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Annafarina 🩝

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Über Annafarina 🩝

"Das GlĂŒck ist ein Gespinst aus 1000 FĂ€den, selbst muss der Mensch es tĂ€glich weben..."
Meine AktivitÀten sind im Bereich Mountainbike/E-Mountainbike, Cross-Country, Inlinern, Wandern und Spazieren sowie Klettersteige... und ich tanze gern.

Distanz

3 291 km

Zeit in Bewegung

250:02 Std

Letzte AktivitÀten
  1. Annafarina 🩝 war wandern.

    vor einem Tag

    03:10
    16,0 km
    5,1 km/h
    340 m
    390 m
    Annafarina 🩝, DS und 106 anderen gefĂ€llt das.
    1. Annafarina 🩝

      "Den Wechsel der Jahreszeiten miterleben zu wollen, ist eine glĂŒcklichere Einstellung, als hoffnungslos in den FrĂŒhling verliebt zu sein." (George Santayana)Der zaghafte September hĂ€lt Einzug, breitet sich ĂŒber das Land aus, ĂŒberzieht die Wiesen mit silbernen FĂ€den, fĂ€rbt die Spitzen der BaumblĂ€tter und leitet damit StĂŒck fĂŒr StĂŒck den Herbst ein. SchĂŒchtern wie er ist, geht er dabei sehr behutsam vor. Nur ungern zieht er den Groll der Menschen auf sich, weil er den Sommer ablöst und den Auftakt fĂŒr den Herbst gibt. Doch ich liebe den Wandel von Sommer zu Herbst. "Jede Jahreszeit ist der Anfang eines Wunders." (Beat Jan) Und wo kann man diesen Wechsel der Jahreszeiten und das Ausklingen des Altweibersommers besser beobachten, als in den LaubwĂ€ldern ThĂŒringens?! So ging es heute Vormittag zur Wartburg und den umgrenzenden Waldwegen.
      Auf der Wartburg zeigte sich sogar die Sonne, sodass man seinen Blick herrlich in die Weite schweifen lassen konnte. Auch der Tourismus-Trubel hielt sich noch in Grenzen. Die Wartburg an sich ist beeindruckend. Sie wĂŒrde toll restauriert und versetzt einen in eine andere Zeit. Man wartet nur darauf, dass Luther aus dem Fenster schaut.
      Die Aussicht war atemberaubend. Ich kann es kaum erwarten, wenn sich die WĂ€lder vollstĂ€ndig in ihr herbstliches Kleid hĂŒllen.
      Die Wanderung zog sich von der Wartburg ĂŒber den Lutherweg zum Rennsteig. Hier waren die Wege wunderbar ausgebaut. Ab dem Clausberg ĂŒber den Rabenstein zum Federkopf waren die Wege aber des öfteren zugewuchert. Zum Ende hin ging es den MĂ€delberg hinauf zur Wartburg ĂŒber einen Downhill-Trail. Die einzelnen Trampelwege sind hier schwer zu finden, sodass die einzige Orientierung der Trail war. Man sollte hier auf jeden Fall aufmerksam sein, um eventuelle Biker nicht zu behindern.
      Im Laufe der Tour hatte sich der Himmel zugezogen. Doch das tat der Landschaft keinen Abbruch. Immer wieder hatte man wÀhrend der Rundwanderung einen tollen Blick auf die Wartburg. In den WÀldern war es ruhig, in der Luft lagen erste Anzeichen von Herbst und die Temperaturen waren angenehm. Um die Idylle perfekt zu machen, zeigte sich noch ein Reh, das sich scheu ins Dickicht schlug.
      Zum GlĂŒck bekam mein rechter Strumpf wĂ€hrend der Tour ein Loch an der Sohle, das zu reiben begann, sonst hĂ€tte diese Disneyfilm-verdĂ€chtige Idyllenwanderung meine Skepsis hervorgerufen. 😅

      • vor 23 Stunden

  2. Annafarina 🩝 war Fahrrad fahren.

    21. August 2021

    maik242, Maik und 145 anderen gefÀllt das.
    1. Annafarina 🩝

      „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine BestĂ€ubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“ (Albert Einstein)Heute ist der Nationaltag der Honigbiene - und einen solchen Tag sollte man definitiv zelebrieren. Denn die Honigbiene ist ein wichtiges Zahnrad in dem Weltgetriebe. Geht's den Bienen gut, geht's uns gut.
      Somit ging es heute in der FrĂŒh mit dem Fahrrad los, durch die Wiesenlandschaft um die Drei Gleichen, hin zum Schloss Molsdorf. Die Strecke bot sowohl Berge mit Trailstrecken als auch ebene Radwege entlang der Wiesen zwischen den Drei Gleichen hindurch. Generell gibt es in dem Gebiet viele Radwege, Singletrails und Landwirtschaftswege, die mitunter zu Verwirrungen fĂŒhren - gerade weil in Komoot Wege verzeichnet sind, die im Reallife wiederum gar nicht mehr existieren.
      Die Tour am frĂŒhen Morgen lohnte sich allein schon aufgrund der Wolkenformationen und der durchbrechenden Sonnenröte. In Verbindung mit dem Dunst, der aus den Wiesen gezogen wurde, hĂŒllte sich die Landschaft in ein spĂ€tsommerliches, leuchtendes Kleid. Die Luft war noch nicht erhitzt und stattdessen erfĂŒllt vom Duft der Morgentau benetzten Wiesen. Dies Ă€nderte sich jedoch schlagartig kurz vor Molsdorf, als die Autobahn und Schienenstrecke ĂŒberquert wurden. Die Gegend ist erfĂŒllt von einem eher widerlichen Gummigeruch, der an ein Reifendepot bzw. verbranntes Gummi erinnert. Ich bekam sofort das Bild von dem brennenden Reifenhaufen aus der Serie "Die Simpsons" in den Kopf. Es ist erschreckend, wie weit der Geruch sich breit macht. Auf dem Weg zurĂŒck bekam ich noch ein weiteres Geruchserlebnis - diesmal allerdings der angenehmen Art. Auf dem Singletrail entlang der ApfelstĂ€dt duftete es extrem nach DrĂŒsigem Springkraut. Die Luft war erfĂŒllt von diesem intensiven Duft. Irritierender Weise bekam ich das Kraut jedoch ewig nicht zu sehen. Erst zum Ende des Trails entdecke ich die Pflanzen am Wasserrand.
      So frĂŒh am Morgen waren die Bienen noch nicht sehr aktiv. Aber so fleißig, wie diese sind, sollen sie ruhig auch einmal ausschlafen.

      • 21. August 2021

  3. Annafarina 🩝 war wandern.

    14. August 2021

    Maik, Pjotre đŸš”đŸŒđŸ„Ÿ und 150 anderen gefĂ€llt das.
    1. Annafarina 🩝

      "Ich liebe WĂ€lder. Dort ist alles voller Leben und gleichzeitig so still und unberĂŒhrt." (Unbekannt)Was macht man an einem so schönen sonnigen Samstag wie diesem? Geht man zum Getting Tough in Oberhof? Neeeeeeee! Lieber stattet man noch einmal dem Falkenstein einen Besuch ab, aber diesmal von der anderen Richtung kommend. Und so ging es heute bei bestem Wetter von Oberschönau aus zur Hohen Möst und zum Falkenstein.
      Scheinbar waren aber alle anderen beim Getting Tough, denn der Wald war bemerkenswert ruhig. Es waren wenig andere Outdoormotivierte unterwegs. Doch wie Otto Weiß bereits sagte: "Die vielen BĂ€ume und die wenigen Menschen - die machen den Wald so schön."
      Zu Beginn zog sich ein schmaler, steiler SchlĂ€ngelpfad hinauf zur Hohen Möst. Immer wieder kam man an kleine Lichtungen, von denen aus eine herrliche Aussicht zu genießen war. Dank des blauen, klaren Himmels konnte man erstaunlich weit sehen. Das Gras war aufgrund des gestrigen Abends noch nass und die Wiesen waren altweibersommerlich geschmĂŒckt von Spinnweben. An der Hohen Möst angekommen, wurde man mit einer wundervollen Weitsicht belohnt. Der Himmel strahlte wunderbar blau, die WĂ€lder leuchteten grĂŒn. Jedoch gab es auch einige kahle Stellen in diesem GrĂŒn, die zeigten, das der Forst dieses Jahr gut zu tun hatte.
      Von der Hohen Möst ging es zum Falkenstein. Hier waren zwei Wegabschnitte dabei, die den Wanderschuhen mit NĂ€sse und Schlamm ordentlich zusetzten. Die Wege waren einmal Wanderwege gewesen, schienen jetzt jedoch lediglich ab und an von einem Harvester genutzt zu werden. Am Falkenstein gingen begeisterte Kletterer bereits ihrem Hobby nach. Ich dachte mehrmals, jemand ruft nach mir, bis sich zeigte, dass sich die Kletterer gegenseitig etwas zuriefen. An der Bergwacht gab es fĂŒr die durchnĂ€ssten Schuhe erst einmal eine Verschnaufspause. Doch schließlich wurde der RĂŒckweg angetreten. Es ging wieder hinauf zum Rennsteig und wieder hinauf nach Oberschönau. Auf dem Weg nach Oberschönau ging es dann noch einmal auf einen Weg, der eigentlich unpassierbar war, da der Forst BĂ€ume am Hang gefĂ€llt hatte, die nun bergab ĂŒber den Weg lagen. Doch wieder umzukehren, wĂ€re zu mĂŒĂŸig gewesen. Darum wurde sich ĂŒber und unter den quer liegenden BĂ€umen hindurch gekĂ€mpft. Am Ende ging alles gut und das Auto wartete schon.
      Insgesamt war es eine schöne Tour, die ich jedoch nicht in der Form weiterempfehlen wĂŒrde, sofern man nicht eine Vorliebe fĂŒr abenteuerliche Wege hat. Der Vorteil dieser Wege ist, dass man der Natur noch ein StĂŒcken nĂ€her kommt, da der Wald auf diesen Strecken seine Wildheit voll entfaltet. Er verströmt seine intensiven DĂŒfte von Moos und Harz, er zeigt sein Geröll und seine wild wuchernden Wiesen sowie seine sumpfigen Böden und in diesen Abschnitten hört man dicht neben sich das Wild im GebĂŒsch rascheln.

      • 14. August 2021

  4. Annafarina 🩝 war mountainbiken.

    7. August 2021

    02:35
    43,5 km
    16,8 km/h
    970 m
    970 m
    Peter S. " Pe ", Johan đŸŒ€ ⛰🩅 und 158 anderen gefĂ€llt das.
    1. Annafarina 🩝

      "So ist das Leben und so muss man es nehmen, tapfer, unverzagt und lĂ€chelnd - trotz allem." (Rosa Luxemburg)Bob Marley hat einmal gesagt: "Die beste Kurve am Körper einer Frau ist ihr LĂ€cheln." Wenn dem so sein sollte, dann war ich heute kurvenreich unterwegs. 😂Mag die Welt um einen herum auch noch so griesgrĂ€mig sein, das konnte mir heute nichts anhaben. Da Hulk mich die ganze Woche zur Arbeit und Heim gebracht hat und sein E-Motor daher nun auch einmal verschnaufen sollte, wurde er heute wieder verstĂ€rkt im Bio-Bruce-Banner-Modus gefahren. Nachdem heute Morgen schon mit den Inlinern der Sonne beim Erwachen zugesehen wurde, ging es nach dem FrĂŒhstĂŒck mit schöner Musik in einem Ohr erst einmal in den ThĂŒringer Wald hinauf zum Spießberghaus. Auf dieser Strecke zeigten sich schon die schönsten Wildblumen des Sommers: Glockenblumen, Rainfarn, Wicken, Zaunwinde, Himbeer- und BrombeerstrĂ€ucher, Lavendel sowie verschiedene Disteln. In ihnen tummelten sich die schönsten Schmetterlinge, von denen jedoch keiner geduldig genug war, um sich fotografieren zu lassen. Andere Insekten, wie die kleinen Mimikrys waren da wesentlich geduldiger. Und auch eine Rinderherde war sehr guter Dinge. Allein diese treu dreinblickenden Tiere lockten mir schon das LĂ€cheln ins Gesicht. Der Wald war erfĂŒllt vom Duft des Sommers. Auf den Anhöhen wurde der Boden von der Sonne erwĂ€rmt und trug den Duft der Blumen empor. Doch schon hinter der nĂ€chsten Kurve war es plötzlich wieder schattig und kĂŒhl, sodass man den Duft von Harz, feuchter Erde und Moos wahrnahm. Es war einfach nur beglĂŒckend.
      Da es das Ziel war, die Rennsteigschlaufe zu fahren, ging es vom Spießberghaus weiter zum Heuberghaus. Hier tummelten sich einige Leute, von denen viele ihre "Kurven" nicht zeigen wollten. Ein Grund mehr, mit meiner Kurve zu glĂ€nzen. Heute konnte mir niemand meine Freude nehmen. Und so ging es nach langer Auffahrt bergab in den Lauchagrund - mit einem kurzen Zwischenstopp am lĂ€chelnden Stein. Das steinerne Gesicht grinste mich an und spiegelte meinen Enthusiasmus wider. 😅
      ZurĂŒck ging es am Struwwelpeter-Park und der Marienglashöhle vorbei nach Wipperoda, um von dort noch einmal durch den Wald und die herrlichen Getreidefelder nach Hause zu gelangen. Neben dem Getreide ist auch der Mais am Sprießen. Faszinierend wie hoch die Maispflanzen stehen. Man kann sich richtig schön vorstellen, darin Fangen zu spielen. Der FĂ€nger im Mais, statt "der FĂ€nger im Roggen". 😉

      • 7. August 2021

  5. Annafarina 🩝 war wandern.

    31. Juli 2021

    05:38
    16,9 km
    3,0 km/h
    160 m
    160 m
    Su Sanne, Pjotre đŸš”đŸŒđŸ„Ÿ und 148 anderen gefĂ€llt das.
    1. Annafarina 🩝

      „Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat! “ (Johann Wolfgang von Goethe)Nachdem es heute am Morgen schon mit dem Bike den Sonnenaufgang entgegen ging, folgte nach einem anschließenden FrĂŒhstĂŒck eine Tour zur Bundesgartenschau nach Erfurt.
      Gestartet wurde am Parkplatz West bei der Messe Erfurt, da dort die GebĂŒhren nur 5,-€ betrugen, statt wie am Parkplatz Ost 8,-€. Nach einem kurzen Fußmarsch gelangte man zum egapark-Erfurt. Der Einlass erfolgte sehr schnell (dank Luca-App und schnellem Kassensystem), sodass man schnell ins Blumenparadies gelangte. Es heißt, manchmal sagen Blumen mehr, als 1000 Worte. Und es stimmt! Die Blumenvielfalt, FarbintensitĂ€t und Farbenpracht sowie das wilde Insektengetummel waren einfach atemberaubend und nicht in Worte zu fassen. Der egapark glĂ€nzt grundsĂ€tzlich unabhĂ€ngig von der BUGA mit seinen herrlichen GĂ€rten, Beeten, Wiesen, GewĂ€chshĂ€usern und Ausstellungen. Doch durch die BUGA hat sich hier noch einmal einiges getan. Ich konnte mich gar nicht sattsehen und musste mich mit Bildern stark zurĂŒckhalten. Es ist faszinierend, welche unterschiedlichen Pflanzenarten und Farben die Natur zu bieten hat. An dieser Stelle sei auch ein Lob an die vielen GĂ€rtnerinnen und GĂ€rtner gerichtet, die sich so hingebungsvoll um die Pflanzen kĂŒmmern. Die Insekten genießen dieses reichhaltige Pflanzenangebot und machen sich genĂŒsslich an den BlĂŒten zu schaffen.
      Bereiche, wie das Danakil und der Aussichtsturm wurden aufgrund der vielen Besucher und der langen Warteschlange ausgelassen (fĂŒr das Danakil muss man sich eh im Vorhinein online anmelden).
      Nach dem egapark ging es in die Innenstadt zum Petersberg Erfurt am Domplatz. Hier war ich positiv ĂŒberrascht, was sich durch die BUGA getan hat. Die Ausstellung zu den paradiesischen GĂ€rten ist faszinierend und auch die Außenanlange wurde wunderschön gestaltet. Man hatte eine tolle Weitsicht ĂŒber die Stadt. Es gab musikalische Unterhaltung und viele Attraktionen fĂŒr Groß und Klein, wie die drei Rutschen zur Petersbergstraße, die SpielplĂ€tze, Jugendfahrtraininganlange etc. Auf dem Domplatz an sich finden gerade die Domstufenfestspiele statt, was eine Attraktion fĂŒr sich ist.
      Sowohl im egapark als auch auf dem Petersberg gab es zahlreiche Imbiss- und GetrĂ€nkestĂ€nde - ob Kaffee, Eis, Gegrilltes, Kuchen, kĂŒhle GetrĂ€nke... fĂŒr's leibliche Wohl ist gesorgt. Auch Chill-FlĂ€chen gibt es an beiden Orten jede Menge. Es gibt HĂ€ngematten, LiegestĂŒhle, Sitzkissen und vieles mehr, um sich zu entspannen und die Pflanzenwelt auf sich wirken zu lassen. Die vielen kulinarischen- und Entspannungsangebote sind bei den Massen an Leuten aber auch notwendig. Denn, das muss man ganz klar sagen, die BUGA ist gut besucht und gerade am Wochenende schieben sich hier Massen durch. Aber gerade nach dem langen Corona-Lockdown sei es Erfurt und Umgebung gegönnt. Nach einem Spaziergang zum Theaterplatz ging es dann wieder zum Auto und nach Gotha. Dort wurde der Orangerie noch einen Besuch abgestattet, was jedoch hier auf der Tourkarte nicht mehr mit verzeichnet ist. Doch das Beweisfoto wurde hinterlegt. 😉
      Es war ein sehr schöner Tag in einer wundervollen landschaftlichen Gebiet, das nur zu empfehlen ist.

      • 1. August 2021

  6. Annafarina 🩝 war mountainbiken.

    25. Juli 2021

    1. Annafarina 🩝

      „Ich denke, dass die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft gegenĂŒber den Mitmenschen (und allgemein gegenĂŒber den Mitgeschöpfen) der allein wesentliche moralische Inhalt der Religionen ist und zugleich die einzig mögliche Grundlage fĂŒr ein befriedigendes Dasein vom sozialen Gesichtspunkt aus.“ (Albert Einstein)Nach der etwas katastrophalen Tour des gestrigen Tages, wurde heute auf Sicherheit gesetzt. Es wurde eine Region gewĂ€hlt, in der ich mich etwas besser auskenne. Die Tour fĂŒhrte von Georgenthal entlang der Ruinen des Zisterzienserklosters in den Wald hinein nach Oberhof. Von dort ging es zurĂŒck ĂŒber die Ohratalsperre und Wechmacher HĂŒtte.
      Anfangs versteckte sich die Sonne hinter einer Wolkendecke, die einem verdreckten Watteteppich Ă€hnelte. Es schien, als wĂŒrde sich die Sonne nicht zeigen wollen. Doch das war sogar recht angenehm, da heute der Plan war, möglichst selten den Motor von Hulk zu nutzen, sondern stattdessen im Bio-Modus zu fahren. Der zugezogene Himmel sorgte dafĂŒr, dass eine leichte KĂŒhle in der Luft lag. Im Wald war es angenehm ruhig. An einer Stelle tat sich dann doch ein Weg auf, der aufwĂ€rts etwas zugewuchert war. DafĂŒr wurde man oben mit einer herrlichen Aussicht nach Oberhof belohnt. Man konnte das Ahorn Panorama-Hotel sowie die Skisprungschanze sehen. Allerdings war der Weg tatsĂ€chlich nicht fĂŒr das Bike vorgesehen, denn bergab ging es extrem steil auf einen ausgeschwemmten und mit Kies und Steinen versehenen Weg nach unten. Erst brachen links und rechts tiefe Spalten auf, die den Weg immer schmaler machten, am Ende kam noch eine Querspalte hinzu, die nicht ĂŒberrollbar gewesen wĂ€re. Naja, wer sein Bike liebt, der schiebt. Wieder im Sattel fĂŒhrte der Weg nach Oberhof rein. Dort zeigte sich schließlich auch die Sonne. Es wurde der Biathlon-Schießanlage, dem Bikepark-Oberhof und der Skisprungschanze ein Besuch abgestattet. Da in Oberhof auch viele Menschen unterwegs waren, ging es schnell weiter, auf der ehemaligen Bobbahn zur Ohratalsperre. NatĂŒrlich musste ich wieder an meinem Lieblingsaussichtspunkt halten, um Bilder zu machen. Leider wurde ich dabei von einem Biker gestört, der es weder fĂŒr nötig hielt, auf meinen Gruß zu reagieren, noch RĂŒcksicht auf mein Fotoshooting nahm und sich stattdessen einfach ins Bild stellte, um selber Fotos zu machen und etwas zu trinken. Es fiel ĂŒberhaupt auf, dass die Leute heute sehr unfreundlich waren. GegrĂŒĂŸt hat gerade mal ein PĂ€rchen (vermutlich auch nur, weil wir uns kannten). Alle anderen schauten entweder stur geradeaus oder reagierten mit gefrusteten Blicken. Ich frage mich manchmal, ob sich die Leute Ă€rgern, dass sie gerade in der Natur unterwegs sind bzw. Sport treiben. Ist das fĂŒr sie nur ein Pflichtprogramm?
      Es ist wirklich traurig, wie schwer es Menschen fĂ€llt, mit Freundlichkeit der Welt entgegenzutreten. Mark Twain sagte einmal: "Freundlichkeit ist eine Sprache, die Taube hören und Blinde lesen können." Es sollte eigentlich nicht schwer sein, diese Weltsprache "zu sprechen". Wie dem auch sei, nach Hause ging es wieder durch den Wald ĂŒber die Wechmacher HĂŒtte.
      Bis auf die Artgenossen, war es eine angenehme Tour. Die Temperaturen waren angenehm. Der Wald sorgte mit seiner Stille sowie den herrlichen erdigen und harzigen DĂŒften fĂŒr Entspannung und die Aussicht nach ĂŒberwundenen Höhenmetern war beeindruckend. TatsĂ€chlich waren auch nur 15% der Tourstrecke mit dem E-Modus des Motors gefahren. Die restliche Strecke wurde im Bio-Modus ĂŒberwunden.

      • 25. Juli 2021

  7. Annafarina 🩝 war mountainbiken.

    24. Juli 2021

    1. Annafarina 🩝

      "Der Computer ist der grĂ¶ĂŸte Umweg zu dir selbst." (Hans-JĂŒrgen Krackher)Heute, am Tag der virtuellen Liebe, sollte dieses Zitat der Slogan meiner Tour werden. Ich hatte mir die Burgruine Winterstein zum Ziel gesetzt und natĂŒrlich virtuell mit Komoot geplant. Das virtuell dargestellte Wette verhieß nur Gutes, sodass ich mich gleich in der FrĂŒh mit Hulk auf den Weg machte. Die Sonne kroch gerade die Himmelsleiter hinauf und hĂŒllte die Landschaft in ein liebevolles, warmes Licht. Die Vögel zwitscherten sich gegenseitig wach und die KĂ€lte wich der WĂ€rme. Liebe lag in der Luft. Doch schon nach kurzer Zeit, gab es Probleme im Paradies. Komoot war scheinbar unzufrieden mit der Tatsache, dass ich die geplante Route nicht exakt umsetzte. Die Folge war, dass Komoot die weitere RoutenfĂŒhrung abbrach und mich wieder nach Hause schicken wollte. Dieses PhĂ€nomen sollte auf der Tour ganze 5x stattfinden - operante Konditionierung funktioniert eben bei mir nicht, Komoot-Darling. Da bin ich nicht lernfĂ€hig. Der Grund fĂŒr meine Planmissachtung war das Event: Inselsberg ENDURO. SĂ€mtliche Waldstrecken waren mit Flatterband abgesperrt. Mehrmals geriet ich auf die Rennstrecke 2 und 3. Immer wieder musste ich Umwege fahren, immer wieder einen Blick auf die geplante Strecke werfen, um irgendwann festzustellen, dass wieder die geplante Strecke gelöscht war und Komoot mir ĂŒber den In-Earbud ins Ohr sĂ€uselte, ich solle umkehren. Ich war jedes Mal gezwungen, die Komoot-Tour zu beenden und die geplante Tour neu zu starten. Meine virtuelle Liebe zu dieser charmanten Outdoor-App litt heute gar mĂ€chtig, auch wenn sie es sicher nur gut mit mir meinte. Aber manchmal ist ein Umweg ein Ausweg, in dem Fall ein Ausweg aus der Event-Zone. Hatte ich mich in Bad Tabarz beim schönen Struwwelpeter-Park noch ĂŒber die vielen dort parkenden Biker gewundert, die so frĂŒh auf den Beinen waren und voller Enthusiasmus "Hi!" und "Guten Morgen!" riefen, so hoffte ich nun nur noch, dass das Rennen nicht all zu frĂŒh startet und ich aus der Gefahrenzone rechtzeitig herraus komme. Erhard Blanck hat einmal gesagt: "Es wurde mal behauptet, der Weg sei das Ziel. Da meldeten sich Umweg und Ausweg." Tja, wie wahr. Der Weg als solches war also streckenweise alles andere als schön. Ich mag es nicht, durch Ortschaften zu fahren und meide dies möglichst. Doch diesmal blieb mir hĂ€ufig keine andere Wahl.
      Aber endlich kam ich an der Burgruine an und ich konnte erst einmal aufatmen. Die Anlage war sehr idyllisch und lud direkt zum Verweilen ein. Der Der kleine Park ist hĂŒbsch bepflanzt und der Burggraben ordentlich gepflegt. Nach einem kleinen Fotoshooting ging es schließlich zurĂŒck.
      Da ich keine Ahnung von der Tragweite der Event-Strecken hatte, geriet ich natĂŒrlich wieder mehrfach in Absperrungen und befand mich streckenweise auf den Rennstrecken. Doch irgendwie schaffte ich es nach Friedrichroda. Auf einer rasanten Abfahrt eines Singletrail kreuzte dann noch ein Fuchs so knapp meinen Weg, dass ich jetzt noch darĂŒber nachdenke, wie es ihm wohl gehen mag. Ich hoffe er hat sich bei seiner waghalsigen Aktion, sich ins Dickicht zu schlagen, nicht am GestrĂŒpp verletzt.
      Nach einem kleinen Abstecher zum Candelaber, der wieder mit einer tollen Aussicht ins Land glĂ€nzte, ging es schließlich nach Hause. Komoot hatte zu diesem Zeitpunkt die Hoffnung aufgegeben, dass ich auf dieser Tour noch einmal auf ihre Stimme höre. Seit dem ist Funkstille zwischen uns.
      Aber da heute der Tag der virtuellen Liebe ist, sende ich euch auf virtuelle X and Os:

      • 24. Juli 2021

  8. maik242, AndrĂ©......a.meise âœŒđŸŒ und 146 anderen gefĂ€llt das.
    1. Annafarina 🩝

      "Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand." (Charles Darwin)Nachdem gestern durch den Nebel gewandelt wurde, ging es heute mit dem Bike im Sonnenschein durch den Wald zur Ohratalsperre und LĂŒtschetalsperre. Der Wald war von der Sonne schon wunderbar erwĂ€rmt, sodass man den herrlichen Waldgeruch wahrnehmen konnte. An der Ohratalsperre war es noch recht ruhig. Man hatte den Weg bis auf wenige Begegnungen fĂŒr sich. Man konnte die sicht auf das Wasser genießen. Dieses leuchtete im Sonnenschein herrlich blau. An der LĂŒtschetalsperre war es jedoch vorbei mit der Ruhe. Dort tummelten sich die Wassersportler, Badebegeisterten und CampinggĂ€ste. Dieses Getummel war zu viel, sodass es schnell weiter Richtung Heimat ging. NatĂŒrlich wurde wieder eine falsche Abbiegung hinter Luisenthal genommen - das gehört einfach dazu. Die falsche Abbiegung sollte verheerende Folgen haben, da es nötig war, das Bike bergauf durch das zerforstete mit Holz und Schlamm versehene Gebiet zu schieben. Ein Hoch auf die Schiebehilfe. 😅 Zuhause benötigte das Bike eine Dusche, die Kleidung einen Waschgang und die Schuhe eine "Abreibung". Insgesamt war es eine herrliche Tour. Ein besonderes Highlight nach der LĂŒtschetalsperre war zum einen die herrliche Aussicht Richtung ThĂŒringeti sowie ein kleiner Rastplatz mit WasserrĂ€dern und Pflanzenfahrrad. Herrlich, was sich manche ausdenken, um in der Natur etwas kĂŒnstlerisches/kreatives zu hinterlassen.

      • 18. Juli 2021

  9. Annafarina 🩝 war wandern.

    17. Juli 2021

    Pjotre đŸš”đŸŒđŸ„Ÿ, Pam und 128 anderen gefĂ€llt das.
    1. Pjotre đŸš”đŸŒđŸ„Ÿ

      Die Aussicht mega! Da muss ich doch glatt auch mal auf den Kickelhahn. đŸ€ŸđŸ»

      • 17. Juli 2021

  10. Annafarina 🩝 war Fahrrad fahren.

    11. Juli 2021

    Annafarina 🩝, GĂŒnni und 159 anderen gefĂ€llt das.
    1. Annafarina 🩝

      "Am zuverlÀssigsten unterscheiden sich die einzelnen Fernsehprogramme noch immer durch den Wetterbericht."
      (Woody Allen)
      Was macht man, wenn man sich nach der Grillparty des Vorabends dringend mit dem Bike sportlich betĂ€tigen möchte, doch der eine Wetterbericht Starkregen ab 09:00 Uhr ankĂŒndigt, der zweite Wetterbericht Gewitter ab 10:00 Uhr und der dritte Wetterbericht leichten Regen ab 08:00 Uhr? Richtig, man geht auf mittleres Risiko und fĂ€hrt Strecken, die einem eine schnelle Flucht nach Hause ermöglichen.
      Und so ging es heute mit Hulk und dem Blick regelmĂ€ĂŸig gen Himmel gerichtet in alle Richtungen um Georgenthal.
      Zuerst ging es in sĂŒdliche Richtung zur LohmĂŒhle und ĂŒber den Saurierpfad wieder zurĂŒck, Richtung Georgenthal. Die Saurier waren guter Dinge. Die Strecke war aufgrund des verregneten Freitags und dem regen Besucherverkehr am Samstag stark verschlammt. Das Wetter schien zu halten, sodass es in einem Bogen westlich zum Wiederkommshög ging. Hier konnte man die Aussicht zum Candelaber genießen. Inzwischen schien der Himmel sogar leicht aufzuklaren, sodass der in nördliche Richtung liegende Boxberg angepeilt wurde. Da sich die Sonne zunehmend durch die Wolkendecke kĂ€mpfte, wurde der nĂ€chste Bogen in östlicher Richtung ĂŒber Schwabhausen, den TruppenĂŒbungsplatz-Ohrdruf hin zum Kupferschlösschen gemacht. Es war inzwischen 09:00 Uhr und von Regen keine Spur. Also wurde der Heimweg ĂŒber GrĂ€fenhain, Nauendorf und die Kiesgruben Herrenhof gewĂ€hlt. In dieser Zeit wurde der Wind zunehmend stĂ€rker und die Wolken schoben sich zusammen. Der Regen blieb jedoch aus - und das bis jetzt.
      Im Gegensatz zur gestrigen Tour, hĂŒllte sich die Landschaft diesmal in einen Dunstschleier. Der Fernblick wirkte dadurch immer leicht verschwommen. Die Sonne hinter den Wolken ließ diese silbern leuchten. Die Felder waren in ihr sommerliches Gewand gehĂŒllt. Das Getreide sprießt derzeit in die Höhe und wird farblich durch Kornblumen, Wildmohn, Hahnenfuß und verschiedenen Disteln aufgehĂŒbscht. Das Getreide wogte im Wind und die KrĂ€hen tummelten sich am Wegesrand.
      Zusammenfassend war es eine angenehme Tour durch die landschaftliche Vielfalt um Georgenthal und das ApfelstÀdtgebiet.

      • 11. Juli 2021

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