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Daniel

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Über Daniel
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1 382 km

Zeit in Bewegung

210:45 Std

Letzte Aktivitäten
  1. Daniel war wandern.

    23. November 2020

    03:41
    20,5 km
    5,6 km/h
    710 m
    720 m
    Bücherfee mit 👑chen, u.s. und 19 anderen gefällt das.
    1. Daniel

      Tief versunken in rosa-rot geblümten Erinnerungen an die letzte romantische Tour vor einer Woche mit all den vielen Pärchen spüre ich Amor‘s Pfeil noch tief in meinen verschwitzen Wandersocken......zudem, vom eigenen Ehrgeiz gepackt, gilt es heute die gleiche Strecke mit etwas schöneren Abschnitten zu wandern. Beim letzten Mal gab es zu viele breite Matsch- und Schotterwege, die nun durch parallel laufende kleine Pfade ersetzt werden sollten...Hand in Hand starten wir wieder am Kuttelbacher Teich. Ja! WIR... Nicht Kai oder Rudi, sondern Stephan und ich... Mit diesem und meinem hochgewachsenen Adonis in voller Mannes-Blüte galoppiere ich Richtung Than-Teich, um dann wie beim letzten Mal über einen kleinen verlassenen Pfad zum mittleren Grumbacher Teich zu gelangen. Gejagt von der frischen Frühlingslust im Herbstwind schreiten wir leichtfüßig unsere Tour auf bereits bekannten Wegen weiter voran und lassen nach einer Weile den oberen und unteren Spiegeltaler Teich hinter uns...Es folgt ganz still und heimlich der neue Abschnitt und so erreichen wir über schönere und besser begehbare (kleine) Wege das Dörfchen Wildemann.Für den kaputten Willy-Meyer-Weg habe ich leider keine Alternative ausfindig machen können und so suhlen wir uns einige Meter glücklich wie die Schweine durch den tiefen Schlamm bis wir den Grumbacher Teich für uns erobern können.Was die quirlige Partner-Massenparade von Kai und Rudi vom letzten Mal am Grumbacher Teich betrifft, so wurden wir dieses Mal von einer gähnenden Leere, die eher einer trostlosen und langen Ehe ähnelt, begrüßt. Kein Händchen halten, kein wildes Geschmuse...Eine bedauernswerte Weite in liebesfremder grauer Stimmung von der wir zwei rosa-rote Turteltäubchen uns natürlich nicht beirren ließen... Die restliche Strecke flitzten wir flott und glücklich entlang des Grumbacher Grabens und kehrten nach einigen Kilometern ohne böse Überraschungen beschäftigter Wald-Exkrement-Künstler ins geliebte Liebesnest zurück...Meiner geliebten Susi, ähhh... Stephan und mir hat die optimierte Tour sehr gefallen, auch wenn ich mir dieses Mal etwas mehr Liebe entlang der Wege gewünscht hätte... Nun lauft laut in den Wald und flüstert leise hinein: Ich liebe dir und ohne du kann ich nicht bin.

      • 26. November 2020

  2. Daniel war wandern.

    12. November 2020

    Ilka_B, Svenja K. und 25 anderen gefällt das.
    1. Daniel

      Wir schreiben das Jahr 2020 und Donnerlittchen, es ist schon wieder Donnerstag Vormittag... Wahnsinn, wie die Zeit vergeht, wenn man nichts zu tun hat.Also auf in die Schuh und los geht es zur altbekannten und immer schönen Deister-Runde. Zu jeder Jahreszeit eine lohnende Tour...Ich starte wie immer am Wanderparkplatz Deister Alm und gehe gewohnt meinen Weg Richtung Mooshütte, weiter entlang meines geliebten Dschungel-Pfades (sehr empfehlenswerter kleiner Pfad), lasse den Belvedereturm rechts von mir und komme nach einer Weile zur Teufelsbrücke. Von dort geht es an der Rosenberger Höhe vorbei und über ein kurzes Stück Kammweg zum ersten Off-Grid-Abschnitt dieser Tour.Ich habe dieses Mal nach einer spannenden Alternative zum langweiligen Schotterweg gesucht. Über die alte Treppe gelange ich zu meinem Alternativ-Weg... Ein längst vergessener, verlassener und leider sehr zugewachsener Weg, der parallel zum Kammweg verläuft. Kennt ihr das? So schön das Wandern auch ist, aber bei einigen Dingen könnte ich „kotzen“... (es wird sehr emotional und ich bitte meine Wortwahl ab jetzt zu entschuldigen) ;)Völlig bekloppte und kurzsichtige Mountainbiker, die mich hinterrücks ohne Vorwarnung fast überfahren, kann ich gut kompensieren... Wildgewordene Waldarbeiter mit ihren Blechbaggern, die die Wege zu Schlamm und Matsch verwandeln, kann ich auch akzeptieren.... Nasse Baumwurzeln und rutschige Steine auf denen ich aberwitzig auf allen Vieren dahin balanciere, kann ich auch jedes Mal auf’s Neue mit einem Lacher verzeihen...ABER...Platzregen bei Kälte, nervige kleine miese Zecken, und diese fürchterlichen Brombeersträucher (ich trage blankes Bein) HASSE ich über alles!Nun gut, zurück zur Tour...
      Mein wunderschöner und einsamer Alternativ-Weg hat mich trocken und ohne Zecken durch eine Pracht von riesigen Brombeersträuchern geführt. Ich sage euch, meine Freude war im ganzen Deister zu hören... ;)
      Mir knirschenden Zähnen ging es im Storchengang mühselig auf dem Jägerweg voran, bis ich dann nach einer Weile dem schönen Pfad ohne Sträucher hinauf zum Fernmeldeturm folgen durfte. Weiter ging es über den mir bekannten Tannen-Trail quer durch den Buchenwald (ohne Weg) und zu weiteren kleinen, urigen Pfaden, die mich freudig hinunter zum Bullerbach und dem Naturfreundehaus geleitet haben...Die restliche Strecke folge ich gewohnten Wegen am Waldrand entlang, bis ich nach einer Weile meinen Parkplatz wieder erreiche.Jetzt ein Stück Brombeer-Kuchen mit Sahne zusammen mit meinen Freunden vom Waldarbeiter- und Mountainbike-Club, denke ich mir, während ich meine zarten Dornen-Beine bewundere. Und was machen eure Beine so Schönes am Donnerstag Vormittag?

      • 12. November 2020

  3. Daniel war wandern.

    9. November 2020

    Anke, Monika L und 18 anderen gefällt das.
    1. Daniel

      Passender, als zum heutigen Singles-Day 2020, könnte meine Geschichte gar nicht sein...Es ist Montag Vormittag, die Welt scheint im Harz noch still zu stehen und ich bin mal wieder reif für eine dringende Alltags-Flucht. Einfach nur für mich sein, denke ich und bewege meine Wanderschuhe am Kuttelbacher Teich Richtung Hahnenklee entlang. Der Plan heute ist eine für mich neue Route zum Örtchen Wildemann.Mit einem schmunzeln überhole ich direkt zu Beginn meiner Tour ein über beide Ohren verliebtes Pärchen, die mich erst in letzter Sekunde, etwas erschrocken über mein plötzliches Erscheinen, bemerken.Ich folge unschuldig dem Weg vorbei am Kranicher Teich, streife kurz Hahnenklee und komme dann zum Than-Teich, wo mich erneut zwei Turteltäubchen, dieses Mal eines älteren Jahrgangs, freundlich-merkwürdig grinsend begrüßen... Hab‘ ich die gerade beim Küssen erwischt, frage ich mich und biege mit etwas Schamesröte vom Weg ab um über einen kleinen Pfad zum Mittleren Grumbacher Teich zu gelangen. Von dort geht es weiter zum oberen Spiegeltaler Teich und dem idyllischen kleinen Weg am Bach entlang zum unteren Spiegeltaler Teich. Es folgen ein paar breite matschige Wege, bis ich Wildemann tatsächlich ganz ohne Teiche, dafür aber mit drei weiteren mehr oder weniger verliebten Pärchen erreiche. Langsam schleicht sich das Gefühl ein, dass ich mir auch eine Wanderfreundin hätte suchen sollen... Weiter geht es einsam und verlassen über den Grumbach ein kurzes Stück durch Wildemann und dann hoch über den leider zerstörten und sehr matschigen Willi-Müller-Weg. Ich folge dem Sägemühlen-Weg (breite Schotterpiste), der mich bis zum Grumbacher Teich führt.Hier kann ich kaum glauben, was ich sehe... Wäre ich Kai Pflaume aus „Nur die Liebe zählt“ oder Rudi Carrell aus „Herzblatt“, würde ich denken, es wurde ein übergroßes Wiedersehensfest aller Paare und Sendungen arrangiert... Okay, ich gebe zu, Amor’s Pfeil lässt mich gerade ein kleines bisschen übertreiben... ;)Fassungslos über die Massen der heutigen Liebespaare, führt mich der schöne Pfad am Grumbacher Graben zum letzten Teil meiner Runde, der ebenfalls sehr sehenswerte Kuttelbacher Graben.Wie schön muss Liebe sein, als ich an einem Wanderer, der seine Teuerste beim großen Geschäft (zum Glück etwas Abseits aber dennoch gut sichtbar) hinter Bäumen bewacht... Kai und Rudi wären stolz auf diesen Naturliebhaber!Ich hingegen würde den Herzblatt-Hubschrauber bevorzugen, der mich umgehend in das heiße Nass der Badewanne, gerne mit Susi, befördert ...denke ich, als ich mein ersehntes Ziel, den Wanderparkplatz am Kuttelbacher Teich erreiche.In diesem Sinne... Nur die Liebe (mit der Susi) zählt... ;)

      • 11. November 2020

  4. Daniel war wandern.

    28. Oktober 2020

    03:24
    23,0 km
    6,7 km/h
    680 m
    670 m
    Nicole, Monika L und 16 anderen gefällt das.
    1. Daniel

      Es ist mal wieder Zeit für etwas Text... Denn wenn es um Ilse’s Kurven geht, will ich Euch lustvolle Wanders-Burschen nicht auf die lange Folter spannen oder Euch gar Details unserer gestrigen, schweißtreibenden Liaison vorenthalten...Eins sei vorweg gesagt, Ilse‘s Kurven sind nicht ohne und an so mancher Stelle hat sie mich ganz schön ins Schwitzen gebracht... Dazu aber gleich mehr.Begonnen hat unser Date ganz unschuldig am Wanderparkplatz Ilsetal... Mit erschrecken musste ich direkt zu Beginn realisieren, dass ich nicht der einzige geladene Mann war. Die unersättliche Ilse hat sich eine ganze Scharr an interessierten Typen bestellt und uns obendrein noch 5€ für den Aufenthalt abgeknöpft. Aber ich möchte mich nicht beklagen und bin glücklich, dass sie mich dieses Mal überhaupt empfangen hat, denn im Frühjahr wurde ich freundlich gebeten die Rückfahrt anzutreten. Die eifersüchtige Corona, ihr kennt sie alle...Egal, ich komme zurück zum Thema... Ilse‘s Kurven..! Ein langsames Vorspiel gab es nicht, denn gleich zu Beginn ging es schweißtreibend auf schmalem Pfad durch Buchenwald Richtung Grüneruheplatz auf. Gefolgt von den Westerbergklippen mit toller Aussicht und dem schönen kleinen Weg unter Tannengrün am Froschfelsen vorbei. Über den Wolfshäuweg ging es in märchenhafter Kulisse weiter über den Mittelbergweg (breite Schotterpiste), die mich zum Abzweig Richtung Taubenklippe geführt hat. Eines meiner Highlights folgt direkt danach, ein kurzer, aber wunderschöner Abschnitt auf ganz schmalem Pfad durch ein kleines Hochmoor mit Blick auf den Brocken.Nach diesen ersten Anstrengungen und erregenden Höhepunkten meinte Ilse mir eine Pause gönnen zu müssen. Rücksichtsvoll die gute Ilse...Allerdings erschien mir diese Auszeit schon bald als zu lang. Es geht gefühlt 150 Kilometer den Grenzweg entlang. Langweilig, wenn man nicht dem Betonplatten-Fetisch verfallen ist. Wer ein Freund von kleinen Wegen ist und das „Abenteuer“ braucht, sollte sich für diesen Abschnitt unbedingt anderweitig Spaß suchen. Ganz schlimm wird es ab dem Frickenplatz (Selbstverständlich mit „r“) am Rangerhaus. Es geht gut einen Kilometer steil auf Betonplatten bergauf. Wen das erregt, Hut ab! Oben angekommen wird es nicht viel besser, zwar kein Beton mehr, dafür aber breite Schotterpiste ohne Ende. Es geht an der Hermannsklippe weitere gefühlte 150 unspektakuläre Kilometer bergab, bis ich endlich wieder Lust auf die lustvolle Ilse bekomme. Beziehungsweise müsste ich fairerweise sagen, dass es der Heinrich ist, der mich in den Bann zieht... Über Stock und Stein springe ich vergnügt den Heinrich-Heine-Trail hinab. Ab dem Bremer Weg komme ich dann der Ilse wieder sehr nah. In voller Ekstase gebe ich mich hingebungsvoll diesem absolut fantastischem Pfad (einer der schönsten Abschnitte dieser Tour), der mich direkt an der Ilse über Geröll und Baumwurzeln führt, hin...Und am Ende bin ich selbst Schuld... Anstatt auf dem kleinen Bremer Weg zu bleiben, entscheide ich mich für die weniger schöne Schotter-Piste Ilsetal. Verfolgt von Baggern und Forstarbeitern flüchte ich auf den Loddenke-Weg und genieße wieder etwas mehr Waldboden. An der Ilsequelle vorbei, lande ich wenig später an der urigen Raststätte Ilsestein. Ab hier hätte ich besser den parallel-laufenden Eselsstieg zum Finale nehmen sollen... Nächstes Mal......wenn wieder Lust und Verlangen aufkommt, mit der Ilse und dem Heinrich wilde Kurven und schweißtreibende Stunden zu verbringen... ;)

      • 29. Oktober 2020

  5. Daniel war wandern.

    16. Oktober 2020

    04:52
    25,7 km
    5,3 km/h
    600 m
    600 m
    pellechrissi, Nicole und 12 anderen gefällt das.
    1. pellechrissi

      Tolle Fotos ♥️😍

      • 19. Oktober 2020

  6. Daniel war wandern.

    14. Oktober 2020

    01:59
    14,8 km
    7,4 km/h
    500 m
    520 m
    pellechrissi, Nicole und 15 anderen gefällt das.
    1. Sabrina K

      Hab es letztens auch endlich mal geschafft dort zu laufen. War echt schön 😉

      • 15. Oktober 2020

  7. Daniel war wandern.

    10. Oktober 2020

    Susanne Kämpfer, pellechrissi und 13 anderen gefällt das.
  8. Daniel war wandern.

    9. September 2020

    Svenja K., Jea und 21 anderen gefällt das.
    1. Daniel

      Es ist Mittwoch Früh, ich sitze gut versorgt mit Kaffee und Gebäck in der gemütlichen Warte-Abteilung meiner Werkstatt, als man mir mitteilt, dass aus der geplanten, kurzen, kostengünstigen Inspektion eine aufwändige Aus-alt-mach-Neu-Reparatur-Rundum-Erneuerung von Nöten sei... Wunderbar, ich liebe es ungeplant Unsummen von Geld auszugeben, aber diesen Teil erspare ich Euch lieber... ;)Mir blieb die Wahl zwischen Wartezeit mit anschließendem Koffein- und Zucker-Schock oder einer ungeplanten Wanderung durch die nachbarschaftliche Osnabrücker Landschaft.Gedacht, entschieden und getan fand ich mich wenige Minuten später in Wanderklamotte auf den ersten Metern Feldweg wieder. Es ging am Ortsteil Hellern vorbei, über die Düte rüber, am Ortsteil Hasbergen entlang und dann hoch in den Wald zum Kammweg... Mit fröhlicher Harz-Wanderlaune folgte ich dem schönen Pfad mit Baumwurzeln und etwas Geröll, bis zum Waldrand der anderen Seite. Schotter und Teer, sowie unzählige Maisfelder prägen die Landschaft bis zum Silberberg und der nahegelegenen Orchideen-Wiese. Ohne Orchideen, aber dennoch mit schöner Aussicht genoss ich zusammen mit einer Herde Steinböcken diesen hübschen Platz. Nach der Pause ging es über Wald-, Feld- und Teerstraßen weiter zum Jägerberg und ab dem Silbersee durfte ich mich über ein paar schöne Mountainbike-Trails, die mich nach Holzhausen zum Kloster Ohrbeck, führen sollten, erfreuen. Querfeldein ging es weiter am Gut Sutthausen vorbei bis ich den Ortsteil Wüste und meine fast vergessene Werkstatt wieder erreichte...Gut vier Stunden konnte ich auf diese Weise sehr sinnvoll an der frischen Luft überbrücken... Wer sich für das Ende des Tages, meinen Kontostand und den Verbleib meines Autos interessiert, möge sich bitte meiner neu gegründeten Selbsthilfegruppe „Werkstatt-Wut-Wurst“ anschließen... ;)))

      • 10. September 2020

  9. Daniel war wandern.

    7. September 2020

    Svenja K., Juliane und 17 anderen gefällt das.
    1. Daniel

      Im heiteren Galopp geht es heute zum brockigen und verwurmten Steigauf-Bergziegen-Lauf...Ausgangspunkt der heutigen Tour ist der mir altbekannte Wanderparkplatz Oderbrück, den ich schon des Öfteren für meine Runden durch den Harz angesteuert habe....kurz noch den Ziegenbart zurecht gerückt, geht es im darauffolgenden Moment durch das schöne Hochmoor Brodebuch am Dreieckigen-Pfahl vorbei. Mit einem grazilen Sprung über die Kalte-Bode und dann schnurstracks über den Königsberger Weg und der Brockenstraße zum ewig geliebten Eckerlochstieg...Im gemächlichen Bergziegen-Galopp geht es hoch Richtung Brocken, um dann (fast) oben angekommen dem Bahnparallelweg zur alten Bobbahn zu folgen. Mit reichlich guter Laune geht es über diesen im Budesgartenschau-Charakter (die Omma wäre begeistert) angelegten Weg hoch hinaus zur Brockenstraße, die mich wiederum im nu zur nächsten Attraktion, den Brockenkindern führt. Über den Höllenstieg und dem vom Wind und Käfer zerstörten und gerade für Wanderer gesperrten Fortmeister Sietz-Weg klettere ich über unzählige toter Bäume weiter Richtung Glashüttenweg. Nach einigen Metern erreiche ich den Otto-Weg und durchquere das Dörfchen Schierke...Auf dem wunderschönen Braunlager Fußweg komme ich an der Mause- und den Scherstorklippen vorbei und mit weiteren zierlichen Bergziegen-Sprüngen erreiche ich nach einer Weile den Wurmbergstieg, der mich über Baumwurzeln und Geröll zum Serpentinenweg hoch zum Gipfel des Wurmbergs führt.Dieses Mal nehme ich den Kuhlager-Weg für den Abstieg und erreiche über den Ulmer Weg die Große-Bode und nach einigen weiteren Schritten die Achtermannshöhe. Der herrliche Kaiserweg mit der historischen Wegpflasterung bringt mich völlig fertig, aber dennoch sehr zufrieden mit dem fürchterlichen Zungenbrecher: „Am zehnten zehnten um zehn Uhr zehn zogen zehn zahme Ziegen zehn Zentner Zucker zum Zoo“, zurück zum Parkplatz.Eine schöne Tour, bei der ich gefühlt mehr „Hoch“ als „Runter“ wandern durfte...

      • 9. September 2020

  10. Daniel war wandern.

    31. August 2020

    Svenja K., Sophie und 16 anderen gefällt das.
    1. Daniel

      Es ist Mittagszeit als ich mit meinem Auto wie so oft den unendlichen Weiten der A2 motor-grölend folge. In der Luft liegt lieblicher Geruch von heißem Teer, die Leitplanken strahlen leuchtend hell und der wohltuende Duft von Autoqualm durchströmt meine Lungen... Völlig in Ekstase von lieblichen Klängen lauter LKW-Hupen spricht plötzlich eine innere Stimme zu mir, die eine spontane Abfahrt ins Grüne befiehlt...Wie aus dem Nichts werde ich aus meinem himmelschreienden, grauen Asphalt-Traum gerissen und finde mich auf einem Rastplatz an der Landstraße 434 mit Wanderschuhen bekleidet wieder.Als ich den ersten Metern auf dem Waldweg Langer-Jammer folge, kann ich es noch gar nicht fassen, aus meiner betörenden Verkehrskulisse gerissen worden zu sein... Überall grüne Bäume, zwitschernde Vögel und eklig warme Sonnenstrahlen, die meine empfindliche Haut zerstören.Ich füge mich misswillig der gesunden Umgebung und folge dem Weg zum Höllenmühlenweg, der mich an dem höchsten Wasserfall Niedersachsens vorbei führt. Von dort gelange ich über das Örtchen Langenfeld zum naturbelassenen Pfad durch das Totental.In tiefen Gedanken an die unzähligen, schönen Stau-Stunden, die ich in stickigen Baustellen verbringen durfte, näher ich mich langsam über einen zugewachsenen Pfad entlang des Blutbaches, dem Hohenstein. Der steile Treppenweg führt mich hoch zur Teufelskanzel, wo ich den Fernblick ohne jegliche Industrie und Schnellstraßen genießen muss. Widerlich diese Natur...Über den Klippenweg geht es zurück zum Treppenweg und von dort abwärts zum Blutbach an der Waldschänke Baxmann Baude vorbei, direkt zum Highlight meiner diesmaligen Tour: Die herrliche, asphaltierte Hohensteinstraße! Links und rechts Leitplanken, ordentlich Verkehr und zum Glück keinen Wanderweg oder grünen Pfad, der einen abseits der Straße führen könnte. Die Autos rasen an mir vorbei und ich genieße den aufwirbelnden Dreck und Staub... Ab dem Steinbruch Langenfeld und der Riesenbergstraße kommen zu meinem Glück noch lautstarke LKWs dazu und ich kann meine Freude kaum in Worte fassen...Leider ist dieser märchenhafte Zustand nur von kurzer Dauer und ich muss erneut das nervige Gezwitscher der Vögel und das ohrenbetäubende Geraschel der Bäume ertragen. Über den Fuchsbrückenweg und der Schneegrundstraße durchquere ich das, laut Komoot, wunderschöne Höllenbachtal entlang des Höllenbaches... Wie bitte??? „Wunderschönes Höllenbachtal“ ...die haben doch keinen Geschmack..! Weder Asphalt noch Autoabgase weit und breit, denke ich mir, als ich nach einigen Kilometern wieder an der von mir geliebten Landstraße 434 ankomme.Schnell den Motor an und mit ordentlich PS geht es im Überholmanöver zurück auf die Autobahn. Ich reibe mir die Augen und versuche meinem Alptraum Herr der Lage zu werden. Glücklich und zufrieden gelange ich nach ein paar Metern in meinen wohlverdienten Stau. Ach herrlich......diese Ironie ;)

      • 3. September 2020

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