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Kiesel

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Über Kiesel
Distanz

3 610 km

Zeit in Bewegung

285:21 Std

Letzte Aktivitäten
  1. Kiesel war wandern.

    vor 3 Tagen

    01:26
    2,67 km
    1,9 km/h
    20 m
    10 m
    ¯|_(ツ)_|¯VIEZE¯|_(ツ)_|¯, Andrea und 72 anderen gefällt das.
    1. Kiesel

      A7, Abfahrt Northeim. Northeim, dem Namen nach kennt den Ort fast jeder A7-Reisende. Das liegt dort, wo man auf der Autobahn durch die Seenplatte fährt. Aber Northeim, immerhin eine Kreisstadt, war uns als Stadt bisher unbekannt. Oft dran lang gefahren, entschlossen wir und diesmal spontan, eine kleine Runde durch die Innenstadt zu drehen.
      Es war kühl und sehr grau, immerhin trocken. Von den 30.000 Einwohnern ließ sich kaum jemand blicken. Aber wenn man seine Stadt sowieso schon kennt, dann bleibt man an so einem Tag lieber hinter dem warmen Ofen 😉.
      Northeim ist schon alt. Schon um 800 befand sich im Bereich der heutigen Sankt-Sixti-Kirche eine sächsische Siedlung. Handelswege kreuzten sich hier.
      Die erste Erwähnung unter seinem heutigen Namen stammt aus dem Jahr 1002. Northeim wuchs, wurde Stadt und erhielt sin eigenes Kloster, St. Blasien, dessen Gebäude noch heute die Ortsmitte prägt. Das Kloster selbst wurde aber schon mit der Einführung des Luthertums aufgelöst.
      Northeim zeigt sich als schöne Fachwerkstadt. Das älteste Haus ist von 1478. Links und rechts der autofreien ‚Breiten Straße‘ säumen schöne alte renovierte Bürgerhäuser die Straßen. Es gibt auch ungewöhnliche Straßen wie z. B. die Wassergasse, die früher mal als Wasserzufluss gedient hat.
      Unverkennbar sind jedoch auch die vielen Leerstände in der Fußgängerzone (wohl auch dem CityCenter geschuldet), doch Northeim blickt offenbar hoffnungsfroh nach vorne. Der zentrale Platz ‚Am Münster‘, an dem sich auch das sehenswerte Stadtmuseum (früher das Hospital ‚St. Spiritus‘) befindet, wird demnächst, Fördergeldern von Bund und Land sei Dank, sehr chic gemacht. Aufbruchstimmung, zukünftiger Sonnenschein sozusagen ...
      Eine Besonderheit von Northeim ist das Figurentheater ‚Theater der Nacht‘. In dem sehr auffälligen Gebäude finden in ‚normalen Jahren‘ über 200 Aufführungen mit 20.000 Besuchern statt. Der neue Spielplan begann am 21. Januar.
      theater-der-nacht.de/de
      Uns hat der Kurzbesuch gut gefallen – so gut, dass wir gerne zu einer wärmeren Jahreszeit wiederkommen werden. Dann werden wir uns auch die alte Stadtmauer ansehen, von der noch mehr als 1000 Meter erhalten sind.

      • vor 3 Tagen

  2. Kiesel war Fahrrad fahren.

    1. Januar 2022

    01:19
    32,9 km
    24,9 km/h
    380 m
    400 m
    Rolf, Andrea und 75 anderen gefällt das.
    1. Kiesel

      Nach rumsitzen, rumliegen, rumessen, rumtrinken (Wasser natürlich 😉), rumfeiern etc. ... mal wieder rumfahren. Kleine Fitnesstour, die hier eigentlich nur aus zwei Gründen Erwähnung findet:
      1. Es war meine erste Radtour 2022!
      2. Es war mit 11-14 Grad so warm, dass es heute auch die kurze Radlerhose getan hätte 😜 ...

      • 1. Januar 2022

  3. Kiesel war wandern.

    31. Dezember 2021

    Frank-Michael, Andrea und 100 anderen gefällt das.
    1. Kiesel

      Der heutige Original-Silvesterspaziergang war warm, windig, bewölkt - aber nicht allzu fotogen.
      Darum greife ich heute lieber auf die Konserve vom 2. Weihnachtsfeiertag zurück, diesmal still und kommentarlos, die uns damals mit dem Zauber einer glitzernden Kristallwelt verwöhnte.
      Alle Fotos wurden mit einer Sony RX100 II und einer Canon EOS 7D mit EF-S 15-85 gemacht.
      Euch alles Gute für 2022 🍾🥂, bleibt gesund und munter. Ich wünsche Euch viele schöne neue Touren im nächsten Jahr 🙏!

      • 31. Dezember 2021

  4. Kiesel war wandern.

    26. Dezember 2021

    Guido Grünewald, Andrea und 106 anderen gefällt das.
    1. Kiesel

      Dienstag, 21. Dezember. Man konnte an dem Tag noch nicht ahnen, dass die Weihnachtsfeiertage sonnig werden würden.
      Morgens war es mal wieder nebelig, dann lichtetet sich der der Dunst ein wenig, die Sonne kam hier und da durch. Ich nutzte die Chance für eine kleine Runde über den Osterberg und durch die Giesener Wald.
      Sonnige Flecken wechselten mit nebeliger Schattenkälte. Dort, wo die Sonne hinkam und sich eine Spur von Wärme halten konnte, wurden kleine frischgrüne Flächen sichtbar. So schnell der Sonnesspuk kam – so schnell (ver)ging er auch wieder. 90 Minuten später versank die Welt wieder in ein Dauergrau, dass dann bis zum Abend mehr wich.

      • 26. Dezember 2021

  5. Kiesel war wandern.

    19. Dezember 2021

    So, nun aber los, Dolle und 83 anderen gefällt das.
    1. Kiesel

      In all dem Dezembergrau, das zurzeit überwiegt, habe ich für heute noch mal mit einen bunten Oktober-Tupfer aus Franken herausgesucht.
      Die Gegend um die mittelalterliche Burg Zwernitz zwischen Bayreuth und Bamberg diente seit frühen Zeiten der markgräflichen Jagd. Dann entstand irgendwann der Plan, an diesem abgelegenen Platz so etwas wie einen Wundergarten anzulegen.
      Der 13 Hektar große Felsengarten in Sanspareil, vom französisch sans pareil für ‚ohnegleichen‘, ist eine Gartenanlage, die zwischen 1744 und 1748 errichtet wurde. Inmitten bizarrer Kalksteinformationen wurde ein Lustgarten erschaffen, der damals seiner Zeit weit voraus war. Er begründete in der Neuzeit eine eigenständige Gartengattung. Der Garten ist gut erschlossen – die Wege sind zum Großteil tauglich für Kinderwagen und Rollstuhl.
      Die vielen Bauten verschwanden im Laufe der Zeit, da sie – vor allem im Park – nur aus Holz gefertigt waren. Heute noch vorhanden ist das sehenswerte Ruinentheater – eine Mischung aus Grotte und Ruine. Der Zuschauerraum befindet sich unter einem mächtigen natürlichen Felsenbogen; der Orchestergraben, die Kulissenbögen und die Rückwand sind aus Bruchsteinen gemauert. Entdecker finden dann noch unterwegs die Dianengrotte , die Vulkanshöhle und das Bärenloch. Das Hühnerloch war früher der Ausgang des Parks, durch das sich alle zwängen mussten. Ein Spaß von damals …
      Von besonderem Reiz ist auch der Morgenländische Bau, der als ländliche Eremitage diente. Ihm gegenüber befindet sich der sogenannte ‚Küchenbau‘ – heute im Sommer ein Schlosscafé.
      In unmittelbarer Nachbarschaft des Felsengarten in Sanspareil thront in charmanter Ergänzung die mittelalterliche Burg Zwernitz von 1156, von deren Bergfried aus man einen wunderbaren Rundblick über die Fränkische Schweiz genießen könnte.
      Leider sind die Burg und der Morgenländische Bau zurzeit geschlossen – der Felsengarten ist jedoch immer frei zugänglich.
      Leider habe ich bei unserem Rundgang Anfang Oktober vergessen, die Aufzeichnung zu starten. Ich habe die Tour daher nachgebildet – darum passt die Platzierung der Fotos auch nur bedingt.
      die-fränkische-schweiz.de/felsengarten-sanspareil

      • 19. Dezember 2021

  6. Kiesel war wandern.

    10. Dezember 2021

    Pfalztourer, So, nun aber los und 70 anderen gefällt das.
    1. Kiesel

      Wenn man Bamberg verlässt und noch etwas Zeit hat, dann bietet sich noch ein Besuch des von 1687 bis 1696 erbauten Schlosses Seehof in Memmelsdorf an. Das hört sich pompöser an als es zurzeit ist, denn das Schloss mit seinen neun ‚Schauräumen‘ ist momentan wegen Renovierungsarbeiten zu ¾ eingerüstet und selbst nicht zugänglich. Zugänglich war aber das ‚Drumrum‘ für unseren spät-nachmittäglichen Spaziergang – Wanderung kann man das eher nicht nennen. Das Schloss liegt zentral in einer rechteckigen 21 Hektar großen Gartenanlage, die Wege sind zum Teil als Alleen oder sehenswerte Laubengänge ausgeführt. Die ursprüngliche Rokoko-Gartengestaltung ist nicht mehr erkennbar, die meisten Flächen sind mit Rasen besetzt, teils mit lockerem Baumbestand. In der unmittelbaren Umgebung wird Teichwirtschaft zur Karpfenzucht betrieben.Am Rande des Gartens befindet sich das markante Orangeriegebäude mit dem zentralen Memmelsdorfer Tor. Die später hinzugefügten Gewächshäusern auf beiden Seiten gehören zu den bedeutendsten Orangeriebauten in Franken. Die großzügige Anlage diente als Überwinterungshaus für die Orangenbäume und andere exotische Pflanzen. In der westlichen Orangerie ist seit 1997 das Ferdinand-Tietz-Museum (der frühere Hofbildhauer, der auch die Skulpturen im Rosengarten der Bamberger Residenz geschaffen hat) eingerichtet.Bei unserem Besuch Anfang Oktober hingen noch einige Orangen als bunte Farbtupfer an den Bäumen.Ausgangspunkt dieses Spaziergangs ist ein großer, kostenpflichtiger Parkplatz. Gegen den kleinen Hunger hilft das geöffnete ‚Restaurant-Cafè Schloss Seehof‘.
      Memmelsdorf ist auch ein guter Ausgangspunkt für einen Bamberg-Besuch, wenn man nicht in der Stadt selbst wohnen möchte.

      • 10. Dezember 2021

  7. Kiesel war wandern.

    8. Dezember 2021

    Günter und Carola, De Höchte und 83 anderen gefällt das.
    1. Kiesel

      Wir waren zum Essen eingeladen - und zwischen zweiter und dritter Covid-19-Impfung geht das zurzeit, bei 2G+, nur mit einem anerkannten Testnachweis. Und wenn man schon mal 'getestet' ist, dann muss man das auch ausnutzen 😉.
      So ging die Runde heute erst mal über den Hildesheimer Weihnachtsmarkt und endete danach bei leckeren regionale Spezialitäten im Hildesheimer Restaurant 'Die Insel'.
      Es war gar nicht so einfach, nur mit Weitwinkel, mit Maske und mit immer wieder beschlagener Brille einigermaßen brauchbare Fotos zu knipsen.

      • 8. Dezember 2021

  8. Kiesel war wandern.

    3. Dezember 2021

    04:22
    6,04 km
    1,4 km/h
    80 m
    70 m
    Stefan, Joschy 🚵 und 120 anderen gefällt das.
    1. Kiesel

      Bamberg ist einfach ein Muss, wenn man in Franken weilt. Wir hatten uns unseren ersten Besuch in dieser schönen Stadt zwar etwas sonniger vorgestellt – etwas Sonnenschein war uns aber erst beim zweiten Besuch zwei Tage später vergönnt.
      Die Innenstadt von Bamberg lässt sich sehr schön von der Tiefgarage Geyerswörth aus erschließen. Die Lage an den zwei Flussarmen prägt den Charakter der Altstadt. Wir sind einfach ‚der Nase‘ gefolgt und sind hier und da ab- und eingebogen, wo es nett aussah. Man merkt schnell, dass Bamberg auf einigen Hügeln errichtet wurde. Das gibt der Stadt einen schönen Reiz und immer wieder überraschende Aussichten. Einige Ecken wie z. B. St. Michael haben wir uns für die zweite Tour aufbewahrt.
      Mit Aus- und Fernsicht war an diesem Tag nicht viel auszurichten. Die Stadt biete aber schöne Motive in Hülle und Fülle. Wir wollten Bamberg schon seit Jahren besuchen und haben uns gefreut, dass es endlich geklappt hat.
      Der Dom und der Rosengarten kamen auf unserer Tour zum Schluss dran. Im Dom war der Einlass nur mit Maske und 3G-Nachweis möglich – das mag inzwischen noch strenger geworden sein. Auf dem großen Domvorplatz nervte leider der PKW-Durchgangsverkehr – nicht dicht, aber fortwährend.
      Das Fazit: Bamberg ist auch bei bedecktem Wetter einen Besuch wert – zumal wir uns, außer beim Dom, auf ‚draußen‘ beschränkt haben. Das Welterbe-Besuchszentrum und die Neue Residenz wären zum Beispiel auch was für Regentage.
      Die Tour fand schon Anfang Oktober statt. Ich habe momentan eher wenig Zeit für das zeitnahe Einstellen in Komoot. Einige weitere Touren werden noch nach und nach folgen.

      • 3. Dezember 2021

  9. Kiesel war wandern.

    20. November 2021

    1. Kiesel

      Wir hatten auf dem Rückweg von einer Wanderung noch ein Stündchen Zeit, so dass wir uns spontan Forchheim angesehen haben. Forchheim, ein kleines Kreisstädtchen mit gut 30.000 Einwohnern an der A73, macht mit dem Werbespruch: „Jedes «ECKLA» liebenswert fränkisch“ auf sich aufmerksam.
      Es reichte leider nur für einen kurzen Streifzug durch die historische Innenstadt. Das historische Rathaus war leider eingerüstet. Für die sicherlich interessante und weitläufige fürstbischöfliche Festungsanlage von 1552, den dort auch gelegenen Stadtpark und die Stadttore blieb diesmal keine Zeit. Insgesamt machte die Stadt einen netten Eindruck, wenn auch die Innenstadt am späten Nachmittag recht ausgestorben wirkte. Das Pfalzmuseum in der sogenannten „Kaiserpfalz“ (tatsächlich ein fürstbischöfliches Schloss) zeigt Stadtgeschichte, hat aber nur wenige Stunden pro Woche geöffnet.
      forchheim-erleben.de/de/geschichte/koenigsstadt-forchheim

      • 20. November 2021

  10. Kiesel war Fahrrad fahren.

    14. November 2021

    01:19
    30,9 km
    23,5 km/h
    290 m
    280 m
    Günter und Carola, Helmut Westermann und 88 anderen gefällt das.
    1. Kiesel

      Standardtour - heute nebelig-trüb bei 7°C, später nur noch 5,5 °C. Wenn man sich mit knapp 90 Minuten begnügt, dann reichen dafür noch die 'normalen' Fahrradklamotten - bei mehr wird's unangenehmer, zuerst an den Fingern 🖐️.
      Eine Veröffentlichung war eigentlich nicht geplant - ich tue es nur, weil der Adventsmarkt in Lauenstadt angekündigt wird. Den gibt es noch nicht lange - und 2020 fiel er aus. Ein netter, kleiner und familiärer Adventsmarkt, der uns 2019 gut gefallen hat.
      Ich weiß nur noch nicht, was hinter AHA das +L+A heißen soll 🤔 ....

      • 14. November 2021

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