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Über Finish

FinishspartWasser – InitiativeUnberührte Natur, idyllische Landschaften, malerische Weitblicke über unsere Wälder – was sonst
jedes Wandererherz beflügelt, ist heute nicht mehr ganz das, was es einmal war: Unseren Wäldern
sieht man die Trockenzeiten der letzten Jahre an. Die einst so stolzen Forstgebiete unserer Region
brauchen unsere Hilfe.
Deshalb setzt sich die Geschirrspülmittel-Marke Finish dafür ein, dass wir alle bewusster mit der
Ressource Wasser umgehen, damit unsere Natur wieder aufatmen kann. Die komoot-Collections von
Finish wollen darauf aufmerksam machen, wie es um den deutschen Wald steht und dazu
inspirieren, im Alltag mehr Wasser zu sparen.
Als ersten Schritt können wir zum Beispiel damit aufhören, unser Geschirr vorzuspülen, bevor wir es
in die Spülmaschine geben. Denn noch spülen 44% der Deutschen ihr Geschirr vor und dabei werden
jedes Mal bis zu 24 Liter Wasser verbraucht. Somit verschwenden wir allein in Deutschland jährlich
über 25 Milliarden Liter Wasser – und das nur, weil wir Geschirr vorspülen. 1 Die Initiative
#FinishspartWasser will Schluss machen mit Vorspülen.
Und Finish geht mit der Mission #FinishspartWasser noch einen Schritt weiter: Gemeinsam mit der
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) werden 2021 25.000 Bäume gepflanzt, um unsere
Wälder wieder aufzuforsten.

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Letzte Aktivitäten
  1. Finish hat eine Wanderung geplant.

    7. Juni 2021

    02:54
    10,4 km
    3,6 km/h
    190 m
    190 m
    Samweis, Lutz und 12 anderen gefällt das.
    1. Finish

      Ein Moor für trockene Füße: Das Schützenbergmoor bei Oberhof ist der einzige Hochmoorlehrpfad in Thüringen. Auf einem 230 Meter langen, barrierefreien Steg kannst du das etwa fünf Hektar große Hochmoor und seine seltene Tier- und Pflanzenwelt entdecken.

      Der Moorkörper ist ganze 2.500 Jahre alt und zweieinhalb Meter dick. Er wächst jedes Jahr um einen Millimeter – natürlich vorausgesetzt, das Moor muss keine extrem langen Dürreperioden überstehen. Bei einem Spaziergang kannst du Moos-, Rausch- und Krähenbeeren sowie den Rundblättrigen Sonnentau entdecken.

      Das Moor liegt in einer Höhe von 890 Metern. Das Gebiet zählt um die 180 Nebeltage. Wer es etwas mystisch mag, ist an so einem Tag genau richtig im Schützenbergmoor. Damit es seine hohe Feuchtigkeit erhält, benötigt das Moor fünf Grad als Jahresmitteltemperatur und 1.200 Millimeter im Jahr Niederschlag. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass die Klimaerwärmung auch hier Auswirkungen haben kann.

      Deine Wanderung startet in Oberhof, das übrigens auch einen Stadtbummel wert ist. Hier entdeckst du viele tolle mit Schieferschindeln verkleidete Häuser, die ihren ganz eigenen Charme entfalten. Weiter geht es auf dem Rennsteig zum Schützenbergmoor, das du auf dem Steg erkundest.

      Für ein frisch gezapftes Wasser legst du auf dem Rückweg noch einen Stopp am Veilchenbrunnen ein. Auf dem Rückweg lohnt sich eine Einkehr in der Thüringer Hütte: Probiert doch mal eine Rostbratwurst in der Semmel. Leeeecker!

      • 7. Juni 2021

  2. Finish hat eine Wanderung geplant.

    30. Mai 2021

    Anna, Marie und 6 anderen gefällt das.
    1. Finish

      Dürreschäden und Borkenkäfer: Der Thüringer Wald leidet. Das gilt besonders für die Kyffhäusergegend, weil der kleine Ort Artern 2020 als der trockenste Ort Deutschlands gilt. Nirgendwo in Deutschland fällt weniger Regen als hier. Die Feuerwehr hat Probleme mit dem Löschwasser, die Angler mit ausgetrockneten Gewässern, zudem leider die Qualität des Trinkwassers. Das Bärental liegt etwas südlich von Artern und sieht auf den Fotos noch recht saftig und grün aus.

      Doch wanderst du über die Hängebrücke hinüber in den Wald, siehst du die deutlichen Spuren der Dürre. Teilweise sind Bäume kahl, einigen sind schon umgeknickt, wieder andere sehen einfach nur richtig vertrocknet und krank aus. Auf einer Wanderung zur spektakulären Hängebrücke siehst du aber auch, warum die Natur in dieser Gegend so schützenswert ist. Sie ist wunderschön und bietet vielen Tier- und Pflanzenarten ihren Lebensraum.

      Du startest an der Bushaltestelle in Reinsdorf und wanderst erstmal zu einem Rastplatz. Hier kannst du an der Rehraufe kurz innehalten, einen Schluck trinken und dich auf die tolle Wanderung einstellen. Weiter geht es mitten hinein ins Tal, aus dem nur dieser eine Weg hinein und auch wieder hinausführt. Bald erreichst du die Hängebrücke, auf der du über eine Schlucht wanderst. Zurück geht es dann über den Enzian Wiesenweg, der dich mit seiner Blumenvielfalt verzücken wird.

      • 7. Juni 2021

  3. Finish hat eine Wanderung geplant.

    30. Mai 2021

    Anna, Became und 3 anderen gefällt das.
    1. Finish

      Mal ist er da, mal nicht. Der Bauerngraben im Harz ist echt eine Wundertüte und führt dir vor Augen, wie es wäre, wenn ein Teich aufgrund der Dürre einfach nicht mehr da wäre. Der Bauerngraben ist ein episodischer See oder auch Schwindenbecken genannt, in dem der Glasbach versickert. Der See ist dadurch charakterisiert, dass er plötzlich trocken fallen kann, wenn sich beispielsweise der Abfluss durch Auflösen von Material wie herabgestürztes Gestein öffnet.

      Wenn der Bauerngraben einmal mit Wasser gefüllt ist, kann er maximal 4,3 Hektar groß werden und etwa 200.000 Kubikmeter Wasser umfassen. Seit 1961 ist das Gebiet unter Naturschutz gestellt. Der Bauerngraben heißt auch Hungersee, was mit dem Wissen um sein plötzliches Verschwinden ganz schön sinnig erscheint. Die Südharzer Gipskarstlandschaft mit ihrem besonderen See-Phänomen kannst du zu Fuß sehr gut erkunden.

      Du startest in Questenberg, wo du zum Beispiel die gleichnamige Burgruine besichtigen kannst. Weiter geht es Richtung Bauerngraben. Nach etwas zwei Kilometern erreichst du zunächst einen Parkplatz mit Infotafeln. Von dort ist es dann nicht mehr weit bis zum See – oder zu dem, was davon übrig geblieben ist.

      Nun geht es wieder etwa 50 Meter bergauf, bis du eine wundervolle Aussicht auf den Bauerngraben genießen kannst. Hier befinden sich auch die Klippen, die dem See eine prächtige Kulisse verleihen. Aber Vorsicht ist geboten: Vom Weg solltest du nicht abweichen, weil sich in der Karstlandschaft auch mal Spalten auftun. Nachdem du den Bauerngraben umrundet hast, geht es wieder zurück nach Questenberg – freu dich auf eine leckere Einkehr.

      • 7. Juni 2021

  4. Finish hat eine Wanderung geplant.

    30. Mai 2021

    Became, Reiko_nicht Heiko! und 2 anderen gefällt das.
    1. Finish

      Das Dubringer Moor im Landkreis Bautzen ist mit seinen rund 1711 Hektar eines der größten Naturschutzgebiete in Sachsen. Hier zwischen Elbe und Oder entdeckst du auf deiner Tour durch das Moor, vorbei an Teichen und der Aue der Schwarzen Elster ein wahres Paradies für seltene Tier- und Pflanzenarten.

      Einmal lauschst du den dumpfen Rufen der Großen Rohrdommel, dann erblickst du Seeadler über dir, am Abend starten die Unken und Frösche ihr Konzert. Außerdem kannst du fleischfressenden Sonnentau, Moosbeeren oder Wollgraswiesen begutachten. Dein Fernglas gehört auf jeden Fall in dein Gepäck.

      Doch auch dieses wunderschöne Naturidyll hat mit dem Wassermangel der Region zu kämpfen. Eine Dürreperiode können Moore prinzipiell gut wegstecken. Wenn es dann wieder regnet, saugt sich das Moor wieder voll mit Wasser und ist wieder versorgt. Zu lang trocken fallen darf das Moor aber nicht, weil sonst die Gefahr droht, dass es dauerhauft schrumpft.

      Das fördert auch die Bewaldung zum Beispiel durch Kiefern, die dem Moor dann zusätzlich Wasser entziehen. Das würde das Moor und gleichzeitig wertvollen Lebensraum unwiderruflich zerstören. Renaturierungsmaßnahmen wie das Zuschütten von Entwässerungsgräben helfen den Mooren, auch längere Dürrephasen gut zu überstehen.

      Auf dem Krabat-Rundweg rund um das Moor gehst du auf Tuchfühlung mit dieser wunderschönen Region. Du startest am Bahnhof in Wittichenau-Kulow und kannst somit auch problemlos mit der Bahn anfahren. Das Moor umrundest du im Uhrzeigersinn. Nach etwa neun Kilometern auf gutem Wanderweg erreichst du die Pechteiche, die früher mal zum Fischen gedacht waren. Und weiter geht es auf dem Krabat-Rundweg, auf dem du die Schauplätze einer sorbischen Sage entdeckst.

      Den perfekten Überblick über das Moorgebiet erhältst du auf dem Turm am Wegesrand. Vor allem hier solltest du dein Fernglas parat haben. Weiter geht es über den Deichweg wieder Richtung Ausgangspunkt. Etwa vier Kilometer vor der Ortschaft bietet sich eine Einkehr ins Fischlokal an, in dem auch heimische Fische serviert werden.

      • 7. Juni 2021

  5. Finish hat eine Wanderung geplant.

    25. Mai 2021

    Became und Michael gefällt das.
    1. Finish

      Fehlender Niederschlag macht auch unseren Seen und Flüssen zu schaffen. Im Starnberger See wurden 2018 beispielsweise vierzig Zentimeter weniger Wasser als normal gemessen. Das war der niedrigste Stand seit 110 Jahren. Tendenz sinkend. Zwar hat der See südwestlich von München dadurch noch nicht an Schönheit eingebüßt, doch wer weiß, wie sich der Wasserstand in den kommenden Jahren entwickelt?

      Start der knapp 14 Kilometer langen Runde ist am Bahnhof in Possenhofen auf der Westseite des Sees. Du wanderst auf einem herrlichen Panoramaweg Richtung Norden und lässt dabei deinen Blick über das Wasser schweifen. Kurz vor Starnberg biegst du nach links ab und nimmst Kurs auf die Maisinger Schlucht. Der Weg führt dich am Ufer des gemächlich fließenden Maisinger Bachs durch die wildromantische Schlucht.

      Am Maisinger See angekommen, hast du dir eine ausgiebige Pause verdient. Lass deinen Blick über das Naturschutzgebiet schweifen und halte die Augen nach Vögeln offen. Falls du kein eigenes Vesper eingepackt hast, findest du beim Seehof eine große Auswahl für eine Stärkung. Bald schon verlässt du den ruhigen Wald und wanderst zurück zum Ausgangspunkt der Tour. Wie wäre es zum Abschluss mit einer Abkühlung im Starnberger See? Nicht weit vom Bahnhof entfernt, findest du eine super Badestelle.

      • 25. Mai 2021

  6. Finish hat eine Wanderung geplant.

    25. Mai 2021

    Jürgen, Became und Michael gefällt das.
    1. Finish

      Die Wälder leiden unter Stress: Fehlender Niederschlag lässt den Boden austrocknen und das Grundwasser sinken. Dadurch wird es für die Bäume immer schwieriger, sich mit ausreichend Wasser zu versorgen – besonders für die Fichten, die mit ihren flachen Wurzeln nicht mehr bis ans Grundwasser kommen. Das sorgt für trockene Wälder und absterbende Bäume. Besonders drastisch lässt sich das im Schwarzwald beobachten, der Mitte des 19. Jahrhunderts im großen Stil mit Fichten aufgeforstet wurde. Ein Bild von den trockenen Wäldern kannst du dir auf dieser Runde um Schramberg im mittleren Schwarzwald machen.

      Los geht die knapp 24 Kilometer lange Wanderung am Parkplatz „Am Hammergraben“, am Ufer der Schiltach. Mit ihren knapp 1.000 Höhenmetern erwarten dich auf der Strecke einige knackige Anstiege, dafür wirst du mit herrlichen Blicken auf die Stadt der Uhren und in die angrenzenden fünf Täler belohnt. Besonders fürstlich lässt sich das Panorama auf den Mauern der drei Burgruinen genießen, die du unterwegs passierst.

      Wie sich das für eine Fünf-Täler-Stadt gehört, führt dich die Runde in einem abwechslungsreichen Auf und Ab rund um die Stadt. Sollte dir die komplette Runde zu lang sein, dann kannst du jederzeit abkürzen und wieder direkt hinab in die Talstadt wandern. Pack für die Strecke ausreichend Proviant ein, unterwegs gibt es keine Einkehrmöglichkeiten. Am Ende der Tour hast du dir eine gemütliche Einkehr mehr als verdient.

      • 26. Mai 2021

  7. Finish hat eine Wanderung geplant.

    25. Mai 2021

    Became, Alex und 2 anderen gefällt das.
    1. Finish

      Vor etwa 11.700 Jahren, als die letzte Eiszeit zu Ende ging, entstanden in ganz Deutschland Hochmoore, so auch auf der Hornisgrinde. Der 1.165 Meter hohe Berg im Nordschwarzwald hat dafür die perfekten Voraussetzungen geboten – damals. Denn das Eingreifen des Menschen und fehlender Niederschlag stellen die Natur vor enorme Herausforderungen, den Lebensraum im Einklang zu halten. Deshalb ist es umso wichtiger, solche fragilen Lebensräume wie das Hochmoor auf der Hornisgrinde besonders zu schützen.

      Auf dieser gut 17 Kilometer langen Rundwanderung lernst du den markanten Schwarzwaldgipfel mit seinen drei Türmen kennen. Startpunkt der Tour ist am Parkplatz beim Mummelsee, ein beliebtes und bekanntes Ausflugsziel. Wenn du den Touristen aus dem Weg gehen möchtest, lohnt es sich, früh morgens mit deiner Wanderung zu starten. Du verlässt den Mummelsee jedoch schon bald und tauchst in den dichten Wald ein.

      In einem weiten Boden wanderst du durch den Schwarzwald. Das erste Highlight auf deiner Wanderung: der Blick auf den Wilden See, der wohl idyllischste See im Schwarzwald. Falls du Zeit hast, dann lohnt sich der steile Abstieg hinab ans Ufer (dem natürlich ein ebenso steiler Aufstieg folgt). In der Darmstädter Hütte kannst du dich danach stärken. Mit einer fantastischen Aussicht auf die Rheinebene wanderst du dann zum Gipfel der Hornisgrinde.

      Du gehst auf Bohlenwegen durch die traumhafte Moorlandschaft auf den höchsten Berg im Nordschwarzwald. Bleibe bitte immer auf den ausgezeichneten Wegen, um die Natur zu schützen. Vom Aussichtsturm auf dem Gipfel hast du einen herrlichen Rundumblick auf die bewaldeten Schwarzwaldgipfel, die flache Rheinebene und die gegenüberliegenden Vogesen. Von hier ist es nicht mehr weit zurück zum Mummelsee.

      • 26. Mai 2021

  8. Finish hat eine Wanderung geplant.

    25. Mai 2021

    Kerstin, Became und 5 anderen gefällt das.
    1. Finish

      Von Rosenheim bis zu den Alpen erstreckt sich der größte Moorkomplex Süddeutschlands. Im 19. Jahrhundert bauten die Menschen im großen Stil in den Hochmooren Torf ab, so auch bei Rauchling. Die Folge: trockene Heiden und Moorwälder. Umso wichtiger sind deshalb Projekte zur Renaturierung der Feuchtgebiete, dessen Erfolge du auf deiner heutigen Wanderung kennenlernen wirst. Denn in den Hochmooren finden gefährdete Pflanzen und vom Aussterben bedrohte Tiere einen geschützten Lebensraum. Außerdem speichern Moore Wasser, verbessern die Wasserqualität und bringen Kühlung in heißen Sommern.

      Start deiner Entdeckungsrunde durch die Sterntaler und Nickelheimer Filze ist am Wanderparkplatz bei Nickelheim, südlich von Rosenheim. Auf der gut 17 Kilometer langen Runde tauchst du ein in die teils mystische, teils zauberhafte Welt der Moore, auch Filze genannt. Lass dir Zeit auf deiner Wanderung durch die herrliche Landschaft, so kannst du seltene Vögel beobachten und die prächtige Pflanzenwelt entdecken. Zu Beginn durchstreifst du die Sterntaler Filze, macht einen Stopp an den Kaltenbachteichen und spazierst durch das Nickelheimer Moor wieder zurück. Auf einem Moorlehrpfad erfährst du mehr über die Besonderheiten des Lebensraums und kannst vom Aussichtsturm deinen Blick weit schweifen lassen.

      Bleib auf deiner Wanderung durch das Naturschutzgebiet bitte stets auf den ausgewiesenen Wegen, um die Feuchtgebiete nicht zu zerstören und seinen Bewohnern die verdiente Ruhe zu lassen. Unterwegs kommst du an mehreren Aussichtsplätzen vorbei. Fernglas und Kamera also nicht vergessen.

      • 26. Mai 2021

  9. Finish hat eine Wanderung geplant.

    18. Mai 2021

    Became und Michael gefällt das.
    1. Finish

      Trockene Wiesen und Heiden, kahle Felsen und sonnengebräunte Hänge – Trockenheit ist für manche Tier- oder Pflanzenarten Gift, aber für andere wiederum eine Chance. Die artenreichen Trockenwiesen im Jurapark Aargau bieten einen einzigartigen Lebensraum für seltene Flora und Fauna. Hier triffst du auf eine bunte Insektenvielfalt, Feldhasen und Füchse und kannst dich an seltenen Orchideen erfreuen.

      Im Jurapark begibst du dich auf die Spuren der Zeitgeschichte: Neben Meeresüberflutungen und Gebirgsfaltungen vor langer, langer Zeit prägen Stürme, Erosion und Dürreperioden bis heute die Landschaft. Die Tour startet am Bahnhof Stein-Säckingen bei Bad Säckingen. Von hier steigst du stetig bergauf in den Geopark. Bleib ab und zu mal stehen und genieße den Ausblick bis in den Schwarzwald.

      Auf dem Dschungelpfad passierst du einen Wald, der sich nach Sturm Lothar im Jahr 1999 ganz sich selbst überlassen ist. Ein sehr urtümliches Erlebnis! Über den Tiersteinberg geht's rauf zu einer liebevoll eingerichteten Feuerstelle mit atemberaubendem Ausblick – und gleichzeitig dem Höhepunkt der Runde. Um dich herum triffst du immer wieder auf braungetrocknete Kiefern.

      Ein Abstecher führt dich zur eindrucksvollen Ruine der Burg Alt-Tierstein, die vom 11. bis in 15. Jahrhundert bewohnt wurde. Man vermutet, dass sie im 14. Jahrhundert teilweise durch ein Erdbeben zerstört wurde. Dann wanderst du noch ein paar Meter hinauf und ab hier stets flach, aber tendenziell abwärts zurück nach Bad Säckingen.

      • 18. Mai 2021

  10. Finish hat eine Wanderung geplant.

    18. Mai 2021

    Heidi, Became und Michael gefällt das.
    1. Finish

      Es ist erst gut ein Jahr her, da bildeten sich trockene Risse auf dem Boden und zahlreiche Boote lagen auf dem Trockenen. Wenig Schnee in den Wintermonaten und ausbleibende Niederschläge in den Frühlingsmonaten führten beim größten Stausee der Schweiz, dem Sihlsee, im April 2020 zu einem dramatischen Absinken des Wasserspiegels – eine tötliche Bedrohung für Fische und andere Wasserlebewesen. Durch den Bau des Stausees im Jahre 1932 wurden bereits zahlreiche Flach- und Hochmoore der Region trockengelegt. Nun ist der See selbst betroffen.

      Auf dieser Tour startest du am Bahnhof Einsiedeln und unternimmst einen Abstecher zum Kloster, das den Ort erst so richtig bekannt gemacht hat. Immerhin ist es ein Wallfahrtsort auf dem Jakobsweg. Dann geht es hinunter zum Ufer des Sihlsees. Im Sommer ist er ein beliebter Spot für Surfer und Segelsportler. Das setzt natürlich immer einen gewissen Wasserspiegel voraus.

      An seinem Ufer entlang wanderst du bis kurz vor die beeindruckende Viaduktstrasse, die sich über den See erstreckt. Dann steigst du hinauf in den Klosterwald. Von hier oben hast du noch einmal einen schönen Blick auf die Landschaft. Im Wald findest du immer wieder Rastplätze mit Feuerstellen. Eine romantische Vorstellung für den Feierabend. Allerdings steht und fällt auch diese mit steigender Trockenheit. Bei erhöhter Waldbrandgefahr ist die Nutzung nicht erlaubt.

      Über ein paar Serpentinen geht es wieder hinab nach Einsiedeln, noch einmal vorbei am Kloster und zurück zum Bahnhof, wo die Tour endet.

      • 18. Mai 2021

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