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Scout Jens
 

Über Scout Jens

Ich bin gerne draußen an der frischen Luft - am liebsten in der Natur fernab jeglicher Autostraßen oder sonstiger künstlicher Lärmquellen. Ab und zu begleitet mich meine Frau. Das sind die besten Momente! Stadtgeschichte und Stadtplanung begeistern mich, insbesondere die Entwicklung der jeweiligen Infrastruktur. Außerhalb der Städte versuche ich, alte Bahnlinien oder die Geschichte der jeweiligen Wege und Gegenden zu erkunden. Und natürlich Natur und Ruhe genießen!Das Urheberrecht © für alle von mir hier im Rahmen der Tourendokumentation oder zu Highlights geposteten Fotos und Texten behalte ich mir ausdrücklich vor, eine Verwendung außerhalb von Komoot.de bedarf meiner schriftlichen Zustimmung.Bei Komoot seit 28. September 2018

Distanz

8 477 km

Zeit in Bewegung

1006:02 Std

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Letzte Aktivitäten
  1. Scout Jens und Ina waren wandern.

    vor 3 Tagen

    03:50
    14,6 km
    3,8 km/h
    230 m
    270 m
    Ina, Scout Jens und 93 anderen gefällt das.
    1. Scout Jens

      Eine Runde durch tollen Wald mit einigen Wildsichtungen und über herrliche Wiesen mit wunderbarem Ausblick. Gleich zu Beginn kann man auch über die Hasenklamm aufsteigen. Das erschien mir für eine gemütliche Runde zu steil. Ein Kleinod der Natur ist die Sickerquelle mit dem Holzsteg. Sehr bemerkenswert ist auch der alte Buchenwald auf dem Wattkopf. Der 500 Meter lange Abschnitt zwischen Kaisereiche und Wasserresservoir war nicht genial, sondern nur schön. Ich bin von meiner sonst eher zurückhaltenden Ina sehr gelobt worden für meine Planung, die Elemente von Kauai, Streifenhörnchen, Joachim, Petra und Andi enthält.

      • vor 3 Tagen

  2. Scout Jens war wandern.

    vor 6 Tagen

    Scout Jens, Jens und 86 anderen gefällt das.
    1. Scout Jens

      Diese Gegend kenne ich nun so gut, dass ich ohne Planung eine schöne Runde drehen konnte zum Feierabend.
      Der Fischteich ist ein total ruhiger Platz, wenn sich - so wie heute - keine anderen Menschen dort aufhalten. Man kann auf der Karte auch sehen, dass es der Ort dort ist, der zu allen befahrenen Straßen die weiteste Entfernung hat. Das hört man dort: Vögel.
      Der Beginn des Abfanggrabens ist einer meiner Lieblingsplätze im Niemandsland und wieder mal der Ort für mein Vesper.
      Am Hüllgraben entlang bis zum Pferdeland ging es ausnahmslos auf unbefestigten Pfaden, die von Reitern gerne genutzt werden. Aber auch die waren heute nicht unterwegs.
      Mich wundert immer mehr, dass diese Gegend nicht total überlaufen ist. Man kann dort bei München so wunderbar spazieren gehen.

      • vor 6 Tagen

  3. Scout Jens war Fahrrad fahren.

    1. Mai 2021

    Michael, Ojah und 186 anderen gefällt das.
    1. Scout Jens

      Vorgeschichte:
      Ich wollte schon lange mal mit der Bahn nach Stuttgart, um dort eine Tour mit dem Fahrrad zu starten. Bei der Planung hatte ich viele schöne Touren von Euch im Hinterkopf. Namentlich erwähnen kann ich nur Tom, der mich auf den Fahrradweg auf einer ehemaligen Nebenlinie der Bahn durch Vaihingen aufmerksam gemacht hat. Und vor Kurzem ist Nicolet bei einer Wanderung am Enztalviadukt vorbeigekommen, den ich auch unbedingt mal von unten sehen wollte.
      Die hier gefahrene Variante ist in vielen Planungsdurchläufen entstanden. So habe ich die zu überwindenden Höhenmeter optimiert und alle Highlights in Komoot berücksichtigt, damit ich keine Sensationen verpasse.
      ---
      Tourbericht:
      Ich starte um 8 Uhr 30 auf dem Hauptbahnhof in Stuttgart und bin gleich mitten in der Baustelle zum Großprojekt „Stuttgart 21“ (S21). Noch einige Zeit wird man hier jede Woche ein anderes Bild erhalten und man kann gespannt sein auf das Ergebnis. Dem Vogelvieh ist das eher gleichgültig und ich werde von einer ganzen Familie erwartungsvoll begrüßt.
      Den unteren Schlossgarten durchquere ich auf einer langen, alten Platanenallee bis zum Schloss Rosenstein, das heute eine Nebenstelle des Naturkundemuseums beherbergt. Von dort habe ich einen ersten Blick von oben auf den Neckar mit den vielen Brücken, von denen mir die neue Eisenbahnbrücke zu S21 sofort ins Auge sticht.
      An den vermutlich wegen der Großbaustelle stillgelegten Zapfstellen der berühmten Thermalquellen vorbei gelange ich über die König-Karls-Brücke. In der weitläufigen Unterführung unter der Brücke staune ich über die ganz offensichtlich rege Aktivität der Sprayer dort. Die Flächen dort sind dafür freigegeben und das wird rege genutzt. Mir gefällt nicht jedes Graffito aber insgesamt wird der sonst hässliche urbane Platz immens aufgewertet.
      Viele Eindrücke weiter, von denen ich ein paar auf Fotos festgehalten habe, gönne ich mir an der Tankstelle hinter dem Kohlekraftwerk mit dem tollen Kranbagger einen Kaffee ToGo. Dann geht es über den Münstersteg wieder über den Neckar. Das hin und her an den Ufern habe ich genau so geplant, um möglichst immer auf der zum Radfahren schönere Uferseite zu sein, weil ich Brücken mag und wegen dem Blick auf das Wasser. Schon hier stelle ich fest, dass das eine gute Idee war.
      Auf einer heute für den Autoverkehr gesperrten Straße geht es vorbei an imposanten Weinbergterrassen und an einem weitläufigen Park. Der Max-Eyth-Steg wird nicht überquert, gefällt mir wegen der Konstruktion aber ausnehmend gut. Im Volksmund wird er wohl „Golden-Gattle“ genannt.
      Bis zur „Fellbacher Landungsbrücke“ halte ich wieder nur ein paar der vielen auf mich einprasselnden Eindrücke fest. Dort aber mache ich wieder einen längeren Stopp, um mir die Hintergründe zu dem Kunstwerk durchzulesen. So erfahre ich auch, dass hier am Neckar ein längerer Abschnitt seit einiger zeit zum Landschaftspark Neckar entwickelt wird. Die planungsrechtlichen Schwierigkeiten dabei erschließen sich dem Laien vermutlich nicht. Das Problem ist, dass der Neckar eine Bundeswasserstraße ist und die jeweiligen Gemeinden erstmal kein Mitspracherecht an der Ausgestaltung der Ufer haben. Wie man aber sehen kann, wurden viele sinnvolle Kompromisse gefunden. Das Thema begleitet mich nun bis nach Ludwigsburg.
      Eine Schleuse weiter erreiche ich das Remseck, welches für die Landesgartenschau 2019 aufwendig umgestaltet wurde. Die mit Glasplattendächern ausgestatteten Holzbrücken, der Strand (an dem nicht gebadet werden darf), der sensationell gelegene Biergarten (natürlich geschlossen), der Spaziersteg auf der Rems und vieles mehr hält mich hier länger fest. Ich kann gut verstehen, dass der Ort von vielen Menschen als Ausflugsziel genutzt wird. Das merke ich später auch bei der Bearbeitung der Tour. Haufenweise Highlights mit zum Teil gleichem Thema zeigen die immer gleichen Bilder. Ich habe mich vorerst für das am meisten Beachtete entschieden. Es trägt auch den passenden Namen: „Remseck“.Ein leichter Regen beginnt und ich schaue auf meinen Regenradar, um den Zeitpunkt nicht zu verpassen, die Regenhose überzustreifen. Dass das bis zum Ende meines Ausfluges nicht notwendig wird, empfinde ich als großes Glück.
      Inzwischen bin ich am Neckarbiotop Zugwiesen angekommen. Dort parke ich mein Fahrrad und mache den kurzen Abstecher zum Aussichtsturm zu Fuß. Auf dem Turm ist mir zu viel los, aber ich gewinne auch so einen Eindruck von dem einzigartigen Biotop. Wer sich in die Hintergründe einliest wird mir zustimmen, dass hier die Politik eine sinnvolle Lösung gefunden hat für die verschiedenen Probleme zu Wasserstraße, Landwirtschaft, Natur, Verkehr und Naherholung. Mein Respekt und Dank an alle Beteiligten!
      Durch Erkundungen wie hier am Neckarbiotop und wegen der vielen weiteren Eindrücke komme ich nur langsam voran und ich bin froh, dass ich relativ früh gestartet bin. Wie so oft steht der sportliche Aspekt nicht an erster Stelle. Ich will die mir noch unbekannte Gegend kennenlernen und begreifen.
      So nehme ich mir nach dem Aufstieg vom Neckar hoch nach Ludwigsburg auch Zeit für einen weiteren Kaffee mit leckerem Rhabarberkuchen beim Café Luckscheiter, das sich in dem ehemaligen Wachhaus einer umgewidmeten Kaserne befindet.
      Weiter fahre ich in großem Bogen durch Ludwigsburg, da ich die Königsallee komplett durchfahren will bis zum Schloss. Dort schaue ich mich um und gewinne einen ersten Eindruck. Ich stelle fest, dass man in Ludwigsburg viele schöne Entdeckungstouren zu Fuß unternehmen kann. Weitläufige Parks, viele Baudenkmäler und nicht zuletzt die 23 unter Naturschutz stehenden alten Alleen faszinieren mich schon vom Rad aus auf meinem Weg zum „Monrepos“.
      Wunderbar finde ich dann den Enztalviaduckt, über den ich schon einige Male mit der Eisenbahn gefahren bin. Endlich sehe ich ihn von unten und die Wobachfelsen aus der Nähe. Auch hier kann man viele Entdeckungstouren unternehmen. Heute aber ist das nicht geplant und der leichte Regen in Verbindung mit einigen Ausflüglern in Feiertags-Feierlaune lassen mich weiterziehen an der Enz, der ich nun bis nach Vaihingen folge.
      Von den vielen Stopps sei noch die Rommelmühle erwähnt. Neben diesem industriegeschichtlichen Bauwerk entdecke ich historische Mauerreste, die auf ein altes Klostergut hinweisen, dass heute vermutlich komplett verschwunden ist. Auch dieser Ort ist eine genauere Erkundung zu Fuß wert.
      Und genau das Gleiche muss ich über Oberriexingen denken. Diesen Ort streife ich auf dem Enztalradweg, der mich an einem Bauernhof mit Ursprüngen in der Römerzeit zum neuen Eisenbahnviadukt bei Vaihingen führt. Der Bauingenieur in mir findet diesen dem vorher Gesehenen unbedingt gleichwertig.
      Es folgt der mir größte bekannte Gewächshauskomplex außerhalb der Niederlande. So langsam bin ich voll mit Eindrücken. Mein Körper ist auch schon zufrieden mit der Länge der Tour. Aber beim Erreichen der Reste der ehemaligen Nebenlinie der Bahn nach Enzweihingen (übrigens noch ein Ort, der eine genauere Erkundung lohnt), strömt Adrenalin durch meine Blutbahnen und so bin ich weitere Stunden auf Erkundungstour: Neuer Radweg, eine alte Gruhe und der Themenkomplex KZ Vaihingen/Enz. Dort werde ich auf jeden Fall bald wieder sein, deshalb endet mein Bericht hier.
      ---
      Platzhalterpost zur Veröffentlichung der Tour am 02.05.2021, 4 Uhr:
      Eine kurze Beschreibung der Tour, die mich fast komplett durch mir unbekannte Gegenden geführt hat, folgt vielleicht noch.
      Mit Fahrt war ich fast 12 Stunden unterwegs. Dann bin ich 8 Stunden alle Highlights auf der Strecke systematisch durchgegangen und mich noch von einigen Fotos getrennt.
      Nicolet: Der Enzviadukt
      Tom: Die alte Nebenlinie in Vaihingen
      Alle: Gute Nacht
      :-)

      • 2. Mai 2021

  4. Scout Jens und Ina waren wandern.

    24. April 2021

    Scout Jens, Ina und 88 anderen gefällt das.
    1. Scout Jens

      Ich habe über 200 geplante Touren gespeichert. Davon gute 10, die in der Nähe von Karlsruhe einen Spaziergang abbilden. Letztlich habe ich aber auf einen Hinweis von Ina hin eine ganz andere, den heutigen Bedürfnissen angepasste Tour geplant: Eine Runde um den Knielinger See (mit NSG Altrhein Maxau und Burgau).
      Das Gebiet ist Teil des Rheinparks, der einem immer wieder mit Infotafeln dort in der Region auch grenzübergreifend begegnet (Baden, Pfalz und Elsass).
      Wie ich heute auf den schon älteren Schildern gelesen habe ist inzwischen eigentlich alles, was dort versprochen wird, umgesetzt. Die S-Bahn-Haltestelle Maxau war Teil des Plans, sowie die Entwicklung des gleichnamigen Hofguts. Auch die Sanierung des Knielinger Sees mit NSG ist seit einiger Zeit abgeschlossen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!Die Runde kann ich sehr empfehlen, auch wegen der Möglichkeit, sich beim Hofgut mit allerlei Leckereien zu versorgen. Obstwiesen, Weiden, Felder, Auenwald, der Hafen, der See und natürlich der Rhein. Das sorgt für reichlich Abwechslung und kann auch gut erweitert werden. Weitere Wege im NSG Burgau und auch im Hafen stehen zur Verfügung. Wer nicht genug bekommt, kann auch noch auf die Pfälzer Seite mit dem NSG Goldgrund und dem Dorf Maximiliansau.

      • 24. April 2021

  5. Scout Jens war wandern.

    21. April 2021

    1. Scout Jens

      Und wieder musste ich nach einem Termin ein wenig Bayerischen Wald erkunden. Bei der Suche nach einem schönen Ort stieß ich auf die Buchberger Leite. Eine der - nach Angaben des Naturparks Bayerischer Wald - beeindruckendsten Schluchtlandschaften Bayerns: „Geröllreiche Bäche, steile Felsriegel und urwüchsige Wälder prägen dieses Naturschauspiel von Wasser und Wildnis“.Zum Start habe ich mich brav von den Schildern zu einem Wanderparkplatz leiten lassen und bin nicht dem Tipp einer Einheimischen gefolgt, der mich direkt an den Wald gebracht hätte.
      Die gute Beschilderung hat mich dann gleich zu Beginn von meinen ursprünglichen Plan abweichen lassen. Etwas mehr von der Schlucht sollte es werden und kein großer Kreis.
      Die Steigerung war bemerkenswert: Auf einer schmalen, asphaltierten Straße bin ich gestartet. Dann geschotterter Waldweg, unbefestigter Feldweg, Wiesenpfad, Waldpfad und schließlich ein schmaler Wanderpfad über Felsen und Wurzeln. Die Schlucht ist tatsächlich so, wie oben beschrieben und der Regen hat alles nur noch schöner gemacht.
      Durch einen Tunnel wollte ich unbedingt noch gehen, alleine weil er da ist und dort habe ich gut verstehen können, was es mit den „sagenumwobenen Felsen des Bayerischen Pfahls“ auf sich hat - auch wegen der Infotafel dort. Leider konnte ich nicht weiter in der Schlucht gehen. Aber ich hatte nur ein paar Stunden Zeit und es sollte noch eine Burgruine und eine Kapelle angeschaut werden.Die Burgruine war toll. Tatsächlich stehen noch Reste von drei großen Mauern. Das hat meine Phantasie mühelos zu etwas Großem ergänzt. Es muss auch einmal eine größere Burg gewesen sein. Die Burgkapelle steht einige hundert Meter weiter. Dabei dachte ich mir nichts weiter. Leider war sie verschlossen. Aber mit einem Bewohner des Hofes direkt daneben kam ich ins Gespräch, als zwei große Hunde auch mich aufmerksam machten. Er erklärte mir, dass es sich bei dem kleinen Anwesen mit der großen Kapelle um die ältere Burg handelt, die auf der Tafel bei der ersten Ruine erwähnt wird. Teile des Hofes stehen und bestehen noch aus den originalen Mauern. 13hundert irgendwas „zusammengeschossen“ erklärt mir der Mann. Ich blicke ihn verwirrt an und er zeigt nur in seinen Hof auf so etwas wie Steinkugeln. Katapulte also.
      Ich erfahre noch, dass der ganze Bereich am Berg eine Festung war. Im Hof befindet sich auch der Schacht zu einem großen Gewölbe, das als Zisterne diente und von dem die Hälfte noch erhalten sein soll. Aber alles auf seinem Hof hinter Zäunen und von den großen Hunden bewacht. Nach einer Besichtigung habe ich nicht gefragt. Was mich jetzt irgendwie wurmt. 🤔
      Ich bin dann in eine Sackgasse gegangen, weil GoogleMaps dort einen Weg anzeigt. So habe ich den Einlauf zur Wasserleitung zum Kraftwerk entdeckt, welches ich in der Schlucht unten gesehen hatte. Den angesprochenen Weg aber hat Google erfunden. Ich habe mich dennoch durchgekämpft und die mich beobachtenden Bewohner eines Hauses dort haben sich diskret zurückgezogen und mich machen lassen. Zum Nachahmen und besonders für größere Gruppen kann ich diesen sog. Off-Grid-Abschnitt nicht empfehlen. Für mich hat es das Abenteuer an diesem Nachmittag komplett gemacht.Ein wenig Ausblick über die Hügel der näheren Umgebung, ein schöner Pfad durch den Wald und schon war ich wieder in der Schlucht.
      Dort habe ich dann noch einen großen Kanal gesehen, der aus dem Berg dort kommt und deutlich mehr Wasser führt als der eigentliche Bach, die Wolfsteiner Ohe. Vermutlich ein weiteres Kraftwerk? Ominös auch das neben dem Bach heraussprudelnde Wasser. Aus einem weiteren, kleinen Kanal? Warum?
      So ist noch einiges aufzuarbeiten und zu recherchieren über dieses spannende Fleckchen Erde. Und dann erst kann ich eventuell auch den einen oder anderen Tipp geben oder gar zusätzliche Highlights einfügen.
      Der Regen war toll, aber gerne schaue ich mir das auch noch einmal bei trockenem Wetter - zur Not auch mit Sonne - an. 😁

      • 21. April 2021

  6. Scout Jens war wandern.

    18. April 2021

    Michael, Ein 🐟 namens Wander und 71 anderen gefällt das.
    1. Scout Jens

      Der Baum ist mir heute in verschiedenen Formen begegnet. Eine neue Entdeckung der Baum an der Fassade beim Gerwigbrunnen - dort starte ich die meisten meiner Touren. Der Baum beim MRI - der letzte in der Zahlenreihe, welche exponentielles Wachstum beschreibt. Die Bäume, die auf den jüdischen Gräbern wachsen. Die schön verzweigten Platanen auf dem Friedhof (ohne Bild). Gut getan hat die Kastanie gegen Ende des Spaziergangs. Nach einem wiederholten Besuch auf dem Hauptfriedhof, den ich nun einigermaßen erkundet habe, war mir diesmal doch etwas schwer zumute. Nicht wegen dem Tod an sich, sondern wegen der Kriegstoten des ersten Weltkriegs mit den einfachen Soldatengräbern und den Besonderen für höher gestellte Soldaten. Nicht neu von der Sache her, aber dennoch sehr nachdenklich stimmend dann das jüdische Grab eines Soldaten im gleichen Krieg, der sich freiwillig für das Vaterland gemeldet hat und dafür gestorben ist. "In Ehrfurcht und Treue gedenket der Opfer. Ihrem Tod entströme heilige Kraft und Mut zu Taten des Friedens." steht auf dem Denkmal bei den Soldatengräbern. Eine andere Zeit. Aber ich nehme mit für mich, dass man sich erinnern sollte und dass sich Versöhnung auszahlt.Ansonsten habe ich mal wieder und immer noch neue Sachen, Wege, etc. in meiner nächsten Umgebung entdeckt. Und das liegt nicht nur an den Baustellen. So werde ich noch ein paar Sachen bei OpenStreetMap ändern. Wie z.B. den Hinterhof, in dem ich nach der Karte einen Weg durch Gärten vermutet habe.

      • 18. April 2021

  7. Scout Jens war wandern.

    17. April 2021

    F71, Dosch und 81 anderen gefällt das.
    1. Scout Jens

      Sogar hinter dem neuen Finanzamt auf dem Gelände der ehemaligen Pafümeriewarenfabrik Wolff & Sohn blühen die Kirschbäume. Imposanter natürlich die älteren Bäume beim Gottesauer Schloss. Aber auch die auf der Esplanade im Citypark geben sich Mühe.In der Südoststadt, welche wohl von Einigen wegen der Straßennamen „Emanzenviertel“ genannt wird, habe ich mich auch mal wieder umgeschaut. Bei der Namensfindung für die Straßen in dem neuen Stadtteil sollte zu den vielen Männernamen für Karlsruher Straßen ein Ausgleich geschaffen werden.
      Den Stand der Bodensanierung und die Unterführung zum Bahngelände habe ich danach begutachtet. Und ich bin mal auf den alten Bahndamm dort hinauf. Für meinen Wunsch, die Unterführung wieder in das Wegenetz zu integrieren sieht es allerdings nicht gut aus. Naja, mal sehen.
      Das Wetter war angenehm und ich hatte Zeit. Also bin ich noch einmal auf den Hauptfriedhof. Dort kenne ich mich noch nicht so gut aus. Der letzte Spaziergang mit Ina hatte mir dort sehr gefallen und wieder habe ich neue Sachen gesehen. Ob es auch an der Anlage liegt, dass der Tod sich dort nicht bedrückend anfühlt?Über die Humboldtstraße mit dem angedeuteten Industriegleis ging es zurück. Die Fotos der Eisenbahn dort hatte ich schon wieder vergessen und heute zufällig mal bei Tageslicht gesehen. Übrigens weil ich einen Bogen um die Familie mit spielendem Kind gemacht habe (Abstand und so).

      • 17. April 2021

  8. Scout Jens war wandern.

    14. April 2021

    Scout Jens, Ein 🐟 namens Wander und 88 anderen gefällt das.
    1. Scout Jens

      Ein langer Tag liegt hinter mir. Deshalb gibt es hier keinen langen Bericht. Wer mehr wissen will: Die vorgefundenen Highlights habe ich betextet 😊Ich konnte einfach nicht ohne wenigstens eine kleine Runde nach meinem Termin dort in der Nähe wieder zurück nach München. Schnell und an der Fahrstrecke gelegen habe ich mich dann für diese Runde entschieden wegen Burg, Mühle und Fluss 😁Sehr schön war es dort. Herrlich wild und ruhig. So habe ich jetzt den Eindruck, dass man einfach irgendwo dort langlaufen kann und es wird wunderbar.Ein paar Bilder sind wieder OSM geschuldet. Dort werde ich vermutlich am Wochenende ein paar Dinge verbessern und ergänzen. So werdet Ihr irgendwann nicht den Spaß haben, einen Weg zu suchen und wieder zurück zu müssen, so wie es mir ging 😉

      • 14. April 2021

  9. Matthias Brandt, Bernhard Neumayer und 83 anderen gefällt das.
    1. Scout Jens

      Die Tour von MonacoTrail im Hinterkopf und ein Termin in Freising, der nicht zu lange ging. Damit war klar, dass ich mir selber ein Bild machen kann. Hier das Original, das inbesondere auch wegen der umfangreichen und fundierten Beschreibung zu empfehlen ist: komoot.de/tour/345342118Ich halte mich an die Vorlage und starte am Echinger See. Daneben liegt gleich schon ein Biotop in der Entstehungsphase: Der Echinger Weiher. Das Gebietchen ist mit einem Zaun umgeben, damit sich keiner aus Versehen dort in die Kämpfe der Pflanzen um den besten Platz einmischt. Diesen auf den ersten Blick undramatischen Kampf untermalt die nahe A9 mit ebenfalls nicht zur Ekstase neigender Musik.Es folgt ein Abschnitt auf einem asphaltierten Weg an einer Straße entlang. Ungeduldig und mit ein wenig Erkundungsdrang mache ich einen Abstecher zum NSG „Mallertshofer Holz mit Heiden“. Der Karte auf Komoot kann ich die genaue Lage nicht wirklich entnehmen. Aber ich kann lesen und Schilder sind vorhanden. Ich streife das NSG nur, aber es gefällt mir und es ist ruhiger dort in gebührendem Abstand zur Autobahn. Die dort gefundene Tafel 11 (Stimmen in der Heide) des „Heidepfads Münchner Norden“ ergänze ich trotzdem spontan um die Stimme der A9. Und Heidepfad Münchner Norden könnte auch ein Tagesprojekt sein entnehme ich der kleinen Karte. Freiwillige vor. 😉Freies Feld, Schotterweg und Autobahn. Hier und da wenig zu sehen. Fast möchte ich sagen, dass ich alles dort fotografiert habe. Ehrlich gesagt kommen mir Zweifel an der Runde.Dann bin ich am Beginn der Garchinger Heide. Die Pfade sind mit Holzpfählen markiert. Ein Zaun wäre wohl besser, wie man hier und da sieht. Doch dann wäre auch der Zauber weg. Ein ganz wertvoller Hinweis von MonacoTrail ist: Man muss nicht wegen einem Foto auf die Wiese. Die Blume/Pflanze kommt ganz sicher an einer Stelle direkt neben dem Pfad noch einmal. Und genau so war es!
      Ich bin so fasziniert, dass ich mit Erkennungsapp fast auf dem Boden liege und versuche auch die kleinste Blume zu bestimmen. Die Heidelandschaft ist wunderbar. Die Luft, das wechselhafte Wetter (Sonne, Wind, ein wenig Schnee) und hier ist es auch fast ruhig - bis auf unsichtbare Vögel, die mir zuzwitschern.
      Mit der Tour bin ich schon wieder versöhnt. Ja, das hat sich gelohnt. Auch der Weg dorthin war sinnvoll. So bin ich etwas „runter gekommen“ und bereit für die Wunder dort. Natürlich brauche ich mehr Zeit als gedacht. Aber das ist vollkommen egal und ich schaue ängstlich auf die Karte, denn ein wenig mehr kann ich noch vertragen.So folge ich der Vorlage und komme an die Echinger Lohe. Am Beginn des Pfades durch das Wäldchen wird man darüber aufgeklärt, dass hier nichts mehr gemacht wird und deshalb auch die Verkehrssicherheit auf dem Pfad nicht gewährleistet werden kann. Äste (und auch Bäume) können unmotiviert auf den Kopf fallen. Ich vertraue darauf, dass Geräusche eine größere Katastrophe ankündigen würden, tauche ein in das entstehende Urwäldchen und schaue mich erwartungsvoll um. Es ist ein Wald mit Bäumen in allen denkbaren Stadien. Von jung bis fast verrottet. Fotos können das nicht wiedergeben. Deswegen mache ich fast keine. Nach einigen (Hundert) Metern wird der Waldboden richtig grün. Zwei Pflanzenarten breiten sich - schön getrennt - dort aus. Eine identifiziere ich als Wald-Bingelkraut. Ich folge dem grünen Teppich und dann, leider, ist der Wald wieder zu Ende.Mit frisch gereinigter Seele geht es zurück zum Parkplatz, wo ich noch einen Blick auf ein (ordinäres) Feld werfen kann. Ja, die Runde muss man in dieser Richtung gehen. Großes Kino. Danke MonaoTrail 💫🤗🙋‍♂️Nachtrag: Das mit den Hügelgräbern hatte ich vor Ort schon wieder vergessen. Macht die Sache nun wirklich „rund“. Und ich behalte mir vor, ein Highlight für jedes NSG zu erstellen. Heute aber nicht mehr. Morgen will noch einiges erledigt werden und wer weiß, ob mein Termin im bayerischen Wald mich nicht doch zu einer wenigstens kleinen Runde verleitet?

      • 13. April 2021

  10. Scout Jens hat eine Fahrradtour geplant.

    11. April 2021

    11:43
    196 km
    16,7 km/h
    1 040 m
    1 040 m
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