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Audrey im Wanderland

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Über Audrey im Wanderland

Hi, ich bin Audrey,
Hamburgerin mit rheinischem Migrationshintergrund.
Meine große Liebe gilt seit 2016 dem Weitwandern, in der Regel auf so gut markierten Wegen, dass ich ohne Navigation klargekommen bin.
Die momentane Situation verweist mich nun aber eher auf das Gute, das so nah liegt. Um ein wenig Abwechslung ins Leben zu bekommen, schaue ich mich hier gerne um, oder plane mögliche Touren in der Umgebung.
Und seit ich mir endlich wieder ein Fahrrad gekauft habe, gibt es noch sehr viel mehr Neues zu entdecken.
Meine bisher erlaufenen knapp 3.000 Kilometer habe ich zwar nicht auf komoot dokumentiert, dafür aber auf meinem Blog.
Dort findest du neben Jakobswegen auch Mehrtageswanderungen durch Deutschland, wie etwa den Malerweg, den Harzer Hexenstieg, den Mosel-Camino oder den Rheinsteig.
Künftig werden diese Touren sicher auch hier auftauchen - momentan plane ich nämlich meine nächste Weitwanderung auf dem Stormarnweg, der vor den Toren Hamburgs startet und bis Lübeck geht.
Also - stay tuned

Distanz

761 km

Zeit in Bewegung

127:21 Std

Letzte Aktivitäten
  1. Audrey im Wanderland war wandern.

    8. November 2020

    03:39
    20,9 km
    5,7 km/h
    80 m
    90 m
    Liane A-G, Wandern in Norddeutschland und 15 anderen gefällt das.
    1. Audrey im Wanderland

      Den Alsterwanderweg im
      Herbst kann ich echt nur empfehlen! Wunderschön gefärbtes Laub an den Bäumen und auf dem Boden.
      Gerade die ersten Kilometer sind ein Träumchen. Die Füße versinken im Laub und es ist absolut verwunschen 😍
      Gern wäre ich die verbliebenen 6 Kilometer bis nach Hause gelaufen, aber die Dunkelheit hat mich ein wenig überrascht. Traumhaft war es dennoch. Der Vitamin-D-Speicher sollte also wieder randvoll sein.

      • 8. November 2020

  2. Audrey im Wanderland war wandern.

    7. November 2020

    Karin Kreutz, Liane A-G und 6 anderen gefällt das.
    1. Audrey im Wanderland

      Man nehme zwei Freundinnen, eine Hundedame und ein Navi und gebe Klövensteen ein. Learning des Tages: es gibt neben dem gleichnamigen Waldes oberhalb von Wedel eine gleichlautende Straße in der Nähe von Bönningstedt bei Quickborn.
      Was soll‘s - wenn wir schon mal hier sind, laufen wir eben hier. Sonnenschein und Herbst gibt es auch rund um Tangstedt.
      Das Motto „Verlaufen“ begleitete uns den Weg über, wie unschwer an den kleinen „Blinddärmen“ auf dem GPX-Track zu erkennen ist. Bei unserem Versuch, dem Asphalt zu entkommen, trugen wir auf dem ersten Teil den Sieg davon. Im zweiten Teil gewannen die Sackgassen. Schön war es trotzdem ☀️🍁🌳

      • 7. November 2020

  3. Audrey im Wanderland war wandern.

    1. November 2020

    Liane A-G, Fernwehyvi und 9 anderen gefällt das.
    1. Audrey im Wanderland

      Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber der anstehende Lockdown gibt mir nicht gerade einen Energieschub.🦦
      Also musste ich mir ordentlich in den Hintern treten, um dann doch mal die Nase in die frische Luft zu halten. Wie immer war das die beste Entscheidung 🍁🤎

      • 1. November 2020

  4. Audrey im Wanderland war wandern.

    25. Oktober 2020

    Karin Kreutz, Vita K. und 11 anderen gefällt das.
    1. Audrey im Wanderland

      Ok, ich gebe zu, als mittendrin der Regen so richtig anfing, war ich nicht sonderlich begeistert.
      Aber irgendwie war es dann doch oder gerade deswegen schön.
      Und jetzt gibt es Suppe 😋
      Aufwärmen at its best

      • 25. Oktober 2020

  5. Audrey im Wanderland war wandern.

    17. Oktober 2020

    Bernhard Neumayer, Karin Kreutz und 11 anderen gefällt das.
    1. Audrey im Wanderland

      Nicht so ein Spektakel wie gestern, aber es geht auch, wenn man quasi vor der Haustür startet.
      Vom Eppendorfer Mühlenteich, vorbei an Tarpenbek und Kollau bis ins Niendorfer Gehege und zurück.
      Was die Tour allerdings mit der gestrigen gemeinhat: sie ist nicht ganz korrekt, denn am Ende hab ich vergessen, die Navigation wieder an zu machen 😂
      Der Weg war der Gleiche wie auf dem Hinweg 🤓

      • 17. Oktober 2020

  6. Audrey im Wanderland war wandern.

    16. Oktober 2020

    03:12
    21,8 km
    6,8 km/h
    350 m
    350 m
    Karin Kreutz, Alsterblitz und 9 anderen gefällt das.
    1. Audrey im Wanderland

      Eigentlich wäre ich heute bei einer Blogger-Veranstaltung am Rhein gewesen. Doch statt bei den aktuellen Zahlen quer durch Deutschland zu fahren, blieb ich im Norden, schnappte mir einen guten Freund und eroberte das Umland von Zarrentin.Bitte was für eine traumhafte Tour auf Waldwegen am Neuenkirchener See und zurück entlang des Schaalsees inklusive Abstecher zur Insel Kampenwerder dabei herauskam! Hier verläuft übrigens die Grenze zwischen MeckPomm und SchleHo.
      Meine Highlights waren mit Sicherheit die hübschen Anglerhäuschen, der kleine Bootssteg auf der Insel, die 300 Jahre alte Klopstockeiche und dann die Mininbadestelle mit dem kristallklaren Wasser 💙 Das war definitiv nicht das letzte Mal!
      Beim Aufzeichnen gab es allerdings einen Fehler: das Stück vom Ausgangspunkt in Boissow bis Zarrentin sind wir gefahren, nicht gelaufen. Klassisches „Upps“ - glatt vergessen, die Aufzeichnung zu stoppen 😇

      • 16. Oktober 2020

  7. Audrey im Wanderland war wandern.

    5. Oktober 2020

    Kathleen, Liane A-G und 21 anderen gefällt das.
    1. Audrey im Wanderland

      Der letzte Tag kommt wohl immer mit einer Mischung aus Stolz und Wehmut seines Weges. Erst um halb elf ging es los, bewölkt mit guten Chancen auf Niesel. Der Weg war prima zum Auslaufen, aber wahrlich nicht sonderlich spektakulär. Breite Schotterpfade und Waldwege gaben sich die Klinke in die Hand. Es ging entspannt abwärts. Zweimal gelang mir der Zaubertrick: „Gleich kommt die Sonne raus“ und dann kam sie. Mit La-Ola-Wellen für einen Nordic-Walking-Mann und eher unbeeindruckten Blicken auf kleine Aussichten, näherten wir uns unaufhaltsam unserem Ziel Tuttlingen. Im kleinen Ort Rußberg hatten wir richtig Glück. Das Gasthaus hatte eigentlich bis 14 Uhr geschlossen, doch die Dame sah uns, bat uns rein und servierte uns Brot, das erst vor 10 Minuten den Steinofen verlassen hatte. Köstlich. Vorbei am Naturdenkmal Schwarzes Tor und an Bettelmanns Höhle schauten wir um halb fünf auf Tuttlingen. Eine halbe Stunde später standen wir am Ausgangspunkt (bzw. unserem Endpunkt). Konfetti und Glamour gab es nicht, das Schild hätten wir fast übersehen. Aber es reichte, zu wissen, was für eine Leistung da vollbracht ist. Mit mitgebrachtem Schnaps wurde auf das Happening angestoßen. Inzwischen sitze ich im Nachtzug und reise mit einem Schatzkästchen voll gigantischer Aussichten, beeindruckender Landschaften und zu Herzen gehender Begegnungen nach Hause. Manche waren kurz, andere länger. Der Albsteig hat sich definitiv seinen Platz in meinem Wanderherz erkämpft und ich freue mich sehr, dass ich ihn in Auszügen mit euch teilen durfte.

      • 5. Oktober 2020

  8. Audrey im Wanderland war wandern.

    4. Oktober 2020

    03:36
    17,9 km
    5,0 km/h
    670 m
    350 m
    Roland G Punkt, Liane A-G und 21 anderen gefällt das.
    1. Audrey im Wanderland

      Tag 15: Schömberg - Klippeneck (+5,5 km)Um zehn ging es durch Tannenwald los zurück in Richtung des Albsteigs. Es pfiff heftiger Wind, wenn man nicht im Wald war. Über Wiesen und durch lokale Industriegebiete näherten wir uns dem Hummelsee. Erste Pause vor dem Aufstieg zum Oberhohenberg, auf den der Hochberg folgte (mit der Namenswahl war man hier wohl
      ganz besonders kreativ). Als letztes wartete der Lemberg, vor den der liebe Gott aber noch eine Hängebrücke gehängt hatte. Ich schaffte sie ohne weitere (Höhen-)Angst und stiefelte dann den Lemberg hoch, der einen Aussichtsturm hat, an dem ich nicht vorbeikam. Mit wackeliger Plattform (Wind) und wackeligen Knien (nicht 100% schwindelfrei), dafür aber mit 360-Grad-Blick bis zu den Alpen. Danach folgte eines der tristesten Stücke des gesamten Albsteigs: es ging ca 2 (gefühlt 5) km durch den Ort Gosheim, der, sowieso schon komplett charmelos, am Ende mit einem 18%igen Anstieg auf Beton aufwartete. Als wir dann auch noch einen Waldhügel hinaufgekraxelt waren, hatten wir es geschafft und wurden mit einer freien, hölzernen Sonnenliege und einem wunderbaren Panorama belohnt. Von hier waren es nur noch 3,5 km bis ans Ziel, dem Klippeneck. Da es hier nichts zu Essen gibt, machten wir noch 2,7 km Abenspaziergang - hin und wieder zurück, versteht sich. Beim Essen ließ sich ein kleiner Streifen Sonnenuntergang bewundern und auf dem Rückweg kam endlich mal meine Stirnlampe im Wald zum Einsatz

      • 4. Oktober 2020

  9. Audrey im Wanderland war wandern.

    3. Oktober 2020

    04:36
    22,0 km
    4,8 km/h
    730 m
    980 m
    Mo, Bernhard Neumayer und 22 anderen gefällt das.
    1. Audrey im Wanderland

      Um halb zehn brach ich im Nebel-Niesel auf und wurde kurz dem Ort Laufen, vom Regen kalt erwischt. Nach 15 Minuten hatte ich Glück und richtete mich sogleich häuslich für eine geschlagene Stunde in einem Unterstand ein. Als es heller wurde, ging ich weiter. Reingelegt! Plötzlich schüttete es wieder. Ich war inzwischen mit dem Müllsack-Regenrock ausgestattet, verlor aber dennoch schnell den Spaß im Wald. Erst als ein kleiner Fuchs 🦊 meinen Weg kreuzte, stieg die Laune.
      Der Anstieg zum Berg Hörnle brachte die gute Stimmung dann komplett zurück. Es war traumhaft. Bemoost und in allen Grüntönen auf schmalen Wegen, die oft unter mir vibrierten, stieg ich auf knapp 950 Meter. Oben schien plötzlich die Sonne und ich hatte die ganze Herrlichkeit für mich. Die Blicke auf den abziehenden Regen - unbezahlbar. Über Wiesen und Felder ging es auf den Lochenstein. Die Aussicht war wieder spektakulär. Weg vom Albsteig über einen Weg für „geübte Wanderer“ landete ich mitten in einen Schaf-Abtrieb, kletterte dann zum gespaltenen Fels, dem ersten 1.000er. Hier war nun der gut-Wetter-Feiertagstourismus in vollem Gange und so ging es schnell weiter. Es galt, den Plettenberg zu meistern. Oben auf 1.002m war ich recht enttäuscht, denn die Wege umrundeten hauptsächlich einen hässlichen Steinbruch mit See. Die Aussicht war okay, aber mehr auch nicht. An der angeschlossenen Hütte war Zeit für die tägliche Spezi. Dann ging es dann an den Abstieg direkt zum Hotel, das etwas abseits des eigentlichen Weges liegt. So fiel das Stück für Schwindelfreie, das der Albsteig vorsieht, leider aus

      • 3. Oktober 2020

  10. Audrey im Wanderland war wandern.

    2. Oktober 2020

    04:29
    23,2 km
    5,2 km/h
    770 m
    460 m
    Arno, Alsterblitz und 26 anderen gefällt das.
    1. Audrey im Wanderland

      Nach einem Abstecher zur schwarzen Madonna (Kopie des Originals aus Einsiedeln) scheucht der Weg einen zu Beginn gleich zünftig aufwärts. Und glaubt mir, ich fluche lauthals über eine matschige Passage, bei der mehrfach weder Schuhe noch Stöcke wirklich Halt finden. Die Gegend hier heißt Killertal - finde ich mehr als bezeichnend 👻
      Endlich oben erfreut die Hohenzollernburg, diesmal von sanften Pastelltönen umgeben. Nächstes Highlight ist der Hangende Stein, der über eine kleine Brücke erreicht wird, weil er so weit nach vorne hängt.
      Im Wanderheim Nägelehaus gibt es eine Spezi. Kaum wieder draußen, ist das Wetter plötzlich umgeschlagen: Der Herbst ist da. Es pfeift ein starker Wind in der Wacholderheide, die Bäume im Wald ächzen. Es geht entlang der Kante bis nach Onstmettingen. Hier beginnt ein ödes Stück aus Feldwegen, Anstiegen und phantasielosen Waldwegen. Das letzte Highlight wartet dann aber nur mal 500 Meter von meinem Hotel entfernt: der 920m hohe Böllat, ein nach drei Seite steil abfallendes Plateau, auf dem der Wind so heftig pfeift, dass ich meine Stöcke festhalten muss. Der Blick ist gigantisch und so toll, dass ich vor dem Abendessen noch mal hingegangen bin. Auch wenn der Sonnenuntergang ausfiel, erwarteten mich faszinierende Lichtspiele.

      • 2. Oktober 2020

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