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Seabass
 

Über Seabass

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Distanz

2 069 km

Zeit in Bewegung

261:29 Std

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  1. Seabass und heidibeere waren wandern.

    vor 5 Tagen

    00:37
    3,49 km
    5,6 km/h
    10 m
    10 m
    Bea 🌬️🏵️, Lausitzsonne und 17 anderen gefällt das.
    1. Susann

      Für einen Schlendrian wart Ihr schnell unterwegs 😃

      • vor 4 Tagen

  2. 🥾Robin💥🏴‍☠️, Tom Spandau und 16 anderen gefällt das.
    1. Seabass

      Die Wanderung beginnt am Aussichtspunkt Jimeda. Der Aussichtspunkt wird derzeit neu gestaltet, daher befindet hier eine Baustelle. Die Wanderung geht immer an der Felskante entlang langsam bergab. Auf diesem Weg hat man wunderbare und überwältigende Ausblicke auf dem Golfo de La Frontera. Die Wanderung entlang der Felskante endet in dem Aussichtspunkt La Peña. Hier befindet sich ein schickes Häuschen, wo man mit einem wunderschönen Ausblick auf die Eidechsenfelsen speisen kann. Allerdings ist das aus meiner Sicht ein Touristenfalle, da die Preise dieses Restaurants im Vergleich zu dem was man sonst auf der Insel vorfindet enorm Norm hoch sind. Des weiteren ist die Einrichtung sehr schick, da sind wir in unserem Wanderklamotten sofort aufgefallen. Das Highlight dieses Aussichtspunktes ist der einzelne Felsen im Meer, auf dem anscheinend die einzigen endemischen Echsen leben.
      Der Rückweg führte zunächst quer durch Landwirtschaftsflächen und Bauernhöfen durch. Hier wurden wir von vielen Hunden begrüßt, mal freundlich, mal nicht so freundlich. Der restliche Rückweg ging immer über verschiedene abgetrennte Felder und Weiden. Interessant war dabei, dass die Wege immer zwischen den Feldern verliefen. Wir waren über Mäuerchen voneinander abgetrennt.

      • 3. Januar 2021

  3. Uwe wandert gerne, Marflow und 7 anderen gefällt das.
    1. Seabass

      Wir starten an der Ermita de los Reyes (eine Kirche/Kapelle).
      Die Anfahrt zu diesen sehr abgelegenen Punkt nimmt von der Inselmitte aus über kurvige, enge, an der steilen Bergflanke entlang führend mit Blick auf die erkaltenden und sich bis ans Meer über 1000 Höhenmeter herabfallende Lavaströme rund 30 Minuten mit dem Auto in Anspruch. Ein Bus fährt meines Wissens nicht.
      Die Ermita selbst ist ein Juwel inmitten der kargen Landschaft. Um die zentral platzierte Kapelle gruppieren sich Häuser und Mauern, vollständig in weiß gestrichen.
      Wir folgen dem Weg hinter der Ermita. Es ist ein Teilstück des über die Insel führenden Wanderweges des GR 131 (Camino de los Virgins). Er führt um die danebenliegende Erhebung herum und endet in einer Abzweigung von verschiedenen Wegen. Steil geht es den Weg hinauf, durch ein Gate für Tiere und folgt rund 3km entlang des Berges leicht ansteigend zu einem Sattel. Von diesem Sattel aus hat man einen super Blick in das halbförmige „El Golfo“ - Tal von La Frontera. Den Weg zum Baum (Highlight) El Sabinar lassen wir links liegen - da kommen wir auf dem Rückweg vorbei - und steigen ca. 500-600 Höhenmeter ab zu einem kleinen Bergdorf Sabinosa. Der Bergwanderweg führt zunächst langsam fallend entlang nach Norden, bis er schließlich in Serpentinen steil in Sabinosa ankommt. Dieser Weg ist gut zu gehen. Er hat nicht viele Stufen, ist natürlich gehalten und nicht zu steil. Wenn man „andere“ Wege vom El Hierro kennt, ist das flach.
      In Sabinosa kommt man an einer netten kleinen Kirche vorbei, ansonsten ist das Dorf sehr verschlafen.
      Nun geht es weiter runter, vorbei an einem Startplatz für Gleitschirmflieger bis zu einem Hotel „Pozo de la Salud“. Dies war früher eine Herberge, die dann wegen einer Quelle, dessen Wasser eine heilende Wirkung hatte, die Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern weltweit auf sich zog, zu einem Hotel bzw. Sanatorium ausgebaut wurde. Das Wasser wurde aus dem Erdinneren befördert und verkauft, obwohl die Quelle nahe oder unmittelbar am Meer liegt.
      Hier gibt es eine Bar, wo man noch einen Snack essen und einen Café trinken kann.
      Weiter geht es der Straße am Meer entlang. Die an der Hangseite angebrachten Steinschlagschutzzäune sind bereits schwer demoliert und manch ein großer Stein steckt da noch drinnen fest. Der Weg ist ausgesetzt und man sollte immer ein Auge am Hang haben. Auf der anderen Seite wütet das Meer mit seinen großen Atlantikwellen.
      Nachdem man die Steinschlagzone passiert hat kommt man zum Strand “Arenas Blancas”. Dieser Strand ist schön und wild, aber man kann dort angeblich schwimmen. Von hier aus führt nun ein wunderbarer Weg entlang der steilen Klippenküste aus Lava und Basalt. Die schroffen Klippen wechseln sich mit natürlichen Steinbögen, Löchern und Verwerfungen in immer neuen Kombinationen ab. Mein absoluter Favorit dieser Insel - daher auch die vielen Fotos. Der Wanderweg ist liebevoll hergerichtet und gestaltet, führt an allen Highlights vorbei.
      Nach dem Klippenweg geht es wieder zurück zur schmalen Straße, der wir weiter bis zur Abzweigung nach Orchilla/Leuchtturm folgen. Die Straße in Serpentinen aufwärts Saum Leuchtturm ist ab dieser Abzweigung für Autos aufgrund von Straßenschäden und Muren gesperrt, was für den Wanderer pures Glück ist, da ab diesen Punkt kein Verkehr zu erwarten uns es vor allem ruhig ist. Auch ist hier der Weg auf Straße in Serpentinen angebracht, da i.d.R. Wanderwege gerne direkt steil erstellt werden, was teilweise so steil ist, das diese quasi nicht begehbar sind. Der Weg führt nun über Serpentinen der Straße folgend peu a peu nach oben. Nach den Serpentinen folgen wir wieder einem Wanderweg, der im unteren Bereich einem Flusslauf gleicht - der Regen hat hier ganze Arbeit geleistet und den Wanderweg regelrecht eingefurcht, so dass man seitlich gehen muss. Der Weg schlängelt sich entlang an niedrigen Buschwerk und einzelnen Büschen und Kakteen. Man kommt an Höhleneingängen vorbei, schließlich führt der Weg an einer Mauer entlang. Irgendwann gelangt man zu einer Öffnung, wo man dann nach links abbiegt und langsam steigend noch einige Höhenmeter auf einem wunderbaren Bergpfad bis zum Baum El Sabinar geht. Der besondere Baum ist wie seine Nachbarbäume gebogen wie ein U. Die Legende sagt, dass nur dieser Baum lebt und immer wieder ergrünt. Dies steht für Widerstandskraft der Bewohner dieser Insel.
      Weiter geht es bergan zu einem Aussichtspunkt, von wo aus man nochmals in das Tal des „El Golfo“ schauen kann. Hier schrauben sich mit dem Aufwind die Gleitschirmflieger bei entsprechenden Wetterbedingungen hoch und fliegen entlang der Felskante bis unter die gestauten Wolken.
      Der Rückweg zur Ermita ist ein breiter Fahrweg und gekennzeichneter, markierter Wanderweg durch Wald und Wiesen, mit einem herrlichen Alleenabschnitt.
      Bevor man seinen Ausgangsort erreicht, kann man noch die Höhlen „Cueva del Caracol“ besuchen.

      • 6. Januar 2021

  4. Seabass und heidibeere waren wandern.

    30. Dezember 2020

    Bea 🌬️🏵️ gefällt das.
    1. Seabass

      Die beste Badestelle mit Naturschwimmbecken, wo man noch echte bunte Fische in intakter Natur sehen kann.
      Hier nur eine kleine Erkundungsrunde mit ausgiebigen Badestopp im Nachgang editiert und eingefügt.

      • vor 6 Tagen

  5. Seabass und heidibeere waren wandern.

    29. Dezember 2020

    Bea 🌬️🏵️ gefällt das.
  6. Seabass und heidibeere waren wandern.

    29. Dezember 2020

    1. Seabass

      Diese kurze Wanderung führt vom Parkplatz hinunter zum ehemaligen Nullmeridian in der Zeit Christoph Columbus. Man dachte damals, dass hier die Welt endete. Zumindest endeten hier die geografischen Karten. Ein netter Platz mit schöner umliegender Vulkanlandschaft mit erloschenen Minikratern und diversen Pflanzen. Der Leuchtturm ist in Sichtweite. Wenn man der Straße weiter folgt, dann gelangt man auch zum Leuchtturm und einem Kai, wo man schön baden kann. Hier endet bzw. beginnt der GR 131 (Camino de los Virgins) von den Gläubigen alle vier Jahre begangen wird. Das andere Ende des GR 131 ist an der Nordostseite in Tamaduste zu finden. Der Weg führt mehr oder weniger über/entlang der Felskante durch die ganze Insel.

      • 6. Januar 2021

  7. Seabass und heidibeere waren wandern.

    28. Dezember 2020

    Uwe wandert gerne, Susann und 2 anderen gefällt das.
    1. Seabass

      Diese Tour beginnt an einer Seitenstraße in der Nähe einer Kreuzung und eines bekannten Restaurants mit guten Bewertungen.
      Zunächst geht es an der Hangkante fast eben auf einem naturbelassenen Ziehweg entlang um den Berg herum, immer mit Blick auf Berge aus roter Vulkanasche. Am nördlichsten Punkt der Wanderung biegt der Weg nach Süden hin ab. Nun rücken weitere Hügel, Täler oder Abrutschkanten oder Geröllfelder dieses kleinen Gebirgssystems in den Fokus. Sie sind alle verschieden beschaffen und unterschiedlich, was den Reiz dieser Wanderung ausmacht. Es geht nun auf einem markierten Weg weiter aufwärts. Unterschiedliche Blicke und auch Fernsichten begleiten den Wanderer. Da es zuvor stark geregnet hatte, leuchten die Grüntöne der Pflanzen gegenüber dem komplementär noch stärker als sonst. Am Sattel angekommen verschwindet der Weg nach Nordosten hin in einen Pfad, gesäumt von moosbedecktem Märchenwald. Es tropft und ist sichtlich feucht. Immer wieder gehen vom Weg steile und tiefe Schluchten weg, die man bis zu einem gewissen Punkt hineinlaufen kann - irgendwann wird es zu eng. An einem Wasserspeicher befindet sich eine schöne Bank mit Blick in die Weite, begleitet von einem Froschkonzert. Inzwischen ist man bereits den Märchenwald mit seinen mystischen Bäumen entkommen, der Weg ging bergab und wurde breiter.
      Ein Stück Straße folgend gelang man zu einem Vulkankrater, der als Wasserspeicherbecken ausgebaut und angelegt wurde: La Caldereta. Hier kommt man wieder auf ein Teilstück des GR 131 (Camino de los Virgins), den wir ein paar Kilometer folgen. Ein kurzer, knackiger Anstieg führt und auf eine Erhebung mit Sendemasten und Elektroanlagen. Die Sicht wurde leider wieder schlechter und nebeliger, was uns leider in den 8-9 Tagen auf El Hierro immer begleitete und unsere eigentlichen Wanderpläne vernichtete.
      Der Weg führt nun hinunter zum heiligen Baum „Garoe“ entlang von Ziehwegen als Pisten und Straßen. Die Legende dieses Baumes besagt, dass dieser Baum das Wasser aus den Wolken zog und in seinen darunter befindlichen Becken und Löchern speicherte. Dort versorgten sich die Einheimischen mit Trinkwasser. Dieses Geheimnis wurde lange bewahrt. Die Entdecker und Eroberer, die viele Einheimische versklavten, wunderten sich, woher in diesem trockenen Land die Menschen das Trinkwasser bekamen. Dieses Geheimnis wurde dann wegen einer Liebesbeziehung durch eine Frau verraten, um mit ihrem Lover (Entdecker) weiter reisen zu können. Doch sie wurde letztendlich durch das Dorf zum Tode verurteilt und hingerichtet.
      Nach diesem Highlight folgte man einem sehr schönen und wenig begangenen Wanderweg, der uns zum Ausgangspunkt wieder führt.

      • 6. Januar 2021

  8. Seabass und heidibeere waren wandern.

    26. Dezember 2020

    Ralf Kaidel, weisweber und 28 anderen gefällt das.
    1. Seabass

      Etwas vorab zur Routenplanung:Ursprünglich planten wir die Insel zu um- bzw. rundzuwandern. Leider ist hier der Regen täglich omnipräsent - es klart zwar immer wieder auf - so dass wir uns letztendlich dazu entschieden haben, die Insel in Portionen und in Form von A bis B Wegen zu erkunden. Da I.d.R. die meisten interessanten Wege auf dem Hochplateaus mit Abstechern nach unten (= 1200-1400 Höhenmeter runter und wieder hoch) sich befinden, und man oben immer meist in einer Wolke sitzt, werden wir hier Auto und Bussystem nutzen, um per Fuß die Insel zu erkunden. Im Zentrum gibt es einen Campingplatz, den wir mal auschecken werden. Vielleicht taugt der als Basislager.

      • 26. Dezember 2020

  9. Seabass und heidibeere waren wandern.

    25. Dezember 2020

    00:28
    1,82 km
    3,9 km/h
    50 m
    40 m
    Max, Burkhard 🔵⚪ und 11 anderen gefällt das.
  10. Seabass und heidibeere waren wandern.

    22. Dezember 2020

    06:14
    21,5 km
    3,4 km/h
    1 330 m
    1 320 m
    Lausitzsonne, KlausBraus und 30 anderen gefällt das.
    1. Seabass

      Die abschließende Etappe nach San Sebastian:
      Wir begannen die Etappe bei Morgengrauen. Die erste halbe Stunde konnten wir wunderschön den Sonnenaufgang betrachten. Der Weg führt am Meer entlang der Hauptstraße über einen steilen Treppenweg hinauf zum Hotel, dass auf einem Felsvorsprung residiert und wo sich alle Pauschaltouristen, die nach Gomera fahren, um sich zu erholen, befinden. Dort gibt es alles, von Einzelhäusern und Apartments, Tennisplätze, ein sehr grün angelegter Golfplatz in der hier wasserarmen und kargen Vulkanlandschaft. Sehr absurd ind fehl am Platz, meine Sicht.
      Nachdem man die Hotel Anlage passiert hatte geht es Berg auf Berg ab über Felsvorsprünge langsam in das Landesinnere wieder hinein. Morgen sind hier seltsame oder ausgeglichene (?) Menschen anzufinden, sitzen einfach nur Mitten in der öden Landschaft, haben zerfetzte Kleidung an und rauchen gemütlich einen Joint. Zudem die Welt sich der typische Gassigeher.
      Nach 2 oder 3 auf- und abüberquerunen geht es langsam bergauf an einer Felskante bzw. an einer Schlucht hoch. Oben angekommen findet man Wegabzweiger, die auf die Hochebene bzw. in den Nationalpark führen. An dieser Stelle sind auch sehr viele defekte und eingefallene Häuser zu sehen, aber sehr beeindruckend, was man mit Grundmaterialien wie Stein und Holz alles auf einfachste Weise bauen kann.
      Im Anschluss gibt es wieder hinunter zu dem Strand und der Finca bzw. Hotelanlage für die „Achtsamen, Baumumarmer und Yogafetischisten“ El Cabrito.
      Nach einem kurzen Bad im wunderschönen und warmen Atlantik, nach dem Auffüllen der Wasserflaschen an der Rezeption ging es nun weiter Richtung San Sebastian. Hier musste man erneut jeweils zweimal hoch und zweimal runter a rund 150 Höhenmeter.
      Diese Etappe war meinem empfinden nach eine der schwierigsten, weil es sehr heiß war (wir hatten knapp rund 30 °C) und die Sonne brannte gnadenlos auf die Beine und in das Gesicht. Das Wasser war sehr knapp - ohne das Nachfüllen an der Rezeption des Hotels In El Cabrito wäre es etwas schwierig geworden. Wir tranken jeweils jeder knapp 4 L Wasser, der Schweiß floss in Strömen. Das permanente auf und ab ohne die Möglichkeit von Schatten fordert sehr.Die aufgezeichneten Höhenmeter stimmen nicht ganz, da hier das Handy gern Mal -210 m in die Tiefe trackt - vielleicht ein Sonnenstich?Mit dieser Tour haben wir die Insel einmal umrundet, nicht ganz dem Camino Natural folgend, aber mit sehr schönen Varianten, die auch das Inland mit einbeziehen. Geschickt haben wir das Problem der Längen und Übernachtungen zwischen Valle Gran Rey über La Dama nach Playa Santiago gelöst. Eine geplante Schleife von Hermigua in den Nationalpark mit dem zauberhaften Märchenwald und zurück haben wir aufgrund des Wetters, der AIDA Touristen und der damit verbundenen Überfüllung der Wanderwege (dieser Weg ist sehr beliebt) haben wir uns geklemmt, obwohl er in der Planung eine große Rolle spielte.Generell kann ich La Gomera ohne Einschränkung empfehlen. Etwas abseits der Hauptwanderrouten gehen schadet nicht. Man kann an sehr vielen Stellen das Zelt unter den Regeln des Campen in der Natur (im Sonnenuntergang aufbauen, vor Sommenaufgang abbauen, niemanden stören, kein Feuer machen, seinen Müll mitnehmen, abseits von Privatgrundstücken, die Natur und Umgebung respektieren etc.) aufstellen. Wer hier Hinweise und Info braucht, kann sich direkt mit eine privaten Nachricht melden.Nun ist diese Rundwanderung getan. Morgen geht es auf eine andere Insel.

      • 23. Dezember 2020

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