot die in den Fotos stets vorhandenen Metadaten nicht nutzt, um sie automatisch zu erzeugen, als Text unter dem Bild. Die Tour-Reports als Kommentar.
Wegen wiederholter Fragen hier kurz mein Verwaltungs-Workflow:
Touraufzeichnung seit 2008 mit Garmin Outdoor-Navi (habe ich immer noch gern wegen Bedienung mit Handschuhen), Fotos mit Digitalkamara. Mit Geosetter ( Windows) Fotos lokalisiert, mit Ortsnamen aus geonames.org und Standardeinträgen wie Copyright usw. versehen. Feinarbeit teilautomatisiert mit Titeln und Schlagwörten, der Nummer der TOPO-Karte etc. in Thumbsplus (und einigen Visual-Basic-Funktionen). Schließlich alle Metadaten in die Fotos geschrieben incl. Bewertung. Nur die mit >= 3 Sternen lade ich bei Komoot. Leider liest komoot bis auf die Koordinaten die Metadaten nicht aus und löscht sie sogar; und ich habe keine Lust auf stupide Kopierarbeiten für jedes Foto.
Bei dem Verfahren will ich einstweilen auch bleiben, Gründe:
Die Qualität der Originalfotos ist bedeutend besser als die komprimierte Komoot-Variante;
ich will sie offline behalten, denn ich will sie nicht verlieren, falls es komoot irgendwann nicht mehr gibt.
Ich bereinige die Tracks von Fehlmessungen; komoot kommt z.B. beim Höhenprofil i.d.R. zu stark überhöhten Werten.
Die Touren sind in MyTourbook und Basecamp archiviert incl. Foto-Waypoints, so dass ich jederzeit "weiße Flecken" (bislang unbekannte Wege/Areale) auf der Karte zwecks Tourplanung finden kann. In NRW benutze ich komoot bislang nicht zur Planung, weil bei aller Einfachheit manche "Geheimwege" nicht dargestellt sind.
Schließlich zeige ich die Tracks auch gern auf den digitalisierten historischen TOPO-Karten (TK25History): so sähe die Tour im Jahre xxx aus, das macht die Sache erst recht im Sinn einer Zeitreise spannend.
Mitglied der Genossenschaft der Liebhaber des Ungeschminkten Wallonien (GLOW)
und fotocommunity: fotocommunity.de/user_photos/2488
Kontakt unter didoschropa[ätt-Kringel]gmail.com
Sobald eine größere Nähe von Komoot zu Google oder Facebook und Konsorten sichtbar wird, oder gar ein Verkauf an einen der Giganten im Raume stünde, bin ich hier wieder weg. Lieber bezahlen als verkauft werden!
Die Touren, bei denen der Spass am Fietsen im Vordergrund steht, heißen "Rennrad" ; die Enteckungs- und Erkundungstouren sind "Fahrrad". Reisen firmieren als "Mountainbike", fiktionale und Zeitreisen als "Laufen". Einfach, um etwas Struktur in die "gemachten" Touren zu bekommen.
Das Datum ist bei jeder Tour im Format TT.MM.JJJJ angegeben, so ergibt z.B. die Suche nach ".10.2017" Touren im Oktober 2017.
Außerdem sind in Klammer die Kurznahmen der Regionen angegeben:
A Österreich
Alpen Alpen
B Belgien
BL Bergisches Land
BW Baden-Württemberg
BY Bayern
CH Schweiz
CZ Tschechien
DG Deutschsprachige Gemeinschaft Belgien
D-Nord Hamburg-Schleswig-Holstein
D-Ost Ostdeutschland
DU Duisburg
Eifel Eifel/Ardennen
FL Flandern
F Frankreich
Hs Hessen
I Italien
MS Münsterland
NI Niedersachsen/Bremen
NL Niederlande
OS Osnabrück (-Land)
OWL Ostwestfalen-Lippe
Pl Polen
RG Ruhrgebiet
Rhön Rhön-Grabfeld
RhL Rheinland
RO Rumänien
RP Rheinland-Pfalz
RS Radschnellweg
SL Sauerland
SpOd Spessart-Odenwald
WL Wallonien
VG Themenschwerpunkt Verkehrsgeschichte
VT Virtuelle/kompilierte Tour, aus meheren Teiletappen zusammengefügt
I.M. Jef Sprooten, Axel Brünig, Etienne Mayer.

Distanz

128 143 km

Zeit in Bewegung

13518:19 Std

Letzte Aktivitäten
  1. DiDo Schropa war Fahrrad fahren.

    26. Mai 2021

    03:29
    59,3 km
    17,1 km/h
    310 m
    250 m
    Günther, Atis2 und 91 anderen gefällt das.
    1. DiDo Schropa

      Das ist weder eine gemachte no eine virtuelle Tour. Sondern die Bitte und Anregung, während der Zeit von Didos Unbfallfolgen-Auszeit bis August das Siedlungs-Projekt fortzuführen. Da komoot bei geplanten Touren nicht erlaubt, Fotos beizupacken, muss man so tun, als sei sie "gemacht". Alse eine GEPLANTE Tour, die es intelligent und mit Varianten nachzufahren gilt. Also, Jojo, Tomrad unc Co.: erwarte von Euch frische Fotots von den Essener Siedlungen!
      Didos bisherige tatsächlcihen Revier-Siedlungs-Touren unter komoot.de/user/524112716585/tours?type=recorded&search=Revier-Siedlungen%20%23
      Wohlan!

      • 26. Mai 2021

  2. DiDo Schropa war wandern.

    24. Mai 2021

    Werner, Werner/Dbg und 56 anderen gefällt das.
    1. DiDo Schropa

      Mehr als zwei Wochen nach dem Unfall Ortsbesichtigung zu Fuß/Rollstuhl. Auszug aus dem geplanten Schreiben an die Stadt Duisburg:
      <schnipp>
      Am Freitag, 07.05.2021 kurz nach 14 Uhr befuhr ich die Radwegverbindung an der Koloniestrasse in Richtung Duisburg-Innenstadt (Nordwesten) mit einem breit bereiften Pedelec. In der Bahn-Unterführung westlich der Einmündung Neue Fruchtstr. ca. 50 m hinter dem Ostende der Unterführung kam es zu einem schweren Sturz bei einer Fahrgeschwindigkeit von knapp 20 km/h ohne Einwirkung anderer Verkehrsteilnehmer. Folge waren ein Rettungseinsatz (Beweis: Anlage 1, Einsatzprotokoll, Rufannahme um 14:08, Ankunft RTW 14:13) und ein doppelter Bruch der rechten Hüftgelenkpfanne (Beweis: Anlage 2, Auszug aus dem Entlassungsbericht nach 13 Tagen stationärer Behandlung incl. Operation).
      Die Rad- und Gehwegsituation im fraglichen Abschnitt lässt sich wie folgt beschreiben:
      Ab Ecke Neue Fruchtstraße ist mit dem STVO-Kennzeichen Nr. 237 ein Bordsteinradweg ausgewiesen. Auf den wenigen Metern bis zum Beginn der Unterführung ist der Weg in einigermaßen zeitgemäßem Zustand: rot eingefärbtes Verbundpflaster, erkennbare Trennung vom Gehweg rechts daneben, Breite am Verkehrszeichen ca. 1,20, dann aber immer schmaler werdend. Die ca. 150 m lange Unterführung (ca. 14 Gleise werden unterquert) erscheint auch bei dem am Unfalltag herrschenden wechselnd bewölkten Wetter bei Annäherung als "schwarzes Loch"; oobwohl die Fahrgeschwindigkeit draufin deutlich reduziert wurde, ist folgende jähe Verschlechterung der Wegqualität mithin erst erkennbar, wenn man sich bereits auf diesem Abschnitt befindet und keine Reaktionschance mehr hat.
      Ab Beginn Unterführung bei insgesamt spärlicher Beleuchtung ist jedoch nur noch ein ca. 0.85 m schmaler "Radweg" in vielfach geflicktem, holperigem und löcherigem Zustand vorhanden, der weder der Regelbreite von 2,00 m bzw. 1,60 m der ERA entspricht, noch von seinem baulichen Unterhaltungszustand für einen sicheren Radverkehr geeignet ist.
      Die Trennung zur KFZ-Fahrbahn erfolgt durch einen ca. 15 cm hohen Bordstein unmittelbar am Radweg. Die Trennung zum Betonplatten-Fußweg ist weder farblich noch durch irgendwelche Symbole oder Piktogramme markiert. Vielmehr befindet sich hier eine im Zwielicht kaum erkennbare wechselnd zwischen ca. 25 bis 60 mm hohe Steinkante in Längsrichtung (Anlage 3: Beweisfotos; Originale liegen mir vor; zur Verdeutlichung ist als Anlage 4 ein Kartenauszug mit der Sturzstelle und dem fraglichen Wegabschnitt in rot beigefügt).
      Beim Versuch, einem der vielen Löcher auszuweichen, geriet mein Rad in spitzem Winkel an diese Kante, das Vorderrad wurde von der Kante abgelenkt und es kam zu einem klassischen Sturz ähnlich wie an den bekannt- berüchtigten Straßenbahn-Schienen.
      Ich bin der Auffassung, dass der Sturz trotz langjähriger Fahrpraxis, zurückhaltend-aufmerksamer Fahrweise, eingeschaltetem Licht und einwandfreiem Zustand des Rades nahezu unvermeidbar war.
      <schnapp>
      Jetzt die wikrlich wichtige Bitte in die Runde: kennt jemand von Euch eine Anwältin/Anwalt, die mich in einem evtl., Prozess vertreten könnte und sowohl in der Lage ist, mich gegenüber der Stadt i.S. Verkehrsrecht zu vertreten als auch die bürokratische Falle zu vermeiden, wenn Beihilfe und private Krankenversicherung mich evtl., jahrlang prozessieren und mich die ganze Zeit auf der Vorfinanzierung der immenrsen Behandlunkosten sitzen lassen??
      BITTE!!

      • 24. Mai 2021

  3. DiDo Schropa war Fahrrad fahren.

    15. Mai 2021

    Schieder-Karl 58, Werner/Dbg und 17 anderen gefällt das.
    1. DiDo Schropa

      Diese Dummy-Tour dient lediglich dazu, Didos Abwesenheit seit Anfang Mai zu erläutern, soweit nicht ohnehin bekannt
      Ursache ist ein Fahrrad-Sturz am letzten Freitag wegen einer schlecht sichtbaren Längskante im Weg. Folge ein doppelter Bruch der rechten Hüftgelenk-Pfanne. Das ist hinsichtlich der Schmerzen, des Behandlungsaufwands, der Dauer und den möglichen Langzeitfolgen so ziemlich der worst case. Zwischenfazit nach einigermaßen Verlauf bislang: dauert noch lange; für Kranzspenden ist es noch zu früh.

      • 15. Mai 2021

  4. DiDo Schropa war Fahrrad fahren.

    3. Mai 2021

    Michael, Ria Van Den Heuvel und 99 anderen gefällt das.
    1. DiDo Schropa

      Pedelec Wuppertal-Vohwinkel - Nordbahntrasse - Kohlentrasse - Springorum-Trasse - Bochum,Hbf , 12°. m.-fr. SW-Wind, Inzidenz 158, 11°, 41 Fotos
      Heute "Ruhetag" von der Erkundung gestern. Eigentlich eine Allerwelts-Tour, die fast alle komootler aus NRW kennen sollten. Heute indes unter speziellem Aspekt: kann man die Tour mit Kindern machen? Antwort eindeutig ja, daher "kinderleicht" im Titel: 95 % autofrei, an ca. 15 Stellen Kontakt mit Straßenverkehr, davon die Mehrheit gut gesichert. Dazwischen ist es nicht schlimm, wenn man die Kurzen mal aus den Augen verliert. Nur zwei sachte Steigungen: hoch zum Tunnel Schee und in BO-Dahlhausen von der Ruhr nach Weitmar, jeweils ca. 50 hm verteilt auf mehrere km. Zudem lässt sich die die Tour, wenn der Kids-Akku leer ist, sowohl in W-Oberbarmen als auch in Hattingen abbrechen.
      Dazu viel Interessantes zu sehen: 7 Tunnel (bei Hitze daher Jacke mitnehmen), viele Aussichten, Rastplätze, Bahn-Relikte....
      Wichtig: Tour unbedingt in diese Richtung fahren, denn
      - Startpunkt liegt knapp 100 m höher als Ziel
      - Wind und Sonne in der Regel von hinten.
      Tipp für die, die sich rasch zum Ausgangspunkt hochziehen lassen wollen: einfach in BO-Dahlhausen NICHT über die Pontonbrücke fahren, sondern den Ruhr-Radweg links des Flusses ca. 6 km weiter bis zur Brücke in E-Steele, dort über die Ruhr und nach wenigen hundert m zum Bf. E-Steele. Vom südlichen Bahnsteig in gut 20 Min. mit S9 oder RE49 zurück nach Vohwinkel.
      In Didos Fall; Anreise ab DU Hbf mit RE5 und RE13 via D Hbf in 45 Min., zurück in 25 Min. ab BO Hbf mit dem nächsten Regionalexpress Richtung West (3 pro Stunde alles RRX-Züge mit mächtig Bums (73 Sekunden von 0 auf 160) und Platz, heute trifft es den RE1) .
      Die Entschärfungen in BO-Dahlhausen machen Hoffnung auf mehr.

      • 3. Mai 2021

  5. DiDo Schropa war Fahrrad fahren.

    2. Mai 2021

    Eduard, Verena und 118 anderen gefällt das.
    1. DiDo Schropa

      wechselnd bis stark bewölkt, m. WNW-Wind, 9°, 220 Fotos
      Wegen fortdauernden Reiseverbots Fortsetzung der Siedlungs-Erkundungen im Revier.
      Von den überregional bekannten Siedlungen fehlen Eichkamp (wird wegen räumlicher Nähe in eine Siedlungs-Tour Essen-Nord integriert) und Bergmannsglück (verfahren, aber dafür die Siedlung "Heimat" gefunden, ansonsten siehe komoot.de/tour/27236965, Foto beí km 3,69 oder direkt photos.komoot.de/www/1b/1b9mm4hz4z5j81prf9k0nzm6b02h3k97ih24260895-full/0?width=3072&height=2304&crop=&q=70 ).
      Das ist heute durchaus anspruchsvoll, siehe Zahl der Fotos und fast durchweg auf Straße mit steter Konzentration auf Verkehr, Schlaglöcher etc.
      Bildeschreibungen heute etwas anders als von Dido gewohnt: statt der Ortsteilnanem Namen der Siedlungen bzw. der früher dort ansässigen Industrie: das waren mit Ausnahm,e von Küppersbusch (den Älteren noch geläufig für Küchengeräte etc.) hier fast ausschließlich Zechen/Kokereien.
      Jenseits der bekannten Siedlungen bemerkenswert:
      - wichtige Siedlungstyen sind neben den klassichen Zechensiedlungen Einfamilienhäuser für Vertriebene, oft mit viel Eigenarbeit sowie Zeilensiedlungen, die erfreulicherweise meist renoviert sind
      - die jüngere Neubebauung fast vollständig als Reihenhaus auf Klein-Grundstücken mit Verzicht auf Vorgarten und überflüssige oder gar pflegeintensive Vegetation. Bei den heute üblichen Grundstückspreisen und dem Stehzeug-Platzbedarf ist das kein Wunder
      - die vielen übrig gebliebenen Bunker; der in Scholven dient au.a. als unkaputtbare Rückwand für Kioske und Läden
      - Eigentümer der meisten Siedlungen sind die üblichen Verdächtigen: LEG, Vonovia; die Gesellschaften haben keinen guten Ruf; aber hier sieht es eigentlich ganz gut aus?
      - die teils schreckliche Situation der früheren Stadtteilzentren: Park- statt Marktplatz, trading down
      Am meisten gefallen haben Dido heute
      - die seit 10 Jahren denkmalgerecht renovierte Vittinghof-Siedlung ( gelsenkirchener-geschichten.de/wiki/Vittinghoff-Siedlung )
      - die Phantasie der Bewohner der historischen Siedlungen bei der Garten- und Hofgestaltung
      - die Siedlung "Heimat" bei km 35,9)
      - und der wohl etwas ältere Teil der Küppersbusch-Neubebauung, insb. der Viergeschossser, dessen beide Untergeschosse im spitzen Winkel verdreht erscheinen - das hat schon Niederlande-Format;-)
      Im ersten Teil der Tour SEHR frisch: gefühlte 5°. Anreise mit RE42, zurück mit RE3.
      Alle Revier-Siedlungs-.Touren von Dido unter komoot.de/user/524112716585/tours?type=recorded&search=ier-Siedlun

      • 2. Mai 2021

  6. DiDo Schropa war Fahrrad fahren.

    28. April 2021

    Anke, Michael und 112 anderen gefällt das.
    1. DiDo Schropa

      Sonne, schw. SO-Wind, 18°, Inzidenz 171, 59 Fotos
      Erholungstour frei von jeden Erkundungszweck von Hagen - Ennepe - Schee - Deilbach - RS1 nach Duisburg. Anreise mit S1 und RE16 via E Hbf.
      - Weg an der Ennepe kurzweilig mit Industriekultur, im Stadtgebiet Hagen aber in weiten Bereichen Optimierungspotenzial
      - ex-Zwiebackfabrik Brandt fertig umgebaut zum "ungewöhnlichen" Shopping-Zentrum
      - Anstieg aus Gevelsberg nach Hasslinghausen besser in der zuletzt am 22.11.2018 ( komoot.de/tour/52252355?ref=wtd ) gefahrenen Version: schöner und ohne Gegengefälle
      - zurückhaltend ausgeschilderte Sperrung wegen Radweg-Baustelle an der B277 in Essen-Heisingen.
      Nach alledem nicht unbedingt zur Wiederholung geeignet. Die SARS-COVx-Pandemie wird mit ihren Weiterentwicklungen noch lange Zeit unseren Alltag prägen. Daher wird die 7-Tage-Inzidenzzahl in den Wetterbericht integriert. Mit der inzwischen relativ leichten Antwort auf Fragen wie "Muss ich um 22 Uhr zu Hause sein?" oder "Sollte ich Regenschirm mitnehmen?" lässt sich ein neuer Tag beschwingt starten.

      • 29. April 2021

  7. DiDo Schropa war Fahrrad fahren.

    27. April 2021

    Lausitzsonne, Susanne und 110 anderen gefällt das.
    1. DiDo Schropa

      Sonne, m. NO-Wind, 14°, Inzidenz 169, 221 Fotos
      Heute sind Siedlungen in Gladbeck dran. Gemütliche Diesel-Anresie mit RE44 und RE14 via BOT Hbf. Kleine Runde in Gladbeck mit etlichen Zechen-Siedlungen; die meisten teilweise erhalten oder privatisiert und daher inhomogen und mit allerhand Anbauten verziert.
      Bemerkenswert ansonsten:
      - Villenkolonie rund um die heutige Musikschule Gladbeck
      - Sozialer Brennpunkt Rentfort-Nord mit dem incl. Tiefgarage stillgelegten Hochhaus/Ladenzentrum
      - Siedlung Schlägel-/Eisenstr. fast vollständig abgerissen; wird mit Mehrgschossern neu bebaut
      - Neubebauung Zeche Graf Moltke: schöner Park mit Jugendmusikschule (Holzbauten); bei den Wohnbauten erstmal kein Kommentar
      Auf der Weiterfahrt nach Duisburg:
      - Boye-Umbau zwischen Gladbeck-Brauck und Bottrop-Boy voll im Gang; der Weg zwischen Boy und Gladbeck-Ellinghorst wurde erneuert
      - Neubebauung der Zeche Oberhausen-Osterfeld architektonisch deutlich anspruchsvoller als Gladbeck Graf Moltke; z.B. verspielt wirkende Etagenwohnungen mit Loggia-Erschließung, aber wohl auch mangelnden barrierefreien Rad-Einstellplätzen
      - einem Kommentar der letzten Tour folgend Suche nach weiteren themenbezogen Objekten zwischen Oberhausen-Osterfeld und -Sterkrade etwas ernüchternd, siehe Fotos.
      Am Bf. Sterkrade ist Schluss. Der letze Southbound-Zug ist gerade raus. Statt fast eine halb Stunde abzuhängen, via HOAG-Trasse un d Rhein-Herne-Kanal rasch nach Hause; "die Tachonadel zittert bei 27 km/h".
      Die Siedlung Gladbeck-Brauck wird heute außen vor gelassen. Kennen ohnehin alle und wird ggfls. in eine Gelsenkirchen-Tour eingebunden.
      Viele der Neubaugebiete im "Alcatraz-Stil": Vorgärten sind abgeschafft, statt dessen PKW-Stellplatz, Mülltonnen und Schotter. Immer mehr Sichtschutz-Plastikzäune. Bevor Dido sentimental wird...

      • 27. April 2021

  8. Chris B., Eduard und 89 anderen gefällt das.
    1. DiDo Schropa

      heiter, schw.-m. NON-Wind, 12°
      In Mülheim, Oberhausen und Bottrop scheint die "Siedlungs-Moderne" eher spärlich vertreten. Das wird heute im Hohen Norden des Reviers mehr als kompensiert. Im Fokus heute:
      1. die "Neue Stadt" Dorsten-Barkenberg, in den 1960ern geplant für bis zu 50.000 Einwohner rund um die Steinkohle-Zeche Wulfen 1/2 für 8000 Beschäftigte. Weitere Infos zum Einstieg bei Tante Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Neue_Stadt_Wulfen
      Die Umsetzung des Plans geriet dann voll in die Kohlekrise. Heute sind es 8400 Einwohner. Im Rahmen von "Stadtumbau West"wurden z.B. einige Hochhäuser eingekürzt und Tiefgaragen stillgelegt. Architektektonischer Höhepunkt sollte 1975 die "Metatstadt" sein, ein modulares Stahl-Beton-Konstrukt, das flexibel veränder-, erweiter- und rückbaubar sein sollte. Letzeres wurde aufgrund von Baumängeln und Leerstand 1987, also ziemlich zeitnah nach 12 Jahren, umgesetzt. Bei der heutigen Befahrung fällt eine Ruine auf, die Dido stark an die historischenFotos der Metastadt erinnert.
      Frage mithin in die Runde: ist das wirklich ein Metatstadt-Relikt`(Foto bei km 4,96)?
      Ansonsten hat Dido das Proejekt in seinem jetzigen Zustand gut gefallen: Vielfalt von Bauformen, clever gemachte "Hof-Parks", fußgänger und radlerfreundlich, wenig Vandalismus und Verfall. Dazu die weitgehend stillgelgte Shopping Mall und mind. drei stillgelegte Tiefgaragen. Bizarr und eigentlich eine eigene Tagestour mit kundiger Führung wert. Was allerdings verwirrt: wie konnte man eine Stadt mit bis zu 50.000 Einwohner ohne Bahnanschluss planen?
      Didos Erstbesuch dort: komoot.de/tour/170987408?ref=wtd
      2. Marl-Mitte mit dem architektonisch anspruchsvollen Retorten-Stadtzentrum mit Großwohnanlagen, Parks und dem Bemühen um Fußgänger- und Radlerfreundlichkeit. Immerhin hat man sich hier um den Bahnanschluss gekümmert: die S9-Trasse (Haltern - Bottrop - Essen - Wuppertal) war das längste Bahn-Neubauprohekt in NRW in der Nachkriegszeit. Auch in Marl hat der wirtschaftliche Strukturwandel zugeschlagen mit Zechenstillegungen und dem Ende der Kohlechemie in den Chemischen Werken Hüls (CWH).
      3. Die Zechensiedlung Marl-Brassert nur noch rudimemtär.
      4. Die CWH-Bereitschaftssiedlung ( de.wikipedia.org/wiki/Marl#Bereitschaftssiedlung_und_ECA-Siedlung )
      5. Siedlung der Zeche Auguste Viktoria 1/2 sowie Neubebauung des Zechengeländes im Osten des Stadtgebiets.
      Anreise romantisch mit RE44 und RE14/RB45 via Bottrop Hbf, zurück ab Marl-Sinsen mit RE42.
      Weitere Dido-Touren in Marl u.a.
      komoot.de/tour/25193161?ref=wtd
      (vor allem unter dem Aspekt Bahntrassenwege)
      komoot.de/tour/57744966?ref=wtd
      Dido-Touren zu Revier-Siedlungen unter komoot.de/user/524112716585/tours?type=recorded&search=siedlungen

      • 24. April 2021

  9. DiDo Schropa war Fahrrad fahren.

    23. April 2021

    Peter Springer, Bettina S. und 95 anderen gefällt das.
    1. DiDo Schropa

      Sonne, schw. Nordwind, 10°, 160 FotosHeute sind Siedlungen in Bottrop dran, nach Duisburg, Mülheim, Oberhausen in den letzten Tagen. Dido hat sie nach Gedächtnis, Bekanntheit und Kartenbild in der Tourplanung ausfindig zu machen versucht. Die Bildunterschriften sind provisorisch teils einfach nach der je wichtigsten Straße oder der nächstgelegenen Zeche vergeben. Dazu gern korrigierende/ergänzende Koreferate! Auch die Siedlung, wo einst Dr. Stratmann seine Praxis hatte, konnte heute nicht ausfindig gemacht werden - Hilfe!
      Eindrücke heute:
      - Überragend die denkmalgerecht im Rahmen der IBA Emscher Park renovierte Gartenstadt Welheim
      - auch in Bottrop scheint die "Moderne" der 1920er zu fehlen?
      - ungewöhnlich die giebelständige Rheinbaben-Siedlung Gladbecker Str. (Foto bei km 25,8)
      - viele Siedlungen heute räudig: nur noch wenige Gebäude erhalten, teils stark umgebaut mit Garagen/Carports, Sonderkonstruktionen für den Eingang ertc.
      - privatisierte Siedlungen besonders bizarr: krass unterschiedlicher Renovierungs- und Farbzustand von Doppelhäusern, unterschiedlichste Anbauten
      - viel autogerechtert Umbau: z.B. weg mit den Vorgärten zugunsten von Garagen-Auffahrten.
      Kleine Hommage an @Coco: auch im Ruhrgebiet immer mehr Alcatraz-Zäune, das Pendant zum Schotter- bzw. Spar- , Insektenvernichtungs-, Kotz- oder Hitzegarten.
      An- und Abreise mit dem gemütlichen RE44.
      Alle Dido-Touren der Siedlungs-Serie unter komoot.de/user/524112716585/tours?type=recorded&search=siedlungen

      • 23. April 2021

  10. DiDo Schropa war Fahrrad fahren.

    22. April 2021

    Sabine B, Julia und 88 anderen gefällt das.
    1. DiDo Schropa

      Sonne, m. Nordwind, 10°, 125 Fotos
      Nach den drei Duisburger Hauptregionen und Mülheim heute mal nach den Siedlungen in der Nachbarstadt Oberhausen geschaut.
      Einige sind bekannte Denkmalensembles:
      - Stemmersberg (die größte)
      - Eisenheim
      - Dunkelschlag
      - Gustavstr,
      Wie es aussieht, die meisten Häuser mit dem klassischen Kreuzgrundriss; nur einTeil in Stemmersberg mit einer Art Rautengrundriss. Auch die Ställe und Scheißhäuser im Hinterhof der Denkmal-Siedlungen erkennbar.
      Dazu
      - die GHH-Siedlung in Vonderort an der Grenze zu Bottrop
      - Siedlung Ripshorster Str.; sie scheint gerettet zu sein (Indiz ausgebaute Dachgeschosse)
      - Siedlung Werkstr. (Sackgasse mit nahezu bulgarischer Anmutung des Straßenbelags) unmittelbar daneben
      - kleinere Zeilen- und Stapel-Siedlungen aus der Zeit nach dem 2. WK.
      Dido fehlen in dieser Stadt Siedlungen aus der "Moderne", also den 1920ern. Oder ist Didos begrenzte historische Kenntnis "in Schuld"? Weiß wer mehr?
      Bei der Planung entdeckte Dido "weiße Flecken" auf der Landkarte, also noch nicht bewanderte/befahrene Wege zischen Bottrop und dem Nordosten von Oberhausen. Das bedurfte natürlich unverzüglicher Abhilfe und konnte an den Beginn der Tour eingebaut werden: der hügelige Park westlich des Hbf Bottrop sowie die Brache nördlich des Golfplatzes Jacobi zeigen in den histor. TOPO-Karten scharfe Geländekanten - normalerweise ein Indiz für Tagebaue (Sand/Ziegelei?).
      Zum Golfplatz Jacobi und der nördl. angrenzenden Brache Auszug aus der TOPO 1955 als Zeitreise beigefügt. Vergleicht selbst!
      In Bottrop am derzeit geschlossenen Brauereiverkauf "Bottroper Bier" vorbei gekommen. Besungen von Jürgen von Manger/Alfons Tegtmeier ca. 1977.

      Anreise mit dem niedlichen RE44, zurück mit dem derzeit umgeleiteten RE42.

      • 22. April 2021

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