Rüdesheim
 

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  1. Rüdesheim hat eine Wanderung geplant.

    17. September 2021

    02:07
    7,46 km
    3,5 km/h
    170 m
    170 m
    Dalia Das und Hobby gefällt das.
    1. Rüdesheim

      Startpunkt: Bahnhof Rüdesheim am Rhein
      Logo: „Land-der-Hildegard-Symbol“ auf weinrotem Grund
      Beschriebene Richtung: im Uhrzeigersinn
      Einkehrmöglichkeiten: Im Ort und im Klostercafé

      Der Hildegardweg führt uns durch die Weinberge von Rüdesheim stetig bergauf zur Pfarr- und Wallfahrtskirche Eibingen und noch ein Stück weiter hinauf zur Abtei St. Hildegard. Dabei erwarten uns traumhafte Ausblicke ins Rheintal mit seinen steilen Weinhängen und stattlichen Burgen. Unterwegs erfahren wir interessantes über die natur- und heilkundige Gelehrte Hildegard von Bingen. Ihre Ernährungstipps sind bis heute noch aktuell und werden praktiziert. Entlang des Weges passieren wir immer wieder Stationen, die uns mehr über das Leben der Heiligen Hildegard erzählen.

      Los geht es am Bahnhof Rüdesheim. Wir wandern steil bergauf hinaus aus der Stadt. Wer eine Verschnaufpause braucht, der kann sich am Rastplatz Rupertsblick ausruhen und den Blick ins Tal genießen, durch das gemächlich der Rhein fließt. Mit frischer Energie geht es weiter: Der Weg führt uns höher hinaus, links und rechts des Weges bestimmen die Weinreben das Landschaftsbild.

      Im Ortsteil Eibingen lohnt sich ein Abstecher zur Wallfahrtskirche. In dem Gotteshaus sind nämlich die Gebeine der Heiligen Hildegard aufgebahrt. Ein Ort, um auf der Wanderung ruhig mal innezuhalten. Danach geht es weiter den Berg hinauf, die Türme der Abtei St. Hildegard sind schon bald zu sehen.

      Am Kloster angekommen, haben wir uns eine ausgiebige Pause verdient. Bei einem kleinen Streifzug lässt sich die großzügige Anlage erkunden, im Klostercafé finden hungrige und durstige Wanderer alles, was sie brauchen. Ein fantastisches Panorama ins Rheintal gibt es natürlich noch dazu, schließlich haben wir uns dieses auf unserem Weg hierher selbst erarbeitet.

      Das letzte Stück der Wanderung geht es dann nur noch bergab. Wir schlendern durch die Weinberge hinunter ans Rheinufer und zurück zum Ausgangspunkt unserer Rundwanderung.

      Wegepatin: Jacqueline Palzer

      • 17. September 2021

  2. Rüdesheim hat eine Wanderung geplant.

    17. September 2021

    Jackie, Gosbert Wohnsland und 4 anderen gefällt das.
    1. Rüdesheim

      Startpunkt: Parkplatz Burgstraße / Brömserburg
      Logo: blaues eingekreistes R auf weißem Grund
      Beschriebene Richtung: im Uhrzeigersinn
      Einkehrmöglichkeiten: Restaurant am Niederwald, Rebenhaus
      Bahnhof: Rüdesheim (0,2 km zum Ausgangspunkt)

      Wer sich auf den Weg macht, die Große Rüdesheimer Runde zu erleben, wird mit hinreißenden Aussichten und Sehenswürdigkeiten belohnt. Größtenteils führt der Wanderweg über befestigte Weinbergwege. An drei Passagen sind Treppen zu überwinden, einmal gelangt man über einen schmalen Pfad auf ein längeres Teilstück naturbelassenen Waldweg.

      Los geht’s am Parkplatz Burgstraße an der Brömserburg. Nach der teilweisen Zerstörung im 30-jährigen Krieg und einer längeren Zeit des Verfalls wurde die Burg Beginn des 19. Jahrhunderts romantisiert wieder aufgebaut. Heute bemüht sich ein Bürgerkonsortium um die Neueröffnung des Ensembles und lädt an Wochenenden im Sommer in den Garten der Burg ein.

      Die ersten 200 Meter hinauf in die Weinberge sind sehr steil. Am folgenden Querweg biegen wir nach links in Richtung Assmannshausen ab. Kurz darauf erreichen wir ein Kapellchen. Hier gibt es die Möglichkeit, bereits zu Anfang der Tour den Aussichtspunkt Ramstein zu besuchen (nach rechts abbiegen) oder sich die Rast dort für das Ende der Tour aufzusparen (geradeaus weiter gehen). Nach etwa einem Kilometer treffen beide Wege wieder zusammen.

      Unser Weg führt uns durch die Rüdesheimer Weinberge. Unten fließt der Rhein in Richtung Binger Loch, hoch oben thront die Germania auf ihrem Sockel. Wir folgen dem Wanderzeichen, bis wir von unserem Weg auf die Ruine Ehrenfels hinabschauen können.

      Wir folgen den Markierungen und erreichen Assmannshausen. Der Ort ist erstmals 1108 bezeugt. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts besuchten zahlreiche Literaten, Dichter, Künstler und Komponisten den Ort. Heute ist Assmanshausen Teil des Weltkulturerbes Oberes Mittelrheintal und ein touristischer Magnet.

      Unsere Route führt uns in den Weinbergen stetig bergab in den Ort hinein und hinter der Kirche in der Ortsmitte wieder direkt hinauf in die Weinberge. Kurz darauf gelangen wir zum Schriftzug „Höllenberg“. Die weltberühmte Rotweinlage hat nichts mit der Hölle zu tun, sondern geht auf das mittelhochdeutsche Wort „helda“ zurück, das einen „steilen Abhang“ beschrieb. Hier bietet sich ein herrlicher Blick in das Rheintal sowie zu den Burgen Rheinstein (direkt gegenüber) und Reichenstein (oberhalb der Clemenskapelle am Rheinufer).

      Nun verlassen wir das Rheintal und wandern direkt in den Höllenberg hinein. So gelangen wir gleichlaufend mit dem Klostersteig zum Gelände des Weingutes König und kurz darauf an einen Abzweig, an dem wir uns nach rechts halten und nach Aulhausen absteigen. Der ehemalige Töpferort entstand als Rodungssiedlung.

      Den Markierungen folgend gelangen wir zur sogenannten Sandallee. Sie verband einst den Geisenheimer Adelssitz der Grafen von Ostein mit ihrem Jagdhaus, dem heutigen Hotel Jagdschloss. Wir queren die Allee mittels zweier Treppen und wandern jenseits weiter bis zur Straße, die von Rüdesheim zum Jagdschloss führt. Von hier ist es nicht mehr weit zum gewaltigen Niederwalddenkmal, das an die „siegreiche Erhebung des deutschen Volkes (im Krieg gegen die Franzosen 1870/71) sowie die Wiederaufrichtung des Deutschen Reiches“ erinnert.

      Um das Denkmal herum lädt eine wunderbare Anlage zum Verweilen ein und bietet einen herrlichen Panoramablick.

      Wir nehmen nun die Treppe hinunter zum Rebenhaus. Nun sind wir wieder in den Weinbergen oberhalb von Rüdesheim. Unsere Wanderung führt uns hinab zum Ramstein. Von hier aus bietet sich ein erneut herrlicher Rundblick. Nun beginnt der letzte Abstieg. Er führt an einem weiteren Rastplatz (Ingelheimblick) vorbei hinab zu dem Kapellchen, das wir vom Anfang des Weges schon kennen. Nun ist es nicht mehr weit zum Ausgangspunkt an der Brömserburg.

      Autor: Wegepatin Heike Boos

      Eine tolle Ergänzung zur Tour ist übrigens die „Schleife Ramstein“. Diese findest du hier: komoot.de/highlight/3785524

      • 17. September 2021

  3. Rüdesheim hat eine Wanderung geplant.

    17. September 2021

    01:41
    5,46 km
    3,3 km/h
    190 m
    210 m
    Dalia Das, Hobby und Syntia gefällt das.
    1. Rüdesheim

      Startpunkt: Parkplatz 2, An der Ringmauer / Parkplatz Niederwalddenkmal (beide kostenpflichtig)
      Logo: Grüne Germania auf weißem Grund
      Beschriebene Laufrichtung: gegen den Uhrzeigersinn
      Einkehrmöglichkeiten: Restaurant auf dem Niederwald, Rebenhaus, Domus Torculorum (Weingut Störzel)
      Bahnhof: Rüdesheim (0,8 km zum Parkplatz Ringmauer)

      Vom Parkplatz Ringmauer aus folgen Sie der Straße „Am Eibinger Tor“ hinauf zum Weingut Adolf Störzel und in die Weinberge. Auf einem teils asphaltiertem, teils geschotterten Weg erreichen Sie nach kurzer Zeit die Trasse der historischen Zahnradbahn. Die Strecke wurde ein halbes Jahr nach der Einweihung des Niederwalddenkmals (23. Sept. 1883) im Frühjahr 1884 in Betrieb genommen. Sie war damals (nach der Zahnradbahn auf den Drachenfels im Siebengebirge bei Bonn) die zweite touristische Zahnradbahn Deutschlands. Bis 1939 brachte sie Besucher hinauf zum Denkmal. Nach der Zerstörung im Krieg wurde sie nicht mehr repariert. Seit 1954 fährt die Kabinenbahn hinauf zum Niederwalddenkmal.

      Nach etwa einem Kilometer Weg (ab Start) treffen Sie auf den Rheinsteig (Markierung weißes R auf blauem Grund), dem die Germaniarunde nun bis zum Denkmal folgt. Es geht auf dem betonierten Wirtschaftsweg zunächst knapp 50 Meter nach links, bevor die Route nach halbrechts in den Weinberghang abbiegt. Im Aufstieg haben Sie die Statue der Germania direkt vor Augen. Am Waldrand knickt die Route zunächst noch mal nach rechts ab und führt nach dem kurzen Schlenker wieder nach links in den Niederwald.

      Auf dem Waldweg unterqueren Sie nach wenigen Metern die Kabinenbahn und erreichen den Niederwaldtempel im Osteinschen Landschaftspark. Er lädt Sie nach dem Aufstieg zu einer ersten Rast ein. Dichter und Denker haben den prächtigen Panoramablick von hier vielfach gepriesen, er zählt zu den schönsten am Rhein.

      Die Germaniarunde führt Sie nun zum Niederwalddenkmal mit der Statue der Germania. Das Monument wurde im September 1883 eingeweiht und erinnert an den Sieg der Deutschen über die Franzosen im Krieg von 1870/71 sowie die damit verbundene Gründung des deutschen Kaiserreichs im Jahr 1871. Auf dem Weg zum Denkmal geben mehrere Bild- und Texttafeln interessante Informationen.

      Der Blick von hier oben ist weltberühmt. Er reicht entlang des Rheines stromauf bis ins Rhein-Main-Gebiet und zu den Kuppen des Odenwalds. Am anderen Ufer des Stromes liegen Bingen und Bingerbrück, getrennt durch die Mündung der Nahe. Im heutigen Bingerbrück bezog Hildegard von Bingen (1098-1179) im Jahr 1150 ihr erstes eigenes Kloster am Rupertsberg. Hinter dem Höhenzug des Rochusberges mit der gleichnamigen Kapelle erstreckt sich das rheinhessische Hügelland, das größte Weinanbaugebiet Deutschlands. Am Horizont ragt bei klarer Sicht der Donnersberg in den Himmel, der höchste Berg der Pfalz.

      Um die Runde fortzusetzen, gehen Sie wieder zurück zum Niederwaldtempel und steigen auf den Treppen zunächst zum Rebenhaus hinab. Die Germaniarunde verläuft hier parallel zur Großen Rüdesheimer Runde.

      Nachdem Sie die 326 Stufen nach unten gegangen sind, mündet die Runde nach links auf den asphaltierten Weinbergweg ein. Kurz darauf geht es nach rechts in die berühmte Weinlage „Rüdesheimer Rottland“. Bevor Sieder Weg wieder nach links in Richtung Rüdesheim führt, lohnt sich am Aussichtspunkt Ramstein eine kurze Rast mit Blick auf den Mäuseturm.

      Kurz darauf erreichen Sie oberhalb von Rüdesheim den Panoramaweg, dem Sie in Richtung des Ausgangspunktes an der Ringmauer folgen. Oberhalb der Stadt können Sie von hier aus das Kloster St. Hildegard in den Weinbergen oberhalb von Eibingen sehen.

      Sie können auch den Abstieg in Richtung der Altstadt fortsetzen und eine der Einkehrmöglichkeiten nutzen, bevor Sie zum Parkplatz gehen oder zum Bahnhof, der sich direkt neben dem ehemaligen Gelände der Asbach-Brennerei befindet.

      Wenn Sie mit dem Zug anreisen, können Sie am Bahnübergang nach links in die Oberstraße einbiegen und am Abzweig „Am Feldtor“ etwa 150 Meter kurz steil in Richtung Panoramaweg aufsteigen, wo Sie auf die Germaniarunde treffen.

      Autor: Wegepate Christian Reusche

      • 17. September 2021

  4. Rüdesheim hat eine Wanderung geplant.

    17. September 2021

    Dalia Das gefällt das.
    1. Rüdesheim

      Startpunkt: Parkplatz der Abtei St. Hildegard
      Logo: Schwarze Klostersilhouette auf weißem Grund
      Beschriebene Richtung: im Uhrzeigersinn
      Einkehrmöglichkeiten: Klostercafé / Klosterladen
      Bahnhof: Rüdesheim (3,1 km zum Ausgangspunkt)

      Vom Parkplatz der Abtei St. Hildegard geht es zunächst direkt zum Klosterkomplex. „Herzlich willkommen“ steht über der Tür zum Klostercafé. Genauso fühlt man sich in der großzügigen Anlage des Frauenklosters, das hier seit 1904 aus den Weinbergen aufragt. Das 1165 von Hildegard übernommene aufgelassene Kloster stand einst inmitten von Eibingen an der Stelle, wo heute die Wallfahrtskirche zum Gottesdienst und Gebet einlädt. Beim Schlendern auf dem mit Rosen bepflanzten Kirchvorplatz mit der anmutig wirkenden Bronzestatue der heiligen Hildegard lässt man den Alltagsstress schnell hinter sich und begibt sich in die Stille der Abteikirche. Diese ist mit farbigen Wandmalereien verziert und hat eine meditative Ausstrahlung.

      Die Nonnen von Eibingen leben nach den Regeln des hl. Benedikt und in der Tradition der hl. Hildegard. Gebet und Arbeit kennzeichnen ihr Leben. Im Klosterladen bekommt man einen kleinen Eindruck, was hier geleistet wird. Wein, Dinkel, Honig, Teemischungen, Gewürze, Heilkräuter nach dem Wissen von Hildegard werden zum größten Teil selbst hergestellt. Der Laden vereint sehr stilvoll Kunst und Religion. Auch die Vinothek mit den klostereigenen Weinen ist einen Besuch wert.

      Für die Eibinger ist „ihre“ Hildegard schon immer „heilig“ gewesen, obwohl sie erst 2012 offiziell heiliggesprochen wurde. Sie ist allgegenwärtig: im Kloster auf dem Berg, der Wallfahrtskirche mit dem Schrein der Reliquien in Eibingen, an vielen Wegkreuzen in den Weinbergen – und bei kirchlichen Feierlichkeiten, insbesondere dem Hildegardisfest zu ihrem Todestag am 17. September. Wer vom Klostercafé entlang der Mauer in Richtung Niederwald schlendert, dem öffnet sich am Ende der Mauer abrupt ein beeindruckender Panoramablick über den mittleren und oberen Rheingau hinweg bis ins Rhein-Main-Gebiet und zum Odenwald.

      Jenseits des Rheines ragt die Rochuskapelle aus dem Wald des Rochusberges, dahinter breitet sich das rheinhessische Hügelland aus. Bei gutem Wetter ist am Horizont ein Tafelberg erkennbar – der Donnersberg in der Pfalz.

      Bänke laden zum Verweilen ein. Der Blick fällt auf die Skulpturenwiese mit sechs Säulen zu Visionen der heiligen Hildegard. Es sind Kunstwerke von Sr. Christophora, der Keramikerin des Klosters.

      Nachdem Sie genügend Kraft für die kurze Wanderung getankt haben, geht es anfangs im Weinberg leicht bergan zum Abzweig des Klostersteiges in Richtung Ebenthal. Wir schlendern hier weiter geradeaus auf dem Weinbergweg (gleichlaufend mit dem Rheinsteig) und laufen an „Hildegards-Ruh“ vorbei. Kurz darauf biegt die Route nach rechts ab und bringt uns zur Straße, die von Rüdesheim zum Niederwalddenkmal führt. Hier zweigt unsere Route nach rechts ab und steigt durch ein kleines Waldstück kurz hinauf zum Ebental-Plateau. Hier fühlt man sich urplötzlich in eine andere Gegend versetzt. Es ist nichts mehr zu sehen von Rhein und Wein, stattdessen erwartet uns stilles Land; offen, frei, einsam. An der folgenden Weggabelung geht es links bis zu einem kleinen Naturschutzgebiet. Dort biegen wir nach rechts (Richtung Norden) ab und wandern leicht aufwärts entlang der Wiesen und Felder bis zum nächsten Abzweig. Links von hier sieht man in den Sommermonaten ein 70.000 Quadratmeter großes Maislabyrinth, das einen Besuch lohnt. Unser Weg führt nun nach rechts an dem Naturschutzgebiet mit kleinem, schilfeingerahmtem Teich vorbei wieder über freies Feld und Wiesen in die Nähe des Petershofs, dem größten Schweinemastbetrieb im Rheingau-Taunus-Kreis. Dort münden wir nach rechts auf den Klostersteig ein.

      An der Ruheliege unter der Eiche kann man noch einmal den Blick vom Ebental ins Rheintal und über den Rhein nach Rheinland Pfalz genießen. Nehmen wir die Ruhe und unberührte Natur noch etwas mit, bevor wir weiter unten den atemberaubenden Blick auf Rüdesheim, Eibingen, die Weinberge und den Rhein wieder haben. Die Türme der Abtei St. Hildegard, die plötzlich links in den Blick kommen, künden das Ende der Rundtour an. Nun darf man sich getrost auf ein Stück hausgemachten Kuchen mit leckerem Dinkelkaffee oder auch herzhafte regionale Snacks und ein alkoholfreies Dinkelbier oder einen klostereigenen Wein freuen. In dem integrativen Café arbeiten Menschen mit Beeinträchtigung und Lernbehinderung mit großer Leidenschaft und Hingabe für das Wohl der Gäste. Das „Herzlich willkommen" kommt von Herzen und es schließt sich ein ernstgemeintes „Auf Wiedersehen" an.

      Autorin: Wegepatin Marina Link

      • 17. September 2021

  5. Rüdesheim hat eine Wanderung geplant.

    17. September 2021

    Dalia Das und Hobby gefällt das.
    1. Rüdesheim

      Startpunkt: Parkplatz am Sportplatz Aulhausen, Rüdesheim
      Logo: Gelber Krug auf weißem Untergrund
      Beschriebene Richtung: im Uhrzeigersinn
      Einkehrmöglichkeiten: im Ort
      Bahnhof: Assmannshausen (3,0 km zum Ausgangspunkt)

      Aulhausen, ein ehemaliger Töpferort, wurde 1108 erstmals urkundlich erwähnt als Ulenhusen (von „olla“ lat. der Topf). An diese Zunft erinnert heute noch das Kulturdenkmal der „Aulhauser Töpferofen“ am Sportplatz in der Nähe der Pfarrkirche, der zur 900-Jahr-Feier von Aulhausen im Jahr 2008 errichtet wurde. Stolz sind die etwa 1.200 Einwohner, die ihr Aulhausen liebevoll „Auli“ nennen, auf ihr Vereinsleben. Egal ob bei der Feuerwehr, im Töpferverein, dem Carneval Club oder dem Aulhauser Kulttheater – die Mitgliedschaft ist „quasi“ Pflicht.

      Vom Start geht es zwischen dem Töpferofen (links) und dem Kinderspielplatz (rechts) zunächst wenige Meter in die Senke des Eichbachtales hinab und dann am Mühlberg hinauf. An der nächsten Kreuzung führt der Weg nach rechts über den ehemaligen „Kuhweg“ bis zum „Marterl“, einem Muttergottes-Wegekreuz. Hier biegen wir nach links aufwärts ab. Eine lauschige Sitzgruppe bietet Platz zum Innehalten und Rasten. Von ihr genießt man einen herrlichen Blick über Aulhausen mit der Dorfkirche St. Petronilla, der Patronin der Reisenden.

      Die Route führt durch die Felder des „Gaulskopfs“ leicht bergan Richtung „Kammerforst“. Er ist Teil eines der größten, unzerschnittenen Waldgebiete Deutschlands und hat in jüngster Zeit besondere Aufmerksamkeit bekommen: Mehrfach wurde hier ein Wolf nachgewiesen. Am Waldrand biegt die Route nach rechts ab. Lässt man von dort den Blick über die Felder schweifen, erkennt man gegenüber auf der Höhe des Niederwaldes das Jagdschloss, den einstigen Landsitz des Grafen von Ostein.

      An der nächsten Wegkreuzung biegen wir wieder nach rechts ab und wandern in Richtung Schafshof hinab. Dieser gehörte einst zum Zisterzienserinnenkloster Marienhausen. Erstmals erwähnt im Jahre 1352, bot der Hof mit 500 Schafen Aulhausern und Auswärtigen Lohn und Brot. Heute dient das Ensemble unter anderem als „Feriendomizil“ der Benediktinerinnen der Abtei St. Hildegard.

      Die Töpferrunde hält nun direkt auf das Gelände des St. Vincenzstiftes zu, einer sonderpädagogischen Einrichtung zur Betreuung von Menschen mit Beeinträchtigungen und aus schwierigen familiären Verhältnissen. Die 800 Jahre alte Marienkirche steht am Ende des Rheingauer Klostersteiges. Sie birgt eine Besonderheit: Ihr Inneres und die Fenster wurden von Künstlern mit Beeinträchtigungen entworfen. Die ungewöhnlichen Kunstwerke dieser Menschen geben der Kirche ein besonderes Gepräge und bilden den Rahmen für Gottesdienste, Gebet und Gesang.

      Durch das parkähnliche Gelände von Marienhausen gelangt man zum Tor und zur „Hauptstraße“ von Aulhausen. Dort biegt die Töpferrunde nach rechts ab und führt am alten Rathaus, dem Lindenplatz und der Pfarrkirche vorbei zum Ausgangspunkt zurück.

      Unterwegs erläutern Hinweistafeln die Geschichte einiger Gebäude.

      Autoren: Wegepaten Sissi und Wilhelm Heymach

      • 17. September 2021

  6. Rüdesheim hat eine Wanderung geplant.

    17. September 2021

    Doro, Dalia Das und Roland gefällt das.
    1. Rüdesheim

      Startpunkt: Kirche Assmannshausen
      Logo: Rotes Rotweinglas auf weißem Grund
      Beschriebene Richtung: im Uhrzeigersinn
      Einkehrmöglichkeiten: Im Ort
      Bahnhof: Assmannshausen (0,3 km zum Ausgangspunkt)
      Der Rotweinweg startet in Assmannshausen an der Kirche im Ortskern. Die Markierung weist am Hotel Alte Bauernschänke nach rechts in die Niederwaldstraße. Gleich zu Beginn führt die Route gleichlaufend mit dem Rheinsteig an der Talstation der Sesselbahn vorbei, die gemütlich aus dem Ort hinauf zum Jagdschloss Niederwald gondelt. Anfangs geht es kurz steil, dann etwas flacher bergauf bis zum Abzweig der Waldstraße.Sie biegen scharf nach rechts darauf ein und wandern an der folgenden Linkskehre der Straße geradeaus in den Wald hinein. Nach etwa 100 Metern kommt eine scharfe Linkskurve; wenige Meter entfernt steht ein Aussichtspavillon mit Blick auf den Assmannhäuser Höllenberg. Dessen Name hat mit dem Teufel nichts zu tun, sondern rührt vom mittelhochdeutschen Wort „helda“ her, das einen steilen Abhang umschrieb. Und steil, das sieht man auf den ersten Blick, ist es hüben wie drüben allemal. Dass die Weine aus dem Höllenberg so „teuflisch“ gut schmecken, liegt am schiefrigen Boden, der starken Neigung des Hanges und seiner Ausrichtung nach Süden und Südwesten. Nachdem Sie den Ausblick genossen haben, geht es weiter steil bergan. Oberhalb folgen zwei Kehren, bevor die Bergstation der Sesselbahn erreicht ist. Der kleine Wildpark gehört zum Jagdschloss Niederwald, der „Keimzelle“ des Osteinschen Landschaftsparks. Karl Maximilian Graf Amor von Ostein ließ hier 1764 ein Jagdhaus für seine Gäste errichten und begann, das gesamte Niederwaldplateau bis hinüber zum Niederwalddenkmal (das erst 74 Jahre nach seinem Tod eingeweiht wurde) in den ersten Landschaftspark am Rhein zu verwandeln.An der Bergstation gehen wir nicht halblinks zum Jagdschloss, sondern orientieren uns halbrechts am Wildzaun entlang. An dessen Ende weist die Markierung nach rechts unten. Die Route folgt dem Waldweg stetig bergab. An der Grenze vom Wald zu den Weinbergen biegt sie scharf rechts ab und führt nun in mehreren Serpentinen auf befestigten Wirtschaftswegen in die Weinberge des Assmannshäuser Frankenthals hinein.In der untersten Rechtskurve öffnet sich plötzlich ein prächtiges Panorama. Der Rhein gurgelt durch die Gefällstrecke des Binger Lochs, hier hat er mit 14 Kilometern pro Stunde die höchste Strömungsgeschwindigkeit auf seinem Weg von der Quelle im schweizerischen Graubünden bis zur Mündung ins Meer. In der Kurve lohnt es, sich umzudrehen und den Blick direkt auf den Felssporn zu richten: Die vor Jahrmillionen einst waagrecht aufeinandergeschichteten Platten wurden durch gewaltige tektonische Verschiebungen senkrecht aufgestellt. Das Phänomen, das im Oberen Mittelrheintal an vielen Stellen (z.B. der Loreley) offen zutage tritt, weist darauf hin, dass das Rheinische Schiefergebirge (wie der Himalaya und die Alpen) ein erdgeschichtlich junges Faltengebirge ist.Der Wirtschaftsweg führt mit schönem Blick auf Assmannshausen hinab zum Ortsrand an der ehemaligen Grundschule. Von hier leiten 200 Treppenstufen nach links in den Ort hinunter. An der Kirche mündet die Treppe, die sich am Ende zwischen den Häusern hindurchzwängt, auf die Niederwaldstraße. Die Route biegt nach links auf sie ein und führt zunächst zum Bahnübergang und weiter Richtung Rhein. An der Promenade biegen Sie nach rechts ab und schlendern entlang der Hotels und Restaurants bis zum Abzweig der Straße „Am alten Rathaus“ ein. Dabei kommt man am ehrwürdigen Hotel Krone vorbei, dem ältesten Gasthaus des Ortes. Bevor Touristen das Rheintal für sich entdeckten, haben Treidler hier ihre Pferde gewechselt. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts logierten berühmte Reisende in dem Hotel. An Ferdinand Freiligrath, der 1844 in der Krone sein „Glaubensbekenntniß“ verfasste, erinnert die gleichnamige Museumsstube in dem Hotel.Die Route biegt nach rechts in die Straße „Am alten Rathaus“ ein, unterquert die Eisenbahnstrecke und biegt direkt dahinter nach links in die „Lorcher Straße“ ein. Von deren Ende führt der Weg in fünf Kurven im Höllenberg stetig bergauf. Weiter oben gibt es die Möglichkeit, kurz zur Rotweinlaube abzuzweigen. Der Exkurs (knapp 100 Meer) belohnt mit einem der prächtigsten Panoramablicke im gesamten Mittelrheintal – und einem Depot, in dem gekühlter Wein auf Wanderer wartet. Der gemütliche Pavillon mit dem markanten Kupferdach ist ein Relikt aus Margarethe von Trottas Film „Ich bin die Andere“ mit Katja Riemann und Armin Mueller-Stahl aus dem Jahr 2006. Er sollte nach den Dreharbeiten eingemottet werden, doch rührige Einheimische setzten sich dafür ein, dass er wenige Meter oberhalb seines Filmstandortes einen neuen dauerhaften Platz bekam. Am Abzweig zur Rotweinlaube teilt sich der Weg. Der Hauptweg führt nach links oben zu einem kleinen Waldstück. Von dort folgt er dem Wirtschaftsweg entlang der Weinberge der Lage Hinterkirch in Richtung Aulhausen, bis er auf den Zuweg zum Rheingauer Klostersteig trifft. Hier weist die Markierung nach rechts abwärts und leitet im Abstieg in den Höllenberg zurück. Am großformatigen Schriftzug auf der Weinbergsmauer öffnet sich der Blick ins Rheintal wieder, vom gegenüberliegenden Ufer grüßen die Burgen Rheinstein und Reichenstein. Nun führt der Rotweinweg mit dem Rheinsteig und dem Klostersteig gemeinsam abwärts zum Ausgangspunkt zurück. Wer sich den Hinterkirch-Schlenker sparen möchte, kann vom Abzweig zur Rotweinlaube direkt auf Assmannshausen zuwandern und mündet weiter unten auf den Hauptweg ein.Im Ort angekommen, hat man sich eine Winzervesper in einer der Gaststätten und Restaurants redlich verdient.Autor: Wegepate Michael RuffEine tolle Ergänzung zu der Tour ist übrigens die „Assmannshäuser Höllentalschleife“. Diese findest du hier: komoot.de/highlight/3785487

      • 17. September 2021

  7. Rüdesheim hat eine Fahrradtour geplant.

    11. Mai 2021

    1. Rüdesheim

      Zwischen Rüdesheim und Assmannshausen steht in prominenter Hanglage die beeindruckende Burgruine Ehrenfels. Diese Radtour ist zwar nicht besonders lang, aber dafür mit spektakulären Ausblicken nur so gespickt. Du wirst überrascht sein, wieviel Erlebnis in solch einer kurzen Strecke stecken kann. Du verlässt Rüdesheim und biegst auf den Panoramaweg ein. Hier ist der Name Programm, denn vor dir erstreckt sich eine unglaubliche Aussicht auf den Rhein, die dich auf der gesamten Tour begleiten wird. Unter der Seilbahn hindurch fährst du durch die erlesenen Reben.

      Nach weniger als vier Kilometern erreichst du den Rastplatz oberhalb der Burgruine Ehrenfels, wo du zum Beispiel ein mitgebrachtes Picknick verzehren kannst. Es gibt kaum einen schöneren Ort für eine Pause. Auf der anderen Seite des Flusses schaust du auf Bingen und die Nahemündung. Du siehst den vorbeiziehenden Schiffen zu und genießt die Ruhe an diesem sonnenverwöhnten Fleckchen Erde.

      Sobald du dich wieder von diesem schönen Platz trennen kannst, geht es auch schon wieder zurück nach Rüdesheim. Zwei Richtungswechsel später hast du die Möglichkeit, dir die Burgruine Ehrenfels etwas näher anzuschauen. Sie ist nicht umsonst ein beliebtes Fotomotiv. Nicht nur die Ruine selbst, auch der Hintergrund mit dem funkelnden Wasser des Rheins und den bewaldeten Hügeln des Hunsrücks ergeben zusammen ein fantastisches Bild. Wenige Kilometer später stehst du schon wieder in der Rüdesheimer Altstadt.

      • 12. Mai 2021

  8. Rüdesheim hat eine Fahrradtour geplant.

    11. Mai 2021

    Stef, Norbert Schütte und Tina gefällt das.
    1. Rüdesheim

      Der Westerberg ist eine markante Erhebung im Rheinhessischen Hügelland. Auf seinem Gipfel steht weithin sichtbar seit 1912 ein Bismarckturm, der einen Weitblick über den Taunus und Rheinhessen ermöglicht. Die Runde weist bis auf den sehr steilen Anstieg auf den Westerberg keine größeren Schwierigkeiten auf. Der Anstieg kann auch leicht ausgelassen werden. Wenn du der Gau-Algesheimer Straße einfach weiter folgst, anstatt rechts in den Anstieg einzubiegen, gelangst du automatisch nach wenigen hundert Metern wieder auf die Route und hast das kurze, aber heftige Stück abgekürzt.

      Wenn du dir den Anstieg zutraust oder kein Problem damit hast, das Rad ein Stück den Berg hinauf zu schieben, wirst du dafür mit einem fantastischen Ausblick belohnt. Direkt neben dem Turm findest du außerdem einen gemütlichen Biergarten, wo du eventuell verlorene Flüssigkeit wieder auffüllen kannst. Danach geht es durch Ingelheim schnurstracks wieder an den Rhein, wo eine Fähre darauf wartet, dich nach Mittelheim zu bringen. Der restliche Weg führt gemütlich auf dem Rheinradweg zurück nach Rüdesheim. Dabei passierst du bei Geisenheim noch eine kleine Insel, die einen Sandstrand wie in der Südsee aufzuweisen hat. Ein schöner Platz, um die Tour Revue passieren zu lassen, sich eventuell etwas abzukühlen und die Schiffe auf dem Rhein zu beobachten.

      • 12. Mai 2021

  9. Rüdesheim hat eine Mountainbiketour geplant.

    11. Mai 2021

    1. Rüdesheim

      Eine Genussrunde durch die Weinberge zum Schloss Johannisberg: Die ersten Meter rollst du entlang des Rheinufers aus Rüdesheim heraus und stößt bald auf die Überreste der ehemaligen Hindenburgbrücke. Am Rüdesheimer Hafen entlang genießt du schöne Ausblicke aufs Wasser. Sobald du Winkel erreicht hast, wendet sich die Strecke nach links und du erklimmst die unteren Hänge der Weinberge. Nun kannst du schon dein Zwischenziel erkennen: Das Schloss Johannisberg thront majestätisch am Hang und wartet auf deinen Besuch. Hier herrscht mehr als ein Hauch von Glamour. Das ganze Gebäude versprüht einen edlen Charme. Schau dich ruhig um, es gibt einige tolle Details zu entdecken.

      Wenn du in Johannisberg noch nicht eingekehrt bist und Lust auf eine kleine Erfrischung an der frischen Luft hast, wartet kurz darauf der Weinprobierstand auf dich. Hier lässt es sich wirklich sehr gut aushalten. Neben Wein und Traubensaft werden bei einem fantastischen Blick auf den Rhein auch kleine Snacks serviert. Die restliche Tour führt dich dann schnurstracks zurück zum Ausgangspunkt am Markt in Rüdesheim. Insgesamt eine entspannte Tour ohne technische Schwierigkeiten. Nur die letzten Meter des Anstiegs zum Schloss Johannisberg sind steil, aber mit dem Zwischenziel direkt vor Augen wird dich das nicht aufhalten.

      • 11. Mai 2021

  10. Rüdesheim hat eine Mountainbiketour geplant.

    11. Mai 2021

    Mel&Joep gefällt das.
    1. Rüdesheim

      Diese eher leichte Tour ist fahrtechnisch auch für Anfänger geeignet. Es wollen allerdings kurze steile Anstiege bewältigt werden: Die Strecke führt nämlich durch die Weinberge oberhalb von Rüdesheim zu einigen schönen Aussichtspunkten. Unterhalb der Seilbahn fährst du zwischen Rhein und Reben auf das berühmte Niederwalddenkmal zu. Das Wahrzeichen der Stadt Rüdesheim kannst du schon von weitem erkennen. Dann geht es in den namensgebenden Niederwald, der an heißen Tagen angenehmen Schatten spendet und immer ein wenig kühler ist als an den exponierten Hängen. Weintrauben lieben nunmal die Sonne. Im Niederwald stattest du dem hiesigen Jagdschloss einen Besuch ab, das sich auch zu einer Einkehr anbietet.

      Danach führt die Tour dich an die Burgruine Rossel. Auch von hier genießt du einen wunderbaren Ausblick auf das Rheintal und das gegenüberliegende Bingen mit dem Mäuseturm und der Nahemündung. Ab hier geht es dann nur noch bergab zurück nach Rüdesheim. Ganz in der Nähe liegt spektakulär am Hang die Burgruine Ehrenfels, ebenfalls ein beliebtes Fotomotiv. Aus Rüdesheim muss man eben nicht weit fahren, um viele tolle Orte sehen zu können. Die Panorama-Ausblicke begleiten dich auf deinem gesamten Weg zurück ans Rheinufer nach Rüdesheim, wo du die Tour mit einem kühlen Glas Wein oder Traubensaft stilvoll ausklingen lassen kannst.

      • 11. Mai 2021

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