Letzte AktivitÀten

  1. Sabine 🩁 war wandern.

    vor 4 Tagen

    02:10
    8,60 km
    4,0 km/h
    330 m
    330 m
    Marvin S., Alfred Heiler und 70 anderen gefÀllt das.
    1. Sabine 🩁

      Eine kleine Wanderung in meiner frĂŒheren Heimat, dem vorderen Odenwald.
      Diese Tour startet in Leutershausen, Gde Hirschberg.
      Ich möchte noch einmal auf die Hirschburg, eine meiner Lieblingsburgen neben der Ruine Schauenburg in Dossenheim.
      Vor dreißig Jahren war die Ruine Hirschburg nur sehr schwer zu finden. Der Burgberg war völlig zugewachsen und die PfĂ€dchen, die auf den Burgberg fĂŒhrten, ebenso.
      Mit anderen Worten, nur Hartgesottene fanden ihren Weg auf den Dornröschen-Berg.
      Die Reste des umgestĂŒrzten Bergfrieds und auch die Sage des kopflosen Reiters, der fĂŒr einen mißratene Nachtwache enthauptet wurde und seitdem in mondlosen NĂ€chten rastlos durch den Wald reitet, reizen mich zu einem erneuten Besuch dieser schaurig-schönen Ruine. Die PfĂ€dchen sind mittlerweile gut frei gerĂ€umt und man kann auf schmalem Kraxelpfad das Bergplateau erklettern und dort oben zwischen den BergfriedtrĂŒmmern eine kleine Rast einlegen.
      Weiter geht es um den Burgberg herum zu der VorgĂ€ngerburg der Hirschberger, dem Schanzenköpfle. Ein sehr hĂŒbscher Wanderweg fĂŒhrt an dem Burgberg vorbei, der von einem tiefen Graben und zusĂ€tzlichen Wall umgeben ist. Am Wegesrand stehen einige alte Grenzsteine aus dem beginnenden 18. Jahrhundert.
      Viel Historie auf engem Raum.
      Mit Hund klettere ich dieses Mal nicht auf das Plateau, was auch sehr unangenehm ist, denn es gibt keinen Weg dort hoch. Man muss sich durch GebĂŒsch hochschlagen.
      Das Schanzenköpfle wurde gegen 1100 erbaut und war um 1400 zugunsten der tiefer gelegenen Hirschburg schon wieder verlassen. Aus diesem Grund gibt es nicht mehr viel an Ruinen, kleine MĂ€uerchenreste finden sich zwischen den Baumriesen auf dem kleinen Burgplateau. Das Schanzenköpfle liegt mit 400 Meter schon sehr hoch, noch ein wenig höher liegt aber die Hohe Waid, mit 455 Meter der höchste Gipfel der Umgebung. Ein Kreuz und ein Rastplatz schmĂŒcken den höchsten Punkt des Gipfels. Von da an geht es stetig bergab ĂŒber schöne Waldwege, ĂŒber PfĂ€dchen und durch Hohlwege nach Leutershausen zurĂŒck. Auffallend sind die vielen schönen HĂŒttchen, die nicht einfach am Wegesrand errichtet wurden, sondern etwas erhöht im Hang geschĂŒtzt von BĂŒschen und BĂ€umen zur Rast einladen.
      Fazit: Eine schöne Wanderung mit vielen Reminiszenzen und sehr schönen Wegen, tollen Ausblicken und einer guten Portion Geschichte.

      • vor 4 Tagen

  2. Sabine 🩁 war wandern.

    5. Juli 2020

    02:50
    12,8 km
    4,5 km/h
    350 m
    350 m
    Hei_tina, Rosi und 72 anderen gefÀllt das.
    1. Sabine 🩁

      Am 25. Januar 2020 bin ich meine erste Etappe des Eifel- Moselhöheweges von Cochem nach Eller gelaufen. Im Winter mit viel Nebel.
      Heute also meine zweite Etappe von Eller nach Bremm. Diese Etappe folgt zuerst dem Ellerbach, der sich von seiner romantischen Seite zeigt. Unterwegs kommen wir an der BuschsbaummĂŒhle vorbei, die renoviert wird.
      An der Dohrer Kehr verlassen Hund und ich den Talweg und laufen an der CalmontrĂŒckseite nach oben auf den Calmont-Höhenweg. Ein breiter, landschaftlich Ă€ußerst reizvoller Weg, dessen WegesĂ€ume mit typischer Eifelwaldvegetation bewachsen sind und jeder Menge Schmetterlingen und anderem Flattertier Nahrung bieten. Die Ausblicke ins Ellerbachtal sind ĂŒberaus schön und auf dem letzten Abschnitt der Serpentine gesellen sich noch schöne Ausblicke auf die Faider und die Dohrer Höhe dazu.
      Der Calmont ist den meisten nur von der Moselseite her bekannt. Dabei ist die Besteigung des Calmonts von der RĂŒckseite Ă€ußerst sehr attraktiv.
      Auf dem Calmonthöhenweg angekommen verlĂ€uft der Weg ĂŒber den BergrĂŒcken in Richtung Bremm vorbei am Vierseenblick, dem römischen Bergheiligtum und Brunnen und dem Calmont-Gipfelkreuz. Ein Weg, den ich schon öfters gegangen bin und der immer wieder schön ist.
      Ab dem Calmonthöhenweg verlaufen der Moselsteig und der Moselhöhenweg zusammen. TatsÀchlich ist der Moselhöhenweg mit nunmehr 120 Jahren der Àltere der beiden Fernwanderwege.
      Ab dem Gipfelkreuz laufen wir erst etwas ĂŒber das Feld in Richtung Beuren, um dann wieder abzubiegen und ĂŒber einen Kreuzweg vorbei an der Bremmer Kreuzkapelle wieder bergab an die Mosel zu laufen. Dieser Abschnitt ist sehr pfadig und fĂŒhrt ĂŒber alte und interessant gestaltete Wege an Bremm vorbei auf die Neefer BrĂŒcke und direkt zum Bahnhof.
      Fazit: Eine schöne Tour mit netten Höhenmetern und vielen kleinen Wegehighlights. Landschaftlich ein Traum!

      • 5. Juli 2020

  3. Sabine 🩁 war wandern.

    25. Juni 2020

    01:30
    7,56 km
    5,0 km/h
    180 m
    180 m
    Maggie, Barbara & 2xđŸŸ und 69 anderen gefĂ€llt das.
    1. Sabine 🩁

      Heute Morgen wieder eine kurze und belebende Hunderunde ĂŒber den Conder Berg. Das Ziel war dieses Mal der St. Matthias-Bilderstock, der von seiten der Stadt eine kleine Aufwertung erfahren hat. Der Wanderweg dorthin wurde endlich mal gepflegt und -man halte sich fest!- GEFEGT!! Das Wegeschild wurde wieder richtig am Baum befestigt und zeigt nun korrekt in Richtung Bildstock und Kapelle.
      Diese stĂ€dtischen Maßnahmen haben mich sehr motiviert den "neuen" alten Weg mal wieder zu beschreiten.
      Wie öfters schon, starte ich an der Vierzehn-Nothelfer-Kapelle in Obercond und laufe ĂŒber Treppen zum Brauselayweg und weiter bis zum Umsetzer, der den Conder Kreuzweg in zwei HĂ€lften teilt.
      Der obere Kreuzweg verlĂ€uft im Steilhang der Brauselay mit stetig wechselnder Vegetation. Immer schön strack bergauf ĂŒber Schieferplatten, denn ein richtiger Weg existiert hier nicht. Der Weg ist ein echter Leidensweg! An der vorletzten Kreuzwegstation macht der Weg einen scharfen Linksknick und es geht noch ein paar Meter zur Kreuzkapelle hinauf. Immer noch ungeschminkt und mit öd-leerer Fensterhöhle schaut sie auf die munteren Wanderer hinab. KĂ€me doch mal einer vorbei um sie zu verputzen. Das wĂ€re ein segensreiches Werk!
      Kurzes Innehalten an der Kapelle und dann laufen wir an ihr vorbei durch einen kleinen steilen Hohlweg weiter den Wald nach oben. Genau genommen umrunden wir eine Talsenke und stehen dann vor dem St. Matthias-Bildstock. Immer wieder schön, solch ein Kleinod mitten im Wald stehen zu sehen. Fototstopp! Klar doch!
      Über einen kleinen und gefegten(!) Hohlweg geht es weiter zum breiteren Wanderweg im Cochemer Staatsforst. Ein bißchen muss ich ĂŒber den gefegten Weg schon in mich hineinlĂ€cheln, auf der anderen Seite freue ich mich, dass der alte Weg wieder Gefallen gefunden hat und doch noch einen Wert besitzt in unserer schnelllebigen Welt! Und er ist ja auch ein PfĂ€dchen! Also alt, aber trotzdem modern!
      Auf gemĂŒtlichen Forstwegen wandere ich erst einmal zum Wanderparkplatz, um dann mit der Familie ĂŒber die WindwurfflĂ€che zur Wetterfahne zu laufen. Gerade auf der WindwurfflĂ€che ist unter den Insekten richtig was los. Jede Menge Schmetterlinge, KĂ€fer und sonstige Krabbeltiere surren und flattern durch die Luft. Einfach schön zuzuschauen.
      Von der Wetterfahne wandern wir am ehemaligen Grillplatz der Conder vorbei, der jetzt ein Waldkindergarten ist. Die Kinder sitzen im Kreis um ihre Erzieherinnen und ĂŒben gerade ein neues Liedchen ein.
      Wieder zurĂŒck am Wanderparkplatz legen wir eine kleine Rast am Biotop ein und schauen den Libellen zu, die in unzĂ€hliger Anzahl durch die Luft schießen, flattern oder tĂ€nzeln. Ein unglaublich schöner Anblick einer kleinen heilen Welt, wie es scheint!
      Danach laufen Phoebe und ich ĂŒber den Steinbruchweg wieder nach Cond unserem Ausgangspunkt entgegen.
      Fazit: Eine schöne Tour, die immer wieder faszinierende Wanderoptionen bereit hÀlt!

      • 25. Juni 2020

  4. Sabine 🩁 war wandern.

    23. Juni 2020

    01:06
    5,44 km
    4,9 km/h
    110 m
    120 m
    1. Sabine 🩁

      Das schöne warme Wetter lockt und ich entscheide mich fĂŒr den Erlebnisweg Acherhöhe bei Lutzerath. Kurz und schön soll er sein.
      Die KĂŒrze des Weges ersehe ich aus den Eckdaten. Die Schönheit werde ich testen.
      Startpunkt ist am Wanderparkplatz bei der Hammes-Kapelle auf dem ThonhĂŒgel.
      Der Weg startet zwar an einer hĂŒbschen alten Kapelle, aber die ersten paar hundert Meter verlaufen ĂŒber Asphalt. Landschaftliche tolle Ausblicke versĂŒĂŸen den harten Wegebelag. Schließlich aber landen wir auf Naturwegen, erst breiteren Feldwegen, dann kommen wir auf weiche Graspfade durch ein attraktives Heidegebiet, an dessen WegerĂ€ndern sich die große Sommerwurz empfndlich breit macht .
      Schließlich wandeln wir auf Pfaden durch den Kondelwald. Der Weg verlĂ€uft stetig bergab und dann wieder bergauf und an seinem höchsten Punkt mit 400 Metern stehen wir an dem Lutzerather Skywalk mit einem wunderbaren Blick auf das Ueßbachtal. Den Bach jetzt im Sommer mit wenigstens sieben Kurven zu erspĂ€hen, scheint mir fast nicht möglich. Aber die sanften HĂŒgel mit dem eingebetteten Ueßbachtal sind mir ein wunderbarer Anblick. Mein Hund mag den Lochboden des Skywalk nicht so sehr. Er interessiert sich mehr fĂŒr Brotreste und Ă€hnliches, die sich um die Waldsofas finden. Mein kleiner Waldstaubsauger...
      Nach diesen schönen Aus- und Tiefblicken wandern wir durch einen ehemaligen Niederwald, in dem in frĂŒheren Zeiten Köhler ihrem Handwerk nachgingen. Er ist sehr dunkel und ein wenig drĂŒckend, gĂ€nsehautmĂ€ĂŸig und doch schön.
      Der Weg lichtet sich und wir kommen wieder auf einen Heideabschnitt (einen Windwurf), der eher Fingerhut- und Johanniskrautweg heißen mĂŒsste. Bedauerlicherweise kann ich oftmals die Schönheit mancher Wege nicht mit der Kamera einfangen. Die Farben nicht, die IntensitĂ€t der dicht stehenden BlĂŒher nicht, die GerĂŒche schon gar nicht! Ebenso wenig das Gesumme der Bienen und das Flattern der vielen unzĂ€hligen Schmetterlinge! Kaisermantel, Perlgrasfalter, Rotbraunes Ochsenauge haben hier ein echtes Zuhause gefunden. Sie flattern in rauen Mengen unbekĂŒmmert ĂŒber den Weg und leider bin ich viel zu langsam, um auch nur einen von den kleinen Flatterlingen auf die Linse zu bannen!
      Dieser Weg lÀuft parallel zu einem tiefen Graben mit namenlosen Bach, an dessen Quellgebiet wir jetzt vorbei kommen. Alles versiegt, aber im Winter hört man sicher den Bach im tiefen Tal rauschen. Wir verlassen diesen wunderbaren Wald-Heide-Weg und laufen jetzt an etlichen wohlriechenden Kamillenfeldern vorbei. Wunderbar!
      Unser Weg wendet sich wieder in den Wald und fĂŒhrt uns zum Feuchtbiotop KreuzbĂŒsch, einem Paradies fĂŒr Ringelnattern und Kreuzottern. Die Beobachtung der Reptilien verlagere ich mal auf einen hundefreien Tag.
      Wir schlendern noch ĂŒber den riesigen Platz der Drei-Eichen-HĂŒtte mit Spielplatz und einem römischen Brunnen und landen schließlich wieder auf einer Asphaltstraße, die uns zurĂŒck zum Auto bringt.
      Fazit: Eine schöne Tour, deren Mittelteil wirklich den Titel Erlebnisweg verdient. Sehr naturnah, viele schön gestaltete Infotafeln, und als Highlight natĂŒrlich der Skywalk mit dem wunderbaren Ueßbachtalblick. Den Asphaltweg habe ich im Nachhinein betrachtet gerne in Kauf genommen, denn der Mittelteil der Wanderung hat mich landschaftlich sehr begeistert.

      • 23. Juni 2020

  5. Sabine 🩁 war wandern.

    19. Juni 2020

    01:10
    5,17 km
    4,4 km/h
    140 m
    140 m
    Frank Meyer, Lausi70 und 59 anderen gefÀllt das.
    1. Sabine 🩁

      Die heutige belebende Hunderunde fĂŒhrt mich zu einem Aussichtspunkt, zu dem ich komischerweise noch nie gegangen bin. Jedes Mal, wenn ich ĂŒber die Brauselaykanzel auf die Conder Höhe steige, komme ich an der Abzweigung vorbei. Heute bin ich mal zu dem unbekannten Aussichtspunkt vorgedrungen, der sich ca 40 Meter vom Hauptweg weg ĂŒber einem Felsvorsprung entlangschlĂ€ngelt.
      Er befindet sich unterhalb der Brauselaykanzel und geht insgesamt -auch ĂŒber Stufen- noch fĂŒnf Meter in die Tiefe. Gut abgesichert, kann man gefahrlos zu den zwei Aussichtspunkten klettern. Man hat einen fantastischen Blick ĂŒber Sehl und Valwig und in die Brauselay hinein. Danach wandere ich weiter zur Brauselaykanzel und dann hinauf in den Cochemer Staatsforst. Ich durchquere ihn und laufe ĂŒber den Steinbruchpfad zurĂŒck zur Oberconder Kapelle der Vierzehn Nothelfer.
      Fazit: Ein schöner Aussichtspunkt, der einen Besuch wert ist.

      • 19. Juni 2020

  6. Sabine 🩁 war wandern.

    18. Juni 2020

    01:45
    7,85 km
    4,5 km/h
    170 m
    190 m
    Kath, Walter und 61 anderen gefÀllt das.
    1. Sabine 🩁

      komoot.de/collection/960848/-hunderunden-um-cochem
      Startpunkt ist die Vierzehn-Nothelfer-Kapelle in Obercond. Von dort geht es zum Brauselayweg. Der obere Teil dieses aussichtsreichen Weges besteht aus offen gelassenen Weinbergen. Ein alter Wirtschaftsweg exisitiert noch und fĂŒhrt auf die Conder Höhe. Der Weg ist ein PfĂ€dchen, sehr steil und schmal, geröllig und buschig bewachsen. Ein Pfad, der frĂŒher durch Weinbergterrassen fĂŒhrte. Links und rechts stehen noch die WeinbergsmĂ€uerchen. Nach 500 Metern zweigt der Weg ab und ich klettere jetzt durch den fĂŒr die Mosel typischen Eichen-Niederwald. Wir schrecken Wildschweine auf, die aufgeregt nach unten durch den Wald rennen. Das Wegchen endet an der Wetterfahne und ich kann den ausgesprochen schönen Blick nach Cochem mit Pater-Martin-Kirche und Burg genießen. Die Ruine Winneburg prĂ€sentiert sich heute in einem ganz besonderen Licht und steht -der Zeit trotzend- beeindruckend auf ihrem Burgberg!
      Mein weiterer Weg fĂŒhrt durch das "Loch", eine kleine Talsenke durch die ein namenloser Bach fließt. Nach weiteren hundert Metern erreiche ich einen Abzweig, der bis vor kurzem sehr ungepflegt war. Es geht an dieser Stelle zu dem kleinen HeiligenhĂ€uschen St. Matthias, das ungefĂ€hr 100 Meter weiter unten einsam im Wald steht. Interessanterweise hĂ€ngt hier das Wanderschild "Kapelle, Kreuzweg" wieder und ich bekomme große Lust, den Weg dann auch wieder zu benutzen. Aber nicht heute. Beim nĂ€chsten Mal...
      Heute laufe ich die Hangkante der Brauselay entlang und genieße die Ausblicke auf das Kloster und die Mosel. Mein Ziel ist der Wanderparkplatz, von wo aus ich mit der Familie "einmal Wetterfahne hin und zurĂŒck" laufe. Anschließend geht es den Steinbruchweg hinunter nach Obercond zurĂŒck zur Vierzehn-Nothelfer-Kapelle.
      Fazit: eine schöne Tour fĂŒr Hund und mich, erfrischend und je nach Jahreszeit immer wieder anders!

      • 18. Juni 2020

  7. Sabine 🩁 war wandern.

    16. Juni 2020

    02:00
    8,99 km
    4,5 km/h
    180 m
    150 m
    Bonnie24, Buddy und 68 anderen gefÀllt das.
    1. Sabine 🩁

      komoot.de/collection/960848/-hunderunden-um-cochem
      Leichtes Regenwetter und eine schwĂŒle Luft. Kein Traumwanderwetter!
      Aber auch satte Farben und viele GerĂŒche.
      Der Botanikweg hoch zur Brauselay hat nicht nur seltene Pflanzen, sondern auch schöne Ausblicke parat. Eine kleines KraxelpfÀdchen leitet und zur Kanzel hoch und weiter in den Cochemer Forst.
      Kaum im Wald stoppt der Niesel. Erst zum Biotop am Wanderparkplatz, dort wartet die Familie. Einen merkwĂŒrdigen Pilz gesehen!
      Dann eine Runde zur Wetterfahne und anschließend ĂŒber den Holz- und Steinbruchweg wieder zum Auto zurĂŒck.
      Fazit: schöne Tour mit ĂŒppigen Ausblicken und einer sich stĂ€ndig Ă€ndernden Botanik.

      • 16. Juni 2020

  8. Sabine 🩁 war wandern.

    14. Juni 2020

    02:52
    13,4 km
    4,7 km/h
    320 m
    320 m
    Pamz61, Maya unterwegs und 68 anderen gefÀllt das.
    1. Sabine 🩁

      komoot.de/collection/944793/-bachlandschaften-in-eifel-und-hunsrueck
      Ein sehr persönliches Anliegen fĂŒhrt mich heute an Oursbach und DĂŒnnbach. Eine MĂŒhlengeschichte und eine Anekdote aus sehr alter Zeit, als der MĂŒller im Wald nicht nur die Naturgewalten fĂŒrchten musste und Ganoven nicht unbedingt einen Bogen um MĂŒhlen machten.
      Meine kleine Reise beginnt in Mörz. Direkt am Startpunkt meiner Tour kann ich das Auto abstellen. Ich laufe direkt in den Wald und dann hinunter an den Ourbach - einen kleinen Bach, der bei der SulzmĂŒhle in den DĂŒnnbach mĂŒndet. Ich laufe den Bach hoch. Den ersten Wanderkilometer versteckt sich der Bach in einem tiefen und steilen Tal. AllmĂ€hlich nĂ€hern wir uns an, laufen nebeneinander und der Bach bietet einige Furten zum Wechseln der Bachseite an.
      Mit dem Kaiserweiher erreiche ich auch seine Quelle. Der erste Teil ist eine schöne Wanderstrecke mit einem stark mĂ€andrierenden Bach, der ein schönes Tal naturnah und ĂŒppig gestaltet. GefĂ€llt mir!
      Aus dem Wald steige ich auf die traumhaft schönen Höhen um Uhler herauf. Immerhin 441 Meter. Auf dem Uhler Kopf- der höchsten Erhebung - steht eine Eiche. Man könnte unter ihr auf einer Bank Ruhe und Erholung suchen, wenn nicht der Eichenprozessionsspinner im Baum sĂ€ĂŸe!
      Also geht es ohne Ruhe und Erholung durch das Örtchen Uhler und ĂŒber wildblumenbestandene Felder und Heckenlandschaft wieder in den Wald hinab.
      Bevor ich auf den DĂŒnnbach und die JunkersmĂŒhle treffe, komme ich an der privaten Abfallstelle der JunkersmĂŒhle vorbei. TatsĂ€chlich ist dort ein MĂŒhlrad entsorgt. Ich bin etwas unglĂ€ubig, aber da steht es!
      Die JunkersmĂŒhle ist nach ihrer MĂŒhlenzeit zu einem Gasthaus umfunktioniert worden. Schön renoviert und an der Kreisstraße gelegen, lĂ€dt es jetzt zur Rast und zu Grillabenden ein.
      Mein weiterer Wanderweg lĂ€uft nicht nahe am DĂŒnnbach entlang, meistens etwas ĂŒber ihm. An der alten GrĂ€fenmĂŒhle fließt er hinter einem Weiher an der MĂŒhle vorbei. Um den Weiher herum grasen auf einer Wiese laut blökende Schafe. In frĂŒheren Zeiten verdingte sich ein MĂŒller in der Sommerzeit seinen Lebensunterhalt mit Land- oder Viehwirtschaft. Dann musste das MĂŒhlrad wegen Wassermangels stillstehen.
      Bei der Korweilerer MĂŒhle teilt der DĂŒnnbach die Wiesenlandschaft in zwei HĂ€lften. Auf der hinteren HĂ€lfte steht die MĂŒhle, also ganz weit weg von mir....
      Mein Wanderweg kreuzt sich an der SulzmĂŒhle. Dieses Mal, beim zweiten Hinsehen, fallen mir die großen MĂŒhlsteine auf, die im Hundezwinger stehen. Damit sie keiner mitnimmt?
      Ich laufe weiter durch einen sehr schönen Mischwald. Am Wegesrand blĂŒht es und neben mir murmelt der DĂŒnnbach. Der Wasserfall, der eigentlich nur wegen des defekten Staudammes zustande kommt, fasziniert mich. Aber meinen Hund nicht so sehr. Also gehen wir weiter und nach ein paar Metern kommen wir an der SabelsmĂŒhle an. Genau hier wollte ich hin.
      Diese MĂŒhle gehört entfernter Verwandtschaft und ist seit 1769 in der Hand dieser Familie. Derzeit leider unbewohnt und dem Verfall preisgegeben. Sie liegt an einem der tiefsten Punkte des DĂŒnnbaches und hat -wie viele MĂŒhlen- auch eine Anekdote. Sie handelt aber nicht vom MĂŒller und dem Teufel -wie so oft. Der berĂŒchtigte Schinderhannes Hannes BĂŒckler fand zwischen 1800 und 1801 öfters Obdach und Verpflegung in der SabelsmĂŒhle. Weil der MĂŒller Johann Jacob Sabel ihn aufnahm und bei seine Knechten ĂŒbernachten ließ ohne Fragen zu stellen, versicherte ihm BĂŒckler, dass er vor ihm und seinen Gesellen nichts zu befĂŒrchten habe und sicher sei.
      Die benachbarte ReifenmĂŒhle konnte dieses Privileg nicht in Anspruch nehmen. Hier tauchte der Ganove mit seinen Kumpanen auf und wollte ein Kalb stehlen. Allerdings ohne Erfolg. Der MĂŒller und seine Familie waren wehrhaft und schlugen die Diebe in die Flucht. (F.J. Wolf, MĂŒller und MĂŒhlen, Bd, 3, DĂŒnnbachtal, S. 608ff)
      Die SabelsmĂŒhle ist von ihrer Anlage als Mehl- und ÖlmĂŒhle her ein kleines PrunkstĂŒck, besaß ein Backhaus und eine Kapelle samt Weiher und Kanal.
      Etwas wehmĂŒtig verlasse ich die alte MĂŒhle wieder. Geschichte zu anfassen, aber im Verfall begriffen...
      Kurz hinter der SabelsmĂŒhle liegt die ReifenmĂŒhle, gut in Schuss gehalten. Hier ist mein DĂŒnnbachteil der Wanderung auch zu Ende. Ich kraxele den steilen karstigen Berg in Richtung Mörz hinauf, vorbei an riesigen Fingerhutfeldern. Der Hausley, einem Aussichtspunkt auf einer kleinen Bergnase, die ich ĂŒber einen Grat erreiche, statte ich einen Besuch ab. Der Blick in das DĂŒnnbachtal ist zugewachsen. Aber das Kreuz am Ende des PfĂ€dchens ist sehr schön und hĂ€lt mich zu einer kurzen Pause und Rast an.
      Danach geht ĂŒber die Felder immer weiter bergan in das Örtchen Mörz hinein zum Auto.
      Fazit:
      Eine ruhige und besinnliche, naturverbundene Wanderung auf Entschleunigungswegen mit vielen kulturhistorischen Komponenten. Wer MĂŒhlen mag, ist hier richtig.
      Einen Wermutstropfen gibt es: Das sind die WindmĂŒhlenrĂ€der, die auf den Höhen des DĂŒnnbachtals stehen und bis unten hin zu hören sind. FrĂŒher waren es die klappernden WassermĂŒhlenrĂ€der, jetzt rauschen die WindmĂŒhlenrĂ€der. Die Zeiten Ă€ndern sich....

      • 14. Juni 2020

  9. Sabine 🩁 war wandern.

    11. Juni 2020

    02:33
    12,5 km
    4,9 km/h
    230 m
    230 m
    Alex, Ivo und 69 anderen gefÀllt das.
    1. Sabine 🩁

      komoot.de/collection/944793/-bachlandschaften-in-eifel-und-hunsrueck
      Bachlandschaften sind immer noch mein Faible und besonders wenn MĂŒhlen am Wegesrand stehen.
      Das Keverbachtal bei Lonnig hat beides. Im letzten Jahr hatte es mir der Lonniger Rundwanderweg mit der römischen Gutshofruine angetan. Dieses Jahr hat Komootler Michael Dotzauer eine sehr schöne Runde von Lonnig ĂŒbers Maifeld und dann hinab ins Keverbachtal eingestellt, die ich mit kleinsten VerĂ€nderungen ĂŒbernommen habe. An dieser Stelle noch einmal "Danke" fĂŒr die Inspiration!
      Diese Wanderung habe ich nicht bereut. Von Lonnig Dorfmitte aus bin ich sehr schnell ĂŒber einen wunderbaren naturnahen Heckenweg auf das Maifeld gekommen. Die sanften HĂŒgel und die abwechslungsreiche Feld- und Waldlandschaft sind einfach augengefĂ€llig. Naturnahe Wege, die selten begangen werden, gibt es auch und machen die Tour zugleich sehr spannend und abenteuerlich.
      Ein kleines WaldstĂŒck kurz vor Dreckenach hat es mir besonders angetan: auf einem bequemen Pfad wandere ich entlang einer Talhangkante zu einem Minikerbtal auf den kleinen Eifelort zu. Das WaldstĂŒckchen ist erfĂŒllt von Vogelgezwitscher, die Luft sehr feucht. Dieses Aura, die mich hier umgibt, erinnert mich an den Dschungel der Dominikanischen Republik. Üppigstes Pflanzenwachstum, dichtester Wald, viele Vögel (und noch allerlei Getier mehr) und eine sehr schwĂŒle Luft!
      Dreckenach lĂ€sst alle Gedanken an meine Weltwanderungen verschwinden. Ein hĂŒbscher kleiner Eifelort mit einer kleinen netten Kirche und attraktiven Gutshöfen. Hinter dem Ort geht es ĂŒber Felder in Richtung MĂŒhlental, mein eigentliches Tour-Highlight. Bergab, bergab! Mein Wanderweg schlĂ€ngelt sich jetzt um eine massive Felsnase in Richtung Keverbacher MĂŒhle, mittlerweile eine kleine Siedlung mit einer Menge Zugezogener. Die beiden MĂŒhlen stehen aber immer noch am Keverbach, der an dieser Stelle in den Nothbach fließt. Dieser entspringt bei Mertloch in der Eifel, nimmt noch einige BĂ€che unterwegs auf, unter anderem den Keverbach und fließt dann bei Gondorf in die Mosel.
      Der Keverbach, der ein einzigartig fast schon subtropisch anmutendes Tal unterhĂ€lt, entspringt unterhalb von Lonnig im Kebergrund. Vorbei an den beiden MĂŒhlen geht es in das Tal hinein und in einem steten Auf und Ab fĂŒhrt mich der Weg durch eine fast schon dschungelartig anmutende Waldlandschaft. Hier hat die Natur Vorrang und entwickelt sich nach ihren ganz eigenen Gesetzen. Ein botanischer Garten tut sich vor meinen Augen auf. Akeleien, Waldglockenblumen und rote Lichtnelken fĂŒhlen sich hier zu Hause, viele HolunderbĂŒsche locken mit ihren BlĂŒten die Insektenwelt. TatsĂ€chlich finden sich in der sumpfigen Bachlandschaft und ebenso in den TrockenhĂ€ngen selten gewordene Pflanzen.
      Der Hauptakteur Bach ist mal ganz tief unter uns, mal plĂ€tschert er direkt neben uns her. Mal sehr gefĂ€llig, mal stĂŒrzt er sich ĂŒber Steine ein paar Meterchen in die Tiefe. Er mĂ€andert durch ĂŒppige Auenlandschaft, sumpfige Bachwiesen und felsige Waldabschnitte. Es ist nicht schwer vorstellbar, dass sich in einer solchen "Traumlandschaft" Mensch UND Tier wohl fĂŒhlen. Der Wald ist erfĂŒllt von Vogelgezwitscher, ich höre zu, schaue und staune.
      Meinem Hund ist der Wald zu wild. Die vielen GerĂ€usche und GerĂŒche verunsichern sie. Möglichst schnell laufen, um bald wieder raus zu kommen, ist PhoebeÂŽs Devise.
      Nach knapp drei Kilometer gehen die PfĂ€dchen in einen breiteren Waldweg ĂŒber, die Bachlandschaft begleitet mich in ihrer ganzen Schönheit weiter, bis ich zu den ersten MĂŒhlen kommen, die schon kurz hinter der Quelle des Keverbaches gebaut wurden. Heutzutage sind es Pferdewirtschaften und eine Hundepension, die hier ab dem 16. Jahrhundert betrieben werden. MĂŒhlrĂ€der suche ich vergebens. Die MĂŒhlengebĂ€ude und der Bachkanal sind aber noch deutlich zu erkennen. Eine sehr große Kapelle ist direkt an eine Reithalle gebaut, was von außen merkwĂŒrdig anmutet.
      Hinter der Quelle des Keverbaches, die ich nicht einsehen kann, beginnt der Ort und nach weiteren zweihundert Metern bin ich wieder an meinem Auto.
      Fazit: Eine tolle Wanderung mit wenig Asphaltwegen, einigen Überraschungswegen, viel Feld und Weitblick ĂŒbers Maifeld, etwas Kulturgeschichte und einer einmaligen Bachtallandschaft!
      FĂŒr die Fotos gilt: die signierten Fotos stehen richtig, die nicht signierten Kamerafotos habe ich nur zum Teil an die richtigen Stellen gesetzt.

      • 11. Juni 2020

  10. Sabine 🩁 war wandern.

    7. Juni 2020

    03:02
    14,5 km
    4,8 km/h
    310 m
    300 m
    Steffi, Schildi123 und 84 anderen gefÀllt das.
    1. Sabine 🩁

      komoot.de/collection/944793/-bachlandschaften-in-eifel-und-hunsrueck
      Kaum einer kennt das Pöntertal. Wohl aber die meisten den Traumpfad Höhlen- und Schluchtensteig. Und der lĂ€uft zu einem Teil durch das Pöntertal. Seit 2019 ist dieses kleine Bachtal mit seinen Feuchtwiesen und den ausgeprĂ€gten Hecken- und StrauchsĂ€umen zum Naturschutzgebiet ernannt. Viele Vögel und Schmetterlinge, die auf eben solche Landschaften als (Über-)Lebensraum angewiesen sind, werden hier nachgewiesen (s.a. nabu-osteifel.de/nsg-pöntertal-bei-kell).
      Von Kell aus fĂŒhrt mein Weg mich ohne Umschweife auf einen Hangkantenweg, den ich bis zur Kreisstraße "Pöntertalstraße" laufe. Der Weg wird mehrheitlich von MTB-Fahrern genutzt. Er ist ein wenig zugewachsen, kurvig und lĂ€uft direkt in der Waldhangkante. FĂŒr Wanderer und MTB-Fahrer schön. Über die Pöntertalstraße gelange ich direkt ins Tal hinein und laufe jetzt erst einmal in Richtung Pönterbachquelle. Der grĂ¶ĂŸte Teil des Weges verlĂ€uft an Feuchtwiesen und kleineren SĂŒmpfen vorbei. Immer wieder unterbrochen durch Weideninsel. Hinter den Feuchtwiesen liegt ruhig der Wald, und ĂŒber uns kreisen Greifvögel. Ein friedliches Bild. Irgendwann lösen Getreidefelder die Feuchtwiesen ab und wir laufen durch eine vielfĂ€ltige, bunte, sehr hĂŒgelige Landschaft. Ein bißchen wie im Bilderbuch. Vorbei an einem Pferdehof, erreichen wir die Krayer Burg oder Krayer Hof, wie sich das mittelalterliche Gehöft jetzt nennt. Die Wasserburg wurde im 12. Jahrhundert von Lambert von LĂŒtzing erbaut und wechselte wie viele Burgen stĂ€ndig ihre Besitzer. Aber sie wurde nicht zerstört. Der französische Dichter Guillaume Apollinaire stand hier als Hauslehrer 1901/02 in Diensten.
      In dem Teich, an dem die Krayer Burg steht, entspringt der Pönterbach. Nach knapp 5 km fließt er in den Brohlbach, der wiederum in den Rhein entwĂ€ssert.
      Wie die Burg genutzt wird, und ob sie ĂŒberhaupt noch genutzt wird, ist nicht ersichtlich. Auf jeden Fall ist sie ein wunderbarer Eyecatcher am Rande des Wanderweges.
      Auch der Pönterbach hatte seine MĂŒhlen wie ich auf meinem weiteren Wanderweg feststelle. Was vom MĂŒhlenwesen blieb, sind die Namen: Krayer MĂŒhle und Pönter MĂŒhle. Es stehen noch einige GebĂ€ude an dem Pönterbach, es ist aber nicht ersichtlich, ob es nun tatsĂ€chlich MĂŒhlen waren.
      Der Pönterbach besticht durch Anmut und VielfĂ€ltigkeit in der Landschaftsbildung. Feld-, Wald- Wiesen-, Feuchtwiesen- und Sumpflandschaft! FĂŒr einen Bach von nur knapp 5 km LĂ€nge ist das erstaunlich und fĂŒr den Wanderer ein Augenschmaus.
      Wir queren den Bach ĂŒber eine HolzbrĂŒcke, und steigen dann einen steilen, sehr schmalen Hangkantenweg hinauf, und können von oben einen Blick in das tiefe und dicht bewaldete Pöntertal werfen. Wir laufen um imposante FelswĂ€nde herum und unter Baumleichen durch und haben immer die steilen und manchmal sanft abfallenden TalhĂ€nge im Blick. Schließlich kommen wir am FabrikgelĂ€nde des Tönnissteiner Sprudels wieder auf unseren Wanderweg zurĂŒck. Hm! Der Anblick ist ja jetzt nicht so romantisch, eher sehr ernĂŒchternd. Wir laufen an den ebenso kahlen wie kĂŒhlen Fabrikmauern entlang und dann durch eine FabrikunterfĂŒhrung - dunkel wie die Nacht! Das naturverbundene RomantikgefĂŒhl fĂŒr den Pönterbach, der ĂŒbrigens irgendwo in den Fabrikhallen verschwindet, ist weg!
      Genau hier ist auch die nördliche Grenze des NSG. Das ist gut so.
      An der nÀchsten Weggabelung klettere ich den Quellenweg hoch und schon bald umfÀngt mich wieder Natur und schöne Ausblicke ins Brohltal. Immer parallel zu den Schmalspurgleisen des Vulkanexpress verlÀuft der Quellenweg. Unter uns liegen die Trasshöhlen, die ich auf einer der Georouten demnÀchst besuchen werde.
      Auf einem wurzeligen Serpentinenweg steigen wir nach oben zum Ausblickspunkt, werfen noch einmal einen Blick auf das schöne Pöntertal und laufen dann den Hangkantenweg oberhalb des Pöntertal in Richtung Kell zurĂŒck.
      Fazit: Eine sehr schöne anspruchsvolle Wanderung durch ein faszinierendes und abwechslungsreiches Naturschutzgebiet. ZusĂ€tzlich etwas Kulturgeschichte durch die Burg und die MĂŒhlen. Das FabrikgebĂ€ude zerstört kurzzeitig das romantische Naturfeeling, ist aber nun einmal da.
      Bemerkung zu den Fotos: Alle Fotos mit Signatur stehen am richtigen Platz, die Kamerafotos (außer den Landschaftsaufnahmen) sind an den richtigen Platz gesetzt. Es sind noch nicht alle Fotos hochgeladen.

      • 7. Juni 2020

Über Sabine 🩁

Wandere meinem Traumziel entgegen - - einmal die Alpen ĂŒber die Via Claudia Augusta zu ĂŒberqueren.
Meine Wanderungen sind in der Regel entweder Strecken von zertifizierten Fern- oder ebensolchen Rundwanderwegen.
Sie sind immer sportlich, anstrengend, aber auch immer angst- und stressfrei, d.h. keine AbgrĂŒnde und seilgesicherte Klettersteige.
Sollten Routen solche Elemente enthalten, werden sie von mir entsprechend abgeÀndert und mit dem Zusatz " Alternativroute" gekennzeichnet.
Ich stelle mir auch Wanderungen selbst zusammen und beziehe hier oftmals historische Wege, wenn sie noch gehbar sind, mit ein. Diese Wanderungen werden mit Titeln versehen, die Charakteristika der Wanderung wiederspiegeln.
Highlights verwende ich sparsam. Fundobjekte, BĂ€nke an WegrĂ€ndern, Holzkreuze im Wald, alte Wanderschuhe, die an einen Baum genagelt sind, stellen fĂŒr mich keine Highlights dar. Ihr findet bei mir nur Highlights mit eindeutig kulturellem Wert, Naturschauspiele oder schöne Aussichten.
Stöcke sind manchmal hilfreich. Trittsicherheit ist sehr oft erforderlich.
Alle Wanderungen sind hundetauglich, denn mein Hund ist mein stÀndiger Wanderbegleiter.
Alle Wanderungen mit 🐕 sind Hundegenesungswanderungen und deshalb kĂŒrzer und anfĂ€nglich mit geringen Höhenmetern.
Ich wĂŒnsche euch viel Spaß beim Stöbern.
Über Fragen und/oder Kommentare freue ich mich.
Fernreisen und -wanderungen findet ihr in meinem Reiseblog "Reiselust mit Sabine".

reiselustsabine.blogspot.com/

Sabine 🩁s Touren Statistik

Distanz1 670 km
Zeit384:15 Std