Duo ♈️♈️ Infernale

Über Duo ♈️♈️ Infernale

Wenn zwei Widder auf Radtour gehen ...

Distanz

2 823 km

Zeit

207:15 Std

Letzte Aktivitäten
  1. Duo ♈️♈️ Infernale war Fahrrad fahren.

    26. Juli 2020

    05:36
    76,0 km
    13,6 km/h
    590 m
    620 m
    Per gefällt das.
    1. Duo ♈️♈️ Infernale

      Laut Wetter-App soll die Regenwahrscheinlichkeit im Laufe des Tages von 99% auf 98% sinken. Da sind wir wesentlich optimistischer und starten bei 100% Regen auf dem schon bekannten Weg Richtung Plön, um dann nach Norden Richtung Grebin abzubiegen. Glücklicherweise kommt der Regen von hinten und die frühstücksgestärkten Waden lassen uns die "Bodenwellen" kaum spüren.
      An der Grebiner Mühle wird gerade alles für eine Ausstellung vorbereitet und wir werden herzlich zum Besuch eingeladen, allerdings fühlen wir uns in unserer tropfenden Regenkleidung für die "Vernissage" unpassend gekleidet. Wir umrunden den Schierensee, machen einen Schlag nach Süden entlang des Schmarksees bis wir bei Timmdorf auf den Dieksee treffen, dessen Nordufer folgen wir bis Malente. Dann geht´s am Südufer des Kellersees auf einem herrlichen Waldweg nach Eutin. Siehe da - der Regen legt eine Pause ein und wir tun es ihm auf dem Marktplatz vor dem Rathaus gleich.
      Nun noch ein Schlag zu "Moder Grau" - vielleicht hätten wir auch hier pausieren können - und es geht am "Großen Eutiner See" und nun am Ostufer des "Kellersees" wieder Richtung Norden. Der Weg am See ist ein echtes Erlebnis, das wir jedem empfehlen können; auch wenn wir, nach einem plötzlichen Schauer mal wieder für 1/4 Stündchen in unsere Regenjacken steigen müssen und der Untergrund oft aufgeweicht ist, kommen wir zügig voran und verlassen am Fährhaus Uklei die "Seenplatte". Die Wege auf Asphalt und oft auf Betonplatten haben wir nach dem "großen Regen" noch immer für uns alleine, bis wir "Gut Kletkamp" passiert haben.
      Eigentlich wollten wir hier "Ziegen streicheln" aber der Ferienhof existiert nicht mehr.
      Ab Blekendorf müssen wir den Radweg entlang der Straße nehmen und sehnen uns nach der Ruhe auf den Betonplattenwegen der zurückliegenden Kilometer. Andererseits kommen wir zügig voran und erblicken schon bald die Mühle in Farve hoch auf einem Hügel stehen. Die Mühle ist zur Ferienwohnung ausgebaut, die man mieten kann, um sich bei stürmischen Wetter dem "Knacken" im Gebälk hinzugeben.
      Wir entscheiden uns gegen die schnelle Verbindung entlang der Bundesstraße für die "schöne" Schleife über Weissenhäuser Strand, die Ferienanlage enttäuscht, dafür ist der Italiener "Antica Verona" am Ortseingang von Dannau ein nicht mehr erwarteter Höhepunkt, dessen Verlockungen wir uns allerdings etwas zu lange hingeben ...
      ... am Bahnhof Oldenburg angekommen, haben wir den Zug um 10 Minuten verpasst. Die Wartezeit von 2 Stunden bis zum nächsten Zug geniessen wir mit einem Eiskaffee auf dem Oldenburger Marktplatz.

      • vor 7 Tagen

  2. Duo ♈️♈️ Infernale war Fahrrad fahren.

    25. Juli 2020

    Per gefällt das.
    1. Duo ♈️♈️ Infernale

      Dieses Wochenende geht´s zum Bergtraining in die Schweiz - die Holsteinische Schweiz. Es erwarten uns 200 Hm am ersten und 300 Hm am zweiten Tag der Tour, was wir sogleich nach dem Start und der flachen Passage durch den Kieler Hafen zu spüren bekommen - der Puls steigt kurz auf 120, um sich dann aber für den Rest der Tour auf einen Durchschnitt von 82 beats einzupegeln; kurz gesagt: der Kurs bleibt "onduliert".
      Bald schon erreichen wir unser erstes Ziel - die Windmühle in Klein Barkau. Wir sind vom guten Erhaltungszustand überrascht und unsere Stimmung steigt trotz des "grauen" Wetters.
      Hinter dem Bothkamper See und Kirch Barkau ändern wir unseren Kurs von Süd auf Ost und kommen endlich in den Genuss eines leichten Rückenwinds, wir erreichen schon bald Preetz, fühlen uns aber nicht so angesprochen, dass wir hier eine Pause einlegen wollen. Also geht´s weiter durch abgeerntete Getreidefelder auf ruhigen Landstraßen fast ohne jeglichen Autoverkehr bis wir kurz hinter Lehmkuhlen die Lepahner Windmühle erreichen; auch diese Windmühle ist nur privat genutzt - es gibt also noch immer keinen Kuchen.
      Dafür gibt´s für heute den einzigen Single Trail durch Wald und Feld nach Trent und von dort dann wieder gemütlich über die Landstraße zum Wielener See, wo wir (endlich) Rast machen und unsere belegten Brötchen mit Genuß zu uns nehmen.
      Nach einem kleinen "Schläfchen" und der mittlerweile verpflichtenden "Gymnastik" schwingen wir uns wieder auf´s Rad und in die letzte Etappe zu "Sventana". Obwohl "Sventana" zu den wenigen noch voll funktionstüchtigen Windmühlen in Schleswig-Holstein gehört und heute ideale Windbedingungen herrschen, ist kein Müller da und es wird kein Biokorn gemahlen - folglich gibt es auch keinen Kuchen. ;o( ;o(
      Die letzten Kilometer bis Ascheberg sind schnell bewältigt und so sind wir viel zu früh am Hotel - es passt also noch für einen Abstecher nach Plön auf ein kleines 🍨 und einen Teller 🍲!

      • 27. Juli 2020

  3. Duo ♈️♈️ Infernale war Fahrrad fahren.

    19. Juli 2020

    Per und Brigitte Hansen gefällt das.
    1. Duo ♈️♈️ Infernale

      Um 10:40 Uhr legt die Fähre nach Pellworm in Strucklahnungshörn auf Nordstrand ab. Das hatten wir aus den Augen verloren, bis wir um 08:00 Uhr frühstücken -also muss es etwas zügiger mit der Verpflegung und dem Auschecken gehen und die Streckenführung wird von "sightseeing" auf "windriding" umgeplant. Allerdings hatte ich nicht mit der Wirkung der Worte: "Die Fähre wartet nicht auf uns." gerechnet; mit einem 20er Schnitt legen wir die Kurzdistanz von 22 km zum Fähranleger zurück und sind viel zu früh; gerade erst sehen wir die Fähre in Pellworm ablegen ...
      (mit der Seefahrt kommt Komoot nicht wirklich zurecht und wird deshalb "ruhiggestellt). Auf der Insel läuft dann wieder alles nach Plan, der Wind kommt aus der passenden Richtung, die Sonne hält sich zurück, wir starten die Umrundung "rechtsrum". Auf der Suche nach einer geeigneten Mittagsrast müssen wir allerdings feststellen, wie "ausgestorben" die Insel noch ist - vieles ist "geschlossen".
      Am hotspot "Alte Kirche St. Salvator" mit dem 50 m hohen eingestürzten Kirchturm aus dem 12. Jahrhundert finden wir eine geöffnete "Lodge" und stärken uns mit Radler, Kartoffelsalat und hausgemachten Frikadellen.
      Der Wind hat bereits etwas gedreht, so dass wir auch weiterhin Richtung "Nordermühle" geschoben werden. Der Zeitplan 4 1/2 Stunden für die Inselrunde ist gut bemessen, so dass uns in Tammensiel noch ausreichend Zeit bleibt, den magen für die Überfahrt mit Mohn-Quark-Kuchen und Spaghetti-Eis zu beruhigen.
      Wieder auf Nordstrand gelandet wird die Tour durch eine Vollsperrung des Küstenwegs erneut in Unordnung gebracht, was uns ein paar zusätzliche Kilometer einbringt, aber bald sind wir wieder auf der ausgesuchten Route, wenn auch in falscher Richtung unterwegs.
      Die Windmühle Engel im Süderhafen wacht über die auch auf Nordstrand einsame Küste, nachwievor ist der "Touristenstrom" auffallend dünn, was uns natürlich nicht stört ;o). Nach wenigen einsamen Kilometern Seitenwind erreichen wir den Deich zum Festland und können nun wieder mit Rückenwind unserem Tagesziel entgegengleiten. Auch wenn es am Aussendeich in Husum noch enmal etwas ungemütlicher wird, erreichen wir den Bahnhof fast auf die Minute pünktlich für unseren durchgehenden Regionalzug.
      Ein gelungenes Wochenende mit optimaler Zeit- Strecken-, Verpflegungs- und Wetterplanung und 6 Windmühlen liegt hinter uns.

      • 20. Juli 2020

  4. Duo ♈️♈️ Infernale war Fahrrad fahren.

    18. Juli 2020

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    1. Duo ♈️♈️ Infernale

      Die Wettervorhersage für´s kommende Woche lässt es zu, sich an die unbewaldete Nordseeküste zu wagen ...
      niedriger UV-Index, <10 % Regenwahrscheinlichkeit und vor allem nur mäßiger Wind aus der passenden Richtung: am Samtag aus Süd-Süd-West; am Sonntag Anfangs aus Süd, drehend im Laufe des Tages auf Nord-West ⛅️.
      In Lunden verlassen wir die Regionalbahn - wir wissen nun auch, dass die Regionalzüge hier nur halten, damit die Fahrradtouristen, die die Eiderhalbinsel bereisen wollen, hier starten können - und so haben wir´s dann auch gemacht.
      Bei nicht spürbarem Gegenwind geht es durch die Eidermarsch Richtung Tönning, wo wir nach wirklich lockeren 10 km zum ersten Espresso im alten Hafen festmachen.
      Wir fahren weiter auf Westkurs, durchqueren die Katinger Marsch, bis wir bei Vollerwiek die Küste wieder verlassen und uns auf einen nördlicheren Kurs Richtung Mühle "Fortuna" begeben - der Wind ist mittlerweile etwas frischer geworden aber ab jetzt "schiebt" er ja.
      Während wir schon Ausschau nach der schönen Fortuna halten, stoßen wir am Westerdeich auf eine nicht erwähnte Rumpfmühle am Landhandel J. Stöfen. Welche Funktion sie hier erfüllt, ist nicht ersichtlich, jedenfalls ist sie eingebunden in eine Anlage mit mehreren Silos.
      Schon wenige hundert Meter weiter sind wir dann auch bei der schönen "Fortuna" und verstehen, dass man neben ihr das "hässliche Entlein" von nebenan nicht weiter beachtet hat. Durch Felder, die nach Erdbeer duften geht es nach Garding zu "Emanuel", den wir in voller Montur, ausgestattet mit Flügeln, in bester Verfassung betrachten können; zusammen mit den Nebengebäuden ein sehr schönes (privates) Ensemble.
      Aber auch Catharina, auf halbem Weg zwischen Oldenswort und Witzwort gelegen, erwartet uns, äusserlich vollständig erhalten und innen zur Wohnung ausgebaut, mit weit ausgestreckten Flügeln.
      Der mittlerweile "angenehme" Rücklenwind treibt uns so zügig vor sich her, dass wir beinahe am (weissen) "Roten Haubarg" vorbeigesegelt wären. Mit einer Ingwer-Kürbis-Garnelen-Suppe und einem Stück Erdbeertorte (was war wohl für wen?) füllen wir unseren Brennstoffspeicher wieder auf. Und nach erholsamer Pause im (Flens)Strandkorb begeben wir uns auf die letzte Etappe nach Husum, um dann im Husumer Hafen im warmen Sonnenschein den Aperol Spritz (und noch eine kleine Antipasti-Platte) zu geniessen.

      • 20. Juli 2020

  5. Duo ♈️♈️ Infernale war Fahrrad fahren.

    12. Juli 2020

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    1. Duo ♈️♈️ Infernale

      Unser Sonntagsausritt beginnt nach einem kräftespendendem Frühstück mit zügiger Fahrt und bald schon haben wir den Wittensee erreicht. Selbst die kleinen Wellen in der Landschaft nehmen wir mit Ø 17 km/h - der Westwind lässt noch einmal grüßen.
      In Groß Wittensee erwartet uns "Auguste", die wir heute in heiterem Sonnenlicht treffen.
      Auf dem Weg nach Gettorf werden aus den Wellen "Berge" und wir müssen uns nach dem Besuch von "Rose" erst einmal mit einem großen Kaffee "motivieren".
      Die wenigen Kilometer bis zum Kanal fallen uns leicht, denn wir wissen ja, dass uns neben dem herrlichen Ausblick im Café auf dem Hof Waleberg ein leckeres Stück Erdbeertorte erwartet.
      Auf der Fähre Landwehr überqueren wir den NOK und begeben uns auf die letzte Etappe Richtung Molfsee. Die ansonsten leichtfüssige Fahrt wird durch den sehr schlechten Zustand der Radwege sehr erschwert - also doch wieder ein "Wurzeltrail" über mehr als 10 km.
      Im Freilichtmuseum müssen wir unsere Drahtesel anbinden und per Pedes die 3 Highlights "Bockwindmühle", "Spinnkopfwindmühle" und "Holländerwindmühle" ansteuern.
      Auf "Fahrrad-Boulevards" steuern wir den Hauptbahnhof Kiel an - wir sind überpünktlich; zwei weitere tolle Fahrradtage gehen mit der Heimfahrt per DB zu Ende.

      • 12. Juli 2020

  6. Duo ♈️♈️ Infernale war Fahrrad fahren.

    11. Juli 2020

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    1. Duo ♈️♈️ Infernale

      Wir nutzen den konstanten Westwind, um zwei Windmühlentouren auf dem Weg von der Westküste in Husum bis an die Ostküste in Kiel zu unternehmen. Etappe machen wir dabei in Büdelsdorf am Nordostsee-Kanal.
      Durch die Marsch geht es zu unserem ersten Ziel, dem Mühlen Café in Ramstedt, wo wir auch unsere erste kleine Espresso-Pause machen. Zum erste Mal radeln wir dann durch Schwarmstedt und sind von dem Örtchen an der Treene beeindruckt. Nach Überquerung der Treene geht´s wieder nach Osten Richtung Bergenhusen und bald kann man am Horizont die "Berge" von Bergenhusen erkennen.
      Im "Storchendorf" steuern wir die vollständig erhaltene "Margarethe" an, um uns anschließend auf dem "Fünfmühlendeich" Richtung Reppel zum Treffen mit "Gisela" zu begeben.
      Um zu unserem letzten Rendevouz in Alt Duvenstedt lassen uns nicht nur vom Wind nach Osten treiben - wir schonen unsere Waden nicht. Bald erreichen wir den Ochsenweg, wir folgen ihm ein paar Kilometer, um dann über einen schönen "Wurzeltrail" das "Naturschutzgebiet Sorgwohld" zu erreichen. Die Heidelandschaft auf den Sanddühnen haben wir schon einmal durchfahren, wegen des damals regnerischen Wetters aber keine Fotos geschossen.
      Bevor wir die Sorge überqueren müssen wir dasselbe noch am Bahnübergang machen aber der ist wegen Bauarbeiten gesperrt - wir müssen eine Umleitung von 6 km nehmen dann ist es nicht mehr weit bis Alt Duvenstedt. Und mit ein wenig Rückenwind werden auch die Beine auf den letzten Kilometern bis Büdelsdorf nicht schwer ...

      • 12. Juli 2020

  7. Duo ♈️♈️ Infernale war Fahrrad fahren.

    4. Juli 2020

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    1. Duo ♈️♈️ Infernale

      Heute geht es von Hamburg aus mit der S-Bahn nach Aumühle - für die Bahnsperrung zwischen Berliner Tor und Tiefsack nehmen wir allerdings nicht den Ersatzbus sondern reiten unsere Drahtesel. An der "Fürst Bismarck (Wasser)mühle brechen wir zu unserer 3. Windmühlentour auf. Durch den Sachsenwald fahren wir auf einigermaßen befahrbaren Waldwegen Richtung Norden bis wir ihn mit Überquerung der Bille verlassen und nun meist auf asphaltierten Wirtschaftswegen Richtung Siek durch die von landwirschaftlicher Nutzung geprägte Landschaft fahren.
      Die nahe beieinander liegenden Windmühlen in Siek/Meilsdorf und Braak sind unser Ziel.
      Nach einem kurzen Zwischenstop im Café "Braker Mühle Back Drive" fahren wir entlang der Landstraße nach Rahlstedt wo wir in den "Grüngürtel" der Wandse einsteigen.
      Wir genießen das Cruisen durch die verschiedenen Parks und erreichen bald die Außenalster. Wir sind zurück in Hamburg.

      • 4. Juli 2020

  8. Duo ♈️♈️ Infernale war Fahrrad fahren.

    28. Juni 2020

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    1. Duo ♈️♈️ Infernale

      108 km am Vortag, eine tropisch heisse Nacht und Frühstück in ** Qualität sind keine guten Voraussetzungen für die heutige Etappe - glücklicherweise beginnt sie mit leichtem Gefälle und nach wenigen Minuten haben wir die Suder Mühle erreicht und halten sogar einen kleinen Schnack mit Müller Jürgen Henning. Mit einem aufmunternden "Glück zu" brechen wir auf, meist auf dem Ochsenweg, in Richtung Hohenweststedt und Todenbüttel. Hier erwartet uns Windmühle "Senta", die zwar als Wohngebäude genutzt wird aber mit Segelflügeln und Windrose einen vollständigen Eindruck hinterlässt. Nach den vielen Sockeln und Rümpfen macht es richtig Mut und wir freuen uns auf "Anna" in Nübbel.
      Weiter mit Rückenwind geht´s Richtung NOK und plötzlich am Straßenrand im 500-Seelen-Dörfchen Haale völlig überraschend der Rumpf einer 6-eckigen Mühle. Die "Timm Kröger Mühle" hatten wir in keinem Register gefunden - wer weiss, wieviel verborgene Schätze es noch im Lande gibt ...
      Gegenüber der Windmühle scheint ein Windenergiepionier zu leben, der mit einer interessanten Konstruktion mit senkrechten Rotoren aufwartet.
      In der "Breiholzer Fährkombüse" machen wir vor der Kanalüberquerung Rast und füllen unsere Kohlehydrathspeicher wieder auf - ist aber wirklich nur zu empfehlen, wenn ansonsten totale Unterzuckerung droht. Aber etwas für Schiffsspotter, die sich auf Flüssignahrung beschränken.
      In Nübbel besuchen wir mit Windmühle "Anna" unsere letzte Anlaufstelle vor dem Bahnhof Rendsburg, den wir allerdings nur mit einer Querfeldeinfahrt auf dem "empfohlenen" Wanderweg und anschließender Bezwingung einer Baustelle 2 Minuten vor Abfahrt des Zuges erreichen.

      • 28. Juni 2020

  9. Duo ♈️♈️ Infernale war Fahrrad fahren.

    27. Juni 2020

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    1. Duo ♈️♈️ Infernale

      Heute beginnt unser neues Projekt - alle Windmühlen Schleswig-Holsteins mit dem Rad zu besuchen - in Hamburg. Bei allerbestem Fahrradwetter starten wir Richtung Itzehoe, um gleich hinter der Landesgrenze die heute als Wohnhaus genutzte Mühle "Helga" in Wedel zu besuchen.
      Von hieraus geht´s auf dem Ochsenweg Richtung Uetersen, wo wir "Langes Mühle" bzw. das, was übrig geblieben ist und heute als Cafe genutzt wird, ansteuern. Leider ist das Cafe nicht geöffnet; so gibt es keinen Espresso und die nächste Pause wollen wir dann am Teich am Katastrophenweg machen.
      An der Pinnau treffen wir dann in Seestermühe am Mühlendeich auf den nächsten Windmühlen-Sockel, der heute als Wohnhaus ausgebaut ist und mit den vielen anderen herausgeputzten "Häuschen" am Deich um die Bewunderung der Vorbeikommenden eifert. Dabei haben wir ganz übersehen, dass es im Ort mit der "Hofmühle" eine weitere Windmühle gibt ...
      Nun fahren wir weiter am Deich entlang nach Elmshorn, um dann nachdem wir uns gestärkt haben, weiter in Richtung Horst zu radeln. Obwohl wir den ganzen Mühlenweg abgefahren sind, haben wir die Horstermühle nicht entdecken können. (Mittlerweile wissen wir, dass es doch nicht der ganze Mühlenweg war - schon der zweite Patzer auf dieser Tour)
      In Krempe, der Stadt der Fahnenschwenker, "ignorieren" wir den schon von Weitem zu sehenden Wasserturm auf dem Mühlenberg, der auf dem Fundament einer Mühle errichtet wurde, machen eine "Eispause" auf dem Marktplatz, die wir aber bald beenden müssen, da sich eine Gewitter mit lautem "Grummeln" ankündigt. An der Schmerlander Mühle am Ortsausgang von Krempe bringt der erste Blitz mit kurz darauf folgendem Donnerkrachen dann auch den nötigen Antrieb, um weiter Richtung Itzehoe zu "fliegen".
      Der Rückenwind treibt uns ordentlich an und an der plötzlich am Straßenrand in Neuenbrook auftauchenden Mühle "Emma" fallen dann auch die ersten heftigeren Tropfen. Vom richtigem Unwetter bleiben wir knapp verschont; das zieht mit heftigen Schauern unmittelbar an uns vorbei.
      So erreichen wir unser Hotel in Itzehoe nach einem kurzen Anstieg tatsächlich trockenen Fußes.

      • 28. Juni 2020

  10. Duo ♈️♈️ Infernale war Fahrrad fahren.

    21. Juni 2020

    08:28
    86,4 km
    10,2 km/h
    340 m
    340 m
    Per gefällt das.
    1. Duo ♈️♈️ Infernale

      Heute endlich mal wieder ein Sonntag, der seinen Namen verdient, deshalb setzen wir unser Vorhaben zur Kirschernte ins Alte Land zu fahren, in leichter Ausrüstung und mit Schutzfaktor 50 in die Tat um. Die Fähre Schulau-Lühe um 10:40 Uhr schaffen wir alledings nicht mehr - wir planen neu und setzen Teufelsbrück-Rüschpark über.
      Auf dem Südufer legt "Speedy" dann so richtig los, als hätten wir statt des leichten Gegenwinds einen strammen Rückenwind, und wir fliegen förmlich Richtung Nordwest. Cranz, Jork, Lühe-Sperrwerk dann ändern wir den Kurs auf Süd und fahren auf einer ruhigen Straße entlang der Lühe -nun sogar mit Windunterstützung von hinten. In Horneburg, am entferntesten Punkt der Tour machen wir Mittagspause. Speedy benötigt keine Kohlehydrate, deshalb gibt´s viel Eiweiß und Weißbier...
      ...und die Feststellung: "heute kommen 80 km aber nicht in Frage" - zu spät!
      Von Horneburg aus geht´s durch den Neukloster Forst Richtung Buxtehude und wir können es uns nicht verkneifen, nach gemütlich zu fahrenden Waldwegen für die letzten 3 km einen ausgesuchten "Wurzeltrail" zu bezwingen.
      Nach der nervenden Kopfsteinpflastereinlage in Buxtehude fahren wir entlang der Este nun wieder Richtung Elbe; auf dem Obsthof Bey machen wir eine kleine Kaffee+Kuchen Pause und statten uns mit den für die heutige Tour obligatorischen 🍒🍒🍒 aus; am Fähranleger Cranz können wir der gerade ablegenden Fähre nur noch hinterher schauen. So etwas macht man nicht mit Speedy und so entern wir nach einem kurzen Zwischenspurt die Fähre dann doch noch am Anleger Este-Sperrwerk.
      Der Rückweg von Blankenese entlang der Elbe und ab Teufelsbrück auf dem 2. Grünen Ring ist für uns dann nur noch gemütliches Cruisen und Geniessen der wärmenden Sonne.

      • 21. Juni 2020