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Tom & Freki

Über Tom & Freki

Two roads diverged in a wood, and I-
I took the one less traveled by,
And that has made all the difference

Distanz

3 182 km

Zeit in Bewegung

525:57 Std

Letzte Aktivitäten
  1. Tom & Freki war wandern.

    vor 3 Tagen

    02:14
    13,3 km
    6,0 km/h
    60 m
    60 m
    1. Tom & Freki

      Nach den ganzen Kilometern des gestrigen Tages, wollte ich heute nur eine kleine Runde drehen. Aber mit mehr Gepäck. Tour war schön frisch aber sonntäglich schön ...

      • vor 3 Tagen

  2. Patrick Hunger, Mathias_grb und 22 anderen gefällt das.
    1. Tom & Freki

      Nachdem ich eine Woche zuvor die zwölfte Etappe der Havelwanderung (Rathenow - Rhinow) zurückgelegt hatte, wollte ich nun unbedingt das letzte Stück der Havel bis zur Mündung in die Elbe beschreiten. Ich hatte allerdings schon viel früher festgestellt, dass es in den ländlicheren Regionen, zumal den Wochenenden, oftmals schwierig ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln vom Ziel zum Start zu reisen. Da kam es mir sehr gelegen, dass das Event-Unternehmen „MammutMarsch“ ebenfalls an diesem Wochenende seine „AROUND THE WORLD-Challenge“ initiierte. Ich fragte meinen Wanderfreund: Patrick Hunger, ob er nicht Lust hätte mich bei meinem verrückten Unterfangen zu begleiten und er sagte prompt zu.Seine Tour findet ihr hier: komoot.de/tour/322552783?ref=wtdAm eigentlichen Wandertag standen wir kurz nach 4 Uhr auf und starteten mit einer Zeitverzögerung von knapp 20 min in Richtung Startpunkt. In Rhinow angekommen, parkten wir dann das zweite Fahrzeug und machten uns um 07:00 Uhr auf den Weg zu unserem Ziel.Der Himmel war zu diesem Zeitpunkt sehr bedeckt und schon auf den ersten Metern stellten wir fest, dass uns über die Wanderung hinweg ein stetiger Nordwind ins Gesicht wehen wird. Das trieb natürlich auch nachhaltig die Frische unter die Klamotten. Doch waren wir für diesen Umstand gut gerüstet.So wanderten wir zunächst am Gülper See entlang und auf die Havelortschaft: Strohdehne zu. Beide haben wir uns auch den Zugang des Rhin in die Havel angesehen und den Lost Place (Alte Mühle an der Rhinmündung) in Augenschein nehmen können. Von dort ging es durch Strohdehne selbst. Der Ort lag zu diesem Zeitpunkt gerade noch im Schlummer und wir begaben uns dann doch lieber in entgegengesetzter Richtung auf die Straße und überschritten schon bald die Havel. Der Fluss selbst wirkte auf mich allerdings nicht mehr so ruhig wie eine Woche zuvor, sondern, bedingt durch den Wind, rauer und dennoch schön. Kurz nach dieser Passage übertraten wir auch bald die Landesgrenze von Brandenburg und Sachsen-Anhalt.Kurze Zeit später führte uns ein Wanderweg nach Kuhlhausen, wir eine für mich selten zu erblickende Schinkelkirche zu sehen bekamen. Die Kirche hat dabei keinen Kirchturm und fällt durch seinen hellen Außenputz auf. Das wirkt das besonders unter den vielen Backsteinbauten.Von dort folgten wir einigen sehr, sehr langen und nicht enden wollenden Streckenabschnitten gen Havelberg. Mental ist da schon Stärke gefragt, denn wenn Wege nicht enden wollen, dann werden sie doppelt lang. Die Havel haben wir dabei nur aus der Ferne gesehen.Allerdings wurden wir belohnt, als wir das Ortseingangsschild von Havelberg passierten. Der Ort mag so abgelegen liegen, so ist er doch sehr ansehnlich. Die Kirchen, der Dom von Havelberg und der Blick vom Domplatz auf die Hansestadt sind interessant und geschichtlich geprägt. Hier könnte man sicher ein Wochenende verbringen. Doch für uns war hier erst ein Drittel der Strecke absolviert und so wanderten wir am Kasernenzaun dem Ortsausgang entgegen und auf die Mündung zu. Wir entschieden uns aber gegen die Wanderung auf dem Werder und wanderten lieber an Dahlen, Nitzow sowie dem TrpÜbPl Glöwen zur Mündung. Dabei kamen wir dann auch in einen Nadelwald und genossen das bewaldete Gebiet nach all den vorausgehenden Ebenen.Der Moment am Gnevsdorfer Vorfluter und hiernach im Mündungsbereich der Havel in die Elbe war dabei atemberaubend und zu unserem Glück erblickten wir in diesem Moment das, für uns, einzige Binnenschifffahrt auf der Elbe an diesem Tag. Herrlich ...Hiernach entschieden wir uns für die Weiterwanderung des Werders zwischen Gnevsdorfer Vorfluter und Elbe. Da die Flüsse derzeit sehr wasserreich sind, war das natürlich ein tolles Tageshighlight auf dieser Tour. Jedoch dauert die Passage dieses Teilstücks knapp 9,5 km und das zieht auf irgendwann am Gemüt auf die Länge der gesamten Tour.Jedoch wurden wir wieder glücklich, als wir am Gnevsdorfer Wehr auf die andere Seite gingen und von dort in das Storchendorf Rühstädt kamen. Die in den letzten zwei Stunden hervorgekommene Sonne neigte sich schon so langsam und erschien dabei in schönster Pracht.Dies bekamen wir auch in voller Schönheit mit, nachdem wir Bälow passiert hatten. Auf der linken Seite der Sonnenuntergang an der Elbe und rechts der aufgehende Vollmond. Wow, kann ich da nur sagen ...Das letzte Teilstück bis zum Zielpunkt Wittenberge schritten wir in der Dunkelheit des Vollmonds dahin. Mein Wanderbegleiter tat mir hier sehr leid, denn ich hatte schon seit Rühstädt das Tempo teilweise ordentlich angezogen und er litt Unter meinem Zug. Hintergrund dessen war, dass unser Zug um 21:03 Uhr losfahren sollte und der nächste, und letzte Zug, erst wieder um 23:13 Uhr fahren sollte.Doch er hielt mir Stand und so erreichten wir die Stadt Wittenberge, blickten uns kurz um und bestiegen den wartenden Zug um genau 21:02 Uhr.Resümierend kann ich nur feststellen, dass die Wanderung ein vollumfängliches Highlight war, wir dabei 68,5 km zurücklegten und mein Wanderbegleiter um eine Erfahrung reicher ist, was sein Können anbetrifft. Ich kann die Stecke sehr empfehlen (auch wenn sie einige längere Strecken aufweist). 😉

      • vor 4 Tagen

  3. Tom & Freki war wandern.

    20. Februar 2021

    Nicole 🌼, Der Grenzgänger🎗️ und 23 anderen gefällt das.
    1. Tom & Freki

      Mit unserer fünften Etappe auf der 13 Touren umfassenden Havelufer-Bewanderung wollen wir uns der Mündung in die Elbe nähern. Die Wetterprognose für den Sonnabend gestaltete sich heiter bis wolkig, bei angenehmen und frühlingshaften Temperaturen. Wir standen um 0400 Uhr auf, packten den Rucksack mit Verpflegung und den üblichen Gewichten und fuhren um 0500 dem späteren Ziel entgegen. Dort parkten wir das Fahrzeug und bestiegen um 0621 Uhr den Bus zum Startpunkt (Bahnhof Rathenow). Unterwegs ließ sich der Sonnenaufgang schon erahnen und wir waren froh, dass wir um 0700 Uhr die Wanderung beginnen konnten. Denn so konnten wir nach kurz Zeit vom Stadtzentrum in Rathenow her den Sonnenaufgang miterleben. Der Himmel zeigte sich dabei in seiner vollsten Pracht und man hatte den Eindruck, dass der Himmel brennen würde. Nach einem kurzen Moment des Innehaltens schritten wir weiter durch Rathenow. Begegneten hierbei unter anderen den Highlights der letzten Havelwanderung (u.a. dem Leuchtturm in der Havel) und erblickten einigen Highlights von der Wanderung nach Nauen (u.a. dem Denkmal des Großen Kurfürsten). Nachdem wir Rathenow hinter uns gelassen hatten, ging’s auch gleich zum Havelufer hinunter. Hier zeigten sich Sonne und Havel sowie auch die Gräser, Bäume und Büsche von ihrer schönsten Seite. (Ich habe es des Öfteren gewagt die Augenblicke auf einem Bild zu bannen. Doch ist dies zuweilen recht schwierig, da sich das komplette Ensemble kaum auf einem Bild erfassen lässt.) Wir wanderten gen Norden, erlebten links Wildgänse und Kraniche und auf der Wasserseite Schwäne und Enten. Dabei war bis zur Höhe der Ortschaft Göttlin festzustellen, dass sich der Wanderung teilweise erhob bzw. absenkte. Die abgesenkten Passagen sind wohl deshalb so angelegt, um der Havel im Falle von Hochwasser Areale zum Ausgleich zu geben. Zu dieser Jahreszeit sind die Wege durchweg wasserdurchtränkt gewesen, so dass wir von Grasbüschel zu Grasbüschel hopsen mussten, um halbwegs trockenen Fußes auf die andere Seite zu gelangen. Hiernach gelangten wir zum Truppenübungsplatz Klietz. Es ist gestattet den Übungsplatz auf dem ausgewiesen Wanderweg zu passieren. Für mich, der ich schon vor 20 Jahren das erste Mal auf diesem Platzes verweilte und nachfolgend noch ein paar andere Male auf diesem Areal verweilte, kamen einige schöne Gedanken in Erinnerung. Und da gehörte auch die Übersatzstelle durch die Havel mit dazu.Wir folgten der Havel indirekt weiter, wenn auch nicht mehr unmittelbar und passierten den Ort Grütz. Die Dorfkirche und der anrainende Anger laden förmlich zum Verweilen ein. Doch wollten wir ja noch ein klein wenig weiter und begaben uns nunmehr wieder direkt an dem Havelufer entlang. Nächste Punkt auf der Route sollte das Nadelwehr sein. Dieses Nadelwehr ist auf einem mittlerweile teilweise verwilderten Pfad zu erreichen. Der Pfad ist dabei gesäumt von angenagten Bäumen und der 🐺 stöberte ständig nach den Bibern. Ich musste ihn auch mehrmals zurückpfeifen, da ich die Tiere eher sah als er und keine Rangelei mit den Tieren wollte. Der Weg war am Nadelwehr allerdings für die Weiterwanderung unpassierbar, denn die Wiese war mehr als nur feucht und so ging es wieder ein Stück des Weges zurück.Als wir die Passage ausglichen hatten, ging es einen Wanderweg inmitten von feuchten Wiesen auf Schollene zu. Dabei überlegte ich, ob das wirklich eine gute Idee sei, denn meine Befürchtung war, dass wir irgendwann vor einem unpassierbaren Feld stehen und die 1,9 km wieder zurückmüssten. Fast sollte es sich auch bewahrheiten. Doch suchten wir uns unseren Weg und blieben halbwegs trockenen Fußes. (Ich zumindest)Die Scharen an Wildgänsen, welche wir auf diesem Teilstück zu sehen bekamen, waren sehr beachtlich. Und ab und an musste ich den 🐺 zur Abordnung rufen, um die Tiere nicht zu sehr aufzuschrecken. Manchmal gelang dies auch. Leider nicht immer. Aber er bewies, dass er noch immer Kraft hatte. Wir durchwanderten Schollene und Molkenberg, welche auch sehr ansehnlich sind und unternahmen auf der Hälfte zwischen Molkenberg und Warnau die erste Pause. Der 🐺 bekam seine erstes Futter und ich gönnte meinen Füßen etwas Ruhe. Dabei bemerkte ich, dass mein 🐺 etwas angeschlagen zu seien schien. Der Verdacht bestärkte sich auch, bis Warnau und ich sprach ihm öfters Mut zu. Als wir dann in Garz ankamen und die Alte Havel sowie die Havelhöfe zu sehen bekamen, schien er sich wieder gefangen zu haben und ich konnte die Umgebung wieder mehr genießen als zuvor. Es ist ja nicht so, dass das an mir so reibungslos vorbeigeht, wenn der Gefährte nicht so ganz auf der Höhe ist.Von Garz aus schritten wir in Richtung Strohdehne. Der Weg dorthin ist für Wanderer bzw. Fußgänger nur entlang der Straße passierbar und ich musste nicht nur einen Autofahrer auf den Mindestabstand hinweisen. Diese waren dann doch recht erschrocken, dass sich eine Person am Straßenrand bewegte.In Strohdehne angekommen, unternahmen wir auf dem Dorfangerplatz nochmals eine kurze Pause und der 🐺 bekam seine zweite Mahlzeit. Der Besuch im Gasthaus „Gasthaus Berlin“ musste aus den bekannten Gründen leider unterbleiben.Anschließend machten wir uns zur letzten Tagesetappe zum Ziel hin auf. Der 🐺 schien wieder Kraft geschöpft zu haben. Den er rannte vor und zurück und schnupperte und stöberte. Ich für meinen Teil genoß die untergehende Sonne und erfreute mich der Schönheit der Tour und der gemachten Erlebnisse bis dahin.Ab Kilometer 47 ging es dann doch noch durch Feld und Flur. Und auf einmal schreckte ein Hase hoch und flitzte davon. Der 🐺 bekam das mit und binnen kürzester Zeit waren beide am Horizont verschwunden. Meine Rufe verhallten ungehört. Zu meinem Glück kam er allerdings nach kurzer Zeit wieder und ich war glücklich. Wir gingen kaum 50 m weiter und es kam zu dem gleichen Szenario. Hase da, Hase weg. 🐺 hinterher. Ab da wusste ich, da sind noch Reserven da. Doch lehnte ich ihn fortan lieber an, um nicht erst um 2200 Uhr beim Ziel zu sein.Den Gülper See bekamen wir leider nur als Silhouette zu sehen. Doch machte uns das nichts aus. Wir wanderten weiter auf Rhinow zu und erreichten das Tagesziel glücklich und zufrieden.Zusammenfassend war diese Tour wirklich sehr, sehr schön und wir haben viel erlebt. Doch zugleich war es eine Bewährungsprobe, welche der 🐺 mit Bravour gemeistert hat. Ich bin sehr stolz auf ihn und freue mich auf die kommenden Wanderungen mit ihm und unsere Erlebnisse.Zum Abschluss muss allerdings gesagt werden: Der 🐺 war fix und fertig 🤭

      • 20. Februar 2021

  4. Tom & Freki war wandern.

    13. Februar 2021

    Hans Wurst - Das Original, Burkhard 🔵⚪ und 23 anderen gefällt das.
    1. Tom & Freki

      Es ist morgens früh, um 08:00 Uhr. Die Temperatur beträgt im Mittel minus 13,5 Grad Celsius. Doch soll der Tag sonnig werden. Unter diesen Aspekten besteigen 🐺 und ich den Zug der ODEG in Richtung Rathenow und fahren kurz danach dem Startpunkt der Wanderung entgegen.Wir verlassen den Zug in Fohrde und setzen dort an, wo die Tour in der letzten Woche endete. Den Sonnenaufgang haben wir zwar verpasst, doch trübt dies unsere Laune nicht. Wohl aber der Umstand, dass der Wolf kurzerhand zu humpeln anfängt. Ich denke schon, dass sich die Tour nun früher ihrem Ende neigt als angedacht. Allerdings stellt sich heraus, dass eine Anwohner zum Auftauen des Weges Salz benutzt haben und das schmerzt ihn an den Pfoten.Ich reinige ihm als die betreffenden Pfoten und es ist als wäre nichts gewesen. Und dann geht es weiter.Wir wandern am zugefrorenen Pritzerber See entlang, welcher so prächtig und ruhig daliegt. Durchqueren Pritzerbe selbst und bewundern endlich die Havel und den Ort selbst. Pritzerbe ist dabei so klein und beschaulich, dass es gern zum längeren Verweilen einlädt. Hier fährt auch noch die Fähre. Doch wollen wir vorerst auf der rechten Seite der Havel verweilen. Wir lassen Pritzerbe hinter uns und beschreiten einen Wanderweg und gehen hiernach ein Stück des Weges auf dem Fahrradweg entlang der Straße. Doch verlassen wir sie bald wieder und begeben uns wieder auf die Wanderwege.Die Landschaft zeigt sich dabei in tollster winterlicher Pracht und die Sonne bringt den Schnee zum Glitzern. Eisblumen sind zu sehen und haben sich Stromleitungen, dünnes Geäst und sogar Spinnenweben zueigen gemacht. Manche Flüsse sind teilweise überfroren und zeigen sich nur an den gedeckten Stellen. Andere zeigen keine geschlossene Eisdecke oder weisen Eisschollen auf. Herrlich So geht es, soweit möglich, immer an der Havel lang.Wir erreichen Döberitz und durchwandern hiernach Premnitz. Der 🐺 mag allerdings die Kunst im Premnitzer Hafen nicht und schlägt sofort an. Das ist jedesmal ein Schauspiel, insbesondere, da 🐺hunde nicht dazu neigen oft zu bellen. Von hier machen wir einen kleinen Umweg, um uns die Steinbogenbrücke in Premnitz anzusehen und schreiten von hier auf Milow zu. Bedauerlicherweiseist zwischen Premnitz und Milow weder Fuß- noch Radweg zu finden und so machen wir uns entgegengesetzt des Verkehrs auf den Weg.Mit überschreiten der provisorischen Brücke kurz vor Milow (die richtige Brücke wird derzeit gebaut) begeben wir uns auf die linke Havelseite und wandern an ihr unserem heutigen Tagesziel entgegen. Einige hundert Meter hinter dem Ort Milow stelle ich fest, dass der 🐺 nicht mehr da ist. Ich gucke mich um und gehe hiernach zurück. Nach ca. 75 m steht ein Biber auf dem zugefrorenen Flusslauf und der 🐺 vor ihm. Er hat ihn gestellt und dafür lobe ich ihn. Doch gebe ich ihm kurzerhand zu verstehen, das wir weiterwollten und er gibt dem Biber seine Freiheit zurück. Wir versuchen weiter an dem Ufer der Havel zu bleiben und sehe sehr idyllische und schöne Areale entlang des Ufers. Dabei ist die Uferkante mal mehr, mal weniger vereist. Die Wege sind während der Tour zwar zuweilen mit Schneeverwehungen versehen, doch lässt es sich nicht schlecht wandern und die Füße bleiben trocken.Circa 1,5 km vor der Eisenbahn- und Fahrzeugunterführung bei Rathenow geht es auf einem Hochwasserdeich entlang. Hier ist wohl die für uns einzige Passage, welche sich etwas unwegsamer wandern lässt, doch das stört uns nicht.Der 🐺 wird dabei nach knapp 30 km ohne Pause immer unruhiger und ich vertröste ihn noch weitere 6 km. Denn ich wollte in Rathenow noch mindestens ein Highlight im Hellen sehen. Wir passieren also die Unterführungen, wandern nachfolgend auf Waldwegen zwischen zwei Feuchtgebieten entlang und kommen nach Rathenow rein. Hier geht es am Leuchtturm und Wehr vorbei hin zur St. Maria-Andreas-Kirche. Die Kirche ist, nach meinem Dafürhalten, ein echter Hingucker.Nachdem wir uns die Kirche angesehen hatten, wanderten durch den auf der anderen Seite befindliche Durchgang des Forsthauses zur Auferstehungskirche auf dem Alten Friedhof dahin. Das Gelände hatte ich ja schon einmal auf meinem Weg nach Nauen durchschritten. Doch ist es,es immer wieder wert, angeguckt und bewandert zu werden.Von diesem Orte ging es dem Highlight entgegen. Nämlich dem Bismarckturm, welcher sich uns zu dieser Jahres- und Tageszeit, zumal mit der Sonne, im schönsten Lichte zeigte. Hier bekam der 🐺 seine begehrte Pause und noch dazu das mitgeführte Futter (Reis, Huhn und Möhren). Er hatte es sich redlich verdient und genoß es in vollen Zügen.Ich betrachtete unterdessen den Bismarckturm, und konnte mich kaum daran satt sehen. Und dabei überlege ich noch einmal, ob eines meiner anderen Wanderprojekte gut gewählt seien. Und befand schlussendlich meine Gedanken wohl, denn auch die anderen in Deutschland stehenden Bismarcktürme (145 weitere erhaltene Türme) wollen bewandert werden.Mit diesem Gedanken, den Erlebnissen auf der vierten Wanderung entlang der Havel und der wahrgenommenen Pracht des Rathenower Bismarckturms begaben wir uns zum Bahnhof und beendeten hier die Wanderung. Zusammenfassend können wir die Tour in der vorliegenden Form wärmstens zum Nachwandern empfehlen.

      • 14. Februar 2021

  5. Tom & Freki war wandern.

    6. Februar 2021

    Joe Penner, Wanderer und 25 anderen gefällt das.
    1. Tom & Freki

      Mit dieser Wanderung wollten wir ein weiteres Teilstück unseres Projektes (Bewanderung der Havel) genießen. Da es uns dabei nicht so wichtig ist, welche Jahreszeit gerade vorherrscht, entschieden wir uns kurzerhand ab Brandenburg loszugehen und gen Fohrde zu gehen.Wir fuhren mit dem Fahrzeug also zum Brandenburger Hauptbahnhof und starten von dort. Dabei führte uns die Wanderung zuerst in Richtung der Dominsel. Der auf der Insel befindliche Dom nebst anliegender Ritterakademie haben uns sehr gefallen. Von hieraus ging es durch die Stadt auf die Havel zu. Wir passierten den Historischen Hafen, die Jahrtausendbrücke und sahen verschiedene Hafenanlagen, welche zu dieser Jahreszeit zumeist verwaist sind.Unterwegs riefen wir noch bei den Betreibern der Seilfähre Neuendorf an und fragten an, ob die Überfahrt gewährleistet sei. Man teilte uns mit, dass die Fähre im Winter generell nicht in Betrieb ist und erst ab Anfang April wieder Passagiere aufnimmt. Wir änderten also kurzerhand unsere geplante Route und wanderten an der Plane entlang auf den Übergang zu. Die Plane ist derzeit recht gut mit Wasser gefüllt und man könnte meinen, dass sie gleich über das Ufer treten wird. So ging es fast 2,5 km geradeaus an der Plane dahin. Knapp 500 m vor der Brücke sprachen mich eine Familie vom gegenüberliegenden Ufer her auf meinen 🐺 an. Gern wollten sie ein Bild von ihm machen und wir tauschten uns zu unserer Wanderschaft aus. Als sie dabei mitbekamen, dass wir über die Brücke wollten, erklärten Sie uns, dass das aufgrund des übergetretenen Wassers nicht möglich sei. Wir wollten uns dennoch ein eigenes Bild verschaffen und verabschiedeten uns von der Familie. Aber es kam, wie es kommen musste. Ungefähr 200 m vor dem begehrten Übergang stand alles unter Wasser und es gab keine Möglichkeit (außer zu schwimmen) für uns die Brücke auf diesem Weg zu erreichen.Enttäuscht drehten wir um und kamen wieder bei der Familie vorbei. Ich fragte nach, ob es möglich sei, dass sie uns mit ihrem Boot übersetzen könnten. Denn der Weg zurück und wieder bis auf die Höhe, hätten wir uns zusätzliche 5 km bedeutet. Und da die Familie so nett war, und so schwer begeistert vom 🐺, durften wir in ihrem für uns zu Wasser gelassenen Kajak übersetzen. Für 🐺 war es die allererste Überfahrt dieser Art und dementsprechend aufgeregt war er.Auf der anderen Uferseite angelangt bedankten wir uns herzlich und unterhielten wir uns noch eine Weile, bevor wir uns wieder auf den Weg machten. Wir ließen es uns dabei jedoch nicht nehmen und besuchten die verwehrten Untergänge (Fähre und Brücke).Von hier gingen wir einen sehr schönen und winterlich geprägten Weg am Südufer des Breitlingsees dahin und schritten auf Kirchmöser zu. Dort angekommen, wollten wir es uns nicht nehmen lassen und guckten uns auch den Bahnhof an. Bedauerlicherweise ist festzustellen, dass das frühere Bahnhofsgebäude zusehends verfällt und wohl dem heute „praktikablen“ Bahnsteig mit Zustieg weichen wird. Kirchmöser wirkt hier klein und verschlafen, mit zuweilen noch vielen in die Jahre gekommen Ecken. Exemplarisch dafür steht das eine von mir fotografierte Gebäude ohne Außenputz.Wir wanderten von dort am Möserschen See vorbei. Erblickten unterwegs zwei aufgeschreckte Rehe (Gott sei Dank war mein 🐺 zu dem Zeitpunkt an der Leine) und liefen danach an einem Schienenwerk der deutschen Bahn vorbei. Der zuweilen recht alte Zaun will bewusst nicht, dass ihn jemand übersteigt. Denn solche Spitzen habe ich bis dahin noch nicht gesehen.Wie ich in Kirchmöser West erfuhr, war der Standort früher mal ein Industriestandort, welcher eine Pulverfabrik beherbergte und eine chemische Versuchsanstalt war. Die roten Backsteinbauten sind in Teilen noch gut erhalten, doch meist ungenutzt. Weiterhin kann man dort einen Hoch- bzw Winkelbunker sowie einen Obelisken betrachten.Von hier ging es durch Plaue hindurch, wobei wir das in die Jahre gekommene gleichnamige Schloss und die ebenfalls dringend erneuerungsbedürftige Brücke ersahen.Da wir die Brücke nicht überqueren konnten, überschritten wir bei der nächsten Brücke wieder die Havel und schritten nach links durch Kaltenhausen auf Briest zu. Der Weg ging zumeist auf dem für den zukünftigen Fahrradweg vorbereiteten Untergrund dahin. Das erschien uns erstrebenswerter als direkt auf der Straße langzugehen.In Briest angekommen, durften wir eine kleine Strecke an dem Flusslauf der Havel entlanglaufen. Die Wiesen lagen allerdings oftmals unter Wasser und der Weg war auf überfroren. Die Dorfkirche in Briest empfanden wir als sehr anschaulich. Gegenüber davon befindet sich eine Zuwasserlasstelle für Boote. Hier haben wir knapp 50 oder 60 Schwäne zu sehen bekommen. Der 🐺 musste allerdings Abstand halten, denn das hätte nach hinten losgehen können. Die Passage von dort bis nach Tieckow ging teilweise durch Feld und Flur sowie durch ein kleines Stück Wald und zum Schluss gar auf der Straße entlang. Der Wind blies uns gut durch das Haar/Fell und versuchte uns abzukühlen. Doch diesem Umstand trotzen wir. In Tieckow selbst ist das alte Post-/Schulgebäude in der Kurve sehr ansehnlich.Um von hier zum Bahnhof Fohrde zu gelangen schritten wir weiter an der Straße entlang sowie einige Meter auf einem Fahrrad- und Fußgängerweg und erreichten alsbald den Bahnhof.Abschließend haben wir auf dieser Tour einige schöne Abenteuer erlebt und sind dabei voll auf unsere Kosten gekommen. Und dies auch, obgleich wir uns mehr gewünscht hätten, das Ufer der Havel zu sehen. Wir freuen uns schon auf das nächste Teilstück zur Mündung hin. 😀🐺

      • 6. Februar 2021

  6. Tom & Freki war wandern.

    31. Januar 2021

    Der Grenzgänger🎗️, Burkhard 🔵⚪ und 12 anderen gefällt das.
  7. Tom & Freki war wandern.

    30. Januar 2021

    Nicole 🌼, Endlos♾🐧 und 38 anderen gefällt das.
    1. Tom & Freki

      Mit hiesiger Tour möchte ich mein Projekt der Bewanderung der Havel von der Quelle zur Mündung weiter vorantreiben. In Zeiten von Corona ist dies allerdings zuweilen recht schwierig und so entschied ich mich dazu, die nächste Etappe gleich nach dem achten Part bei der Dorfkirche in Phöben zu beginnen.Das Wetter lud mich dazu förmlich ein und der Schneefall am vorhergehenden Tag stellte dabei noch das Sahnehäubchen dar.Mein 🐺 und ich fuhren also bis zum Bahnhof in Werder (Havel), bestiegen dort den Bus und verlegten zum Startpunkt. Dort angekommen, genossen wir zugleich die Schönheit der Kirche, welche ihr Winterkleid angezogen hatte. Zuletzt hatten wir sie nämlich (beim achten Teil der Wandertour) im schönsten Sonnenschein verlassen.Von hier begaben wir uns auf den Havelradweg und erfreuten uns der schönen weißen Pracht. Und nach kurzer Zeit konnten wir auch schon den Blick auf die Havel selbst genießen. So ging es langhin und auf die Fähre nach Ketzin/Havel zu. Wir wussten allerdings bereits vorab, dass wir heute nicht übersetzen konnten. Denn ein Teil der Fährleute befindet sich in Quarantäne und der Fährbetrieb ist daher eingestellt. Nichtsdestotrotz ließen wir uns die Laune nicht verderben und wanderten auf der südlichen Wasserseite weiter. Dabei war es besonders schön, dass wir die ersten Tagesnutzer des Rad- und Wanderweges waren. Mein 🐺 flitzte vor und zurück und erfreute sich ebenfalls an der Tour. In dem Örtchen Deetz angekommen, sahen wir uns die dortige Marina und die, winterlich geprägt, verwaisten Anlegestellen an. Hierbei kam uns in den Sinn, dass wir auch noch einmal einen kurzen Abstecher zum Aussichtsturm auf dem Götzer Berg machen könnten. Gesagt, getan. Der Anstieg zum Aussichtsturm war recht beschwerlich, denn der selbe Weg wurde auch durch einige Pferde genutzt und war daher aufgewühlt. Doch als ich auf dem obersten Punkt stand, war alles vergessen und der Anblick umso eindrucksvoller.Hiernach wanderten wir wieder der Havel selbst entgegen und schritten an ihr entlang, auf die Stadt Brandenburg zu. Dabei schritten wir zuweilen auf offenen, zumeist aber auf verschneiten und vereisten Wegen. Auch galt es eine Passage von knapp 1,5 km entlang des Emsterkanals zu meistern. Dieser Weg war uneben und doch recht verschneit, so dass sich dieser Teil, so schön er auch war, recht anstrengend war. Als dieser Teil hinter uns lag, wollte 🐺 nicht mehr so recht. Doch schaffte ich es, ihn zu motivieren und so erreichten wir den Bahnhof sieben Minuten vor Abfahrt des Zuges.Zusammenfassend muss ich sagen, dass mir dieser Teil der Tour, auch wenn er nicht an der nördlichen Uferseite erfolgte, doch sehr gut gefiel. Und der Wintereinfall war das I-Tüpfelchen dabei.

      • 30. Januar 2021

  8. Tom & Freki war wandern.

    24. Januar 2021

    01:32
    5,63 km
    3,7 km/h
    100 m
    100 m
  9. Tom & Freki war wandern.

    16. Januar 2021

    Tinsen K., Sven und 73 anderen gefällt das.
    1. Tom & Freki

      Schon vor eineinhalb Jahren tat sich bei mir der Wunsch auf, dass ich mich einmal an einer 💯-Kilometerwanderung probieren wollte. Bekanntlich wandern solche Distanzen ja nicht gerade viele Menschen aus dem Stand. Aus diesem Grund wanderte ich bis zu meinem ersten Versuch gern längere Touren (um die 40 bis 60 km). In einem Gespräch mit Wanderfreund: Joe Penner erzählte er mir von der „Berliner Polarnacht“. Diese Tour wird von Wolfgang Pagel organisiert und reizte mich sofort. Allerdings war ich noch zögerlich in der Anmeldung, da ja in Zeiten der Pandemie viel vakant ist. Und so kam, was kommen musste, die, organisierte, Veranstaltung wurde abgesagt. Ich schob meinen Wunsch nach hinten und war nicht gerade wenig überrascht, als mich Joe anrief und fragte, ob wir die Tour nicht als Selbstwanderung unternehmen wollten. Er wies mich allerdings darauf hin, dass wir das komplett autark unternehmen und auch keine Einkehrmöglichkeit bestünde. Ohne lange darüber nachzudenken, sagte ich prompt zu und wir sprachen uns entsprechend ab und organisierten alles Notwendige.Als nun der Tag gekommen war, trafen wir uns bei Kilometer 63, parkten dort ein Fahrzeug für die große Pause der Wanderung und fuhren von hier zum Start (Bahnhof Gesundbrunnen). Die Temperatur lag um die 0 Grad Celsius, doch war es trocken und von der Witterung her vielversprechend.Um 21:55 Uhr ging es dann auch los. Joe seine Tour, nebst Beschreibung, ist unter: komoot.de/tour/305542258?ref=wtd zu finden. Wir bewegten uns von hier über den innenstädtischen Berliner Bereich und den Tegeler See auf den Spandauer Forst zu. Im Spandauer Forst selbst, befindet sich auch der Bereich „Eiskeller“. Wie der Name schon sagt, bedeutet das Kälte und hat wohl seinen Namen daher, dass es sich hierbei um den kältesten Punkt in Berlin handeln soll. Wir wunderten uns, wo sich der Messpunkt befindet und verorteten ihn schließlich an der Stempelstelle im Süden des Eiskellerbereiches. Das Thermometer zeigte uns gegen 08:00 Uhr eine Temperatur von knapp 2 Grad Celsius. Uns kam das allerdings deutlich kühler vor. Von hieraus begaben wir uns in Richtung Falkensee. Mit Erreichen des Bahnhofs Falkensee hatten wir die Hälfte der Strecke bestritten. Wir hielten kurz inne und bevor uns die Kühle noch weiter durch Mark und Bein ging, schritten wir wieder in Richtung Bahnhof Gesundbrunnen, dem Ziel unserer Reise, zu.Doch diesmal ging es nicht im nördlichen Bereich voran, sondern südlich der Bahnverbindung. Hier wanderten wir auf alten Wegen auf Spandau zu und sehnten uns nach der längeren Pause beim Pausenpunkt: Fahrzeug, bei Kilometer 63. Nachdem wir hier einen Teil unserer Bekleidung gewechselt, und uns verpflegt, hatten, ging es zum Grunewald hin. Die Strecke entlang der Havel zog sich zwar etwas, aber wir wurden nicht verdrießlich und erklommen hiernach die Höhen und Tiefen im Grunewald. Joe schlug noch vor, dass wir den Drachenberg im Nordosten nicht nur tangieren, sondern uns von oben direkt einen Überblick über Berlin verschaffen sollten. Gesagt, getan. Und so schwer die Beine auch waren, nach über 80 km, der Ausblick von oben ist phänomenal. Die Passage direkt nach dem Abstieg vom Drachenberg war erstmal nicht so interessant und insbesondere die 3,5 km entlang der Spree, bei fast kompletter Dunkelheit, wollten kaum vergehen. Doch umso schöner wurde es hiernach. Dementsprechend war der Weg zur Ziellinie hin, ein förmlicher Genuss und wir erreichten den Bahnhof Gesundbrunnen um 21:25 Uhr wohlbehalten und froh über die zurückgelegten knapp 103 km.Mit dieser, meiner persönlichen, Leistung und meiner Konstitution, nach der Strecke, hatte ich nicht gerechnet. Die Füße waren zwar schwer und eine Blase hatte sich gebildet, doch Körper und Geist waren, nach circa 30 h Wachheit, und einem vorausgehenden Arbeitstag noch fit. Meinem Wanderfreund Joe spielte das Glück auf der Tour ab und an einen Streich und zeitweise tat er mir auch Leid. Habe ich doch wiederholt versucht das Tempo zu steigern, was ihm augenscheinlich nicht gefiel. Nichtsdestotrotz hätte ich mir für diese Tour keinen anderen Wanderfreund wünschen können.Betreffend die Gesamttour stelle ich zurückblickend fest, dass die Nachttour auf sehr guten Wegen verläuft und einem Wanderer gefallen muss. Die Tagstrecke verläuft des Öfteren auf unbefestigten Wegen, was, gerade wenn der Frost Einzug gehalten hat, anspruchsvoll ist. Ein bisschen hat mir, wie auch Joe, die Fülle an Highlights gefehlt. Doch kann ja immer nörgeln und so sage ich, dass die Tour rundherum sehr gut gewählt wurde und nachgewandert werden darf. Gern auch bei der kommenden Berliner Polarnacht im Jahr 2022. dabei ist es egal, ob 50 oder 100 km.

      • 16. Januar 2021

  10. Tom & Freki war wandern.

    9. Januar 2021

    05:15
    22,2 km
    4,2 km/h
    140 m
    140 m
    Sven, Lisa und 28 anderen gefällt das.
    1. Blumensylvi

      Bogensee steht bei uns auch noch mal auf der Liste - schöne Runde 👍

      • 10. Januar 2021

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