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I amsterdam
 

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Über I amsterdam

With more than 800 years of history to discover, Amsterdam is rich with fascinating attractions and sights. From ancient castles to magnificent museums, secret courtyards to quaint cobbled streets, and the city's world-famous canals. Of course, no visit to Amsterdam is complete without a walk or bike ride along these fantastic sights.

Distanz

7,83 km

Zeit in Bewegung

01:31 Std

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  1. I amsterdam war wandern.

    25. November 2021

    00:59
    2,78 km
    2,8 km/h
    0 m
    0 m
    jolanker gefällt das.
    1. I amsterdam

      Das alte jüdische Viertel mag im letzten Jahrhundert fast ausgelöscht worden sein, aber die Geschichte hier bleibt greifbar. Liesbeth Bijvoet vom Jüdischen Kulturviertel führt uns zu ihren Lieblingsplätzen.Zu Beginn des letzten Jahrhunderts war das Viertel in der Nähe von Waterlooplein und De Plantage noch als Jodenbuurt bekannt; das Viertel, in dem einst viele jüdische Amsterdamer lebten. Heute wird es als Jüdisches Kulturviertel bezeichnet: ein Ort, an dem Sie in unmittelbarer Nähe das Jüdische Historische Museum, die Portugiesische Synagoge, die Hollandsche Schouwburg und das Nationale Holocaust-Museum finden. Die jüdische Geschichte Amsterdams, oder auf jiddisch Mokum, ist hier noch sichtbar, obwohl ein Großteil dieser Zeit nicht überliefert ist.„Wenn ich jetzt außerhalb vom Historischen Museum jüdisch aus, merke ich , dass so viel geändert hat. Auch in meinem Leben als Amsterdammer. Ich benutzen die Plein zu besuchen, aber das einzige , was ich erkennen immer noch der Geruch von Second-Hand - Kleidung “, sagt Liesbeth Bijvoet, Geschäftsleiterin des Jüdischen Kulturviertels. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrten nur wenige jüdische Einwohner zurück, woraufhin zügellos abgerissen und ersetzt wurde. „Aber weil sich noch vieles verändert, fallen mir auch immer mehr neue Details oder Gebäude auf. Dadurch entdecke und schätze ich die Nachbarschaft immer wieder neu.“ Was Sie bei Ihrem Besuch im Jüdischen Kulturviertel unbedingt sehen müssen? Beifuß gibt Tipps.Liesbeth Beifuß
      Seit 2012 ist Liesbeth Bijvoet Geschäftsleiterin des Jüdischen Kulturviertels, zu dem das Jüdische Historische Museum, die Portugiesische Synagoge, die Hollandsche Schouwburg und das National Holocaust Museum gehören. Deshalb besucht sie diesen Stadtteil seit neun Jahren täglich. In Amsterdam geboren und aufgewachsen, sieht Bijvoet wie kein anderer die große Bedeutung der jüdischen Kultur für unsere Stadt.
      Extra: Die grüne Weesperstraat
      Die Weesperstraat war einst die Hauptverkehrsader des jüdischen Viertels, das von den Bewohnern auf Jiddisch Wazepergas genannt wurde. Nach dem Krieg wurde die menschenleere Straße abgerissen und neu aufgebaut. Jahrelang musste die Straße immer breiter werden; der Plan war sogar, sie in eine dreispurige Straße umzuwandeln. In den 1970er Jahren träumte man laut von einem modernen Boulevard vom Bahnhof Amstel zum IJ. Heutzutage ist es umgekehrt: Immer mehr Menschen fragen sich, wie die Weesperstraat grüner und weniger überfüllt werden kann. Die Weesperstraat wurde in der Nähe des National Holocaust Names Monument verengt, um dem Denkmal und den Fußgängern mehr Platz zu geben. Ein schöner Ort um einen Spaziergang zu machen.

      Extra: Jüdisches Kulturviertel
      In der Nähe des Waterlooplein und De Plantage finden Sie auf weniger als einem Quadratkilometer das Jüdische Historische Museum mit dem Kindermuseum, die Hollandsche Schouwburg, die Portugiesische Synagoge und das Nationale Holocaustmuseum. Sie sind die Orte, an denen Sie an die Vergangenheit des Viertels erinnert werden, aber auch alles über die jüdische Kultur erfahren. Die portugiesische Synagoge beherbergt auch Ets Haim, die älteste aktive jüdische Bibliothek der Welt.

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      • 6. Dezember 2021

  2. I amsterdam war wandern.

    22. Oktober 2021

    1. I amsterdam

      Der Palast am Dam-Platz, die Nieuwe Kerk und die Beurs van Berlage sind wunderschön, aber das Paleiskwartier hat bei genauerem Hinsehen einiges zu bieten. Resident und Bewunderer Richard Francke teilt seine Lieblingsorte.Die engen Gassen, die schönen Gebäude und die uralten Geschichten, die sich hier abgespielt haben: Das Zentrum von Amsterdam ist einer der schönsten Teile der Stadt. Es ist daher schade, dass Amsterdamer so wenig hierher kommen, sagt Anwohner Richard Francke, der auch Vorsitzender des Wirtschaftsverbandes BIZ Dam ist. „Unser Büro liegt am Dam Square und wenn ich aus dem Fenster schaute, sah es immer angenehm beschäftigt aus. Aber seit eineinhalb Jahren ist die Gegend praktisch ausgestorben – bis auf einen einzigen Fotografen.“ Laut Francke haben viele Mitbürger – zu Unrecht – das Gefühl, dort nichts zu tun zu haben. "Aufgrund der enormen Touristenströme im Zentrum und der negativen Berichterstattung darüber meiden viele Bewohner das Zentrum, und das ist schade. Das negative Image nur von Nutella-Geschäften ist nicht richtig, es gibt viel zu genießen Amsterdammers in diesem Teil der Stadt. Zum Beispiel werden Sie noch einzigartigen kleinen Unternehmer und schöne Architektur finden Sie hier.“Als Direktor des Koninklijke Industrieele Groote Club fühlt er sich verpflichtet, seinen Mitbürgern zu zeigen, wie schön das Zentrum ist. „Jeder in der Welt staunt über die Schönheit des Zentrums, aber wir Amsterdammers oft nur zu Fuß vorbei , ohne sie zu zahlen.“ Francke Tipp lautet daher: zu Fuß um und schauen - und verpassen Sie nicht diese Orte.Richard Francke
      Richard Francke ist Direktor des Koninklijke Industrieele Groote Club und Vorsitzender des Wirtschaftsverbandes BIZ Dam. Als Vorsitzender von BIZ Dam will Francke das Paleiskwartier für Amsterdamer wieder attraktiv machen. Der Verein hat unter anderem eine Audiotour entwickelt (siehe Kasten) und setzt sich für weniger Belästigung durch abgestellte Fahrräder am Damplatz ein.
      Extra: Fünf Sterne
      Im Paleiskwartier gibt es nicht nur viele unentdeckte Orte, sondern auch Spitzenküche. Francke: „Die Gegend hat die größte Dichte an Sternerestaurants pro Quadratkilometer in den Niederlanden.“ Sie finden The White Room, Bougainville, The Duchess, Restaurant Flore (früher: Bord'Eau) und Vermeer.
      Extra: Hör zu, aber:
      Möchten Sie mehr über das Paleiskwartier erfahren? Finden Sie den bronzenen Lego-Block – hergestellt vom Künstler Streetart Frankey – auf dem Dam-Platz, scannen Sie den QR-Code und die Audiotour kann beginnen. Die Tour konzentriert sich vollständig auf die Architektur, auf die Geschichten hinter den Gebäuden um Sie herum. Über den Rokin und den Nes wurden auch Audiotouren zusammengestellt, die Sie unter iamsterdam.com/nl/in-en-om-amsterdam/paleiskwartier finden
      Weitere Routen finden Sie unter iamsterdam.com/nl/zien-en-doen/alle-routes

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      • 9. November 2021

  3. I amsterdam war wandern.

    24. August 2021

    1. I amsterdam

      Ab März gehört Weesp offiziell zu Amsterdam. Und das sind gute Nachrichten, denn mit all den gemütlichen Cafés, alten Fassaden und historischen Denkmälern steht Weesp seinem großen Bruder in nichts nach. Christian Pfeiffer – Weesper mit Leib und Seele – gibt Tipps zu seinen Lieblingsplätzen, dazu: Shops, Restaurants und andere lustige Dinge, die es in Weesp zu entdecken gibt.Die Cafés an der Vecht, die Kunsthandwerksläden, die freundlichen Bewohner: Schon beim Betreten des historischen Ortskerns von Weesp spürt man die Gemütlichkeit. Weesper erzählen gerne von ihrer Stadt und sehen es vor allem als positive Entwicklung, dass in den letzten Jahren Horden junger Amsterdamer auf sie zugekommen sind. „Im soziokulturellen Bereich verändert sich Weesp enorm“, sagt Christian Pfeiffer (33) vom Heimatverein Heemschut. „Früher war es eine etwas zurückhaltende und ‚mürrische' Gemeinde, in der es wirtschaftlich nicht immer gut lief. Das hat sich in den letzten Jahren gedreht. Weesp wird wiederentdeckt, und das bringt auch viele neue und junge Leute mit.“Weesp ist dann in voller Entwicklung, es gibt auch viele historische Highlights. Die Stadt hat nicht weniger als 200 Denkmäler.Christian Pfeiffer
      Christian Pfeiffer hat sein ganzes Leben in Weesp gelebt. Er arbeitet für den Heimatverein Heemschut, wo er sich für den Denkmalschutz einsetzt. Darüber hinaus ist er seit seinem 12. Lebensjahr Müller, führt mit seiner Frau die Gin-Brennerei Anker Weesp, ist im Auftrag von GroenLinks Mitglied des Gemeinderats und schreibt auf seinem Blog iloveweesp.nl Geschichtsgeschichten über Weesp.
      Geschichte von Weesp
      Wie andere befestigte Städte wie Naarden und Muiden ist Weesp sowohl Teil der Amsterdamer Verteidigungslinie als auch der Neuen Niederländischen Wasserlinie. Amsterdam investierte lange und intensiv in die militärische Verteidigungslinie, da die Hauptstadt bei einem Fall von Weesp im Krieg leicht zu erreichen wäre. Die beiden monumentalen Festungen sind ein Überbleibsel davon. Durch die Verbindung mit Amsterdam profitierte Weesp auch vom Wachstum Amsterdams am Ende des Mittelalters – was sich an den vielen monumentalen Gebäuden in Weesp ablesen lässt.
      Weitere Routen finden Sie unter iamsterdam.com/nl/zien-en-doen/alle-routes

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      • 27. August 2021

  4. I amsterdam hat eine Fahrradtour geplant.

    10. Juni 2021

    graham Watson, poffuomo und 5 anderen gefällt das.
    1. I amsterdam

      Bijlmer ist das Viertel der Viertel. Der offizielle Name ist Amsterdam-Zuidoost oder Bijlmermeer, aber die Menschen, die hier leben, nennen es einfach nur Bijlmer. Das Viertel hat eine turbulente Geschichte. In den 70er Jahren träumten die Menschen hier noch vom Leben im Grünen, doch in den 80er Jahren setzte der Verfall ein, der seinen Höhepunkt in einem schrecklichen Flugzeugabsturz 1992 fand. Nun endlich wird dieser Stadtteil als junges, buntes Wohnumfeld wieder positiv wahrgenommen.

      Dies ist vielleicht der einzige Ort in den Niederlanden, an dem du die positiven Vibes von 130 Nationalitäten erleben kannst. Wie wäre es mit einem syrischen Mittagessen, einem handgefertigten westafrikanischen Kleid oder den besten Roti von Amsterdam?

      Den Start der Route erreichst du bequem über den Bahnhof Amsterdam Bijlmer ArenA. Diese Station ist nur 15 Minuten vom Stadtzentrum entfernt und wird jährlich von nicht weniger als 23 Millionen Reisenden genutzt.

      Den Anfang macht eine entspannte Fahrt durch einen Park, der einen modernen Mix aus Kultur und Natur zeigt. Dann radelst du zum H-Viertel, wo du die einstige „neue Wohnvision“ sehen kannst: große Wohnungen, die aus dem Grün herausragen, mit bunten Wandmalereien an den Seitenwänden, die von verschiedenen zeitgenössischen Künstlern geschaffen wurden.

      Stell dein Rad am auffallend farbigen Gebäude des HCC ab, einer Wohn- und Arbeitsstätte für Künstler und andere Kreative. Es lohnt sich auch, einen kurzen Abstecher zur Brauerei Kleiburg zu machen, die einen halben Kilometer vom HCC entfernt liegt. Ihre süffigen Kreationen sind von belgischen Klosterbieren inspiriert. Und das kommt nicht von ungefähr: Hier im Hochhaus hat sich eine Gruppe gläubiger Christen einem spirituellen und gastfreundlichen Leben verschrieben und ein besonderes „Kloster“ gegründet. Und dazu gehört natürlich auch eine Brauerei.

      Von hier kannst du durch Parks über dem Gaasperdammertunnel zum Gaasperplas radeln. Oben über den Tunnel führt eine grüne Verbindung vom Nelson Mandelapark zum Gaasperpark. Dieses Projekt wurde von seinen Architekten als 360-Grad-Arena der Natur und Symbol für die steigende Lebensqualität in der Gegend beschrieben. Hier kannst du einen Blick in den größten Schulgarten von Amsterdam werfen. Dazu gehören zwei Lernbereiche, Naturlehrpfade, ein großes Gewächshaus, ein Kräutergarten, ein Kleintiergarten und eine Bienenecke.

      Der Gaasperplas ist ein schöner Ort für eine lange Pause. Der große, künstliche See wurde zu Erholungszwecken angelegt. Segeln, Kanufahren, Windsurfen, Sonnenbaden und Schwimmen sind hier möglich. Wenn du in Stimmung für etwas typisch Niederländisches bist, findest du auf der anderen Seite des Weespertrekvaart-Kanals die alte Gaaspermolen, eine vom Winde betriebene öffentliche Wasserpumpstation aus dem Jahr 1707.

      Der Gaasperpark wurde 1977 in Vorbereitung auf die internationale Gartenbau-Ausstellung Floriade 1982 angelegt. Heute ist er auch Heimat eines Campingplatzes. Du kannst ebenfalls einen Zwischenstopp im Planetarium einlegen, das auch für die Floriade erbaut wurde. An der markanten Kuppel gibt es heute drei Restaurants, von denen eines eine schöne Terrasse am Wasser hat.

      Anschließend radelst du weiter zum Park Bijlmerweide. Dort findest du einen Kinderbauernhof und ein Tierheim. Jedes Jahr werden mehr als 500 Kleintiere von Amsterdamer Bürgern und Tierambulanzen hierher gebracht.

      Die Route führt auch am Denkmal für die Bijlmer-Katastrophe vorbei. Am Sonntagabend des 4. Oktober 1992 stürzte ein Frachtflugzeug vom Typ Boeing 747 in einen Wohnblock. Bei der Katastrophe wurden 43 Menschen getötet. Ein Baum, der die Zerstörung überlebte, stellt heute ein Denkmal dar: „Der Baum, der alles sah“.

      Nun kannst du noch einen Abstecher zum Wohnprojekt Mi Oso machen. Der Name hat etwas mit dem tropischen Aussehen der Häuser zu tun, die beliebt bei Einwanderern aus Surinam sind, die sich hier seit den 1970ern wegen der engen Beziehungen zwischen den Niederlanden und der ehemaligen Kolonie niedergelassen haben.

      Hast du vom Radfahren Hunger bekommen? Dann steht dir eine schwierige Entscheidung bevor: Denn es gibt so viel Auswahl in der World of Food! Dieser Ort ist sicherlich der leckerste auf der Route. Hier gibt es in einem ehemaligen Parkhaus Streetfood aus aller Welt – darunter kulinarische Köstlichkeiten aus Mexiko, Peru, Ghana, Syrien, Thailand und Indonesien. Lang ruhig ordentlich zu, die Kalorien kannst du anschließend gleich wieder verbrennen, indem du die Darlingstraat in Richtung des Sport- und Unterhaltungsviertels hinunterfährst.

      Zuerst rollst du am Golfclub Amsterdam Old Course vorbei, dem ältesten Golfclub der Stadt. Dann passierst du das legendäre Fußballstadion Johan Cruijff ArenA. Ein Stück weiter befindet sich der Ziggo Dome, in dem die größten Stars der Welt auftreten. Es ist der fünftgrößte Veranstaltungsort für Konzerte auf der Welt. Das Äußere ist komplett mit 840.000 LED-Leuchten bedeckt. Außerdem gibt es hier ein riesiges Einrichtungs-Einkaufszentrum und das größte Kino der Niederlande.

      Bevor du in einen Zug zurück ins Zentrum von Amsterdam steigst, kannst du noch einen Rundgang über die beiden Plätze auf der Ostseite des Bahnhofs machen: Auf den geschäftigen Hoekenrodeplein und Bijlmerplein ist immer etwas los.

      • 10. Juni 2021

  5. I amsterdam hat eine Fahrradtour geplant.

    10. Juni 2021

    02:33
    43,6 km
    17,1 km/h
    70 m
    70 m
    poffuomo, Dominik D und Richard gefällt das.
    1. I amsterdam

      Warst du schon einmal in einer Stadt auf dem Meeresboden? Lelystad mag nicht Atlantis sein, aber es ist die jüngste Küstenstadt der Niederlande. Benannt ist sie nach Cornelis Lely, einem Politiker und Bauingenieur. Er entwarf seinerzeit die Zuiderzee-Werke. Damit machte er die ehemalige Meeresbucht Zuiderzee zu einem See und verwandelte den Meeresboden in trockenes Land.

      Der erste Teil der Route verläuft durch den Stadtteil Boswijk entlang des Kanals Gelderse Diep, der dich bis zum Naturpark Lelystad begleitet, wo du viele Tiere beobachten kannst: Otter, Störche, Wildschweine, Elche, europäische Bisons und Davidhirsche (in China heimisch). Sie sind allerdings nicht immer leicht zu entdecken. Praktischerweise werden die Otter täglich um 15 Uhr gefüttert. Die Förster im Besucherzentrum erzählen dir gerne alles über den Park und Neuigkeiten zu den Tieren. Das Restaurant Hajé befindet sich in der Mitte des Parks – perfekt für eine Kaffeepause oder ein leckeres, gesundes Mittagessen.

      Für alle, die sich für die Luftfahrt interessieren, ist das Aviodrome Museum ein schöner Abstecher. Dort findest du Flugsimulatoren, ein 4D-Kinoerlebnis und eine einzigartige Sammlung von über 100 Flugzeugen. Mit etwa fünf zusätzlichen Kilometern ist der Umweg überschaubar.

      Entlang der Lage Vaart gelangst du dann in den Hollandse Hout. Dieser Wald wurde 1971 mit hohen Pappeln gepflanzt und liegt vier Meter unter dem Meeresspiegel. Es folgt ein schöner Weg entlang der Oostvaardersplassen, der am Besucherzentrum am Seeufer beginnt. Von der Restaurantterrasse hast du einen herrlichen Blick auf das Wasser. Mit etwas Glück kannst du die einzigen nistenden Seeadler des Landes erspähen.

      Die Landgewinnung in Ost-Flevoland begann 1950 mit einem „werkeiland“, also einer „Arbeitsinsel“ inmitten des IJsselmeers. Sie war der Ausgangspunkt für die folgenden Arbeiten. Es wurden Deiche gebaut, ein Hafen angelegt und Holzbaracken errichtet. Über den Houtribweg radelst du zum Batavia-Viertel. Batavia war die Hauptstadt von Niederländisch-Ostindien, benannt nach den Batavern, dem Namen eines westgermanischen Volksstammes, der einst auf dem Gebiet der Niederlande siedelte. Hier zeigt das Batavialand, ein Museum mit Werft, eindrücklich die niederländische Beziehung zum Wasser: Einpolderung, Deichbau, Expeditionen um die Welt und Überseehandel. Von hier aus fahren auch mehrere Fähren zum neuesten Stück Land in der Gegend, dem Marker Wattenmeer.

      Zurück in die Innenstadt von Lelystad radelst du am Stadtrand entlang. Auf dem Weg kannst in einem der vielen Restaurants anhalten, um einen Happen zu essen und etwas zu trinken, bevor du vom Bahnhof den Zug zurück nach Amsterdam nimmst.

      • 10. Juni 2021

  6. I amsterdam hat eine Fahrradtour geplant.

    10. Juni 2021

    graham Watson, Fieke und 5 anderen gefällt das.
    1. I amsterdam

      Nur eine Radfahrt von Amsterdam entfernt liegt ein wahres Märchenland mit verträumten Schlössern, wunderschönen Gärten und imposanten Festungen. Einige waren Teil der Verteidigungslinie von Amsterdam (UNESCO-Welterbe), andere gehörten wohlhabenden Kaufleuten aus dem Goldenen Zeitalter. Diese Route führt dich außerdem auch an mehreren Windmühlen und Bauernhöfen vorbei, die alle einen Besuch wert sind!

      Der Startpunkt liegt am Weesperhaven, einer inspirierenden Nachbarschaftsinitiative für einen umweltfreundlichen Hafen. Wenn du viel Zeit hast, ist dies der perfekte Ort, um ein Elektroboot zu mieten. Hier bei Watergraafsmeer findest du außerdem einen intakten Ringdeich rund um den tiefsten Teil von Amsterdam, der fünf Meter unter dem Meeresspiegel liegt.

      Über die Nesciobrug radelst du zum Diemerpark. Das preisgekrönte Bauwerk ist mit einer Länge von 780 Metern die längste Fahrrad- und Fußgängerbrücke der Niederlande. Der Diemerpark ist ein malerischer Park, der im Jahr 2003 eröffnet wurde. Hier wurde das einst unattraktivste und schmutzigste Gebiet der Niederlande umgestaltet, denn dies war vor ein paar Jahrzehnten noch ein Müllabladeplatz. Zum Glück ist das jetzt anders!

      Wenn du zum Diemer Vijfhoek, einer grünen Halbinsel mit fünf Ecken, hinüber fährst, kommst du am sehenswerten Fort Diemerdam vorbei. Dann geht es weiter nach Muiden, wo die Pulvermühle De Krijgsman steht. Eine andere Mühle mit dieser Funktion stand früher noch in Amsterdam, wo sie explodierte und es anschließend keine Genehmigung für den Bau einer neuen gab. So wurde 1702 die Schießpulverproduktion nach Muiden verlegt. Und ja, es folgten weitere Explosionen. Im Jahr 2004 wurde die Produktion endgültig geschlossen.

      Es lohnt sich, einen Abstecher zur Westbatteri zu machen, die zur Verteidigung der Burg Muiderslot an der Mündung des Flusses De Vecht gebaut wurde. Am anderen Ufer kannst du dann auch noch zum Muiderslot radeln. Diese mittelalterliche Burg wurde 1296 im Auftrag des Grafen Floris V. erbaut. Wie war es wohl, ein Ritter oder eine Adelige zu sein? Finde es selbst heraus, indem du dich mit einem schönen Kostüm aus dem 15. Jahrhundert zurechtmachst. Das Schloss ist für Führungen geöffnet (Öffnungszeiten unter muiderslot.nl/de).

      Auf dem Weg von Muiden nach Weesp kommst du anschließend am Fort H vorbei, einem Teil der Verteidigungslinie von Amsterdam, der zwischen 1873 und 1877 erbaut wurde. Die Festung dient heute als Restaurant und Yachthafen. Nun folgst du dem Ufer des Flusses Vecht, der in Utrecht als Nebenarm des Rheins entspringt. Im 17. Jahrhundert verdienten Händler ihr Geld mit der Verschiffung von Waren über die Zuiderzee zum Rhein und nach Nordeuropa. Entlang der Vecht kannst du noch immer ihre großen Anwesen bestaunen.

      Der Bio-Bauernhof Groene Griffioen bietet sich für einen schönen Stopp am Fluss an. Dort findest du einen Milchviehbetrieb, eine handwerkliche Käserei und einen Hofladen. Wirf einen Blick hinein und nimm ein Stück Käse als Proviant oder Souvenir mit.

      Nachdem du unter den Bahngleisen hindurch gefahren bist, radelst du hinauf zum Fort Ossenmarkt mit seinem schönen Teegarten. Die Festung wurde 1862 als Teil der Verteidigungslinie von Amsterdam gebaut. Der Teegarten ist eine Oase der Ruhe mit vielen besonderen Blumen und Pflanzen.

      Von der Festung rollst du in die 700 Jahre alte Stadt Weesp, eine der vierzehn Festungsstädte des Landes. Der geschützte historische Stadtkern ist mit Wehranlagen, Windmühlen, einem Museum und schönen Terrassen am Wasser einen Rundgang wert.

      Am Westufer der Gein radelst du entlang mehrerer historischer Höhepunkte, darunter der Käsebauernhof Gein Genoegen und die Mondriaan-Windmühle, die so heißt, weil der Künstler sie mehr als 20 Mal gemalt hat. Du kommst auch am Fort bei Abcoude vorbei, der ältesten Festung der Amsterdamer Verteidigungslinie, die noch nahezu intakt ist.

      Die Route führt dich kurz durch Abcoude und entlang des Abcoudermeers, dann durch die Ortsteile Gein und Reigersbos. Es folgt ein schöner Abschnitt entlang des Gaasperplas – das ist ein künstlicher See, der 1982 Schauplatz der Landschafts- und Blumenschau Floriade war. Ein Teil des Landschaftsparks existiert noch.

      Über Driemond – der Name kommt daher, dass hier drei kleine Flüsse zusammenfließen (Gein, Gaasp und Het Smal Weesp) – radelst du rund sechs Kilometer zurück nach Diemen. Der Abschnitt entlang der Weespertrekvaart ist herrlich. Der Kanal wurde 1639 eingerichtet, um die Amstel mit der Vecht in Weesp zu verbinden. Bevor du zurück ins Stadtgebiet kommst, fährst du noch durch den Diemer Wald. Dieser junge Wald wurde 1990 angepflanzt, um den natürlichen Lebensraum in diesem Gebiet zu erhalten.

      Um nach Diemen-Zuid zu gelangen, überquerst du die Diemerbrug. Die ursprüngliche Zugbrücke an dieser Stelle wurde im Jahr 1640 gebaut. Jetzt steht hier eine ferngesteuerte Brücke, die das alte Dorf mit dem Wohngebiet von Diemen-Zuid verbindet. In Richtung des Bahnhofs Amstel fährst du durch das Bajes Kwartier, das auf dem Gelände des ehemaligen Gefängniskomplexes Bijlmerbajes entsteht. Der Stadtteil ist nun auf dem besten Weg, ein energieneutrales Wohngebiet zu werden. Alles, was abgerissen wird, wird wiederverwendet. Zum Beispiel sind die Brücken, die das Bajes Kwartier mit der Stadt verbinden, aus alten Gefängnistüren gefertigt.

      Stilvoll kannst du deinen Ausflug im Riva abschließen, einem modernen Restaurant mit internationaler Küche und einer Terrasse mit herrlichem Blick über die Amstel. So sammelst du ganz schnell neue Kräfte für die nächste Tour!

      • 10. Juni 2021

  7. I amsterdam hat eine Fahrradtour geplant.

    10. Juni 2021

    02:07
    37,3 km
    17,6 km/h
    50 m
    50 m
    graham Watson und Dominik D gefällt das.
    1. I amsterdam

      Keine andere Landschaft in den Niederlanden repräsentiert das 20. Jahrhundert so sehr wie Nieuw Land. Die modernen Polderstädte sind wahre Architekturmuseen. Dazu sind die Naturgebiete wie die Lepelaarplassen und die Oostvaardersplassen ein schöner Kontrast.

      In diesem „neuen Land“ fährst du auf dem Meeresgrund Fahrrad. Ein System von Deichen hält das umliegende Wasser, das im Durchschnitt fünf Meter höher liegt, in Schach. Vom Amsterdamer Hauptbahnhof nimmst du einen Zug nach Almere, um dieses Neuland zu entdecken. Auch von Lelystad etwas östlich davon gibt es eine interessante Route.

      Vom Stadtzentrum von Almere radelst du etwas mehr als zehn Kilometer zu den Lepelaarsplassen. Dabei kommst du an den Häusern der ersten Siedler dieser Stadt vorbei. Gleich hinter dem Beatrixpark entdeckst du die besonderen Häuser von Noorderplassen West. Dann radelst du zwischen den Noorderplassen und dem Naturschutzgebiet Lepelaarsplassen hindurch. Eine Aussichtshütte lädt zur Pause ein. Mal sehen, wie viele der 300 Vogelarten, die hier leben, du entdecken kannst. Im Trekvogel-Besucherzentrum erfährst du alles über die Zugvögel, die hier auf ihren großen Reisen Halt machen. Es ist in einem ehemaligen Ingenieurshaus untergebracht, das einst auf einer Insel stand.

      Anschließend gelangst du über den Oostvaardersdijk zu den Oostvaardersplassen – und wenn der Wind richtig steht, möchtest du vielleicht sogar bis nach Lelystad weiterfahren. Oder du schließt die Almere-Runde ab und hebst Lelystad für das nächste Mal auf. Am Jac. P. Thijsepad biegst du rechts ab und radelst mit den Oostvaardersplassen zu deiner Linken durch die einzigartige Landschaft. Große Herden von Heckrindern, Konik-Pferden (ursprünglich aus Polen) und Rotwild grasen auf den Weiden. Das Gebiet ist als Sumpfgebiet und Lebensraum für Vögel von internationaler Bedeutung.

      Dann ist es an der Zeit, von den Oostvaardersplassen zurück ins Stadtzentrum von Almere zu radeln. Am Ufer der Lage Vaart lässt du dich von den markanten Gebäuden und der Landschaftskunst überraschen: zum Beispiel von den bemerkenswerten Gebäuden, die wegen ihrer leuchtend roten Farbe auf den Namen Rode Donders getauft sind, oder von den fünf Elefanten aus Beton des Bildhauers Tom Claassen, die jeweils 40 Tonnen wiegen.

      Über den Hanny Schaftpark gelangst du in ein Einkaufsviertel, das als eines der sehenswertesten Stadtzentren der Niederlande gilt. Achte auf die vielen Gebäude, die von den berühmtesten Architekten der Welt entworfen wurden, während du die Straßen erkundest. Wenn du dann schließlich in den Zug nach Amsterdam steigst, kannst du auf der Fahrt noch einen letzten Blick auf die typisch holländische Landschaft mit dem Zusammenspiel aus Wasser und Land werfen.

      • 10. Juni 2021

  8. I amsterdam hat eine Fahrradtour geplant.

    10. Juni 2021

    graham Watson, Dominik D und 3 anderen gefällt das.
    1. I amsterdam

      Ohne Zaandam wäre Amsterdam nicht Amsterdam – auf dieser Tour erlebst du die starke Verbindung der Stadt zu ihrer industriellen Vergangenheit. In diesem Teil der Niederlande leben die Menschen schon seit über einem Jahrhundert im Schatten riesiger Fabriken. Einige davon sind noch in Gebrauch, andere wurden zu Wohnungen oder kulturellen Treffpunkten umgebaut. Aber der wahre Höhepunkt dieser Runde ist die Zaanse Schans, ein lebendiges Dorf aus Windmühlen, Holzhäusern und Handwerksbetrieben, das in der Zeit stehen geblieben zu sein scheint.

      Die Reise beginnt am Silodam, einem Weizenspeicher aus dem 19. Jahrhundert. Halte Ausschau nach dem gigantischen n-förmigen Gebäude, das als Pontsteiger bekannt ist. In diesem luxuriösen Apartmentkomplex befindet sich die teuerste Wohnung von Amsterdam, die satte 15 Millionen Euro wert ist. Dann radelst du unter den Bäumen entlang des Nieuwe Hemweg in Richtung Neptunushaven. Hier werden Rohstoffe wie Kakao in riesigen Lagerhallen gelagert, bevor sie ausgeliefert werden.

      Während du auf die Fähre wartest, kannst du ein Selfie neben der gigantischen Statue eines küssenden Paares machen. Dann bringt dich das Boot zum Kulturzentrum Hembrugterrein, wo du rechter Hand den Nordseekanal entlangfährst. Das weiße Gebäude ist eine ehemalige Munitionsfabrik. Du folgst der Kurve am Ufer und radelst dann entlang der Havenbuurt.

      Rechts erscheint die Insel William Pont. Obwohl man es bei all den modernen Wohngebäuden heute nicht mehr vermuten würde, war diese kleine Insel einst ein Zentrum der niederländischen Holzindustrie. Es wurde von dem wohlhabenden Kaufmann William Pont betrieben, der nach der Fertigstellung des Nordseekanals 1876 sein Geschäft von Edam nach Zaandam verlegte.

      Wenn du Lust auf eine Kaffeepause hast, kannst du das Café De Koperen Bel am Dam-Platz besuchen oder du gönnst dir in einem der anderen Cafés, Restaurants und Bäckereien im lebhaften Zentrum von Zaandam eine Pause. Auf dem Weg nach Zaanse Schans kommst du an der Bulle-Kirche (auch als Westzijderkerk bekannt) vorbei. Der Name stammt von der Geschichte eines Bauern und seiner schwangeren Frau, die 1647 von einem Stier angefallen wurden. Außerdem radelst du an der kultigen Keks- und Schokoladenfabrik von Verkade vorbei. Sie hat ihren Ursprung in einer einzelnen Bäckerei im Jahr 1886 und expandierte schließlich über den Deich nach Westen, wo einige der Gebäude noch immer genutzt werden. Weiter hinten steht De Bleeke Dood (um 1656), die älteste hölzerne Turmmühle der Niederlande.

      Zaanse Schans ist ein frei zugängliches Freilichtmuseum mit Windmühlen, Handwerksläden und liebevoll erhaltenen Häusern. Hier kannst du das imposante Zaans Museum besuchen, um mehr über die Geschichte der Gegend zu erfahren. In der Klompenmakerij bestaunst du Holzschuhe von vor Jahrhunderten oder du folgst deiner Nase zur Verkade Experience, wo du eine Schokoladen- und Keksfabrik aus dem frühen 20. Jahrhundert entdecken kannst.

      Anschließend nimmst du wieder Kurs auf Amsterdam und fährst durch Haaldersbroek, ein malerisches Fischerdorf mit weniger als 200 Einwohnern. In der Haaldersbroek 11 kannst du das älteste Haus des Ortes aus der Zeit um 1661 bewundern. Dann passierst du Gerkens, einen der größten Kakaoproduzenten der Niederlande, und eine Reihe alter Häuser und Fabriken. An der Oostzijde 82 ist die neoklassizistische Kirche der Apostolischen Gesellschaft einen Stopp wert. Entlang des Wassers kannst du auf deinem Rückweg dann noch beeindruckende und preisgekrönte moderne Architektur bestaunen.

      Am Zuiddijk angekommen, radelst du durch die Wohnstraßen mit schönen, alten Häusern, dann durch den Fahrradtunnel unter dem Den Uylweg hindurch zurück Richtung Amsterdam. Du fährst entlang des Noorder IJ-Plas mit dem Noorder IJpolder zu deiner Linken. Hier ist es schön grün und am Wasser gibt es viele Vögel sehen. Dann passierst du den Amsterdamer Yachthafen mit seiner kuriosen Mischung aus Einkaufsmöglichkeiten und Werften. Vom Restaurant Loetje aan het IJ hast du einen schönen Panoramablick über den gesamten Yachthafen.

      Das Ziel der Route ist an der NDSM-Werft erreicht. NDSM war einst die größte Werft in Europa. Auf ihrem Höhepunkt im 20. Jahrhundert arbeiteten hier Tausende von Menschen an Frachtschiffen und Öltankern. Seit der Schließung der Werft im Jahr 1984 wurde das Areal zu einem kulturellen Zentrum umgestaltet, das du zu Fuß erkunden kannst.

      • 10. Juni 2021

  9. I amsterdam hat eine Fahrradtour geplant.

    10. Juni 2021

    graham Watson, Fieke und 3 anderen gefällt das.
    1. I amsterdam

      Direkt vor den Toren Amsterdams warten einige wunderschöne Orte auf dich. Steig auf dein Fahrrad und erkunde lange Strände, malerisch-historische Dörfer, erstaunliche Dünen und sogar einige Ruinen aus dem 13. Jahrhundert – auf einer Route, die größtenteils flach ist, mit nur ein paar hügeligen Abschnitten hier und da.

      Die Route beginnt am Haarlemer Bahnhof und führt dann durch den Kenaupark, der Teil der historischen Stadtbefestigung war. Er wird von Villen und Herrenhäusern aus dem 18. Jahrhundert flankiert, in denen einst wohlhabende holländische Familien wohnten.

      Bald schon radelst du dann aus der Stadt hinaus in die Natur, genauer gesagt, in die grüne Landschaft des Nationalparks Zuid-Kennemerland. Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um den Blick vom Aussichtspunkt Visscherspad zu genießen. In der Ferne kannst du bereits Zandvoort sehen und vielleicht hörst du auch die Motoren auf der nahegelegenen Rennstrecke.

      Nach etwa zehn Kilometern erreichst du dann Zandvoort, einen lebhaften Badeort mit Cafés, Geschäften und Restaurants und natürlich zahlreichen Fischhändlern. Bei ihnen kannst du eine leckere Portion Kibbeling oder Hering ergattern.

      Zum nächsten Badeort radelst du mit dem Meer zur einen und der Rennstrecke zur anderen Seite. In den Dünen siehst du Insekten, Vögel, Pferde und schottische Hochlandrinder – ein wahres Tierparadies. Bald hast du Bloemendaal aan Zee erreicht, einen weiteren trendigen Badeort mit schönen Strandlokalen. Dann radelst du weiter bis zum Fahrrad-Knotenpunkt 18 und biegst links in die Dünen ab.

      Nun fährst du tiefer in den Nationalpark Zuid-Kennemerland hinein, wo kalkhaltige Dünen, breite Strände und üppige Küstenwälder zu finden sind. Die Kombination aus Sand, Regen und starken Winden hat ein einzigartiges Ökosystem mit einer vielfältigen Flora und Fauna geschaffen.

      Hier hast die die Möglichkeit, die Schlaufe um IJmuiden auszulassen und direkt den Rückweg anzutreten. Dafür fährst du über die Fahrrad-Knotenpunkte 6 bis 5 zurück nach Haarlem. Wenn du weiter radelst, darfst du dich in IJmuiden in einem der berühmten Fischrestaurants auf der Halkade am Hafen belohnen.

      Hinter IJmuiden kannst du einen Abstecher zum Landgut Beeckestijn machen, das dich mit seiner historischen Pracht verzaubert. Dort erwarten dich wechselnde Ausstellungen, Gärten im französischen und barocken Stil, ein Park und eine Brasserie. Anschließend führt die Route durch das kleine Dorf Driehuis, das für eines der ältesten Krematorien der Niederlande bekannt ist – und auch für einige schöne, alte Cafés.

      Zurück in Richtung Haarlem radelst du über das historische englische Landgut Duin en Kruidberg, in dessen Herrenhaus heute ein Hotel und ein Restaurant untergebracht sind. Hier kannst du wunderbar eine Teepause einlegen oder einen Spaziergang durch die alten Gärten im englischen Stil machen. Anschließend kannst du noch die Ruine Brederode besuchen. Für einen herrlich weiten Blick über die Dünen besteigst du den Donjon-Turm. Wenn du nun schnell zurückfahren möchtest, kommst du über die Fahrrad-Knotenpunkte 34 und 9 wieder nach Haarlem. Sonst fährst du noch weiter nach Spaarndam.

      Du radelst entlang der Spaarne bis zur Vrouwehekbrug oder auf der anderen Seite entlang des Drosteboulevards. Dann kommst du am beliebten Stadtstrand de Oerkap vorbei, einem großartigen Ort für einen Holunderblüten-Tonic, bevor du dich endgültig auf den Weg zu deinem Ziel machst

      • 10. Juni 2021

  10. I amsterdam hat eine Fahrradtour geplant.

    10. Juni 2021

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    1. I amsterdam

      Amsterdam ist bekannt für sein bezauberndes Stadtzentrum, die schiefen Grachtenhäuser und die mäandernden Wasserstraßen. Aber ein paar Kilometer weiter westlich ändert sich die Szenerie: Wenn du in Richtung Haarlem fährst, wird Stadt zum Land. Neben verschnörkelter Architektur aus dem 17. Jahrhundert findest du hier auch belebte Restaurants und eine blühende Kunstszene. Steig auf dein Fahrrad und erlebe die ganze Schönheit von Amsterdams Nachbarstadt selbst.

      Auf den ersten vier Kilometern radelst du von der Haarlemmersluis nach Sloterdijk. Auf der Haarlemmersluis-Brücke aus dem 17. Jahrhundert fand einst, dank ihrer Nähe zum IJ, ein Fischmarkt statt. Die Haarlemmersluis ist mit der Haarlemmerstraat und dem Nieuwendijk verbunden, beides beliebte Einkaufsstraßen. Ebenfalls an der Haarlemmerstraat befindet sich das Westindienhaus – der ehemalige Hauptsitz der Niederländischen Westindien-Kompanie. Diese baute 1625 einige der ersten Forts auf der Insel Manhattan.

      Anschließend fährst du durch den heute grünen Westerpark, der auf dem Gelände eines ehemaligen Gaswerks liegt, das von 1883 bis 1967 in Betrieb war. Die Gebäude wurden größtenteils mit coolen Cafés, Kunstgalerien und Restaurants neu bestückt. Hinter dem Park erreichst du Sloterdijk. Hier kannst du die Petruskerk bewundern. Die Kirche wurde 1663 für die Gemeinde Sloten erbaut, die 1921 im Zuge des Wachstums von Amsterdam annektiert wurde. Bereits um 1479 wurde hier eine Kirche erbaut, die aber 1573 nach der Belagerung von Haarlem durch die aufständischen Geusen zerstört wurde.

      Nun radelst du an einem weitläufigen Schrebergarten-Areal vorbei, das für seine niedlichen, urigen Hütten bekannt ist. Du folgst den Radwegen entlang des bewaldeten Spieringhorns. Halte die Augen offen, vielleicht entdeckst du sogar einen tropischen Papagei. Diese Vögel haben hier vor Jahren eine Kolonie gebildet, nachdem sie aus dem Zoo entkommen waren.

      Etwa auf halber Strecke zwischen Amsterdam und Haarlem liegt das Dorf Halfweg, das mit seinen gemütlichen Gasthäusern einst ein Rastplatz für Händler war und sich heute als Pause für Radler anbietet. Den besten Kaffee und Kuchen gibt es im gemütlichen Koffie van Kaatje. Anschließend fährst du durch ein Torfwiesengebiet und damit durch eine typisch niederländische Landschaft. Danach führt die Route entlang des Ufers der Liede zum Fort Penningsveer in Haarlemmerliede. Das Fort ist Teil der UNESCO-Stätte „Stelling van Amsterdam“ und wurde um 1886 errichtet. Während des zweiten Weltkriegs diente die Festung als Munitionsdepot.

      Nimm dir Zeit, um Haarlem ausreichend zu erkunden. Schließ dein Fahrrad ab und statte zum Beispiel dem Teylers Museum einen Besuch ab, das sich mit Kunst und Wissenschaft beschäftigt. Das Museum ist voll von Fossilien, Zeichnungen, Gemälden und Mineralien. Ebenfalls zu empfehlen ist ein Besuch auf dem Grote Markt. Dort kannst du das Haarlemer Rathaus bewundern, eines der ältesten des Landes, das auf das Jahr 1370 zurückgeht. Oder du machst eine Führung durch die imposante St. Bavo-Kirche aus dem Jahr 1520. Der Burgemeester Reinaldapark ist ein großartiger Ort, um einen Spaziergang zu machen oder einfach nur zu entspannen und eine Weile die Leute zu beobachten. Wenn du hungrig bist, kannst du dir im Pannenkoeken Paradijs einen Pfannkuchen holen.

      Nach deinem Rundgang durch Haarlem ist es Zeit, zurück nach Amsterdam zu radeln. Wenn du möchtest, kannst du an der Polderbaan von Schiphol vorbeifahren – dort hast du die beste Sicht auf die Flugzeuge vom Amsterdamer Flughafen. Auf dem Weg zurück nach Amsterdam kommst du außerdem an einigen kulinarischen Köstlichkeiten vorbei. Het Rijk van de Keizer ist ein ungewöhnlicher Treffpunkt mit entspannter Atmosphäre und leckerem Essen. Der Binnensee Sloterplas eignet sich gut, um eine weitere Pause einzulegen und die Sonne zu genießen oder einen Spaziergang im Wald zu machen. Dort findest du auch das beliebte Hotel Buiten, das sich wunderbar für eine kulinarische Pause am Nachmittag eignet.

      Zurück in Amsterdam Nieuw-West ist der grüne Rembrandt-Park ein idealer Ort, um die Beine zu entspannen. Ebenso bietet es sich an, durch die Wälder des Vondelparks zu spazieren und ein Bier im berühmten Blauen Teehaus der Brouwerij het IJ zu trinken oder im Restaurant Vondelpark3 einzukehren.

      Dann radelst du durch das Amsterdamer Antiquitätenviertel,in dem du auch an dem berühmten Kramer Kunst en Antiek vorbeikommst. Hier, an der Ecke der Prinsengracht, findest du haufenweise berühmtes Delfter Blau Porzellan, mit dem du einen lieben Menschen zu Hause überraschen kannst. Dann kannst du noch einen Stopp an der Westerkerk machen und das Anne-Frank-Haus besuchen.

      Die Route endet an der malerischen Brouwersgracht. In dieser Grachtenstraße findest du Lagerhäuser, Hausboote und schöne Häuser aus dem 17. Jahrhundert – ein passender Abschluss für diese fantastische Radtour.

      • 10. Juni 2021

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