Letzte Aktivitäten

  1. Andrea, Eifelkind und 20 anderen gefällt das.
    1. 🐕 Susi 🐾 und 👩 Bettina 🐌

      Heute bin ich in Begleitung zweier lieben, jungen Damen zur Rausch, dann weiter in die Schiefergruben zum Kaulenmännchen und hoch zum Aussichtspunkt gewandert bevor wir dann wieder im Wald zurück zum Ausgangspunkt, der Klosterkirche Martental gewandert sind.Es war wunderschön, die Sonne lachte, ein frischer, angenehmer Wind wehte uns um die Ohren. Wir haben einige Steine gefunden und viele ausgewildert.Wer allerdings Oksanas und Ksenias Steine finden will, muss die Augen offen halten und klettern muss man auch können, jedenfalls etwas - mit anderen Worten, so einfach wird es diesmal nicht ;-) Susi hatte natürlich auch ihren Spaß, gemeinsam mit Ksenia flitzte sie durch den Wald und hatte riesig Spaß uns den Weg zu weisen.Alles in allem ein herrlich schöner Tag mit viel Spaß in der Natur

      • vor 6 Tagen

  2. Eifelkind, Kerstin und 27 anderen gefällt das.
    1. 🐕 Susi 🐾 und 👩 Bettina 🐌

      Nach Burg Olbrück sind wir dann zum Rodder Maar gefahren. Hier gibt es ausreichend Parkplätze und wir hatten freie Auswahl. Wir entschieden uns das Auto am neuen Maarhof zu parken. Von dort sind es nur wenige hundert Meter zum Maar.Der Weg um das Rodder Maar ist eher ein "Alte Leute Weg" - alles fein gesäubert und ordentlich, da liegt jedes Steinchen so wie es soll, das Maar fein säuberlich eingezäunt. Trotzdem konnten wir den Weg genießen, die Gerüche der blühenden Sträucher, Büsche und dem Ginster in uns aufsaugen so sehr, dass ich mehrmals niesen musste.Die Luft war wieder ähnlich klar, sauber und leicht einzuatmen, wie gestern schon und es war nichts zu hören außer Gesumme und Gebrumme von Insekten, das Zwitschern der Vögel und ein undefinierbares Gequake dass entweder von Wasservögeln oder Fröschen kam - keine Ahnung, es kam wie eine ohrenbetäubende Welle, wurde lauter und lauter und ebbte dann wieder ab.
      Ich konnte gerade noch den abebbenden Moment mit dem Handy aufnehmen.
      Nach dem Rodder Maar führte uns der Weg zum Königsee! Als ich das bei der Planung der Tour las, musste dieser kleine See eingebaut werden. Als Kind war ich schon mehrmals am großen Königsee und nun war ich ganz neugierig, wie der kleine wohl aussehen mag.Wir wurden nicht enttäuscht. Zum einen liegt das kleine Gewässer sowas von idyllisch mitten im Wald, eingerahmt von Basaltwänden. Das Wasser grün und türkis und am Rand sahen wir tausende Kaulquappen von denen Susi einige verspeiste...Überhaupt sahen wir heute wieder viele Tiere. Rehe auf dem Weg zum Rodder Maar, einen Kranich im Wasser, einen Labrador, von dem sich Susi etwas Wasser teilen und mal kurz im Schatten seines Fahrzeuges ausruhen durfte. Dann war da noch ein ausgetrockneter Frosch, die Kaulquappen und zwei große Welse im Königsee und auf dem Weg vom See zurück spürte Susi noch eine Schlange auf, die sich in den Steinen schnell versteckte aber dann doch züngelte und mit dem Kopf nach vorne schoss, als Susi ihr zu nahe kam.Alles in allem eine tolle ereignisreiche Wanderung in einer wundervollen Landschaft. Grün so weit das Auge reicht und wir waren alleine, sahen in der Ferne zwar einige Leute kamen aber, bis auf das Frauchen vom schwarzen Labrador, keinem nahe - also alles perfekt!Jetzt hoffe ich, dass sich keine Kaulquappen in Susis Fell eingenisten haben und wir demnächst Frösche im Bett haben

      • 7. Mai 2020

  3. Andrea H., Eifelkind und 22 anderen gefällt das.
    1. 🐕 Susi 🐾 und 👩 Bettina 🐌

      Heute trieb es Susi und mich schon früh in die Ferne. Mit dem Auto sind wir die A61 nach Niederzissen gefahren und von dort dann nach Hain.
      Bewacht wird das kleine Eifeldorf von der Burg Olbrück.
      Ich dachte mir schon, dass die Burg derzeit geschlossen ist, hoffte aber darauf, dass Susi und ich dennoch die alten Gemäuer von außen betrachten und auskundschaften können. Leider hat die Burg ein großes Burgtor, welches in der Tat geschlossen war, wir konnten allerdings seitlich um ein kleines Zäunchen gehen und körperlichen Kontakt mit den Mauern herstellen.Mein kleines Burgfräulein mit der Nase immer vorne dran, versuchte mit aller Gewalt in den Rest eines alten Turms zu kommen und nahm dann mit einem Gewölbe Vorlieb. Schade, also müssen wie nochmal hier her, wenn Corona irgendwann Geschichte ist. Auf dem Rückweg hielten wir dann noch an der Riesenbank an und genossen die weite Sicht in die Eifel. Steine wurden natürlich auch ausgewildert, wir haben wieder jede Menge gemalt und dabei genauso wie unseren Foto-Bilderrahmen, den ich mir diesmal um den Hals gehängt hatte, weil der Rucksack angemessen an den kurzen Wanderweg, im Auto blieb.Jolanta hatte ja schon Bedenken, wo und wie ich das gute Stück transportieren werde - na, jetzt kann sie sich überzeugen, wie leicht dieser Rahmen zu bewegen ist ;-)Okay, der Ausflug zur Burg war schnell beendet, also fuhren wir noch einmal ein Stück mit dem Auto zum zweiten Teil unserer heutigen Tour...

      • 7. Mai 2020

  4. Jonas, Berni und 22 anderen gefällt das.
    1. 🐕 Susi 🐾 und 👩 Bettina 🐌

      Die heutige Wanderung ist aufgrund einer Inspiration durch jemanden aus meiner Freundesliste auf Komoot entstanden, ich weiß nur leider nicht mehr, wer es war.
      Die Krise hat mich immer noch in ihrem Bann, ich muss tüchtig gegen meine Psyche ankämpfen um mit Susi zu wandern. Heute hat es endlich wieder geklappt und ich bin sehr froh darüber denn es war ein herrlicher Tag, eine schöne Wanderung und wir konnten richtig Kraft tanken.
      Es ging zum Eifeldorf Drees, oberhalb an einem Offroad Park, der derzeit natürlich geschlossen ist, konnte ich das Auto parken und von dort wanderten wir zwei los. Zunächst ging es über die Felder nach Döttingen und von dort in großer Schleife auch ein Stück durch den Wald nach Drees zurück.
      Wir wilderten fleißig Steine aus und hielten auch Ausschau, ob wir selbst welche finden, leider hatten wir dabei kein Glück und hoffen, dass unsere Steine gefunden werden und dem Finder Freude bescheren.
      Im freien Feld war der Wind recht kühl, später in den geschützten Mulden der hügeligen Vulkaneifel, war es recht angenehm. Die Luft, auf jeden Fall richtig klar und rein, füllte unsere Lungen.
      Am Ende unserer Wanderung ging es durch den Waldlehr- und Erlebnispfad. Auf einer Sonnenschaukel ruhten wir dann etwas aus, schaukelten und schauten von dort aus hinüber zum Booser Eifelturm, den wir bereits mehrmals besucht haben.
      Die Region um den Nürburgring hat ihren ganz besonderen Flair selbst im Moment, wo Corona auch hier den Betrieb fast total lahm gelegt hat, einige Rennautos sind uns trotzdem begegnet. Auch möchte ich mich mit dieser Wanderung langsam vortasten, denn weitere Wanderungen sind in Richtung Ahrweiler geplant, ich möchte gerne meine Homezone verlassen und meinen Wanderhorizont erweitern.

      • 6. Mai 2020

  5. Kessie Lilli, HWF und 18 anderen gefällt das.
    1. 🐕 Susi 🐾 und 👩 Bettina 🐌

      Diese Wanderung steht schon lange in meinen Planungen an und heute war es soweit. Ich bin mit Susi nach Bad Bertrich gefahren, das liegt nur ein klein wenig mehr als zehn Autominuten von zuhause entfernt. Wir fanden, Corona sei es gedankt, einen Parkplatz oberhalb der Therme (Schwimmbad).
      Von hier aus ging es die Clara Viebig Straße hoch und gleich in den Wald hinein. Ähnlich wie bei unserer Wanderung an der Heidsmühle wurden wir vom herrlichen Grün empfangen. Der Weg ging am Ueßbach entlang und Susi hatte viel Gelegenheit auf dem Hin- wie auch Rückweg zu planschen.
      Zunächst ging es zur Elfengrotte. Hier geht man ein kleines Stück durch den Fels und neben einem fließt der Ueßbach in dem sich einige kleine Wasserfällchen und dann wieder stille Seen bilden. Auf einer kleinen Steininsel hat Susi dann ihren ersten Stein gefunden. Sie war ganz aufgeregt und ich half ihr, den Stein zu bergen. Gut, dass meine Schuhe inzwischen wasserdicht sind, so sehr habe ich sie imprägniert, das Wasser perlt an ihnen ab wie an Gummistiefel.Den Stein nehmen wir mit, der wird bei einer nächsten Tour ausgewildert genauso wie wir die gefundenen Steine von der Heidsmühle heute mit einigen unserer eigenen ausgewildert haben. Der Wald ist herrlich, es ist noch früh, wir sind alleine. Später, unsere Wanderung dauert trotz geringer Kilometerstrecke immerhin 3 ½ Stunden, treffen wir mehr Leute als uns lieb ist, darunter eine Wandergruppe mit sicher vier Familien. Mehrmals ziehe ich dann doch den Mundschutz über da wir uns auf dem engen Pfad bei der Begegnung nicht genügend Abstand halten können bzw. die Leute anscheinend Corona total vergessen haben. Sie bleiben dicht stehen, meistens wird Susi angesprochen und gestreichelt und mir erzählt man auch etwas – ich höre allerdings nicht hin – mir ist es im Moment doch etwas mulmig und ich „ekle“ mich vor Atemluft. Ja, da macht Corona mit mir, ich bin nicht überängstlich aber ich stelle doch fest, dass ich bei bestimmten Gelegenheiten allergisch reagiere.Nach der Elfengrotte führt uns der wunderschöne Pfad durch den wie frisch gestrichenen Wald zur Antoniusruh! Der heilige Antonius von Padua ist der Schutzpatron der Armen, Liebenden und Vergesslichen – also erkläre ich ihn kurzerhand zu meinem Lieblingspatron! Ich bin arm, aber reich an Liebe, denn ich liebe meinen Göga und mein Susimausilinileinichen wie natürlich all unsere anderen Fellnasen so sehr und werde von ihnen zurückgeliebt und ich bin vergesslich. Also perfekt, was wollte ich noch sagen....
      Dieser Ort, an dem die kleine Statue vom Antonius steht ist wunderschön. Überall stehen und stecken Steine in der Felswand und viele sind davon beschriftet. So haben Susi und ich auch unseren Stein mit der Aufschrift „Freude“ dort hinterlegt.
      Dann nahm Susi dort noch ein ausgiebiges Bad. Das Wasser, glasklar, hatte alle Farbschattierungen die man sich nur vorstellen kann. Grün, türkis, blau, ocker, gelb, braun – es kenne gar nicht alle Farben mit Namen, die ich sehen konnte.
      Meinen Fotorahmen hatte ich heute wieder dabei, er lässt sich wirklich prima über den Rucksack stülpen und da er so gut wie kein Gewicht hat, stört er auch nicht beim Wandern. So konnte ich immer wieder Fotos mit dem effektvollen Rahmen machen. Also wenn ihr mal in der Gegend seid, dieser Ort ist wirklich sehenswert und ganz besonders schön!Wir haben uns eine ganze Zeit beim Antonius aufgehalten aber dann ging es weiter zur Entersburg/Steffenswarte. Auch wenn ich wusste, dass man nicht auf den Turm kann und trotz der Tatsache, dass ich den Turm von unten sah und wusste, dass wir uns einen Berg hochschrauben müssen, laufen wir mutig und gut gelaunt weiter. Der Weg lohnt sich. Ein kleiner Pfad führt in vielen Kehren nach oben. Immer wieder haben wir tolle Sicht. Oben angekommen stehen wir wie erwartet vor dem Verbotsschild, macht nichts, die Aussicht können wir trotzdem genießen und der Weg war toll, der Aufstieg hat sich also auf alle Fälle gelohnt. Da wir einen anderen als ursprünglich geplanten Hinweg genommen hatten, konnten wir nun eine Runde drehen, mussten also nicht den gleichen Weg zurück laufen. Wieder ging es einen Pfad entlang und bald waren wir auch wieder unten neben dem Ueßbach und Susi tankte Lebensgeister, bei einem ausgiebigen Bad. Ein klitzekleines Malheur passierte mir dann leider doch, ich musste Susi natürlich folgen, stand auch direkt am Bach und leider waren die Steine teilweise wohl doch rutschig, beim Schritt zurück rutschten sie unter meinen Füßen einfach weg und ich küsste die Erde. Mit meiner Wange und Nase konnte ich den Sturz bremsen, meine Brille hat einen kleinen Kratzer aber sie ist nicht zerbrochen, das war mir während des Sturzes wichtig, dass ich die rette. Mein Knie, rechter Unterarm haben einige Kratzer und Susi hat einen gehörigen Schreck bekommen – sie kam sofort zu mir, gluckerte und knotterte in hellsten Tönen und leckte mich schnell mal im Gesicht ab. Sie freut sich immer, wenn man sich auf Augenhöhe mit ihr befindet aber diesmal wollte sie wissen, ob mit mir alles okay ist. Es dauerte einen kleinen Augenblick, bis ich mich wieder sortiert, die Brille und da Handy geputzt hatte und den Bilderrahmen auf meinem Rücken wieder zurecht gerückt hatte, dann ging es die letzten Kilometer zurück zum Auto.Eine wundervolle Wanderung, ein wirklich schöner Tag, bis auf die vielen Leute mal abgesehen und ich kenne jetzt eine neue Stelle, an der ich Steine zum Bemalen finden kann, das ist doch was.

      • 26. April 2020

  6. Eifelkind, Herbert und 21 anderen gefällt das.
    1. 🐕 Susi 🐾 und 👩 Bettina 🐌

      Nach dem wir die letzten Tage zuhause im Garten gewurschtelt haben, ging es aber heute endlich wieder raus in den Wald.Start war die Heidsmühle bei Manderscheid. Dort sind Susi und ich den Achtsamkeitspfad entlang bis über die Germanenbrücke und dann weiter den Dreisbornweg im Bogen gelaufen, bis wir von oben die Wolfsschlucht nach unten klettern konnten und dann ging es weiter durch den Wald zurück zur Heidsmühle.Zuerst habe ich meinen neuen Barock-Fotorahmen ausprobiert. Den habe ich mir aus Klopapierrollen gebastelt. Habe ihn mit Gipsbinden umwickelt und dann angestrichen. Sogar die Patina an den Ecken habe ich nicht vergessen und der Rahmen liegt nun im Auto und ist immer bereit, wenn ich ein schönes Fotomotiv, wie zum Beispiel die Manderscheider Burgen oder den Teich an der Heidsmühle, sehe. Ich habe schon einige Leute angesprochen für mich Klopapierrollen zu sammeln damit ich noch weitere Rahmen, vllt auch in einem anderen Stil basteln kann, darauf freue ich mich schon sehr.Dann haben wir auch wieder einige Steine zum auswildern mitgenommen und heute hatten wir Glück und haben selbst zwei Steinchen gefunden, worüber wir uns natürlich unheimlich gefreut haben. Die Steine werden nun an einer anderen Stelle bei einer nächsten Wanderung weiter auf die Reise gehen.Susi war heute richtig in ihrem Element. Klettern und Wasser, ihr kleines Hundeherzchen war total zufrieden. Die Maus hat aber auch vor nichts Angst und als es die Wolfsschlucht runter ging, da hat sie die 8 Meter Leine vollends ausgenutzt und ist die Steine runter geklettert. Auch als sie hätte auf dem Weg laufen können, ist sie im Flußbett über die Steine geklettert.Vier Stunden waren wir unterwegs und als ich die Fotos eben alle nochmal angeschaut habe, bekam ich fast eine „Grün-Vergiftung“ aber so grün war es wirklich – ich habe diesmal wieder viele Fotos mitgebracht aber bei vier Stunden Wanderung denke ich, darf man auch mal über 150 Bilder knipsen ;-) Ich verspreche, sie sind spannend, bis zum letzten Schuss!PS. Die Fotos sind leider nicht in der richtigen Reihenfolge hochgeladen, was ist da wieder los mit Komoot?

      • 23. April 2020

  7. 🐕 Susi 🐾 und 👩 Bettina 🐌 war wandern.

    17. April 2020

    01:56
    6,82 km
    3,5 km/h
    120 m
    120 m
    Kerstin, mihya und 27 anderen gefällt das.
    1. 🐕 Susi 🐾 und 👩 Bettina 🐌

      Ich weiß nicht wie das bei euch so im Moment ist. Die Planung von Wanderungen ist bei mir manchmal etwas kompliziert. Die Wege sollen nicht so stark frequentiert und nicht zu lang sein und auch nicht zu weit weg von zuhause. Aber etwas Spannung hätten wir gerne und Abenteuer, nicht immer den gleichen Stein und Halm sehen. Jetzt ist es mir auch schon passiert, dass ich ursprünglich wandern gehen wollte, mich dann aber doch mit anderen Dingen vergnügt habe. Diese ganzen Regeln, Verbote, Gebote, das macht mich alles durcheinander und wirr und bevor ich etwas falsch mache, bleib ich zuhaus – Beschäftigung hab ich und zur Not lege ich mich in die Sonne und lass mich bruzzeln.Heute jedenfalls fing der Tag schon unüblich an. Kurz nach Sieben war ich wach und bin aufgestanden, folglich war ich kurz nach Neun startklar, obwohl ich mir nicht sicher war, welche Route wir nehmen und ob wir überhaupt eine nehmen wollen. Drei Varianten vom Darscheider Lehwald und ein Rundweg in dieser Gegend sind unter meinen Planungen gespeichert. Also schnappe ich mir die erste Route Lehwald mit Baumriesen und breche mit Susi auf!Am Mitfahrerparkplatz in Darscheid, auf dem man wochentags normalerweise keinen Platz am Vormittag fürs Auto findet, war alles frei! Kein Auto außer uns, erst als ich Susi und mich am anziehen war, kam noch ein Wagen daher gefahren. Rucksack auf, Kaffeeinfusionsschlauch nochmal gerichtet und Komoot starten. Super! Ich habe mir ausgerechnet die Tour rausgesucht, bei der ich in die „falsche“ Richtung gehen muss und auch der Startpunkt war eigentlich an einer anderen Stelle in Darscheid. Da hätte ich schon wieder packen können aber egal. Dann laufen wir eben anders rum, entscheide ich mich und trottel mit Susi los. Gleich zu Beginn, als wir an den Häusern im Wohngebiet vorbei schlendern, sehe ich bereits originelle Deko, denke an Jolanta, Uta, Frank, Willi und Sylvester, denen wird sie gefallen und wahrscheinlich wird sogar Herbert Fan der urigen Gestalt sein, die dort im Garten hockt. Also bin ich besänftigt und wir laufen auf einem Pfad direkt neben der stillgelegten Strecke der Eifelquerbahn Richtung Ortsmitte.Da ich nun gleich den eigentlichen Startpunkt erreichen werde, wird Komoot mir mitteilen, dass ich am Ziel angekommen bin und dann wird der Rest meines Weges weg sein, fällt mir gerade noch rechtzeitig ein und ich verhindere dies in dem ich Komoot austrickse und einfach eine Straße vorher abbiege und sozusagen wieder auf dem Weg zurück bin. Wir müssen in diesen schweren Zeiten flexibel sein, denke ich mir und entscheide ganz spontan den ursprünglichen Weg entgegen der Pfeilrichtung zu laufen. Komoot wird vielleicht nerven, mich ständig zum umdrehen auffordern, aber ich kann den Ton ausschalten und da ich diesen Weg schon mal gegangen bin, weiß ich ja in etwa wo ich lang muss. Also laufe ich weiter durch das Neubaugebiet des eigentlich winzigen Eifeldörfchens und staune nicht schlecht über die tollen Häuser.Eines der Häuser kommt mir bekannt vor, vielmehr der Platz, das Haus selbst und das ganze drumherum hat sich stark verändert. Ich laufe direkt auf das Haus meines ehemaligen Psychologen zu und bekommt schlagartig Beklemmung und Zittern. Mir ist so flau, zittrig, flatterig, dass ich wirklich überlege für heute abzubrechen. Ich ärgere mich, laufe langsam am Haus vorbei, einige Geschehnisse von damals laufen wie ein Film vor mir ab, ich denke mir „Arschloch....“ Nein, die Erinnerung an diesen Menschen ist für mich wirklich nicht schön aber ich konnte das Kapitel damals abhaken und werde das nun auch tun. Ich laufe die Straße weiter und komme nun auf die eigentliche Strecke, eben nur in umgekehrter Richtung und setze mich mit Susi auf die nächste Bank. Sie hat es glaube ich gespürt, lief im Dorf ziemlich unkonzentriert, wollte ständig auf die Straße und die Seiten wechseln. Jetzt sitzt sie zufrieden neben mir auf der Bank und ich biete ihr etwas Wasser an, ihr Züngelchen hängt schon wieder bis fast auf die Erde aus ihrem kleinen, süßen Mäulchen. Aber Susi ist aufgeregt, sie möchte wandern und ich trinke einen Schluck Kaffee, setze den Rucksack wieder auf und jetzt können wir wirklich loslegen. Unser Weg führt uns zunächst zum Darscheider Drees, einem Sauerbrunnen.Bei meiner Recherche finde ich diese Information:
      Wie kommt so viel Eisen ins Wasser?“, fragt man sich angesichts einer Eisenkonzentration von 46 mg/Liter im Wasser des Darscheider Dreeses. So viel Eisen enthält keine andere Quelle in der Vulkaneifel. Des Rätsels Lösung: Das im unterdevonischen Sedimentgestein aufsteigende Wasser durchwandert eisenhaltige Gesteinsschichten und löst das Eisen aus ihnen heraus.
      Seit alters her wurden hier viele Krüge mit Drees, dem sprudelnden Wasser, gefüllt. Die Dorfbewohnen wussten das erfrischende und bekömmliche Sauerwasser sehr zu schätzen. Nach dem Krieg 1870/71 wurde der Säuerling zum ersten Mal gefasst. Mehrere Kohlensäurequellen, die sich durch rötliche Bodenfärbungen anzeigten, wurden in eine Brunnenstube geleitet. Das Wasser floss aus einer steinernen Kuppel, hinter der sich eine aus Vulkanschlacken gebaute Grotte erhob. Bei der Neugestaltung des Dreeses im Jahr 2013 wurde der Quellaustritt an die hiesige Stelle verlegt und der Darscheider Drees zeigt sich seither in seiner heutigen Gestalt.
      (geopark Vulkaneifel)
      Auf dem Tisch, der dort steht, sehe ich zerbrochene Muschelschalen. Was haben Muscheln im Darscheider Wald zu suchen, denke ich. Neben dem Drees allerdings wurde ein kleiner Kräutergarten hergerichtet und einige Muscheln dienen dort der Verzierung. Ich stark davon aus, dass eine Jugendgruppe aus dem Natur Ergebniszentrum diesen kleinen Garten gestaltet haben. Einige der Muscheln liegen also nun auf dem Tisch, zerstoßen, kaputt und daneben liegt eine Brille mit dicken Gläsern und ein angebissener Bahlsen Keks. Hmm, sehr seltsam!Als Fan von Aktenzeichen XY und wahrscheinlich auch weil ich in Coronazeit fast jeden Tag mindestens einen Tatort aus der Mediathek schaue, kommt mir die Sache spanisch vor. Wenn nicht spanisch, also dann zumindest seltsam. Eine Brille mit solch dicken Gläsern lässt man doch nicht auf dem Tisch liegen und der Keks, der schmeckt doch sehr lecker, warum wurde da nur so wenig von gegessen und wieso wurden die Muscheln zerbrochen?Ich mache Fotos! Der Akku meiner Kamera hat sich gleich nach dem ersten Foto verabschiedet, war eigentlich noch so ein Grund, dass ich fast die Wanderung abgebrochen hätte. Ich fotografiere heute mit dem Handy, falls ihr euch schon wegen der Qualität der Bilder gewundert habt. Ich schau mich am Tatort nochmal um...ähh ja, natürlich, kein Tatort, außer da kommt noch was, später im Radio, Fernsehn...wahrscheinlich war es wirklich ein gestresster Mensch mit einem Kind, der in Eile die Brille hat liegen lassen. Ich konnte sonst nichts auffälliges erkennen, außer, dass das Wasser aus diesem Brunnen abartig schmeckt, Susi und ich haben es natürlich probiert!So gehen wir weiter. Die Sache mit der Brille hat mir etwas Adrenalin verpasst, es ist mir nicht mehr ganz so schwindlig und zittrig und ich schaue in den Himmel und denke mir, dass wir heute so einen schönen Tag haben und es schade wäre, wenn wir nicht unsere Tour laufen würden. So trotteln wir beide weiter bis Susi stehen bleibt und neugierig nach hinten schaut. Ein junger Mann mit einer Dogge kommt näher, fragt, ob wir die Brille am Drees vergessen hätten. Nein, wir haben uns auch gewundert, teilen wir ihm mit und Susi beschäftigt sich mit der Dogge. Wir erfahren einiges über die Dogge und ihrem Herrchen, gehen ein paar Meter gemeinsam, nach der Unterführung trennen sich unsere Wege.Eigentlich wollte ich die Runde abkürzen, dann hätte ich mit dem Mann laufen müssen, das wollte ich aber nicht, also sind Susi und ich rechts abgebogen um doch nochmal nach den Baumriesen zu schauen. Wir haben diese Entscheidung auch nicht bereut. Es ist wundervoll im Wald. Jetzt hören wir auch nur noch Vogelgezwitscher, vorhin war noch etwas Verkehr von der nahegelegenen Straße nach Daun zu hören doch jetzt sind wir im Wald angekommen. Es riecht wundervoll, die Blätter bekommen immer mehr Farbe und viele Büsche und kleinere Bäume stehen in voller Blüte. Ein zartes Bächlein plätschert leise neben uns...wer von mir trinkt wird ein Reh...gibt es da nicht ein Märchen? Ja, der Wald hat etwas märchenhaftes. Die Bäume sind riesig, die Sonne strahlt mit Kraft durch deren Wipfel und lässt den Waldboden in einem leuchtenden Grün strahlen. So laufen wir auf breitem Weg an einem Teich vorbei. Mit Sicherheit wird er voller Kaulquappen sein, aber wir kommen nicht näher ran und ich will Susi nicht auf dumme Ideen bringen. Wenig später noch ein kleiner Tümpel, hier recken sich grüne Halme empor und die Bäume spiegeln sich, man kann fast nicht unterscheiden ob noch Baum oder schon Wasserfläche.Nach den Baumriesen geht es nur noch wenige Meter durch den Wald, dann kommen wir an eine Straße, die uns neben der Autobahn entlang führt. Nun noch über die Brücke und wir sind schon bald wieder am Auto. Susi muss wissen, dass wir es bald geschafft haben, seit der Brücke geht sie wieder vornweg, die ganze Zeit hing sie an meinen Fersen, Züngelchen wischte dabei fast den Boden auf. Am Auto angekommen trinkt die Maus dann auch etwas Wasser. So haben wir doch noch eine schöne Tour gemacht und nun lass ich euch die Fotos anschauen und freue mich, wenn ich später sehe, wo ihr so alles gewesen seid und was ihr erlebt habt.

      • 17. April 2020

  8. Simone 🥾 und 🐾 Lolo 🐩, Biggi und 26 anderen gefällt das.
    1. 🐕 Susi 🐾 und 👩 Bettina 🐌

      Da Tanken auf dem Programm stand und ich noch etwas Garn benötige um meiner Nichte Deckchen zu häkeln, sind Susi und ich schon früh nach Daun gefahren. Im Centershop wollten wir unser Glück bezüglich Garn versuchen.War ich auf der Autobahn mit ein paar wenigen LKW alleine unterwegs, waren nun am Centershop alle Parkplätze belegt und ich befand mich in einer Schlange in der es weder vor noch zurück ging.
      Als ich endlich an der Reihe war, einen Parkplatz fand, wollte ich eigentlich nur schnell durch den Shop rennen doch an der Eingangstür hielt mich und viele andere wartende Einkäufer ein Security-Man zurück. In drei Schlangen rückten ihm die Dauner Frauen mit ihren Einkaufswagen voller Frühlingsblumen, die heute sicher alle noch in den Gärten verbuddelt werden sollten, auf die Pelle.
      Von 1,5 Meter Abstand war keine Rede mehr, die Einkaufswagen rückten dem armen Mann immer näher bis dieser sich schließlich einem älteren Mann annahm, der sich nach einem Ofen, der dort im Eingangsbereich zum Verkauf angeboten wurde, erkundigte. Der Security drehte sich um und „Polen war offen“ Jetzt waren die Leute mit den Einkaufswagen nicht mehr zu stoppen und ich schwappte mit der Welle in den Laden.Schnell ging ich zum Regal mit Wolle und Garn, fand nichts passendes und lief in den Gang zur Kasse, dort wollte ich noch Leckerchen für Susi kaufen aber auch hier standen bereits in zwei Schlangen wieder die Einkaufwagen und kein Mensch hielt sich an die Abstandsregel. Also bin ich wieder zurück zum Ausgang, konnte ungehindert meinen leeren Wagen abstellen und stieg schnell wieder ins Auto wo Susi schon auf mich wartete.Nö, das ist kein Garn und kein Hundeleckerchen wert also lieber auf in den Kurpark und wandern. Der Kurpark in Daun ist nur zwei Minuten vom Centershop entfernt. Dort auf dem Parkplatz war kein weiteres Auto und auch nach prüfendem Rundumblick konnte ich gerade einen Menschen sehen, der sich auf der kleinen Insel am Weiher auf einer Bank sonnte.Zuerst schlichen wir um das alte Badehaus. Vor einigen Jahren war hier noch eine Praxis für Physiotherapie mit Sauna untergebracht, inzwischen entwickelt sich das Gebäude zu einem echten „Lost Place“. Durch die Fenster konnten wir in den Innenraum schauen und fotografieren. Dort wachsen bereits Bäume und überall lag das alte Laub – schade, dass man das Gebäude nicht nutzt. Als wir alles gesehen hatten, was uns interessierte, schauten wir nach den Enten am Weiher, wurden aber von der hohen Wasserfontaine abgelenkt, die dort in den blauen Himmel empor stieg. Durch den Kurpark ging es über die Lieser und am Waldrand entlang nach Gemünden, dort liefen wir dann weiter auf dem Kosmosradwanderweg, der uns zur Unfallstelle führte. Im letzten November wurde Susi dort von einem Auto angefahren und nun war der Radweg an seinem Anfang mit einem Poller versperrt und auch am Ende stand ein Schild...Die rote Bank, auf die ich damals wie auch heute einen bemalten Stein legte, war heute nicht versperrt, trotzdem versuchte ich mir nochmal den Unfallhergang in Erinnerung zu rufen. Der Autofahrer hat mich sehen müssen und im Grunde auch Susi und er hätte dort wohl gar nicht fahren dürfen...aber egal, Haken drunter und heute biegen wir rechts in den Wald und Susi hat sich wohl auch nicht erinnert denn sie lief an dieser Stelle ganz normal, im Gegenteil, in einem kleinen Bächlein labte sie sich und schlürfte ein paar Züge kühles Nass.Jetzt laufen wir den Wald hoch zur Schule und dann wieder in den Wald hinein zum alten Kriegerdenkmal. Hier gibt es viele Wanderwege und der Wald ist übersät von Lavasteinen und alten Mauern. Die knorrigen Wege geben dem Wald hier ein märchenhaftes Aussehen und wir haben sehr viel Spaß den schmalen, gewundenen Pfad zu laufen.Den Eifelsteig geht es dann wieder hinunter und wir kommen wieder zurück zum Kurpark und zum Auto.Auf dem Heimweg bin ich dann doch noch fündig geworden, wenigstens in Sachen Garn und einigen weiteren Kinkerlitzchen, man braucht ja eigentlich nichts aber etwas Shopping macht ja auch ab und zu Spaß. So bekam Susi ein großes Kunstfell, auf das sie sich nun nachts gerne einkuscheln kann. Frau Hetschekönigin schläft derzeit ja nur auf Fünf Kissen, da hat das Fell wirklich gefehlt!

      • 11. April 2020

  9. 🐕 Susi 🐾 und 👩 Bettina 🐌 war wandern.

    5. April 2020

    Andrea, Simone 🥾 und 🐾 Lolo 🐩 und 26 anderen gefällt das.
    1. 🐕 Susi 🐾 und 👩 Bettina 🐌

      Nach dem wir gestern brav zuhause geblieben sind und Susi eine private VIP-Corona-Party mit Lucky, dem Schaf und einer Kuh feiern durfte, sind wir heute wieder etwas durch den Wald gestreift!Wir haben uns mit dem Auto zu unserem Startpunkt fahren lassen und sind dann den Weg an der „Wilden Endert“ gegen Fließrichtung, also rückwärts nach Ulmen gelaufen.Zu Beginn war es noch etwas frisch, es war aber auch noch sehr früh am Tag. Wie erwartet und erhofft, begegneten wir niemandem im Wald, erst später, als wir den Jungfernweiher in Ulmen erreicht hatten, waren viele Leute auf den Beinen und ich war froh, dass dies bereits das Ende unseres Weges war.Der Weg führt direkt an der Endert entlang und bietet jede Menge fürs Auge und die Ohren. Man hört die Vögel singen und den Specht hämmern, auch sprang ein Eichhörnchen über den Weg und wir hörten undefinierbare Quietschlaute von denen ich fast annehme, dass es Frischlinge waren. Das Wasser der Endert ist glasklar und die vielen umgestürzten Bäume fügen sich immer mehr ins natürliche Bild.
      Später führte uns der Weg über weite Wiesen, wir waren wieder wie in einem Traumland unterwegs, unterquerten die Autobahn und kamen nach einem kurzen Stückchen Wald dann am Weiher an. Diesen lohnt es sich auf alle Fälle zu umrunden, nur vielleicht nicht derzeit, es ist einfach zu viel los dort.
      Unterwegs trafen wir noch ein Glückskäferchen, das eilig unseren Weg kreuzte. Ich denke, es hatte so viele Glückspünktchen, dass ihr euch alle etwas vom Glück nehmen könnt!Es war eine herrliche Wanderung und nun genießen wir den Rest des Tages und sind gespannt auf eure Wanderberichte, die sicher nun nach und nach eintrudeln werden :-)

      • 5. April 2020

  10. Berni, Kerstin und 27 anderen gefällt das.
    1. 🐕 Susi 🐾 und 👩 Bettina 🐌

      Nach dem wir in den letzten Tagen mit vollem körperlichem Einsatz, vor allem ab nachmittags im Fernsehsessel, Menschenleben gerettet haben, mussten wir heute davon mal ausspannen. Ein Termin beim Doc in Mayen nutzten Susi und ich deshalb aus um im Anschluß dort in der Nähe eine schöne Wanderung zu machen.Bereits auf dem Weg über die Autobahn spüre ich, dass es nicht so ist wie sonst. Es fahren kaum Autos, wenige LKW sind unterwegs. Die Verkehrssituation erinnert mich an einen autofreien Sonntag. Auch die Straße nach Mayen ist kaum befahren. Dort schieben sich üblicherweise immer viele Autos hinein und wieder hinaus. Heute hatten wir freie Fahrt. Corona bestimmt derzeit das Leben. Mit Mundschutz und Latexhandschuhe bewaffnet absolviere ich schnell meinen Arztbesuch und bin froh, als ich wieder bei Susi im Auto saß und mich demaskieren kann. Ich fahre raus aus Mayen zum Katzenberg. Unser Startpunkt ist die Römerwarte bei der Firma Ratscheck vor den Toren Mayens. Hier wird Schiefer abgebaut und der Wanderweg führt uns auch ein großes Stück direkt an den Schieferbergen, die von der Sonne angestrahlt Silber glänzen, vorbei. Unmittelbar vor der Firma Ratscheck und der Römerwarte befindet sich ein großer Parkplatz, hier starten wir unsere Wanderung.Ein kurzer Weg übers Feld führt zur Römerwarte und wir steigen breite Stufen aus Schiefergestein hinauf zur Römerwarte. Der blaue Himmel, die Sonne, überall die keimenden zartgrünen Blättchen an den Bäumen und Büschen, die weißen Blüten – Corona ist sofort aus meinem Kopf verbannt und Susi und ich genießen den schönen Sonnentag.Leider wurde hier oben sehr viel beschmiert. Die Holzbalken der Römerwarte und die Infotafeln die davor stehen wurden mit allerhand Saukram besprüht. Sie sind fast alle aus diesem Grund nicht mehr lesbar. Auch liegen überall Scherben herum. Kein so schöner Einstieg doch ich will uns den Tag nicht vermiesen und schaue großzügig über die Schmierereien hinweg. Unterhalb der Römerwarte sind die Reste einer Befestigungsanlage zu sehen, dort wollen wir als nächstes hingehen. Wir laufen den Pfad hinab und sehen schon von Weitem, dass der Zugang auf die Anlage gesperrt ist. Wir können uns nur alles von unten anschauen und stellen auch hier fest, dass überall Unrat, Dreck, Abfall und vor allem Kleidungsstücke herumfliegen. Ich gebe mir Mühe, dass ich den Dreck nicht mit fotografiere. Ich möchte heute eine saubere, reine Welt in Bildern festhalten. Zwar finde ich einen Zugang zur Mauer und zum Turm aber wegen der vielen Glasscherben, die dort überall liegen, spare ich mir nach kurzer Überlegung dieses Abenteuer. Komoot zeigt uns den weiteren Weg über einen steilen Pfad neben dem Wachturm nach unten. Ich habe kein gutes Gefühl und halte Susi etwas kürzer an der Leine. Sie ist brav und hat den Ernst der Lage wohl auch schon gespürt. Schritt für Schritt klettern wir langsam den Pfad hinab. Ein Geländer ist zwar vorhanden aber besser halte ich mich daran nicht fest, ich würde Holzsplitter riskieren, die sich ggf. in die Haut bohren oder das Geländer würde gar total in sich zusammenbrechen, wenn ich mich wirklich daran stütze. Ich bin erstaunt, dass der Weg in solch schlechtem Zustand ist.Als wir die letzte Kurve nach unten laufen sehen wir schon den breiten Schotterweg und eine Absperrung. Wären wir von unten gestartet, hätten wir gesehen, dass dieser Weg gesperrt ist, von oben allerdings hat uns niemand gewarnt. Egal, jetzt hatten wir es geschafft und weiter ging es, mit Blick auf die Schieferberge, zur Nette hinunter. Der Weg führt uns durch den Wald und das Plätschern der Nette und singen der Vögel begleitet uns. Einige Male mussten wir über umgestürzte Bäume klettern und einige Äste lagen uns im Weg. Auch wurde der Weg ein kurzes Stück von einem Traktor umgepflügt und wir mussten ein Stück über ein Privatgelände laufen um wieder auf unseren Weg zu kommen. Im Wald kann man sehen wie sich das Grün aus der Erde schafft und an den Bäumen hochklettert. Überall blüht es, unser Weg ist gesäumt von Buschwindröschen und wir sehen einige dicke Hummeln, die fleißig von Blüte zu Blüte fliegen. Wann immer ich in Susis Gesichtchen schaute, lacht sie mich an. Selbst zum Ende unserer Wanderung, als ihre kleine Zunge lang bis fast auf den Boden hing, lacht die kleine Maus noch...der Weg war auch ganz wie für uns gemacht. Hoffen wir, dass wir diese Wanderungen auch weiterhin machen können und die Auflagen im Kampf gegen Corona nicht weiter verstärkt werden.

      • 2. April 2020

Über 🐕 Susi 🐾 und 👩 Bettina 🐌

Wuff Wuff und Hallo,Susi, ein Norfolk Terrier Mädchen (*11/2018) und Bettina (*1/1960), ihre Leinenzieherin sind unterwegs im wunderschönen Eifel- und Moselland.
Wir erobern Schritt für Schritt die wunderschöne Landschaft, in der wir leben dürfen und das mit Liebe und Respekt gegenüber der Natur, Leidenschaft und viel Humor.
Unser Hobby ist das "Abenteuer" – immer wieder schlittern wir, gewollt und ungewollt in spannende Situationen, die uns sogar selbst mit dem Kopf schütteln lassen.
"The only Limit is the one you set yourself"
Von unseren Touren und Erlebnissen berichten wir mit vielen Fotos und langen Geschichten und freuen uns immer wieder, wenn es unter den Wanderern auch Leser gibt. Nach einer Tour, den Rucksack voll gepackt mit tollen Erlebnissen, wieder gesund und munter zu Hause ankommen, das ist unser Ziel!Für das neue Jahr haben wir uns einiges vorgenommen. Klettersteige, Höhlen, Schluchten – wir werden sie erobern. Es bleibt spannend!Meine Vorsätze für das neue Jahrzehnt:
♥ Ich werde mich nicht mehr hetzen lassen!
Vor allem nicht von mir selbst!
♥ Ich will noch ruhiger und gelassener werden!
Erkenntnis und Einsicht werden dabei meine Helfer sein!
♥ Ich werde mich von Menschen und Sachen, die mir nicht gut tun, mich nerven, mir schlechte Nächte bereiten, trennen!
Reisen mit leichtem Gepäck - es lastet sowieso genug auf meinen Schultern!
♥ Ich werde sagen was ich denke!
Ich werde ehrlich zu euch sein - so wie ihr zu mir!
♥ Ich werde nicht mehr die Erste sein, die auf andere zugeht!
Dein Weg zu mir ist genauso lang ;-)
♥ Ich werde mich noch mehr mit der Natur verbinden!
Ich bin ein Teil von ihr und werde zu ihr, ich möchte wissen, was auf mich zukommt.
♥Ich werde Dinge akzeptieren ohne zu hinterfragen!
Wenn du nicht ehrlich zu mir bist, ist das deine Sache!
Möchte jemand Kontakt mit uns aufnehmen, wir haben WhatsApp, Facebook, Instagram und Email - einfach mal in einem Kommentar melden. Habt eine wanderhafte Zeit
♥ Susi und Bettina
Besucht auch gerne unseren Wanderblog

susiswanderhafteeifel.home.blog/

🐕 Susi 🐾 und 👩 Bettina 🐌 s Touren Statistik

Distanz1 381 km
Zeit361:33 Std