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SH

Über SH

Wohnt in Lilienthal bei Bremen

Distanz

7 013 km

Zeit in Bewegung

359:43 Std

Letzte Aktivitäten
  1. SH war Rennrad fahren.

    23. Juli 2021

    16:13
    357 km
    22,0 km/h
    1 140 m
    1 100 m
    Renate, Stpauline und 42 anderen gefällt das.
    1. SH

      Manch eine Radtour ist besonders und hat ihre Entstehungsursache in einem besonderen Grund. So hat die in wenigen Wochen zu erwartende Vollendung meines ersten halben Lebensjahrhunderts dazu geführt, dass ich mich von meinem heimischen Lilienthal auf den Weg in die bundesdeutsche Hauptstadt Berlin gemacht habe. Das war gewissermaßen ein Geburtstagsgeschenk der besonderen Art, das nur ich mir selbst machen konnte, jedoch niemand anders. Als Fahrzeug sollte nur ein analoges Fahrrad dienen, und das Zeitlimit war auf 24 Stunden begrenzt. Schließlich sollte es ja eine Tagestour sein. Besonders eben.
      Am Donnerstag, dem 22.07., war um 20:10 Uhr meine Abfahrt von zu Hause. Das Wetter war während der ganzen Fahrt ideal: Kein Wind, kein Regen, keine Hitze, keine Kälte. Auch mein Fahrzeug und ich als Fahrer haben die Strecke pannen- und unfallfrei überstanden.
      An Bord hatte ich Brennwerte im Umfang von ca. 10.000kcal und 6 Liter Wasser, damit mir nicht unterwegs der Treibstoff ausgeht. Zusätzlich waren zwei Powerbanks dabei mit 24 Ah bzw. 20 Ah Kapazität. Mit der ersten der beiden Powerbanks betrieb ich nach Einbruch der Dunkelheit einen zusätzlichen Scheinwerfer, der, wenn es darauf ankommt, die Nacht zum Tag machen kann. Mit der zweiten habe ich im Bedarfsfall immer wieder mein Smartphone mit elektrischer Energie versorgt, damit ich auch meine unter komoot geplante Tour fahren konnte.
      Einige Zeit nach Sonnenuntergang hielt im militärischen Sicherheitsbereich nahe Munster während einer kurzen Rast ein Auto neben mir mit zwei sympathischen jungen Männern, etwa Anfang 20 Jahre alt. Sie fragten mich, ob ich Hilfe benötige, weil sie aus der Entfernung gesehen hätten, dass ich an der Straße so lange stehe, ohne mich weiterzubewegen. Ich brauchte zum Glück keine Hilfe, aber es war nett, dass die beiden nachgefragt hatten. Ich erzählte ihnen von meinem Vorhaben, in einem Rutsch bis nach Berlin zu fahren. Da waren sie dann etwas erstaunt. Sie fragten mich auch noch nach einer Geisterparty, die hier in der Nähe stattfinden sollte. Da konnte ich allerdings ebenfalls nicht weiterhelfen. Geisterparty in der Nähe von Munster im militärischen Sicherheitsbereich… Dieses Gebiet ist bei Nacht auch ohne eine solche Geisterparty schon gruselig genug.
      Kurz vor Lychow begann die Morgendämmerung. Kurz danach überquerte ich die Grenze von Niedersachsen nach Sachsen-Anhalt. Einst verlief dort die innerdeutsche Grenze und teilte West- und Ostblock voneinander. Ab diesem Punkt ging mir während der weiteren Fahrt immer wieder durch den Kopf, dass meine geplante Tour vor 32 Jahren (im Sommer 1989) schlicht undenkbar gewesen wäre und wieviel Glück wir mit der politischen Entwicklung in Ost- und Westdeutschland gehabt haben, die im Herbst 1989 begann. Das alles hätte auch ganz leicht ganz anders verlaufen können.
      Die Elbquerung unternahm ich per Fähre von Werben (Elbe) nach Havelberg. Im Ort Havelberg besuchte ich das „Haus der Flüsse“, um dort einmal die sanitären Anlagen zu benutzen, Hände und Gesicht zu waschen und meine Wasservorräte aufzufüllen. Das kann man dort kostenlos tun, denn das „Haus der Flüsse“ ist Mitglied der Organisation „Refill Deutschland“ ( refill-deutschland.de ), die sich verkürzt gesagt den Ideen „Plastikmüll vermeiden | Leitungswasser trinken | Wasserflasche auffüllen“ verschrieben hat. Ich kann das „Haus der Flüsse“ sowie die Organisation „Refill Deutschland“ nur empfehlen.
      Die noch folgenden ca 110 km bis zum Brandenburger Tor führten mich immer wieder über echte Landstraßen, also solche ohne begleitenden Fuß- oder Radweg. Die Überholvorgänge der motorisierten Zeitgenossen sind zum Teil riskant. Das war unangenehm.
      Ganz im Gegensatz dazu stand das Verhalten der Verkehrsteilnehmer, ob motorisiert oder nicht, in Berlin. Ab dem Ortseingangsschild von Berlin-Spandau hatte ich den Eindruck, als habe jemand einen Schalter umgelegt, und man findet sich verkehrstechnisch in einer ganz anderen Welt. Berlin habe ich als Verkehrsteilnehmer wahrgenommen als eine Stadt, in der man sich scheinbar mühelos miteinander arrangiert. Jeder gibt sein Bestes dazu, dass der knappe Verkehrsraum optimal genutzt wird. Selbst als Fußgänger, der auf der Straße geht, wird man nicht weggehupt. Das war äußerst angenehm.
      Das Brandenburger Tor erreichte ich am Freitag, dem 23.07., gegen 18:40 Uhr. Hinter mir lagen 22h 30min Fahrt mit einer überwundenen Strecke von 357 km. Jedes meiner beiden Laufräder hat sich währenddessen rund 160.000-mal gedreht.
      Unter dem folgenden Link gibt es einen Film von dieser Tour aus der Vogelperspektive:

      • vor 4 Tagen

  2. SH war Rennrad fahren.

    11. Juli 2021

    Jürgen, Anke und 31 anderen gefällt das.
    1. SH

      Am Sonnabend, dem 10.07.2021, begann ich gegen 21:00 Uhr eine Fahrradtour, die mich über Lüneburg und Lauenburg bis nach Lübeck führen sollte. Anschließend wollte ich über Hamburg wieder nach Lilienthal zurückfahren. Die geplante Rundreise hatte insgesamt eine Streckenlänge von fast 370km.
      Trotz Corona gab es kurz vor Rotenburg (Wümme) eine Art Volksfest mit Karussellbetrieb. Um 3:00 Uhr morgens tobte in Lüneburgs Altstadt das blanke Nachtleben. Die Straßen waren gut frequentiert, und die Kneipen waren geöffnet.
      Richtung Lauenburg wurde es dann wieder ruhiger. Nach der Elbquerung überraschte mich Schleswig-Holstein mit seinen zahlreichen und langen Steigungsstrecken. Damit hatte ich so nicht gerechnet.
      Nach zweimaligem Power-Kurzschlafen und 13 Stunden Fahrt stand ich um 10:00 Uhr am Holsten-Tor in Lübeck.
      Das dritte Wochenende mit einer Nachtfahrt war wohl eines zuviel, und so ging auf der Rückfahrt kurz vor Hamburg nichts mehr. Ich entschloss mich, am Hamburger Hbf. mit meinem Fahrrad in den Zug zu steigen und damit bis Bremen zu fahren. Den erwarteten Starkregenguss konnte ich so trockenen Fußes aus der Bahn heraus genießen.
      Vom Bremer Hbf. ging es dann wieder problemlos mit dem Fahrrad nach Lilienthal.

      • 21. Juli 2021

  3. SH war Rennrad fahren.

    3. Juli 2021

    Ultrastefan, solotalent und 40 anderen gefällt das.
    1. SH

      Meine erste Tour, die noch vor Sonnenuntergang begann und erst lange nach dem unmittelbar folgenden Sonnenaufgang endete, fand am 02./03.07.2021 statt.
      Start war am 02.07. um 21:00 Uhr in Lilienthal. Der Sonnenuntergang in Ritterhude war zwar nicht spektakulär, aber immerhin sehenswert.
      Die nachfolgende Dunkelheit ging jahreszeitbedingt nicht bis zur richtigen Nacht, sondern nur bis zur sog. astronomischen Dämmerung. Das heißt, während der gesamten Fahrt nach der untergegangenen und vor der aufgehenden Sonne zeigte sich am Himmel immer ein deutlich sichtbares blaues Licht. Dieses Phänomen gibt es im Sommer in unseren Breiten nur zwischen Ende Mai und Mitte Juli. Das Bild vom Süden Bremerhavens über die Weser nach Nordenham um 0:50 Uhr zeigt dies sehr schön, denn zur Zeit dieser Aufnahme hat die Sonne praktisch ihren Tiefstand unter dem Horizont.
      Die Nachtfahrt war schon etwas Besonderes, nicht zuletzt deshalb, weil ich während derselben Fahrt sowohl einen Sonnenunter- als auch einen Sonnenaufgang beobachten konnte.
      Dem Radverkehr entgegen stehen die auch am Tag gesperrten Flussquerungen wie z.B. das Ostesperrwerk und baustellenbedingte Sperrungen und Umleitungen über lange Schotterpisten wie z.B. kurz vor Hamburg-Cranz.
      Gegen kurz vor 17:00 Uhr war ich wieder zu Hause in Lilienthal - erschöpft, aber erfüllt von den auf dieser Tour erfahrenen Erlebnissen.

      • 8. Juli 2021

  4. SH war Rennrad fahren.

    26. Juni 2021

    Olaf Keusch, Hinnerk S aus B und 34 anderen gefällt das.
    1. SH

      Am Sonnabend, dem 26.06.2021, setzte ich mich um Mitternacht aufs Fahrrad, um zu einer Tour ins und durchs Weserbergland aufzubrechen. Mit Windstille und ohne Niederschlag ging es los in Lilienthal.
      In der Bremer Innenstadt war in dieser Nacht auffällig viel Polizeipräsenz - wohl um größere Menschenansammlungen aufzulösen und das leidige Problem der Auto-Poser anzugehen.
      Nach dem Verlassen von Bremen wurde es sehr ruhig. Um diese Zeit ist auf dem Land niemand mehr unterwegs. Eine Ausnahme bildete eine mir südlich von Syke entgegenkommende leicht alkoholisierte Gruppe junger Halbstarker. Die hatten wohl nicht mit Gegenverkehr auf dem schmalen Radweg gerechnet. Gerade so eben kamen wir unfallfrei aneinander vorbei.
      Später folgten kilometerlange Fahrten auf reinen Landstraßen (ohne Fuß- und Radweg nebenher) zum Teil durch den Wald mit seiner ganz eigenen Akustik bei Nacht.
      Über einen Teil des Weserradwegs erreichte ich Minden und fuhr hoch zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Etwas erstaunt musste ich feststellen, dass um kurz nach 7:00 Uhr junge Männer ihre Autos in halsbrecherischer Geschwindigkeit die Straße auf den Berg hinauf und herunter trieben. Das Auto-Poser-Problem existiert also auch in Porta Westfalica.
      Oben am Denkmal angekommen ließ sich die Aussicht über die Weser genießen, wenngleich ein leichter Dunstschleier in der Luft lag.
      Mein nächstes Ziel war die Schaumburg (Stadt Rinteln). Die Auffahrt war mit zum Teil 17% ziemlich steil. Das verlegte Katzenkopfpflaster sorgte dafür, dass ich irgendwann auf dieser Strecke absteigen und schieben musste.
      Vom Turm der Schaumburg ließ sich wieder die Aussicht über die Weser genießen.
      Auf der Rückfahrt hatte ich einige sehr angenehme Gefällestrecken, auf denen ich ordentlich Geschwindigkeit bekam.
      Gegen kurz nach 19:00 Uhr war ich wieder zu Hause im heimischen Lilienthal.

      • 2. Juli 2021

  5. SH und 🚲Dietrich🚲 (spechtX) waren Rennrad fahren.

    15. Mai 2021

    09:05
    197 km
    21,7 km/h
    740 m
    730 m
    🚲Dietrich🚲 (spechtX), solotalent und 138 anderen gefällt das.
    1. SH

      Hier sind der Bildbericht und ein beschreibender Text zur Tour:CUBE-Twin-Tour --- 2 bikes, 2 Männer, 2 hundert km
      komoot.de/tour/369042745?ref=wtd
      Um 8:00 Uhr am Sonnabend, dem 15.05.2021, trafen sich Dietrich und ich beim Schutzhäuschen am Jan-Reiners-Weg, Ecke Borgfelder Deich, um anschließend mit unseren Gravelbikes der Marke "CUBE Nuroad Race fe" durchs Blockland an der rechten Weserseite bis nach Bremerhaven zu fahren.
      Die eigentlich durch den gesamten Bremerhavener Hafen geplante Tour verlief allerdings nur bis zum Container-Aussichtsturm. Die über die alte Eisenbahndrehbrücke geplante Weiterfahrt war nicht möglich. Die Eisenbahndrehbrücke war im April 2021 abgerissen worden wegen akuter Einsturzgefahr.
      So fuhren wir durch den Hafen wieder zurück. Nach der Fährfahrt von Bremerhaven nach Blexen verlief unser Weg an der linken Weserseite. Ab Nordenham begann es zu regnen, und dieser Regen blieb uns erhalten, bis wir in Elsfleth waren.
      Danach rissen die Wolken mehr und mehr auf, und wir konnten die Dämmerung am linken Weserufer zwischen Lemwerder und der Bremer Innenstadt genießen.
      Gegen 22:00 Uhr kamen wir wieder wohlbehalten am Schutzhäuschen in Bremen-Borgfeld an.
      Es war ein gelungener Tag!
      Unter dem nachfolgenden Link ist der von spechtX erstellte Film zu sehen.

      • 19. Mai 2021

  6. SH war Rennrad fahren.

    2. Mai 2021

    03:43
    91,3 km
    24,6 km/h
    440 m
    450 m
    Frank-Michael, Uwe Kleber und 62 anderen gefällt das.
    1. SH

      Heute (02.05.2021) führte mich mein Weg durchs Teufelsmoor. Ziel war die historische Ziegelei Pape in Bevern. Auf dem Weg dorthin wollte ich auch die Gedenkstätte Lager Sandbostel besuchen. Leider war sie geschlossen wegen zu hoher Inzidenzwerte im Landkreis Rotenburg (Wümme). So blieb mir anschließend nur ein virtueller Rundgang über das Gelände von zu Hause aus.
      stiftung-lager-sandbostel.de
      Aus demselben Grund war auch die Ziegelei in Bevern geschlossen.
      ziegelei-bevern.de
      Dafür hatte ich eine erholsame Radfahrt, auf der ich recht erstaunt feststellen konnte, dass zahlreiche Radwege derzeit saniert werden oder es zum Teil auch schon sind. Darauf lassen sich ausgedehnte Radtouren im kommenden Sommer recht bequem bewältigen.Wer die Tour aus der Vogelperspektive betrachten möchte, dem sei der folgende Relive-Film empfohlen.

      • 3. Mai 2021

  7. SH war Rennrad fahren.

    24. April 2021

    02:07
    54,1 km
    25,5 km/h
    210 m
    220 m
    Reli53, Jörg Hundt und 27 anderen gefällt das.
    1. SH

      Ich musste am Sonnabend, dem 24.04.2021, doch einmal nachschauen, was sich im Amazonasgebiet nahe Lilienthal so alles tut. So fuhr ich nach Achim. Dort war eine rege Bautätigkeit anzutreffen, und das Amazonasgebiet ist schlichtweg riesig.
      Sogar ein paar auch andernorts häufig anzutreffende Wesen gab es dort zu sehen wie etwa die Planierraupe;)
      Der Weg dorthin und wieder zurück jedenfalls führt durch sehenswerte Landschaften. Viel Freude beim Schauen.

      • 29. April 2021

  8. SH war Rennrad fahren.

    18. April 2021

    04:04
    102 km
    25,0 km/h
    320 m
    330 m
    Tinchen, GOA♡Pixel und 49 anderen gefällt das.
    1. SH

      Ursprünglich hatte ich eine Rundtour nach Hude zur Klosterruine vor und hatte diese entsprechend als Highlight für mich gespeichert.
      Aber unterwegs traf ich reihenweise auf äußerst niedliche Lämmer. Die waren dann das eigentliche Highlight.
      Einen Relive-Film von dieser Tour gibt unter

      zu sehen.
      Viel Freude beim Schauen!

      • 19. April 2021

  9. SH war Fahrrad fahren.

    30. März 2021

    06:00
    67,4 km
    11,2 km/h
    1 340 m
    1 350 m
    agnes gembler, Bernd und 61 anderen gefällt das.
    1. SH

      • 2. April 2021

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