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Hinter dem Horizont

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Über Hinter dem Horizont

Hallo, ich bin Verena, die fotografierende und schreibende Outdoor-Begeisterte hinter dem Outdoor- und Reiseblog "Hinter dem Horizont". Vom kleinen Spaziergang bis zur Mehrtagestour... Wandern ist für mich der perfekte Ausgleich zum Alltag und meine bevorzugte Art, draußen unterwegs zu sein. Deshalb wandere ich nicht nur vor der eigenen Haustür, sondern auch sehr gerne auf Reisen.Obwohl ich eigentlich zügig wandere, komme ich oft nur langsam voran. Denn für mich ist immer der Weg das Ziel und ich genieße jeden Moment in der Natur - mit all den kleinen Details am Wegrand, die mich so oft fasziniert anhalten lassen 💚Wenn Wandern für dich auch kein Leistungssport ist, dann bist du hier genau richtig 😀

Distanz

1 749 km

Zeit in Bewegung

597:07 Std

Letzte Aktivitäten
  1. Hinter dem Horizont war wandern.

    vor 3 Tagen

    06:15
    20,1 km
    3,2 km/h
    100 m
    130 m
    Ronny 67, Esther 🍀 und 41 anderen gefällt das.
    1. Hinter dem Horizont

      Mein letzter Tag nahe Hamburg führte mich zum Wandern in die Stadt. Ja, IN die Stadt, und zwar auf den südlichen Alsterwanderweg. Er ist Teil der Via Baltica alias Norddeutscher Jakobsweg und führt immer am Wasser entlang bis zur Mündung der Alster in die Elbe.Wer die ganzen rund 37km wandern möchte, startet in Keyhude außerhalb der Stadt mit dem nördlichen Abschnitt. Der südliche beginnt dann je nach Kondition an den S-Bahnhöfen Poppenbüttel (mein Startpunkt) oder Ohlsdorf.Gleich vorweg: ich hielt mich an die gelben Pfeile, die den Jakobsweg markierten. Auf einigen Karten wird der Verlauf abweichend angegeben. Das bedeutet jedoch nur, dass man u. U. auf der anderen Alsterseite wandern.Ich startete in Poppenbüttel und der Weg hatte sich nach einigen Regentagen in ein Mosaik aus Pfützen, Schlammlöchern und halbwegs begehbaren Stellen verwandelt. Bereits nach 1km war ich nicht mehr gesellschaftsfähig 😂 Aber das war mir egal, denn ich genoss den vollkommen ebenen, breiten Weg, der immer an der Alster entlangführte. Die Alster wurde unbemerkt immer breiter und erste Kajakfahrer maßen sich auf dem Fluss. Inzwischen regnete es kontinuierlich mit einer Mischung aus normalem Nass und Schnee. Schönwetter-Wandern kann ja jeder 😉 und auch die Kajak-Fahrer störte das Wetter offenbar nicht.Auch der Weg veränderte sich: der Matsch wurde ersetzt durch Pflaster, Beton oder Asphalt und die waldähnliche Umgebung wandelte sich in Kleingartenanlagen und Parks.Ich erreichte die Außenalster, einen 164ha großen See. Der Weg führte am Ufer entlang und bei schönem Wetter wäre die Sicht auf die umgebende Stadt sicher toll gewesen. Nach dem Umgehen einer Baustelle erreichte ich die Binnen-Alster und konnte durch den Regenvorhang langsam etwas mehr erkennen: vor mir lag der Jungfernstieg, der im Schein der weihnachtlichen Beleuchtung glänzte.Der restliche Weg führte dann durch die Stadt, immer am Kanal entlang, bis mit Blick auf die Elbphilharmonie die Mündung der Alster in die Elbe erreicht war.Selbst bei dem schlechten Wetter war es eine schöne Wanderung 😀☔ Besuche gerne meinen Outdoor- und Reiseblog hinter-dem-horizont.com

      • vor einem Tag

  2. Hinter dem Horizont war wandern.

    20. November 2021

    05:34
    18,3 km
    3,3 km/h
    230 m
    250 m
    Bernhard69, Esther 🍀 und 77 anderen gefällt das.
    1. Hinter dem Horizont

      Nachdem mir Etappe 1 des Heidschnuckenwegs so gut gefallen hat, stand nur einen Tag später Etappe 2 auf dem Plan. Da meine Ferienwohnung praktischerweise direkt am Weg liegt, startete ich kurz vor Sonnenaufgang und durchquerte zunächst Buchholz.Vor dem Start hatte ich noch grob meine Hose vom gestrigen Schlamm befreit, doch bereits im Stadtwald war klar: das hätte ich mir sparen können 😂 Nach einem Abstecher zum Bäcker ging es auf die andere Seite der Bahngleise und dann einige Zeit an ihnen entlang. Ehrlichgesagt fragte ich mich bis Kilometer 7, wie diese Etappe 2014 zum schönsten Wanderweg Deutschlands gewählt werden konnte, denn die Nähe zu den Gleisen fand ich nicht so prickend. Auch das anschließende Waldstück bekam von mir nur das Prädikat "nicht erinnerungswürdig".Doch dann erreichte ich die Höllenschlucht. Und ich bin froh, dass ich bereits darüber gelesen hatte, denn sonst hätte ich diese Mini-Schlucht möglicherweise übersehen 😉 Aber so klein sie auch ist - sie hat schon etwas.Kurz darauf folgte das NSG Brunsberg, das mich mit seiner wunderschönen Heidelandschaft begeisterte. Der Berg selbst mit seinen 129m bot eine schöne Aussicht auf die Heide und ein paar Bänke luden zu einem ersten kleinen Stopp ein.Es ging zurück in den Wald und nach einem kleinen Heidemoor folgte die schöne Heidelandschaft des Büsenbachtals. Auch hier warteten wieder Bänke am Aussichtspunkt, von denen ich wunderbar den Blick schweifen lassen konnte. Was ich leider nicht entdecken konnte: Heidschnucken. Ich wollte doch unbedingt welche aus der Nähe sehen 😌Der Weg führte hinunter ins Tal und auf der anderen Seite des Büsenbachs durch die Heidelandschaft weiter. Es folgte erneut Wald. Und als ich wieder auf Häuser traf, staunte ich nicht schlecht: ein Warnschild vor Kamelen?! Die Tiere dienen wohl pädagogischen Zwecken und leben hinter dem Haus, wo ich sie auf meinem weiteren Weg in der Ferne entdecken konnte. Ich wollte Heidschnucken aus der Nähe und bekam Kamele in der Ferne... man kann halt nicht alles haben 😂Dann war es nicht mehr weit bis zum Bahnhof in Handeloh, dem Endpunkt der zweiten Etappe.Schönster Wanderweg Deutschlands? Da hätte ich andere Kandidaten. Aber ab der Höllenschlucht war es durchaus eine schöne Strecke.Besuche gerne meinen Outdoor- und Reiseblog unter hinter-dem-horizont.com

      • 20. November 2021

  3. Hinter dem Horizont war wandern.

    19. November 2021

    07:32
    25,0 km
    3,3 km/h
    330 m
    260 m
    Chris Walk, Klaus und 85 anderen gefällt das.
    1. Hinter dem Horizont

      Da meine Ferienwohnung in Buchholz direkt am Heidschnuckenweg liegt, habe ich mir heute einmal die erste Etappe des Qualitätswegs angeschaut: Hamburg/Fischbek - Buchholz.Der Tag begann früh, da ich etwa 1 Stunde Anreise bis Fischbek hatte und ich die rund 25km unbedingt vor Sonnenuntergang bewältigen wollte. Ich weiß doch, wie sehr ich unterwegs bummeln kann, wenn sich mir die passenden Motive zum Fotografieren bieten 😅Und genau diese boten sich gleich zu Beginn des Wegs: Rehe, die vorsichtig über den niedrigen Bewuchs der Fischbeker Heide hinwegblickten. Ich entdeckte sie trotzdem - manchmal erst bei der Flucht, manchmal wegen der großen Ohren, die in meine Richtung ausgerichtet waren.Im Gegensatz zu den Rehen hatte ich mit den Heidschnucken weniger Glück. Ich entdeckte zwar eine Herde, aber nur in weiter Entfernung.Aber auch landschaftlich war die Fischbeker Heide ein Traum. Da konnte ich sogar den grauen Himmel übersehen 😉In Wellen führte der Weg an der Niedersächsischen Landesgrenze entlang, bevor ich nahe der Waldsiedlung Tempelberg das Bundesland wechselte und lange im Wald weiterlief. Dort kam ich auch am Karlstein vorbei, einem großen Granitbrocken, der während der Eiszeit von Gletschern hierher transportiert wurde. Dann erreichte ich Langenrehm, das einige Kuriositäten bereithielt: zum einen wegen der Figuren und anderer Dekorationen am Reiterhof, andererseits weil es mit 140m das höchstgelegene Dorf der norddeutschen Tiefebene sein soll. Hätte ich es nicht gelesen, wäre es mir nicht aufgefallen 😂Es folgte ein weniger schöner Autobahnabschnitt. Erst über die A261 und die A1, bzw. an ihnen entlang. Wegen der ungünstigen Windrichtung war der Verkehrslärm noch lange zu hören.Dann erreichte ich die Windmühle in Dibbersen, die ich bereits gestern besucht hatte. Da das Wetter nicht nennenswert besser war, ist leider auch das Bild genauso grau wie gestern 😕Das letzte Stück bis Buchholz verlief durch Wald und das Örtchen Steinbeck. Da meine Ferienwohnung direkt am Weg liegt, beendete ich die Etappe am Ortsrand. Normalerweise würde sie bis zum Bahnhof von Buchholz führen.Eine sehr schöne Etappe, wobei mir der erste Abschnitt durch die Fischbeker Heide am besten gefallen hat.Besuche gerne meinen Outdoor- und Reiseblog unter hinter-dem-horizont.com

      • 19. November 2021

  4. Hinter dem Horizont war wandern.

    18. November 2021

    02:10
    9,29 km
    4,3 km/h
    90 m
    90 m
    Nicky22, Uwe🌲🌾 und 49 anderen gefällt das.
    1. Hinter dem Horizont

      Am vergangenen Wochenende habe ich einen Teil meines Kleiderschranks und meines Homeoffice nach Buchholz in der Nordheide umgezogen, um hier für zwei Wochen zu arbeiten. Bisher hatte sich leider keine Gelegenheit ergeben, meine Umgebung zu erkunden. Doch heute hat es endlich gepasst... und das unerfreuliche Wetter habe ich einfach ignoriert 😉Von meiner Ferienwohnung aus ging es durch Wald und die Heide, während Regen und Wind immer mehr zunahmen. Mein Ziel war die Windmühle in Dibbersen, von der ich dann Bilder mit authentischen Regentropfen auf der Linse gemacht habe 😂Der Rückweg führte mich entlang der grünen Lebensadern, die Buchholz durchziehen. Umgeben von Bäumen könnte man hier fast vergessen, dass man schon mitten im Ort ist 😍Ein nasser, aber ganz netter erster Eindruck von meiner Umgebung 😀 Mehr ist bereits geplant 😉Besuche gerne meinen Outdoor- und Reiseblog unter hinter-dem-horizont.com

      • 18. November 2021

  5. Hinter dem Horizont war wandern.

    6. November 2021

    03:01
    9,38 km
    3,1 km/h
    230 m
    230 m
    Bernhard69, Gregor N und 66 anderen gefällt das.
    1. Hinter dem Horizont

      Dichter Hochnebel lag über der Landschaft, als wir am Parkplatz der Ruine Homburg bei Gössenheim ankamen. Der Wetterbericht erwies sich - wie so oft in diesem Jahr - als schlechter PR-Gag.Doch zumindest am Ende der Tour bekamen wir noch etwas von dem versprochenen Sonnenschein geboten. Also nicht wundern, dass die Bilder der Homburg blauen Himmel zeigen... für ein paar schöne Bilder spazierte ich nach der Tour noch einmal die paar Meter zur Ruine 😉Jetzt aber zurück zum Anfang. Die Aussicht von der Ruine endete in der grauen Suppe und daher wanderten wir schnell weiter. Durch die Steppenheide mit einigen Wacholder-Sträuchern führte der Weg zwischen die Felder.Der Blick ins Tal ließ einen bunten Herbstwald erahnen. Doch erst als der Feldweg an den Waldrand hinunter führte und der Grauschleier seine Wirkung verlor, offenbarten die bunten Blätter endlich ihre ganze Farbenpracht.Es ging weiter in den Wald, wo wir immer wieder das Gefühl hatten, durch einen bunten Tunnel zu laufen. Obwohl viele Bäume schon einen Großteil ihrer Blätter verloren hatten, war der Herbstzauber ungebrochen.Es ging zurück in die Steppenheide und zwischen den Büschen und Bäumen der offenen Landschaft war immer wieder der Turm der Homburg zu erkennen. Doch unser Weg führte an ihr vorbei ins Tal, wo wir an der Bergmühle vorbeikamen. Die Masse an Kitsch und Kuriosem entsetzte und faszinierte mich gleichermaßen. Figuren, Windlichter, Tafeln mit Sprüchen etc. nahmen jeden Zentimeter im Garten, dem Hof und dem angrenzenden Weg in Anspruch. Dann zog der Himmel endlich auf und tauchte die Homburg oben auf dem Hügel in warmes Licht. Der Weg führte auf der Straße wieder hinauf zum Parkplatz. Dabei kamen wir an der schönen Kapelle Maria im Weinberg vorbei, auf die ich mich bei der Wanderung besonders gefreut hatte. Und jetzt schien sogar die Sonne... perfekt! 😍Besuche gerne meinen Outdoor- und Reiseblog hinter-dem-horizont.com

      • 7. November 2021

  6. Hinter dem Horizont war Fahrrad fahren.

    31. Oktober 2021

    03:42
    24,8 km
    6,7 km/h
    160 m
    140 m
    1. Hinter dem Horizont

      Was für ein unerwartetes Traumwetter heute 😎 Klar, dass es uns nach draußen gezogen hat. Und die etwa 15° erlaubten die zweite, aber auch letzte Radtour in dieser Saison. Das Ziel: ein Café au Lait in Sommerhausen.Mal Straße, mal Radweg führten uns aus Würzburg heraus. Kaum hatten wir die Stadt hinter uns gelassen, wechselten wir auf den Radweg entlang der Bahngleise und radelten gemütlich nach Winterhausen.Über die Mainbrücke ging es rüber nach Sommerhausen und zielsicher durch die Gässchen zu meinem Lieblingscafé: dem Macaron. Das hübsche, französische Café bietet alles von Café au Lait bis Tarte, und natürlich dürfen auch selbstgemachte Macarons nicht fehlen. Mir sind die kleinen Zuckerbomben eigentlich viel zu süß, aber wenn ich sie in der Vitrine sehe, kann ich trotzdem nicht nein sagen 😅 Also je einmal Lavendel-Vanille und Haselnuss-Tonka, bitte. Ein kleiner Wein durfte anschließend nicht fehlen, wobei ich die aufregend klingende Kombi Zwetschensirup mit Domina-Secco wählte. Ich bin ja absolut keine Süße, aber solche Experimente mache ich trotzdem gerne 😉 Aber einmal probieren reicht vollkommen... das war nochmal verdammt süß 😱 Die nächsten Tage gibt es keinen Zucker mehr!Wir blieben auf dieser Mainseite und hielten auf dem Rückweg noch einmal in Randersacker, um am Mainufer die Sonne zu genießen. Anschließend ging es vorbei am Graf-Luckner-Weiher zurück.Besuche gerne meinen Outdoor- und Reiseblog unter hinter-dem-horizont.com

      • 31. Oktober 2021

  7. Hinter dem Horizont war wandern.

    24. Oktober 2021

    Michael, HE-MAN und 81 anderen gefällt das.
    1. Hinter dem Horizont

      Etappe 2 des Spessartwegs 3 startete früh am Morgen in meinem Übernachtungsort Lettgenbrunn. Ich wollte die zweiten 30km entspannt angehen, wenn auch leider ohne Frühstück. Während ich den Ort verließ, färbte sich der Himmel von Minute zu Minute um und aus Rosa und Lila wurde langsam ein warmes Orange. Der sternenklare Himmel hatte der Landschaft jegliche Wärme entzogen und während mein Handy 3° anzeigte, stapfte ich durch den Raureif.Kurz vor dem Beilstein schob sich die Sonne dann über den Horizont 🧡🌞 Doch meine Begeisterung endete abrupt an einem Flatterband. Wegsperrung - Grund zunächst ungewiss. Also umging ich den Beilstein auf der anderen Seite und folgte dem Trampelpfad, bis ich wieder den Hauptweg erreichte.Da sah ich dann auch den Grund für die Sperrung: Holzfällarbeiten mit schwerem Gerät. Man hatte allerdings nur den Hauptweg gesperrt, nicht aber den Pfad, der mitten in die Gefahrenzone geführt hätte. Doch am Sonntag bot sich mir nur ein Stilleben.Die nächste Überraschung ließ nicht lange auf sich warten und präsentierte sich in Form eines Schilds mit der Aufschrift: "Betreten auf eigene Gefahr. Vorsicht, fliegende Golfbälle". Echt jetzt?! Naja, sonntags um 8:30 bei inzwischen 4° schätzte ich meine Chancen als ganz gut ein und ich entdeckte tatsächlich keine Menschenseele.Anschließend wechselten Wald und Waldrand mit Traumaussicht auf die Herbstlandschaft. Dann erreichte ich Bad Orb und fand mich mitten im Schilder-Wirrwarr wieder. Sowohl die normale Wegmarkierung als auch die Corona-Umleitung um das Kurgelände waren gleichzeitig ausschildert. Falls es ein Hinweisschild gibt, hat es sonntags wohl frei.Nachdem ich eine unfreiwillige Ehrenrunde gedreht hatte, gönnte ich mir im Kurpark erstmal Kaffee und Kuchen. Stärkung war notwendig, denn vor mir lag mein Endgegner: 37% Steigung. Damit zaubert man einem Flachlandwanderer wie mir nicht gerade ein Lächeln aufs Gesicht 😕Unter den Blicken rhythmisch kauender Schafe kämpfte ich mich mit hochrotem Kopf den kurzen Berg hinauf und schleppte mich weiter in den Wald. Kurz darauf folgte der Weg der Hasel durch ein offenes Tal bis zur Quelle am Jagdhaus Haselruh und führte dort zurück in den Wald.Die restlichen Kilometer bis zum Bahnhof Bad Soden-Salmünster waren zwar ereignislos, aber keineswegs langweilig. Und so trat ich mal wieder etwas wehmütig aus dem Wald und blickte auf mein Ziel hinunter. Die Strecke war zwar voller Überraschungen, aber trotzdem sehr schön 😉Besuche gerne meinen Outdoor- und Reiseblog unter hinter-dem-horizont.com

      • 25. Oktober 2021

  8. Hinter dem Horizont war wandern.

    23. Oktober 2021

    Thomas Sauerwein, Sisa und 78 anderen gefällt das.
    1. Hinter dem Horizont

      Die Entscheidung für den Spessartweg 3 fiel wenige Tage vor der Wanderung, als der Wetterbericht halbwegs verlässlich schien. Trotzdem hatte ich Bedenken, nach dem ersten Herbststurm im waldreichen Spessart unterwegs zu sein. Aber alles, was noch von oben herunterfiel, waren zum Glück nur bunte Blätter. Und die Handvoll querliegende Bäume war leicht zu passieren.Der 60km lange Wanderweg wird üblicherweise in 3 oder 4 Etappen geteilt. Naja, was soll ich sagen: das Wochenende hat nur 2 Tage... mehr Zeit war nicht 😅 Also 2 Etappen mit jeweils 30km. Los ging es am Bahnhof in Heigenbrücken. Ich wanderte also entgegen der offiziellen Laufrichtung.Nach gut einem Kilometer kam plötzlich ein kleines Wildschwein auf mich zugerannt und blieb erwartungsvoll grunzend am Zaun des Wildparks stehen. Mit seiner lustig wippenden Nase versuchte es erfolglos, das Grün jenseits des Zauns zu erreichen und guckte mich dann wieder grunzend an. So süß 😍 Also half ich mit etwas taubedecktem Grünzeug aus. Dann verschwand ich einige Zeit im Wald, der sich inzwischen in die volle Farbpaletten der Grün-, Gelb- und Orangetöne gehüllt hat. An der Quelle der Mariengrotte füllte ich die Wasserflasche wieder voll. Die vielen Danksagungen zu dem heilenden Wasser überzeugten mich, dass es wohl trinkbar ist. Und da ich jetzt diese Zeilen schreibe, schadet es auch bei Konfessionslosigkeit nicht 😉Laub- und Nadelwald wechselten sich ab und der Regen der letzten Tage hatte überall Pilze sprießen lassen. Ein paar Seen entlang der Strecke luden zu Bildern der bunten Laubspiegelung ein und dann war auch schon Mosborn erreicht. Dort gibt es eine Vesperhütte, die ich leider erst nach meiner Pause in der Ortsmitte entdeckte 🤦‍♀️Es folgte das Moor Wiesbütt, dessen herbstliches Gras vor der Kulisse einiger Nadelbäumen mich stark an die Ruska in Lappland erinnerte. Nach Flörsbach war dann irgendwie die Luft raus und die letzten Kilometer waren echt anstrengend. Weniger wegen der Distanz, sondern vielmehr wegen der ungeliebten Höhenmeter, welche die Tour für mich bereithielt. Entsprechend fertig fiel ich später ins Bett. Leider gibt es meines Wissen nur den Sudetenhof in Lettgenbrunn... mit dem Service war ich nicht zufrieden, aber mangels Alternative muss man sich ja auch nicht um den Gast bemühen 🤨 Das bequeme Bett entschädigte aber etwas.Besuche gerne meinen Outdoor- und Reiseblog unter hinter-dem-horizont.com

      • 25. Oktober 2021

  9. Hinter dem Horizont war Fahrrad fahren.

    16. Oktober 2021

    06:38
    54,5 km
    8,2 km/h
    540 m
    550 m
    Michael, Uwe🌲🌾 und 68 anderen gefällt das.
    1. Hinter dem Horizont

      Am Rand des Steigerwalds im Kitzinger Land stehen in vielen Ortschaften Kirchenburgen. Diese Anlagen bestehen aus einer Kirche, die von einem Gebäudering mit Lagerräumen und Kellern umgeben sind, den sog. Gaden. Im Angriffs- oder gar Belagerungsfall konnte die Bevölkerung Schutz innerhalb der Kirchenburg suchen.Die Kirchenburgen-Tour mit der blauen Kirchenburg als Wegmarkierung war die erste Radtour mit unseren neuen E-Bikes. Eigentlich bin ich ja überzeugter Fußgänger, doch wie das halt so ist, muss man manchmal Kompromisse eingehen. Im Fall von meinem Mann und mir bedeutet das, dass er manchmal mit mir wandert und ich manchmal mit ihm radfahre. So beißt jeder mal in den sauren Apfel 😂 Mal sehen, vielleicht finde ich ja Gefallen daran 🤷‍♀️Wir starteten die Tour in Iphofen, da wir per Bahn anreisten. Die Öffnungszeiten der interessanten Heckenwirtschaften im südlichen Teil der Tour legte dann die Richtung gegen den Uhrzeigersinn fest. Es wurde aber nur eine Weinschorle 😉Der morgendliche Nebel entpuppte sich als verdammt hartnäckig und bei zunächst unter 10° es war gut, dass wir mit Schal, Stirnband und Handschuhen ausgestattet waren. Als wir am Schwanberg vorbeifuhren, war dieser vollkommen in der Nebelwand verborgen. Nur der ansteigende Weinberg ließ eine Erhebung vermuten.Da die noch nicht gelesenen Weintrauben unglaublich verlockend aussahen, machten wir in Wiesenbronn einen Abstecher zum Weinlabyrinth. Hier ist Naschen nicht nur erlaubt, sondern sogar erwünscht. Die Weinstöcke waren schon ziemlich leergenascht, aber es war noch genug da, um verschiedenste Trauben zu probieren 😋 Da schreckte mich auch eine herbstlich-träge Hornisse nicht ab, die gerade an einer Traube knabberte.Überblick über die Kirchenburgen entlang der Strecke (wir haben uns aber nicht alle angeschaut)▪ IPHOFEN: nur Reste, nicht angeschaut
      ▪ WIESENBRONN: Kirchenburg mit Gaden, aber eher unspektakulär
      ▪ KLEINLANGHEIM: Kirchenburg mit Gaden, sehr empfehlenswert, da gepflegt, weitläufig und einladend
      ▪ MAINBERNHEIM: nur Reste, nicht angeschaut, dafür ist die mittelalterliche Stadtmauer toll
      ▪ WILLANZHEIM: Kirchenburg mit Gaden, vorbeigefahren
      ▪ TIEFENSTOCKHEIM: kleine Kirchenburg mit Gaden
      ▪ SEINSHEIM: Kirchenburg mit Gaden, vorbeigefahren
      ▪ HÜTTENHEIM: größte Kirchenburg Frankens mit Gaden, sehr schön mit einem empfehlenswerten Restaurant im Gebäudering (getestet 2019)
      ▪ MARKT HERRNSHEIM: Kirchenburg mit Gaden, vorbeigefahren
      ▪ MÖNCHSONDHEIM: Kirchenburgmuseum mit 5€ Eintrittsgebühr, nicht angeschaut, aber von außen sehr schön
      ▪ MARKT EINERSHEIM: Kirchenburg, aber der Gebäudering wurde leider modern umgestaltet
      Und dann erreichten wir nach fast 55km in 6,5 Stunden wieder den Bahnhof in Iphofen.Besuche gerne meinen Outdoor- und Reiseblog hinter-dem-horizont.com

      • 17. Oktober 2021

  10. Hinter dem Horizont war wandern.

    7. Oktober 2021

    00:59
    3,60 km
    3,7 km/h
    30 m
    30 m
    Uwe🌲🌾, Sepele und 47 anderen gefällt das.
    1. Hinter dem Horizont

      Die 5 Tage im Harz waren viel zu schnell vorbei. Und um das Unvermeidliche noch etwas hinauszuzögern, schoben wir auf dem Rückweg im südlichen Harz noch einen Spaziergang ein.Eine Umrundung des Stieger Sees schien ideal, um sich vor der langen Rückfahrt bis Würzburg noch etwas die Füße zu vertreten. Und so starteten wir am Bahnhof und liefen zunächst am Neubau einer Stabkirche vorbei. Die Bauarbeiten sind noch voll in Gang, aber man kann schon erahnen, dass es ein hübsches Gebäude wird.Vorbei an gepflegten Vorgärten erreichten wir den See und wurden von einigen Stockenten begrüßt 🦆. Anstatt für die Kamera zu posieren zogen sie aber die Flucht hinter ein kleines Inselchen vor.Auf der gegenüberliegenden Seeseite stand die Kirche und langsam tauchte auch das Stieger Schloss hinter den Bäumen auf. Unterhalb der beiden Gebäude führte ein schmaler Trampelpfad weiter.Das Komoot-Highlight "Vorsicht, nasse Füße" sorgte für ein paar Meter Umweg bis zu einer Fahrspur. Wir waren nur mit normalen Straßenschuhen unterwegs und scheuten nasses Gras und Matsch.Nahe dem Waldrand ging es dann zurück und in der Ferne ragte ein letztes Mal der Brocken auf. Zur Abwechslung einmal ohne die dicken, schwarzen Wolken der vergangenen Tage.Vorbei an den bereits bekannten Vorgärten ging es wieder zum Parkplatz am Bahnhof und abschließend wider Willen weiter in Richtung Mainfranken. Naja, Zuhause ist es auch schön 😊Besuche gerne meinen Outdoor- und Reiseblog unter hinter-dem-horizont.com

      • 9. Oktober 2021

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