Letzte Aktivitäten

  1. Dirk aus Altenerding war Rennrad fahren.

    vor 3 Tagen

    02:04
    54,8 km
    26,4 km/h
    290 m
    290 m
    Laubfrosch und andi36 gefällt das.
    1. Dirk aus Altenerding

      Nachdem gestern das Wetter recht gut war und ich leider nicht radln konnte, ging es dann heute auf eine kurze Runde. Allerdings war es heute dann doch etwas frisch. Die gute Nachricht: Es gab auf der Strecke keine Minusgrade. Die weniger gute Nachricht: In Erding waren es noch gute 2°C, kurz vor Unterschwillach ging es dann auf 1°C und nach Wimpasing waren es noch gute 0°C. Immerhin in Forstinning waren es mit 1°C deutlich über Null. Aber als ich wieder aus dem Ort heraus war, kamen die 0°C recht schnell zurück...Aber gut, fangen wir wieder vorne an. Die Runden werden jetzt wieder kürzer, nicht nur wegen der Temperaturen, auch das Zeitfenster der Helligkeit wird immer kürzer. Diesmal ging es wieder gen Süden los, über Pretzen, Singlding, Niederwörth, Wörth nach Unterschwillach. Das ist und bleibt der schönste Weg in Richtung Süden von Erding aus. Diesmal ging es wieder über Wimpasing, da hat man eine schöne Aussicht von oben. Erst hatte ich noch überlegt eine Runde durch Ottenhofen zu drehen, dann habe ich mich aber doch spontan umentschieden und bin direkt über den Sempt-Mangfall-Radlweg nach Forstinning geradelt. In Ottenhofen, direkt nach der Bahnunterführung standen wieder die zwei Esel draußen auf der Wiese. Die sahen irgendwie wenig begeistert aus, vermutlidach wollten sie es auch lieber ein bisschen wärmer haben. Das konnte ich hier nachvollziehen.Der Schlenker von Forstinning über Straßham und Kipfing war natürlich wieder dabei. Der kleine Umweg ist es wert geradelt zu werden. Dabei habe ich noch einen potentiellen Skilangläufer auf Rollen gesehen.In Karlsdorf ging es dann am Betonwerk wieder rechts weg. Der Weg ist eigentlich schön, es ist nur ein kurzes Stück bis zur Pension Neumeier dabei, die ist leider nicht asphaltiert. Im Frühjahr war hier noch viel Split, das ist nun weg und es ist ein gut festgefahrener Boden. Der lässt sich gut radln und das Stück danach durch die Felder ist tadellos und sehr verkehrsarm. Am Ende ging es dann am Sägewerk vorbei, das heute leider nicht nach frisch geschnittenem Holz roch, nach Preisendorf und über Kreiling zu der schönen Filialkirche St. Pankratius. Die Trauerweiden sind noch herrlich grün, die anderen Bäume belaubt und bunt. Auch wenn es hier leicht bergan geht, das lohnt sich. Der anschließende kleine Wald passt auch in den Rahmen: Es sind noch recht viele Bäume recht farbenfroh dabei. Da fällt es weniger auf, dass viele Bäume durchaus schon kahl sind. Das Stück von Neuharting nach Oberbuch geht leicht bergan, lässt sich dennoch super radln, da läuft es einfach. Zur Belohnung gibt es dann eine schöne Aussicht ins weite Tal. Das kommt auf den Bildern zwar nicht so rüber, dafür muss man schon dahin radln :-)Danach geht es bis Buch und weitestgehend bis Walpertskirchen nur bergab. Das ist normalwerweise eine Wonne, nur bei den Temperaturen heute war es gemächlich doch angenehmer. Der Fahrtwind kühlte doch deutlich mehr als einem lieb war.Bei Hallnberg war heute eine große Feier angesagt, viele Autos und ein Podest für große Familienfotos. Wobei sich da die größe mehr auf die Personen als das Foto an sich bezieht.Ich habe mich da nicht aufhalten lassen, es ging da durch die Felder nach Hörlkofen und dann weiter in Richtung Breitötting. Allerdings bin ich dann schon vorher direkt nach Kirchötting abgebogen und durch die Felder ging es nach Berg. Der Rest war dann wie der Hinweg.Abgesehen von den obligatorisch kalten Zehen, auch die Thermoeinlage half hier nicht, waren die Temperaturen durchaus erträglich. Das war weit angenehmer als auf der Rolle im Keller.Und ich war nicht der einzige Spinner bei dem Wetter: In Buch kamen mir gleich 3 Mountainbiker entgegen und auf dem Weg nach Niederwörth kam mir gar ein Rennradfahrer entgegen: Hat der bei den Temperaturen nichts besseres zu tun? Ok, ich schaue zum Glück selten in den Spiegel...Ansonsten war heute nicht viel los, einen Buchfink habe ich gesehen und ein paar Greifvögel, die auf einem Ast saßen. Denen war es wohl auch etwas zu kühl um durch die Gegend zu fliegen...Und ja, ich bin nun auch so Spinner der bei so niedrigen Temperaturen radelt. Dabei hatte ich mir fest vorgenommen nicht unter 10°C aufs Radl zu steigen.Aber: Es hat dennoch Spaß bereitet! Das ist ja der eigentliche Antrieb für solche Aktionen. Und nicht zu vergessen: Eine heiße Dusche nach so einer Tour ist auch ein Highlight der besonderen Art!

      • vor 3 Tagen

  2. Dirk aus Altenerding war Rennrad fahren.

    3. November 2019

    andi36 und lonse gefällt das.
    1. Dirk aus Altenerding

      Eigentlich war das Wetter, nachdem es aufgehört hatte zu regnen, recht gut. Wenn da nicht der gestrige Tag gewesen wäre, so war es eher wieder ein trüber Tag...
      Dabei waren die Temperaturen mit gut 10°C gar nicht so niedrig. Aber die feuchte Luft war dann doch nicht so ideal. Dennoch ging es recht gut zu radln.
      Diesmal ging es in den Osten von Erding bis Dorfen. Über Pretzen ging es via Kirchötting, Hörlkofen und Hallnberg bis Berg am Holz. Hier stehen die Belted Galloways auf der Weide. Es mag wenig Sinn ergeben diese hier zu züchten, interessant sehen sie aber allemal aus, fast wie große Meerschweinchen. Da musste man einfach anhalten und Fotos machen, zumal sie recht nah am Zaun standen. Diesmal hatten sie wohl nicht den schattigen Baum vorgezogen.Weiter ging es dann über Außerbittlbach und unter der neuen Autobahn hindurch nach Lengdorf. Diesmal bin ich am Sportplatz abgebogen. Das ist ein deutlich schönerer Weg nach Lengdorf hinein als über die Hauptstraße.Am Ortsausgang ging weiter durch die Felder entlang der Isen nach Esterndorf und weiter über Oberdorfen nach Dorfen. Der Vilstalradweg ist von hier doch ein wenig mühselig, es geht mal mehr, mal weniger gemächlich hoch bis zur Wasserscheide. Hier stehen aber links und rechts häufiger Bäume und der Weg war übersäht mit nassen Blättern. So gesehen, war es schon besser, dass es bergan ging.Dafür gab es eine gemütliche Abfahrt nach besagter Wasserscheide auf 498m. Der Rest war dann wie üblich, die Strecke von Angerskirchen bis Maierklopfen lässt sich super radln, vor allem mit Rückenwind, selbst wenn dieser nicht sehr stark ist.Ursprünglich wollte ich noch über Riedersheim radln, bin dann aber doch gerade aus direkt nach Bockhorn weitergeradelt. Die Abfahrt ist wunderbar und schön lang, wenn es denn ein bisschen wärmer gewesen wäre. So war das schon ein wenig schattig auf dem Radl...Den Weg über Mauggen direkt nach Papferding habe ich dann spontan doch nicht genommen, es ging an der Kapelle links weg und den Anstieg durch den Wald nach Kirchasch. So bin ich dann weiter über Breitasch nach Papferding gekommen und der Rest war wie üblich: Ringelsdorf, Indorf, Pretzen und dann wieder Altenerding.Am Ende war es dann doch wieder eine schöne Tour, wenngleich sie jetzt langsam kürzer werden. Das ist wohl den Temperaturen und vor allem der dunklen Jahreszeit geschuldet: Es wird doch recht früh dunkel.Unterwegs habe ich diesmal sogar vier Eichelhäher gesehen, das ist wohl eher ungewöhnlich und nein, das war nicht immer der selbe Vogel...

      • 3. November 2019

  3. Dirk aus Altenerding war Rennrad fahren.

    2. November 2019

    02:44
    76,0 km
    27,9 km/h
    190 m
    190 m
    1. Dirk aus Altenerding

      Heute zeigte sich der Spätherbst von seiner schönsten Seite. Es ist kaum zu glauben, was ein blauer Himmel und ein wenig Sonnenschein ausmachen.Während gestern alles trüb und schwermütig aussah, leuchtete heute alles in den buntesten Herbstfarben, einfach grandios.Der einzige Haken: Es sah nicht nur lange nach schlechtem Wetter aus, die Straßen waren dann auch noch lange mehr als feucht. Das Radl war nach der Tour eher durchgehend grau...Am Anfang war es noch recht bedeckt, aber warm. Wenngleich der mäßige Südwind doch recht ordentlich blies, hatte ich das Gefühl mich zu warm angezogen zu haben, als die Sonne herauskam. Gut, später war ich dann froh, warm eingepackt zu sein. Es waren zwar gut 10°C mehr als gestern, jedoch war die Luft recht feucht und damit fühlte es sich deutlich kälter an.Los ging es diesmal ins Moos über Itzling und dann die übliche Tour bis Aufkirchen und dann durchs Moos nach Oberding und weiter durchs Oberdinger Moos bis kurz vor Birkeneck. Von da ging es dann zurück bis Notzing. Der Radlweg ist mittlerweile wieder tadellos zu radln, den hatte ich von früher noch in schlechterer Erinnerung.In Notzing ging es gleich nach dem Ortseingangsschild rechts weg, am Kindergarten vorbei bis zum Schloss. Das ist mittlerweile durch die kahlwerdenden Bäume wieder ein wenig zu erkennen.Weiter ging es dann durch das Schnabelmoos bis Eichenried. Hier bin ich dann schon einen vorher in die Moosstraße abgebogen. Da waren ein paar Bäume die Schutz vor dem Wind boten. So ging es dann weiter ins Schnabelmoos. Hier war gerade eine Treibjagd und überall standen Warnschilder. So richtig entspannt kann man da dann doch nicht radln...An der noch immer geschlossenen Biergarten Franzheimer ging es dann weiter am gut besuchten Golfplatz vorbei zur Brennermühlstraße. Die bin ich wieder komplett entlang geradelt, die Strecke ist einfach schön. Von da ging es dann wieder in zurück bis zur BR Sendeanlage Ismaning und weiter bis zur Finsiger Alm. Überraschender weise stand da ein Schild, sie hätten geöffnet. Gut, der Biergarten sah nicht danach aus und es wurde ohnehin langsam dunkel. So habe ich gar nicht erst angehalten, es ging weiter an den Blumenbeten vorbei und in einer Schleife nach Eicherloh. Die Strecke ging dann weier und die Abzweigung bei Auto Arlt nach Moosinning war wieder obligatorisch: Da läuft das Radl einfach super. Von Moosinning ging es dann durchs Moos zurück über Eching und dann spontan wie beim Hinweg über die Therme nach Itzling und nach Hause. Bei der Therme ging es wieder ordentlich zu und man muss höllisch aufpassen, nicht von einem parkplatzsuchenen Auto ausgebremst oder gar umgefahren zu werden.So war es aber einfach eine schöne, flache Strecke durch den bunten Herbst. Die letzten Blätter auf den Bäumen leuchteten mit aller Kraft, das Grün sah satter aus und der hohe Rotanteil der späten Herbstsonne verstärkte das alles noch.Ich denke, die Bilder sprechen für sich.Da war es dann halb so schlimm, dass man doch längere Zeit brauchte um das Radl wieder wie ein solches aussehen zu lassen. Und das Beste: Es sind jetzt weniger als vier Monate bis zum Frühlingsanfang...

      • 2. November 2019

  4. Dirk aus Altenerding war Rennrad fahren.

    1. November 2019

    ChriGra gefällt das.
    1. Dirk aus Altenerding

      Heute sollte es eigentlich wärmer und weniger windig sein. Aber irgendwie schien das nicht ganz zu stimmen, es ging runter auf 4°C und von Sonne war weit und breit nichts zu sehen. Der Wind kam mir auch schlimmer vor, vermutlich weil er kälter war.Aber was soll man machen? Ich hatte frei und es regnet nicht, also ging es dann doch aufs Rad und los. Richtig hell wurde es nicht und es sah wieder alles recht trostlos aus. Außer in der Nähe von Kirchen war auch kaum jemand zu sehen, Radler schon gar nicht. Ob mir das zu denken geben sollte? Ich glaube nicht...Heute ging es dann da weiter, wo ich gestern aufgehört habe. Ursprünglich wollte ich direkt über Pretzen nach Papferding radln, ich habe mich jedoch kurzfristig umentschieden und bin über Niederwörth geradelt. Dann kommt man von Süden aus nach Indorf herein. Das ist mal eine Abwechslung.Da der Wind aus dem Osten recht unangenehm war, ging es erst recht von Bockhorn hinten über Riedersheim zur Hauptstraße nach Eschlbach: Hier gibt es ab und an ein paar kleine Wäldchen die ein wenig Wind abfangen, dafür ist es ein bisschen hügeliger. Beim Wirt zu Riedersheim stehen die zwei Esel auch noch draußen und kamen interessiert angetrabt: Die wollten wohl auch sehen, wer bei so einem Wetter da herumradelt.Die anschließende Abfahrt nach Eschlbach war dann weniger ein Vergnügen: Es wurde doch recht kalt dabei und der Schwung war schon vor dem anschließenden Anstieg dahin. Von da ging es ein wenig wellig weiter bis zur B388 mit der Abfahrt nach Maria Thalheim, inklusive des anschließenden Anstiegs bis zur eigentlichen Abfahrt in den Ort.Diesmal ging es dann anders herum durch Kleinthalheim nach Fraunberg und weiter über Singlding und Helling nach Grafing. Ursprünglich hatte ich dann die Strecke nach Grucking und von da nach Tittenkofen geplant.Spontan bin ich in Grafing aber abgebogen und es ging über Reichenkirchen und Lohkirchen nach Tittenkofen. Gelegentlich braucht man auch einmal eine leicht andere Strecke, das ist zwar ein Umweg aber ist schön zu radln.Der Rest ist wie üblich, es ging von Tittenkofen nach Eichenkofen. Lediglich der Kiesbagger mit seinen vielen, großen, verrosteten Schaufeln ist verschwunden.Der Rest ist fast wie üblich: Eitting und dann durch die Felder nach Niederding, vorbei an dem Solarfeld. Ich wusste gar nicht, dass man die Solarpanels schwenken kann, die standen nun alle waagerecht.Von da ging es dann den üblichen Weg durch die Felder nach Aufkirchen und weiter nach Stamham. Nur auf Höhe der Therme bin ich spontan dahin abgebogen. Das war nicht ganz so ideal, da ging es fürchterlich zu. Da wurde sogar die ganze Wiese davor zugeparkt. Da wollte ich dann trotz der Kälte nicht sein.So ging es dann aber über Itzling und vorbei am Lindenwirt zurück. Das ging dann doch überraschend gut, ich hatte mir das bei den Temperaturen dann doch schlimmer vorgestellt.Und mittlerweile glaube ich, dass die kalten Zehen von der SPD-Hakenplatte stammen. Da muss ich mir dann vielleicht doch einmal ein paar Thermoeinlagen organisieren.

      • 1. November 2019

  5. Dirk aus Altenerding war Rennrad fahren.

    31. Oktober 2019

    02:09
    57,5 km
    26,8 km/h
    310 m
    310 m
    Stefan, andi36 und lonse gefällt das.
    1. Dirk aus Altenerding

      Eigentlich wollte ich bei den Temperaturen nicht radln. Aber was soll es, warm anziehen und eine kleine Runde testen. Dabei ging es besser als erwartet, abgesehen von den obligatorisch kalten Zehen nach einer Stunde. Dabei hätte ich es mir schlimmer vorgestellt, da es auf dem Land nur gut 5°C waren und der Ostwind obendrein noch das Ganze noch kälter erscheinen ließ.Am Anfang ging es dann von Pretzen aus gen Süden. Dabei war es noch recht bewölkt und es sah alles etwas trostlos und schwermütig aus, selbst die begrünten Äcker. Dennoch tat das radln recht gut und so ging es dann bis Unterschwillach und über Wimpasing nach Ottenhofen, vorbei am alten Wasserkraftwerk bei der Firma F.X.Meiller, eine ehemalige Schmiede und Hammerwerk, das später auch noch Strom erzeugte.Von da ging es dann den Sempt-Mangfall Radlweg nach Forstinning, vorbei am Sportplatz, unter der Bahn hindurch und da standen sie wieder: Zwei Esel auf der Wiese und grasten friedlich.Das restliche Stück bis Forstinning war wieder gut zu radln, die Temperaturen waren durchaus erträglich. Den obligatorischen Schlenker über Straßham und Kipfing habe ich natürlich auch wieder eingebaut. Hier kam dann auch endlich einmal die Sonne durch und es sah gleich alles viel freundlicher aus. Ab und zu kam die Sonne sogar richtig durch und man hatte das Gefühl es wird wärmer. Allerdings nur solange, bis sie wieder weg war, was viel zu schnell ging...Von Karlsdorf ging es dann am Kieswerk rechts weg und durch die Felder bis zum Sägewerk und von da nach Preisendorf. Das anschließende Stück über Kreiling und die wettinger Fillialkirche St. Pankratius bis hoch nach Neuharting ist einfach eine wunderschöne Strecke, auch wenn es hier die ganze Zeit leicht bergauf geht.Die Belohnung für den Anstieg folgt auch gleich, über die vielen Buchs geht es leicht bergab auf dem Hügelkamm. Gleichzeitig hat man eine herrliche Aussicht in das Tal. So ging es dahin bis Buch und weiter in Richtung Walpertskirchen. In Hallnberg ging es dann rechts weg und so konnte ich nicht nur Walpertskirchen umfahren, ich kam auch auf einer schönen Strecke direkt in Neufahrn heraus. Von da ging es dann bis Englpolding eigentlich nur bergab und das inmitten von Wiesen und Feldern. Das ist einfach nur schön, wenngleich der Ostwind hier recht frisch war.Der kleine Anstieg dann bis Kirchasch war halb so wild und es ging über Breitasch nach Papferding und weiter über Ringelsdorf und Indorf nach Pretzen. Dabei hatte ich dann schönen Rückenwind, da lief das Radl einwandfrei und ich war wieder daheim. Und das, abgesehen von kalten Zehen, überhaupt nicht durchgefroren. Ab und an muss man sich wohl einfach überwinden und aufs Radl steigen...

      • 31. Oktober 2019

  6. Dirk aus Altenerding war Rennrad fahren.

    27. Oktober 2019

    andi36 und Stefan gefällt das.
    1. Dirk aus Altenerding

      Es gibt so Tage, ich glaube, wenn ich nicht dabei gewesen wäre, ich würde es nicht glauben: Super Wetter, über 20°C und alles grün. Wenn gelegentlich nicht ein paar bunte Blätter an den Bäumen gewesen wären, man hätte es für einen Frühlingstag halten können.So gesehen, war es vielleicht ganz gut, dass ich gestern nicht radln konnte. Heute hatte ich Ausgleich genug.Dabei fing es bescheiden an, die Nase saß leicht zu, der Kopf dröhnte und ich fühlte mich eher schlapp. Aber bei so einem Wetter kann man wohl kaum daheim bleiben. Also ging es los und wie fast immer, es war mühselig und ich war schon geneigt eine kurze Runde zu drehen.Aber irgendwie ist es immer das Gleiche, wenn man dann einmal ein bisschen unterwegs ist, läuft es dann doch ganz gut. Plötzlich war die Nase frei, der Schädel ließ nach und das Wetter war schlichtweg fantastisch. Lediglich der Wind störte ein wenig. Da es Westwind war, bin ich gegen Westen losgeradelt. Es ging über Oberding und Hallbergmoos nach Pulling, da war dann leider die Schranke geschlossen. Aber da die Sonne hier schien, war das eigentlich kein Problem.Weiter ging es dann durch die Felder, da hier ein paar Bäume standen, war der Wind hier etwas ruhiger. Aber wenn man wieder im freien Feld war, blies er wieder ordentlich. Das ist der Nachteil auf einer flachen Strecke...Statt über Haxthausen ging es diemal über Pallhausen und Sickenhausen nach Gremertshausen. Da ist es leicht hügelig, und das auch noch bei Gegenwind. Aber man hat eine schöne Sicht auf die Felder und keinen störenden Verkehr.Weiter ging es bis zur Amper und ein Stück entlang dieser. Nur konnte man sie nur selten sehen, da waren viele Bäume im Sichtfeld. Bei Weng kommt man wieder am Wasserkraftwerk vorbei und danach bis Großnöbach entlang des Amperkanals, jedoch weit genug weg um ihn nicht mehr zu sehen.Im Anschluss ging es entlang der Hauptstraße, jedoch auf einem guten Radlweg.Die Abzweigung nach Heimhausen war dann leider doch stark befahren. Zum Glück ging es aber gleich wieder links weg und das war gut: Über Inhausen ging es gemütlich durch die Felder nach Ottershausen. Auch hier leutete der Ackersenf wieder wunderschön.Dafür gab es dann einen Radlweg etwas abseits der Hauptstraße, da sollte man am Anfang den Einstieg nicht verpassen: Der ist recht versteckt.Später geht der Radlweg dann direkt neben der Straße her durch den Wald. Allerdings wird hier momentan ein schnelles Internet verlegt, da sind zahlreiche Baustellen die in den Raldweg ragen. Aber auch das war gut zu meistern, hier war nicht viel los.Anschließend bin ich in die Moosstraße abgebogen, vorbei an dem Kies-Center Ampermoching. Das war eine gute, breite Straße mit tadellosem Asphalt und meistens recht geradlinig. Das scheint auch eine Hauptausfall-Radlstrecke aus München zu sein: Hier waren sehr viele Radler unterwegs und die kamen mir alle entgegen...Da es sich anbot, bin ich diesmal die Regattastrecke von Oberschleißheim entlang geradelt. Hier sollte der Wind nicht von vorne kommen, dann lässt sich die lange Gerade gut radln. Ab und an sieht man auch noch ein paar Ruderer auf dem Wasser. Von denen sollte man sich nicht zu sehr ablenken lassen, hier sind auch viele Fußgänger unterwegs. Am Ende bin ich dann zum Schloss Oberschleißheim geradelt, diesmal dann von Süden kommend. Das Schloss ist nach wie vor sehenswert und die Anlage ist doch riesig.Der Biergarten lud leider nur bedingt zum Einkehren ein. Der eigentliche Biergarten mit Selbstbedienung hat schon die Saison beendet, der andere Teil mit Bedienung war bis zum Anschlag voll.Also ging es weiter gen Garching. Erst wollte ich am Schlossgarten entlang radln, da war nun der Weg gesperrt. Also ging es die Allee entlang und dann auf die Hauptstraße. Die hatte einen wunderbar schönen und neuen Asphalt. Obendrein gab es keine Autos, da lief das Radl super. Mich wunderten nur die vielen Blätter auf der Straße, bei Verkehr sollten die eigentlich verweht werden.Die Antwort kam dann überraschend: Der Asphalt endete, das anschließende Stück war schon abgehobelt und dann stand ein Kran mitten auf der Straße. Gut, das erklärt wohl, warum hier keine Autos unterwegs waren, da kam man auch mit dem Radln nicht daran vorbei. Dafür gab es hier aber einen Radlweg in Richtung Schloss. Da wollte ich ohnehin eimal hin, da, am Ende des Schlossparks, steht das Schloss Lustheim.Weiter ging es dann über Lustheim nach Garching. Der Teil ist leider nicht so schön, man radelt eine zeitlang über die B471. Da gab es dann zwischendrin die Ankündigung zu einem Radlweg. Der war dann doch bescheiden und entpuppte sich als einen Split-Gehweg mit erlaubten Fahrrändern. Vor Garching habe ich irgendwie durch ein Büroviertel durchgeradelt. Immerhin bin ich so zur alten Umgehungsstraße gelangt und von da an lief es gut.Den Biergarten Mühlenpark habe ich nicht angesteuert, der Wirt mag es nicht, wenn man das Radl mit in den Biergarten nimmt und man kann es nicht in Sehweite abstellen. Da ich auch kein Schloss dabei hatte, ging es also weiter. Der Radlweg ist hier gut und es geht wieder über die Isar. In Ismaning bin ich dann gleich wieder nach Fischerhäuser abgebogen und von da ging es durch das Moos zur Finsinger Alm. Hier war dann eine Pause notwendig, sie hatten auch noch offen und waren gut besucht.Gestärkt ging es dann durchs Moos heim nach Altenerding.So ein Wetter Ende Oktober ist einfach unglaublich, es gab viele blühenden Felder mit Ackersenf, Ölrettich und lila blühender Phacelia. Auch viele Blumen leuchteten noch in voller Blüte am Wegrand. Die meisten Felder sind grün und dem letzten Mais droht so langsam die Ernte. Dafür sieht man noch viele Gemüsefeldeter. Und das Beste: Die Kopfschmerzen sind völlig weg, als wären sie nie da gewesen.Das mit dem Wind war wohl auch nicht ganz so schlimm, zurück gab es Rückenwind, den man allerdings nur an der Geschwindigkeit auf dem Tacho merkte. Ich fürchte nur, dass es jetzt kalt und nass wird. Aber wer weiß, vielleicht kommt ja doch noch der eine oder andere schöne Tag und man findet die Zeit aufs Radl zu steigen.

      • 27. Oktober 2019

  7. Dirk aus Altenerding war Rennrad fahren.

    25. Oktober 2019

    02:34
    70,5 km
    27,4 km/h
    380 m
    390 m
    andi36, ChriGra und Stefan gefällt das.
    1. Dirk aus Altenerding

      Was macht man, wenn man noch Resturlaub und Überstunden hat, dann das Wetter Ende Oktober noch gut wird? Genau, man geht auf Dienstreise, damit man gar nicht erst in Versuchung kommt aufs Radl zu steigen :-/Aber das Schicksal meinte es dann immerhin heute gut mit mir: Ich war schon am frühen Nachmittag wieder in Erding. Es ist dann schon erstaunlich, wie schnell man sich umziehen kann und auf dem Radl sitzt. Ok, kurz-kurz war vermutlich dann doch etwas gewagt...Aber das Wetter war noch traumhaft. Es war alles noch herrlich grün und die Bäume zum Teil herbstlich bunt. Es war generell noch sehr viel Laub auf den Bäumen und die meisten Felder noch oder wieder grün. Das ist doch dann ein netter Ausklang für die Woche.Da es noch eine gute Sicht gab und der Wind fehlte um eine Richtung vorzugeben, ging es gen Norden los: Das Ziel war Asenkofen, von da hat man einfach eine herrliche Weitsicht.So ging es dann wie üblich los: Stamham, Aufkirchen, Niederding, Reisen, Eitting und dann durchs Moos. Es ging dann noch an der Stoibermühle vorbei und nach der Autobahn an der kleinen Kapelle zurück um dann nach Marzling abzubiegen.Von Marzling ging es dann über den Hügel nach Goldshausen. Von da gab es schon die erste schöne Aussicht auf die Abfahrt nach Jaibling. Weiter ging es über Unterberghausen nach Grossenviecht. Die Abfahrt da ist mehr als schön, leider muss man unten aber die Hauptstraße queren. Da ist es oft gut, vorher auf einen keinen Gang zu schalten.
      Nach der Hauptstraße geht es nach Schmidhausen ordentlich hoch. Dafür ist man dann auf einem Hügelkamm mit guter Aussicht, am Ende geht es dann links weg nach Asenkofen.
      Wer noch nie von hier kommend nach Asenkofen geradelt ist, sollte das unbedingt bei klarer Sicht nachholen. Die Aussicht ist einfach herrlich, man sieht in der Ferne Moosburg und im Hintergrund kann man schon Landshut erkennen. Aber auch links und rechts des Weges ist die Aussicht hervorragend.Die Krönung ist dann noch die lange Abfahrt bis Oberhummel, vorbei am nach Holz duftenden Sägewerk von Windsham. In Oberhummel geht es gleich links um das Haus herum auf den Radlweg und auf die obligatorische Schleife durch Niederhummel. Das lohnt sich einfach, es wäre schade das Stück nicht zu radln.Weiter ging es dann nach Gaden mit dem Abweig gen Niederlern. Hier stehen links und rechts entlang der breiten, langen Straße zahlreiche Bäume, man könnte von einem Wald reden. Die Bilder sprechen für sich: Das ist einfach schön. Von Niederlern ging es dann nach Berglern und durch dann entlang der Saubach-Flutmulde nach Eitting. Da habe ich mich leicht verfahren, ich hatte da über ein paar Dinge der Woche nachgedacht und nicht so auf den Weg geachtet...Der Weg durch die Felder war aber eine gute Wahl und das Stück von Reisen ging dann doch sehr gut weiter bis Niederding zu radln. Der Tipp von Laubfrosch war gut, das ist besser als die unübersichtliche Kurve in Niederding bei der Abfahrt nach Aufkirchen. So kam ich an dem Solarpark heraus und bin dann auf den Weg durch die Felder nach Aufkirchen gelangt.Der Rest ist fast wie üblich, statt direkt nach Altenerding zu radln, habe ich noch den Schlenker über die Therme und Itzling genommen. Da der Radlweg entlang der B388 noch bis August gesperrt ist, ging es über den Lindenwirt und die Lange Feldstraße zurück.Das war eine wunderbare. wenn auch etwas länge als ursprünglich geplant, Feierabendrunde. Allerdings wurde es nicht nur recht kühl, die Schatten wurden auch immer länger und obwohl die Sonne noch deutlich am Himmel zu sehen war, kam es mir doch schon recht dunkel vor.Aber dennoch: Die rötliche Herbstsonne und die meist noch grünen Felder, gepaart mit blühender Gründüngung, das hat schon etwas. Wenn man dann das hohe Gras noch Ende Oktober sieht, dann kann man sich bislang nicht wirklich über den Herbst beschweren. Jetzt kann das Wochenende kommen, auch wenn es heißt die Reifen zu wechseln (am Auto, beim Radl beliben die alten Mäntel drauf!).Auffallend waren heute auch die vielen Trecker: Die Landwirte haben offenbar das gute Wetter auch noch genutzt. Ich hatte erst überlegt ab Reisen durch die Felder zu radln. Aber da mir bis dahin schon mehr als fünf Trecker begegnet waren, habe ich dann doch die Straße bevorzugt.

      • 25. Oktober 2019

  8. Dirk aus Altenerding war Rennrad fahren.

    20. Oktober 2019

    04:58
    117 km
    23,6 km/h
    1 200 m
    1 200 m
    andi36 und Stefan gefällt das.
    1. Dirk aus Altenerding

      Die Woche war irgendwie stressig und ich kam nicht zum Radln, dafür habe ich dann 20 Überstunden in 5 Tagen geschafft...Demzufolge war ich gestern mehr als platt, da war nichts mit radln und das obwohl das Wetter passte. Dafür konnte ich all das erledigen, was die letzten Tage liegegeblieben war.Heute war ich noch immer K.O., aber die Wettervorhersage ließ es nicht zu daheim zu bleiben. Also ging es dann doch auf Tour, wenngleich ich mich dann doch etwas zu kühl angezogen hatte: Die versprochenen mehr als 22°C waren dann noch nicht da, um 12:00 waren es dann noch immer nur 12°C. Als die Sonne dann einmal herauskam, war es richtig angenehm, jedoch nur für ein paar Minuten. Aber dennoch, das Radln heute tat gut, ich habe den Kopf wieder freibekommen.Los ging es gen Osten, diesmal über Indorf, Papferding und Salmannskirchen nach Bockhorn. Da habe ich dann den Schlenker über Riedersheim eingebaut und es ging dann über Maierklopfen gen Osten. Kurz vor Permering ging es dann links weg nach Taufkirchen.Das ist eine sehr schöne Strecke, ein wenig hügelig, dafür landschaftlich reizvoll. Schöner kann man von Erding kaum noch nach Taufkirchen gelangen, außer vielleicht von Norden über Steinkirchen und Eldering. Da ging es dann auf den Vilstalradweg, dabei hätte ich fast vergessen die Ansicht des Wasserschlosses zu genießen.Dem Radlweg bin ich nur bis Moosen gefolgt und bin dann rechts weg und durch die Felder und Wiesen geradelt. Am Ende war das schön aussehende Bergbauern Cafe auf der linken Seite, auf der rechten der Campingplatz mit dem Loaner Wirt. Da bin ich dann auch noch vorbei geradelt, es sah aber nicht sehr offen aus. Zumindest gab es draußen keine Tische mehr...Aber das war egal, da lag noch etwas besseres auf dem Weg und heute ist Sonntag. So ging es dann über Güntergernbach nach Wasentegernbach. Am Ortseingang scheint jemand über die Sparkasse und dem Landrat bzgl. einem recht verfallenen, altem Haus...Weiter ging es dann mit nach Schwindkirchen, jedoch mit einem kleinen Schlenker über Loh: Beim Wirt z'Loh gab es nebem dem erstklassigen Märzen auch einen echt guten Apfelstrudel. Da plant man doch gern eine Pause ein.Von Schwindkirchen ging es dann weiter durch die Felder über viele kleine Orte nach Großschwindau. Das ist eine empfehlenswerte Strecke, guter Asphalt, keine Autos aber eine schöne Landschaft. Allerdings, wie im Holzland nicht anders zu erwarten, ging es dann auch einmal ein längeres Stück bergauf. Die Entschädigung ist aber eine Superaussicht gepaart mit einer ordentlichen Abfahrt. Da bereitet das Radln doch Freude.Das anschließende Stück nach St. Wolfgang ging zwar entlang der Hauptstraße, aber auf einem guten Radlweg. Kurz vor St. Wolfgang ging es dann rechts den Hügel hoch. Der zieht sich dann doch erstaunlich lang, dafür ist dann aber die Aussicht auf Lappach recht nett, auch wenn man dann gleich auf dem Höhepunkt abbiegt: Hier geht es dann auf einer Anhöhe durch die Natur.Eine ordentliche Herausforderung war dann erst die Abfahrt von Herrnberg mit anschließendem, langen und einigermaßen Steilen Anstieg bis zum Holzwirt. Von da gibt es wieder eine lange Abfahrt bis Kopfsburg. Da ist die Kreuzung im Ort gesperrt, mit dem Radl kommt man aber durch.Der Rest ist wieder eine schöne Strecke bis Embach, Langenprenning und über den Anstieg nach Holnburg ging es dann gen Lengdorf. Die Aussicht ist wieder einmal grandios, auch wenn die Sicht heute häufiger mal bescheiden war.Statt durch Lengdorf zu radln ging es am Bahnhof vorbei nach Thann und Hauzenöd um dann von oben gen Lengdorf zu radln. Nur bin ich dann nach Außerbittlbach abgebogen und spontan ging es dann noch über Innerbittlbach nach Penzing. Eigentlich soll der Ort wegen Bauarbeiten gesperrt sein, man kam aber mit dem Radl problemlos durch und so ging es weiter nach Isen.Der Rosenberg in Isen war wieder eine gute Herausforderung, der Anstieg geht auf 18% und vielleicht auch ein wenig mehr. Dafür ist er zum Glück nicht sehr lang.So ging es dann weiter bis Oberbuch. Kurz vorher hatte ich dann einmal einen Blick auf den Tacho geworfen: 90 km und ein Schnitt von 22.2 km/h. Da wurde es dann doch ein wenig Zeit das Tempo zu erhöhen. Das ging zum Glück erstaunlich leicht, der Wind kam mehrheitlich von hinten und ab Oberbuch ist es bis fast nach Walpertskirchen eine Abfahrt.Den Abschluss bildete dann in Hallnberg die Abzweigung nach Hörlkofen und es ging über Breit- und Kirchötting nach Pretzen und weiter nach Altenerding zurück.Es lief deutlich besser als erwartet, auch wenn das Tempo nicht sehr hoch war. Auch war die kurze Hose dann doch nicht so ideal. Wenn die Sonne durchkam, war es auch herrlich, aber in Summe waren das nur wenige Minuten. Dennoch konnte man die Temperaturen von 12°-16°C erstaunlich gut radln. Obendrein gab es immer wieder interessante Aussichten, mal mit blauem Himmel, mal bedeckt und machmal mit richtig dunklem Himmel.So gesehen bin ich mit der Etappe mehr als zufrieden und habe wieder ein paar Abschnitte gefunden, die ich noch nie geradelt war.

      • 20. Oktober 2019

  9. Dirk aus Altenerding und andi36 haben eine Rennradtour geplant.

    13. Oktober 2019

    04:22
    92,9 km
    21,3 km/h
    410 m
    410 m
    1. andi36

      Treffpunkt im Café ;-)?

      • 13. Oktober 2019

  10. Dirk aus Altenerding war Rennrad fahren.

    13. Oktober 2019

    05:31
    135 km
    24,5 km/h
    1 030 m
    1 040 m
    Stefan und andi36 gefällt das.
    1. Dirk aus Altenerding

      Das Wahnsinnswetter geht weiter, das kann man schon keinem mehr erklären...Nach der doch etwas anstregenden Tour gestern, war mir heute eher nach einer kurzen Tour. Aber da war dann das Wetter...Also habe ich mir gedacht, egal wie schlapp man sich fühlt, fahr einfach eine lange Tour und wenn es nicht passt, kehr einfach um.Also bin ich wieder nach Wasserburg geradelt. Beim letzten Mal gab es da ein paar weniger schöne Hauptstraßen, die hatte ich in der Planung korrigiert.Ich fürchte, es ist dem Alter geschuldet, aber an viele Anpassungen konnte ich mich Monate später nicht mehr erinnern. Aber das Gute daran: Die Änderungen waren alle sehr gut!Es ging, fast wie üblich, über Pretzen gen Süden. Die erste Überraschung war dann der Abzweig bei Berg. Von da ging es über Kirchötting weiter und dann über Sonnendorf bis Breitötting nach Forstinning.Von da der Radlweg nach Ebersberg ist vermutlich der schönste Weg nach Süden. Der Radlweg ist abseits der Straße, dennoch sind die Autos mitunter recht laut. Obendrein geht es dann bis Ebersberg leicht bergauf, kaum merklich, es sieht flach aus, aber man merkt es deutlich am Tempo.Kurz vor Ebersberg ging es dann links ab, ab da war die Strecke wieder traumhaft. Es ging durch sehr grüne Wiesen und Felder, im Norden sieht man eine Hügelkette und es geht abwechslungreich daher.Noch besser ist, dass man auf der heutigen Strecke entweder kaum befahrene Hauptstraßen hatte oder sehr gute, abseits geführte Radlwege.
      Das ging so bis Wasserburg und die Tour führte quasi von hinten zu Meggle und ab da ging es erst über Radlwege und dann über eine Fahrradstraße nach Wasseburg.
      In Wasserburg selber war es wieder ein wenig chaotisch, zu viele Autos und zu viele Leute bei dem schönen Wetter in den Cafes. Das machte aber nichts, vom letzten Mal kannte ich noch einen guten Geheimtipp.Heraus ging es wieder über das Brucktor. Das ist von beiden Seiten einfach schön und anschließend geht es über den Inn. Der war heute erstaunlicherweise nicht so trüb...Danach ging es ordentlich hoch, die Belohnung war dann eine grandiose Aussicht auf Wasserburg von oben. Das muss man sich einfach gönnen!Von da bin ich dann weiter zum Cafe Mesner geradelt. Ich fürchte, der Geheimtipp wird seinem Namen nicht gerecht: Es war da recht voll! Dennoch lohnt sich das allemal: Die Kuchen hier sind einfach genial!Danach ging es weiter nach Haag, erst über die Inn-Brücke neben der Hauptstraße und dann durch kleine Ortschaften mit anschließendem Privatweg: Da muss man fast durch den Garten radln und durch ein kleines Tor geht es weiter. Gut, es würde da auch einen Umweg geben, aber warum?Von da ging es durch die Felder weiter bis zur Hauptstraße nach Haag. Der Radlweg daneben ist gut und breit, neigt aber dazu, die Seiten zu wechseln :-/Und in Haag ist ein Zwischenstopp im Biergarten am Turm schon quasi Pflicht! Allerdings kam diesmal ein älterer Herr vorbei und meinte, es wäre nicht ok das Radl am Baum anzulehnen: Da gibt es einen super Radlständer hinterm Haus. Klar, da stelle ich bestimmt mein Radl ab.
      Dabei war er weder Angestellter noch hat irgendwen das Rennradl gestört. Ich habe mir da das Leben einfach gemacht: "Danke für den Hinweis, den werde ich nächste Mal in Betracht ziehen."
      Ich meine, ein Rennrad außerhalb der Sichtweite abzustellen, das verlangt schon Vertrauen. Dummerweise bin ich da eher skeptischer...Weiter ging es dann in Richtung Lichtenweg, dem vermutlich höchsten Punkt im Landkreis Erding. Von da bis Mittbach oder besser Pemering, wäre trivial, wenn da nicht ein Tal dazwischen liegen würde.So ging es erst bergab, in der Kurve darf man abbremsen, es ging geradeaus weiter, und danach erst recht, die Straße ist nicht unbedingt die beste im Landkreis. Zum Ausgleich ging es dann ordentlich und lang wieder bergan...Von Pemmering ist es gut, wenn man auf die 70 km/h kommt, damit schafft man den Anstieg danach. Danach geht es dann endlich über die vielen Buchs gen Walpertskirchen. Da geht es die meiste Zeit gut bergab, das kann man nur genießen.In Hallnberg bin ich dann abgebogen. Ursprünglich wollte ich über Hörlkofen radln, da die Beine aber noch recht fit waren (oder: Sie haben sich bislang noch nicht beschwert.) ging es dann über Neufahrn nach Kirchasch.Da wollte ich erst über Papferding direkt zurück, es lief aber noch gut. So ging es dann weiter nach Mauggen und Bockhorn. Von da ging es per Thal, Salmannskirchen und Papferding nach Indorf. Aber selbst hier, fiel mir noch ein kleiner Schlenker ein und es ging dann doch über Niederwörth zurück.Eigentlich hätte ich sogar noch mehr Kraft gehabt, aber die Schatten wurden langsam sehr lang...Insgesamt war es eine herrliche Tour, vermutlich die schönste mit dem Ziel Wasserburg.Das Wetter hat mitgespielt und meistens hat man grüne Wiesen und Felder gesehen, ab und an auch viel Acksersenf und Ölrettich, oft in Kombination. Ferner gab es den Bienenfreund und leuchtende Sonnenblumen. Wären die herrlich bunten Blätter auf den Bäumen nicht gewesen, man könnte meinen, es wäre Frühling.Am meisten hat mich aber überrascht, dass ich die Tour überhaupt geschafft habe. Nach der Tour gestern, hatte ich mich heute nicht danach gefühlt. Aber wie so oft: Das Wetter verlangt nach einer längeren Tour. Also habe ich mich erst einmal daran orientiert und jederzeit die Option für eine Verkürzung im Kopf gehabt. Dabei war es eher umgekehrt: Als ich lange genug unterwegs war, lief es immer besser. Vermutlich hätte ich auch noch ein paar Kilometer mehr geschafft, wäre da nicht der Sonnenuntergang dazwischen gekommen.Wahnsinn, das glaubt einem keiner, dass es so ein Wetter Mitte Oktober gab. Dabei ist die Prognose für die nächsten Tage ähnlich. Nur kann ich mir da dummerweise nicht frei nehmen. Daher ging es dann heute doch etwas weiter...

      • 13. Oktober 2019

Über Dirk aus Altenerding

Mit dem Rennrad durch Wiesn, Felder, Wälder sowie Hügel und Täler, das ist mein Ding! Ansonsten findet Ihr mich in der Linux-Welt.

Dirk aus Altenerdings Touren Statistik

Distanz11 777 km
Zeit463:45 Std