Letzte Aktivitäten

  1. Markus war Fahrrad fahren.

    8. Dezember 2019

    01:27
    15,3 km
    10,6 km/h
    150 m
    150 m
    Markus, Karin und 17 anderen gefällt das.
    1. Markus

      "Zuerst stand ich eine schier endlose Zeit im Stau. Nichts ging voran. Ich konnte weder nach links noch nach rechts ausweichen. Also machte ich es mir bequem. Es war Nacht, aber wenigstens war mir nicht kalt. Irgendwann wurde der Verkehr umgeleitet. Eine Frau wies mich an durch einen Tunnel zu fahren. Es sei nicht weit. Also tat ich wie mir geheißen. Der Tunnel war eng, aber ich bin ein Meister meines Geschicks und nach nur 25 Minuten war ich unbeschadet hindurch. Am Ende des Tunnels warteten auch schon meine Mutter, mein Vater und auch mein Onkel kam etwas später aus einer anderen Richtung herbei."
      So oder so ähnlich müsste sich die Tour meines Neffen vom 6. Dezember lesen, wenn er sie bei Komoot kommentieren würde. Und ich darf mich seither stolzer Onkel nennen. Alle sind gesund, alle sind munter. Dieses Jahr kam das beste für wahr zum Schluss!

      • 8. Dezember 2019

  2. Markus war Fahrrad fahren.

    1. Dezember 2019

    00:43
    8,02 km
    11,3 km/h
    60 m
    70 m
    Markus, Metilda und 6 anderen gefällt das.
    1. Markus

      Müsste ich den Tag gestern mit drei Buchstaben beschreiben, so wäre es wohl "Hui". Den heutigen Tag würde ich eher mit "Brr" betiteln. Auf Wiedersehen Herbst, es war schön mit dir. Hallo Winter, schön dass du da bist. Aber aller Anfang ist schwer, heißt es im Volksmund und so reichte es bei meiner ersten Tour bei winterlichen Temperaturen nur zum Brot holen und einer Tasse Tee, obwohl ich angezogen war, als würde ich ins Packeis ziehen. Die Bewegung hat trotzdem gut getan und immerhin muss ich mir jetzt selbst nicht vorwerfen, dass ich faul bin.

      • 1. Dezember 2019

  3. Markus war Fahrrad fahren.

    30. November 2019

    02:31
    31,6 km
    12,6 km/h
    230 m
    220 m
    Markus, Metilda und 20 anderen gefällt das.
    1. Markus

      Der heutige Tag war wohl das Meisterstück der Wetterfrösche im November. Fast windstill, durchweg sonnig mit milden und angenehmen Temperaturen. Für die Jahreszeit wirkte der Tag fast schon unwirklich schön. In Kombination mit einem arbeitsfreien Samstag waren die Rahmenbedingungen perfekt für eine gemütliche Runde mit dem Fahrrad. Schon auf dem Weg nach Ettlingen wurde mir klar, dass ich nicht der einzige war, der das schöne Wetter auszukosten gedachte. Halb Karlsruhe und ganz Ettlingen war auf den Beinen und ging der Frage nach "Wie viele Menschen können nebeneinander auf einem Radweg spazieren gehen?" Es gab auch Menschen, die gemeinsam mit ihrem Hund versuchten herauszufinden, wie lange die Hundeleine ist und ob man diese auch diagonal über Feldwege spannen kann. Morgen werde ich vom vielen Klingeln garantiert Muskelkater im Daumen haben. Gegen die Rad- und Spazierwege wirkte der Weihnachtsmarkt in Ettlingen dann fast schon entspannend und gemütlich, doch trotzdem zog es mich weiter nach Ettlingenweier, wo ich mir dann vorkam, wie in einer Geisterstadt. Dort war kein Mensch unterwegs, kein Radfahrer, nicht einmal ein Auto. Es war so ruhig, dass ich fast schon erschrak, als mein Handy klingelte. Mein hochschwangeres Schwesterherz lud mich zu einer Tasse Tee und einem Stück veganem Schoko-Himbeer-Kuchen im Café Rieberg ein. Ein Angebot, das ich nicht ausschlagen konnte. So machte ich kehrt, klingelte mir erneut den Weg durch die Ettlinger Innenstadt frei und verbrachte den Rest des Tages schlürfend und schmatzend meiner Schwester am Cafétisch gegenüber sitzend. Ein guter Tag. Ein gemütlicher Tag. Ein schöner Tag!

      • 30. November 2019

  4. Markus war Fahrrad fahren.

    26. November 2019

    01:07
    13,8 km
    12,3 km/h
    110 m
    110 m
    Markus, Wanderfalke und 10 anderen gefällt das.
    1. Markus

      Eintrag ins Logbuch der Pegasus Tourina,
      Erster Offizier Markus,
      Sternzeit 26/11/2018, 14:42
      "Ich erreiche das Karlsruher Schloss und stelle fest, dass direkt davor die Eiszeit ausgebrochen ist. Vergnügte Menschen drehen anmutige Pirouetten auf einer künstlich angelegten Eisfläche. Die Sonne macht das Klima mild und angenehm. Ich verweile."Eintrag ins Logbuch der Pegasus Tourina,
      Erster Offizier Markus,
      Sternzeit 26/11/2018, 15:15
      "Ich entdecke ein künstliches Dorf unweit der Eisfläche. Die Einwohner sind sich nicht sicher, ob sie es Weihnachts-, Christkindl- oder Glühweinmarkt nennen wollen. Die Population ist groß. Ich ziehe weiter."Eintrag ins Logbuch der Pegasus Tourina,
      Erster Offizier Markus,
      Sternzeit 26/11/2018, 15:37
      "Ich habe Durst und trinke das, nach H2O, meistgetrunkene Getränk dieses Planeten. Es nennt sich Tee. Sehr lecker."Eintrag ins Logbuch der Pegasus Tourina,
      Erster Offizier Markus,
      Sternzeit 26/11/2018, 16:23
      "Ich bin wieder zu Hause und fühle mich gut!"

      • 26. November 2019

  5. Markus war Fahrrad fahren.

    25. November 2019

    01:01
    10,6 km
    10,5 km/h
    100 m
    90 m
    Markus, Fabian und 10 anderen gefällt das.
    1. Markus

      Wäre ich heute nicht zur Arbeit gegangen, hätte ich auch keinen Feierabend machen können. Wäre ich direkt nach Hause gefahren, hätte ich heute wohl keine Bewegung gehabt. Wäre ich nicht meiner Nase nach gefahren, hätte ich bestimmt auch keinen Tee in einem Café getrunken. Wäre ich aus Bequemlichkeit vom Tisch im Café den direkten Weg nach Hause geradelt, hätte ich die Günther-Klotz-Anlage auch nicht (fast) ganz für mich alleine genießen können. Das Wetter war nicht zu kalt, bestimmt auch nicht zu heiß, nicht zu nass und nicht zu windig. Zwar war es grau, aber das brachte nur den Kontrast zur frisch angebrachten Weihnachtsbeleuchtung hier und da mehr zur Geltung. Den Rest des Abends klopfe ich mir auf die Schulter und sage "Gut gemacht!" Denn wäre ich kein Fahrrad gefahren, würde ich mich jetzt auch nicht so gut fühlen!

      • 25. November 2019

  6. Markus war Fahrrad fahren.

    24. November 2019

    01:56
    21,2 km
    11,0 km/h
    140 m
    140 m
    Markus, Karin und 15 anderen gefällt das.
    1. Markus

      Wenn sich ein Tag schon die Mühe macht und sich derart malerisch präsentiert wie heute morgen, wollte ich die Möglichkeiten, die sich daraus ergaben auch auskosten. Ganz nach dem Motto Berts aus Mary Poppins ("Chim Chimeney, Chim Chimeney, Chim- Chim cheru - Ich tu was mich freut und mich freut, was ich tu.) wollte ich heute nichts von Pflichten und Aufgaben wissen und schwang mich behände auf mein geliebtes Fahrrad. Ohne Ziel führte mich meine gute Laune kreuz und quer durch die teilweise bereits weihnachtlich dekorierte Stadt. Mein Bauch diktierte hierbei das Programm: Hier ein Tee in der Sonne, da ein Besuch im Botanischen Garten, dort ein kleiner Spaziergang im Citypark mit einem zufällig getroffenen Bekannten. Ein Tag ohne Hektik, ohne Stress und ohne Termindruck. Ich glaube, das schwebte Balu vor, als er trällernd aufforderte "Probier's mal mit Gemütlichkeit!".

      • 24. November 2019

  7. Markus war Fahrrad fahren.

    23. November 2019

    01:26
    17,4 km
    12,1 km/h
    150 m
    140 m
    Markus, Fabian und 12 anderen gefällt das.
    1. Markus

      Eine Woche voller Arbeit, Behördengänge, einem Termin beim Fundbüro um meinen verlorenen Geldbeutel abzuholen, Arzttermine, einem Platten im Reifen meines Fahrrads sowie dessen Reparatur geht zu Ende. Es war eine anstrengende Woche, in der man besser funktionierte, wenn man alles erledigt bekommen wollte und die Dinge nicht auf die lange Bank zu schieben gedachte. Die zwar kurze aber angenehme Tour heute war für mich also mehr als nötig um den Kopf wieder frei und die Gedanken sortiert zu bekommen. Um die Welt um mich herum zum Schweigen zu bekommen, fuhr ich obendrein und ausnahmsweise auch mit Musik im Ohr. Trotzdem dauerte es bis zu meiner Tasse Tee im Café Frieda bis sich Ruhe und Erholung einstellte. Endlich fühlte es sich an wie Wochenende und die Sonne kam heraus um mit mir zu feiern. Herrlich!

      • 23. November 2019

  8. Markus war Fahrrad fahren.

    17. November 2019

    01:30
    15,9 km
    10,6 km/h
    110 m
    130 m
    Markus, Denis und 20 anderen gefällt das.
    1. Markus

      Der Tag heute wirkte unwirklich, als seien dem Tageslicht ein paar Glühbirnen durchgebrannt. Es schien auch so, als sei er unentschlossen. Von Nieselregen über Schauer, von Nebel bis glasklare Luft - Der Tag wollte sich einfach nicht entscheiden. Wenigstens die Temperaturen hielt er konstant kalt. Wie es so häufig ist, der herausforderndste Moment war jener, sich aufzuraffen und sein gemütliches Zuhause zu verlassen. Hatte man dies geschafft, dann war es gar nicht so übel auf dem Fahrrad. Ich mag die Atmosphäre an solchen Tagen in der Stadt. Es sind kaum Menschen unterwegs und wenn, dann scheinen sie nur auf dem kürzesten Weg von A nach B. Man hat die Stadt mehr oder weniger für sich alleine. Das Licht und die Witterung verpassen ihr zudem einen geheimnisvollen Anstrich, die Plätze und Orte, an denen man schon so oft war, wirken irgendwie fremd und unbekannt. Die Stadt ist still und wenn man seine Fahrt unterbricht um zu überlegen wohin man als nächstes möchte, kann man seinen Atemwolken hinterherschauen. Meinen Tee, der auf keiner Tour fehlen darf, gönnte ich mir in einem Café, in welchem ich nicht so häufig anzutreffen bin. Und auch die anderen Gäste machten auf mich den Eindruck, als seien sie nur ausnahmsweise dort, um sich aufzuwärmen. Die Atmosphäre im Café war so ruhig wie die Stadt draußen. Im Zickzack fuhr ich durch die Straßen nach Hause. Ich war etwas durchgefroren und nass, aber ich fühlte mich gut und war froh, dass ich mich früher am Tag hatte aufraffen können. Es ist schön nach einem herrlichen Tag von einer Tour nach Hause zu kommen, aber nach einer Tour wie heute kann man es erst richtig genießen.

      • 17. November 2019

  9. Markus war Fahrrad fahren.

    16. November 2019

    01:24
    15,8 km
    11,3 km/h
    130 m
    140 m
    Markus, Scout Jens und 22 anderen gefällt das.
    1. Markus

      Die Sonne lachte, als ich mich heute morgen aus den Federn schwang. Leider nur in meiner Wetter-App, wie ich feststellen musste, denn die Realität hinter den Fensterscheiben meiner Wohnung bestand dann doch eher aus einem durch einen Regenvorhang leuchtenden, fahlen Grau. Zugegeben, mein Morgen entsprach nicht unbedingt der Norm: Der Haushalt war erledigt, die Wäsche gewaschen, ich hatte bereits eingekauft und der Balkon war ebenfalls schon auf den bevorstehenden Winter vorbereitet. Die Frage, die sich mir also stellte war: Was tun? Der Abend war schon mit einem Poetry Slam in Göppingen verplant. Die Zeit zwischen dem Frühstück und der Abfahrt nach Göppingen jedoch wies noch viele freie Stellen auf. Also rein in die Regenklamotten, rauf aufs Fahrrad und immer der Nase nach. Die führte mich -ich hätte es ja ahnen können- direkt ins Café Frieda vor eine Tasse Tee. Eine WhatsApp eines Freundes, der mich davon überzeugte, dass ein Leben ohne Kuchen zwar möglich, aber sinnlos ist, zog mich ins Café Rieberg. Dort stärkte ich mich bei einer weiteren Tasse Tee und einem Stück veganem Schoko-Himbeer-Kuchen, plauschte ein wenig mit meinem Freund, deckte mich mit Trüffelpralinen ein und stellte dann erfreut fest, dass die Sonne ihren Weg durch die Wolken gefunden hatte und meine Wetter-App mir dafür Regen anzeigte. Meinen Heimweg verlängerte ich daraufhin um den einen oder anderen Umweg, genoss das Wetter und landete im Café Juli vor -na klar- einer dritten Tasse Tee. Ich fühlte mich gut, war froh mich noch ein klein wenig bewegt und dabei sogar ein bisschen Sonne abbekommen zu haben und bin nun gespannt welchen Tiefsinn mir die Wortakrobaten heute Abend anbieten werden.

      • 16. November 2019

  10. Markus war Fahrrad fahren.

    14. November 2019

    01:33
    17,4 km
    11,3 km/h
    120 m
    130 m
    Markus, Mathias und 17 anderen gefällt das.
    1. Markus

      An der Pinnwand über meinem Schreibtisch hängt eine Postkarte, welche mir meine kleine Cousine einmal aus dem Urlaub schickte. Auf der Vorderseite der Karte ist über das Foto eines Küstenabschnitts ein Aphorismus gedruckt: "Diese Wellen! Dieser Wind! Dieser Blick! Dieser Geruch! - Meer, du verzauberst mich immer wieder!" Hätte ich meiner kleinen Cousine heute eine Postkarte zurückgeschrieben, nachdem mein Morgen eine Mischung aus sehr frühem Feierabend, sonnigem Wetter mit kalter, glasklarer Luft und einer moderaten Feierabendrunde auf dem Fahrrad war, so hätte die Karte das Bild eines Markus gezeigt, welcher am Ufer eines Sees auf einer Parkbank in der Sonne sitzt und eine Banane isst. Darüber stünde der Denkspruch "Diese Wellen! Dieser Wind! Dieser Blick! Dieser Geruch! - Schlossgartensee, du verzauberst mich immer wieder!" Ich hatte einen guten Tag!

      • 14. November 2019

Über Markus

Keiner sieht's, einer merkt's! Wer Multiple Sklerose diagnostiziert bekommen hat kennt das Gefühl: Die Welt wird immer kleiner. Der Radius des machbaren nimmt stetig ab. Die Medizin hat noch keine Heilung gefunden, also liegt es an uns MS'lern ein erfülltes Leben zu führen und die Welt da draußen zu genießen, solange uns das noch selbstständig möglich ist. Und dafür gibt es eine Sache, die zumindest mir hilft: Mein Fahrrad!

Markus Touren Statistik

Distanz1 129 km
Zeit93:48 Std