Schmallenberger Sauerland

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Über Schmallenberger Sauerland
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  1. Schmallenberger Sauerland war wandern.

    5. Mai 2021

    11,2 km
    -- km/h
    260 m
    250 m
    wölkchen6 und Traktor 1 gefällt das.
    1. Schmallenberger Sauerland

      Alisa Kriegesmann und Marina Stötzel von bevandert leben beide im schönen Herrntrop bei Kirchhundem. Der Sommer ist für beide die schönste Zeit zum Wandern, einfach weil die Tage am längsten sind und beide dann das Maximum aus ihren Tagen in der Natur herausholen können.

      „Obwohl wir beide auch aus dem Sauerland, genauer gesagt aus der Gemeinde Lennestadt-Kirchhundem kommen, ist das Schmallenberger Sauerland und die Ferienregion Eslohe für uns jederzeit eine Reise wert. Nicht zuletzt wegen den sogenannten Golddorfrouten, die ihrem Namen alle Ehren machen und uns noch nie enttäuscht haben. Es können ausgezeichnete Premiumwege erwartet werden, auf denen über teils schmalen erlebnisreichen Pfaden auch ein paar Höhenmeter bezwungen werden. Zudem halten Teilstrecken immer wieder grandiose Weitsichten auf die hügeligen Waldlandschaften bereit. Da unsere Wanderherzen besonders für Sonnenuntergangstouren schlagen, ist der Schmallenberger Hausberg, der Wilzenberg mit gleichnamigem Turm für uns ein weiterer Anziehungspunkt des Schmallenberger Sauerlands.

      Die Golddorf-Route Wenholthausen ist besonders an heißen Sommertagen ein Geheimtipp und hat mit elf Kilometern eine wunderbare Länge, um ihn als Abendrunde zu erleben. Gleich zu Beginn können im Tretbecken auf dem Wannepfad Füße und Beine abgekühlt werden. Ein weiteres Highlight ist der Esmecker Stausee mit einer herrlichen Lage mitten im Wald. Am Seeufer lässt sich super picknicken. Snacks und Getränke können am Kiosk gekauft werden. Das angrenzende Naturschutzgebiet am Eimberg hält eine Weitsicht ins Wennetal bereit. Im Mathmecketal sind der Mathmeckebach und die Teufelstanne zu erwarten. Eine Portion Kultur ist auch vorhanden: sogenannte Klanggeister können auf der Erdenklangstraße bestaunt werden.“

      Neugierig geworden? Kein Wunder, denn die Begeisterung der beiden Markenbotschafterinnen für das Schmallenberger Sauerland und die Ferienregion Eslohe ist bei jedem Wort und in jeder Zeile spürbar. Und das Beste ist, dass diese Wanderung absolut familientauglich daherkommt und mit ihren vielen Attraktionen für Groß und Klein lockt. Sogar für einen geländegängigen Kinderwagen ist diese reizvolle Runde bestens geeignet.

      • 7. Juni 2021

  2. Stephan und Kina gefällt das.
    1. Schmallenberger Sauerland

      Alexandra Bischof aus Westfeld ist zu jeder Jahreszeit gern unterwegs. Im Schmallenberger Sauerland und der Ferienregion Eslohe hat es ihr besonders der zertifizierte Wanderweg Sauerland Höhenflug angetan.

      „Mich fasziniert das perfekt ausgeschilderte Wandergebiet, egal ob ich in Westfeld oder Reiste laufe. Die Ortswanderwege sind naturnah und sehr liebevoll gestaltet. Die guten Einkehrmöglichkeiten nach ‘getaner Arbeit’ sind mir ebenfalls wichtig.

      In meiner Kindheit war ich mit meinen Eltern schon immer viel in der heimischen Natur rund um Holthausen unterwegs. Was damals ein Muss war, ist heute zum Hobby geworden. An der Herzstücktour begeistert mich die Abwechslung zwischen waldreicher und offener Landschaft.“

      Etwa 73 Kilometer ist es lang, das Herzstück des Sauerland Höhenfluges. Längs des 815 Meter hohen Hunau-Rückens wanderst du durch das Land der tausend Berge, der üppigen Buchen- und Mischwälder und der ausgedehnten Wiesen. Die Ausblicke sind herrlich und die Luft sauber und klar.

      Wenn du magst, teilst du dir die Route in vier Abschnitte auf und planst sie als Etappenwanderung (mit den Stationen Faulebutter, Wentholthausen, Oberhenneborn, Holthausen und Winterberg) oder du wählst einen Standort, von dem aus du ganz individuell nach deinen Vorstellungen losziehen kannst. Das Netz mit den öffentlichen Bussen ist sehr gut ausgebaut und viele Gastgeber bieten zudem einen Hol- und Bringedienst an. In den schmucken Orten findest du schöne Unterkünfte, doch du solltest rechtzeitig vorher ein Zimmer reservieren, denn in der Hochsaison kann auch schon mal alles ausgebucht sein.

      Die Herzstücktour startet in dem kleinen Ort Faulebutter und führt dich zunächst zum Wanderdreieck Röhrenspring, wo sich die beiden Wege des Höhenfluges vereinen. Von dort aus geht es immer weiter durch schöne Waldgebiete bergauf bis zur 656 Meter hohen Homert. Die Aussicht von hier oben ist atemberaubend. Auf dem weiteren Weg wirst du immer wieder diese schönen Panoramen genießen können, bevor du kurz vor Wentholthausen wieder durch das sanft gewellte Bauernland wanderst.

      Von Wentholthausen aus wanderst du über den Gesenberg bis oberhalb des winzigen Weilers Büemeke und dann weiter stetig bergauf bis nach Reiste. Immer wieder werden dich die schönen Ausblicke in das Wennetal begeistern. Nachdem du die Reister Senke mit den offenen Feldfluren durchwandert hast geht es wieder hinauf und über die bewaldeten Bergrücken bis nach Oberhenneborn.

      Von Oberhenneborn geht es zunächst durch das schöne umliegende Bauernland wieder zurück auf den Hauptweg. Sehr bald bist du wieder im Wald und wanderst die Bergrücken und weiten Täler entlang. Hoch über Bad Fredeburg wanderst du durch einen herrlichen Buchenwald, steigst schließlich durch einen schmalen Hohlweg hinab, passierst einen Waldlehrpfad und erreichst schließlich den schmucken kleinen Ort mit den schönen Fachwerkhäusern. Wenn du magst, nimmst du dir ein wenig Zeit für einen Rundgang in Bad Fredeburg, bevor du über Huxel weiter nach Holthausen wanderst.

      Über den Hunauweg verlässt du Holthausen und wanderst bis zum Gipfel des Hunau stetig bergauf. Auch auf dieser Teilstrecke hast du wieder herrliche Aussichten über die Sauerländer Berge. Weiter geht es bis zum Wanderparkplatz Großes Bildchen, wo der Hunau-Rücken auf den Hauptkamm des Rothaargebirges trifft. Mit Blick auf Altastenberg wanderst du weiter bis nach Winterberg, dem Endpunkt des Herzstücks. Wenn du noch ein wenig verweilen und die schöne Wanderung noch etwas nachwirken lassen oder dich einfach nur stärken möchtest, findest du im Wintersportort Winterberg ausreichend Auswahl bei den Einkehrmöglichkeiten.

      • 7. Juni 2021

  3. Jenny M., Marion und 2 anderen gefällt das.
    1. Schmallenberger Sauerland

      Die Schmallenbergerin Petra Breker wandert am liebsten im Frühling, Sommer und Herbst. Die Natur und der Wald sind die Wirkungsstätten der Entspannungs- und Gesundheitspädagogin.

      „Am meisten faszinieren mich die traumhafte, abwechslungsreiche Landschaft mit Hügeln, Wiesen und Wäldern und die wunderschönen traditionellen Hotels, Lokalitäten und Cafès mit bester deutscher Küche. Möglich sind Entspannung pur und vielseitige Aktivitäten wie Wandern, Radfahren, Kultur, Shoppen, Schwimmen und vieles andere.

      Ich liebe den Hollenpfad aufgrund des außergewöhnlich mystischen Wald- und Moorgebietes mit schroffem Felsgestein, durchzogen von kleinen Wasserfällen und Bächlein und seiner sagenhaften Geschichte. Hier liegen Abenteuer, Spannung und Entspannung ganz nah zusammen. Man kann den Hollenpfad in sportlicher Weise gehen oder auf langsame und achtsame Weise genießen.“

      Der Hollenpfad liegt auf der Golddorf-Route, doch die trägt diesen Namen nicht, weil man hier irgendwann nennenswerte Vorkommen des Edelmetalls gefunden hätte. Vielmehr wurden allein in dieser Region neun der schmucken Dörfer im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ mit Bundesgold gekürt. Die Wanderung durch die besonderen Orte mit den liebevoll hergerichteten Fachwerkhäusern und üppig blühenden Gärten ist ein Genuss.

      Diese spannende und interessante Wanderung über knapp zehn Kilometer Länge startet an der legendären Kirche St. Cosmas und Damian in Bödefeld. Legendär ist sie, weil im Jahr 1722 bei einem Neubau der Kirche eine abgetrennte Hand gefunden wurde, deren Herkunft und Zustand bis heute nicht geklärt werden konnten. Klar, dass sich gleich mehrere Legenden darum ranken.

      Du verlässt Bödefeld in südlicher Richtung und tauchst beim kleinen Weiher in den Fichten- und Mischwald ein. Bald erreichst du das Hollenhaus, einen Felsen, der ganz mit gelb-grünlichem Flechtenbewuchs überzogen ist. Einer alten Sage nach lebten hier einst die Waldfrauen, Hollen, in einer Höhle. Sie spielten mit Dorfkindern, die hier ihre Ziegen hüteten, und schenkten ihnen zum Abschied Steine aus dem Hollenhaus. Wieder zu Hause, stellten die Kinder und deren Familien fest, dass es sich um wertvolle Edelsteine handelt. Natürlich versuchten böse Buben in die Höhe der Hollen einzudringen, um noch mehr von den Steinen zu ergattern. Prompt stürzte die Höhle ein und von den Dieben wurde nie wieder einer gesehen.

      Eine kurze Strecke weiter kommst du an einem Rotwildgehege vorbei und schließlich zur Vogelstange, wo das alljährliche Schützenfest ausgetragen wird. Bald darauf erreichst du den Waldrand, wo sich ein herrlicher Blick auf Bödefeld öffnet. Bis zum Platz Waldesruh geht es nun in recht steilen Serpentinen den Berg hinauf. Dort angekommen, fallen dir die kleinen Wasserräder (Schlapperräder) auf, die dich mit ihrem Plätschern eine Weile begleiten. Weiter geht es oberhalb von Bödefeld am Hang entlang und dann mit einer Spitzkehre zurück zum Ausgangspunkt. Direkt neben der Kirche findest du ein nettes Gasthaus, falls die vielen Sagen, Legenden und der mystische Wald dich hungrig und durstig gemacht haben.

      • 7. Juni 2021

    1. Schmallenberger Sauerland

      Astrid Völlmecke, ausgebildete Wildkräuter- und Heilpflanzenpädagogin, lebt im schönen Bad Fredeburg und wandert am liebsten im Frühling.

      „Am meisten faszinieren mich im Schmallenberger Sauerland und der Ferienregion Eslohe die weiten Landschaften, die schönen Aussichten und die vielfältige Flora, vor allem die Wildkräuter.

      Der Kräuterweg ist meine Lieblingswanderung, weil im Kurpark Schmiedinghausen zahlreiche Wildkräuter, wie zum Beispiel Bärlauch, Thymian, Minze, echtes Mädesüß und Sauerampfer wachsen. Überall gibt es schöne Ausblicke ins Sauerland und viele Ruhebänke zum Verweilen. Und am Ende wartet ein großes Eis in der Eisdiele in Bad Fredeburg.“

      Im Jahresverlauf kannst du auf dieser schönen, etwa acht Kilometer langen Kräuterwanderung über die sanft abfallenden Höhen und weiten Täler des Schmallenberger Sauerlandes die verschiedensten heimischen Kräuter und Wildfrüchte finden. Die Rundtour beginnt in Bad Fredeburg am Rudolf-Becker-Park und führt dich zunächst durch den schmucken, kleinen Ort mit vielen liebevoll hergerichteten Fachwerkhäusern. Am Kurhaus vorbei geht es dann direkt in die Misch- und Fichtenwälder des Nationalparks Sauerland Rothaargebirge. Neben der Vielfalt der Flora werden dich auch die herrlichen Weitblicke von den Bergen auf das sanfte Bauernland und die wunderbar klare und gesunde Luft begeistern.

      Durch den Fredeburger Wald geht es zurück nach Bad Fredeburg. Durch den sehr ansprechend angelegten Kurpark Schmiedinghausen erreichst du wieder die Ortsmitte. Wenn du magst, schließt du noch einen kleinen historischen Rundgang durch den Ort an, denn er ist immerhin bereits Anfang des 14. Jahrhunderts mit einer Burg und einer Stadtmauer mit drei Toren angelegt worden. Die historischen Reste davon sind heute ins Stadtbild integriert. Beim Rundgang wirst du dich dann bestimmt auch für eine der schönen Gaststätten oder Eisdielen entscheiden, in der du dich stärken und die vielen schönen Eindrücke nachwirken lassen kannst.

      • 7. Juni 2021

  4. wölkchen6 gefällt das.
    1. Schmallenberger Sauerland

      Im Frühling wandert Anika Strack am liebsten, denn es tut ihr gut, nach dem Winter wandern zu gehen, wenn die Natur erwacht und die Landschaft wieder Farbe annimmt.

      „Am meisten fasziniert mich am Schmallenberger Sauerland und der Ferienregion Eslohe das vielfältige und abwechslungsreiche Freizeitangebot, die Landschaft und die Herzlichkeit der Menschen!

      Die Geschichten der Orte, welche durch die Lauschpöhle jederzeit abrufbar sind, sind unheimlich interessant und spannend. Zudem ist der Lauschpohl am Aussichtspunkt Herschede mein absolutes Highlight.“

      Lauschpöhle, das sind Pfähle oder Pfeiler mit Audiostationen, machen auf dieser wunderbaren Rundtour die Geschichten, Sagen, Mythen und Anekdoten aus der Vergangenheit der Dörfer hörbar. Die 20 Lauschpöhle geben ihre Geschichten preis, nachdem du sie durch eine Handkurbel aktiviert hast. Während du zuhörst und vor deinem geistigen Auge die Vergangenheit aufersteht, schweift dein Blick über die herrliche Umgebung des Bauernlandes.

      Arpe, ein kleiner Ortsteil von Schmallenberg, ist der Ausgangspunkt dieser gut sieben Kilometer langen Rundwanderung. Durch den hübschen Ort hindurch geht es ein wenig bergan und zunächst in nördlicher Richtung über Wiesen und Feldfluren. Die weite Sicht über das Bauernland ist wunderbar. Deine Blicke schweifen über Felder und Wiesen, bleiben an Baumreihen hängen, folgen dem Profil der Berge und Täler und ruhen schließlich auf den dunklen Flächen der Wälder. In der Nähe von Keppel tauchst du in die Wald- und Forstgebiete am Silberge ein und folgst dem Weg bis zum kleinen Weiler Herschede, zu Anikas absolutem Aussichtshighlight auf der Lauschpohlrunde. Hier beginnt ein kleiner Abstecher auf das schöne Bauernland von Bracht und Kückelheim.

      Zurück auf der Rundtour, wanderst du wieder überwiegend durch Wald, bis du das Tal der Arpe erreichst. Von hier aus ist es nicht mehr weit zum Ausgangspunkt. Dort findest du einige Einkehrmöglichkeiten für die Stärkung nach dieser spannenden und interessanten Wanderung.

      • 7. Juni 2021

  5. Jenny M., Silvia und 3 anderen gefällt das.
    1. Schmallenberger Sauerland

      Stefan Knippertz aus Rehsiepen findet Wanderungen zu jeder Jahreszeit reizvoll. Er ist Ranger und genießt seinen Arbeitsplatz mitten in der Natur – ob bei Sonne oder bei Regen.

      „Die einzigartige Landschaft aus Bergen und Tälern, Quellen und Bächen, Flora und Fauna fasziniert mich am meisten. Die Wälder sind naturnah, aber auch forstwirtschaftlich genutzt. Ich lebe in einer Landschaft mit einer unglaublich sauberen Luft in Ruhe und Einklang mit der Natur. Die Menschen in den Orten legen viel Wert auf Nachhaltigkeit, Natur und Zusammenhalt. Den Besuchern fällt auf, dass sehr viel darauf geachtet wird, dass die einzelnen Orte objektiv in Schuss gehalten werden. Kein Müll, keine Neubauten, die nicht in das Ortsbild passen. All das erfreut die Besucher von unserer schönen Gegend. Gastfreundliche Kleinbetriebe mit regionaler Küche begeistern durch direkte und nicht aufgesetzte Freundlichkeit. Meiner Meinung nach überzeugt einfach die bodenständige Qualität und Ehrlichkeit.Traditionen wie Osterfeuer, Schützenfest oder Kartoffelbraten halten das Landleben zusammen. Auch wenn die städtischen Bewohner es eventuell nicht denken: Die Landbevölkerung ist innovativ, kreativ und offen. Nach dem Motto: Ein Wort ist ein Wort.

      Der Sorper Panoramaweg ist eine der Strecken, die ich sehr mag. Er beginnt direkt vor meiner Haustür im Sorpetal und ist mit gut zwölf Kilometer Länge auch geeignet für junge Wanderfreunde. Tolle Aussichten und Gastronomie direkt am Weg. Die Besonderheit ist natürlich der „Knollen“, ein ehemaliger Steinbruch. Der Pfad führt durch den Steinbruch, entlang offener Wiesen, naturbelassener Wälder, Schmieden und Fischteichen im Sorpetal. Ein wirklich beeindruckender Wanderpfad mit vielen Fotomotiven für die ganze Familie.“

      Das schmale und verschlungene Sorpetal ist ein besonderes Kleinod im Schmallenberger Sauerland. Am Fuß von Hunau und Kahler Asten gelegen und umrahmt von Nadel- und Laubholzwäldern, findest du hier eine beeindruckende Naturkulisse mit herrlichen Ausblicken. Du durchwanderst malerische, kleine Dörfer und den alten, ein wenig verwunschenen anmutenden Knollen-Steinbruch. Besondere Attraktionen sind die Kunstschmiede Klute in Waldemei und die Schmiedewelten Dünnebacke in der Rellmecke. Sie locken mit Ausstellungen zur Schmiedekunst und zum althergebrachten Handwerk der Region.

      Niedersorpe ist der Ausgangspunkt dieser schönen, gut zwölf Kilometer langen Rundwanderung. Beim Ortsrand geht es gemächlich und nur ein kurzes Stück bergauf. Vom Hang hast du bereits den ersten herrlichen Blick auf das reizvolle Sorpetal. Du folgst dem Hangweg und biegst beim Restaurant des Golfklubs wieder in das Tal ab, querst bei Winkhausen die Sorpe und erreichst bald darauf, wiederum nach einem kurzen Anstieg, den alten Knollen-Steinbruch. Kaum vorstellbar, wie sich die Steinhauer hier abgemüht haben müssen, um die umliegenden Baustellen mit Steinen versorgen zu können. Dem Tal folgend, erreichst du den kleinen Ort Waldemei mit der Galerie Klute und eine kurze Strecke weiter am Scheitelpunkt der Wanderung die Schmiedewelten Dünnebacke in Rellmecke. Hier querst du wieder die Sorpe und wanderst zurück nach Niedersorpe.

      • 7. Juni 2021

  6. Klaus gefällt das.
    1. Schmallenberger Sauerland

      Karin Salamon wandert am liebsten im Frühling und Herbst. Sie lebt in Schmallenberg und hat in ihrer Heute-Mühle ein wunderschönes Feriendomizil geschaffen.

      „An der Wanderregion Schmallenberger Sauerland und der Ferienregion Eslohe faszinieren mich am meisten die abwechslungsreichen Touren, denn sie bieten dem Wanderherz alles: Aussichten, Weitsichten, Waldwege, Pfade, Spazierwege und viele Einkehrmöglichkeiten. Und das Wanderwegenetz ist sehr gut ausgeschildert.

      Der Waldarbeiter- und Försterpfad ist mein Lieblingswanderweg, weil er sehr gut für Familien geeignet ist. Unterwegs gibt es viel zu entdecken, und Spielplatz und Tretbecken runden das Erlebnis ab.“

      Wald und Forst sind die beiden bestimmenden Themen in der geschichtlichen Entwicklung der Region. Auf dem knapp viereinhalb Kilometer langen Themenweg zeigen 17 Stationen sehr viel Wissenswertes und Spannendes aus der Vergangenheit und Visionen für die Zukunft. Bereits in der ersten Station, dem Waldarbeitermuseum in Latrop, werden alte Werkzeuge, Bilder, Forstakten und die Entwicklung der Motorsäge gezeigt. Der Aufbau und die Funktionsweise einer alten Köhlerei wird im Laufe des Weges ebenso spannend erzählt, wie die Geschichte einer 180-jährigen alten Eiche mit Kronenverlichtung, die sage und schreibe 260 Insektenarten einen Lebensraum bietet. Auch Themen wie Totholz, der Wald-Wild-Konflikt oder die Anzucht junger Bäumchen in einem Pflanzkamp werden an den verschiedenen Stationen sehr ansprechend dargestellt und erklärt. Für große und kleine Entdecker ist diese Wanderung ein Muss und wenn du vollgepackt mit neuem Wissen aber mit hungrigem Magen aus dem Wald kommst, findest du in Latrop schöne Einkehrmöglichkeiten und herzliche Wirtsleute, die sich gern um dein Wohl kümmern.

      • 7. Juni 2021

  7. DieWolters und Nicole gefällt das.
    1. Schmallenberger Sauerland

      Klaus-Peter Kappest aus Schmallenberg-Oberkirchen ist freischaffender Fotograf und wandert am liebsten im Herbst und Winter.

      „Was mich am meisten an unserer Region fasziniert? Unsere sanft geschwungene Landschaft ist angefüllt mit einer ursprünglichen, aber nicht zu urwaldigen Natur, sodass sie überall Geborgenheit vermittelt. Das Alleinstellungsmerkmal der Region sind die durchgehend behaglichen Dörfer mit ihrer authentischen Schönheit – harmonisch eingebettet in die Landschaft. Man merkt überall, dass die Dörfer keine Tourismuskulisse sind, sondern dass auch im selten besuchten Winkel die Menschen die Dörfer vor allem als Lebensraum für sich selbst so schön gestalten. Möglich wird das vor allem, weil die Region trotz ihrer Ländlichkeit eine der stärksten Wirtschaftsregionen Deutschlands ist. Dazu gehören alle Vorzüge, die das mit sich bringt, wie Finanzkraft und einem reichen Kulturleben, aber die Nachteile enger Besiedelung und allgegenwärtiger Industrie bleiben außen vor. Wirtschaft und Tourismus gleichzeitig zu beherrschen, macht die Region zum Musterlebensraum für das 21. Jahrhundert.

      Der WaldSkulpturenWeg verbindet wie kein anderer Weg alle Eigenschaften der Region. Er bietet Fernblicke in die sanft geschwungene Landschaft. Er führt durch eine vom Menschen geformte, aber doch Ursprünglichkeit vermittelnde Natur. Er durchquert malerische Dörfer wie Schanze und Grafschaft. Er bietet Einblicke in alte und neue Geschichte der Region – unter anderem mit dem Kloster Grafschaft und dem Kyrillpfad. Und vor allem sind da die elf modernen Kunstplastiken und Installationen wirklich international bedeutender Künstler, wie man sie normalerweise nur im Zentrum großer Urbanität findet – am ehesten auf sterilen Plätzen vor staatlichen Institutionen. Hier stehen sie aber in der Natur. Natürlich muss man nicht jedes Werk mögen. Die Arbeiten polarisieren und regen zur Diskussion an. Das ist bei moderner Kunst so. Ihr durchgehendes Thema ist die ambivalente Beziehung des Menschen zur Natur sowie die Entwicklung der über Jahrhunderte territorial, sprachlich, kulturell und konfessionell voneinander getrennten Nachbarregionen Wittgenstein und Sauerland. Intellektuell kann man über die Auffassung und Umsetzung der Künstler streiten und so geistig angeregt die Bewegung durch Landschaft und Natur mit allen Sinnen genießen.“

      Natur trifft Kunst: Die elf unvergleichlichen Kunstwerke wurden von 2000 bis 2010 auf dem gut 23 Kilometer langen, einzigartigen Wanderweg in die wunderbare Umgebung integriert. Der Weg beginnt in Bad Berleburg im schönen Wittgensteiner Land und endet in Schmallenberg im Hochsauerlandkreis. Du wanderst über den Rothaarkamm, kreuzt bei Kühhude den Rothaarsteig und wenn du magst, nutzt du in Schanze die Gelegenheit auf einen Abstecher zum Kyrillpfad.

      Du startest am Rathaus in Bad Berleburg und wanderst zunächst zum sehenswerten Schloss. Gegenüber der Einfahrt findest du die Tourist-Information, in der du Wissenswertes zum Konzept und den einzelnen Stationen des WaldSkulpturenWegs erhältst. Sehr bald geht es dann durch Buchenwald und später über weite, bewaldete Höhenrücken mit herrlichen Ausblicken und durch langgezogene Täler hinauf zum Rothaarkamm und dem Waldreservat Schanze. Bei Schanze, es geht jetzt wieder bergab, werden dir vielleicht einige mittelalterliche Wehranlagen auffallen und nur eine kurze Strecke später wanderst du an einem Steilhang mit Buchenwald entlang. Nördlich des Giersberges öffnet sich der Wald und du wirst mit einer sehr schönen Aussicht auf Schmallenberg überrascht. Über Wiesen und Feldflure wanderst du nun durch Grafschaft mit der beeindruckenden Klosteranlage vorbei zum Mühlenteich und schließlich nach Schmallenberg.

      In den behaglichen Orten am Weg findest du viele, gute Einkehrmöglichkeiten. Für die langen Passagen im Wald solltest du dir dennoch ausreichend zu trinken und ein kleines Picknick mitnehmen. Und denke auch an die festen Wanderschuhe oder die wetterfeste Kleidung für den unbeschwerten Wandergenuss.

      • 7. Juni 2021

  8. Schmallenberger Sauerland hat eine Wanderung geplant.

    31. August 2020

    03:29
    12,4 km
    3,6 km/h
    260 m
    260 m
    1. Schmallenberger Sauerland

      Wohltuende Luft, unwiderstehlicher Fachwerk-Charme und grandiose Aussichten erwarten dich auf dieser knapp zwölfeinhalb Kilometer langen Tour rund um das Golddorf Holthausen. Los geht’s direkt im Herzen der Ortschaft.

      Der Weg, der sich ganz am goldenen G orientiert, nimmt dich erst einmal mit zum Rande des malerischen Ortes Bad Fredeburg. Der Luftkurort hat neben seinen traditionellen Bauten auch ein Kneipp-Heilbad zu bieten, in dem du dich erfrischen kannst, sofern du das möchtest. Vorbei an Nordrhein-Westfalens letzter aktiver Schiefergrube, der Grube Magog, und einmal durch das liebliche kleine Dörfchen Huxel marschiert, beginnt die Umgebung langsam so richtig schön grün zu werden.

      Im gemächlichen Auf und Ab leitet dich der Wegverlauf bald südwärts: Du wanderst immer gen Niedersorpe und dabei entlang der gepflegten 27-Loch-Golfanlage des Golfclubs Schmallenberg. Ehe du dich versiehst, stehst du dann auch schon wieder mittendrin in deinem Zielort Holthausen.

      • 8. September 2020

  9. Schmallenberger Sauerland hat eine Wanderung geplant.

    31. August 2020

    Monika.Drygalla, Andy🤘 und 7 anderen gefällt das.
    1. Schmallenberger Sauerland

      Kurz aber oho! So präsentiert sich diese nicht ganz sechs Kilometer lange Rundtour um das Golddorf Latrop. Mach dich gefasst auf ein paar umwerfende Aussichten. Und natürlich herrliche Natur.

      Auf geht’s am Wanderparkplatz Schmallenberg-Latrop und von dort aus direkt hinein in den Wandergenuss. Relativ gemütlich und bei den Anstiegen die 200 Höhenmeter-Marke nie überschreitend, spazierst du erst einmal weg von den Häusern der Ortschaft und dann in angenehmer Höhe durch die herrliche Landschaft. Balsam für die Seele – nicht zuletzt wegen der tollen Ausblicke, die sich unterwegs immer wieder auftun.

      Latrop selbst verlierst du nie aus den Augen. Du umrundest es sozusagen. Und kommst kurz vor deinem Ziel auch noch an einem schönen Rastplatz mit hölzerner Hängematte, Sitzbank und wiederum toller Aussicht vorbei. Hoch mit den Beinen! Und zwar solange du möchtest, denn weit hast du es von hier bis zum Ausgangspunkt nicht mehr.

      • 8. September 2020

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