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Fcl
 

Über Fcl

Lange Strecken ist mein Ruhen. Das habe ich entdeckt. Die Welt sehen und hören, riechen und fühlen. So lange es geht und ich gehe.

Distanz

4 805 km

Zeit in Bewegung

955:29 Std

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Letzte Aktivitäten
  1. Fcl und Wanderfreundin2020 waren wandern.

    29. Dezember 2020

    03:13
    13,2 km
    4,1 km/h
    430 m
    420 m
    Fcl, Jörg Adler und 51 anderen gefällt das.
    1. Fcl

      Gustav Mahler hat es geschrieben, für tiefe Singstimme und Orchester, 'Des Antonius von Padua Fischpredigt', ein komponiertes spätromantisches Kunstlied von aus seinem Liederzyklus 'Des Knaben Wunderhorn'. Das ist1893 entstanden. Der Text des Liedes erzählt auf ironische Weise von der legendären Predigt, die der heilige Antonius von Padua vor Fischen gehalten haben soll, nachdem niemand in die Kirche gekommen ist. Mahler hat den Tonsatz in erweiterter Form ebenfalls im dritten Satz seiner 2. Sinfonie, der so oft missgedeuteten Auferstehungssymphonie verwandt.Und ich habe auf dem Weg meinen Weg für 2021 überdacht. Wo wird es mich hinführen? Wann? Überhaupt? Wie?Ich will, aber es ist nicht mein Wille. Ich bin auf 2021 daher sehr gespannt.

      • 29. Dezember 2020

  2. Fcl und 2 andere waren wandern.

    25. Dezember 2020

    02:07
    10,7 km
    5,1 km/h
    130 m
    120 m
    Fcl, ennasuS und 34 anderen gefällt das.
  3. Fcl und Julius waren wandern.

    24. Dezember 2020

    00:33
    3,14 km
    5,8 km/h
    10 m
    10 m
    Monika Middeke, Lara und 25 anderen gefällt das.
  4. Fcl und Wanderfreundin2020 waren wandern.

    21. Dezember 2020

    03:05
    14,7 km
    4,8 km/h
    200 m
    230 m
    Marina, Monika Middeke und 38 anderen gefällt das.
    1. Scout Jens

      Die Häuser sind ja alle zusätzlich eingepackt 🤔

      • 21. Dezember 2020

  5. Fcl und 2 andere waren wandern.

    19. Dezember 2020

    Fcl, Lara und 35 anderen gefällt das.
    1. Fcl

      Eine kurze Zeit der Ruhe und des Nachdenkens

      • 19. Dezember 2020

  6. Fcl und Wanderfreundin2020 waren wandern.

    5. Dezember 2020

    02:21
    11,2 km
    4,7 km/h
    100 m
    100 m
    Fcl, ennasuS und 56 anderen gefällt das.
    1. Fcl

      Eine Schleife in Corona conform Circeling. Felix hat es genossen, ist ein Stück gelaufen. Es war sehr friedlich ...

      • 5. Dezember 2020

  7. Fcl war wandern.

    29. November 2020

    05:30
    30,7 km
    5,6 km/h
    120 m
    150 m
    Fcl, Tinchen und 84 anderen gefällt das.
    1. Fcl

      Der Schlaf hat gutgetan. Der dritte Abschnitt liegt vor mir, die drei als Zahl der Transformation und Wandlung. Gut gefrühstückt verlasse ich das Haus in Mödrath zeitig in Richtung Köln. Der ursprüngliche Ortskern wurde durch den Tagebau Frechen zerstört. Damit liegt mein Tagesthema offen vor mir: Kolonie, Siedlung, Umsiedlung, Besiedlung, Transformation des Lebensraumes, passend zu der drei. So denke ich beim langsamen Einlaufen, nähernd an die Autobahn, wach werdend.
      Von Alt-Mödrath ist nur noch die Burg Mödrath übriggeblieben. Dieses 1830 wahrscheinlich von Peter Joseph Lenné geplante Haus mit zugehörigem Park ist die Geburtsstätte von Onkel Karlheinz, wie meine Kinder sagen würden. In den Zwanzigern des 20. Jahrhunderts war es Wöchnerinnenheim, wo im Sommer 1928 der Begründer der elektronischen Musik, Karlheinz Stockhausen, geboren wurde. Sein Gesang der Jünglinge aus dem Feuerofen habe ich schon aus Schulerinnerungen erwähnt, ich hör es vor meinem inneren Ohr, jetzt. Zwei Opernuraufführungen seines Zyklus Licht habe ich miterlebt. Hier wollte der WDR die Urzelle einer einst völlig neuen, elektronischen Musik unterbringen. Herbert Eimert gründete 1951 das weltweit erste Studio für elektronische Musik. Karlheinz Stockhausen war seit 1963 für sechsundzwanzig Jahre deren Künstlerischer Leiter, erschuf dort weltberühmte Kompositionen. Das Studio am Wallrafplatz war damals der Kristallisationspunkt für moderne elektronische Musik. Passend dazu neben Iannis Xenakis, György Ligeti, Pierre Boulez oder Mauricio Kagel auch Kraftwerk; war doch erst gestern, so oder so. Der Einfluss reicht bis heute in Elektro und Tecno.
      Ich lasse die Musik ausklingen und komme ins Jetzt zurück. Denn ich nähere mich der alten Siedlung von Mödrath, wo sich heute das Marienfeld mit dem Papsthügel befindet. Dazu gehe ich am alten hier ursprünglich ansässigen und wieder ansässigen Friedhof von Alt-Mödrath vorbei, mit einem Kreuz, das an das Kriegsende erinnert. Dabei schüttelt es mich gewaltig. Ansässig und wieder ansässig. Unvorstellbar, einen Friedhof zu entweihen. Es ist ein Haus der Ewigkeit, unverletzlich. Ruhestätte. Dann soll dort auch in Ruhe gelassen werden. Auf und in Ewigkeit. Hier zu spät. Anderen, nicht höheren Prinzipien geopfert. Umsiedlung, das Thema. Der Tag fängt gewichtig an.

      • 29. November 2020

  8. Fcl war wandern.

    28. November 2020

    06:42
    35,1 km
    5,2 km/h
    70 m
    140 m
    Fcl, Monika Middeke und 75 anderen gefällt das.
    1. Fcl

      Langerwehe, was für ein vielsagender Ortsname. Dennoch anders als gedacht. Passend zum Tag und dem heutigen Abschnitt. Vor allen Dingen zur Vorgeschichte.
      Nach den langen Wochen in der Klinik Wittgenstein und dem dort wieder belebten Sein in der Natur, der folgenden Tagesklinik und den inzwischen ersten gemachten Erfahrungen mit den Abschnitten von Dortmund, besser Lünen, in Richtung Spanien, also meine ersten Schritte, stand der noch größere Weg vor mir, als Idee, als Traum, als Aufgabe: die Reise nach Yerushalayim. Ich weiß nicht mehr genau warum, wozu und wie überhaupt. Es war da. Es sammelte sich in mir. Von allen Seiten im Hirn, aus dem Herzen, wie ein Wirrsal, Irrsal, Kreisel, Strudel, Sog, Lust, ich weiß nicht mehr, aber da. So habe ich es wachsen lassen.
      In Aachen aufgewachsen, bin ich erst später über die Geschichte zwischen Karl dem Großen und dem Kalifen von Bagdad, Harun-al-Raschid, vermittelt durch den jüdischen Berater Isaak gestolpert. Der Höhepunkt der Erzählung war der weiße Elefant 797 in Aachen. Dieses Zusammenwirken der drei abrahamitischen Religionen war der Nährboden für das Wachsen einer Idee. Weniger Bagdad, mehr Yerushalayim als Ort der drei monotheistischen Religionen. Dorthin zu Fuß gehen, gemeinsam, im Austausch und Verstehen, das war der Kern. So habe ich darum Ideen platziert und gewoben, geweitet und verworfen. Erste Wegplanungen, erste Partnerschaften, erste Orientierungen.
      So habe ich versucht, Mithelfer und Verbündete, Begleiter und Stützen zu finden. Dazu habe ich eine Reihe von Persönlichkeiten angeschrieben, Kardinal Schick, Kardinal Woelki, Landesbischof Bedford-Strohm, Josef Schuster, Aiman Mazyek und Andreas Meitzner, um die wichtigsten zu benennen.
      Und ich bin unterwegs ...

      • 29. November 2020

  9. Fcl war wandern.

    22. November 2020

    05:58
    34,2 km
    5,7 km/h
    260 m
    320 m
    Fcl, PeterStar und 65 anderen gefällt das.
    1. Fcl

      Heute beginnt die Zeit der Quarantäne. Es sind noch vierzig Tage mit dem heutigen, bis ein neues Jahr beginnt. Diese vierzig Tage sind die Zeit zwischen Ostern und Christi Himmelfahrt, die Zeit des Fastens, die Zeit ... An sich habe ich mir in diesem Jahr schon so vieles vorgenommen gehabt, Pläne für Wanderungen, für das Fertigstellen von ... Immer durchkreuzt oder durchsternt oder durchmondt von etwas Fremden.Der 22.11.2020 ist daher ein besonderer Tag. Der Tag an dem ich den für Sylvester geplanten Start meiner Reise nach Yerushalayim aufnehme. Schon heute ist der letzte Tag des 20/20, der klaren Sicht. Um dann in Quarantäne zu gehen, es innerlich zu bewegen.Gleichzeitig erinnere mich an mein Kranksein vor 57 Jahren, Keuchhusten. Auch nicht gut. Und weil ich diese Erkrankung hatte, war ich nicht in der Schule, war krank und durfte Fernsehen schauen. Konnte gerade lesen, war sieben Jahre alt, wurde im Januar acht. War erschüttert, weil mein Idol erschossen wurde, John F. Kennedy.
      Nach einer Weile kam getragene Musik. Dann wechselte der Biildschirm von grau auf schwarz. Dann die Ansage, die Gewißheit. Erschossen!
      Ich habe es miterlebt und es hat sich in mir eingegraben.
      Heute beginne ich meinen Weg offiziell nach Jerusalem, Al-Quds. Ich freue mich. Hoffe, dass es gut wird. Im Moment kann ich es nicht einschätzen. Vertrauen muss ich, uneingeschränkt. Mich in die Hände und Aufsicht geben, ohne meine eigenen Hände und Wachheit zu vernachlässigen. Ich freue mich.

      • 22. November 2020

  10. Fcl und Wanderfreundin2020 waren wandern.

    8. November 2020

    01:28
    7,53 km
    5,1 km/h
    80 m
    80 m
    Fcl, Anja 🏡 und 34 anderen gefällt das.
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