nilskoss

6

Follower

Über nilskoss
Distanz

675 km

Zeit in Bewegung

34:55 Std

Letzte Aktivitäten
  1. nilskoss war Fahrrad fahren.

    3. Oktober 2020

    01:02
    21,1 km
    20,4 km/h
    450 m
    460 m
  2. nilskoss war Rennrad fahren.

    12. September 2020

    02:09
    46,3 km
    21,5 km/h
    330 m
    340 m
  3. nilskoss war Fahrrad fahren.

    26. August 2020

    01:14
    22,9 km
    18,6 km/h
    80 m
    100 m
    aronkankel gefällt das.
  4. nilskoss war Fahrrad fahren.

    23. August 2020

    01:49
    37,8 km
    20,7 km/h
    260 m
    270 m
  5. nilskoss und ORBIT 360 waren Rennrad fahren.

    15. August 2020

    11:39
    280 km
    24,0 km/h
    2 130 m
    2 150 m
    aronkankel, Thorsten Graf und 32 anderen gefällt das.
    1. nilskoss

      Kurzfassung/Bestandsaufnahme:
      Reine Fahrzeit: 11:39h
      Fahrzeit inkl. Pausen und Platten: 12:54h
      Das Bike: BERNER Cyclo-X mit 33mm Schwalbe X-One Speed
      Verschleiß: zum Glück dieses Mal nur 1 Schlauch
      Ernährung: 10x800ml Flaschen mit Powerbar Isotabletten, 1x Cappuchino, 1x 3-fach-Käsebrötchen, 1x Vollkornbrötchen, 2x Bananen, 2x Powerbar-Riegel, 1x Power Bar Gel
      Langfassung:
      Im Gegensatz zum Orbit in HH wusste ich dieses Mal eher, worauf ich mich einlasse. Daher fiel auch meine Vorbereitung etwas sorgfältiger aus: Eine größere Satteltasche und eine Tasche auf dem Oberrohr sollten 3 Ersatzschläuche, Werkzeug und Powerbank für den Tacho besser aufnehmen und nicht mehr so viel Platz in den Trikottaschen blockieren.
      Morgens um 5 Uhr klingelte der Wecker. Kaffeemaschine anwerfen, firsch machen, neben den Overnight-Oats noch ein Brötchen schmieren und umziehen war der Plan. So saß ich um 6 Uhr auf dem Rad und rollte die knapp 1,5km zu meinem geplanten Einstiegspunkte in die Runde. Und los gings! Schon nach 2-3 Minuten leuchtete ein rotes Rücklicht vor mir, da war tatsächlich noch jemand direkt vor mir auf der Runde ;-) Beim Überholen haben wir noch kurz gequatscht und weiter ging es. Ich wollte in den noch kühlen Morgenstunden eigentlich recht zügig voran kommen, um später in der zu erwartenden Hitze bereits einiges an Strecke gemacht zu haben. Dann ging es aber erst einmal langsam voran, knietiefes Gras und nicht erkennbare Bodenverhältnisse zwangen mich zum Schieben. Danach weiter auf asphaltierten Wegen und wieder ein Rücklicht vor mir. Den kannte ich doch schon... Irgendwie hatte sein GPS ihn an dem Urwald vorbei geführt oder mich fälschlicherweise mitten hindurch. Aber Probleme mit dem GPS-Empfang oder dem interpretieren der eigenen Route ist man beim Orbit ja gewohnt. So trafen wir uns später noch einmal wieder, als ich im Wald eine falsche Abzweigung nahm und ein paar Meter zusätzlich gefahren bin.Ab dort bin ich aber wieder komplett alleine unterwegs gewesen und genoss die Ruhe und die Natur rings um mich herum. Damit war aber Schluss, als es ab Leezen an der B432 Richtung Segeberg entlang ging. Der typische Bundesstraßen-Radweg mit kleineren Hindernissen war hier angesagt. Im Anschluss durch Segeberg durch und immer weiter in Richtung Bungsberg. Auf dem Bungsberg war ich bis dato noch nie gewesen, somit eine Premiere, obwohl man doch den höchsten Berg (!) in seinem Bundesland eigentlich schon mal besucht haben sollte. Allerdings zog sich die Anfahrt noch ein gutes Stück hin und auf die Auffahrt durchs Gelände war nicht immer ganz einfach zu fahren. Am Ende gab es dafür eine tolle Aussicht zu genießen, auch wenn man dazu eigentlich gar keine Zeit eingeplant hatte. Also wieder ab aufs Rad und den Berg hinab. Die nächsten 10 bis 15km waren vom Untergrund her die schwierigsten der Tour, wie ich finde. Viele große Steine und Sand bildeten hier die Wege, aber auch das ging vorbei.Wie geplant führte mich mein erster Stop an eine Tankstelle in Neustadt, wo ein zweites deftiges Frühstück nachgeschoben und die Flaschen wieder aufgefüllt wurden. Die Temperaturen waren inzwischen auf locker 25 Grad und höher gestiegen.Nach ziemlich genau 6 Stunden Fahrzeit stieg mir dann zum ersten Mal der salzige Geruch der Ostsee in die Nase. Mein erster Gedanke war meine Frau anzurufen, sie soll doch bitte mit kalten Getränken vorbei kommen und ich warte solange am Strand ;-) Den Gedanken verwarf ich aber doch recht schnell wieder, immerhin war ich jetzt schon auf dem "Rückweg" und da sollte mir laut Wettervorhersage sogar ein kleines Lüftchen in den Rücken pusten. Dass ich ab dort aber auch noch über 20 Minuten brauchte, bis ich die Ostsee auch zu Gesicht bekam, war mir auch nicht bewusst gewesen. Die Steilküste in Niendorf und die Strandpromenade in Travemünde waren zu dieser Uhrzeit zum Glück noch nicht oder auch schon nicht mehr so überlaufen, sodass ich eingermaßen flüssig voran kam. Den folgenden Radweg die Trave entlang empfand ich zwar als easy zu fahren, zog sich aber gedanklich sehr in die Länge. Vor allem war dort recht wenig Schatten, in dem man fahren konnte und die Temperaturen waren bereits bei über 30 Grad.Dann kam Lübeck in Sicht und damit auch meine zweite Pause. Aron hat hier gute Vorarbeit geleistet und ich orientierte mich an seinen Stops. Hier gab es wieder Wasser, aber zur Abwechslung auch Eistee für die Flaschen, denn die Powerbar Tabletten bekam ich inzwischen nicht mehr runter.Über kleine Dörfer und viele Waldwege ging es langsam in Gegenden, die ich sonst auch mit dem Rennrad befahre. Spätestens ab dem Kloster Nütschau war das Ende absehbar, wenn auch noch eine ganze Ecke weit weg. Auch er Klingenberg darf bei einem SH-Orbit natürlich nicht fehlen und natürlich ging es nicht die Straße, sondern den sandig-steinigen Feldweg hoch.Bei km 260 passierte es dann doch noch, mein Hinterreifen verlor Luft... Der Wald musste kurz mein Fluchen ertragen, aber der Schlauch war schnell gewechselt und weiter ging die Fahrt.Der letzte Rest der Strecke war dann nicht weiter spektakulär, nur die Baustelle vor Tangestedt lud noch einmal zum improvosieren und am Bauzaun vorbei schlüpfen ein. Im Tangstedter Forst mussten dann natürlich noch drei oder mehr Schleifen gedreht werden, ist ja klar dass keine Wurzel ausgelassen werden darf. Doch schlussendlich bog ich noch einmal links um die Ecke und fand mich an meinem Startpunkt wieder.Geschafft, sowohl ich die Strecke als auch anders herum. Zwar ging mein Plan mit der Verpflegung und mit hoher Kadenz langsam fahren an den Anstiegen auf, doch die Hitze brachte mein Hirn irgendwann fast zum Kochen. Wenn ich welche hätte, ich würde meinen Kindern verbieten bei solch einem Wetter Fahrrad zu fahren...Ich habe inzwischen von vielen Oribtern gelesen, die versuchen den einen mit dem anderen zu vergleichen. Ich denke das kann man nicht wirklich, jeder Orbit für sich ist einzigartig, von anstrengend über nervig bis hin zu atemberaubend. Hamburg war ganz anders als SH, trotzdem waren im Nachhinein betrachtet beide einfach geil. An dieser Stelle danke für die Initiatoren des Orbit, alle Streckenplaner und natürlich auch den lieben und netten Anwohnern an der Strecke, die einige Mal ihren Gartenschlauch zum Füllen von Flaschen hergaben. Im nächsten Jahr werde ich mich vielleicht noch an NDS wagen, aber für dieses Jahr bin ich durch :-D

      • 15. August 2020

  6. nilskoss war mountainbiken.

    7. August 2020

    00:34
    11,0 km
    19,5 km/h
    320 m
    310 m
  7. nilskoss war wandern.

    5. August 2020

    02:38
    12,3 km
    4,7 km/h
    300 m
    310 m
    aronkankel gefällt das.
    1. aronkankel

      Stoneman Wanderung?

      • 6. August 2020

  8. nilskoss war wandern.

    4. August 2020

    02:27
    11,8 km
    4,8 km/h
    170 m
    200 m
    aronkankel gefällt das.
  9. nilskoss und ORBIT 360 waren Rennrad fahren.

    19. Juli 2020

    10:56
    221 km
    20,2 km/h
    1 940 m
    1 990 m
    aronkankel, Conrado Betzoese und 72 anderen gefällt das.
    1. nilskoss

      Kurzfassung/Bestandsaufnahme:
      Reine Fahrzeit: 10:56h
      Fahrzeit inkl. Pausen und Platten: 13:20h
      Das Bike: BERNER Cyclo-X mit 33mm Schwalbe X-One Speed
      Verschleiß: 3 Schläuche, 5 Klebeflicken, 1 CO2-Kartusche
      Ernährung: 9x800ml Flaschen mit Powerbar Isotabletten, 1 Cappuchino, 1 Franzbrötchen, 1 Schoko-Crossaint, 2 Oats Snacks, 2 Powerbar-Riegel, 2 Power Bar Gels
      Zusätzliches: HVV-Ticket zur Überquerung der Elbe
      Langfassung:
      Wo soll ich anfangen, am besten ganz vorne - warum macht man so etwas... In Zeiten von Corona gibt es keine Rennveranstaltungen und dem einen oder anderen fällt es schwer, sich für Training zu motivieren. Bei mir war das zum Glück nicht so und ich bin viiiele Touren alleine und oft locker über 100km gefahren, auch mal 150 oder 180km mit dem Renner.
      Und dann fing ein Bekannter mit dem Orbit-Hamburg an und ich überlegte mir die Runde auch mal anzugehen. Um den Reiz etwas zu erhöhen das Ganze natürlich offiziell (sozusagen mit Startnummer am Lenker) und einer Ergebnisliste :-P
      Gesagt, getan. Am Samstag also noch schnell offiziell angemeldet und das Bike vorbereitet. Am Nachmittag ging es noch zu einer Familienfeier und leider viel zu spät nach Hause. Der Wecker klingelte viel zu früh und ich schlich leise aus dem Schlafzimmer, um meine Frau nicht zu wecken. Beim Frühstück mit Müsli und Kaffee kamen Zweifel, ob ich den Orbis heute wirklich fahren sollte. Strecke und die Umstände sind ja schon nicht ohne und ich war (außer 2x mal den Ötzi) noch nie über 200km gefahren, geschweige denn alleine! Am Ende dachte ich mir aber, wer es nicht probiert kann es auch nicht schaffen, also los!
      Gegen 7:30 startete ich also am Müllberg Hummelsbüttel und verfuhr mich auf meinem "Hausberg" natürlich gleich einmal. Das ging ja gut los. Danach lief es aber gut und vor allem noch über viele bekannte Wege.
      Nach 85km in "Neuland" dann der erste Platten. Ein 5cm langer Nagel ragte aus meine Hinterreifen, der Schlauch doppelt durchstochen. Egal, tauschen und weiter. Nur ein paar Kilometer später erblickte ich eine Tanke direkt an der Strecke, das lud zur Pause ein. Also Kaffee, Brötchen und Getränke besorgt und ein paar Minuten verschnauft. Direkt danach weiter, ich wollte ja auch irgendwann wieder Zuhause ankommen.
      Es folgt der Abschnitt durch die HaBe's, wo ich dachte es wird schon recht hart. Aber da man die meisten Streckenabschnitte schon kennt, war es ehrlich gesagt halb so schlimm, auch wenn ich das erste Mal vor mit 33er Reifen unterwegs war. Weiter ging es flach, doch dann begann die Odyssee... Zweiter Platten in Moorburg... Zum Glück hatte ich noch einen Schlauch dabei. Doch bereits einige Kilometer später ließ der Reifen wieder Luft, obwohl der Schlauch doch neu war. Also wieder alles demontiert und die Klebeflicken herausgeholt. Schlauch 1 wollte mit dem Flicken nicht dicht werden und bei Schlauch 2 (der mit den zwei Durchstichen) waren die Löcher zu groß zum Flicken. Die ersten beiden vorbeifahrenden Rennradler hatten leider keinen neuen Schlauch für mich. Ich war kurz vor der Aufgabe, gab mir aber noch eine Schonfrist und setzte mich an die Straße in der Hoffnung, noch einen Schlauch ergattern zu können. Und kam er, mein Retter! Von meinen Rufen ein wenig erschrocken, landete er beim Bremsen sogar fast im Straßengraben. Vielen Dank noch mal für den Schlauch (wenn es auch ein Rennrad-Schlauch war), auch wenn ich nicht daran glaubte damit 90km nach Hause zu kommen.
      Doch dann lief es. Zack war ich bei der Elbfähre und schnell übergesetzt. Am Elbstrand entlang war allerdings eine Katastrophe... Gefühlt Tausende (!) Menschen am Strand und man mogelte sich schiebend/tragend durch die Menge. An den Elbhängen wurde es wieder ruhiger, dafür hügeliger. Zum Glück kannte ich den Bereich auch schon, somit war ich nicht ganz ohne Vorkenntnisse der Strecke. Richtung Pinneberg und Schenefeld wurde es dann aber wieder flacher und ruhiger, allerdings durch meine Pannen auch bereits leicht dunkel (zumindest im Wald). Eine Tanke für eine zweite Pause suchte ich leider vergebens, sodass ich nur zwischendurch meine Flaschen auffüllen konnte. Zum Glück hatte ich genug Iso-Tabletten dabei.
      Wieder im Stadtgebiet von HH angekommen ging es ab Stellingen endlich wieder in bekanntes Gebiet und ein Ende war mehr oder weniger absehbar. Doch die letzten 30km haben sich dann ganz schön gezogen - die Strecke am Flughafen entlang entpuppte sich doch als echt lang und danach war es sowieso nur noch ein Durchhalten. Aber schlussendlich kam der Müllberg Hummelsbüttel in Sicht und somit auch die virtuelle Ziellinie. Also noch mal alles aus den Beinen rausgeholt, komisch dass das überhaupt noch ging ;-) Meine Zieleinfahrt erfolgte gegen 21:30, man war das schon dunkel.
      Im Anschluss habe ich kurz Zuhause angerufen und in drei knappen Worten vom Finish berichtet ("Ich bin durch...") und um Essen auf dem Tisch gebeten. Natürlich hatte die beste Frau der Welt schon alles vorbereitet und so konnte ich nach dem Duschen direkt mit der Nahrungsaufnahme starten. An Schlafen gehen war aber noch nicht zu denken, dafür war der Kopf noch zu sehr am Arbeiten. Als ich dann aber doch den müden Körper ins Bett geworfen hatte dauerte es wohl keine 3 Minuten, bis ich eingeschlafen war.
      Fazit:
      Der Orbit-HH war ein Erlebnis, welches ich wohl nicht wiederholen werde. Ich werde die Tour wohl immer mit meiner Platten-Odyssee in Erinnerung behalten, ABER ich habe es geschafft und das ist schon heute, einen Tag später, Motivation genug!

      • 20. Juli 2020

  10. nilskoss hat eine Mountainbiketour geplant.

    6. Juli 2020

    03:23
    45,6 km
    13,5 km/h
    410 m
    410 m
  11. loading