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  1. Jackie_Catkin und MonacoTrail waren wandern.

    27. Mai 2020

    02:25
    13,8 km
    5,7 km/h
    90 m
    120 m
    HorstAP, MonacoTrail und 42 anderen gefällt das.
    1. Jackie_Catkin

      Es fällt mir schwer, hier das eine Thema zu finden... Es gab Grün und Industrie, Altstadt und Neubauten, Wohnviertel und Großstadtflair, Pfade und Landstraßen, Stadtplätze und Hinterhöfe; all das mal mit, mal ohne Fließgewässer. Was aber immer wiederkehrte, waren schöne Aussichtspunkte, teils dem Pendeln um die Isar-Abbruchkante herum geschuldet. Also Aussicht.Was mir gut gefiel, gerade für einen warmen Tag: Kühles Grün mit Windkanälen wechselt sich regelmäßig mit Asphaltmärschen ab, und die Altstadteinsprengsel bieten ohnehin meist Baumschatten, zur Zeit sogar mit Robinienduft.Einige Wegpunkte hatte ich mir vorgenommen: die Isar, das Viertel „Südseite“ beim S-Bhf. Siemenswerke, die Großmarkthalle, den ehem. Güterbahnhof München Süd, die Arbeitersiedlung am Auer Mühlbach in Untergiesing – als Ziel bot sich die Giesinger Heilig-Kreuz-Kirche an.Die Isar muß nicht kommentiert werden – allerdings ist es am Vormittag schon besonders schön, wenn kaum wer da ist... Über einige Pfade geht es schließlich bergauf bis auf den Isartalbahnweg, dem ich allerdings nur kurz gefolgt bin, weil ich über das freie Feld in Richtung Südseite wollte.
      Die Südseite ist eine 2011-2014 entstandene Siedlung mit fünf markanten Hochhäusern. Sie hören auf wohlklingende Namen: Isartower Nord / Süd, Sternenhimmel, Alpenglühen und IsarBelle.
      Weiter geht es durch die Koppstraße, an der die Firmen Widmaier und Linhof alte Gebäude haben bzw. hatten: das erstere wird gerade abgerissen. Schließlich folgt man ein kleines Stück den Schienen, an der Rückseite des „Sirius Business Park“ entlang, und gelangt über einen Fußpfad am Roten Kreuz vorbei zur Boschetsrieder Straße, an der schon von weitem das imposante Gebäude der Boschetsrieder Grundschule auffällt, Baubeginn 1901 und einigermaßen unbeschadet durch den Krieg gekommen.
      In der Grünanlange an der Plinganser Straße öffnet sich nach den Straßenschluchten plötzlich wieder der Blick; man wandelt im Baumschatten und schaut auf weite Wiesen oder gleich vom Neuhofener Berg auf Münchner Wahrzeichen. Nach Überquerung der Brudermühlstraße gelangt man durch ein Arbeiterviertel schließlich zur Großmarkthalle. (Die noch kein Komoot-Highlight ist...? Leider stand die Schlange zur Tafel an der gesamten Mauer entlang an, ich habe also kein Foto gemacht.)
      Die Tumblinger Straße führt unter den Gleisen des Güterbahnhofs München Süd entlang. Obendrüber rosten ausrangierte Waggons vor sich hin; malerisch für Eisenbahnfans.
      Jenseits der Unterführung steigt man zum Bahnwärter Thiel hinauf und läuft entweder hindurch oder daran entlang (heute war geschlossen). Auf der Ostseite verläßt man das Gelände, unterquert die Alte Utting und findet über den Großen Stadtbach wieder zur Isar.
      In Untergiesing war die Teutoburger Straße mit ihren urigen Schrebergärtlein sehr hübsch, vor allem aber dann die Arbeitersiedlung am Auer Mühlbach. Schließlich steigt man zum Giesinger Berg hinauf und ist an der Heilig-Kreuz-Kirche angelangt; der Weg durch die Icho-Straße sorgt für etwas urbanes Flair zum Abschluß der Tour.

      • 27. Mai 2020

  2. Jackie_Catkin war wandern.

    1. November 2019

    00:31
    2,56 km
    4,9 km/h
    10 m
    10 m
    MonacoTrail, Scout Jens und 2 anderen gefällt das.
    1. Jackie_Catkin

      Kleine Stadtstromerei zwischen zwei S-Bahnhöfen; für Eisenbahnfans und Ruinenromantiker.Die von Birken überwucherten Gleise des Rangierbahnhofs München Ost mit den Ruinen ehemaliger Bahngebäude haben mich schon lange verlockt. In Betrieb war der Bahnhof von den 1920ern bis Kriegsende; wer weiß, wann das alles eingeebnet wird? Das Gelände zieht sich vom S-Bahnhof Berg am Laim bis zur Truderinger Spange, der eingleisigen Verbindungsstrecke zwischen Trudering und Daglfing, die die DB gern auf zwei Gleise aufstocken möchte, um den Güterverkehr aus Rosenheim reibungsloser zum Nordbahnhof leiten zu können.Einstieg direkt nach der bereits als Komoot-Highlight markierten Eisenbahnunterführung an der Truderinger Spange. Kleiner Disclaimer zu Beginn: Ich habe weder befahrene Gleise überquert noch irgendwelche Zäune oder „Betreten verboten!“-Schilder ignoriert oder weiträumig umgangen. Man kann da überall langgehen. Ob es wirklich erlaubt ist, mag jede(r) selbst entscheiden, zumindest ist es nicht ausdrücklich verboten. :)Man kann sicher auch gleich bei den östlichsten Gleisen (ehem. Wagenreinigung) beginnen, ich blieb zunächst nördlich davon auf einem an Singletrails erinnernden Netz von kleinen Pfaden. Einer der Hügel muß der Ablaufberg gewesen sein. An einer Stelle steht tatsächlich auch ein bewohnt wirkendes größeres Anwesen, vielleicht die Mountainbiker, die für die Pfade verantwortlich zeichnen? Jenseits einer Teerstraße kann man dann sehr schön den überwucherten Richtungsgleisen folgen und sich die Ruinen der Stellwerksgebäude anschauen. Einige sind vermutlich zeitweilig bewohnt.Bei sonnigem Wetter ist es sicher noch viel stimmungsvoller, Licht auf jungen Birken - ob frühlingsgrün, herbstgelb oder sogar mit ein bißchen Schnee.Am Westende des Geländes klettert man hinunter in die Fußgängerunterführung Berg am Laim (letztes Bild: jemand hat eine Steighilfe dagelassen) oder muß wieder zurück. (Es gibt noch eine kleine Einstiegstreppe für Bahnarbeiter zwischen den dort abgestellten Güterzügen, aber über diese zu klettern ist wenig ratsam.)Berg am Laim als „Eisenbahnerstadtteil“ wäre eine längere Themenwanderung wert, die dann auch den Gleispark und die Eisenbahnersiedlungen (incl. Eckkneipenrestaurant „Flügelrad“… leider laut Google nicht mehr in Betrieb) miteinschließen würde. Bei besserem Wetter.

      • 1. November 2019

Über Jackie_Catkin

Aus Zeitgründen sicher nur Gelegenheitsuser mit Faible für Eisenbahn und urbanes Niemandsland.

Jackie_Catkins Touren Statistik

Distanz16,3 km
Zeit02:56 Std