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Coyote

Über Coyote
Distanz

270 km

Zeit in Bewegung

55:50 Std

Letzte Aktivitäten
  1. 𝑫𝒋𝒆 𝑵𝒚𝒊𝒎𝒂 und Coyote waren wandern.

    12. Februar 2021

    04:30
    15,2 km
    3,4 km/h
    390 m
    390 m
    Anke, wittho1 und 148 anderen gefällt das.
    1. 𝑫𝒋𝒆 𝑵𝒚𝒊𝒎𝒂

      Unsere beiden heutigen Wanderziele haben eine sehr bewegte und interessante Geschichte.𝐃𝐚𝐬 𝐅𝐫𝐞𝐬𝐞𝐧𝐢𝐮𝐬-𝐉𝐚𝐠𝐝𝐡𝐚𝐮𝐬
      Als sich der Frankfurter Apotheker Dr. Eduard Fresenius hier 1916 ein Jagdhaus bauen ließ, folgte er dem Ruf des Mittelgebirges als Begegnungsort mit der Natur.
      Er betrieb in dieser Jagdhütte eine pharmazeutische Pflanzenzucht.
      Seine Erbin ist Else Kröner (1925-1988). Sie baute das Weltunternehmen Fresenius auf und fand hier schon als Kind Ruhe und Entspannung. Else war drei Jahre alt, als ihr Vater starb und sie mit ihrer Mutter ins Haus des Apothekers Fresenius zog, dem Inhaber der Apotheke und Gründer der Firma Fresenius in Bad Homburg.
      Er kümmerte sich um Else wie um eine Tochter und vermachte Else Kröner sowohl seine Apotheke als auch seine vom Krieg weitgehend zerstörte Firma Fresenius.
      Else Kröner, die Pharmazie studierte, baute das Unternehmen zum Konzern aus.
      Der aktuelle Eigentümer des Grundstücks, die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung, plant an dieser Stelle nun ein Seminarzentrum zu errichten.
      "Dieser Wiederaufbau des Jagdhauses zu einem Seminarhaus ist eine große Chance, den Ort analog zur historischen Situation wieder nutzbar zu machen", so der Gemeindevorstand.
      𝑊𝑒𝑖𝑡𝑒𝑟𝑒𝑠 𝑑𝑎𝑧𝑢 𝑢𝑛𝑡𝑒𝑟: 𝑡𝑖𝑛𝑦𝑢𝑟𝑙.𝑐𝑜𝑚/𝑘6𝑚𝑡𝑗8𝑜5
      𝐃𝐢𝐞 𝐎𝐩𝐞𝐥 𝐕𝐢𝐥𝐥𝐚 - 𝐄𝐢𝐧 𝐞𝐢𝐧𝐬𝐭𝐢𝐠𝐞𝐫 𝐆𝐞𝐡𝐞𝐢𝐦𝐝𝐢𝐞𝐧𝐬𝐭𝐭𝐫𝐞𝐟𝐟
      Das Gebäude wurde ab 1912 von Architekt Alfred Engelhard (1867–1941) erbaut.
      Inzwischen ist das Anwesen seit vielen Jahrzehnten im Taunus-Wald bei Neu-Anspach menschenleer. Das Haus ist heute bis auf die Grundmauern zerstört. Die Natur übernimmt wieder das Regiment am einst mondänen Jagschlösschen der Familie Opel.
      Mit der Erinnerung an alte Fotografien kommt man im Jahre 2021 nicht weit. Vor dunklen Fichten steht da ein Haus, herrschaftlich, mit viereckigem Turm und Veranda. Frauen in knielangen Kleidern, die Arme hinterm Rücken gekreuzt, schnauzbärtige Männer mit Wanderstock und Ballonmütze.
      Es wird Anfang der 1920er Jahre sein.

      Friedrich Opel lies auf den Fundamenten einer abgetragenen Jagdhütte seine Waldvilla bauen. Der Sohn des Opel-Gründers, „Fritz“ genannt, hatte die Anspacher Jagd 1909 gepachtet. Das neue Haus, weitab vom Dorf, wurde zum Mittelpunkt eines 1800 Hektar großen Imperiums.
      Doch all das ist vergangen. Längst ist der Jagdbezirk aufgeteilt, längst haben andere Männer das Erbe der Rüsselsheimer angetreten.
      Öd und leer präsentiert sich, was einmal Refugium und Passion war. Eingestürzt sind Wand und Wintergarten, die Böden im Haupthaus durchgebrochen, Risse überall. Nichts bietet Schutz vor Regen und Wind. Tapetenfetzen, zersplitterte Zierleisten. Küche und Kaminzimmer sind unter Schutt begraben, alle Einrichtungsgegenstände seit langem verschwunden.
      Nur der Turm hielt sich länger. Die alte Holztreppe konnte noch 2018 mit etwas Mut begangen werden.
      Im oberen Raum haben sich Menschen mit Spraydosen ausgetobt: Parolen und Obszönitäten bedecken die Wände.
      Fritz Opel, der nach eigener Aussage weniger an der Jagd „als an der landschaftlichen Schönheit des Taunus“ hing, brachte Luxus nach Anspach: Aggregate für die Stromversorgung, Tankanlagen und Garagen, Wein und Dienstboten.
      Der Teppichboden sorgte für Aufsehen bei den Dorfbewohnern – so etwas gab es auf dem Land nicht.
      Der zum Gelände gehörende Teich wurde in einen Swimmingpool verwandelt, gespeist von kaltem Quellwasser. In einem Nebengebäude mit Flachdach konnten Fahrzeuge eingestellt werden, der Chauffeur nächtigte in einem separaten Raum.
      Um die Aussicht in das Obere Aubachtal genießen zu können, richtete man einen Freisitz auf der nahen Felsklippe ein. Noch ist der aufwärts führende Pfad erkennbar, ein Eisengeländer bietet Halt.
      An verschiedenen Stellen wurde das Rohr vom Baumwuchs verschlungen.
      Was die Gründer damals pflanzten, überragt heute die Ruine um viele Meter. Aus fernen Ländern stammende Gewächse fanden hier Nährboden: Zypressen und Zedern, Tannen und Douglasien.
      Die Bäume umstehen wie mächtige Wächter die verlassene Stätte. In dem schwarzen Wasser des Pools spiegelt sich der Sachalin-Knöterich – merkwürdige Pflanzen mit handtellergroßen Blättern.
      Im weiten Rund wächst Rhododendron – Überbleibsel des einstigen Parks.
      1990 wollte Uli Pförtner eine Dokumentation über das Anwesen drehen. Der Filmproduzent, damals in Oberursel lebend, hat abgelichtet, was längst zerfallen ist: Veranda und Vorbau, die Haustür mit dem eingelassenen Buchstaben „O“. Er sah noch die Holzhütte, in der die einst legendäre Fliegerin Hanna Reitsch nach dem Zweiten Weltkrieg wohnte. Heute sind davon nur die Fundamente auf dem ehemaligen Tennisplatz übriggeblieben. Der Dokumentarfilm kam nicht zustande – wenige Minuten des Materials schafften es 1995 in den „HR-Bilderbogen“.Jahre später erkundete ein Architekt aus Groß-Umstadt während einer Objektbegehung das marode, aber damals noch stehende Gebäude.
      In dem Gutachten ist die Rede von Wassereinbruch, erschütterter Statik und dem „sehr schlechten Zustand“. Um das Haus „theoretisch“ noch zu retten, schlug er „kurzfristige Sicherungsmaßnahmen“ vor. Ein Rat, der nie umgesetzt wurde.
      Heute ist alles Verfall. Geblieben sind die Hirsche, die wie vor Jahr und Tag durch die ausgedehnten Waldungen ziehen.
      Vergeblich blieb 2012 ein Vorstoß des Enkels Gregor von Opel. Er wollte das legendäre Gebäude wieder aufbauen und vermarkten, das wollte aber die Kommune nicht, denn das Anwesen liegt im Naturschutzgebiet.
      Was heute unter zerborstenen Balken und Ziegeln begraben ist, war Schauplatz deutscher Geschichte. US-Streitkräfte beschlagnahmten das eindrucksvolle Ensemble im August 1946.
      Schon bald übernahm der im Oberurseler Camp King stationierte militärische Geheimdienst das Kommando. In die nunmehr streng bewachte Jagdvilla kamen Deutsche: Männer, die während des Zweiten Weltkrieges für die Abteilung „Fremde Heere Ost“ (FHO) unterwegs waren. Die Spezialisten mit ihrem Geheimwissen vom russischen Militär waren den Amerikanern in Zeiten des Kalten Krieges sehr willkommen. Park und Gebäude wurden von dem damals in Schmitten wohnenden Albert Klaus verwaltet. Eine gewisse Zeit lang bekam er regelmäßig Besuch von Reinhard Gehlen, der dort Büro und Schlafzimmer hatte. Der ehemalige FHO-Chef pendelte ständig zwischen den Agenten-Außenstellen Schloss Kransberg, Ziegenberg, Oberursel und Schmitten. Es war die Aufbauzeit der „Organisation Gehlen“, aus der schließlich der Bundesnachrichtendienst entstand.
      Nach dem Auszug der Geheimdienstler bewohnte die Fliegerlegende Hanna Reitsch eine Holzhütte im nun verwildernden Gelände. Ab 1970 mehrten sich Einbrüche und Vandalismus – Gerüchte über schwarze Messen und vergrabene Schätze machten die Runde. Ob das dem Untergang geweihte Haus tatsächlich RAF-Leuten als Unterschlupf gedient hat, bleibt unbewiesen. Die Opels jedenfalls sind nie in den Weihersgrund zurückgekehrt.
      𝑄𝑢𝑒𝑙𝑙𝑒: 𝑙𝑎𝑛𝑑𝑏𝑜𝑡𝑒.𝑖𝑛𝑓𝑜 (𝑖𝑛 𝑒𝑡𝑤𝑎𝑠 𝑣𝑜𝑛 𝑚𝑖𝑟 𝑎𝑏𝑔𝑒ä𝑛𝑑𝑒𝑟𝑡𝑒𝑟 𝐹𝑜𝑟𝑚)

      • 12. Februar 2021

  2. Yvonne, Nicole 🥾 und 102 anderen gefällt das.
    1. 𝑫𝒋𝒆 𝑵𝒚𝒊𝒎𝒂

      Der Titel war heute Programm🤣🤣🤣.
      Wenn man uns zusammen losschickt, kommen wir nicht mehr nach Hause. Oder zumindest nicht so bald🤣.
      Scheee wars👍👍.

      • 31. Januar 2021

  3. 𝑫𝒋𝒆 𝑵𝒚𝒊𝒎𝒂 und Coyote waren wandern.

    16. Januar 2021

    05:29
    17,6 km
    3,2 km/h
    500 m
    510 m
    Andrea 🙋🏻‍♀️🐾, Schummi und 88 anderen gefällt das.
    1. 𝑫𝒋𝒆 𝑵𝒚𝒊𝒎𝒂

      Nach reiflicher Überlegung haben Coyote und ich entschieden dass wir uns heute einmal das Wispertal anschauen.
      Bedenken hatten wir lediglich bezüglich des Wetters. Laut der Wettervorhersage sollte es aber bis 21 Uhr trocken bleiben. Sollte von daher also kein Problem darstellen.
      Also haben wir uns am frühen Morgen auf die Reise ins Wispertal gemacht, um diesen Ort und seine vielen Highligts zu besuchen.
      Abgesehen von einer sehr schönen Wanderstrecke sind hier auch noch Spuren aus Kriegszeiten, ein schöner alter LostPlace, ein paar herrliche Aussichtspunkte und .... mein Steckenpferd und Triebfeder für diesen Ausflug.... Höhlen zu entdecken. Einige waren zwar mit Gittern verschlossen bzw. auch abgesoffen, aber ein paar waren auch zugänglich. Auch wenn sie nicht sehr weit in den Berg hineinführten, so konnten wir dort doch etwas entdecken.
      𝑲𝒍𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑮𝒆𝒔𝒄𝒉𝒊𝒄𝒉𝒕𝒆 𝒅𝒆𝒔 𝑾𝒊𝒔𝒑𝒆𝒓𝒕𝒂𝒍
      Das Wispertal ist ein dünn besiedeltes, wunderschönes und auch geheimnisvolles Tal.
      Im gesamten Tal, auf ca. 20 km Länge, gibt es lediglich eine Ortschaft.
      Dementsprechend gibt es dort Natur pur und es herrscht eine Stille, die man als Bewohner einer lärmenden Stadt überhaupt nicht gewöhnt ist. Fast schon eine Stille, die aufgrund ihrer Intensität beinahe schmerzhaft laut ist.
      Das Tal erschließt die Verbindung von Lorch am Rhein nach Bad Schwalbach und bietet hierdurch Anschluss an die Bäderstraße.
      Im Tal schlängelt sich wildromantisch das Wild- und Forellenbachflüsschen Wisper.
      Die Wisper entspringt im Taunus, fließt quer durch das Rheingauer Gebirge, bevor sie bei Lorch in den Rhein mündet.
      Im Mittelalter war dieses Tal sicherlich auch ein außerordentlich wichtiger Verkehrsweg.
      Dies bezeugen auch die vielen Burgruinen, wie die Burg Schwarzenberg bei Geroldstein, die Lauksburg bei der Laukenmühle, die Kammerburg, die Sauerburg in Sauerthal (wo Franz von Sickingen beerdigt ist) und auch die Stadt Lorch, das Tor zum vielbelebten Rheinstrom.
      Im Wesentlichen ist das Tal eingerahmt von Hügeln, kleinen Bergen und tiefen Wäldern und ein viel besuchtes Erholungsgebiet mit ländlich guter Gastronomie und vielen Wander- und Spazierwegen. Ideal für Freizeitaktivitäten an der frischen, gesunden Luft, die durch den freimachenden, angenehmen Wisperwind erzeugt wird.
      2009 wurde hier der Rundweg Wispertalsteig ins Leben gerufen. Er ein reizvolles Ziel für viele Wanderer, der die Einsamkeit lieben.
      Aber das Wispertal hat noch weitere Geheimnisse.
      Bei Geroldstein gab es noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts Schieferabbau. Es gibt hier viele Stollen zu entdecken.
      So sind auch in der Nähe von Lorch am Rhein ehemalige Bundeswehrdepots tief in den Berg gegraben. Früher befand sich dort auch ein großes Sanitätsdepot im Berg. Die Anlagen sind immer noch vorhanden und die geheimnisvollen Zufahren in große Tunnels können auch heute noch besichtigt werden.
      Das Tal selbst gilt als eines der Schönsten in Deutschland!𝑫𝒂𝒔 𝑹.𝑨.𝑫-𝑳𝒂𝒈𝒆𝒓 ”𝑮𝒐𝒕𝒕𝒇𝒓𝒊𝒆𝒅 𝑲𝒆𝒍𝒍𝒆𝒓”
      Hier in diesem Tal ist ein Flurstück das den Namen "Katzenrod" trägt.
      Im dritten Reich, ab 1935, befand sich hier ein Lager des damaligen Reichsarbeitsdienstes (RAD-Lager). Die Abteilung 5/257 "Gottfried Keller".
      Dies verkündet auch, kurz hinter der Laukenmühle, die eingelassene Steintafel an einem Bruchsteintor, durch das man der Kastanien-Halballee hinauf folgend das Lager betreten kann.
      Hier lebten und arbeiteten einmal über 100 Menschen.
      Ab 1935 mussten hier junge Deutsche den sogenannten Reichsarbeitsdienst verrichten.
      Die von den Nationalsozialisten zum »Ehrendienst« an der »Volksgemeinschaft« stilisierte Arbeit sollte nicht nur die nationalsozialistische Ideologie befördern, sondern hatte auch zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise die Aufgabe, arbeitslose junge Menschen zu disziplinieren.
      Erst mußten nur junge Männer, später aber auch junge Frauen, 6 Monate, nachher nur noch 6 Wochen, ihre Arbeitskraft in den Dienst der Allgemeinheit stellen. Für die Männer folgte darauf der "richtige" Wehrdienst.
      Es ging dabei zum Teil wohl auch mit militärischem Drill richtig hart zur Sache
      Die Abteilung 5/257 war maßgeblich an der Erschließung der Region durch Straßen- und Wegebau beteiligt. Zum Beispiel befestigten sie die Wisperstraße, bauten den Hinterlandswaldweg, der vom Wispertal rauf zur Förster-Bitter-Eiche bei Hausen vor der Höhe führt, und sprengten Felsen weg, damit die Chaussee den alten Hohlweg nach Espenschied ablösen und für Autos befahrbar werden konnte.
      Katzenrod war, so heißt es, auch teils ein Erholungslager.
      Das Lager bestand aus vier Mannschaftsbaracken, Küchen- u. Speisebaracke, Verwaltung; außerdem ein Schießstand, Exerzierplatz, Lagerführerhaus, Wache, Wachturm (Feuerwache).
      1945/46 wurden die Holzfertigteilbaracken bis auf eine nach Wiesbaden verbracht.
      Auch unser Lost Place erinnert mich an ein Gebäude aus dieser Zeit. Wie um vieles andere auch, so ranken sich um diesen Ort auch Gerüchte das in dem Berg noch Unterlagen und Waffen versteckt liegen sollen. Angebliche Stollen sind 1945 geprengt worden.Die steinernen Ruinen, über die mittlerweile Moos, Büsche und Bäume wachsen, stehen heute unter Denkmalschutz.
      Vielleicht auch nur, damit dort niemand anfängt danach zu graben🤷‍♂️😉.
      𝐃𝐞𝐫 𝐖𝐞𝐫𝐤𝐞𝐫𝐛𝐫𝐮𝐧𝐧𝐞𝐧Der Sauerbrunnen "Werkerbrunnen" ist ein als Kulturdenkmal geschütztes Einzeldenkmal aus dem 18. Jahrhundert und enthält Kohlensäure und Eisen dass wurde früher als „Heilwasser“ genutzt wurde.
      Es ist ein bedeutender Mineralbrunnen, der erstmals im Jahre 1783 im Auftrag des Mainzer Kurfürsten saniert wurde.
      Die gefasste Quelle befindet sich ca. 3 – 4 m unter dem Erdniveau und ist mit einem größeren überdachten Gebäude umbaut worden.
      𝑭𝒓𝒆𝒊𝒔𝒕𝒂𝒂𝒕 𝑭𝒍𝒂𝒔𝒄𝒉𝒆𝒏𝒉𝒂𝒍𝒔
      Nach dem Ersten Weltkrieg besetzten 1919 die Alliierten das Rheinland.
      Ein kleiner, schmaler Streifen, vom Rhein durchs Wispertal bis zum Aartal, wurde dabei aber übersehen.
      Es entstand der Freistaat Flaschenhals.
      Regierungschef im Freistaat Flaschenhals war der Bürgermeister von Lorch, Edmund Pnischek. Er ließ eigenes Geld und eigene Briefmarken drucken, stellte seinen Bürgern – rund 17.000 an der Zahl – Pässe für den Freistaat Flaschenhals aus und hatte tatsächlich Pläne, in Berlin eine Botschaft einzurichten und diplomatische Beziehungen zu anderen Ländern aufzunehmen. 1923 setzten die Franzosen dem kleinen Freistaat im Wispertal ein Ende.
      🏰𝑫𝒊𝒆 𝑹𝒖𝒊𝒏𝒆 𝑳𝒂𝒖𝒌𝒔𝒃𝒖𝒓𝒈
      Die Geschichte der Burganlage liegt weitestgehend im Dunkeln; vermutlich wurde die Höhenburg schon Anfang des 12. Jahrhunderts errichtet. Als ehemaliger Besitzer wurde das Erzstift Mainz genannt. Eine urkundliche Erwähnung von 1575 bezeichnet die Burg bereits als verfallen. In der Folgezeit wurde die Ruine nicht wieder aufgebaut, wohl nicht zuletzt, da sie nie von strategischer Bedeutung war und aufgrund ihrer geringen Größe auch nicht als dauerhafter Wohnsitz genutzt werden konnte. Die Burganlage ist fast 30 Meter lang und 15 Meter breit. Heute ist die noch etwa 10 Meter aufragende Ruine des Wohnturms, die eine Grundfläche von 7,5 × 6 Metern hat, das markanteste Merkmal der Ruine. Von der Ringmauer sind nur noch geringe Reste erhalten.
      Die in Privatbesitz befindliche Burg ist stark einsturzgefährdet.

      • 17. Januar 2021

  4. 𝑫𝒋𝒆 𝑵𝒚𝒊𝒎𝒂 und Coyote waren wandern.

    10. Januar 2021

    02:06
    8,14 km
    3,9 km/h
    130 m
    130 m
    Andrea 🙋🏻‍♀️🐾, Renate und 65 anderen gefällt das.
    1. 𝑫𝒋𝒆 𝑵𝒚𝒊𝒎𝒂

      𝐃𝐢𝐞🏰𝐑𝐨𝐧𝐧𝐞𝐛𝐮𝐫𝐠
      In der Reihe der von den Staufischen Königen zu Beginn des 13. Jahrhunderts veranlassten Sicherungsburgen der „Kaiserlichen Wetterau“ nimmt die Ronneburg eine besondere Stellung ein.
      Im Jahre 1231 wird ein „Altar in castro Roneburg“ erwähnt.
      Demnach wurde die Burg vor 1231, also noch zu Lebzeiten Gerlach II von Büdingen, der kaiserlicher Landvogt in der Wetterau war, erbaut.
      Sie wurde auf einem steilen Basaltsporn des südlichen Vogelsberges angelegt und diente dem Schutz der Handelsstraßen in der Mainebene und der Wetterau.
      Doch auf diesem Basaltsporn befand sich wahrscheinlich bereits eine noch ältere Fliehburg, deren Namen „Raneberg“ sich auf die stauferzeitliche Burg übertrug. Der Name „Raneberg“, oder „Roneberg“, deutet auf einen mit „Ronen“, d.h. mit alten Baumstämmen befestigten Berg hin.1476 ging die Burg in den Besitz des Fürstenhauses zu Ysenburg und Büdingen über. Im 16. Jh. erfuhr die Burg durch die Grafen Anton zu Ysenburg und dessen Sohn Graf Heinrich zu Ysenburg umfangreiche Umbauten und wurde in dem noch heute bestehenden Zustand ausgebaut.Damit ist die Ronneburg eine der wenigen im originalen Bauzustand des 16. Jh. erhaltenen Höhenburgen Deutschlands und zählt zu den bedeutensten Burgen in Hessen.Die Burg verfügt über einen 96 m tiefen Brunnen mit einem alten Tretrad, um das Wasser heraufzubringen.
      Der Bergfried mit seiner eigenwilligen sogenannten „Welschen Haube“ ist eine Besonderheit in der Region.
      In der historischen Burgküche brennt das Feuer auf dem offenen Herd,

      • 10. Januar 2021

  5. Elli, Martina und 48 anderen gefällt das.
    1. 𝑫𝒋𝒆 𝑵𝒚𝒊𝒎𝒂

      Nach der Hausbergtour #135 komoot.de/tour/299518221 hat es Coyote und mich im Anschluß noch einmal nach Cleeberg verschlagen. Die "Schottischen Hochlandrinder" haben wir nur bei einem kurzen Autostop aus der Ferne begutachtet.
      Die Poitou-Esel mußten dagegen meinen Vollkontakt-Besuch😳 ertragen.
      Im Kuschelnmodus mit den Rastafari-Eseln🥰😍.
      Was gibts Schöneres🤗.
      Da schießt sogar mir altem Trapper noch die Milch ein🤣🤣🤣.
      Aber auch hier war der Wandertag für mich noch nicht zu Ende. Keine Ahnung was für ein Dopingmittel mir da Coyote in die Zimtschnecke eingebacken hatte🤣.
      Nach einem kleinen Ölwechsel (Toilette und was trinken) zu Hause, habe ich mir Klein-Nelly geschnappt und bin mit ihr noch mal hinauf zum Wintersteinturm gelaufen.
      Doch dazu mehr in der nächsten Tour.
      Tour #137 komoot.de/tour/299662432

      • 31. Dezember 2020

  6. Elli, Martina und 39 anderen gefällt das.
    1. 𝑫𝒋𝒆 𝑵𝒚𝒊𝒎𝒂

      Heute morgen hatte es Coyote und mich schon sehr früh auf den Hausbergturm gezogen. Die Idee war, mit Kaffee☕️ und selbstgebackenen Zimtschnecken🍰 den letzten Sonnenaufgang🌞 des Jahres hier oben bestaunen zu dürfen.
      Für Kaffee und Zimtschnecken hatte Coyote gesorgt. Soweit lief alles nach Plan.
      Der Sonnenaufgang hingegen, fand leider ohne uns, hinter den Wolken statt.
      Tja, man kann anscheinend wirklich nicht alles haben.
      Kurzum rafften wir uns auf, verliessen den Turm im leichten Schneetreiben, schlenderten noch etwas durch den schönen Winterwald und schauten den tänzelnden Schneeflocken hinterher.Bis hierher war wir noch mutterseelen alleine. Eine herrliche Ruhe fernab der Menschen.
      Lediglich ein Fuchs🦊 kreuzte gemächlich unseren Weg und zwei kleine Meisen🐥🎶 tanzten auf den Baumzweigen. Sonst nur Stille um uns herum.
      Im Auto angekommen, wollte noch keiner so wirklich nach Hause. Was macht man in so einem Fall? Auf zu neuen Taten...... Auf zur Tour Nr. #136, zu den schottischen Hochlandrindern und den süßen und sanften Riesen - die Poitou-Esel.
      komoot.de/tour/299545460
      Und hier noch 2 Videos von meinen Übernachtungen auf diesem Turm.
      "Mit zwei Handtüchern und kurzen Hosen durch die Nacht"
      und "3 Tage und 2 Nächte"

      • 31. Dezember 2020

  7. MORPHΞUS (Chris) und Coyote waren wandern.

    13. Dezember 2020

    01:27
    7,57 km
    5,2 km/h
    220 m
    220 m
    MORPHΞUS (Chris), wittho1 und 13 anderen gefällt das.
    1. MORPHΞUS (Chris)

      Horromäßig viel los. Gab kaum ein ruhiges Plätzchen.
      Nun haben sie den Feldberg gesperrt. Sehr schön, kann man jetzt mal endlich ihn genießen.

      • 17. Dezember 2020

  8. 𝑫𝒋𝒆 𝑵𝒚𝒊𝒎𝒂 und Coyote waren wandern.

    29. November 2020

    04:44
    18,7 km
    4,0 km/h
    330 m
    350 m
    Nicole 🥾, Ricki und 107 anderen gefällt das.
    1. 𝑫𝒋𝒆 𝑵𝒚𝒊𝒎𝒂

      * Die Rückersbacher Schlucht
      Der Wanderverein Spessarttouristen Hanau markierte 1883 den Pfad durch die Rückersbacher Schlucht und damit eine der frühesten Wanderrouten im Spessart.
      An Sonn- und Feiertagen und besonders an heißen Sommertagen war die Wanderung auf dem abwechslungsreichen Schluchtweg mit seinen imposanten Felsformationen hoch nach Rückersbach zur Einkehr im Gasthaus Hock die beliebteste Familienwanderung.
      In der Rückersbacher Schlucht sind auf einer kurzen Distanz sehr unterschiedliche Gesteine angeschnitten. Die Felsen beiderseits der Schlucht bestehen aus Gneisen und Glimmerschiefern der etwa 330 Millionen Jahre alten Mömbris-Formation.
      Das Gestein ist auch in einem Steinbruch am Wegesrand sichtbar, kurz nach dem „Hexenhäuschen“ , das einst der Unterstand der Steinbrucharbeiter war. Nördlich des Schluchthofes beindet sich ein ehemaliger Abbau mit quarzitischen Zechstein-Sedimenten ("gelber Steinbruch") und südlich davon die Reibsandkaute mit dem etwa 250 Millionen Jahre alten Unteren Buntsandstein.
      Der Rückersbach selbst entspringt beim gleichnamigen Ortsteil von Johannesberg und durchfließt die Rückersbacher Schlucht. Sie verläuft von Rückersbach bis zum Schluchthof bei Kleinostheim und ist für ihre steilen Wände und Felsen weithin bekannt. In der Schlucht führen über den Rückersbach mehrere kleine Steinbrücken. Am Schluchthof erreicht der Rückersbach eine flache Senke, wird künstlich nach Süden umgeleitet und knickt dann wieder in westliche Richtung ab. Das Bachbett verläuft heute im Graben der Straße nach Waldstadt. Nach etwa 500 m mündet der Rückersbach dann in den Haggraben.* Das Hexenhäuschen
      Im Waldgebiet, um die Rückersbacher Schlucht,
      gab es mehrere Steinbrüche. Für die dortigen Arbeiter
      wurde deswegen hier diese Schutzhütte errichtet.
      Inzwischen ist sie zu einem "Hexenhäuschen" befördert worden, die nun für Freizeitaktivitäten, wie z.B. bei Ferienspielen, Kindergartenausflügen oder Nikolausfeiern genutzt wird.
      * Der Phonolith
      Am Kulturweg befindet siche eine Infotafel zum "Phonolith". Daneben ein Phonolith, dessen Oberseite glattgeschliffen wurde. Er ist das Gestein des Jahres 2014 in Bayern.
      Vom Ort des Schildes erreicht man mit einer eigenen Markierung in einem Seitentälchen einen unscheinbaren Steinbruch. Hier wurde dieses merkwürdiges Gestein, namens Phonolith, als etwa 55 Millionen Jahre altes vulkanisches Gestein frei gelegt worden. Es ist schmelzflüssigen Ursprungs wie ein Basalt, aber mit völlig anderer mineralogischer und chemischer Zusammensetzung.
      Es ist der einzige Ort in Bayern wo dieses Gestein auftritt.
      * Die Teschenhöhle
      Die Teschenhöhle ist eigentich keine Höhle sondern ein großes Loch das auf einen ausgebeuteten Steinbruch zurückgeht.
      Über eine sehr steile Treppe gelangt man vom Kulturweg in die Teschenhöhle. Eine Informationstafel erläutert das anstehende Gestein. Es sind Schlottuffe mit Olivinnephelinbomben. Die Mulde ist teilweise so zugewachsen, so dass die Aufschlusswand nicht zugänglich und kaum sichtbar ist.

      • 29. November 2020

  9. MORPHΞUS (Chris) und Coyote waren wandern.

    21. November 2020

    Christof, wittho1 und 14 anderen gefällt das.
  10. 𝑫𝒋𝒆 𝑵𝒚𝒊𝒎𝒂 und Coyote waren wandern.

    4. November 2020

    01:40
    7,61 km
    4,5 km/h
    110 m
    110 m
    Die Tanja, Andrea 🙋🏻‍♀️🐾 und 49 anderen gefällt das.
    1. 𝑫𝒋𝒆 𝑵𝒚𝒊𝒎𝒂

      Heute war die Tour mit Coyote und, zum ersten Mal, mit 🎉tataaaaa🎉 Nelly🐶 ein klein wenig anders als geplant. Bei den Bad Nauheimer Waldteichen kam und ein weinendes kleines Mädchen entgegen, dass seine Eltern irgendwo im Wald verloren hatte.
      Damit hatte erst mal keiner gerechnet.
      Wir habe die Kleine erst mal zurück bis zum Auto ihrer Eltern begleitet und dort etwas gewartet.
      Gott sei Dank ist dort auch nach einer Weile ihr Vater mit einem Kinderwagen aufgetaucht. Zusammen sind sie dann noch der Mutter und einem weiteren Geschwisterchen entgegen gegangenen, die den Weg derweil andersherum aufgerollt hatten.
      Alsdann sind Coyote, Nelly und ich weiter unseres Weges in die Dunkelheit gezogen.Die Nachtwanderung mit Nelly hat wunderbar geklappt.
      Auch mit Coyote hat es auf Anhieb gepasst. Darüber bin ich auch sehr froh. Kein Murren und kein Knurren. Einfach perfekt👍😀gelaufen, so als hätte sie nie etwas anderes gemacht.
      Hunde merken wirklich wenn andere Menschen gut sind und eine positive Ausstrahlung haben 👍.

      Bei dem aktuellen Winterblues hat es mir auch mal wieder richtig gut getan mit jemanden zu laufen und zu babbeln.
      Ich danke euch beiden für den schönen Abend 🤗🙏.
      Nellchen hat dafür schon ein paar schöne Leckerchen eingeheimst.
      Für Coyote hatte ich leider nichts Passendschmackhaftes dabei.
      Nellys Leckerchen😋 haben da bei Coyote (glaube ich zumindest 🤣🤣)doch nicht so die Geschmacksknospen angetörnt 🤢🤣🤣🤣.

      • 4. November 2020

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