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Der Ruuser Jörch
 

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Über Der Ruuser Jörch

In Oberfranken in Kulmbach geboren und in der Nähe davon aufgewachsen, seit über 15 Jahre am Forggensee im Ostallgäu hängengeblieben (Stimme aus dem Off: „Annara sag’n dazu Diaspora! 😆). Haben die Alpen majestätische Höh‘n, Schnee (noch) und Hütten, haben der Frankenwald, Fichtelgebirge und Fränkische Schweiz ihra Wälder (noch), stilla Steigla und mundara Bächla. Alles schön und nehm ich alles mit, per Pedes, Rennrad und Mountainbike. Noch Anmerkungen? Stimme aus dem off: So mach‘mers! 😀

Distanz

3 323 km

Zeit in Bewegung

294:01 Std

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Letzte Aktivitäten
  1. Der Ruuser Jörch und Anita waren draußen aktiv.

    15. Januar 2022

    02:55
    11,2 km
    3,8 km/h
    570 m
    550 m
    👀😀 Christof 🐿🐾, Mitch und 4 anderen gefällt das.
    1. Der Ruuser Jörch

      Bitte nicht hauen, ja, ich weiß doch selber, dass das Tannheimer Tal zu Tirol gehört! Seid aber auch „Zonenrandgebiet“ zum Allgäu, also nehmt‘s mit Fassung, dass ich euch zu meiner Allgäuer Sammlung rechne.Die Nordseite der Krinnenspitze ist ein relativ schneesicheres Gebiet, durch die ein schöner Winterweg vom Krinnenalp-Lift zur Nesselwängler Edenalpe führt. Die Alpe selbst ist im Winter unbewirtet, aber ein ein herrlicher Sonnenplatz … da trägt man doch gerne den Kaffee und Minikuchen durch die Gegend.Von der Edenalpe wäre in einer halben Stunde noch die Gräner Ödenalpe erreichbar, was aber aus Zeitgründen nicht mehr drin war. Lieber sonnten wir uns noch in der warmen Fön-Januar-Sonne. Zurück ging es auf direkten Weg zur Bergstation des Krinnenalp-Lifts und dann auf der Rodelbahn zurück zum Parkplatz. Im Winter eine Herausforderung bei der Bekleidungswahl. Auf unserer Tour waren weite Teile im Schatten und somit im knappen Minusbereich. Als wir in die Sonne kamen, schossen die Temperaturen gleich in den zweistelligen Plusbereich.Von der Edenalpe zur Bergstation teilen sich Schneeschuhgeher den Weg mit Skitourler!

      • vor 4 Tagen

  2. Der Ruuser Jörch und Anita waren wandern.

    8. Januar 2022

    Armin und Anita gefällt das.
    1. Der Ruuser Jörch

      Seid's doch ehrlich: Alle haben doch einen oder mehrere Plätze, die wahre Kraftorte sind. Einer dieser Orte für mich ist der Geißbichl beim Halblecher Ortsteil Eschenberg. Bereits in den warmen Monaten einmalig, ist dieser Ort im Winter atemberaubend ... auch aufgrund des kräftigen Windes, der uns an diesem Tag um die Nase blies.Diese Runde verbindet diesen Ort mit meiner Faszination für Wasser, indem er auf der ersten Hälfte am Halblech entlang führt.Die zweite Hälfte wäre grundsätzlich ein grandioser Panoramaweg zurück zum Halblech ... wenn da nicht der scharfe Hofhund von Zwingen wäre. Das Tier trägt zwar einen Maulkorb, ist aber unangeleint in seinem Revier unterwegs. Und das reicht von Eschenberg bis an die Straße kurz vor Küchele.

      • vor 4 Tagen

  3. Der Ruuser Jörch und Anita waren wandern.

    4. Januar 2022

    Anita gefällt das.
    1. Der Ruuser Jörch

      Eine kleine (höhö, Scherzle macht) Spazierrunde durch das Allgäuer Hügelland von Rückholz zum Neuweiher bei Goldhasen, Schwaltenweiher und Trollweiher. Unseren Fleiß belohnten wir uns dann mit einem Mahl bei der Rückholzer Filiale der Bäckerei Lipp. Tipp: Wer keinen Autobahnlärm mag, bleibt bei Hack auf der Teerstraße.

      • vor 4 Tagen

  4. Der Ruuser Jörch war wandern.

    31. Dezember 2021

    1. Der Ruuser Jörch

      Zum Jahreswechsel eine Patrouille zwischen den zwei Türmen … nein, nicht gegen Orks-Horden von Orthanc und Barad-Dûr. Nur allein vom Aussichtsturm bei Spitzeichen hinüber zum Rehturm gegenüber der Plassenburg führte mein sandiger Weg auf der Höhe des RehbergsAuf den Hinweg kam ich nach Tennach auf den schön aufgeräumten Wegen am Nagelsbrunnen und Rehbrünnle vorbei, ehe ich den Rehbergturm erreichte. Auf dessen Gemäuer muss aber dann wirklich ein Zauber liegen. Ich hab nämlich den Verdacht, dass der Turm zwischen meinen Besuchen immer ein oder zwei Stufen dazu bekommt … jedenfalls hab ich den Turm immer niedriger in Erinnerung … 😅Beide Türme bieten phantastische Ausblicke über das Kulmbacher Land bis ins Fichtelgebirge, Frankenwald, Fränkische Schweiz und Maintal … nur gegenseitig ,,, gegenseitig sehen sie sich nicht. Dafür zeigt sich vom Rehturm aus die ganze Größe der Plassenburg oberhalb von Kulmbach.

      • 31. Dezember 2021

  5. Der Ruuser Jörch war draußen aktiv.

    18. Dezember 2021

    Bergmuffel, AS und 23 anderen gefällt das.
    1. Der Ruuser Jörch

      Inversionswetterlage im Königswinkel. Alles unter der Höhenlage von Schloß Neuschwanstein hängt im Nebel. Darüber war dann ein strahlend blauer Himmel. Trifft sich gut, wollte eh mal den Wasserleitungsweg zur Bleckenau im Winter gehen. Am Anfang stand die Frage, ob 8 Euro es wert sind, den Weg um 3 Kilometer zu verkürzen. Soviel kostet ein Parkplatz in Hohenschwangau. Der Parkplatz in der Nähe des Schwansees bei Alterschrofen ist kostenlos, verlängert halt aber auch die Gehstrecke um insgesamt 3 Kilometer. Ich entschloss mich für den kostenlosen Parkplatz. Im Nebel durch den Schwanseepark war fast schon magisch … wenn der Weg nicht vereist und rutschig gewesen wäre.Von Hohenschwangau führte mich der Weg direttissima hoch zur Kreuzung Marienbrücke. Ein vogelwilder Pfad, vereist und weil ich nicht aufpasste, kam ich auf eigentlich weglosen Gelände direkt unterhalb des Aussichtspunkt der Jugend raus. Der Schnee war zum Glück nicht allzu hoch und mit Gerödel kam ich sicher vorwärts. Die freudige Überraschung war dann dazu noch Neuschwanstein über dem Nebel in der Morgensonne. Von der Kreuzung Marienbrücke geht der Wasserleitungsweg ab. Bis zum Wasserhaushalt geräumt und bis zum Abzweig Richtung Säuling eine Fahrspur, lag anschließend genug Schnee für die Schneeschuhe. Leider haben sich bereits „normale“ Wanderer durch den fast kniehohen Schnee gekämpft. Der danach harsch gewordene Schnee war selbst mit Schneeschuhen in dieser Spur nicht begehbar, so dass ich eine neue Linie spuren musste. Der Schnee war aber ausreichend tragbar, ich sank also nicht allzu tief ein.Der Wasserleitungsweg führt auf voller Länge durch den Wald, dadurch gibt es leider nur wenige freie fotogene Aussichtspunkte auf Säuling, Tegelberg, Ahornspitze und Hoher Straußberg, die in der Wintersonne leuchteten. Nach 2 Stunden erreichte ich dann die Bleckenau in ihrer herrlich Lage zwischen Straußberg und Säuling. Doch von weiten kündigte sich schon an, was die Ankunft dort bewies: die Wirtschaft hatte geschlossen. Dabei hatte ich doch vorher nachgesehen … oder was missverstanden? Jedenfalls begrüßte mich nur die Bleckenau-Katze, die maunzend sich über mein Kommen freute. Eine gute Stunde waren wir beide allein. Auf der Bank vor dem Haus genossen wir die Stille und die angenehme Dezembersonne und nach ein paar Schmuse- und Streicheleinheiten teilten wir uns meine kleine karge Brotzeit, die ich sicherheitshalber dabei hatte, was die Mitzi auch mit Zuneigung belohnte … bis der nächste kam und das verräterische …Ding mich einfach sitzen ließ! 😠🥺…😄Um 12e begann plötzlich ein gewisser Trubel und Andrang einzusetzen. Ich war wohl nicht der einzige, der von der geöffneten Bleckenau ausging. Dies nahm ich zum Anlass, auf gleichen Weg wieder zurückzueilen, einschließlich vogelwilden Abstieg auf vereisten Trail bei Neuschwanstein. In Hohenschwangau entschied dann Conni, die Komoot-Navi-Vorleserin, dass bis zum Parkplatz eh nix mehr interessantes geschieht und beendete die Aufzeichnung. Gut, atemberaubendes geschah wirklich nicht, aber der im Nebel liegende Schwanseepark bot immer noch einige tolle Ansichten. Ich hab bei der Planung nicht aufgepasst. Komoot hat schmerzbefreit den direktesten Weg genommen, was ein steiler, alpiner und ungesicherter Singletrail ist. Im Sommer anstrengend, im Winter ohne Gerödel … ja, fast lebensgefährlich und fast nicht begehbar. Wer die Tour nachgehen will, nimmt bitte die Rodelbahn/Fahrradweg zur Marienbrücke.

      • 18. Dezember 2021

  6. Der Ruuser Jörch war draußen aktiv.

    12. Dezember 2021

    1. Der Ruuser Jörch

      Schneeschuh-Tour zum dritten Advent. Und während der Vortag wettermäßig nicht grad der Burner war, begann der Adventssonntag mit herrlichsten Sonnenschein … doch kündigte der Wetterdienst schon für den Nachmittag an, dass sich der Himmel zuziehen soll. Also nix wie los. Als „Adventssonntag-Eingeständnis“ 😅 fuhr zuerst ich mit dem Auto bis zum Ortsrand von Vorderzwieselberg. Von dort ging es auf der noch geräumten Straße nach Hinterzwieselberg. Von da an waren dann die Schneeschuhe dran. Auf dem Forstpfad ins Senkele war der Schnee noch fast jungfräulich. Nur ein/e einsame Wander/in hat sich in den vergangenen Tagen durch die 30cm Schnee gekämpft. Die Spur war aber eine gute Grundlage, die das Weiterkommen durch die Winterlandschaft erleichterte. Im Senkele kam ich auf den geräumten Weg vom Hopferwald zum Senkelehaus, wo ich die Schneeschuhe abnahm. Erst ab der Steige auf der Südseite des Senkelekopfs Richtung Drei-Schlösser-Blick zog ich sie wieder an. Diese Steige und eine Tiefschneetour im März 2021 sind auch der Grund, warum ich mir die Schneeschuhe holte … dieses Mal lag aber bei weitem nicht so viel Schnee wie damals, anstrengend war es aber trotzdem. Das Licht durch den Winterwald und die Stille waren aber die Mühe wert. Dazu kam, dass die Beichelstein-Alpe noch im Betriebsurlaub war, was die Besuchermassen noch weiter reduzierte. Der Gipfel des Senkelekopf ist leider zugewachsen, selbst im Winter ist die eigentlich tolle Aussicht ins Unterland gen Norden kaum zu sehen. Dafür tröstete aber das Bilderbuch-Winterwunderland Richtung Senkelekopf-Alpe, bei der ich meine Kaffeepause einlegte.Auf den weiteren Weg zur Alpe Beichelstein setzte dann doch ein gewisser Ausflugsbetrieb ein, der sich aber noch in Grenzen hielt, da die Alpe nicht geöffnet hatte.Von der Alpe hinunter nach Oberlangegg holte mich dann die angekündigte Bewölkung ein. Was vorher noch eine Traumlandschaft war, wurde nun von einer ungemütlich-bedrückten Stimmung eingehüllt. Auch wurden die Beine langsam schwer, kein Wunder, aufgrund der steigenden Temperaturen begann der Schnee an den Schneeschuhen zu pappen. Darum war ich schon etwas dankbar für das eingangs erwähnte Adventssonntags-Eingeständnis, als ich bei Vorderzwieselberg wieder beim Auto ankam. Ich wäre stolz wie Bolle, wenn ich tatsächlich nur 2 1/2 Stunden für die ganze Tour gebraucht hätte. Insgesamt war ich 4 Stunden unterwegs. Alein für’s Verschnauf…. ääääh Bildermachen, natürlich, ging wohl ne Stunde drauf, der Rest war die Kaffeepause.

      • 12. Dezember 2021

  7. Der Ruuser Jörch und Anita waren draußen aktiv.

    11. Dezember 2021

    Bergmuffel, Lausitzsonne und 21 anderen gefällt das.
    1. Der Ruuser Jörch

      Heyhey, Neuschnee im Königswinkel!
      40cm Schnee ✅
      Schneeschuhe ✅
      Zeit ✅
      Bombenwintertraumwetter ❌
      Hajah, 3 von 4 ist auch nicht schlecht, also los. Die Tour folgte auf großen Stücken der Langlaufstrecke „Sulzmoosrunde“. Bevor Anhänger der gehobenen Langlauf-Kunst in Schnappatmung verfallen: die Loipe war noch nicht gespurt. Hieß für uns, dass wir unberührten Schnee für uns hatten, als wir von einem Wegpfosten zum nächsten gingen. Landschaftlich kein herausragendes Highlight, ist das Sulzmoos ein stilles und mobilfunkfreies Eck, erst recht im Winter. Unterwegs legten wir in einem der vielen Wiesenschuppen eine Kaffeepause ein. Heißer Kaffee in einer stillen Winterlandschaft und draußen fällt Schnee dazu … magisch und wahrer Luxus in der hektischen Zeit. Die Zeit ist nur die reine Gehzeit. Schneeschuhlaufen ist anstrengend. Nicht festgehalten wurden die Verschnaufpausen und das Kaffeetrinken. Insgesamt waren wir knapp 4 Stunden unterwegs.

      • 11. Dezember 2021

  8. Der Ruuser Jörch und Anita waren bergwandern.

    20. November 2021

    Tiffy Samson, PeterBrombach und 34 anderen gefällt das.
    1. Der Ruuser Jörch

      Eine Flucht vor dem Novembernebel. Die Tour vom Wanderparkplatz Obergschwend (1) führt zuerst über den asphaltierten Zwergenpfad (2) zur Buchelalpe (3) und von dort auf durchaus steilen, aber gut gehbaren Pfaden auf der Südseite auf das Wertacher Hörnle. Wer Lust hat (4), kann vorher einen Abstecher zum Hörnlesee machen, dessen Ufer aber aufgrund seiner Kessellage kein sonderlicher Eyecatcher ist, wie ich finde. Eine schöne Aussichtstour, bei der wir, man beachte, es war Ende November 2021 kein Grödel (5), Thermojacken (6), Handschuhe und Mützen (7) oder lange Unterhosen (8) gebraucht haben. Eine warme Luftströmung oberhalb 1.200 Meter machte das Sonnenbad im T-Shirt bei Kaffee (9) richtig angenehm. Wir hatten noch das Glück, früh den Gipfel zu erreichen. Eine halbe Stunde (10) nach uns setzte dann der Gipfelsturm ein. Der Absteig ging nun über die Nordseite. Dieser Pfad ist ein Stück schwieriger und felsiger. Der erste Schnee des Winters 2021/22 lag stellenweise vereist in der Pfadrinne, ging aber noch ohne Grödel (11). Ab der Waldgrenze bis zur Schnitzlertal-Alpe (12) war der Pfad dann wurzeldurchzogen. Aber der Schnitzlertal-Alpe führte uns dann eine schöne Forststrasse als Höhenweg um das Hörnle, ehe es auf den gleichen steilen Pfad an der Buchelalpe-Alpe vorbei zurück zum Auto ging (13).Eine Wiedergutmachungs-Tour. Ziemlich genau 9 Monate zuvor musste unser Angriff über die Nordseite abgebrochen werden ( komoot.de/tour/319460307?ref=itd ). Das Wertacher Hörnle ist ein Musterbeispiel, dass selbst ein „kleiner Grasberg“ auf der einen Seite einfach und auf der anderen Seite schwierig sein kann (14).[1] 5€ pro Tag. Schnell belegt
      [2] Während der gesamten Tour kamen keine Zwerge zu Schaden!
      [3] Im November geschlossen
      [4] Aber natürlement hatten wir die!😁
      [5] Hatten wir trotzdem dabei.
      [6] Hatten wir trotzdem dabei!
      [7] Hatten wir trotzdem dabei!! Also ausg‘stattet war‘n wir scho enorm. Fehlte nur noch die rot-weiß karierte Uniform (Siehe Fredl-Fesl) …
      [8] Zogen wir im langen steilen Stück oberhalb der Buchelalpe aus, bevor uns der Hitzschlag erlegt hätte …🥵
      [9] Hatten wir auch dabei. Ein bisschen Dekadenz muss ja auch mal sein 😄
      [10] Subjektive Ansicht des Autoren. Hätte auch mehr sein können
      [11] Siehe (5), aber noch nicht zum auspacken gekommen
      [12] Auch geschlossen
      [13] Parkplatz jetzt gerammelt voll
      [14] Auch bekannt als Jörgis Wege der Schmerzen und Pain, meist die 1. Wahl … 😁

      • 20. November 2021

  9. Der Ruuser Jörch war mountainbiken.

    7. November 2021

    02:35
    39,4 km
    15,2 km/h
    510 m
    520 m
    Ullrich J., Lausitzsonne und 36 anderen gefällt das.
    1. Der Ruuser Jörch

      Während der vorherigen Tour (komoot.de/tour/553556566?ref=wtd) bekam Nyon, der Bordcomputer von Sam eine Panik-Attacke. Doch wie heißt es immer bei gestürzten Prinzessinnen? Aufstehen – Krönchen richten – weitermachen 👸!Und so auch hier. Das Wetter war sonnig, die Temperaturen nicht zu kalt und so bot sich zur Traumatabekämpfung und als vertrauensbildende Maßnahme eine Tour zur Beichelstein-Alpe an. Der Weg sollte über Rieder bei Roßhaupten, durchs Senkele und an der Nordseite des Senkelekopf hoch zur Senkelekopf-Alpe und von dort auf den Höhenweg vor zur Beichelstein-Alpe führen. Und siehe da, sicher und souverän führte mich Nyon da hoch. Der Nordweg ist eine schöne und flachere Variante zum 3-Schlößer-Blick-Weg auf der Südseite des Senkelekopfs. Die letzten 500 Meter bis zur Senkelekopf-Alpe sind dann ein richtig schön-smoothiger S0-Singeltrail, wie ihn sich ein Hardtail-Fahrer nur wünschen kann. Nur das Drehkreuz stellt ein Hindernis dar, an dem die Origami-Kunst geübt werden kann, um das Bike durchzubringen.War ich bislang allein unterwegs, war dann ab der Senkelekopf-Alpe reger Ausflugsbetrieb auf den Weg vor zur Beichelstein-Alpe. Auf der Teerstraße hinunter nach Unterlangegg und am Heimenerbichl mit seiner einzigartigen Panoramaausicht ging es dann auf Nebenstraßen, Schotterwegen und kurzen Singletrails durch Helmer und Hopferau vorbei zum Hopfensee.Dort war traditionell wieder sehr viel los, weshalb die Umrundung des Sees etwas beschaulicher zuging, ehe ich durch die Filzleiten und an der alten Mülldeponie vorbei den Füssener Galgenbichl erreichte. Dies ist ein Höhenzug, der das Füssener Stadtgebiet vom Autobahnzubringer und Sportflugplatz abtrennt. Man kann um den Hügel einfach drumrum oder wie ich oben drüber fahren. Dieser Weg ist offen, weiter westlich, kurz vor dem Gewerbegebiet (mit ehem. Obi-Markt) gibt’s wohl einen weiteren Weg, der aber privat und abgesperrt ist.Wie schon gesagt, meine Variante ist freigegeben und führt direkt an den Bahnübergang beim Venezianerwinkel im Füssener Westen. An der Bahnlinie und Ziegelberg entlang brachte mich der Weg an die Augsburger Straße von Füssen, die mich stadtauswärts zum Festspielhaus führte.Auch dort war reger Betrieb, eine Schlange deutete an, dass wohl bald eine Aufführung des im November 2021 laufenden Musicals „Zeppelin – das Musical“ bald beginnt. Der Forggensee war schon bemerkbar abgelassen und das Schotterufer am Festspielhaus bedeutend breiter als im Sommer. Was aber das Panorama zum kreischen kitschig machte, war, dass zum richtigen Zeitpunkt zwei Schwäne auf dem See vor dem Schloß Neuschwanstein und Säuling ihre Bahnen zogen ... ich bin trotzdem bis ans Wasser gefahren und hab Fotos gemacht ... und bestimmt manch anderen die Fotos gebombt ...Nach einem weiteren Zwischenstopp bei der Forggenseezufahrt bei Ehrwang/Füssener Kläranlage gings am Cafe Maria vorbei durch Osterreinen und Dietringen zurück nach Hause. Als Fazit kann also festgehalten werden, dass Nyon seine Panikattacke wohl verarbeitet hat ... 😃👏🏻👍Auch hier musste die Tour in Komoot importiert werden, was wieder Kilometer und Höhenmeter kostete. Nyon hat 41,07 km und 670 hm festgehalten. Reine Fahrzeit war 1:54 h bei 21,5 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit. Die 40 Zusatzminuten kosteten wieder mal die vielen Bilder ...

      • 7. November 2021

  10. OFU, PeterBrombach und 220 anderen gefällt das.
    1. Der Ruuser Jörch

      Hab heut‘ den Fahrrad-Computer von Sam während der Fahrt in den Panic Mode versetzt ... Wow! Das ich gut bin, weiß ich, aber so gut? Bei Kunden Heulkrämpfe auslösen – zähl ich schon nicht mehr. Mitarbeiter mit Nervenzusammenbrüchen – in der Regel 3 bis zum 2. Kaffee in der Früh. Aber nen Bordcomputer in den Panic Modus zu versetzen ist auch für mich was Neues. Soviel zum Thema, dass Maschinen über den Menschen herrschen, pah! ... aber der Reihe nach.Als Spoiler: Die Traumata-Verarbeitung fand auf dieser Tour statt: komoot.de/tour/555022329?ref=itdDas Wetter am ersten Novemberwochenende 2021 versprach kühl aber herrlich sonnig zu werden. Die Berge waren schon auf ca. 1.300m NN herab schon weiß, Bergtour schied also aus. Bei der Planung fiel mir ein, dass ich viel zu selten auf dem Auerberg war ... Weichberg ebenfalls ... hmmm, Litzauer Lechschleife wäre dann auch in der Näh‘ ... und auf dem Geißbichl bei Trauchgau war ich auch schon lang nimmer. Tour war also geplant ... und als schwer eingestuft, 5h Fahrzeit errechnete Komoot. Ah Gäh, da hat Komoot bestimmt ein Komöötchen gemacht. Und schon gings gegen Elfe los.Das erste Teilstück zum Auerberg ging am Fischhaus vorbei durch Salach und dem östlichen Ausläufer des Sulzschneider Forsts durch Nachsee und Hinterlangegg nach Salchenried. Dort nahm ich dann den steilen Anstieg an der Stöttner Skihütte vorbei zum Buffernanderl, den herrlichen Aussichtspunkt in den Königswingel oberhalb des Hofes Helmer. Nach einer Verschnaufpause nahm ich dann die letzten Meter bis zur Georgs-Kapelle auf dem Gipfel des Auerbergs. Genau zum richtigen Zeitpunkt: mit lauten Getöse kam unter dem Motto Movember ein Lamborghini-Club mit um die 10 Wagen von Bernbeuren die Straße hoch.Für mich ging es nun den Prälatenweg runter nach Geisenhofen. Je öfter ich diesen Weg runter nehme, desto mehr fang ich an, ihn zu hassen. Es gibt eine blöde Stelle, die mich mich nicht runterfahren traue, die 5 Meter schiebe, dann aufsteigen will ... und mich jedesmal, auch auch jedesmal danach in den Dreck schmeiße ... grummel! Diesmal habs ich so richtig gemacht, dass das Display von Sams Nyon einen Sprung bekam ... ansonsten aber erstmal so tat, als würde es noch normal funktionieren. Dafür ist Sam nichts passiert ...und ich war eingesaut ...Eingesaut und angesäuert ging es zunächst von Geisenhofen über Prachtsried, Günther (heißt wirklich so) und Goldstein am westlichen Ortsrand von Bernbeuren vorbei nach Riedhof. Jetzt lotste mich das Nyon auf dem Weg nach Remnatsried durch einen Wald und Anpflanzung. War es eine „Gehirnerschütterung“ des Nyon vom vorherigen Sturz oder schlechter GPS-Kontakt, jedenfalls war der zum teil weglose Trail abenteuerlich. Es wäre kein großes Problem gewesen, aber der Weganfang im Wald war von Wildschweinen aufgewühlt und weich wie Kartoffelbrei. Sams Hinterreifen war damit überfordert und schon lagen wir zum zweiten Mal ... Kurze Zeit später lag ich nochmal, als Sams Hinterrad an einem quer liegenden dünnen Baum wegrutschte ... Zum Glück kam mir niemand entgegen, meine Laune war unbeschreiblich, als ich in Remnatsried ankam. Von dort ging es auf fester Straße nach Rettenbach am Auerberg. Kurz vor dem Ortsschild versetzte sich dann das Nyon in den Panic Mode, vgl. mit einem Blue-Screen bei einem Windows-PC. Nach etwas Herumprobieren konnte ich einen Neustart des Nyon auslösen, worauf hin es sich wohl wieder fing ... und sich weigerte, die Tour neu zu planen, die Meme. Was es aber korrekt anzeigte war, dass Sams Akku bereits zur Hälfte leer war, aber weit über die Hälfte des Wegs noch vor mir lagen. Wird also spannend.Da sich das Nyon beharrlich weigerte, diese Tour weiter zu navigieren (Feigling, dabei war das gröbste doch schon vorbei ...), musste das Smartphone mit Komoot die Tour nun leiten.Also weiter: Von Rettenbach ging es nun dem Weichberg mit seinem Sendeturm und der kleinen Kapelle hoch. Dort droben verrauchte dann ein großer Teil des Frustes über das Nyon. Weiter ging es dann hinunter nach Tannenberg und durch Burggen hindurch an die vielen Wendungen der Litzauer Lechschleifen. An zwei Stellen gibt es Gelegenheit, bis an den Fluss heranzufahren, diese beiden Stellen werden mit einem Teilstück des Lech-Höhenweg Landsberg-Füssen verbunden. Ein schöner Single-Trai ... wenn er nich an einer Stelle so sagrisch steil wäre und Sams Hinterreifen einen richtig miesen Tag hätte. Wieder rutschte der Reifen auf den letzten Zentimeter, dieses Mal warf ich schlicht Sam das letzte Stück hoch ... was von entgegenkommenden Wanderern mit beeindruckten Applaus und guten Haltungsnoten honoriert wurde ... noch etwas Fachsimpelei über E-Bikes und Schwärmerei über den grandiosen Höhenblick auf die Lechschleife unter uns und schon trennten sich unsere Wege wieder.Zwischen Forchenmühle und Dessau, genauer gesagt kurz vor Dessau führte mein Weg nicht auf der Teerstraße sondern über einen Single-Trail, der lt. Komoot ein S0 sein sein, nach meinem Geschmack aber Richtung Dessau am Ende schon ein S2 sein dürfte.Bei Dessau zeigte dann Nyon an, dass Sams Akku nur noch einen Rest von 25% hat, aber noch min. 20 Kilometer vor mir lagen, mit einigen zakigen Rampen. Also, Lech überqueren und dann Motorunterstützung ausschalten. Auf dem nun folgenden Stück nach Urspring und Steingädele ging das. Auch auf dem Premer Moorlechpfad nach Prem und von dort an den Premer Lechsee entlang nach Küchele sowieso.Am Kaltenbrunner See vorbei nach Jans und weiter nach Eschenberg bei Trauchgau zum Geißbichl zogen aber die Rampen den Saft aus Sams Akku wie ein offenes Loch. Nur noch 15% oder 9 Kilometer Restreichweite. Und noch 14 Kilometer vor mir mit drei richtig ekelhaften Steigungen ... aber egal, die Aussicht vom Geißbichl auf die von der Abendsonne durchfluteten Landschaft ließ mich diese Herausforderung erstmal vergessen.Nach hurtiger Fahrt ging es durch Eschenberg über den Halblech zum Roßweg nach Berghof. Ein an und für sich schöner Single-Trail, aber nach knapp 80 Kilometer bei 7 Grad und einen fast leeren Akku die vorletzte Herausforderung des Tages ... und am Peak hab ich mich das letzte Mal des Tages hingeschmissen. Restkapazität 12%. Ohne Motorunterstützung fuhr ich nun noch zur Kapelle St. Peter bei Berghof und dann weiter auf dem Forggensee-Rundweg durch Kniebis zum Ilasbergsee. Von hier nach Roßhaupten erwarteten mich noch die zwei ekelhaften Rampen zum Panorama-Stadel und von der Staumauer zum Dorf hoch, wofür ich dann nochmals Sams Unterstützung zuschaltete. Nach 83,67km, 4:18h reine Fahrzeit, 19,4km/h Durchschnitt und 1.570m an Höhenmetern, die das Nyon trotz seiner Panikattacke durchgehend festgehalten hat, kam ich mit einer Restkapazität von 8% oder 3 Kilometer im Eco-Modus daheim wieder an, völlig verdreckt aber doch zufrieden.Eine völlig unterschätzte Tour, auch wenn mich Komoot warnte. Die Tour-Daten mussten eingespielt werden, dabei hat Komoot wieder Kilometer und Höhenmeter geklaut. Die Zeiten ist die Gesamtzeit inklusive Fotopausen, Stürze, Gemeckere und Reanimation des Nyon.

      • 6. November 2021

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