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Martin

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Über Martin
Distanz

4 172 km

Zeit in Bewegung

896:29 Std

Letzte Aktivitäten
  1. Martin war wandern.

    vor 7 Tagen

    05:50
    20,1 km
    3,4 km/h
    390 m
    390 m
    Germännle, Maria und 52 anderen gefällt das.
    1. Martin

      In der Tat... es ist eine Insel. Denn so, wie eine Insel vom Rauschen des Meeres umgeben ist, umfasst diese hier das Rauschen der Autobahn.
      Von der "Meerseite" war mir die größte dt. Autobahninsel langhin bekannt. Spannend, die dunklen Hänge, die engen Schlingen der Autobahnkurven. Felsen, die auf einen herabschauen. Schon seit meiner Kindheit fragte ich mich, was es denn "oben", im Inselbereich zu entdecken gäbe. Nur einmal, Jahre ist es schon her, verirrte ich mich kräftezehrend im Todsburger Schacht. Spannend zwar - aber nicht der Ort, um Landschaften und Aussicht zu genießen.
      Heute parkte ich bei den Eselshöfen. Die korrekte Zufahrt glücklich gefunden, jedoch, und das ähnelt meinem ersten Besuch, nicht das richtige Wetter erwischt, um Landschaft und Aussichten zu bewerten.
      Harsch lag zentimeterdick über dem Gelände. Die Sonne, die noch vortags das weiß des Untergrunds erstrahlen liess, verzog sich bereits zur Mittagszeit hinter grauen Wolkenschleiern. Nur selten lugte sie schüchtern in das laublose Kronendach des Buchenwaldes.
      Auf schlüpfrigem Untergrund, teilte ich meine Tagestour in eine Nord und eine Südschleife auf. Immer fest am Trauf entlang, auf der Suche nach Aussicht und Felsen. Die waren jedoch auf der Nordrunde eher karg gesäht. Lediglich der Nasenfels, der über eine schmale Landbrücke direkt über die Autobahn führt, ermöglichte einen unverstellten Blick auf Bad Dietzenbach im Tal. Von hier aus gönnte ich mir auch den steilen Abstieg durch eine schmale Schlucht, hinab zu der verlassenen Schleife der alten A8, die der Natur überlassen, den Charme eines verlassenen Ortes ausstrahlt. Von hier aus erkämpfte ich mir meinen eigenen Weg, die Sonne verfing sich in einigen Felsklippen über mir, während ich mich den Steilhang des Traufes durch Fels und Buchen hinaufwand. Albgefühle, die kurz darauf von Dunst des diesigen Wetters wieder abflauten. Winterlandschaft umgab mich. Ein schmaler, von wenigen Schritten ausgetretener Pfad, führte mich weiter am Trauf entlang. Die Kreuzkapelle am jenseitigen Hang, konnte durch die kargen Zweige der Buchen erkannt werden. Gegen Osten imponierte mir eine vorspringende Felsnase, auf der eine mächtige Buche ihre bizarren Äste, ausladenden in den Himmel schob. Magisch, dieser Ort, leider mangels Licht nicht hübsch zu fotografieren.
      Einen Kilometer, die Eselshöfe kamen wieder näher, reihte sich eine Formation von albwürdigen Felsen um den, bei diesen Witterungsbedingungen nicht zu erreichenden, Eingang zur Todsburger Höhle. Von oben zu vereist, von unten nicht besser. Immerhin bot mir die Felsarena, die ich von unten bewundern durfte, ein weiteres Argument zu einem folgenden Besuch.
      Ich umging die Eselshöfe ungeschickt unter Mehrung einiger Kilometer, um auf die hübschere Südrunde zu gelangen. Kürzer der Weg, hatte ich bald einen Pfad in tiefere Hanglagen unter den Füßen. Wenige Meter rechts vor mir rauschte neben der Autobahn mittlerweile auch eine eisige Brise in das winterliche Landschaftskarg. Mehr noch als ich selbst, fand ich die "Steinerne Jungfrau" der Witterung ausgesetzt. Wie ein erhobener Finger ragte dieser Fels vom Traufhang empor, als steingemeisselte Warnung an die eilenden Reisenden, die darunter achtlos über den Teer donnern. Die Bank am Fuße der Jungfrau lud aus verschiedensten Gründen heute nicht zum Verweilen ein. Der Pfad entfernte sich nun von der Hangkante und führte nach wenigen hundert Metern auf eine, von eindrucksvollen Solitärbäumen gesäumte Wacholderheide. Leider liess sich nur erahnen, wie hübsch dieser Ort in den Sommermonaten sein muss. Ich wandelte träumend von Baum zu Baum, sehnte mich nach trockenem Grün, dem sonnenwarmen Duft des Wacholders in der Nase, den kalkmageren Wiesen unter den Beinen, bevor mich flurbereinigte Wege, über die verschneiten Felder, wieder zurück in die Realität versetzten. Es ist Winter, kalt und sicher nicht die richtige Jahreszeit um die Insel zu genießen. Die Wärme wird mich wieder hier her locken und mich anschließend mit einem besseren Eindruck wieder von hier entlassen.

      • vor 5 Tagen

  2. Martin war wandern.

    8. Januar 2022

    Annett, Germännle und 72 anderen gefällt das.
    1. Martin

      Einige Tage im Schnee verbracht, schon sehnte ich mich wieder nach einem normalen Untergrund. Möglichst trocken begehbar.
      Weihnachten ist gerade vorbei und der Januar bietet kaum Raum für hehre Wünsche. Der Schwarzwald selbst ist bis in niederen Lagen schneebedeckt, von der Alb ganz zu schweigen. Das Auslesen verschiedener Webcams im Ländle, versprach im äussersten Nordschwarzwald ordentliche Bedingungen, was mich dem Bergdörfer Grenzweg ein wenig näher brachte.
      Allein die Kombination "Berg" und "Weg" klang verlockend, die Länge von knapp 27 km schien auch im Winter machbar.
      Man musste nicht einmal zum Äußersten greifen und noch nachts losziehen. Ein gemütliches Frühstück, als Grundlage für die Anstrengungen des Tages, war noch akzeptabel.
      Um 900 ging es dann los. Der Regen der Nacht hatte die Wege ein wenig aufgeweicht, ein noch frischer Wind sorgte für angemessenes Wandertempo. Duster der Wald, januarkarg der Blütenstand von Wiesen und Bäumen. Die Natur passte sich dem trüben Wetter an. Man hätte es sich denken können.
      Durch breite Waldschneisen, häufig asphaltierten Feldwegen, an und durch Ortschaften vorbei, lernte ich, dass "Bergdörfer" ein dehnbarer Begriff ist und in manchem "Berg" höchstens ein Hügel steckt, während manches Dorf fast schon einer Stadt gleichkommt. Entsprechend gab es wenig Pfade zu begehen. Ein Umstand der von den Wegplanern durch einige "Dorf"passagen ausgeglichen wurde. Einige Schnitzereien oder Skulpturen an Wegkreuzungen -allesamt ganz nett gestaltet- konnten über die Belanglosigkeit der Wegführung kaum hinwegtäuschen. Die Feststellung: "je mehr Brimborium am Wegesrand, desto belangloser die Strecke", traf auch hier wieder zu. Ich wüsste nicht, welche Strecke auf der Alb mit Skulpturen aufgehübscht werden müsste.
      Die Ansehnlichkeit einer idyllischen Klamm, steil den Buckel hinauf, wurde vom Dröhnen der nahen Autobahn, fast schon überdeckt. Ein verwunschener Wald mit Bäumen, die verzauberten Gestalten glichen sowie wenige sehenswerte Bauwerke oder Objekte beidseits des Weges, damit waren die Höhepunkte schon aufgezählt.
      Ich möchte nicht wissen, wieviel Geld in die Konzeptions dieses Weges geflossen ist... aber mehrfach kam mir in den Sinn, dass jede erdenkliche Strecke über diese Distanz, ausgehend von meiner Haustüre, mehr geboten hätte.
      Lediglich der Gedanke an die fleißig erlaufenen Kilometer tröstete mich. Kein Regen und im späteren Tagesverlauf milde Temperaturen. Wie gesagt: Januar. Damit muss man eben auch mal zufrieden sein.

      • 9. Januar 2022

  3. Martin war wandern.

    26. Dezember 2021

    02:51
    12,2 km
    4,3 km/h
    340 m
    330 m
    H.silvia, Daniela E. und 26 anderen gefällt das.
    1. Martin

      Obwohl ich mich in tapferer Zurückhaltung übte, schien mir das kulinarische Angebot über die Feiertage überreichlich.
      Bewegung tat Not, der Hund musste raus. Argumentativ konterte das Wetter mit Regen und Wolken, hatte aber gegen unser Dreierteam auf 8 Beinen wenig Einfluß.
      Wir mussten raus!
      Im Sinne eines richtigen Mikroabenteuers, liess ich den Zufall mitentscheiden. Ein Zufallsgenerator warf mir eine Gradzahl bis 359 aus, wie auch eine Entfernung zwischen 5 und 10 Kilometer. An dem ermittelten Punkt, sollte unser Weg vorbei führen.
      So kam ich auf Nuifra. Eigentlich keine schlechte Idee, liess sich hier doch das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Mein übervolles Bücherregal konnte ich in Teilen in den Bücherschrank in der dortigen Ortsmitte auslagern, obendrein konnte ich eine Runde basteln, die uns vorbei an altbekannten Highlights auf dem 4-Burgen-Weg führte.
      Am frühen Nachmittag starteten wir unsere Tour zwischen Haiterbach und Salzstetten. Über feuchte Wege ging es durch den Wald hinauf nach Neu-Nuifra, das nach wie vor einsam auf seiner Anhöhe ruht, als wäre die Zeit seit hundert Jahren stehen geblieben. Im Ortskern gilt es Historisches zu er erkunden. Ein Kohlemeiler, eine alte Brennerei, Figuren, die von Mühsal in früherer Zeit künden. Blickt man in den losen Verbund von alten Höfen, glaubt man fast, wieder in dieser Zeit angekommen zu sein.
      Weiter ging es hinab zur Waldach. Entgegen des wohlgemeinten Rats des Wegweisers, heben wir uns das Bösinger Wasserhäuschen für später auf. Zunächst queren wir den Fluß im noch kleineren Vöhrbach, das mit seinen paar Häusern kaum der Bezeichnung Ort gerecht wird. Ein uriges Fachwerkhäuschen hat sich seinen Garten mit überdimensionierten Kristbaumkugeln geschmückt. Schön ist es anzusehen. Noch schöner finde ich hingegen das Haus selber, das warme Licht aus den alten Fenstern, der weiße Rauch, der sich aus dem Kamin heraus, in den Wipfeln der Bäume verliert. Winteridylle in Grau.
      Hier steigen wir hinauf zur Nördlinger Hütte, die auf den Grundmauern einer einstigen Burg errichtet, von den großen Zeiten des Schwarzwaldvereins kündet. Der verlassene Sandsteinbruch dahinter mit den Picknickbänken und der Grillstelle, ist bei aller Idylle verlassen. Auch wir bleiben nicht.
      Die Dunkelheit kündigt sich schon an, als wir über einen hübschen Weg aus Moos und Laub am Talgrund ankommen und durch eine verwunschene Au hindurch, den Weg in Richtung Ruine Mandelberg hinauf nehmen.
      Ich kenne diese Gegend von vielen Besuchen. Wie schön es hier ist, wenn die Sonne durch die Tannen scheint, die Wiesen trocken nebem dem Weg duften. Erinnerungen, die unsere Runde aufhübschen. Nicht minder die tollen Erlebnisse, die ich schon an der Ruine erlebte.
      Heute war sie nur eine Stippvisite auf dem steilen Pfad hinab zum Bösinger Wasserhäusle. Mehr als 125 Jahre ist es alt und schmückt noch immer das Ufer der Waldach. Wer sucht, findet auf der Rückseite auch das Wasserrad, das hinter einer Tür verborgen fleißig seinen Dienst tut. Der aufgestaute Mühlkanal ist hingegen nur noch Dekoration. Schade, dass die heutigen Funktionsbauten nicht mehr diesen Charme aufweisen und nur noch Dienst tun.
      Mittlerweile war es fast schon dunkel. Wir mühten uns im faden Licht der Dämmerung bergauf nach Alt-Nuifra, das ruhig im Schein der Weinhnachtsbeleuchtung die Dunkelheit erwärmt.
      Zwei Kilometern trennten uns noch zum Auto. Der Regen, der bis zu diesem Zeitpunkt Einsehen mit uns hatte, gab sich nun keine Mühe mehr. Nass aber zufrieden mit den 12 Kilometern Kalorienabbau, fanden wir das Auto auch in der Finsternis.

      • 31. Dezember 2021

  4. Martin war wandern.

    18. Dezember 2021

    07:01
    25,1 km
    3,6 km/h
    1 120 m
    1 100 m
    Ingrid, Rusty und 59 anderen gefällt das.
    1. Martin

      Viele Worte über den heutigen Tag muss ich nicht mehr verlieren. Wieder einmal zeigte sich, dass der Schwarzwald und seine Höhen, nicht nur im Sommer erwanderbar sind. Erneut bescherte mir die Hornisgrinde ein bemerkenswertes Wintererlebnis. Im vergangenen Jahr in Eis erstarrt, in diesem, vom Glanz der Sonne erstrahlt.Mehr Worte muss ich nicht velieren, da unser Kamerad Uli alles episch in Worte fasste, denen weiter nichts hinzuzufügen bleibt: komoot.de/tour/605665743?ref=wtdIch will hier lediglich meinen Dank an unser Team durchklingen lassen, das sich spontan, trotz unsicherer Wetteraussichten, zu einer Winterwanderung entschlossen hatten. Den Tapferen half das Glück, in Form tollen Wetters, das uns von morgens bis abends begleitete und herrliche Blicke über das Wolkenmeer bis zu den Alpen bescherte.Ganz speziellen Dank gilt natürlich Uli, der mich zu der Idee motiviert hat und Uwe für sein schwedisches Mitbringsel in Form von Moltebeer-Marmelade, die in mir Erinnerungen an die frühen 90er Jahre weckt, als ich mir letztmals diesen leckeren Aufstrich über meinem Brot verteilte.Fazit: gerne wieder.

      • 19. Dezember 2021

  5. ulinator und 6 andere waren wandern.

    18. Dezember 2021

    Ewa und Christof, Sandra und 210 anderen gefällt das.
    1. ulinator

      Alles Gute beginnt mit einer guten Idee und diese kam einmal mehr von Martin, der spontan große Motivation verspürte, noch mal eine Gruppenwanderung auf die Beine zu stellen. Die Saat fiel auf fruchtbaren Boden und so formierte sich neben dem Organisator ein Gespann aus Rusty, Verena, Reiner, Christof, Ulrike, Eric, Steffen und mir.
      Noch in Vollmond getränkter und nebelverhangener Dunkelheit machten Eric und ich und auf den Weg nach Sasbachwalden, für mich ein unbekannter Ort, den ich höchstens schon mal von Hörensagen vernommen hatte, was auch auch für den Rest der Tour galt.
      In einer dreifarbig kolorierten Morgendämmerung stärkten wir uns noch schnell an Rustys Kaffeevorrat und waren danach bereit für die ersten Schritte.
      Schon bei der nahen Friedenskapelle wurden wir prompt daran erinnert, den 18. Dezember zu schreiben und uns mitten im kalendarischen Winter zu befinden, denn eisüberzogene Pflastersteine forderten ersten Tribut, der aber ohne Schuldscheine beglichen werden konnte.
      Etwas vorsichtiger tasteten wir uns über die ersten Höhenmeter, bis wir uns auf gefrorenem Laub zwischen den Bäumen etwas sicherer fühlten.
      Ein erster Ausblick auf das schon tief liegende Tal ließ erahnen, was wir mit jedem weitere Meter in der Vertikalen noch zu Gesicht bekommen würden.
      Wir passierten den markenten Katzenstein (den der Computerspieler in mir eher mit Pacman assoziierte) im Glühen der mittlerweile sichtbaren Morgensonne und genossen den ersten echten Lohn der Mühe am Brigittenschloss, wo es neben dem dominanten Mauerrest auch noch einen kleinen Aussichtspunkt zu erklimmen galt.
      Vollgesogen mit diesen Impressionen und nicht zuletzt auch mit ersten Schweißperlen galt es nun den Aufstieg zur Hornisgrinde vorzubereiten und das taten wir mit einem zünftigen Abstieg ins Tal bis kurz vor Seebach. Am Grimmerswaldbach entlag labten wir uns an dessen Rauschen, wobei nicht ausgeschlossen ist, dass es vielleicht auch der Rausch des Schnapsbrunnens war, dem wir verfielen, um uns innerlich etwas aufzuwärmen.
      Gerade diese Wirkung war aber die wohl unnötigste, denn fortan sollte die Steigung bis zum Hochplateau kein Ende mehr nehmen.
      Der Pfad zeigte sich zudem in einem Zustand, denn man auf einer Winterwanderung erwarten würde: von Schnee unterschiedlicher Beschaffenheit überzogen.
      Da gab es den eher weichen Untergrund, in dem man teils bis weit über die Knöchel versank, man fand hartgefrorene Etappen, die in ziemlicher Reibungslosigkeit viel Trittsicherheit abforderten oder es gab Mischungen. Obwohl wir gut vorankamen und sich die steilen Stellen des Beginns deutlich zurücklehnten, forderte das Hin- und Hergerutsche doch einiges an Kondition ein und wir waren froh, nach zwei langgezogenen Kehren an der Busterbachhütte pausieren zu können. Gut geschützt konnte die Hütte allerdings nicht dauerhaft die Kälte aussperren, was dazu führte, dass wir nach einer eher kurzen Mittagsrast zügig weiterzogen, sodass die ausgekühlten Körper wieder auf Normaltemperatur gebracht werden konnten.
      Am Hohfelsen durften wir uns ein erstes Gipfelerlebnis zukommen lassen, den wir uns mit kleinen Klettereinlagen erkaufen mussten. Der Preis war für das Gebotene aber absolut angemessen.
      Auf dem weiterhin vereisten Weg zum Mummelsee bemerkten wir bereits Ansätze des dort vorherrschenden Tourismus, denn plötzlich waren wir nicht mehr unter uns und begegneten hier und da auch anderen kleinen Gruppen oder tatkräftigen Einzelkämpfern.
      Den Zivilisationsschock erreichten wir direkt nach dem Ausstieg auf die Bundesstraße, wo der Schwarzwaldtourismus auf heißer Flamme kochte. Die fantastische Aussicht am Parkplatz ließ und dennoch einen Moment verweilen, doch erste Windböen sorgten schnell für den nötigen Antrieb, die letzten Höhenmeter zur Hornisgrinde hinter uns zu bringen.
      Obwohl auch dieser Pfad nicht allzu steil verlief, barg er doch einige Schwierigkeiten. Durchgängig glattgefroren war das sichere Vorankommen eine derbe Konzentrationsübung, die durch den ständigen Gegenverkehr zusätzlich erschwert wurde.
      Zudem kam es nochmal zu einem kleinen Zwischenfall, der aber glücklicherweise mit einer Zerrung und begleitenden Krämpfen nur zeitweilige Konsequenzen hatte.
      Auf dem Plateau fanden wir genau das vor, was wir erwartet hatten: freie Sicht auf das von einem Wolkenmeer durchzogene Tal mit Weitblicken in die schiere Unendlichkeit.
      Obwohl ich die Kombination aus durchgeschwitztem Körper und scharfem Wind nicht sonderlich schätze, konnte ich nicht anders, als die Szenerie mit allen Sinnen einzufangen. Die Winterlandschaft hat eben noch mal ein anderes Flair, als in schneefreien Jahreszeiten.
      Vom Bismarcktürmchen holte ich mir noch mal ein paar weitere Impressionen der Umgebung ab, bevor wir uns wieder dem Abstieg zuwandten.
      Vorbei am Funkturm nutzten wir den Hornisgrindenpfad, der uns größtenteils wieder mit Schnee und Eis beglückte, immer wieder durch steinige Abschnitte unterbrochen.
      So mancher Abzweig war anfänglich nur durch die entsprechenden Wegweiser zu erkennen, was zusätzlich einen gewissen Reiz ausübte.
      Mit der fortgeschrittenen Nachmittagsstunde sank auch die Sonne tiefer und sorgte in Kombination mit kahlen Baumbeständen für faszinierende Licht- und Schattenspiele. Ein Abstecher zeigte uns zudem erneut eine andere Variante der fernen Wolkenmauer.
      Am Hohritt fanden wir uns in den ersten Ausläufern menschlicher Zivilisation wieder und genossen noch einmal das Vergehen des Feuerballs über einer watteweißen Fläche.
      Ein kleiner Fehlgang wurde korrigiert und wir erreichten pünktlich zu einer erneut mehrschichtigen Himmelszeichnung - dieses Mal der Abenddämmerung geschuldet - den Parkplatz, wo wir erneut von unseren Campern Martin und Rusty mit heißen Getränkten versorgt wurden.
      Der Plan einer Winterwanderung von Sonnenauf- bis -untergang war somit voll aufgegangen und wir waren uns einig, dass man für ein solches Unterfangen keine besseren Verhältnisse hätte haben können.
      Aufgrund meines hohen Respekts vor verschneitem Untergrund war ich überrascht, wie glatt - im Sinne von gut - es doch voranging. Jedoch ist das ständig konzentrierte und ausbalancierte Gehen ein Kraftakt, der zusätzlich zur Strecke und der Höhendifferenz in Kauf genommen werden muss. Für unsere homogene Gruppe war diese Voraussetzung aber gegeben.
      Danke an dieser Stelle an alle für die Bereicherung der Runde durch ihre Teilnahme und speziell an Martin für die Idee und Rusty für die zusätzliche Verpflegung. Mit Vorfreude auf die nächste gemeinsame Unternehmung verbleibe ich hiermit.

      • 18. Dezember 2021

  6. Martin war wandern.

    11. Dezember 2021

    05:19
    18,7 km
    3,5 km/h
    500 m
    490 m
    Verena, Schlern und 41 anderen gefällt das.
    1. Martin

      ... und ein wenig grün. Ich will es nicht verschweigen!
      Tagesplan war es, für ein größeres Vorhaben in der kommenden Woche, die Lage im westlichen Schwarzwald zu erötern sowie den Tag mit Bewegung zu füllen.
      Günstig gelegen, nutzte ich den momentan nicht verfügbaren Parkplatz Illenau als Startpunkt für eine ausgedehnte Tour nach Sasbachwalden und wieder zurück.
      Das Wetter: sehr herbstlich. Trüb und grau, kein Sonnenstrahl, der sich durch die dichte Wolkendecke schob und meine Wanderung mit Licht bereicherte.
      Ich startete vom Friedhof Illenau und lief mich auf 150 m NN ein wenig warm. Feuchtes Laub am Wegesrand, Tautropfen am Gras. Die Bäume herbstlich karg, gaben den Blick auf die Schwarzwaldhöhen frei. Das tiefe grün der Wälder ging stufenlos ins weiß des Schnees über, der oben wie eine Mütze auf der Hornisgrinde saß. Die Türme stemmten sich tapfer gegen Wind und Eis auf dieser unwirtlichen Ebene.Über den Waldsee führten urige Pfade hinauf zu der aus großen Gesteinsbrocken geformten Lourdesgrotte. Moos legte sich als Patina auf die Felsen, Bänke luden zur Rast ein, die im kühl schattigen Ambiente jedoch kaum reizvoll schien.
      Eine Wegkehre höher kam ich dann an dem idyllischen Bergsee an. Halb von einer steil aufragenden Felswand begrenzt, türmten sich am anderen Ufer Wackersteine als natürliche Begrenzung. Wohl schon in der letzten Eiszeit hat sich dieses Gewässer geformt, das so unerwartet beim Anstieg zum Jockele am Wegesrand erscheint.
      Die Aussicht am Jockele, in den grauen Himmel über Achern, konnte mich nicht erwärmen. Rasch zog ich weiter über den Bienenbuckel hinüber zu Annas Ruh, die winterlich einsam ihren Namen wörtlich nahm. Der sonst so hübsche Ausblick über die Weinberge auf die Vogesen, gab heute nur deren Schemen preis. Kein Grund zu längerer Rast.
      Weiter durch die Regenlandschaft, vorbei am Knetschwasen hoch zum Oberen Eck, erreichte ich das Reich des Alde Gott mit seinen ortstypischen Fachwerk-Höfen. Alte Weinpressen und Destillen zierten die Vorgärten. Reichlich Tinnef links und rechts des Weges. Schnapsbrunnen in Winterruhe, wirkten ausladend, wie das Wetter, förderten aber meinen Schritt hinauf zur Gaishölle, die ich in Anbetracht des fortschreitenden Tages nur kurz querte. Ein Blick auf die riesigen Steinkugeln, über die das Wasser in vielen kleinen Stufen ins Tal stürzt, liess ich mir nicht nehmen. Ich erinnerte mich an meinen Besuch der Gertelsbachsschlucht unlängst, wo sich die Wassermassen ebenso idyllisch ihren Weg durch den Schatten des Waldes bahnen, frisch sprudeln und dem toten Gestein Leben einhauchen.
      Ein wenig führte mich mein Weg von hier noch bergan, zu den großen Felsen, versteckt im Walde, die es zu erkunden galt.
      Danach machte ich kehrt. Ein Schnapsbrunnen lenkte mich in Richtung Tal. Kirschlikör bereicherte die kargen Tee-Rest in meiner Thermoskanne und gaben mir Schwung für den Abstieg, der mich über Sasbachwalden und den unglücklich angelegten Wanderweg nach Achern führte. Lediglich das Illenkreuz, hielt mich auf dem letzten Kilometer für ein paar Fotos auf. Die restlichen Schwarzwaldschönheiten dieser Region vergrauten im diesigen Licht des Tages, der mir trotz allem eine schöne, anstrengende Wanderung bescherte.

      • 13. Dezember 2021

  7. Martin war wandern.

    14. November 2021

    02:10
    6,80 km
    3,1 km/h
    370 m
    370 m
    Eva🐴, Elke B. und 25 anderen gefällt das.
    1. Martin

      Rappschwihr, so lautet der elsässische Namen des malerischen Ortes, den man heutzutage Ribeauvillé nennt. Inmitten von Weinbergen gelegen, passt die alte Bausubstanz, mit den vielen bunten Fachwerkhäusern, viel eher zu dem alten Namen, der das Urtümliche in dem hübschen Ambiente verkörpert. Wein wird angeboten - was sonst - ein paar Wirtshäuser säumen die engen Gassen aus holprigem Kopfstein.
      Drei Burgen überragen das mittelalterliche Städtchen. Künden von früherem Reichtum und Bedeutung.
      Allen voran St. Ulrich, breit vorgelagert, mächtig und erhaben, daneben das kleinere Chateau Giersberg, während sich ganz oben - nur Zinnen sind zu erkennen - die älteste der 3 Burgen Haute-Ribeaupiere im Wald versteckt.
      Wunderschön führt der Weg dorthin. Zunächst durch die Weinberge bis in den herbstlichen Wald, dessen letztes gelbes Laub, durch den nebligen Novembertag leuchtet. Felsen beidseits des Weges, sorgen schon lange vor Erreichen der Burgen für die passende Abenteuerstimmung. Der Pfad von Wurzeln durchzogen, schlängelte sich im Schatten der Ruinen nach oben. Das Auge kann sich schwer zwischen den spitzen Mauern der Giersberg und den verwinkelten Bauten St. Ulrichs entscheiden, bis letztgenannte erreicht wird.
      Durch einen Rundbogen gelangt man ins Burginnere. Kragsteine und gotische Bögen, verschlossene Zisternen und Innenhöfe befeuern die Fantasie und lassen vergangene Jahrhunderte aufleben, als hier noch Umtrieb herrschte. Die Größe der Gemäuer täuscht kaum über die unkomfortable Lebensweise im kühlen Gemäuer hinweg, dem man seinerzeit ausgesetzt war.
      Wir erkunden alle Nischen, Türme und Erker. Unser Blick fällt häufig auf die Nachbarburg, das Chateau Giersberg, welches in wenigen hundert Metern unser nächstes Ziel darstellt. Wieder flankieren steile Felswände den Weg dorthin. Viel mehr als eine hohe Mauer ist nicht mehr vorhanden. Über schmale Tritte, kann man auf glitschigem Stein sich in höher gelegene Räumlichkeiten kämpfen. Das Kind im Manne (und nicht zu vergessen die Abenteuerlust meiner Tochter), lassen uns Gefahren ignorieren. Wir erkunden und finden einen großartigen Blick hinüber auf St. Ulrich, das in der Zwischenzeit scheinbar weiter an Größe gewonnen hat.
      Glücklich wieder zurück auf sicherem Boden, nutzen wir den steilen Pfad durch die Felsenlandschaft. Hundert Höhenmeter trennen uns von der ältesten Burg am Ort. Haute Ribeaupierre. Am pittoresken Portal prangen unverblümt Warnungen und Verbotsschilder "access interdit" - doch wer kann schon französisch.
      Auch diese Mauerreste erfreuen sich weiterer Erkundungen. Diese Burg, lange im Privatbesitz, ist kaum hergerichtet. Teils verfallen, leidlich mit Holzplanken gesicherte Balustraden, ein Innenhof mit wenigen Feuerstellen. Hier sind wir schnell fertig und kehren wieder um. Der "einfache" Abstieg ist keine Option. Wir genießen erneut die steilen Serpentinen über den kantigen Granit (?), bis wir kurz hinter den Weinbergen wieder das Städtchen erreichen.
      Trotz Novembernässe und -tristesse, hatten wir die richtige Entscheidung für unseren Tag getroffen. Eine sehr empfehlenswerte Runde, die man gerne auch in einer der gemütlichen Wirtsstuben abschließen kann, die Rappschwihr zu bieten hat.

      • 16. November 2021

  8. Martin war wandern.

    13. November 2021

    Angel_k👣 mit Roi🐾, Germännle und 22 anderen gefällt das.
    1. Martin

      Oft schon hab ich den Lingekopf besucht und jedes Mal ergreift mich das zermarterte Terrain, die blutgetränkte Ehre, die so vielen jungen Menschen jegliche Aussicht auf Zukunft nahm. Arroganz, National- und Chauvinismus, imperiales Machtstreben einer verantwortungslosen und egoistischen Obrigkeit, deren einziges Streben persönlicher Aufstieg bedeutete.
      Eng liegen sie beieinander die Schützengräben. Nebel verdeckt die Sicht auf die halb verstürzten Verhaue, die hinter mehr oder weniger gut erhaltenen Mauern Schutz boten. Auge in Auge standen sich Soldaten als "Feinde" gegenüber, waren jedoch nur verführte Opfer auf den Schlachtbänken. 17000 starben allein in den 3 Monaten des Jahres 1915. Starben für eine unbedeutende Anhöhe, die nach den verlustreichen Kämpfen achtlos zurück gelassen wurde.
      Neben dem eindrucksvollen Memorial am LIngenkopf, dessen Gräben sich eng aneinander durch den Waldboden ziehen, ragen Holzkreuze empor. Stets finden sich sterbliche Überreste aus dem ersten Weltkrieg.
      In Richtung Norden folgt der "Historische Pfad" Stellungen. Links und rechts davon künden Krater von Detonationen, halb verfallene Schützengräben und Beobachtungsbunker, vermitteln ein schales Gefühl. Heute wandert man friedlich durch das Unterholz, das vor wenigen Generationen tödliches Terrain darstellte. Dabei ist die Gegend schön. Trotz des nieselnden Nebels des Novembertages. An Lichtungen weitet sich der Blick auf das Auf und Ab der Elsaß-Höhen, den offenen Weiden mit Moorcharakter, dem kruden Gelände des Waldes.
      Am Kleinkopf weitet sich der Blick auf Soultzeren, das sich das vom Dunst gestreute Licht, wie einen Heiligenschein über sich schweben lässt.
      Steil führt der Weg hinab in den Wald. Ein neuerlicher Beobachtungsposten besetzt einen hübschen Aussichtspunkt. Die Bank, die auf dem Grat daneben Platz findet, lädt zu einem neuerlichen Besuch ein. Für heute ist das Wetter nicht für Pausen geeignet.
      In Richtung Norden geht es zurück. Einige Kilometer durch den deutlich braun gefärbten Herbstwald, erreicht man den Deutschen Soldatenfriedhof Hohenrod. Nochmal heisst es innerlich einzukehren. Schwarze Kreuze geben den Opfern Namen. Jüdische Stelen bezeugen, das jene Seit an Seit kämpften, um wenige Jahre später, wie Aussätzige behandelt und ermordet zu werden.
      Hier nahm eine interessante Runde ihr Ende. Mahnmalen des Terrors entlang des Weges, machen nachdenklich. Wie glücklich können wir uns heute schätzen, in einem vereinigten Europa zu leben. Hand in Hand mit den Nachbarn im friedlichen Miteinander. Dankbar über die Möglichkeiten, jenseits der Grenzen Natur, Landschaft und Freunde zu finden.

      • 15. November 2021

  9. Martin war wandern.

    23. Oktober 2021

    04:56
    16,8 km
    3,4 km/h
    1 240 m
    1 230 m
    Tine Ti, Annett und 35 anderen gefällt das.
    1. Martin

      Der Frühling zeigte sich heute im Herbstgewande. Angesichts der wärmenden Sonne, des ins blaue tendierenden Blau-Weiß des Himmels, fühlte man sich als Teil dieser Jahreszeitenmasquerade, als ich begleitet von meinem Großen den Wandertag an der Schafbergbahn in Sankt Wolfgang starteten.
      Der Wolfgangsee zunächst hinter, fand sich nach der steilen Startpassage, bald schon unter uns.
      Kleine schattige Täler, geräuschvoll durch das Rauschen tosenden Wassers untermalt, Wiesen, auf denen Ziegen in aller Gemütsruhe wiederkäuten untermalten die Bergszenerie mit dem typischen Almambiente. Hinter uns - wie schon erwähnt - der Wolfgangsee, umgeben von Bergspitzen, wild und bedrohlich. Vor uns der Schafberg mit seiner steil abfallenden Fellskante. Recht davon die Spinnerin.
      Wir entschieden uns den Aufstieg über die Himmelspforte, passierten dabei das dunkle Rund des Mönichsees, einem Karsee, als Relikt früherer Gletscherzeiten.
      Unter der Töflspitze querten wir das Bergmassiv und stiegen für einige Zeit in den Schatten hinab. Den Atternsee zur Seiten, erkannten wir weit oben in der Ferne bereits die Schafkopfspitze. Der Untergrund schwierig und steinig, der Ausblick auf den Mondsee, der sich weiter im Westen zeigte, schön. Eindrucksvoll wölbte sich die Drachwand von ihrer beschaulichen Seite über den sichelförmigen See.
      Trotz Sonne strich ein eisiger Wind vom Tal herauf. Moosbehänge sammelten im Schatten Eiszapfen. Einige Krähen tanzten im Fluge und hatten mit dem Auf und Ab weniger Mühe als wir allein mit dem Aufstieg über die Serpentinen zur Himmelspforte.
      Eine in Stein geschlagene Treppe und eisenbewehrter Fels erleichterten die Passage durch den schmalen Spalt. Wir waren oben. Das Gipfelkreuz des Schafbergs gab sich majestätisch. Vor strahlend blauem Himmel steht es erhaben über "seine" Lande, dem Mond- und Attersee, den zugehörigen Bergen und Ortschaften.
      Etwas weiter oberhalb gehörte der höchste Punkt des Berges dem heruntergekommenen Hotel. In bester Lage verlassen, nur umgeben von einigen Bergbahntouristen, die - wenn sie sich nicht gerade mit uns um einen freien Platz in der nahen Wirtsstube rankten - von dort oben die Aussicht genossen.
      Eine Suppe weiter, genügte uns eine kurze Pause, um wieder abzusteigen. Nur den Ausblick auf die Spinnerin, die über einen exponierten Berggrat zu erreichen war, heute aber nicht teil unserer Wanderung war, gönnten wir uns noch. Dann ging es bergab. Ohne Pause über steile Wege, an grünen Wiesen vorbei, durch bunten Herbstwald, über steinige, wie verwurzelte Wege, bis wir nach gut 2 Stunden wieder den Talgrund erreichten.
      Fazit: aufgrund des anhaltenden Anstiegs und den teils steilen Passagen (gilt auch für den Abstieg) fordernde Wanderung. An einigen Punkten erfordert der Pfad vermehrte Aufmerksamkeit. Zum Glück nicht an Stellen mit Absturzgefahr. Entlohnt wird man mit einem hübschen Rundumblick auf die benachbarten Seen und die vielen imposanten Gipfel. Will man seine Gelenke schonen, kann man die Bergbahn für den Abstieg nutzen, verpasst dann aber eine hübsche Strecke vorbei an Almen und durch den Wald.

      • 24. Oktober 2021

  10. Martin war wandern.

    20. Oktober 2021

    02:03
    9,06 km
    4,4 km/h
    160 m
    160 m
    Christina, Schlern und 6 anderen gefällt das.
    1. Martin

      Ein paar herbstliche Impressionen aus dem Steinbruch am Märchensee. Schön, was die Natur hier hinter den sonnenbeschienenen Hängen und den Weinbergen geschaffen hat. Schmale Pfade führen hübsch durch's Gelände und stören die Mystik dieses Ortes nicht.
      Wer's kennt, weiß, was ich meine. Wer nicht, darf es auf einem Spaziergang erkunden. Fast steigungsfrei und ganz entspannt.

      • 6. November 2021

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